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DE1809376A1 - Vorrichtung zum Einziehen von Blaettern,Zuschnitten od.dgl.unter einem Stapel hinweg in eine Verarbeitungsmaschine,insbesondere eine Maschine zum Herstellen von Briefumschlaegen od.dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Einziehen von Blaettern,Zuschnitten od.dgl.unter einem Stapel hinweg in eine Verarbeitungsmaschine,insbesondere eine Maschine zum Herstellen von Briefumschlaegen od.dgl.

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DE1809376A1
DE1809376A1 DE19681809376 DE1809376A DE1809376A1 DE 1809376 A1 DE1809376 A1 DE 1809376A1 DE 19681809376 DE19681809376 DE 19681809376 DE 1809376 A DE1809376 A DE 1809376A DE 1809376 A1 DE1809376 A1 DE 1809376A1
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DE
Germany
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suction
stack
sheet
air
sheets
Prior art date
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Application number
DE19681809376
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English (en)
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DE1809376B2 (de
Inventor
Guenter Ehlscheid
Ernst Meess
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Winkler and Duennebier Maschinefabrik und Eisengiesserei GmbH
Original Assignee
Winkler and Duennebier Maschinefabrik und Eisengiesserei GmbH
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Publication date
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Priority to US864014A priority patent/US3586316A/en
Priority to GB5532969A priority patent/GB1287904A/en
Publication of DE1809376A1 publication Critical patent/DE1809376A1/de
Publication of DE1809376B2 publication Critical patent/DE1809376B2/de
Pending legal-status Critical Current

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H3/00Separating articles from piles
    • B65H3/46Supplementary devices or measures to assist separation or prevent double feed
    • B65H3/48Air blast acting on edges of, or under, articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H3/00Separating articles from piles
    • B65H3/08Separating articles from piles using pneumatic force
    • B65H3/0808Suction grippers
    • B65H3/085Suction grippers separating from the bottom of pile
    • B65H3/0858Suction grippers separating from the bottom of pile this action resulting merely in a curvature of each article being separated
    • B65H3/0866Suction grippers separating from the bottom of pile this action resulting merely in a curvature of each article being separated the final separation being performed between rollers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sheets, Magazines, And Separation Thereof (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

WIMLER & DtfiSHEBIER
Maschinenfabrik und
Eisengies'serei K.G.
Neuwied am Rhein
Vorrichtung zum Einziehen von Blättern, Zuschnitten od. dgl. unter einem Stapel hinweg in eine Verarbeitungsmaschine, insbesondere eine Maschine zum Herstellen von Briefumschlägen od. dgl.
Die Erfindung geht aus von solchen Vorrichtungen zum Entnehmen einzelner Blätter, Zuschnitte für Briefumschläge od. dgl. aus Papier od. dglo, in der weiteren Beschrei-· bung nur als "Blätter" bezeichnet, unter einem Stapel solcher Blätter hinweg, bei welchen ein nahe der Vorderkante unter das jeweils unterste Blatt des Stapels greifsnder schwingender, im Takt seiner Schwingungen mit einer Saugluftleitung verbundener oder von derselben getrennter Sauger mit umlaufenden Einzugsegmenten zusammenarbeitet, um jedes durch den Sauger in den Bereich der Einzugsegmente geführte Blatt völlig unter dem Stapel weg in eine Verarbeitungsmaschine einzuziehen. Solche Vorrichtungen sind bekannt, siehe z.B.>537 189. "
Um den über dem jeweils untersten Blatt liegenden Rest des Stapels unter seiner Vorderkante abzustützen während das unterste Blatt durch den schwingenden Sauger abwärts geführt wird, ist es bekannt, seitlich neben dem Sauger in gleichem Takt schwingende Stapelstützen anzuordnen, siehe z.B. DBP 836 431. Es ist ferner bekannt, die schwingenden Stapelstützen 17 aus DBP 836 4-31 als Blasdüsen auszubilden,
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welche jeweils kurz vor Beginn des Herausziehens des unteresten Blattes durch die Einzugsegmente zwischen das unterste und das nächst darüberl&agende Blatt gesteuerte Blasluft blasen, um ein Mitziehen des über dem untersten Blatt liegenden Blattes zu Verhüten.
