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DE2721978A1 - Verfahren und vorrichtung zum vereinzeln der boegen eines papierstapels - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum vereinzeln der boegen eines papierstapels

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Publication number
DE2721978A1
DE2721978A1 DE19772721978 DE2721978A DE2721978A1 DE 2721978 A1 DE2721978 A1 DE 2721978A1 DE 19772721978 DE19772721978 DE 19772721978 DE 2721978 A DE2721978 A DE 2721978A DE 2721978 A1 DE2721978 A1 DE 2721978A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
suction
magazine
stack
suction drum
tangential
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772721978
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Lapp-Emden
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
REINHARD MOHN oHG
Original Assignee
REINHARD MOHN oHG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by REINHARD MOHN oHG filed Critical REINHARD MOHN oHG
Priority to DE19772721978 priority Critical patent/DE2721978A1/de
Priority to NL7805284A priority patent/NL7805284A/xx
Publication of DE2721978A1 publication Critical patent/DE2721978A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H3/00Separating articles from piles
    • B65H3/46Supplementary devices or measures to assist separation or prevent double feed
    • B65H3/48Air blast acting on edges of, or under, articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H3/00Separating articles from piles
    • B65H3/08Separating articles from piles using pneumatic force
    • B65H3/10Suction rollers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2301/00Handling processes for sheets or webs
    • B65H2301/40Type of handling process
    • B65H2301/42Piling, depiling, handling piles
    • B65H2301/423Depiling; Separating articles from a pile
    • B65H2301/4232Depiling; Separating articles from a pile of horizontal or inclined articles, i.e. wherein articles support fully or in part the mass of other articles in the piles
    • B65H2301/42322Depiling; Separating articles from a pile of horizontal or inclined articles, i.e. wherein articles support fully or in part the mass of other articles in the piles from bottom of the pile

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Vereinzeln
  • der Bögen eines Papierstapels Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Vereinzeln der Bögen eines in einem Magazin befindlichen Papierstapels, insbesondere zum nachfolgenden Adressieren von Briefumschlägen, Postkarten oder dgl., wobei der unterste Bogen des Papierstapels kurz vor der in Förderrichtung vorne liegenden Rante unter Verwendung von Saugluft ergriffen und abgeführt wird, sowie eine Vorrichtung zu diesem Zweck mit einem Magazin für den Papierstapel und einem darunter angeordneten, mit Saugluft beaufschlagbaren Anleger zum Ergreifen und Abführen einzelner Bögen des Papierstapels zur Durchführung des Verfahrens.
  • Zum Anlegen von Einzelbogen, Briefumschlägen und dgl. ist es bereits bekannt, eine Saugplatte zu verwenden, die unterhalb eines Magazins angeordnet ist und dazu dient, den untersten Bogen des im Magazin befindlichen Papierstapels anzusaugen und in waagerechter Ebene einem Walzenpaar zuzuführen, das für den Weitertransport des Bogens sorgt.
  • Hierbei ist die Saugplatte horizontal hin- und herzubewegen. Die Geschwindigkeit dieser Bewegung bleibt jedoch immer relativ klein, und außerdem ergibt sich aufgrund der Art der Bewegung ein Scheuern der Saugplatte gegenüber den zu vereinzelnden Bögen.
  • Ferner sind Rotationsanleger bekannt, bei denen jedoch die Transport- und Trennelemente getrennt sind. Als Trennelemente werden Sauger verwendet, die den vereinzelten Bogen einem Greifer zum Weitertransport zuführen. Hierbei wird häufig ein zweiter Bogen mit angesaugt, so daß die Bogentrennung schlecht ist. Auch hierbei kann die Geschwindigkeit aufgrund der verwendeten Greifer nicht stark erhöht werden.
  • Ferner ist bekannt, ein Saugrad über einem Papierstapel anzuordnen, wobei ein Steuerventil dazu verwendet werden kann, das Saugrad taktweise mit Saugluft zu beaufschlagen, um auf diese Weise einen der Papierbögen anzusaugen und ein kurzes Stück in waagerechter Richtung vorzuziehen. Die Förderung muß unterbrochen werden, wenn das Magazin geleert ist (vgl. DT-GM 7 111 076).
  • Heutzutage existieren Verfahren zum Adressieren, die mit außerordentlich hoher Geschwindigkeit arbeiten, z. B.
  • ein Ink-Jet-Verfahren, das mit 3 bis 4 m/sec arbeitet.
