DE2720313A1 - Registereinstellvorrichtung fuer formzylinder von rotationsdruckmaschinen - Google Patents
Registereinstellvorrichtung fuer formzylinder von rotationsdruckmaschinenInfo
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Description
VEB Polygraph Leipzig
Kombinat für polygraphische
Maschinen und Ausrüstungen
705 Leipzig Leipzig, den 14.06.1976
Titel der Erfindung
Registereinstellvorrichtung für Formzylinder von Rotationsdruckmaschinen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft eine Registereinstellvorrichtung für Formzylinder von Rotationsdruckmaschinen für eine bevorzugte
Anwendung in Mehrfarbenbogenrotationsdruckmaschinen. Bei einem Mehrfarbendruck, bei dem die Farben in verschiedenen
Druckwerken aufgetragen werden, muß eine exakte Passerhaltigkeit gewährleistet sein. Dazu werden die die Druckform tragenden
Formzylinder sowohl seitlich als auch in Umfangsrichtung in bezug
auf den nachfolgenden Zylinder einstellbar ausgestaltet. Dieser Seiten- bzw. Umfangsregistereinstellung kommt für die
Anfertigung von Qualitätsdrucken eine große Bedeutung zu.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Bekannt sind Umfangsregistereinstellungen, bei denen ein zum
Antrieb dee Formzylinders dienendes Zahnrad vorgesehen ist, das einen in bezug auf seine Habe drehbaren Zahnkranz aufweist, wo-
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bei verstellbare Mittel, radial angeordnete verschwenkbare
Zapfen mit exzentrischem Kopf, zur Übertragung des Drehmoments zwischen Zahnkranz und Nabe vorgesehen sind, durch deren regulierbare
Verstellung der Zahnkranz in bezug auf die Nabe verdreht wird (DT-PS 1 077 231).
Derartige Einstellungen haben den Nachteil, daß die Einstellung nur in geringen Grenzen erfolgen kann und daß der Zahnkranz
geradverzahnt sein muß, da sonst bei einer Axialeinstellung (Seitenregistereinsteilung) gleichzeitig eine ungewollte und
unkontrollierte Umfangseinstellung auftritt· Durch diese notwendige Geradverzahnung ist der gesamte Lauf der Maschine unruhig.
Nachteilig ist außerdem die komplizierte Fertigung der balligen exzentrischen Köpfe und deren Lagerung.
Bekannt sind auch Seiten- und Umfangsregistereinstellungen, bei
denen die Seitenregistereinsteilung über ein Zylinderlager, das
fest mit dem Formzylinderschenkel verbunden ist und das mittels Gewinde mit Schneckentrieb eingestellt wird, erfolgt· Die Umfangsregistereinstellung
erfolgt über ein schrägverzahntes Formzylinderantriebsrad mittels eines koaxialen Gewindes durch axiales
Verschieben eines Schrägkeils zwischen in Achsrichtung fest mit dem Formzylinderschenkel verbundenen Zahnkranz und dem Formzylinderschenkel
· Der Schrägungswinkel ist gleich dem Schrägungswinkel
des Formzylinderantriebsrades (NL-PS 7106934).
Derartige Einstellungen haben den Nachteil, daß eine exzentrische Lagerung des Formzylinders, die zur Anstellung zweckmäßig ist,
nicht möglich ist. Nachteilig ist weiterhin, daß sich jede Toleranz zwischen dem Schrägungswinkel des Schrägkeile und des
Formzylinderantriebsrades bei einer Seitenregistereinstellung
negativ auf die Umfangeregistereinstellung auewirkt· Ein weiterer Nachteil ist die komplizierte Bauweise des balligen
Schrägkeils.
Weiterhin sind Seiten- und Umfangsregistereinstellungen bekannt,
bei denen die Seitenregistereinstellung über eine axial ver-
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schiebbare Gewindebuchse und ein verschiebbares Axiallager erfolgt.