Um zu erreichen, dass der schwingende Sauger den Einzugsegmenten mur ein einziges Blatt zuführt, ist es bekannt, über dem Sauger eine in gleichem Takt schwingende Zunge anzuordnen, welche jeweils in den durch den Sauger geschaffenen Spalt zwischen dem an seiner Vorder-'kante abwärts gebogenen untersten Blatt und dem nächst darüberliegenden Blatt eindringt und letzteres bei der anschliessenden Abwärtsbewegung des Saugers samt dem angesogenen Blatt zurückhält, siehe zum Beispiel DBP 1 238 319.
Um zu verhindern, dass der schwingende Sauger zwei Blätter gleichzeitig an ihren Vorderkanten abwärtsbiegt und beide zusammen den Einzugsegmenten zuführt, ist es bekannt, das Saugmundstück des Saugers an seiner das Blatt berührenden Oberseite auszuhöhlen, so dass das jeweils unterste Blatt beim Ansaugen in diese Aushöhlung des Saugmundstücks hineingezogen wird,siehe z.B. DAS 1 270 9^1, besonders fig. 10 und 11. Auch die oft an ihren Schnittkanten aneinanderhaftenden stapelweise ausgestanzten Zuschnitte für Briefumschläge od. dgl. werden durch ein derart ausgehöhltes Saugmundstück sicher vereinzelt, was durch einfaches Abbiegen der Blätter mit einem Sauger mit ebenem Saugmundstück nicht sicher erreicht wird.
Die bekannten Vorrichtungen der erwähnten Art-sind zum Einziehen schmaler Blätter oder Zuschnitte für Briefumschläge od. dgl» meist mit einem einzigen schwingenden Sauger nebst schwingender Zunge, zwei seitlich davon
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angeordneten schwingenden, als Blasdiisen ausgebildeten Stapelstützen sowie zwei Einzugsegmenten ausgerüstet. Palis breitere Blätter eingezogen werden sollen, so werden oft seitlich neben dem mittleren Sauger und nahe den Seiten kanten der Blätter weitere schwingende Sauger mit je einer zugeordneten schwingenden Zunge vorgesehen.
Die Anordnung mehrerer schwingender Sauger je mit einem zum sicheren Vereinzeln des jeweils untersten Blattes ausgehöhlten Saugmundstücks führt jedoch zu einem Nachteil. Wenn ein Blatt Bapier nahe seiner Vorderkante in die Aushöhlung eines Saugmundstücks hineingezogen wird, so rutscht es von beiden Seiten her entsprechend der grösseren ' Länge des Bogens gegenüber der Länge seiner Sehne zur Mitte des Saugmundstücks nach. Diese'Rutschbewegung wird aber erschwert oder gar unmöglich, wenn seitlich neben dem Sauger gleichzeitig weitere Sauger an demselben Blatt angreifen. Die Bildung eines ausreichenden Spalts zwischen dem untersten und dem fiächst daruberliegenden Blatt ist dann nicht mehr gesichert. Die Zunge, welche in den Spalt über dem untersten Blatt eindringen soll,greift eventuell unter das unterste Blatt, und der Einzug arbeitet nicht mehr störungsfrei. Wenn andererseits mehrere schwingende Sauger mit ebenen Saugmundstücken und je einer zugeordneten schwingenden Zunge angeordnet sind, so besteht die Gefahr, a dass von einem oder mehreren der Sauger zwei oder mehr an ihrer vorderen Schnittkante zusammenhängende Blätter abgebogen wurden und unter die Zunge des betreffenden Sauger gelangen. Falls das bei allen Saugern gleichmässig geschieht, werden mehrere Blätter gleichzeitig eingezogen. Falls ein Sauger nur ein einziges Blatt abbiegt, die anderen dagegen zwei Blätter, oder falls nur ein einziger Sauger zwei oder mehr Blätter abbiegt, so werden die über dem untersten Blatt liegenden Blätter zerrissen. In jedem Fall entsteht eine Störung.
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Aufgabe der Erfindung ist die Beseitigung der erwähnten Nachteile der bekannten, mit mehreren schwingenden Saugern und denselben zugeordneten schwingenden Zungen Blätter· einzeln unter einem Stapel hinweg einziehenden Vorrichtungen.
