DE1809376A1 - Vorrichtung zum Einziehen von Blaettern,Zuschnitten od.dgl.unter einem Stapel hinweg in eine Verarbeitungsmaschine,insbesondere eine Maschine zum Herstellen von Briefumschlaegen od.dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum Einziehen von Blaettern,Zuschnitten od.dgl.unter einem Stapel hinweg in eine Verarbeitungsmaschine,insbesondere eine Maschine zum Herstellen von Briefumschlaegen od.dgl.Info
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
- Making Paper Articles (AREA)
Description
WIMLER & DtfiSHEBIER
Maschinenfabrik und
Eisengies'serei K.G.
Eisengies'serei K.G.
Neuwied am Rhein
Vorrichtung zum Einziehen von Blättern, Zuschnitten od. dgl. unter einem Stapel hinweg in eine Verarbeitungsmaschine,
insbesondere eine Maschine zum Herstellen von Briefumschlägen od. dgl.
Die Erfindung geht aus von solchen Vorrichtungen zum Entnehmen einzelner Blätter, Zuschnitte für Briefumschläge
od. dgl. aus Papier od. dglo, in der weiteren Beschrei-·
bung nur als "Blätter" bezeichnet, unter einem Stapel solcher Blätter hinweg, bei welchen ein nahe der Vorderkante unter das jeweils unterste Blatt des Stapels greifsnder
schwingender, im Takt seiner Schwingungen mit einer Saugluftleitung verbundener oder von derselben getrennter
Sauger mit umlaufenden Einzugsegmenten zusammenarbeitet, um jedes durch den Sauger in den Bereich der Einzugsegmente
geführte Blatt völlig unter dem Stapel weg in eine Verarbeitungsmaschine einzuziehen. Solche Vorrichtungen
sind bekannt, siehe z.B.>537 189. "
Um den über dem jeweils untersten Blatt liegenden Rest des Stapels unter seiner Vorderkante abzustützen während
das unterste Blatt durch den schwingenden Sauger abwärts geführt wird, ist es bekannt, seitlich neben dem Sauger
in gleichem Takt schwingende Stapelstützen anzuordnen, siehe z.B. DBP 836 431. Es ist ferner bekannt, die
schwingenden Stapelstützen 17 aus DBP 836 4-31 als Blasdüsen
auszubilden,
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welche jeweils kurz vor Beginn des Herausziehens des
unteresten Blattes durch die Einzugsegmente zwischen das unterste und das nächst darüberl&agende Blatt
gesteuerte Blasluft blasen, um ein Mitziehen des über dem untersten Blatt liegenden Blattes zu Verhüten.
Um zu erreichen, dass der schwingende Sauger den Einzugsegmenten mur ein einziges Blatt zuführt, ist es
bekannt, über dem Sauger eine in gleichem Takt schwingende Zunge anzuordnen, welche jeweils in den durch den
Sauger geschaffenen Spalt zwischen dem an seiner Vorder-'kante abwärts gebogenen untersten Blatt und dem nächst
darüberliegenden Blatt eindringt und letzteres bei der anschliessenden Abwärtsbewegung des Saugers samt dem angesogenen
Blatt zurückhält, siehe zum Beispiel DBP 1 238 319.
Um zu verhindern, dass der schwingende Sauger zwei Blätter gleichzeitig an ihren Vorderkanten abwärtsbiegt
und beide zusammen den Einzugsegmenten zuführt, ist es bekannt, das Saugmundstück des Saugers an seiner das
Blatt berührenden Oberseite auszuhöhlen, so dass das jeweils unterste Blatt beim Ansaugen in diese Aushöhlung
des Saugmundstücks hineingezogen wird,siehe z.B.
DAS 1 270 9^1, besonders fig. 10 und 11. Auch die oft
an ihren Schnittkanten aneinanderhaftenden stapelweise ausgestanzten Zuschnitte für Briefumschläge od. dgl.
werden durch ein derart ausgehöhltes Saugmundstück sicher vereinzelt, was durch einfaches Abbiegen der
Blätter mit einem Sauger mit ebenem Saugmundstück nicht sicher erreicht wird.