Die Umfangsregistereinstellung erfolgt über eine axial verschiebbare Gewindebuchse, die das schrägverzahnte Formzylinderantriebsrad
axial verschiebt, so daß durch die Schrägverzahnung ein Verdrehen des Formzylinders erfolgt (GB-PS 327 310).
Nachteilig ist hierbei der große Platzbedarf, der eine Unterbringung
in einer Seitenwand verhindert. Nachteilig ist weiterhin der große Aufwand für die Formzylinderanstellung und der
erhöhte Bedienaufwand durch das notwendige Klemmen der Stellglieder von außen.
Ziel der Erfindung
Ziel der Erfindung ist die Schaffung einer Registereinstellvorrichtung
für Formzylinder von Rotationsdruckmaschinen sowohl für die Seiten- als auch für die Umfangsregistereinstellung in besonders
raumsparender flacher Eauweise, die so ausgebildet ist, daß durch eine günstige Vormontage nur weniger Baugruppen eine schnelle
und unkomplizierte Endmontage möglich ist und bei der Planlaufabweichungen und Toleranzfehler weitgehend beseitigt sind..
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Registereinstellvorrichtung
für Formzylinder von Rotationsdruckmaschinen zu schaffen zum voneinander unabhängigen und sich nicht beeinfluasenden
Einstellen des Seiten- und Umfangsregisters während des Betriebes, wobei das Umfangsregister mittels eines schrägverzahnten Formzylinderantriebsrades erfolgt. Der Erfindung liegt
weiterhin die Aufgabe zugrunde, diese Vorrichtung so auszubilden, daß eine Anstellung des Formzylinders über eine exzentrische
Lagerung möglich ist und die Bedienelemente beider Einstellungen auf einer Maschinenseite unmittelbar nebeneinander angeordnet
sind.
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Aufgabe der Erfindung ist es weiterhin, die Vorrichtung so auszubilden, daß ein zusätzliches Arretieren der Einstellvorrichtung
entfällt. Durch eine derartige Registereinstellvorrichtung soll eine Einstellung in relativ weiten Grenzen möglich
sein und ein ruhiger Maschinenlauf garantiert werden sowie die Fertigung und Montage unkompliziert möglich sein.
Toleranzfehler und Rundlaufabweichungen sollen vermieden bzw· eleminiert werden und es soll eine raumsparende Anordnung gefunden
werden.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß die Registereinstellvorrichtung
zur Seitenregistereinstellung eine fest auf einem Schenkel des Formzylinders angeordnete hebelbetätigte
erste Schiebebuchse und zur Umfangsregistereinsteilung eine
hebelbetätigte, fest mit dem Formzylinderzahnkranz verbundene, lose auf dem Schenkel des Formzylinders angeordnete zweite
Schiebebuchse aufweist.
Die Wirkungsweise der Registereinstellvorrichtung ist folgende: Die Einstellung des Seitenregisters durch axiales Verschieben
des Formzylinders erfolgt unabhängig von der Einstellung des Umfangsregisters durch axiales Verschieben eines schrägverzahnten
Formzylinderkranzes, der in ein Zahnrad eines nachfolgenden Zylinders eingreift.
Einstellung des Seitenregisters:
Von einem ersten Handrad wird ein als Schneckenradsegment ausgebildeter
erster Schwenkhebel über eine erste Schnecke um seine Achse verdreht. An dem ersten Schwenkhebel sind Wälzlager angeordnet,
die in eine erste Schiebebuchse eingreifen, die fast auf dem Schenkel des Formzylinders angeordnet ist. Durch die Verdrehung
des ersten Schwenkhebels wird über die erste Schiebebuchse der gesamte Formzylinder axial verschoben und damit die
notwendige Seitenregistereinstellung vorgenommen. Da die Verbindung erste Schnecke - erster Schneckenhebel selbsthemmend
ausgebildet ist, entfällt eine zusätzliche Arretierung.
