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DE2718713A1 - Drehpotentiometer mit schalter - Google Patents

Drehpotentiometer mit schalter

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Publication number
DE2718713A1
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
base part
cap
rotary potentiometer
spring
contact
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19772718713
Other languages
English (en)
Inventor
Bradrick Alan Hildreth
Donald Harrison Stephens
George Richard Wiley
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bourns Inc
Original Assignee
Bourns Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bourns Inc filed Critical Bourns Inc
Publication of DE2718713A1 publication Critical patent/DE2718713A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C10/00Adjustable resistors
    • H01C10/30Adjustable resistors the contact sliding along resistive element
    • H01C10/32Adjustable resistors the contact sliding along resistive element the contact moving in an arcuate path
    • H01C10/36Adjustable resistors the contact sliding along resistive element the contact moving in an arcuate path structurally combined with switching arrangements
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H2300/00Orthogonal indexing scheme relating to electric switches, relays, selectors or emergency protective devices covered by H01H
    • H01H2300/004Application hearing aid
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R2225/00Details of deaf aids covered by H04R25/00, not provided for in any of its subgroups
    • H04R2225/61Aspects relating to mechanical or electronic switches or control elements, e.g. functioning
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R25/00Deaf-aid sets, i.e. electro-acoustic or electro-mechanical hearing aids; Electric tinnitus maskers providing an auditory perception
    • H04R25/65Housing parts, e.g. shells, tips or moulds, or their manufacture

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Adjustable Resistors (AREA)
  • Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
  • Switches With Compound Operations (AREA)

Description

Drehpotentiometer mit Schalter
Die Erfindung bezieht sich auf ein Drehpotentiometer mit Schalter, insbesondere ein solches, das zur Verwendung in einem Hörgerät geeignet ist.
Es sind die verschiedensten Arten von Hörgeräten im Handel» Es gibt beispielsweise sogenannte Im—Ohr— und Hinter-Ohr— Hörgeräte sowie solche, die in ein Brillengestell eingebaut sind. In allen Fällen muß das Hörgerät so klein \iie möglich sein, um sein Gewicht gering zu halten und damit es so unauffällig wie möglich ist. Es ist dabei auch wichtig9 daß das Einstellorgan, mit welchem man den Verstärkungsgrad eines solchen Hörgeräts einstellen kann, ausreichend abgedichtet ist. Zusätzlich zu den normalen atmosphärischen Bedingungen, wie Staub und Feuchtigkeit, muß das Hörgerät nämlich auch gegen Schweiß, Körperfett u.dgl. unempfindlich sein. Die Tatsache, daß das Einstellorgan manuell betätigbar sein muß und daher ein ausreichend großer Rändelknopf od.dgl. vorhanden sein muß, macht den Abschluß des Einstellorgans gegen die Umgebungsatmosphäre schwierig.
Neben einem Potentiometer zum Einstellen des Verstärkungsgrades enthalten viele Hörgeräte auch einen Schalter, mit welchem man das Gerät ausschalten kann, wenn es nicht benutzt zu werden braucht, um die Lebensdauer der Batterien zu steigern. Es ist dabei wünschenswert, wenn der Schalter eine deutliche Rastung aufweist, wenn er betätigt wird, damit der Benutzer weiß, ob der Schalter auch geschaltet hat. Dieses Rasten soll aber das normale Einstellen des Verstärkungsgrades bei einem solchen Potentiometer nicht beeinträchtigen. Beim Drehen eines Drehpotentiometers sollte dieses weich gehen, um
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dem Benutzer ein gleichförmiges, positives Gefühl beim Einstellen zu geben. Darüber hinaus ist es selbstverständlich stets vorteilhaft, Bauelemente so einfach wie möglich zu gestalten, um die Kosten zu senken. Die Anzahl der Einzelteile sollte daher so gering wie möglich sein, ohne daß die Wirksamkeit eines Bauelements dadurch leidet.
