DE2720512A1 - Antischaummittel - Google Patents
AntischaummittelInfo
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Description
Antischaummittel.
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der Antischaummittel auf Grundlage von entschäumend wirkendem Organopolysiloxan
und in diesem Organopolysiloxan verteiltem feinteiligem, festem Stoff. Die Verbesserung besteht z.B. darin, daß
die erfindungsgemäßen Antischaummittel ihre Wirksamkeit länger behalten. Die Verbesserung wird dadurch erzielt, daß die
erfindungsgemäßen Antischaummittel als mindestens einen Teil des festen Stoffes mindestens ein Produkt enthalten, das
mindestens bei der Anwendungstemperatur des Antischaummittels
fest und durch Umsetzung von mindestens einem einwertigen oder mehrwertigen Isocyanat mit mindestens einer organischen
Verbindung, die mindestens ein gegenüber der O = C = N-Gruppe reaktionsfähiges Wasserstoffatom enthält, hergestellt
worden ist.
Es ist bekannt, Schaum, insbesondere Schaum auf wäßrigen Medien, mittels Antischaummitteln auf Grundlage von entschäumend
wirkendem Organopolysiloxan und in diesem Organopolysiloxan verteiltem feinteiligem, festem Stoff zu verhindern
oder zu vermindern (vgl. z.B. FB-PS 15 82 923 - der Öffentlichkeit
bekannt durch Bulletin Officiel de la Propriete Industrielle vom 10. Oktober 1969, Anmelder: Wacker-Chemie
GmbH-, die z.B. GB-PS 12 28 799 entspricht). Zumindest für die Anwendung dieser bekannten Antischaummittel in Form
einer wäßrigen Dispersion dürfte es sich bei dem im entschäumend wirkenden Organopolysiloxan verteilten feinteili-
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gen, festen Stoff bisher wohl stets um einen anorganischen Füllstoff, insbesondere Siliciumdioxyd mit einer Teilchengröße
von höchstens 25 Mikrometer, gehandelt haben. Gegenüber
diesen bekannten Antischaummitteln haben die erfindungsgemäßen Antischaummittel insbesondere die Vorteile, daß sie
ihre Wirkung in Anwesenheit von alkalisch reagierenden Stoffen noch langer behalten und wäßrige Dispersionen ergeben, die
lagerbeständiger und beständiger gegen thermische und mechanische Beanspruchung, z.B. durch Scherung, sind.
Gegenstand der Erfindung sind Antischaummittel auf Grundlage von entschäumend wirkendem Organopolysiloxan und in diesem
Organopolysiloxan verteiltem feinteiligem, festem Stoff, dadurch
gekennzeichnet, daß sie als mindestens einen Teil des festen Stoffes mindestens ein Produkt enthalten, das mindestens
bei der jeweiligen Anwendungstemperatur des Antischaummittel fest und durch Umsetzung von mindestens einem einwertigen
oder mehrwertigen Isocyanat mit mindestens einer organischen Verbindung, die mindestens ein gegenüber der O = C » N-Gruppe
reaktionsfähiges Wasserstoffatom enthält, hergestellt
worden ist.
Die zur Bereitung der erfindungsgemäßen Antischaummittel eingesetzten Organopolysiloxane können die gleichen bei Raumtemperatur
flüssigen Organopolysiloxane sein, die auch in den bisher bekannten Antischaummitteln auf Grundlage von entschäumend
wirkendem Organopolysiloxan und in diesem Organopolysiloxan verteiltem feinteiligem, festem Stoff vorliegen konnten.
Wegen ihrer leichten Zugänglichkeit sind jedoch als entschäumend wirkende Organopolysiloxane in den erfindungsgemäßen
Antischaummitteln solche bevorzugt, die aus Einheiten der allgemeinen Formel
finSi Vn *
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wobei R gleiche oder verschiedene Kohlenwasserstoffreste mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen bedeutet und η O, 1, 2 oder 3»
durchschnittlich aber 1,8 bis 2,2 ist, aufgebaut sind.
