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DE2720020A1 - Zusammensetzung zum beschichten von papier - Google Patents

Zusammensetzung zum beschichten von papier

Info

Publication number
DE2720020A1
DE2720020A1 DE19772720020 DE2720020A DE2720020A1 DE 2720020 A1 DE2720020 A1 DE 2720020A1 DE 19772720020 DE19772720020 DE 19772720020 DE 2720020 A DE2720020 A DE 2720020A DE 2720020 A1 DE2720020 A1 DE 2720020A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
parts
composition
condensation product
paper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772720020
Other languages
English (en)
Inventor
Hisayoshi Maeda
Katsuhiko Morimoto
Masato Nakamura
Shuji Takemura
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Honshu Paper Co Ltd
Original Assignee
Honshu Paper Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Honshu Paper Co Ltd filed Critical Honshu Paper Co Ltd
Publication of DE2720020A1 publication Critical patent/DE2720020A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H19/00Coated paper; Coating material
    • D21H19/36Coatings with pigments
    • D21H19/44Coatings with pigments characterised by the other ingredients, e.g. the binder or dispersing agent
    • D21H19/62Macromolecular organic compounds or oligomers thereof obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

  • Zusammensetzung zum Beschichten von Papier
  • Die Erfindung betrifft eine Zusammensetzung zum Beschichten von Papier.
  • Zur Erhöhung der Helligkeit von beschichtetem Papier, Karton oder Pappe wurde bisher eine größere Menge eines fluoreszierenden Aufhellers oder in alternativer Weise ein Pigment größerer Helligkeit selektiv eingesetzt oder in einigen Fällen die Menge eines Aufhellers wesentlich vergrößert.
  • Soll die Eignung für den Offsetdruck und die Trocknungsgeschwindigkeit der Druckfarbe verbessert werden usw., so muß eine geeignete Auswahl eines Pigments und eines Bindemittels getroffen sowie auch eine genaue Steuerung ihrer Verhältnisse eingehalten werden. Folglich erfordert eine wirtschaftliche Abstimmung der Kosten eines derartigen beschichteten Papiers oder Kartons mit der Qualität nicht nur erhebliche Erfahrung, sondern auch den Einsatz von teurem Rohmaterial.
  • Falls es sich folglicherweise als möglich erweisen sollte, die Verbesserung der Qual ität eines derartig beschichteten Papiers oder eines Kartons nur durch die Zugabe einer geringen Menge eines Zusatzes zu einer Zusammensetzung zur Beschichtung herbeizuführen, so würde sich ein erheblicher wirtschaftlicher Vorteil ergeben. Es besteht somit seit längerer Zeit ein Bedürfnis nach einem derartigen Zusatz.
  • Aufgabe der Erfindung ist es somit, eine Zusammensetzung zum Beschichten von Papier, Karton oder Pappe vorzusehen, die aufgrund eines nur geringen Zusatzes zu einer Verbesserung der Helligkeit, Offsetdruckeignung, Trocknungsrate der Druckfarbe und Lichtbeständigkeit des beschichteten Materials führt.
  • Die Lösung der erfindungsgemäßen Aufgabe ergibt sich aus den Ansprüchen.
  • Es wurde gefunden, daß ein Kondensationsprodukt eines Epihalohydrins mit einer bestimmten Art von aliphatischem Amin zur Erzielung der gestellten Aufgabe führt, auch wenn es nur in sehr geringen Mengen eingesetzt wird. Die Erfindung beruht auf diesem Ergebnis.
  • Eine wäßrige Dispersion, die ein Pigment, ein Bindemittel und ein Kondensationsprodukt eines Epihalohydrins und einem aliphatischen Amin mit 1 - 6 Kohlenstoffatomen enthält, ergibt eine ausgezeichnete Zusammensetzung zum Überziehen von Papier. Auf ein Roh- oder Trägerpapier angewendet ergibt sie ein beschichtetes Papier von verbesserter Helligkeit, Offsetdruckeignung, Trocknungsrate der Druckfaser und Lichtbeständigkeit.