Die Aufgabe wird gelöst durch eine Vorrichtung mit einer einen Stapel Blätter tragenden Platte, einem das jeweils unterste Blatt des Stappls etwa in seiner Mitte und nahe seiner über die Platte hinausragenden Vorderkante erfassenden schwingenden, periodisch mit einer Saugluftleitung verbundenen oder von derselben getrennten Sauger mit einem an seiner das Blatt berührenden Oberseite ausgehöhlten Saugmundstück, einer im Takt des Saugers schwingenden in den durch den Sauger gebildeten Spalt zwischen dem untersten und dem nächst daruberliegenden Blatt eindringenden Zunge, mit seitlich neben dem Sauger und der Zunge angeordneten schwingenden, als Blasdüsen ausgebildeten Stapelstützen, mit rotierenden Einzugsegmenten zum Herausziehen des durch den Sauger in den Bereich derselben geführten Blattes unter dem Stapel hinweg, und mit beiderseits des mittleren schwingenden Saugers je einem weiteren, mit dem mittleren Sauger im gleichen Takt schwingenden, unter dem jeweils untersten Blatt angreifenden Sauger, wobei für diese seitlichen Sauger ein besonderes Steuerorgan vorgesehen ist, welches den Saugbeginn der seitlichen Sauger in Bezug auf den Saugbeginn des mittleren Saugers mit zeitlicher Verspätung steuert, das Saugende der seitlichen Sauger in Bezug auf das Saugende des mittleren Saugers gleichzeitig steuert.
Bei der erfindungsgemassen Vorrichtung ist nur dem mittleren schwingenden Sauger, dessen Saugmundstück an seiner das unterste Blatt berührenden Oberseite ausgehöhlt ist, eine im gleichen Takt schwingende Zunge zum Trennen des in die Aushöhlung des Saugmundstücks hineingezogenen Blattes von dem nächst daruberliegenden
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-Blatt zugeordnet. Den seitlichen schwingenden Saugern ist keine selche Zunge zugeordnet. Sie berühiten das unterste Blatt nur leicht nahe seiner Vorderkante. Da ihr Ansaugen gegenüber dem Ansaugen des mittleren Saugers verspätet einsetzt, lässt sich das unterste Blatt ungehindert in die Aushöhlung des Saugmundstücks des mittleren schwingenden Saugers hineinaaugen. Das eigentliche Abtrennen des untersten Blattes von dem daruberliegenden Teil des Blätterstapels wird also ausschließlich durch den mittleren schwingenden Sauger und die demselben zugeordnete schwingende Zunge ausgeführt. Durch Fortfall der Zungen über den seitlichen schwingenden Saugern ist die Vorrichtung wesentlich leicht ter einausteilen und nicht mehr störanfällig. Auch wenn die seitlichen schwingenden Sauger mehr als ein einziges Blatt an seiner Vorderkante abbiegen sollten, wird nur ein einziges Blatt von den Einzugsegmenten erfaßt und unter dem Stapel eingezogen.
Zur weiteren Sicherung des Abtrennens des Jeweils untersten Blattes von dem nächst daruberliegenden Blatt kann dem mittleren schwingenden Sauger und der demselben zugeordneten schwingenden Zunge erfinduggsgemäß eine ortsfeste Blasdüse zugeordnet sein, welche kurzzeitig im Takt des schwingenden Saugers gesteuerte Blasluft in den durch das Saugmundstück gebildeten Spalt über dem untersten Blatt bläst und das nächst darüberliegende Blatt dadurch aufwärts drückt. Als Steuerorgan für diese Blasluft sowie auch für die Saugluft der seitlichen schwingenden Sauger ist zweckmäßig ein und derselbe Drehschieber vorgesehen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist insbesondere geeignet zum Einziehen von Zuschnitten für breitere Briefumschläge, deren in Einziehrichtung vorn liegende Bodenklappe in der Mitte ausgespart ist,also gegenüber den seitlichen Teilen der Vorderkante zurückliegt. Das Einziehen derartiger Zuschnitte mit den bekannten Vorrichtungen bereitete bisher besondere Schwierigkeiten, welche durch die erfindungsgemäße Vorrichtung beseitigt sind.
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Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung zum Einziehen von Briefumschlagzuschnitten der letztgenannten Art ist anschliessend an Hand rein schematischer Zeichnungen beschrieben. In den Zeichnungen ist:
Fig. 1 ein Schnitt durch die Vorrichtung nach Schnittlienie I-I in Fig. 2 bei Beginn der Abwärtsbewegung der schwingenden Sauger,
Fig. 2 ein Schnitt durch die Vorrichtung nach Schnittlinie II-II in Fig. 1
Fig. 3 ein Schnitt durch die Vorrichtung wie Fig. 1, 1 jedoch am Ende der Abwärtsbewegung der schwingenden Sauger,
Fig. 4 ein Längsschnitt durch das gemeinsame Steuerorgan
für Blas- und Saugluft.