In der US-PS 35 18 6ök ist eine Dichtung für ein Drehpotentiometer beschrieben. Das Potentiometer, das nicht speziell für die Verwendung in Hörgeräten bestimmt ist, umfaßt ein Gehäuse mit einer Öffnung, durch welche ein Steuerorgan greiftα Dieses Steuerorgan besteht aus einem im Gehäuse angeordneten Körper und einem zylindrischen Ansatz, der durch das Loch in dem Gehäuse ragt. Der Körper wird fest gegen die Innenwand des Gehäuses gedruckt, während das gegenüberliegende Ende des zylindrischen Ansatzes nach außen über den Rand der Öffnung abgeflacht ist, um eine staubabweisende Dichtung zu bilden. Ein alternatives Ausführungsbeispiel sieht dabei zusätzlich eine Lippe vor, die den Rand der Öffnung umgibt und den zylindrischen Ansatz berührt, um die Dichtungseigenschaften der Anordnung zu verbessern. Diese Konstruktion mag zwar eine ausreichende Dichtung gegenüber Staub u.dgl. bringen, sie ist jedoch schwierig zusammenzubauen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Drehpotentiometer mit Schalter anzugeben, das ausreichend dicht ist, um in einem Hörgerät verwendet werden zu können und daß sich sehr leicht, insbesondere ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen zusammenbauen läßt.
Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebene Erfindung gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
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Das erfindungsgemäße Potentiometer ist äußerst dicht gegen Umwelteinflüsse ο Die Dichtung übernimmt dabei zugleich auch die Funktion einer Bremse, die das Potentiometer gegen ein unbeabsichtigtes Verstellen schützt. Sein Schalter bringt einen ausreichenden Kontaktdruck, um eine sichere Kontaktgabe zu gewährleisten. Die Einzelteile des Potentiometers lassen sich einfach zusammenstecken und somit das gesamte Potentiometer ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen zusammenbauen«
Die Vorteile und Einzelteile der Erfindung sollen nachfolgend unter Bezugnahme auf ein in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläutert werden,, Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung des erfindungsgemäßen Potentiometers;
Fig. 2 eine Explosionsdarstellung des Potentiometers nach Fig. 1;
Fig. 3 und *f Schnitte durch das Potentiometer nach Fig. 1 längs der Linien 3-3 und k-k;
Fig. 5 und 6 Ansichten des Schleifers des Potentiometers, und
Fig. 7 und 8 verschiedene Querschnitte längs der Linien 7»8-7,8 von Fig«, 3t wobei in Fig. 7 der Schalter geschlossen und in Fig. 8 geöffnet ist.
Die aus Fig, 1 ersichtliche Kappe 10 des Potentiometers dient als Einstellknopf oder -scheibe und ist über ein hohles Sockelteil 12 gestülpt, mit welchem sie ein abgedichtetes Gehäuse mit einer Kammer für die elektrisch wirksamen Teile bildet. Über zwei Anschlußelektroden 14 und 16 im Sockelteil
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wird die elektrische Verbindung zum Schalter hergestellt, während zwei weitere Anschlußelektroden 18 und 20 sowie der Achsstift 22 die elektrische Verbindung zum Widerstandselement und dessen Schleifer des Potentiometers herstellene Für die Verbindung zum Schleifer des Potentiometers kann auch eine Elektrode ähnlich den Elektroden 18 und 20 vorgesehen werden, wenn es notwendig ist, es hat sich jedoch erwiesen, daß sich die Anordnung sehr einfach in der dargestellten Form herstellen läßt, indem das Sockelteil um den Achsstift 22 gegossen wird. Obgleich hier von einem Potentiometer gesprochen wird, d,ho von einem elektrischen Widerstand, dessen beide Enden mit Anschlüssen versehen sind und der einen Schleifer aufweist, soll hier doch auch mit "Potentiometer" ein Bauelement verstanden werden, das in Wirklichkeit lediglich einen variablen Widerstand darstellt, der nur einen festen Anschluß sowie einen Schleifer aufweist.
Die im Gehäuse untergebrachten Teile des Potentiometers gehen im einzelnen aus den Figuren 2 bis k hervor„ Die Kappe 10, die von geeigneter Gestalt ist, um mit dem Finger verstellt werden zu können, weist einen mittleren Abschnitt auf, von welchem sich ein ringförmiger Flanschrand 2k nach unten erstreckt. Die Innenwand 26 des Flansches 2k verläuft geneigt nach außen und unten und übernimmt, wie nachfolgend noch beschrieben wird, Dichtungsfunktionen. Vom Mittenteil der Kappe 10 erstreckt sich ein zentraler zylindrischer Stutzen 28. Weiterhin erstreckt sich vom Mittenteil nach unten ein Stift 30 ovalen Querschnitts, welcher der Betätigung des Schalters dient. Xn dem Stutzen 28 ist ein zentrisches Sackloch 32 ausgebildet. Weiterhin ist am Stutzen 28 exzentrisch an der Unterseite ein schlitzförmiges Sackloch Jk ausgebildet. Eine metallische Kontaktfeder 36, welche den Schleifer für das Potentiometer darstellt, ist mit einer wegstehenden Nase 38
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versehen, welche in den Schlitz 3^ eingesetzt ist. An der Nase 38 ist ein kleiner wegstehender Zinken ausgebildet, der die Nase in dem Schlitz Jh festhält und somit die ganze Feder 36 an ihrem Platz hält.