Die bekannten Vorrichtungen der erwähnten Art-sind zum
Einziehen schmaler Blätter oder Zuschnitte für Briefumschläge od. dgl» meist mit einem einzigen schwingenden
Sauger nebst schwingender Zunge, zwei seitlich davon
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angeordneten schwingenden, als Blasdiisen ausgebildeten
Stapelstützen sowie zwei Einzugsegmenten ausgerüstet. Palis breitere Blätter eingezogen werden sollen, so werden
oft seitlich neben dem mittleren Sauger und nahe den Seiten kanten der Blätter weitere schwingende Sauger mit je
einer zugeordneten schwingenden Zunge vorgesehen.
Die Anordnung mehrerer schwingender Sauger je mit einem
zum sicheren Vereinzeln des jeweils untersten Blattes ausgehöhlten Saugmundstücks führt jedoch zu einem Nachteil.
Wenn ein Blatt Bapier nahe seiner Vorderkante in die Aushöhlung eines Saugmundstücks hineingezogen wird, so
rutscht es von beiden Seiten her entsprechend der grösseren '
Länge des Bogens gegenüber der Länge seiner Sehne zur Mitte des Saugmundstücks nach. Diese'Rutschbewegung wird aber
erschwert oder gar unmöglich, wenn seitlich neben dem Sauger gleichzeitig weitere Sauger an demselben Blatt
angreifen. Die Bildung eines ausreichenden Spalts zwischen
dem untersten und dem fiächst daruberliegenden Blatt ist
dann nicht mehr gesichert. Die Zunge, welche in den Spalt über dem untersten Blatt eindringen soll,greift eventuell
unter das unterste Blatt, und der Einzug arbeitet nicht mehr störungsfrei. Wenn andererseits mehrere schwingende
Sauger mit ebenen Saugmundstücken und je einer zugeordneten schwingenden Zunge angeordnet sind, so besteht die Gefahr, a
dass von einem oder mehreren der Sauger zwei oder mehr an ihrer vorderen Schnittkante zusammenhängende Blätter
abgebogen wurden und unter die Zunge des betreffenden Sauger gelangen. Falls das bei allen Saugern gleichmässig geschieht,
werden mehrere Blätter gleichzeitig eingezogen. Falls ein Sauger nur ein einziges Blatt abbiegt, die
anderen dagegen zwei Blätter, oder falls nur ein einziger Sauger zwei oder mehr Blätter abbiegt, so werden die
über dem untersten Blatt liegenden Blätter zerrissen. In jedem Fall entsteht eine Störung.
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Aufgabe der Erfindung ist die Beseitigung der erwähnten Nachteile der bekannten, mit mehreren schwingenden Saugern
und denselben zugeordneten schwingenden Zungen Blätter· einzeln unter einem Stapel hinweg einziehenden Vorrichtungen.
Die Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung mit einer
einen Stapel Blätter tragenden Platte, einem das jeweils unterste Blatt des Stappls etwa in seiner Mitte und nahe
seiner über die Platte hinausragenden Vorderkante erfassenden schwingenden, periodisch mit einer Saugluftleitung
verbundenen oder von derselben getrennten Sauger mit einem an seiner das Blatt berührenden Oberseite ausgehöhlten
Saugmundstück, einer im Takt des Saugers schwingenden in den durch den Sauger gebildeten Spalt zwischen dem
untersten und dem nächst daruberliegenden Blatt eindringenden Zunge, mit seitlich neben dem Sauger und der Zunge
angeordneten schwingenden, als Blasdüsen ausgebildeten Stapelstützen, mit rotierenden Einzugsegmenten zum Herausziehen
des durch den Sauger in den Bereich derselben geführten Blattes unter dem Stapel hinweg, und mit
beiderseits des mittleren schwingenden Saugers je einem
weiteren, mit dem mittleren Sauger im gleichen Takt schwingenden, unter dem jeweils untersten Blatt angreifenden
Sauger, wobei für diese seitlichen Sauger ein besonderes Steuerorgan vorgesehen ist, welches den Saugbeginn
der seitlichen Sauger in Bezug auf den Saugbeginn des mittleren Saugers mit zeitlicher Verspätung
steuert, das Saugende der seitlichen Sauger in Bezug auf das Saugende des mittleren Saugers gleichzeitig
steuert.