Fig. 5 eine Seitenansicht des Steuerorgans für Blas-
und Saugluft in Richtung des Pfeiles A in Fig. 4, Figo 6 ein Längsschnitt durch das Saugmundstück des
mittleren Saugers in grösserem Masstab, und Fig. 7 ein Schnitt durch denmwittleren Sauger nach Schnittlinie VII-VII in Fig« 6.
In Fig. 1 bis 3 ist 1 eine einen Blätterstapel S tragende Platte, deren Vorderkante 1' abwärts gebogen ist. Der über die Vorderkante 1' der Platte hinausragende Stapel S ist durch mit 3 angedeutete Anschläge in der richtigen Lage gehalten. Die Platte 1 ist durch an ihr feste Querstäbe 2 an den mit 4 angedeuteten Seitenwänden der Maschine befestigt. Eine Welle 5 mit darauf festen Einzugsegmenten. 6 ist in den Seitenwänden der Maschine drehbar gelagert. Auf einer Welle 7 sitzen Gummirollen 8 fest, die mit den Einzugs egmentenr.6 zusammenarbeiten. Eine hohle Welle 99 an welcher ein mittlerer Sauger 10 und zwei seitliche Sauger 11 befestigt sind, eine hohle Welle 12, an der zwei Stapelstützen 13 befestigt sind sowie eine Welle 14, die gleich der Welle 5 genau eine Umdrehung je Arbeitstakt des
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Einziehens eines Blattes unter dem Blätterstapel S hinweg macht, sind in den Seitenwänden 4 drehbar gelagert. Auf der Welle 12 ist ein Halter 15 für eine Zunge 16 gegenüber der Welle 12 drehbar gelagert und über eine Stange 15' unabhängig von der Winkeldrehung der Welle 12 gesteuert. Die Wellen 9 und 12 sowie' die Zunge 16 werden in bekannter Weise (nicht dargestellt) durch im Takt des Einziehens umlaufende Steuerkurven od. dgl., in schwingende Bewegung mit dazwischenliegender Stillstandzeit gesetzt.
Der mittlere Sauger 10 hat ein an seiner Oberseite ausgehöhltes Saugmundstück 17 mit Sauglöchern 18, welche durch den hohlen Schaft 17' und die Längsbohrung 20 der Welle 9 im Takt des Einziehens gesteuerte Saugluft erhalten.
Die seitlichen Sauger 11 haben Je ein Saugmundstück mit einem Saugloch 22. Ihre Halter 23 sind ebenfalls auf der Welle 9 festgeklemmt. Die seitlichen Sauger bzw. ihre Sauglöcher 22 erhalten über Schläuche 24 und ein mit der Welle 14 umlaufendes Steuerorgan 25 im Takt des Einziehens gesteuerte Saugluft, und zwar unabhängig vom Sauger 10. Die Stapelstützen 13 haben je einen unt er den Stapel S greifenden Schuh 26 mit einem Luftschlitz 27. Sie sitzen fest in auf der Welle 12 festen Haltern 28 und erhalten über eine Längsbohrung 29 der Welle 12 im Takt des Einziehens gesteuerte Blasluft, welche während der in Fig. 3 gezeigten Stellung der Stapelstützen durch deren Luftschlitz 27 zwischen das durch die schwingenden Sauger 10, 11 abwärts gezogene Blatt B und den darüberliegeaden Teil des Stapels eindringt.
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Oberhalb der Zunge 16 und etwa 30° gegenüber der Platte 1 geneigt ist eine Blasdüse 30 ortsfest angeordnet und in nicht dargestellter Weise befestigt. Sie hat einen geringen Abstand von der vorderen Unterkante des Blätterstapels S, so dass sie genau in den Spalt zwischen dem durch das Saugmundstück 17 des mittleren schwingenden Saugers 10 angesogenen untersten Blatt des Stapels und dem nächst darüberliegenden Blatt bläst, bevor die Spitze der Zunge 16 in diesen Spalt eindringt. Die Blasdüse 30 steht über einen Schlauch 31 mit dem Steuerorgan 25 in Verbindung.