  • Wenn derartig hohe Geschwindigkeiten ausgenutzt werden sollen, muß das Anlegen der Bögen erheblich schneller erfolgen, als es bisher nach den beschriebenen Methoden der Fall war. So können sowohl mit einer Saugplatte als auch mit einem Rotationsanleger maximal 30.000 Bögen pro Stunde angelegt werden. Zum Adressieren mit dem genannten Verfahren könnte die Geschwindigkeit jedoch mehr als das Doppelte betragen, um dieses Adressierverfahren voll zu nutzen. Jedoch ist eine Steigerung der Geschwindigkeit aus den oben genannten Gründen nicht möglich, und zudem ist zu berücksichtigen, daß bei höherer Geschwindigkeit ein sicheres Vereinzeln der Blätter noch problematischer wird.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, die es ermöglichen, ein sicheres formatunabhängiges Vereinzeln der Papierbögen, Briefumschläge oder dgl. eines Stapels bei sehr hoher Geschwindigkeit ohne Scheuerbeanspruchung und ohne Notwendigkeit einer Unterbrechung während des Füllens des Magazins vorzunehmen.
  • Gegenstand der Erfindung ist daher ein Verfahren der eingangs genannten Art, das dadurch gekennzeichnet ist, daß der jeweils unterste Bogen eines zu einem Saugrad oberhalb der Achse tangential angeordneten Stapels im Tangentialbereich von unten über das Saugrad durch Anlegen eines Unterdrucks angesaugt und vom Saugrad auf einer bogenförmigen Bahn unter Aufrechterhaltung des Unterdrucks abtransportiert wird. Vorzugsweise wird der Unterdruck beim Abtransport so lange aufrechterhalten, bis der Bogen von den nachfolgenden Förderelementen ergriffen wird. Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung wird in den in Förderrichtung liegenden, durch die tangentiale Anordnung des Stapels entstehenden keilförmigen Raum zwischen Stapel und Saugtrommelmantel Luft entgegen der Förderrichtung vorzugsweise kontinuierlich eingeblasen. Ferner ist besonders zweckmäßig, wenn die Bögen aus einem nach vorne, d. h. in Förderrichtung geneigten Stapel angesaugt werden, wobei der Tangentialbereich vor der Achse des Saugrades in Förderrichtung angeordnet ist.
  • Gegenstand der Erfindung ist ferner eine Vorrichtung der eingangs genannten Art, die dadurch gekennzeichnet ist, daß der Anleger eine drehbare Saugtrommel und das Magazin tangential zum Saugtrommelmantel angeordnet ist, wobei sich unmittelbar unterhalb des Löcher oder Schlitze aufweisenden Saugtrommelmantels im Bereich der tangentialen Anordnung des Magazins eine stillstehende Saugkammer befindet. Vorteilhaft ist, wenn die Saugkammer zwischen der Tangentiallinie auf dem Saugtrommelmantel und dem Vorderanschlag des Magazins angeordnet ist und wenn die hintere Kante der Saugkammer der Tangentiallinie und die vordere Kante etwa dem Vorderanschlag gegenüberliegend angeordnet sind. Ebenso zweckmäßig ist, wenn das Magazin schräg zur Horizontalen, vorzugsweise um einen Winkel größer 100, insbesondere 15 bis 450, nach vorne geneigt angeordnet ist. Die Saugkammer kann nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung in bezug auf die Tangentiallinie bzw. das Magazin vor und zurückstellbar gehaltert sein, ebenso wie das Magazin zur Verlegung der Tangentiallinie vor- und zurückverlegbar sowie im angegebenen Winkelbereich kippbar angeordnet sein kann. Ferner ist vorteilhaft, wenn der Vorderanschlag des Magazins höhenverstellbar ist und die Saugtrommel mit einem Transportband zusammenarbeitet.
  • Der Unterdruck wird in Betrag und Dauer auf das jeweilige Format abgestimmt und zweckmäßigerweise mit einer im DT-GM 7 111 076 beschriebenen Ventileinrichtung erzeugt.
  • Insbesondere für hohe Fördergeschwindigkeiten ist von Vorteil, wenn eine Blasluftdüse zum Einblasen von Luft in den Raum zwischen Saugtrommel und Magazin vorgesehen ist.