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Einstellung des Umfangsregisters:
Von einem zweiten Handrad wird ein als Schneckenradsegment ausgebildeter zweiter Schwenkhebel über eine zweite Schnecke
um seine Achse verdreht. An dem zweiten Schwenkhebel sind Wälzlager angeordnet, die in eine zweite Schiebebuchse eingreifen,
die lose auf dem Schenkel des Pormzylinders angeordnet ist. Durch Verdrehung des zweiten Schwenkhebels wird über die zweite
Schiebebuchse der fest mit der zweiten Schiebebuchse verbundene Pormzylinderzahnkranz axial auf dem Pormzylinderradkörper verschoben.
Dieser Pormzylinderzahnkranz ist schrägverzahnt und kämmt mit einem Zahnrad eines nachfolgenden Zylinders. Durch
die axiale Verschiebung wird durch diesen Zahneingriff über die Schrägverzahnung der Pormzylinderzahnkranz verdreht. Diese Verdrehung
wird über zylindrische Paßbolzen auf den Pormzylinderradkörper übertragen und damit auf den fest mit diesem Pormzylinderradkörper
verbundenen Formzylinder. Damit ist die Umfangsregistereinstellung
durch Verdrehung relativ zum nachfolgenden Zylinder vorgenommen. Da die Verbindung zweite Schnecke zweiter
Schwenkhebel selbsthemmend ausgebildet ist, entfällt eine zusätzliche Arretierung.
Erfindungsgemäß ist weiterhin, daß die Schiebebuchsen axial formschlüssig und radial verschiebbar mit jeweils einem Schwenkhebel
verbunden sind, wobei die Schwenkhebel als jeweils über ein Handrad und eine Schnecke betätigbare Schneckenradsegmente
ausgebildet sind.
Erfindungswesentlich ist weiterhin, daß an den Schwenkhebeln verstellbare Wälzlager angeordnet sind, die sich wechselseitig
an planparallelen Abstützflächen der Schiebebuchsen abstützen, wobei die Wälzlager auf exzentrischen Zapfen angeordnet sind
und die Abstützflächen der Schiebebuchsen breiter als die Außenringe der Wälzlager ausgebildet sind.
Erfindungswesentlich ist weiterhin, daß zur Herstellung einer Drehverbindung zwischen dem Pormzylinderzahnkranz und dem
Pormzylinderradkörper mehrere zylindrische Paßbolzen angeordnet
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sind, daß die die Schnecken tragenden Wellen in Exzenterlagern gelagert sind und auf diesen Wellen Schlitzmuttern angeordnet
Bind, daß die Schneckentriebe selbsthemmend ausgebildet sind, daß die Schwenkhebel und die Schnecken an einer fest mit dem
Maschinengestell verbundenen Platte angeordnet sind und daß zur Wegbegrenzung der Schwenkhebel Anschläge angeordnet sind.
Durch die breite Ausbildung der Abstutzflächen ist eine besonders einfache und gute Anstellung des Formzylinders an beispielsweise
den Gummizylinder durch exzentrische Lagerung möglich,
ohne daß eine Auswirkung auf die Registereinstellung auftritt, da die Abstützflächen und die Außenringe der Wälzlager
planparallel sind.
Statt der Wälzlager ist auch eine Anordnung von Gleitsteinen
möglich.
Ausführungsbeispiel
Die Erfindung soll nachstehend anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert werden. In der dazugehörigen Zeichnung zeigen:
Pig. 1: Die Seitenansicht der Druckwerke einer Zweifarbenbogenoffsetmaschine
Fig. 2: Die Lagerung und die Verstellmechanismen eines Formzylinders
Fig. 3: Eine Seitenansicht nach Fig. 2 Fig. 4: Eine Draufsicht nach Fig. 3
Fig. 5' Einzelheit A nach Fig. 2
Wie aus Figur 1 ersichtlich, bestehen die Druckwerke 1 im wesentlichen aus dem Farbwerk 2, dem Feuchtwerk 3, dem Formzylinder
4, dem Gummizylinder 5, dem Druckzylinder 6 und dem Transferzylinder 7· Der zu bedruckende Bogen wird über eine
nicht dargestellte Anlage dem Druckzylinder 6 zugeführt und zwischen dem Druckzylinder 6 und dem Gummizylinder 5 hindurchgeführt.