Wie am besten aus Pig. 4 und 5 zu ersehen, besteht das Steuerorgan 25 aus einer umlaufenden Scheibe 32, die durch eine Stellschraube 33 gegen Verdrehen auf der Welle 14 gesichert ist, und aus zwei nicht umlaufenden, auf der Welle 14 drehbar gelagerten Seitenteilen 3^V 35> welche durch Stellringe 36 gegen Längsverschiebung auf der Welle 14 gesichert sind. Beide Seitenteile haben .je einen gabelförmigen Anschlag 37 mit Längsschlitzen 37' für Befestigungsschrauben 38, welcher über einen in der Seitenwand 4 festen Bolzen 45 greift und die Seiten^ teile 34, 35 am Mitlaufen mit der Welle 14 hindert.
In der der Scheibe 32 zugewandten Planseite des Seitenteils 34 sind zwei aufdden gleichen Radius liegende kreisbogenförmige Kanäle 39, 40 angeordnet, denen entsprechende Kanäle 39', 40' in der Planseite des Seitenteils 35 gegenüberliegen. In die zum Steuern der Saugluft der seitlichen schwingenden Sauger 11 dienenden Kanäle 39, 39* mündet von außen her je ein Rohrstutzen 41, 41' ein, in die zum Steuern der Blasluft der Blasdüse 30 dienenden Kanäle 40, 40* je ein Bohrstutzen 42, 42'. Der Rohrstutzen 41 steht über einen Schlauch 43 mit der Saugluftleitung der Maschine in Verbindung, der Rohrstutzen 41' über zwii Schläuche 24 mit den beiden seitlichen Saugern 11.
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- Der Rohrstutzen 42 steht über einen Schlauch 50 mit der Blasluftleitung der Maschine in Verbindung, der Rohrstutzen 42' über einen Schlauch 31 mit der Blasdüse 30. In der mit der Welle umlaufenden Scheibe 32 ist ein Druchbruch 44 vorgesehen, welcher die einander gegenüberliegenden Luftkanäle 39, 39? bzw. 40, 40' abwechselnd so lange miteinander verbindet, wie er beim Umlauf der Scheibe 32 mit diesen Luftkanälen zur Deckung kommt. Die Bogenlängen der genannten Luftkanäle entsprechen der gewünschten Saugzeit der seitlichen schwingenden Sauger 11 bzw. der Blaszeit der Blasdüse 30. In dem Seitenteil 35 ist kurz hinter dem in Drehrichtung der Scheibe 32 hinteren Ende des Luftkanals 39' ein nach aussen führender Schlitz 46 vor- \
gesehen, durch weichen über den Durchbruch 44 in der umlaufenden Scheibe 32 kurzzeitig Aussenluft in den Luftkanal 39' einströmt, so dass die Sauger 11 das angesogene Blatt loslassen. Das nicht dargestellte und beschriebene Steuerorgan fpr den mittleren schwingenden Sauger 10 ist zweckmässig in gleicher Weise ausgebildet. Durch Verschieben der gabelförmigen Anschläge 37 im Bereich der Längsschlitze 37' nach Lösen der Schrauben 38 ist der Zeitpunkt des Saugbeginns der Sauger 11 in Bezug auf den Saugbgginn des mittleren Saugers 10 genau einstellbar.
Ausgehend von der in Fig. 1 gezeigten Stellung der Vorrichtung, in welcher alle drei schwingenden Sauger 10, 11 im Stillstand mit ihren Saugmundstücken das unterste Blatt B des Stapels S berühren, beste&t ein voller Arbeitstakt der Vorrichtung aus folgenden Arbeitsstufen:
a) Nur der mittlere Sauger 10 saugt an und aaugt das unterste Blatt B nahe seiner Vorderkante in die Aushöhlung 47 seines Saugmundstücks 17 hinab, siehe Fig. 6 und 7· Gleichzeitig erhält die Blasdüse 30 Blasluft über die Luftkanäle 40, 40' und unterstützt die Bildung eines Spalts zwischen dem untersten Blatt B und dem nächst darüberliegenden Blatt.