  • Überraschenderweise hat sich gezeigt, daß durch das Einblasen der Luft sich der unterste Bogen,ggf. auch einige nachfolgende Bögen, im Bereich der in Förderrichtung vorne liegenden Kante nach unten ausbeulen und somit eine schuppenartige Auffächerung der Vorderkanten erfolgt, die ein sicheres Vereinzeln ermöglicht, wodurch eine beträchtliche Steigerung der Geschwindigkeit möglich wurde. So können mit einer erl indungsgemäßen Vorrichtung beispielsweise weit über 72.000 Postkarten pro Stunde angelegt werden, so daß die hohen Geschwindigkeiten etwa des Ink-Jet-Adressierverfahrens voll ausgenutzt werden können. Das erfindungsgemäße Vereinzeln eignet sich sowohl für das Einzelstrom- als auch für das Schuppenstrom-Anlegen.
  • Durch die Verwendung einer sich drehenden Saugtrommel ergibt sich keinerlei störende Scheuerbeanspruchung der Bögen, die im übrigen laufend in das Magazin nachgefüllt werden können, da die Entnahme vom Boden des Magazins erfolgt.
  • Das Magazin wird zweckmäßigerweise schräg zur Horizontalen vorzugsweise nach vorn geneigt und ggf. schwenkbar angeordnet, damit die Bögen des Papierstapels teilweise von dem Vorderanschlag des Magazins abgestützt werden, so daß das Ansaugen durch die Saugtrommel nicht unter der Belastung des gesamten Stapelgewichts erfolgt.
  • Dadurch, daß die Saugkammer sich etwa über den Bereich vom Vorderanschlag des Magazins bis zu der Linie der Saugtrommel erstreckt, zu der das Magazin tangential angeordnet ist, wird eine tangentiale Ergreifung bzw. Ansaugung der Bögen an dem in Förderrichtung hinten liegenden Ende der Saugkammer gewährleistet. Dabei ist unschädlich, wenn die Bögen in der Magazinöffnung durchhängen und die Oberfläche des Saugtrommelmantels berühren.
  • Für jede Papiersorte und Papierformate kann die günstigste Ausgangslage in bezug auf Neigung des Magazins, Stellung der Saugkammer und Lage des Magazins ermittelt werden. Ferner kann der Vorderanschlag des Magazins entsprechend der jeweiligen Stärke bzw. Dicke der Bögen höhenverstellbar sein, wobei es nicht darauf ankommt, daß der Schlitz zwischen dem Boden des Magazins und dem Vorderanschlag genau der Formatdicke entspricht, wie das bei herkömmlichen Verfahren und Vorrichtungen der Fall sein muß.
  • Die Saugtrommel arbeitet mit einem Transportband zusammen, das die Saugtrommel auf einem Teil ihres Umfangs umgreift und eine horizontale Weiterbeförderung der vereinzelten Bögen in Form eines Einzel- oder Schuppenstroms sicherstellt.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand der beigefügten Abbildungen näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung in Seitenansicht.
  • Fig. 2 zeigt einen Ausschnitt der Saugscheibe von Fig. 1.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung besitzt eine Saugtrommel 1, die auf einer sich drehenden Achse 2 angeordnet ist und sich mit dieser dreht. Die Saugtrommel 1 kann auf ihrer Mantelfläche Schlitze in Axialrichtung aufweisen, sie kann aber auch in anderer Weise etwa gitterartig mit Öffnungen versehen sein, über die die Saugluftbeaufschlagung erfolgt.
  • Oberhalb der Saugtrommel 1 ist ein Magazin 4 angeordnet, dessen Boden in Förderrichtung am vorderen Ende eine Entnahmeöffnung aufweist, über die die einzelnen Bögen des Papierstapels 6, der sich im Magazin 4 befindet, durch die Saugtrommel 1 entnommen werden. Das Magazin 4 besitzt einen Vorderanschlag 5, der zur Anpassung an die jeweilige Bogenstärke höhenverstellbar ist und die Einstellung eines Schlitzes zwischen dem Boden des Magazins und der Unterkante des Vorderanschlags ermöglicht.
  • Innerhalb der Saugtrommel 1 befindet sich eine stillste- Ende Saugscheibe 7, die gegenüber der Achse 2 durch Kugellager 3 gelagert ist. Die stillstehende Saugscheibe 7 besitzt eine Saugkammer 8, die sich über einen mittleren Bereich der Mantelbreite der Saugtrommel 1 erstreckt und mit einem Saugluftanschluß 9 verbunden ist. In der Saugkammer 8 wird ein Unterdruck angelegt, der sich über die Schlitze oder Öffnungen der Saugtrommel 1 fortpflanzt, so daß die Bögen des Papierstapels 6 angesaugt werden können.