  • Die erfindungsgemäße Zusammensetzung zum Beschichten von Papier enthält ein Kondensationsprodukt eines Epihalohydrins und eines aliphatischen Amins zusätzlich zu einem Pigment und einem Bindemittel. Die erfindungsgemäße Zusammensetzung zum Beschichten von Papier wird hergestellt durch Zufügen eines Kondensationsproduktes, das durch Umsetzen von 1 oder 2 oder mehreren Upihalohydrinen mit 1 oder 2 oder mehreren aliphatischen Aminen mit 1 - 6 Kohlenstoffatomen erhalten wird, zu einer Zusammensetzung zur Beschichtung, die ein Pigment und ein Bindemittel enthält. Wird die erfindungsgemäße Zusammensetzung zum Beschichten bei einem Papier angewendet, eo verbessert diese die Helligkeit, die Eignung zum Offsetdruck, die Trocknungsrate einer Druckfarbe und die Lichtbeständigkeit des erhaltenen, beschichteten Papiers.
  • Die bei der Erfindung zweckmäßigerweise einsetzbaren Epihalohydrine umfassen Epichlorhydrin, Epibromhydrin, Epijodhydrin und ß-Allcylepihalohydrine.
  • Von diesen wird Epichlorhydrin am meisten bevorzugt. Die zur Anwendung der Erfindung verwendbaren Amine umfassen aliphatische Amine mit 1 - 6 Kohlenstoffatome wie, zum Beispiel Methylamin, Dimethylamin, Äthylendiamin, Hexamethylendiamin, Trimethylamin, Triäthylamin, Allylamin und ähnliche. Von diesen werden aliphatische Amine mit 1 - 2 Kohlenstoffatome am meisten bevorzugt. Es ist festzustellen, daß ähnliche Kondensationsprodukte, die unter Verwendung von aliphatischen Aminen mit 7 oder mehr Kohlenstoffatomen oder aromatischen Aminen erhalten werden, nicht zu einer Zusammensetzung zur Beschichtung führen, die beim Auftragen auf Papier zur Verbesserung der Helligkeit, der Offsetdruckeignung, der Trocknungsrate von Druckfarben, der Lichtechtheit und ähnliche Eigenschaften des beschichteten Papiers führen.
  • Als Bindemittel sind alle bekannten einsetzbar, einschließlich der Naturprodukte wie Kasein, Stärke, Sojabohneneiweiß, Pretoleumeiweiß und ähIlliche, und auch synthetische Materialien, wie Polyvinylalkohol, Acrylharze und ähnliche. Einsetzbare Latizes umfassen alle der bekannten wie zum Beispiel diejenigen aus Styrol-Butadien, Acrylverbindungen, Vinylacetatverbindungen und ähnliche. Als Pigmente können alle bekannten anorganischen und organischen Pigmente einschließlich Titandioxid, Kalziumcarbonat, Kalk, Satinweiß und ähnliche anorganischen Pigmente, sowie auch organische Pigmente wie Polystyrolteilchen und feine Harnstoffteilchen usw. verwendet werden, obwohl Ton am meisten bevorzugt wird.
  • Vorzugsweise sollten die Menge des Epihalohydrins und des Amins auf Molbasis im wesentlichen gleich sein. Erfindungsgemäß wird das oben erwähnte Kondensationsprodukt des F:pihydrins und des Amins einer Zusammensetzung normaler Rezeptur zur Beschichtung zugegeben, die ein Pigment, ein Bindemittel und Wasser enthält, wodurch die erfindungsgemäße Beschichtungszusammensetzung erhalten wird, die eine Verbesserung der Helligkeit, der Offsetdruc keignung, der T rocknungs rate von Druckfarben und der Lichtechtheit von beschichtetem Papier gewährleistet, welches durch Anwendung dieser Beschichtungszusammensetzung auf Rohpapier oder Trägerpapier erhalten wird.