Vorzugsweise sind wegen der leichteren Zugänglichkeit mindestens 50 % der Anzahl der Reste R Methylreste. Weitere Beispiele
für Kohlenwasserstoffreste R sind der Äthylrest, der 2-Phenylpropylrest und Octadecylreste. Vorzugsweise sind die
Kohlenwasserstoffreste R frei von aliphatischen Mehrfachbindungen. Das schließt jedoch nicht aus, daß bei linearen Organopolysiloxanen
in den endständigen Einheiten auch z.B. Vinylreste, wie in der Vinyldimethylsiloxygruppe, vorliegen
können. Selbstverständlich kann ein Teil der Siloxansauerstoffatome in der oben angegebenen Formel durch Gruppen der
allgemeinen Formel OR1, wobei R' einen Alkylrest mit 1 bis
5 Kohlenstoffatomen, einschließlich dem tert.-Butylrest, oder einen Arylrest, insbesondere den Phenylrest, oder Wasserstoff
bedeutet ersetzt sein. Ebenso kann, falls erwünscht, auch zumindest ein Teil der Organopolysiloxane aus Einheiten
der oben angegebenen Formel durch andere, ebenfalls entschäumend wirkende Organopolysiloxane, z.B. solche die mit
Polyäther, wie solchen aus Äthylenoxy- und/oder Propylenoxyeinheiten,
modifiziert sind, ersetzt sein.
Vorzugsweise beträgt die Viskosität der Organopolysiloxane 50 bis 500.000 cSt bei 25°C, insbesondere 100 bis 20.000
cSt bei 25°C.
Beispiele für einwertige bzw.mehrwertige Isocyanate, die
zur Herstellung von mindestens einem Teil von festem Stoff in den erfindungsgemäßen Antischaummitteln verwendet werden
können, sind Phenylisocyanat, p-Äthoxyphenylisocyanat,
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ο-, m- und p-Tolylisocyanat, Naphthylendiisocyanat, Diphenylmethan-4,41-diisocyanate
Toluylendiisocyanat, Triphenylmethan-4,41,4"-triisocyanat
und Polyphenylpolymethylen-polyisocyanate.
Unzählige weitere Beispiele für mehrwertige Isocyanate sind bereits in DT-OS 24 2? 273, offengelegt am
Dezember 1975» Anmelder: Bayer AG, angegeben.
Vorzugsweise haben die organischen Verbindungen, die mindestens ein gegenüber der O=C= N-Gruppe reaktionsfähiges
Wasserstoffatom enthalten und durch Umsetzung mit Isocyanat
ebenfalls zur Herstellung von mindestens einem Teil von festem Stoff in den erfindungsgemäßen Antischaummitteln
verwendet werden, ein Molekulargewicht von 62 bis 10.000.
Vorzugsweise liegen die gegenüber der O=C= N-Gruppe reaktionsfähigen Wasserstoffatome in Hydroxylgruppen oder
Aminogruppen vor. Sie können jedoch auch z.B. in Thiol- oder Carboxylgruppen vorliegen.
Beispiele für organische Verbindungen, die Hydroxylgruppen bzw. Aminogruppen enthalten und bei der Umsetzung mit einwertigem
und/oder mehrwertigem Isocyanat Produkte ergeben, die mindestens bei der jeweiligen Anwendungstemperatur des
Antischaummittels fest sind, sind Amine, wie n-Butylamin,
sec.-Butylamin, Tri-n-butylamin, Cyclohexylamin und Anilin;
Alkohole, wie Dodecylalkohole, 2-Äthylhexanol und Äthylenglykol.
Unzählige weitere Beispiele für organische Verbindungen, die gegenüber der O=C= N-Gruppe reaktionsfähige
Wasserstoffatome enthalten, sind ebenfalls in der oben genannten DT-OS 24 27 273 angegeben.
Vorzugsweise haben die Produkte, die mindestens bei der jeweiligen
Anwendungstemperatur des Antischaummittel fest sind,
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durch Umsetzung von mindestens einem einwertigen oder mehrwertigen
Isocyanat mit mindestens einer organischen Verbindung, die mindestens ein gegenüber der O=C= N-Gruppe reaktionsfähiges
Wasserstoffatom enthält, hergestellt worden und in den erfindungsgemäßen Antischaummitteln enthalten sind,
eine Teilchengröße von höchstens 25 Mikrometer.