Bei der erfindungsgemassen Vorrichtung ist nur dem mittleren schwingenden Sauger, dessen Saugmundstück
an seiner das unterste Blatt berührenden Oberseite ausgehöhlt ist, eine im gleichen Takt schwingende Zunge
zum Trennen des in die Aushöhlung des Saugmundstücks hineingezogenen Blattes von dem nächst daruberliegenden
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-Blatt zugeordnet. Den seitlichen schwingenden Saugern
ist keine selche Zunge zugeordnet. Sie berühiten das unterste
Blatt nur leicht nahe seiner Vorderkante. Da ihr Ansaugen gegenüber dem Ansaugen des mittleren Saugers verspätet
einsetzt, lässt sich das unterste Blatt ungehindert in die Aushöhlung des Saugmundstücks des mittleren schwingenden
Saugers hineinaaugen. Das eigentliche Abtrennen des untersten Blattes von dem daruberliegenden Teil des Blätterstapels wird also ausschließlich durch den mittleren schwingenden
Sauger und die demselben zugeordnete schwingende Zunge ausgeführt. Durch Fortfall der Zungen über den seitlichen
schwingenden Saugern ist die Vorrichtung wesentlich leicht
ter einausteilen und nicht mehr störanfällig. Auch wenn die seitlichen schwingenden Sauger mehr als ein einziges
Blatt an seiner Vorderkante abbiegen sollten, wird nur ein einziges Blatt von den Einzugsegmenten erfaßt und unter
dem Stapel eingezogen.
Zur weiteren Sicherung des Abtrennens des Jeweils untersten Blattes von dem nächst daruberliegenden Blatt kann dem
mittleren schwingenden Sauger und der demselben zugeordneten schwingenden Zunge erfinduggsgemäß eine ortsfeste
Blasdüse zugeordnet sein, welche kurzzeitig im Takt des schwingenden Saugers gesteuerte Blasluft in den durch
das Saugmundstück gebildeten Spalt über dem untersten Blatt bläst und das nächst darüberliegende Blatt dadurch
aufwärts drückt. Als Steuerorgan für diese Blasluft sowie auch für die Saugluft der seitlichen schwingenden
Sauger ist zweckmäßig ein und derselbe Drehschieber vorgesehen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist insbesondere geeignet
zum Einziehen von Zuschnitten für breitere Briefumschläge, deren in Einziehrichtung vorn liegende Bodenklappe
in der Mitte ausgespart ist,also gegenüber den seitlichen Teilen der Vorderkante zurückliegt. Das Einziehen
derartiger Zuschnitte mit den bekannten Vorrichtungen bereitete bisher besondere Schwierigkeiten, welche durch
die erfindungsgemäße Vorrichtung beseitigt sind.
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Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung zum Einziehen von Briefumschlagzuschnitten
der letztgenannten Art ist anschliessend an Hand rein schematischer Zeichnungen beschrieben.
In den Zeichnungen ist:
Fig. 1 ein Schnitt durch die Vorrichtung nach Schnittlienie I-I in Fig. 2 bei Beginn der Abwärtsbewegung
der schwingenden Sauger,
Fig. 2 ein Schnitt durch die Vorrichtung nach Schnittlinie II-II in Fig. 1
Fig. 3 ein Schnitt durch die Vorrichtung wie Fig. 1, 1 jedoch am Ende der Abwärtsbewegung der schwingenden
Sauger,
Fig. 4 ein Längsschnitt durch das gemeinsame Steuerorgan
Fig. 4 ein Längsschnitt durch das gemeinsame Steuerorgan
für Blas- und Saugluft.
Fig. 5 eine Seitenansicht des Steuerorgans für Blas-
Fig. 5 eine Seitenansicht des Steuerorgans für Blas-
und Saugluft in Richtung des Pfeiles A in Fig. 4,
Figo 6 ein Längsschnitt durch das Saugmundstück des
mittleren Saugers in grösserem Masstab, und
Fig. 7 ein Schnitt durch denmwittleren Sauger nach Schnittlinie VII-VII in Fig« 6.
In Fig. 1 bis 3 ist 1 eine einen Blätterstapel S tragende Platte, deren Vorderkante 1' abwärts gebogen ist.