  • Die Menge des Kondensationsprodukts aus dem Epihalohydrin und dem aliphatischen Amin mit 1 - 6 Kohlenstoffatome kann im Bereich von 0, 01 10 Gewichtsteile, vorzugsweise im Bereich von 0, 05 - 2, 5 Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteile des Pigments liegen. Die Mengen der anderen Bestandteile,einschließlich Pigmente, Bindemittel und ähnliche, können im gleichen Bereich liegen wie dieser bei normalen Beschichtungszusammensetzungen zu ähnlichen Zwecken allgemein üblich ist.
  • Anhand der nachfolgenden Be ispiele soll die Erfindung noch näher erläutert werden.
  • Beispiel 1 (a) Herstellung des Kondensationsprodukts: In einen mit einem Rückflußkühler versehenen Kolben mit 3 Hälsen wurden 50 Gewichtsteile Epichlorhydrin eingeführt und danach 60,8 Gewichtsteile (24, 3 Gewichtsteile Festkörpermaterial) Dimethylamin hinzugegeben.
  • Da es sich um eine exotherme Reaktion handett, wurde das Reaktionssystem unter Rühren abgekühlt, um die Temperatur auf 50°C zu batten.
  • Nach vierstündigem Reaktionsablauf wurde ein sirupartiges Kondensationsprodukt (1) erhalten. Diesem Produkt wurde Wasser hinzugegeben, bis es eine wässrige Dispersion mit einem Festkörpergehalt von 50 % bildete.
  • (b) Herstellung der Zusammensetzung zum Beschichten und des beschichteten Papiers durch Anwendung der Zusammensetzung: Gemäß der nachfolgend angegebenen Rezeptur wurde eine Aufschlämmung von Ton in Wasser hergestellt. Es wurden 60 Gewichtsteile Wasser, 0,5 Gewichtsteile einer 40 %igen wässrigen Lösung eines Dispersionsmittels und 0, 1 Gewichtsteile Natriumhydroxld in ein Mischgerät eingeführt, wonach 100 Gewichtsteile Ton unter kontinuierlichem Rühren hinzugegeben wurden, um eine gute Dispersion zu erhalten. Danach wurden dieser Dispersion unter kontinuierlichem RUhren 47 Gewichtsteile (7 Gewichtsteile Festkörpersubstanz) einer 15 %igen wässrigen Lösung von Kasein, die durch Auflösen von Kasein in einer wässrigen Ammoniaklösung mit 4 % Ammoniak bezogen auf die Kaseinmenge hergestellt worden war, und 1,4 Gewichtsteile (0, 7 Gewichtsteile Festkörpersubstanz) des Kondensationsprodukts (1) hinzugegeben.
  • Nachfolgend wurden hierzu ferner 24 Gewichtsteile (12 Gewichtsteile Festkörpersubstanz) Styrol-Butadien-Latex zugegeben. Schließlich wurde durch die Zugabe von Wasser eine wässrige Dispersion mit 42 % Festkörpergehalt erhalten.
  • Rezeptur Wasser 60 Gewichtsteile 40 %ige wässrige Lösung des Dispersionsmittels (Natriumpolycarboxylat) 0, 5 Gewichtsteile Ton 100 Gewichtsteile Kasein 7 Gewichtsteile Natriumhydroxid 0,1 Gewichtsteile Kondensationsprodukt (1) 1,4 Gewichtsteile (0, 7 Gewichtsteile Festkörpergehalt) 28%ige wässrige Ammoniaklösung 1 Gewichtsteil Styrol-Butadien -Latex 24 Gewichtsteile (12 Gewichtsteile Festkörpergehalt) Zum Filtern wurde die auf diese Weise erhaltene wässrige Dispersion durch ein Drahtsieb mit einer Maschenweite von 0,149 mm (100 mesh) durchgeleitet, um schließlich die erfindungsgemäße Zusammensetzung zum Beschichten von Papier zu ergeben.