Vom Farbwerk 2 erfolgt eine Farbübertragung über den Formzylinder 4 auf den Gummizylinder 5· Nach dem Bedrucken wird
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der Druckbogen über den Transferzylinder 7 dem nächsten Druckwerk 1 zum Bedrucken zugeführt. Um einen passerhaltigen Druck
zu erreichen, ist der Formzylinder 4 sowohl in axialer als auch in Umfangsrichtung verstellbar gelagert. Außerdem ist
der Formzylinder 4 gegenüber dem Gummizylinder 5 einstellbar gelagert. Der Antrieb des Formzylinders 4 erfolgt über einen
Räderzug ausgehend vom Druckzylinder 6.
In Figur 2 bis 4 ist die Lagerung einer Seite des Formzylinders 4 dargestellt. Die Darstellung der anderen Seite erübrigt
sich, da sich sowohl das Zahnrad als auch sämtliche Verstellmechanismen auf der dargestellten Seite befinden. Die nicht dargestellte Seite weist lediglich eine eine axiale Verschiebung
zulassende Lagerung auf, die nicht erfindungswesentlich ist. Der Formzylinder 4 ist in einer Exzenterbuchse 8 gelagert.
Das Zahnrad des Formzylinders 4 ist geteilt und besteht aus einem schrägverzahnten Formzylinderzahnkranz 9 und einem Formzylinderradkörper
10, wobei die Verbindung zwischen beiden durch zylindrische Paßbolzen 11 erfolgt, die eine Axialverschiebung
zulassen, aber eine Drehmitnahme sichern. Der Formzylinderradkörper 10 ist mit dem Schenkel 12 des Formzylinders
4 durch eine Paßfeder 13 verbunden. Fest mit dem Schenkel 12 ist eine erste Schiebebuchse 14 verbunden, in deren planparallel
Abstützflächen 15 formschlüssig ein erster Schwenkhebel 16 eingreift.
Dieae formschlüssige Verbindung erfolgt über drehbeweglich auf exzentrischen mit dem ersten Schwenkhebel 16 verbundenen
Zapfen 17 angeordnete verstellbare Wälzlager 18. Statt der Wälzlager 18 können ebensogut entsprechend ausgebildete Gleitsteine
oder dergleichen Verwendung finden.
Pest mit dem Formzylinderzahnkranz 9 ist eine zweite Schiebebuchse
26 verbunden, die axial verschiebbar auf dem Schenkel 12 gelagert ist. In die planparallele Abstützfläche 15 greift
ein zweiter Schwenkhebel 27 formschlüssig ein. Diese formschlüssige Verbindung erfolgt analog der Verbindung
des ersten Schwenkhebels 16 mit der ersten Schiebebuchse 14. Der zweite Schwenkhebel 27 ist als Schneckenradsegment ausge-
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bildet, das mit einer zweiten Schnecke 31, die mit einem zweiten Handrad 28 verbunden ist, kämmt. Dieser Schneckentrieb ist selbsthemmend
ausgebildet. Die die zweite Schnecke 31 tragende Welle ist in einem Exzenterlager 23 in einer fest mit dem Maschinengestell
22 verbundenen Platte 24 gelagert. Auf der Welle 21 ist außerdem eine Schlitzmutter 25 angeordnet.
Die Ausbildung des ersten Schwenkhebels 16 und die Verbindung
mit dem ersten Handrad 20 erfolgt analog der oben geschilderten Art und Weise.