Der Schalter besteht aus einer flexiblen, elastischen metallischen Blattfeder 40, von der ein Ende eine Kontaktzone bildet, und das andere Ende als Hastelement kk ausgebildet ist, um bei Betätigung des Schalters der Bedienungsperson ein sicheres Gefühl dafür zu geben, daß der Schalter ein- bzw. ausgeschaltet hat« Die Anschlußelektrode 16 steht von der Blattfeder ^O ab und ist integral mit dieser vereinigte Ein zweiter Kontakt ist am Ende einer zweiten metallischen Blattfeder k8 ausgebildet, von welcher die Anschlußelektrode 14 wegsteht. Die Anschlußelektroden 14 und 16 sind in entsprechende Schlitze im Sockelteil 12 eingegossen und halten die Blattfedern hQ bzw. ^O an ihrem Platz.
Ein Träger 50 aus synthetischem oder anderem isolierenden Material mit einer zentrischen Bohrung 52 ist in den freien Innenraum des Sockelteils 12 eingepaßt. Auf ihm ist ein Widerstandsbelag 5k aus einer geeigneten Widerstandsmasse bogenförmig aufgebracht. Der Durchmesser des Achsstiftes 22 ist geringfügig kleiner als die Bohrung 52 des Trägers 50, so daß der Träger 50 leicht in den Sockelkörper eingesetzt werden kann und dort auf der Oberseite eines Ringkörpers 56 aufsitzt, welcher einen mittleren Abschnitt des Achsstiftes 22 umgibt» Am Rand des Trägers 50 sind zwei axial verlaufende Nuten 57 angebracht, welche in entsprechende Nasen am inneren Umfang des Sockelteils eingreifen und eine Drehsicherung für den Träger 50 bilden. Der Achsstift 22 ist seinerseits am Sockelteil 12 mit Hilfe einer am Ringkörper 56 ausgebildeten Umfangsnut 58 befestigt, in die eine ringförmige Wulst 59 eingreift,
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die am Sockelteil 12 ausgebildet ist. Die Anordnung von Ringnut und Ringwulst stellt ihrerseits eine wirksame Dichtung daro Am Achsstift 22 ist integral ein Fortsatz 6o ausgebildet, der axial nach oben wegsteht und an seinem freien Ende mit einem Klemmkegel 62 versehen ist, dessen größter Durchmesser geringfügig größer ist als der Durchmesser des Sacklochs 32 an der Kappe 10.
Das Gehäuse wird in der Weise zusammengesetzt, daß der Achsstift 22 mit seinem Ringkörper 56 so in das Sockelteil 12 eingesetzt wird, daß die Ringwulst 59 und die Ringnut 58 ineinandergreifen. Sodann wird der Träger 50 in den Hohlraum des Gehäuses eingesetzt, daß er auf dem Ringkörper 56 aufsitzt. Gegebenenfalls kann er darauf festgeklebt werden. Sodann werden die Blattfedern an ihren Platz gebracht, indem die Anschlußelektroden I^ und 16 in die Gehäuseschlitze eingesteckt und darin vergossen werden. Außerdem werden die Anschlußelektroden 18 und 20 in ihre entsprechenden Gehäuseschlitze eingesteckt und darin vergossen. Die Nase 38 der Feder 36 wird in ihren Schlitz 3k an der Kappe 10 eingeschoben. Schließlich wird die Kappe 10 auf das Sockelteil 12 aufgesetzt, indem der Klemmkegel 62 in das Sackloch 32 eingepreßt wird. Dabei wird das Material des Stutzens 28 von dem Klemmkegel 62 verformt, was verhindert, daß der Fortsatz 60 aus dem Sackloch 32 wieder herausgleiten kann. Die Teile werden so sicher zusammengehalten. Es sei erwähnt, daß die Anschlußelektroden 18 und 20 zuvor elektrisch mit dem Wider standsbelag 5k mit Hilfe eines leitfähigen Klebers oder durch Löten verbunden worden sind. Zum Eingießen der Anschlusselektroden \h% 16, 18 und 20 in das Sockelteil kann ein dazu geeigneter Kleber od.dgl. verwendet werden. Dieser kann beispielsweise in eine Ringnut eingefüllt werden, die in der Unterseite des Sockelteils 12 ausgebildet ist, wie die Figuren 3 und k erkennen lassen.