  • Danach wurde die endgültige Zusammensetzung auf ein Trägerpapier mit einem Basisgewicht von 350 g/m² mit einer labormäßigen Luftrakelbeschichtungsvorrichtung aufgetragen, um eine Beschichtung von ungefähr 15 g/m2 zu ergeben.
  • Das auf diese Weise hergestellte beschichtete Papier wurde über Nacht in einem Raum mit einer konstanten Temperatur von 250C und einer konstanten Luftfeuchtigkeit von 65 %iger relativer Humidität aufbewahrt. Danach wurde das beschichtete Papier bei einer Temperatur von 6(PC und bei einem linearen Druck von 85 kg/cm kalandriert (satiniert), ehe es einer Reihe von unten angegebenen Prüfverfahren unterzogen wurde. Die Ergebnisse dieser Prüfverfahren sind in der Tabelle 1 angegeben. Die Helligkeit, die Eignung zum Offsetdruck, die Geschwindigkeit der Trocknung von Druckfarben und die Lichtechtheit wurden gemäß den nachfolgenden Verfahren bestimmt. Tabelle 1
    Beispiel 1 Beispiel 2 Beispiel 3 Beispiel 4 Beispiel 5 Beispiel 6
    Helligkeit (%) 77,6 77,5 77,3 77,5 77,4 77,5
    Offsetdruck- Ausgezeich- Ausgezeich- Ausgezeich- Ansgezsich- Ausgezeich- Ausgezeich-
    eignung net net net net net net
    Trocknungs-
    geschwindigkeit 20 20 20 20 20 20
    von Druckfarbe (min)
    Lichtechtheit
    (% Abnahme) 5,2 5,3 5,3 5,2 5,1 5,2
    Vergleichs- Vergleichs- Vergleichs- Vergleichs- Vergleichs- Vergleichs- Vergleichs-
    beispiel 1 beispiel 2 beispiel 3 beispiel 4 beispiel 5 beispiel 6 beisplel 7
    Helligkeit (%) 75,5 75,4 74,1 75,0 75,2 74,5 75,5
    Offsetdruck- Gut Befriedi- Schlecht Schlecht Gut Schlecht Gut
    eignung gend
    Trocknungs-
    geschwindigkeit 40 50 40 40 40 40 40
    von druckfarbe
    von Druckfarbe
    (min)
    lichtechtheit 6,4 6,7 6,6 6,6 6,5 6,2 6,3
    (%) Abnahme
    (1) Helligkeil: GE -Helligkeitsmesser (2) Eignung zum Offsetdruck: Auf das zu prüfende, beschichtete Papier wurde eine bestimmte Wassermenge zum Haften gebracht, wonach das Papier sofort bedruckt wurde, um die Aufnahmefähigkeit für die Druckfarbe zu untersuchen, die nach visueller Beobachtung eingestuft wurde als "Ausgezeichnet", "Gut", "Befriedigend" und "Schlecht" (3) Trocknungsgeschwindigkeit von Druckfarbe: 3 Das beschichtete Papier wurde mit 0,6 cm Offsetdruckfarbe unter Verwendung eines Ii I -Prüfgeräts bedruckt und nach bestimmten Zeitabständen wurde die Druckfarbe auf weißes Papier übertragen. Der Versuch wurde beendet,nachdem keine Übertragung der Druckfarbe mehr beobachtet wurde. Die Trocknungsgeschwindigkeit ist die Zeit in Minuten, die benötigt wird, um den beschriebenen Endpunkt zu erreichen.
  • (4) Lichtechtheit: Die als Prozentsatz ausgedrückte Helligkeitsabnahme gegenüber der ursprünglichen Helligkeit nach einer 20 stündigen Bestrahlung bei 400C mit dem Licht eines UV-Kohlelichtbogens.