Vorzugsweise ist in den erfindungsgemäßen Antischaummitteln
Produkt, das durch Umsetzung von mindestens einem einwertigen oder mehrwertigen Isocyanat mit mindestens einer organischen
Verbindung, die mindestens ein gegenüber der 0 « C * N-Gruppe
reaktionsfähiges Wasserstoffatom enthält, hergestellt
worden ist, in Mengen von 0,2 bis 10 Gewichtsprozent, insbesondere
1,5 bis 5 Gewichtsprozent, jeweils bezogen auf das Gesamtgewicht dieses Produktes und von Organopolysiloxan,
enthalten.
Um eine möglichst feine Verteilung des Produktes, das erfindungsgemäß
mindestens einen Teil von festem Stoff im Antischaummittel bilden soll, im entschäumend wirkendem Organopolysiloxan
zu erzielen, ist es weiterhin bevorzugt, daß die Umsetzung von mindestens einem einwertigen oder mehrwertigen
Isocyanat mit mindestens einer organischen Verbindung, die mindestens ein gegenüber der 0 = C « N-Gruppe reaktionsfähiges
Wasserstoffatom enthält, in Gegenwart vom entschäumend
wirkendem Organopolysiloxan durchgeführt worden ist.
Bei der Umsetzung von Isocyanat mit gegenüber der 0 - C = N-Gruppe
reaktionsfähiges Wasserstoffatom enthaltenden Verbindung in Gegenwart von entschäumend wirkendem Organopolysiloxan
ist keineswegs entscheidend, welcher dieser Heaktionsteilnehmer zuerst mit entschäumend wirkendem Organopolysiloxan
vermischt wird.
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Zweckmäßig wurden bei der Umsetzung von Isocyanat mit gegenüber der O = C = N-Gruppe reaktionsfähiges Wasserstoff atom
enthaltenden Verbindung die ßeaktionsteilnehmer in äquimolaren Mengen oder etwa äquimolaren Mengen verwendet. Sie bei
dieser Umsetzung angewandten Temperaturen und Drücke sind die bei derartigen Umsetzungen bekannten Temperaturen und
Drücke, insbesondere Raumtemperatur bis 180°C und 760 mm Hg (abs.) oder etwa 760 mm Hg (abs.).
Zusätzlich zu entschäumend wirkendem Organopolysiloxan, einwertigem oder mehrwertigem Isocyanat und organischer
Verbindung, die mindestens ein gegenüber O=C= N-Gruppe
reaktionsfähiges Wasserstoffatom enthält, können bei
der Bereitung der erfindungsgemäßen Antischaummittel Stoffe eingesetzt werden, die auch bisher bei der Bereitung
von Antischaummitteln auf Grundlage von entschäumend wirkendem
Organopolysiloxan und in diesem Organopolysiloxan verteiltem feinteiligem, festem Stoff verwendet werden konnten.
Beispiele für solche bei der Bereitung der erfindungsgemäßen Antischaummittel mitverwendbaren, weiteren Stoffe
sind andere wasserunlösliche Flüssigkeiten als Organopolysiloxane wie Mineralöle, pflanzliche Öle, Triorganophosphate,
Ester aus Carbonsäuren und einwertigen Alkoholen, z.B. Isopropylmyristinat, Adipinsäuredi-n-butylester,
Di-n-butyl-sebacat, Tridecylstearat, i-Octadecylstearat
und Adipinsäure-di-2-äthylhexylester, Alkohole mit 5 bis 18 Kohlenstoffatomen, Carbonsäuren mit 5 bis
18 Kohlenstoffatomen. Weitere Beispiele für bei der Bereitung der erfindungsgemäßen Antischaummittel gegebenenfalls
mitverwendbaren Stoffe sind Polypropylenglykole mit einem Molekulargewicht von 1200 bis 4000, Mischpolymerisate
aus Äthylenoxyd und Propylenoxyd, die nicht oder nicht vollständig in Wasser löslich sind, z.B. aus 90 MoI-
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prozent Propylenoxy- und 10 Molprozent Äthylenoxyeinheiten
aufgebaut sind, und anorganische Füllstoffe, insbesondere
Siliciumdioxyd mit einer Oberfläche von mindestens 50 m /g.