  • Der Unterdruck wird zweckmäßigerweise mit einer regelbaren Ventileinrichtung erzeugt, wobei insbesondere von Vorteil ist, wenn die Saugluft zumindest so lange aufrechterhalten wird, bis die Bogenvorderkante des transportierten Bogens von den nachfolgenden Förderelementen ergriffen worden ist. Insofern kann der Unterdruck abgestellt werden, bevor der gesamte Bogen den Saugtrommelmantel berührt. Zweckmäßigerweise wird der Unterdruck wieder eingestellt, wenn der transportierte Bogen mit seiner hinteren Kante die Saugkammer passiert hat.
  • Das Magazin 4 ist schräg zur Horizontalen derart gelagert, daß der jeweils unterste Bogen des Papierstapels 6 tangential zur Saugtrommelmantelfläche angeordnet ist und die Mantelfläche in einer Tangentiallinie, die senkrecht bzw. quer zur Manteloberfläche verläuft, berührt oder zu dieser Tangentiallinie mit geringem Abstand im Magazin gehaltert wird und durch den Unterdruck auf den Mantelbereich benachbart der Tangentiallinie gesaugt wird.
  • Die Saugkammer 8 erstreckt sich dabei etwa über den Bereich von dem Vorderanschlag 5 des Magazins 4 bis zu der Linie der Saugtrommel 1, zu der das Magazin 4 tangential angeordnet ist bzw. die der Tangentiallinie gegenüberliegt.
  • Benachbart dem Vorderanschlag 5 des Magazins 4 ist eine Blasluftdüse 10 vorgeordnet, die bewirkt, daß Luft in den Raum zwischen Saugtrommel 1 und Papierstapel 6 eingeblasen wird. Hierbei beult sich zumindest der unterste Bogen des Papierstapels 6 im Bereich des Vorderanschlags 5 in Richtung auf die Saugtrommel 1 aus, wie in Fig. 1 schematisch dargestellt ist, wodurch sich ein sicheres Vereinzeln der Bögen ergibt, da hierdurch bereits eine Trennung dieses Bogens zu dem nachfolgenden oder eine Auffächerung mehrerer Bögen an der Vorderkante erfolgt. Offenbar aus diesem Grund ist auch die Einstellung des Vorderanschlags 5 des Magazins 4 nicht kritisch. Dieser kann ohne weiteres einen Abstand zur Saugtrommel 1 oder zum ggf.
  • gewölbten Boden des Magazins 4 aufweisen, der der dreifachen Papierdicke der Bögen des Papierstapels 6 entspricht, ohne daß hierdurch das sichere Vereinzeln der Bögen beeinträchtigt würde.
  • Vor dem Vorderanschlag 5 des Magazins 4 ist ferner eine Führungszunge 11 angeordnet, die in Richtung der Saugtrommel 1 verläuft und den von der Saugtrommel 1 dem Magazin 4 entnommenen Bogen bis zu einem Transportband 12 überleitet, das die Saugtrommel 1 auf einem Teil ihres Umfangs umfaßt und mit dieser mit der gleichen Geschwindigkeit umläuft, um den aus dem Magazin 4 entnommenen Bogen zwischen sich bis in die Horizontalrichtung zu befördern, worauf der Bogen 15 von einem weiteren Transportband 13 übernommen werden kann, um einen Einzel- oder Schuppenstrom aus Papierbögen herzustellen.
  • Zweckmäßigerweise erstrecken sich die Schlitze oder Öffnungen der Saugtrommel 1 nur über den mittleren Bereich der Saugtrommelmantelbreite, während die Randbereiche der Mantelbreite Führungskränze für das Transportband 12 bilden. Die Schlitze der Öffnungen der Saugtrommel 1 können dann immer unverändert frei bleiben, während die Randbereiche als Riemenbahnen dienen.
  • Um für jede Papiersorte die günstigste Ansaugtangentiallinie zu finden, kann die Saugscheibe 7 und damit die Saugkammer 8 in Umfangsrichtung mit Hilfe einer Spindel 14 vor- und zurückgestellt werden, wobei die Spindel 14 gleichzeitig den Stillstand der Saugscheibe 7 gewährleistet und in geeigneter Weise am Maschinengestell befestigt ist.