  • Beispiel 2 Nachdem gleichen Verfahren,mit dem im Beispiel 1 (a) das Kondensationsprodukt (1) hergestellt worden war, wurde ein sirupartiges Kondensationsprodukt (2) erhalten, mit der Ausnahme, daß 50 Gewichtsteile Epichlorhydrin und 42 Gewichtsteile (16,8 Gewichtsteile Festkörpergehalt) Methylamin eingesetzt wurden. Danach wurde dem Kondensationsprodukt Wasser zugegeben, uni eine 50 %ige wässrige Dispersion des Festkörperniaterials zu ergeben. Danach wurde in gleicher Weise,wie im Beispiel 1 (b! beschrieben, eine Zusaniniensetzung zum Beschichten hergestellt, mit der Ausnahme, daß ei6,6 Gewichtsteile (10 Gewichtsteile Festkörpergehalt) einer Stärke-Poìyvir,ylalkohoì-Mischung als Bindemittel (Stärke-Polyvinylalkohol = 1/1 auf Gewichtsbasis) und 24 Gewichtsteile (12 Gewichtsteile Festkörpergehalt) Acryl-Latex als Latexkomponente eingesetzt wurden.
  • Die auf diese Weise erhaltene Zusammensetzung zum Beschichten wurde zum Herstellen von beschichtetem Papier auf Trägerpapier aufgebracht, welches den im Beispiel 1 (b) beschriebenen Prüfverfahren unterzogen wurde. Die Prüfergebnisse sind aus der Tabelle 1 ersichtlich.
  • Beispiel 3 In der gleichen Weise,wie im Beispiel 1 (a) beschrieben, wurde ein zähflüssiges Kondensationsprodukt (3) hergestellt, mit der Ausnahme, daß 50 Gewichtsteile Epichlorhydrin und 62,7 Gewichtsteile Hexamethylendiamin eingesetzt wurden. Danach wurde das Produkt durch Einstellen eines pH-Wertes auf 5 durch Zugabe von Essigsäure stabilisiert. Danach wurde gemäß dem im Beispiel 1 (b) beschriebenen Verfahren, jedoch unter Verwendung von 1,0 Gewichtsteilen des beschriebenen Kondensationsproduktes (3) anstelle des Kondensationsprodukt (1) und auch unter Verwendung von 14 Gewichtsteilen (7 Gewichtsteile Festkörpergehalt),einer acrylartigen, alkaliquellbaren Emulsion als Bindemittel und 24 Gewichtsteile (12 Gewichtsteile Festkörpergehalt) Vinylacetatlatex als Latexkomponente eine Zusammensetzung zum Beschichten hergestellt. Die auf diese Weise erhaltene Zusammensetzung wurde auf Trägerpapier aufgetragen, um ein beschichtetes Papier zu ergeben, welches der bereits beschriebenen Reihe von Prüfungen unterzogen wurde. Die Ergebnisse sind aus der Tabelle 1 ersichtlich.
  • Beispiel 4 In der gleichen Weise wie im Beispiel 1(a), mit der Ausnahme, daß 50 Gewichtsteile Epibromhydrin und 26,6 Gewichtsteile Diäthylamin zum Einsatz kamen, wurde ein sirupartiges Kondensationsprodukt (4) hergestellt. Zur Stabilisierung des erhaltenen Produkts wurde Essigsäure zugegeben und der pH-Wert auf 5 eingestellt. Danach wurde gemäß dem im Beispiel 1 (b) beschriebenen Verfahren, jedoch unter Verwendung von 1, 2 Gewichtsteilen des Kondensationsprodukts (4) anstelle des Kondensationsprodukts (1) und unter Verwendung von 46,7 Gewichtsteile ( 7 Gewichtsteile Festkörpergehalt) Styrol-Maleinsäureester-Acrylamid-Acrylnitril-Emulsion als Bindemittel,eine zum Beschichten geeignete Zusammensetzung hergestellt. Die Zusammensetzung wurde auf Pappe aufgetragen, um ein beschichtetes Papier zu erhalten, welches den bereits erwähnten Prüfverfahren unterzogen wurde. Die Prüfergebnisse sind aus der Tabelle 1 ersichtlich.