Die bei der Bereitung der erfindungsgemäßen Antischaummittel gegebenenfalls mitverwendeten weiteren Stoffe,z.B. Ester
aus Carbonsäure und einwertigem Alkohol und/oder Mineralöl, können bei der Umsetzung von Isocyanat mit organischer Verbindung,
die mindestens ein gegenüber der O=C= N-Gruppe reaktionsfähiges Wasserstoffatom enthält, bereits anwesend
sein. Sie können aber auch erst nachträglich in die erfindungsgemäßen Antischaummittel eingemischt worden sein.
Es ist übrigens vorteilhaft, jedoch keineswegs erforderlich, wenn Isocyanat und/oder gegenüber der O=C= N-Gruppe reaktionsfähiges
Wasserstoffatom enthaltende organische Verbindung im Organopolysiloxan oder im Gemisch aus Organopolysiloxan
und gegebenenfalls mitverwendetem weiteren Stoff löslich ist.
Die erfindungsgemäßen Antischaummittel können in unverdünnter Form oder in Form ihrer Dispersionen in organischem Lösungsmittel,
wie im Bereich von 50 bis 25O°C bei 760 mm Hg
(abs.) siedenden aliphatischen Kohlenwasserstoffen, aromatischen Kohlenstoffen, z.B. Benzol, Toluol und/oder Xylolen
und/oder als Lösungsmitteln geeigneten Äthern, wie Di-nbutyläther und/oder Äthylenglykoldimethyläther, verwendet
werden. Die erfindungsgemäßen Antischaummittel eignen sich schließlich auch besonders gut zum Einsatz in Form von mit
Hilfe von Dispergiermitteln hergestellten wäßrigen Dispersionen vom O/W-Typ, in Form von durch Trocknung solcher
Dispersionen erzeugten, freifließenden Pulvern oder in Form von freifließenden Pulvern, die durch Mischen von Schutz-
/8 809845/0470
-Jer-
10
kolloiden im trockenen Zustand mit den erfindungsgemäßen Antischaummitteln
erzeugt wurden.
Beispiele für Dispergiermittel, die beim Einsatz der erfindungsgemäßen
Antischaummittel mitverwendet werden können, sind Schutzkolloide, wie Polyvinylalkohol, der gegebenenfalls noch
bis zu 40 Molprozent Acylgruppen, insbesondere Acetylgruppen, enthält, und Methylcellulose; Emulgatoren, wie Stearylpolyoxyäthylenglykoläther,
Cetylpolyoxyäthylenglykoläther, Sorbit anmonostearat, Trimethylnonylpolyoxyäthylenglykoläther
und Nonylphenolpolyoxyäthylenglykoläther.
Die erfindungsgemäßen Antischaummittel können zur Verhinderung oder Verminderung von Schaum, nicht nur jedoch insbesondere
auf,bzw. in wäßrigen Lösungen, eingesetzt werden, z.B. bei der Eindampfung von alkalischen Ablaugen der Papierindustrie,
der Konzentrierung von Kautschuk-Latices, bei
Schneidölemulsionen in der metallverarbeitenden Industrie, in Dispersionsfärben und anderen Anwendungszwecken von Kunstharz-Dispersionen,
in Schmiermitteln, bei der Zuckerraffination, bei der Erdölförderung, Textilfärbung, einschließlich
der Jet-Färbung, Abwasserbeseitigung, Gärprozessen, wie Antibiotika-Herstellung, und Erzflotation.
a) In einem 11-Rundkolben mit Plügelrührer wird unter Rüh
ren ein Gemisch aus 380 g in den endständigen Einheiten je eine Si-gebundene Hydroxylgruppe enthaltendes Dimethylpolysiloxan
mit einer Viskosität von 2000 cSt bei 25°C und 5,5 g Haphthylendiisocyanat auf 150°C erwärmt. In die so erhaltene
klare Lösung werden unter Rühren langsam 5»75 6 Cyclohexylamin
gegeben. Nach dem Abkühlen liegt eine weiße Dispersion von festen Teilchen mit einer Größe von unter 25 Mikrometer
im Organopolysiloxan vor.