Auch die Mechanismen des ersten Schwenkhebels 16 sind in der Platte 24 gelagert.
Die Wirkungsweise der Registereinstellvorrichtung ist folgende: Der im Maschinengestell 22 gelagerte Formzylinder 4 wird über
den Formzylinderzahnkranz 9 und den Formzylinderradkörper 10 vom Gummizylinderzahnrad 29 angetrieben. Eine exakte Einstellung
des Formzylinders 4 gegenüber dem Gummi zylinder 5 erfolgt durch eine Verdrehung der Exzenterbuchse 8, die gleichartig auch auf
der nicht dargestellten zweiten Seite des Formzylinders 4 angeordnet ist. Diese Einstellung des Formzylinders 4 ohne Beeinträchtigung
der Verstellmechanismen ist günstig möglich, weil die Abstützfläche 15 der ringförmig ausgebildeten Schiebebuchsen
14 und 26 ein Gleiten der Wälzlager 18 zulassen. Die Registereinstellung der Formzylinder 4 ist auf Grund der
speziellen Ausbildung der Verstellmechanismen auch während des Maschinenlaufs möglich.
Seitenregistereinstellung:
Durch ein Verdrehen des ersten Handrades 20 wird über die erste
Schnecke 19 der erste Schwenkhebel 16 um seinen ersten Drehpunkt 30 verschwenkt. Über die beiden am ersten Schwenkhebel 16 ange
ordneten Wälzlager 18 wird die erste Schiebebuchse 14 in axialer
Richtung verschoben. Da die erste Schiebebuchse 14 fest mit dem Schenkel 12 verbunden ist, der seinerseits fest mit dem Formzy
linder 4 verbunden ist, verschiebt sich der Formzylinder 4 eben falls in axialer Richtung.
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Mit dem Pormzylinder 4 verschiebt sich zwangsläufig auch der
Formzylinderradkörper 10, Da aber der Formzylinderzahnkranz 9
in axialer Richtung nicht mit dem Formzylinderradkörper 10 verbunden
ist, verschiebt er sich nicht mit, so daß keine Beeinträchtigung der Umfangsregisterverstellung erfolgt, die ja nur
mit dem Formzylinderzahnkranz 9 verbunden ist.
Umfangsregistereinsteilung:
Durch ein Verdrehen des zweiten Handrades 28 wird über die zweite Schnecke 31 der zweite Schwenkhebel 27 um seinen zweiten
Drehpunkt 32 verschwenkt.
Über die beiden am zweiten Schwenkhebel 27 angeordneten Wälzlager 18 wird die zweite Schiebebuchse 26 in axialer Richtung
auf dem Schenkel 12 verschoben. Da die zweite Schiebebuchse 26 fest mit dem Formzylinderkranz 9 verbunden ist, wird auch dieser
axial auf dem Formzylinderradkörper 10 verschoben. Durch die Schrägverzahnung und den Zahneingriff in das Gummizylinderzahnrad
29 bewirkt diese axiale Verschiebung gleichzeitig eine Verdrehung des Formzylinderzahnkranzes 9. Über die Paßbolzen 11
wird diese Drehbewegung auf den Formzylinderradkörper 10 und damit auf den Pormzylinder 4 übertragen. Da der Formzylinderradkörper
10 die axiale Bewegung des Formzylinderzahnkranzes 9 nicht mitmacht, erfolgt auch keine axiale Verschiebung des Formzylinders
4 selbst und damit auch keine axiale Bewegung des Schenkels 12 und dadurch keine Beeinträchtigung der Seitenregisterverstellung.
Sonstiges:
Eine exakte Pormschlüssigkeit zwischen den Schwenkhebeln 16,
und den Schiebebuchsen 14, 26 erfolgt durch ein Verdrehen der Zapfen 17 (siehe hierzu Fig. 5).