Der über die Vorderkante 1' der Platte hinausragende Stapel
S ist durch mit 3 angedeutete Anschläge in der richtigen Lage gehalten. Die Platte 1 ist durch an ihr feste Querstäbe
2 an den mit 4 angedeuteten Seitenwänden der Maschine befestigt. Eine Welle 5 mit darauf festen Einzugsegmenten.
6 ist in den Seitenwänden der Maschine drehbar gelagert. Auf einer Welle 7 sitzen Gummirollen 8 fest,
die mit den Einzugs egmentenr.6 zusammenarbeiten. Eine hohle Welle 99 an welcher ein mittlerer Sauger 10 und
zwei seitliche Sauger 11 befestigt sind, eine hohle Welle 12, an der zwei Stapelstützen 13 befestigt sind sowie
eine Welle 14, die gleich der Welle 5 genau eine Umdrehung
je Arbeitstakt des
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8AD ORIGINAL
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Einziehens eines Blattes unter dem Blätterstapel S hinweg macht, sind in den Seitenwänden 4 drehbar gelagert.
Auf der Welle 12 ist ein Halter 15 für eine Zunge 16 gegenüber der Welle 12 drehbar gelagert und
über eine Stange 15' unabhängig von der Winkeldrehung
der Welle 12 gesteuert. Die Wellen 9 und 12 sowie' die Zunge 16 werden in bekannter Weise (nicht dargestellt)
durch im Takt des Einziehens umlaufende Steuerkurven od. dgl., in schwingende Bewegung mit dazwischenliegender
Stillstandzeit gesetzt.
Der mittlere Sauger 10 hat ein an seiner Oberseite ausgehöhltes Saugmundstück 17 mit Sauglöchern 18,
welche durch den hohlen Schaft 17' und die Längsbohrung 20 der Welle 9 im Takt des Einziehens gesteuerte Saugluft
erhalten.
Die seitlichen Sauger 11 haben Je ein Saugmundstück
mit einem Saugloch 22. Ihre Halter 23 sind ebenfalls
auf der Welle 9 festgeklemmt. Die seitlichen Sauger bzw. ihre Sauglöcher 22 erhalten über Schläuche 24
und ein mit der Welle 14 umlaufendes Steuerorgan 25 im Takt des Einziehens gesteuerte Saugluft, und zwar
unabhängig vom Sauger 10. Die Stapelstützen 13 haben
je einen unt er den Stapel S greifenden Schuh 26 mit
einem Luftschlitz 27. Sie sitzen fest in auf der Welle 12 festen Haltern 28 und erhalten über eine
Längsbohrung 29 der Welle 12 im Takt des Einziehens gesteuerte Blasluft, welche während der in Fig. 3
gezeigten Stellung der Stapelstützen durch deren Luftschlitz 27 zwischen das durch die schwingenden
Sauger 10, 11 abwärts gezogene Blatt B und den darüberliegeaden Teil des Stapels eindringt.
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Oberhalb der Zunge 16 und etwa 30° gegenüber der Platte
1 geneigt ist eine Blasdüse 30 ortsfest angeordnet und in nicht dargestellter Weise befestigt. Sie hat einen
geringen Abstand von der vorderen Unterkante des Blätterstapels S, so dass sie genau in den Spalt zwischen
dem durch das Saugmundstück 17 des mittleren schwingenden Saugers 10 angesogenen untersten Blatt des Stapels und
dem nächst darüberliegenden Blatt bläst, bevor die Spitze der Zunge 16 in diesen Spalt eindringt. Die
Blasdüse 30 steht über einen Schlauch 31 mit dem Steuerorgan
25 in Verbindung.
Wie am besten aus Pig. 4 und 5 zu ersehen, besteht das Steuerorgan 25 aus einer umlaufenden Scheibe 32, die
durch eine Stellschraube 33 gegen Verdrehen auf der Welle 14 gesichert ist, und aus zwei nicht umlaufenden,
auf der Welle 14 drehbar gelagerten Seitenteilen 3^V 35>
welche durch Stellringe 36 gegen Längsverschiebung auf
der Welle 14 gesichert sind. Beide Seitenteile haben .je
einen gabelförmigen Anschlag 37 mit Längsschlitzen 37'
für Befestigungsschrauben 38, welcher über einen in der Seitenwand 4 festen Bolzen 45 greift und die Seiten^
teile 34, 35 am Mitlaufen mit der Welle 14 hindert.