  • Beispiel 5 Ein sirupartiges Kondensationsprodukt (5) wurde in gleicher Weise hergellt wie im Beispiel 1 ( a), mit der Ausnahme, daß 50 Gewichtsteile dpichlorhydrin und 106 Gewichtsteile (31, 9 Gewichtsteile Festkörpergehal) Trimethylamin eingesetzt wurden. Danach wurde dem Kondensationsprodukt Wasser hinzugegeben, um eine wässrige Suspension mit einem Festkörpergehalt von 50 % zu ergeben. Danach wurde gemäß dem im Beispiel 1 (b) beschriebenen Verfahren, jedoch unter Verwendung des oben erwähnten Kondensationsprodukts (5) in einer Menge von 1,8 Gewichtsteilen (0, 8 Gewichtsteile Festkörpergehalt) anstelle des Kondensationsproduktes (1) und unter Verwendung von 47 Gewichtsteilen (7 Gewichtsteile Festkörpergehalt) einer 15 %igen wässrigen Lösung von Sojabohneneiweiß, die hergestellt wurde durch Auflösen von Sojabohneneiweiß in wässriger Ammoniaklösung mit 4 % Ammoniak, auf Basis der Sojabohneneiweißmenge, eine zum Beschichten geeignete Zusammensetzung hergestellt. Mit dieser Zusammensetzung wurde Trägerpapier beschichtet und das erhaltene beschichtete Papier wurde den bereits beschriebenen Prüfverfahren unterworfen.
  • Beispiel 6 In der gleichen Weise, wie im Beispiel 1 (a) beschrieben, mit der Ausnahme, daß 25 Gewichtsteile Epichlorhydrin, 35 Gewichtsteile Epibromhydrin, 23,2 Gewichtsteile (9,3 Gewichtsteile Festkörpergehalt) Methylamin und 16,5 Gewichtsteile Diäthylamin zum Einsatz kamen, wurde ein sirupartiges Kondensationsprodukt (6) hergestellt. Danach wurde das Produkt durch Einstellen seines pH-Wertes auf 5 mit zugegebener Salzsäure stabilisiert. Danach wurde dem stabilisierten Produkt Wasser hinzugegeben, um eine wässrige Dispersion mit einem Festkörpergehalt von 50 % zu ergeben. Danach wurde gemäß dem im Beispiel 1 (b) beschriebenen Verfahren, jedoch unter Verwendung von 2,0 Gewichtsteilen (1,0 Gewichtsteilen Festkörpergehalt) des beschriebenen Kondensationsprodukts (5) anstelle des Kondensationsprodukts (1) eine Zusammensetzung für die Beschichtung hergestellt. Trägerpapier wurde mit der Z's ammensetzung beschichtet, um ein beschichtetes Papier zu ergeben, das der Reihe der beschriebenen Prüfverfahren unterzogen wurde. Die Ergebnisse sind aus der Tabelle 1 ersichtlich.
  • Vergleichsbeispiel 1 Nach der im Beispiel 1 angegebenen Rezeptur wurde eine Zusammensetzung zur Beschichtung hergestellt, wobei jedoch das Kondensationsprodukt (1) weggelassen wurde. In der gleichen Weise wie im Beispiel 1 (b), wurde beschichtetes Papier hergestellt, und den beschriebenen Prüfverfahren unterzogen. Die Ergebnisse sind aus der Tabelle 1 ersichtlich.
  • Vergleichsbeispiel 2 Die im Beispiel 2 angegebenen Verfahrensweisen wurden wiederholt, mit der Ausnahme, daß das Kondensationsprodukt (2) aus der Beschichtungszusammensetzung weggelassen wurde. Die am beschichteten Papier erhaltenen Priifergebn,sse sind aus der Tabelle 1 ersichtlich.