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b) In einen 500 ml-Standkolben werden 200 ml einer 4 Gewichtsprozent
Natriumlaurylsulfat enthaltfinden wäßrigen Lösung
und 60 ml 1 η NaOH gegeben. Dann wird der Kolben zehn Mal geschüttelt, wonach er völlig mit Schaum gefüllt ist.
Auf den Schaum wird 1 ml einer Mischung aus 10 g der weißen Dispersion, deren Herstellung unter a) beschrieben wurde
und 90 g Toluol gegeben. Dabei verschwindet der Schaum sofort.
Das zehnmalige Schütteln des, wie vorstehend beschrieben, beschickten Kolbens wird jeden Tag wiederholt, wobei
auch nach 30 Tagen keine wesentliche anhaltende Schaumbildung
zu beobachten ist.
v) Zum Vergleich werden wieder in den 500 ml-Standkolben
200 ml der 4 Gewichtsprozent Natriumlaurylsulfat enthaltenden wäßrigen Lösung und 60 ml 1 η NaH gegeben. Dann wird der
Kolben wieder zehn Mal geschüttelt, wonach er völlig mit Schaum gefüllt ist. Auf den Schaum wird 1 ml einer Mischung
aus 1 g der Paste gemäß GB-PS 12 28 799» Beispiel 2(a) und 9 g Toluol gegeben, wobei der Schaum innerhalb weniger Sekunden
völlig zusammenfällt. Es ist jedoch bereits nach Wiederholung des zehnmaligen Schütteins an 2 Tagen eine anhaltende
Schaumbildung zu beobachten.
In dem 11-Bundkolben mit Flügelrührer wird unter Rühren ein
Gemisch aus 400 g eines Mischpolymerisats aus 50 Molprozent
Trimethylsiloxaneinheiten und 50 Molprozent Methylsiloxaneinheiten
mit einer Viskosität von 400 cSt bei 25°C und 5»5 g
Naphthylendxisocyanat auf 1500C erwärmt. In die so erhaltene
klare Lösung werden unter Rühren langsam 5»75 g Cyclohexylamin
gegeben. Nach dem Abkühlen liegt eine weiße Dispersion von festen Teilchen mit einer Größe von unter 25 Mikrometer
im Organopolysiloxan vor. 40 g dieser Dispersion werden
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mit 5 6 eines im Handel als Emulgator erhältlichen Stearylpolyoxyäthylenglykoläthers
vermischt und in 155 nil Wasser mittels eines hochtourigen Mischgerätes dispergiert. Die so
erhaltene Dispersion erweist sich bei der in Beispiel 1 unter b) beschriebenen Prüfung als ausgezeichnet wirksam bei
der Schaumbekämpfung.
In dem 11-Rundkolben mit Flügelrührer wird unter Rühren ein Gemisch aus 400 g Isopropylmyristirat, 40 g in den endständigen
Einheiten je eine Si-gebundene Hydroxylgruppe enthaltendes Dimethylpolysiloxan mit einer Viskosität von 5000 cSt
bei 25°C und 8 g Naphthylendiisocyanat auf 150°C erwärmt. In die so erhaltene klare Lösung werden unter Rühren langsam
13 g 2-lthylhexanol gegeben. Nach dem Abkühlen liegt
eine weiße Dispersion von festen Teilchen mit einer Größe von unter 25 Mikrometer im Organopolysiloxan-Myristinat-Gemisch
vor. Eine,wie in Beispiel 2 beschrieben, mit Wasser verdünnte Dispersion dieser Art erweist sich bei der in
Beispiel 1 unter b) beschriebenen Prüfung als ausgezeichnet wirksam bei der Schaumbekämpfung.