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Das Sockelteil 12 ist an seinem Umfang mit einer ringförraigen, relativ steifen, jedoch elastischen Lippe 6k versehen. Für
diese Lippe 6k ist Nylon als Material besonders geeignet,
andere thermoplastische Materialien geeigneter Flexibilität und Oberflächenqualität können jedoch auch verwendet verden. Die Oberseite der Lippe 6k steht in ungebogenem Zustand vom Sockelteil 12 unter einem Winkel gegen die Horizontale ab,
welcher kleiner ist als der Neigungswinkel der Innenwand 26 des Flansches 2k an der Kappe 10. Dieser ungebogene Zustand ist in gestrichelten Linien in den Figuren 3 und k dargestellt. Die Innenwand 26 des Flansches 2k stößt gegen die Oberseite der Lippe 6k beim Zusammenbauen der Teile, Beim Zusammenpressen der Teile stülpt sich der Flansch 2k völlig über die Lippe 6k und biegt sie nach unten, so daß deren Oberseite den gleichen
Neigungswinkel annimmt wie die Innenwand 26 des Flansches 2ko Hierdurch wird eine sehr breite Kontaktfläche zwischen den
beiden Teilen erzeugt, welche hervorragende Dichtungseigen— schäften hat und außerdem zu einer gewissen Bremswirkung
führt, die ein unbeabsichtigtes Verstellen des Potentiometers verhindert.
Alternativ kann der Flansch 2k als flexible Lippe ausgebildet sein, die an eine ringförmige Schulter am Sockelteil 12 anstößt und von dieser nach oben gebogen wird, wenn die Teile zusammengefügt werden.
Die Einzelheiten der Feder 36, die den Schleifer des Potentiometers bildet, gehen aus den Figuren 5 und 6 hervor. Außer der Nase 38 ist an der Feder 36 ein erster, nach unten geneigter Federbügel 66 ausgebildet, der an seiner untersten Stelle eine Ausbauchung 68 trägt, welche auf dem Widerstandsbelag ^h
schleift» Weiterhin ist ein zweiter, nach unten geneigter
bogenförmiger Federstreifen 70 an der Feder 36 ausgebildet, welcher sich um den Fortsatz 60 am Achsstift 22 legt und an
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diesem federnd anliegt, wenn die Anordnung zusammengebaut ist ο Auf diese Weise werden gute elektrische Übergänge zwischen dem Achsstift 22 und der Feder 36 einerseits sowie zwischen der Feder 36 und dem Widerstandsbelag 5^ andererseits hergestellt.
Der Schalter und seine Wirkungsweise gehen besonders deutlich aus den Figuren 7 und 8 hervor, in welchen der Fortsatz 60 und die Schleiferfeder 36 aus Übersichtlichkeitsgründen weggelassen sind. Die Blattfeder 40 befindet sich in einer Ausnehmung in der Seitenwand der Gehäusekammer, wobei jedoch der Kontaktbereich 42 und das Rastelement etwas hervorstehen. Die andere Blattfeder 48 ist auch in Ausnehmung im Sockelteil angebracht8 wobei diese freitragend in einem Bogen in der Kammer verläuft, so daß ihr Kontaktbereich 46 benachbart zum Kontaktbereich 42 der erstgenannten Feder liegt. Beim Zusammenbau wird die zweite Blattfeder 48 nach innen vorgespannt, so daß ihr Kontaktbereich 46 nach dem Zusammenbau sich unter der Eigenspannung der Feder gegen den Kontaktbereich 42 der anderen Feder legta In der Position, die in Fig. 7 dargestellt ist, nimmt die Kappe 10 eine Stellung ein, bei welcher der Stift aus dem Kontaktbereich weggeschwenkt ist, so daß auf die vorgenannte Art der Schaltkontakt geschlossen ist. Bei der in Fig. 8 dargestellten Position ist die Kappe 10 im Gegenuhrzeigersinn in eine Lage gebracht, in welcher der Stift 30 gerade den Scheitel des Rastelements 44 an der Feder 40 überschritten hat und sich der Schalter in geöffnetem Zustand befindet. Die Drehbewegung der Kappe 10 wird durch Anschläge 72 sowie 74 begrenzt, die an der Kappe sowie dem Sockelteil ausgebildet sind.