  • Vergleichsbeispiel 3 Die im Beispiel 3 angegebenen Verfahrensweisen wurden wiederholt, mit der Ausnahme, daß das Kondensationsprodukt (3) aus der auf Papier aufgetragenen Beschichtungszusammensetzung weggelassen wurde. Die Prüf -ergebnisse sind aus der Tabelle 1 ersichtlich.
  • Vergleichsbeispiel 4 Die gleichen Verfahrensweisen,wie im Beispiel 5 beschrieben, wurden wiederholt, mit der Ausnahme, daß das Kondensationsprodukt (4) aus der Beschichtungszusammensetzung weggelassen wurde. Die am beschichteten Papier erhaltenen Prüfergebnisse sind aus der Tabelle 1 ersichtlich.
  • Vergleichsbeispiel 5 Die gleichen Verfahren, wie im Beispiel 5 beschrieben, wurden wiederholt, mit der Ausnahme, daß das Kondensationsprodukt (5) aus der Beschichtungszusammensetzung weggelassen wurde. Die am beschichteten Papier erhaltenen Prüfergebnisse sind aus der Tabelle 1 ersichtlich.
  • Vergleichsbeispiel 6 In der gleichen Weise, wie im Beispiel 1 (a) beschrieben, mit der Ausnahme, daß 50 Gewichtsteile Epichlorhydrin und 69,7 Octylamin zum Einsatz kamen, wurde ein zähflüssiges Kondensationsprodukt (7) hergestellt. Danach wurden die im Beispiel 3 beschriebenen Verfahren wiederholt, mit der Ausnahme, daß anstelle des Kondensationsprodukts (3) 1, 0 Gewichtsteile des oben beschriebenen Kondensationsprodukts (7) eingesetzt wurden, um eine Beschichtungszusammensetzung zu ergeben, aus der ein beschichtetes Papier hergestellt wurde. Die Prüfergebnisse sind aus der Tabelle 1 ersichtlich.
  • Aus den in der Tabelle 1 angegebenen Prüfergebnissen geht hervor, daß durch die Verwendung der erfindungsgemäßen Zusarnniensetzung zum Beschichten, die aus einem Kondensationsprodukt eines Epihalohydrins und einem aliphatischen Amin, sowie auch aus einem Pigment und einem Bindemittel besteht, die Helligkeit, die Eignung für den Offsetdruck, die Trocknungsgeschwindigkeit von Druckfarbe und die Lichtechtheit des beschichteten Papiers erheblich verbessert werden

Claims (6)

  1. Patentansprüche Zusammensetzung zum Beschichten von Papier, enthaltend ein Kondensationsprodukt aus mindestens einem Epihalohydrin und mindestens einem aliphatischen Amin, das 1 - 6 Kohlenstoffatome aufweist, ein Pigment und ein Bindemittel.
  2. 2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich -n e t , daß das Epihalohydrin aus Epichlorhydrin, Epibromhydrin, Epijodhydrin oder aus einer Mischung daraus besteht.
  3. 3. Zusammensetzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichn e t, daß das aliphatische Amin aus Methylamin, Dimethylamin, Äthylamin, Diäthylamin, Äthylendiamin, Hexamethylendiamin, Trimethylamin, Triäthylamin oder Allylaminen besteht.
  4. 4. Zusammensetzung nach Anspruch 1, enthaltend 0,01 - 10 Gewichtsteile des Kondensationsprodukts, 100 Gewichtsteile eines Pigments, 5 - 100 Gewichtsteile eines Bindemittels und wahlweise andere Zusätze.
  5. 5. Zusammensetzung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichn e t, daß das Pigment aus Ton besteht.
  6. 6. Zusammensetzung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeich h n e t, daß das Bindemittel aus Kasein besteht.
DE19772720020 1976-05-06 1977-05-04 Zusammensetzung zum beschichten von papier Withdrawn DE2720020A1 (de)

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JP5092376A JPS52137015A (en) 1976-05-06 1976-05-06 Paper coating composition

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