In dem 11-Rundkolben mit Flügelrührer werden unter Rühren
8,7 g Toluylendiisocyanat langsam einem Gemisch aus 240 g Mineralöl mit einer Viskosität von 15 cSt, 160 g in den
endständigen Einheiten je eine Si-gebundene Hydroxylgruppe enthaltendem Dimethylpolysiloxan mit einer Viskosität
von 12 500 cSt bei 25°C und 10 g Cyclohexylamin gegeben. Es wird sofort eine weiße Dispersion von festen Teilchen
mit einer Größe von unter 25 Mikrometer im Organopolysiloxan-Mineralöl-Gemisch erhalten. Eine, wie in Beispiel 2 beschrieben,
mit Wasser verdünnte Dispersion dieser Art erweist sich bei der in Beispiel 1 unter b) beschriebenen Prü-
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fung als ausgezeichnet wirksam bei der Schaumbekämpfung.
In einem 21-Rundkolben mit Flügelrührer werden unter Rühren
5 g Cyclohexylamin langsam zu einem Gemisch aus 550 g in den
endständigen Einheiten je eine Si-gebundene Hydroxylgruppe enthaltendem Dimethylpolysiloxan mit einer Viskosität von
500 cSt bei 25°C, 450 g eines Dimethylsiloxan-Oxyäthylen-Blockmischpolymerisats,
in dem die Polyoxyalkylenblöcke an die Dimethylpolysiloxanblöcke durch SiOC-Bindung gebunden
sind und das eine Viskosität von 2000 cSt bei 25°C aufweist, wobei der Anteil der Polyoxyalkylenblöcke am Gesamtgewicht
der Polyoxyalkylenblöcke und Dimethylpolysiloxanblöcke 70
Gewichtsprozent beträgt, und 4,35 g Toluylendiisocyanat gegeben.
Es wird sofort eine weiße Dispersion von festen Teilchen mit einer Größe von unter 25 Mikrometer im Gemisch aus
Dimethylpolysiloxan und Dimethylsiloxan-Oxyäthylen-Blοckmischpolymerisat
erhalten. Eine wie in Beispiel 2 beschrieben, mit Wasser verdünnte Dispersion dieser Art erweist sich bei
der in Beispiel 1 unter b) beschriebenen Prüfung als ausgezeichnet wirksam bei der Schaumbekämpfung.
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Claims (3)
1. Antischaummittel auf Grundlage von entschäumend wirkendem Organopolysiloxan und in diesem Organopolysiloxan
verteiltem feinteiligem, festem Stoff, dadurch
gekennzeichnet, daß sie als mindestens einen Teil des festen Stoffes mindestens ein Produkt
enthalten, das mindestens bei der jeweiligen Anwendungstemperatur des Antischaummittels fest und durch Umsetzung
von mindestens einem einwertigen oder mehrwertigen Isocyanat mit mindestens einer organischen Verbindung,
die mindestens ein gegenüber der O = C = N-Gruppe
reaktionsfähiges Wasserstoffatom enthält, hergestellt
worden ist.
2. Antischaummittel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als organische Verbindung,
die mindestens ein gegenüber der O ■ C « N-Gruppe reaktionsfähiges
Wasserstoffatom enthält,ein Amin und/oder
Alkohol verwendet worden ist.
3. Antischaummittel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß darin Produkt, das durch Umsetzung von mindestens einem einwertigen oder
mehrwertigen Isocyanat mit mindestens einer organischen
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Verbindung, die mindestens ein gegenüber der O=C=N-Gruppe reaktionsfähiges Wasserstoffatom enthält, hergestellt
worden ist, in Mengen von 0,2 bis 10 Gewichtsprozent, bezogen auf das Gesamtgewicht dieses Produkts und
vom Organopolysiloxan, enthalten ist.
4·. Antischaummittel nach Anspruch 1 bis 3» dadurch
gekennzeichnet, daß die Umsetzung von mindestens einem einwertigen oder mehrwertigen Isocyanat
mit mindestens einer organischen Verbindung, die mindestens ein gegenüber der O=C= N-Gruppe reaktionsfähiges
Wasserstoffatom enthält, in Gegenwart vom entschäumend
wirkendem Organopolysiloxan durchgeführt worden ist.
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