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b) Die Zunge 16 schwenkt in den Spalt zwischen dem untersten Blatt B und dem nächst daruberliegenden Blatt ein und trennt damit das unterste Blatt von dem Best des Stapels. Die Blasdüse 30 wird durch das Steuerorgan 25 von der Blasluftzufuhr.getrennt.
c) Die noch immer in ihrer Stellung entsprechend Pig. 1 befindlichen Sauger 11 erhalten Saugluft über die Liiftka'näle 39, 39' und saugen mit aettlicher Verspätung ebenfalls das unterste Blatt B an. Sodann beginnt die Abwärtsbewegung der Sauger 10, 11 öamt dem von ihnen «gehaltenen untersten Blatt.
d) Die Schuhe 26 der Stapelstützen 13 schwenken über dem durch die Sauger 1§,11 abwärts bewegten Blatt B unter den daruberliegenden Rest des Stapels S ein· Kurz bevor die Sauger 10, 11 ihre tiefste Stellung erreichen, siehe Fig. 3, beginnen die Stapelstützen Luft zwischen das unterste Blatt B und den daruberliegenden Rest des Stapels S zu blasen,
e) Nach Erreichen: ihrer tiefsten Stellung werden die schwingenden Sauger 10, 11 gleichzeitig von der Saugluftleitung getrennt. Die Einzugsegmente 6 übernehmen das durch die schwingenden Sauger in ihren Bereich geführte Blatt B und ziehen es in Zusammenarbeit mit den Gegenrollen 8 um die gerundete Vorderkante 1' der Platte 1 unter dem Stapel hinweg, während die Stapelstützen 13 blasen. Die Einzugsegmente 6 erfassen das Blatt B dabei zuerst mit ihrer gegen die Gegenrollen pressenden "Passkante11 47 nahe seiner Vorderkante und halten es bei ihrer weiteren Drehung mit Sauglöchern 48, welche durch eine Längsbohrung 49 der Welle 5 periodisch gesteuerte Saugluft erhalten. Die Einzugsegmente 6 übergehen das Blatt B anschliessend an eine nicht dargestellte nachgeordnete Walze der Verarbeitungemaschine.
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ORIGINAL INSPECTED
f) Alle Teile der Vorrichtung "bewegen sich in ihre in Fig. 1 gezeigte Ausgangsstellung zurück.
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Claims (4)

Ansprüche
1. Vorrichtung zu» Einziehen dee jeweils untersten Blattes, Zuschnitts für Briefumschläge od. dgl. aus Papier od. dgl. unter einem Stapel hinweg in eine Verarbeitungsmaschine, insbesondere eine Maschine zum Herstellen von Briefumschlägen od. dgl. mit einer den Stapel Blätter tragenden Platte, einem das jeweils unterste Blatt des Stapels etwa in deiner Mittelund nahe seiner über die Platte hinausragenden Vorderkante erfassenden schwingenden, periodischemit einer Saugluftleitung verbundenen oder von derselben getrennten Sauger mit einem an seiner das Blatt berürhenden Oberseite ausgehöhlten Saugmundstück, einer im Takt des Saugers schwingenden, in denddurch den Sauger gebildeten Spalt zwischen dem untersten und dem nächst darüberliegenden Blatt eindringenden Zunge, mit seitlich neben dem Sauger und der Zunge angeordneten schwingenden als Blasdüse ausgebildeten Stapelstützen, mit rotierenden Einzggsegmenten zum Herausziehen des durch den Sauger in den Bereich derselben geführten Blattes unter dem Stapel hinweg, und mit beiderseits des mittleren schwingenden Saugers je einem weiteren mit dem mittleren Sauger im gleichen Takt schwingenden, unter dem jeweils untersten Blatt angreifenden Sauger, dadurch gekennzeichnet, daß für diese seitlichen Sauger (11) ein besonderes Steuerorgan (25) vorgesehen ist, welches den Saugbeginn der seitlichen Sauger (11) in Bezug auf den Saugbeginn des mittleren Saugers (10) mit zeitlicher Verspätung steuert, das Saugende der seitlichen Sauger (11) in Bezug auf das Saugende des seitlichen Saugers (10) gleichzeitig steuert.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß dem mittleren schwingenden Sauger (10) eine ortsfeste Blasdüse (30) zugeordnet ist.
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3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch ge-■kennzeicllnet, dass das Steuerorgan (25) sowohl zum Steuern der Saugluft der seitlichen Sauger (11) als auch der Blasluft der Blasdüse (30) ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 "bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerorgan (25) als Drehschieber ausgebildet ist, dessen still stehende Seitenteile (34, 35) Je zwei getrennte kreisbogenförmige Luftkanäle (39, 39' und 40, 40') haben, und dessen zwischen diesen Seitenteilen (34,35) umlaufendes Mittelteil (32) einen Dnnchbruch (44) zum zeit- g weiligen Verbinden der Luftkanäle (39, 39' oder 40, 40')
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Lee rsei te
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