In der der Scheibe 32 zugewandten Planseite des Seitenteils 34 sind zwei aufdden gleichen Radius liegende
kreisbogenförmige Kanäle 39, 40 angeordnet, denen entsprechende Kanäle 39', 40' in der Planseite des Seitenteils
35 gegenüberliegen. In die zum Steuern der Saugluft der seitlichen schwingenden Sauger 11 dienenden Kanäle 39,
39* mündet von außen her je ein Rohrstutzen 41, 41' ein,
in die zum Steuern der Blasluft der Blasdüse 30 dienenden
Kanäle 40, 40* je ein Bohrstutzen 42, 42'. Der Rohrstutzen
41 steht über einen Schlauch 43 mit der Saugluftleitung der Maschine in Verbindung, der Rohrstutzen 41' über zwii
Schläuche 24 mit den beiden seitlichen Saugern 11.
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- Der Rohrstutzen 42 steht über einen Schlauch 50 mit der
Blasluftleitung der Maschine in Verbindung, der Rohrstutzen 42' über einen Schlauch 31 mit der Blasdüse 30. In der mit
der Welle umlaufenden Scheibe 32 ist ein Druchbruch 44 vorgesehen, welcher die einander gegenüberliegenden Luftkanäle
39, 39? bzw. 40, 40' abwechselnd so lange miteinander
verbindet, wie er beim Umlauf der Scheibe 32 mit diesen
Luftkanälen zur Deckung kommt. Die Bogenlängen der genannten Luftkanäle entsprechen der gewünschten Saugzeit
der seitlichen schwingenden Sauger 11 bzw. der Blaszeit der Blasdüse 30. In dem Seitenteil 35 ist kurz hinter
dem in Drehrichtung der Scheibe 32 hinteren Ende des Luftkanals 39' ein nach aussen führender Schlitz 46 vor- \
gesehen, durch weichen über den Durchbruch 44 in der umlaufenden Scheibe 32 kurzzeitig Aussenluft in den Luftkanal
39' einströmt, so dass die Sauger 11 das angesogene Blatt loslassen. Das nicht dargestellte und beschriebene
Steuerorgan fpr den mittleren schwingenden Sauger 10 ist zweckmässig in gleicher Weise ausgebildet. Durch
Verschieben der gabelförmigen Anschläge 37 im Bereich
der Längsschlitze 37' nach Lösen der Schrauben 38 ist der Zeitpunkt des Saugbeginns der Sauger 11 in Bezug
auf den Saugbgginn des mittleren Saugers 10 genau einstellbar.
Ausgehend von der in Fig. 1 gezeigten Stellung der Vorrichtung,
in welcher alle drei schwingenden Sauger 10, 11 im Stillstand mit ihren Saugmundstücken das unterste
Blatt B des Stapels S berühren, beste&t ein voller Arbeitstakt der Vorrichtung aus folgenden Arbeitsstufen:
a) Nur der mittlere Sauger 10 saugt an und aaugt das
unterste Blatt B nahe seiner Vorderkante in die Aushöhlung 47 seines Saugmundstücks 17 hinab, siehe Fig.
6 und 7· Gleichzeitig erhält die Blasdüse 30 Blasluft über die Luftkanäle 40, 40' und unterstützt die Bildung
eines Spalts zwischen dem untersten Blatt B und dem nächst darüberliegenden Blatt.
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/ο
b) Die Zunge 16 schwenkt in den Spalt zwischen dem untersten Blatt B und dem nächst daruberliegenden Blatt
ein und trennt damit das unterste Blatt von dem Best des Stapels. Die Blasdüse 30 wird durch das Steuerorgan
25 von der Blasluftzufuhr.getrennt.
c) Die noch immer in ihrer Stellung entsprechend Pig. 1 befindlichen Sauger 11 erhalten Saugluft über die Liiftka'näle
39, 39' und saugen mit aettlicher Verspätung
ebenfalls das unterste Blatt B an. Sodann beginnt die
Abwärtsbewegung der Sauger 10, 11 öamt dem von ihnen «gehaltenen untersten Blatt.