Claims (16)

  1. Ansprüche Verfahren zum Vereinzeln der Bögen eines in einem Magazin befindlichen Papierstapels, insbesondere zum nachfolgenden Adressieren von Briefumschlägen, Postkarten oder dgl., wobei der unterste Bogen des Papierstapels kurz vor der in Förderrichtung vorne liegenden Kante unter Verwendung von Saugluft ergriffen und abgeführt wird, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der jeweils unterste Bogen eines zu einem Saugrad oberhalb der Achse tangential angeordneten Stapels im Tangentialbereich von unten über das Saugrad durch Anlegen eines Unterdrucks angesaugt und vom Saugrad auf einer bogenförmigen Bahn unter Aufrechterhaltung des Unterdrucks abtransportiert wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Unterdruck beim Abtransport so lange aufrechterhalten bleibt, bis der Bogen von den nachfolgenden Förderelementen ergriffen wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und/oder 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß in den in Förderrichtung liegenden, durch die tangentiale Anordnung des Stapels entstehenden keilförmigen Raum zwischen Stapel und Saugtrommelmantel Luft entgegen der Förderrichtung eingeblasen wird.
  4. 4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Bögen aus einem nach vorne geneigten Stapel angesaugt werden, wobei der Tangentialbereich vor der Achse des Saugrades in Förderrichtung angeordnet ist.
  5. 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 4, im wesentlichen bestehend aus einem Magazin für den Papierstapel und einem darunter angeordneten, mit Saugluft beaufschlagbaren Anleger zum Ergreifen und Abführen einzelner Bögen des Papierstapels, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Anleger eine drehbare Saugtrommel (1) und das Magazin (4, 5) tangential zum Saugtrommelmantel angeordnet ist, wobei sich unmittelbar unterhalb des Löcher oder Schlitze aufweisenden Saugtrommelmantels, vorzugsweise im Bereich der tangentialen Anordnung des Magazins (4, 5), eine stillstehende Saugkammer (8) befindet.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Saugkammer (8) zwischen der Tangentiallinie auf dem Saugtrommelmantel und dem Vorderanschlag (5) des Magazins (4) angeordnet ist und die hintere Kante der Saugkammer (8) der Tangentiallinie und die vordere Kante etwa dem Vorderanschlag (5) gegenüberliegend angeorndet sind.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5 und/oder 6, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Magazin (4, 5) schräg zur Horizontalen, vorzugsweise um einem Winkel 0 0 größer 10 , insbesondere 15 bis 45 , nach vorne geneigt angeordnet ist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 7, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e daß die Saugkammer (8) in bezug auf die Tangentiallinie vor-und zurückstellbar gehaltert ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 8, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Magazin (4, 5) zur Verlegung der Tangentiallinie vor- und zurückverlegbar sowie kippbar angeordnet ist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 9, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Vorderanschlag (5) des Magazins (4) höhenverstellbar ist.
  11. 11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 10, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß eine Blasluftdüse (10) dem Magazin (4, 5) vorgeordnet ist, mit der Luft in den Raum zwischen Saugtrommel (1) und Magazin (4, 5) einblasbar ist.
  12. 12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 11, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h ein Transportband (12), das die Saugtrommel (1) auf einem Teil ihres Umfangs umgreift.
  13. 13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 12, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e daß sich die Saugkammer (8) über einen mittleren Bereich der Mantelbreite der Saugtrommel (1) erstreckt und einen Saugluftanschluß (9) aufweist.
  14. 14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 13, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß vor dem Vorderanschlag (5) des Magazins (4) eine bogenförmige, dem Krümmungsradius der S«ugtrommel (1) angepaßte Führungszunge (11) angeordnet ist, die sich vom Vorderanschlag (5) bis zum Anfang des Transportbandes (12) erstreckt.
  15. 15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 14, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Schlitze oder Öffnungen der Saugtrommel (1) nur über den mittleren Bereich der Saugtrommelmantelbreite angeordnet sind und die Randbereiche der Mantelbreite Führungskränze für das Transportband (12) bilden.
  16. 16. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 5 bis 15, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e daß die Saugscheibe (7) in Umfangsrichtung mit Hilfe einer Spindel (14) vor- und zurückstellbar ist, wobei die Spindel (14) den Stillstand der Saugscheibe (7) gewährleistet.
DE19772721978 1977-05-14 1977-05-14 Verfahren und vorrichtung zum vereinzeln der boegen eines papierstapels Withdrawn DE2721978A1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0017838A1 (de) * 1979-04-14 1980-10-29 Helmut Lapp-Emden Vorrichtung zum Vereinzeln der Bogen eines in einem Magazin untergebrachten Papierbogenstapels

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0017838A1 (de) * 1979-04-14 1980-10-29 Helmut Lapp-Emden Vorrichtung zum Vereinzeln der Bogen eines in einem Magazin untergebrachten Papierbogenstapels
DE2915371A1 (de) * 1979-04-14 1980-10-30 Lapp Emden Helmut Verfahren und vorrichtung zum vereinzeln der boegen eines papierstapels

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