Durch die Exzentrizität werden dadurch die Wälzlager 18 gegeneinander
und gegenüber den Abstützflächen 15 verspannt, so daß jeweils ein Wälzlager 18 an einer der beiden Abstützflächen 15
anliegt.
Der Toleranzausgleich zwischen den Schwenkhebeln 16, 27 und den Schnecken 19, 31 erfolgt durch ein entsprechendes Anziehen der
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Schlitzmuttern 25 und durch ein Verdrehen der Exzenterlager 23.
Durch die Anschläge 33 wird der Weg der Schwenkhebel 16, 27 begrenzt.
Durch die Anordnung der Handräder 20, 28 und der Schwenkhebel
16, 27 an der Platte 24 kann diese gesamte Baugruppe vormontiert
werden, so daß eine entsprechende MontageVereinfachung
erreicht wird.
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Claims (12)
- ErfindungsanspruchRegistereinstellvorrichtung für Formzylinder von Rotationsdruckmaschinen mit einer Seitenregiötereinstellung durch axiales Verschieben des Formzylinders und einer Umfangsregistereinstellung durch axiales Verschieben eines schrägverzahnten Formzylinderzahnkranzes, der in ein Zahnrad eines nachfolgenden Zylinders eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem Schenkel (12) des Formzylinder (4) eine hebelbetätigte erste Schiebebuchse (14) zur Seitenregistereinstellung fest und eine hebelbetätigte, fest mit dem Formzylinderzahnkranz (9) verbundene zweite Schiebebuchse (26) zur Umfangsregistereinsteilung lose angeordnet sind.
- 2. Registereinstellvorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebebuchsen (14, 26) axial formschlüssig und radial verschiebbar mit jeweils einem Schwenkhebel (16, 27) verbunden sind.
- 3· Registereinstellvorrichtung nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkhebel (16, 27) als über jeweils ein Handrad (20, 28) und eine Schnecke (19, 31) betätigbare Schneckenradsegmente ausgebildet sind.
- 4. Registereinstellvorrichtung nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Schwenkhebeln (16, 27) verstellbar Wälzlager (18) angeordnet sind, die sich wechselseitig an planparallelen Abstützflächen (15) der Schiebebuchsen (14, 26) abstützen.
- 5. Registereinstellvorrichtung nach Punkt 1,2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wälzlager (18) auf exzentrischen Zapfen (17) angeordnet sind.
- 6. Registereinstellvorrichtung nach Punkt 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung einer Drehverbindung zwischen dem Formzylinderzahnkranz (9) und einem Formzylinderradkörper (10) mehrere zylindrische Paßbolzen (11) angeordnet sind.'>·:■· HI /"'36
- 7. Registereinstellvorrichtung nach Punkt 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Schnecken (19, 31) tragenden Welle (21) in Exzenterlagern (23) gelagert sind und auf den Wellen (21) Schlitzmuttern (25) angeordnet sind.
- 8. Registereinstellvorrichtung nach Punkt 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützflächen (15) der Schiebebuchsen (14, 26) breiter als die Außenringe der Wälzlager (18) ausgebildet sind.
- 9. Registereinstellvorrichtung nach Punkt 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneckentriebe selbsthemmend ausgebildet sind.
- 10. Registereinstellvorrichtung nach Punkt 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkhebel (16, 27) und die Schnecken (19, 31) an einer fest mit dem Maschinengestell (22) verbundenen Platte (24) angeordnet sind.
- 11. Registereinstellvorrichtung nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Wegbegrenzung der Schwenkhebel (16, 27) Anschläge (33) angeordnet sind.
- 12. Registereinstellvorrichtung nach Punkt 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Schwenkhebeln (16, 27) verstellbare Gleitsteine angeordnet sind, die sich wechselseitig an planparallelen Abstützflächen (15) der Schiebebuchsen (14, 26) abstützen.·' ü J B B 1 / 0 I) 3 6
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ID=5505031
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