d) Die Schuhe 26 der Stapelstützen 13 schwenken über dem durch die Sauger 1§,11 abwärts bewegten Blatt B
unter den daruberliegenden Rest des Stapels S ein· Kurz bevor die Sauger 10, 11 ihre tiefste Stellung
erreichen, siehe Fig. 3, beginnen die Stapelstützen Luft zwischen das unterste Blatt B und den daruberliegenden
Rest des Stapels S zu blasen,
e) Nach Erreichen: ihrer tiefsten Stellung werden die
schwingenden Sauger 10, 11 gleichzeitig von der Saugluftleitung getrennt. Die Einzugsegmente 6 übernehmen
das durch die schwingenden Sauger in ihren Bereich geführte Blatt B und ziehen es in Zusammenarbeit mit
den Gegenrollen 8 um die gerundete Vorderkante 1' der
Platte 1 unter dem Stapel hinweg, während die Stapelstützen
13 blasen. Die Einzugsegmente 6 erfassen das Blatt B dabei zuerst mit ihrer gegen die Gegenrollen pressenden
"Passkante11 47 nahe seiner Vorderkante und halten es bei ihrer weiteren Drehung mit Sauglöchern 48,
welche durch eine Längsbohrung 49 der Welle 5 periodisch
gesteuerte Saugluft erhalten. Die Einzugsegmente 6 übergehen das Blatt B anschliessend an eine nicht
dargestellte nachgeordnete Walze der Verarbeitungemaschine.
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ORIGINAL INSPECTED
f) Alle Teile der Vorrichtung "bewegen sich in ihre
in Fig. 1 gezeigte Ausgangsstellung zurück.
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Claims (4)
1. Vorrichtung zu» Einziehen dee jeweils untersten
Blattes, Zuschnitts für Briefumschläge od. dgl. aus Papier od. dgl. unter einem Stapel hinweg in eine
Verarbeitungsmaschine, insbesondere eine Maschine zum Herstellen von Briefumschlägen od. dgl. mit einer den
Stapel Blätter tragenden Platte, einem das jeweils unterste
Blatt des Stapels etwa in deiner Mittelund nahe seiner über die Platte hinausragenden Vorderkante erfassenden schwingenden,
periodischemit einer Saugluftleitung verbundenen oder von derselben getrennten Sauger mit einem an seiner das Blatt
berürhenden Oberseite ausgehöhlten Saugmundstück, einer im Takt des Saugers schwingenden, in denddurch den Sauger gebildeten
Spalt zwischen dem untersten und dem nächst darüberliegenden Blatt eindringenden Zunge, mit seitlich neben dem
Sauger und der Zunge angeordneten schwingenden als Blasdüse ausgebildeten Stapelstützen, mit rotierenden Einzggsegmenten
zum Herausziehen des durch den Sauger in den Bereich derselben geführten Blattes unter dem Stapel hinweg, und mit beiderseits
des mittleren schwingenden Saugers je einem weiteren
mit dem mittleren Sauger im gleichen Takt schwingenden, unter dem jeweils untersten Blatt angreifenden Sauger, dadurch gekennzeichnet,
daß für diese seitlichen Sauger (11) ein besonderes Steuerorgan (25) vorgesehen ist, welches den Saugbeginn
der seitlichen Sauger (11) in Bezug auf den Saugbeginn des mittleren Saugers (10) mit zeitlicher Verspätung
steuert, das Saugende der seitlichen Sauger (11) in Bezug auf das Saugende des seitlichen Saugers (10) gleichzeitig
steuert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß dem mittleren schwingenden Sauger (10) eine ortsfeste
Blasdüse (30) zugeordnet ist.
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3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch ge-■kennzeicllnet,
dass das Steuerorgan (25) sowohl zum Steuern der Saugluft der seitlichen Sauger (11) als
auch der Blasluft der Blasdüse (30) ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 "bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass das Steuerorgan (25) als Drehschieber ausgebildet ist, dessen still stehende
Seitenteile (34, 35) Je zwei getrennte kreisbogenförmige Luftkanäle (39, 39' und 40, 40') haben, und
dessen zwischen diesen Seitenteilen (34,35) umlaufendes Mittelteil (32) einen Dnnchbruch (44) zum zeit- g
weiligen Verbinden der Luftkanäle (39, 39' oder 40, 40')
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Lee rsei te
Priority Applications (3)
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE1809376B2 DE1809376B2 (de) | 1971-07-29 |
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Family Applications (1)
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Also Published As
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