Das Rastelement 44 erstreckt sich normalerweise aus der Kammerwand heraus in den Drehweg des Stiftes 30» Das Rastelement wird vom Stift 30 in die Kammerwand zurückgedrückt,
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wenn dieser auf es aufläuft, was bei der den Schalter bedienenden Person ein einem üblichen Schalterschnappen ähnliches Gefühl hervorruft, um ihr den Eindruck zu vermitteln, daß der Schalter geschaltet hat. Die Schleiferfeder 36 nimmt dabei eine Lage am Ende der Bahn des Widerstandsbelags 5^ ein. Bringt man den Schalter in die Einschaltstellung, so ist wieder ein bestimmter Druckpunkt zu überwinden, was anzeigt, daß der Schalter eingeschaltet hat. Die Ausnehmung für die Kontaktfeder ^O ist geringfügig langer als die Kontaktfeder, damit diese beim Zurückdrücken in die Ausnehmung genügend Platz findet.
Die Erfindung macht die Verwendung von separaten Dichtungsmitteln, wie O-Ringen, vollkommen überflüssig. Die große Kontaktfläche zwischen der Kappe und dem Sockelteil bringt eine sehr wirksame Dichtung gegen die eingangs genannten Umgebungseinflüsse« Sie schafft eine wirksame Bremse gegen unbeabsichtigtes Verdrehen der Kappe und somit Verstellen des Potentiometers. Sie bringt ein gleichmäßiges Gefühl beim Verstellen des Potentiometers, wobei jedoch die spezielle Federausgestaltung beim Verstellen die Erkennung zuläßt, ob der Schalter schaltet oder nicht.
Es sei betont, daß die Befestigung von Kappe und Sockelteil auch umgekehrt ausgeführt sein kann, indem beispielsweise ein Klemmkegel an der Kappe und ein entsprechendes Sackloch im Sockelteil ausgebildet ist.
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Claims (1)

  1. PATE N TA N W ALT E
    D-8 MÜNCHEN 22 · WIDEN MAYERSTRASSE 4O O-1 BERLIN-DAHLEM 33 ■ PODBIELSKIALLEE ββ
    Bourns 5 Inc berlin: dipl.-inq r. müller-börner
    Riverside, Kalif ornien/USA München: dipl.-inq.hans-heinrich wey
    DIPL.-INQ. EKKEHARO KÖRNER
    28 652 Ansprüche
    10J Drehpotentiometer mit Schalter, enthaltend ein Gehäuse mit einem darin befestigten Widerstandselement, einen Schleifer sowie einen Schalter und ein mit dem Schleifer und dem Schalter verbundenes Betätigungsorgan, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse aus einem mit einer im wesentlichen radial wegstehenden, flexiblen Lippe (64) versehenen Sockelteil (12) und einer das Einstellorgan bildenden Kappe (1O) besteht, welche mit einem ringförmigen, gegen das Sockelteil (12) gerichteten Flanschrand (24) versehen ist, gegen welchen sich die Lippe (64) anlegt, daß Mittel (60,62,32) zum Verbinden von Sockelteil (12) und Kappe (1O) vorgesehen sind, mit der Kappe (lO) ein federnder, elektrischer, auf dem Widerstandselement (5*0 schleifender Schleifer (36) gekuppelt ist, und daß im zusammengebauten Zustand die Lippe (64) von dem Flanschrand (24) elastisch verformt ist und mit dessen Innenwand (26) eine breite, den Gehäuseinnenraum nach außen abschließende Kontaktfläche bildet
    2. Drehpotentiometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lippe (64) im entspannten Zustand gegen eine Radialschnittebene unter einem ersten Winkel geneigt verläuft und
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    MÜNCHEN: TELEFON (O8S) 995S89 BERLIN: TELEFON (030)8312088
    KABEL: PROPINOUS ■ TELEX Ο5 54 344 KABEL: PROPINOUS - TELEX OI 84OS7
    ORIGINAL INSPECTED
    daß die Innenwand (26) des Flanschrandes (--Ό unter einem zweiten Winkel zu einer Radialschnittebene verläuft, welcher größer als der erste Winkel ist, und daß im zusammengebauten Zustand der Flanschrand (2^) über die Lippe (6k) gestülpt und diese dadurch verformt ist.
    3· Drehpotentiometer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lippe (6'f) aus Nylon besteht β
    Drehpotentiometer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Verbinden von Sockelteil (12) und Kappe (1O) aus einem an der dem Sockelteil (12) zugekehrten Seite der Kappe (1O) an dessen Mittelteil ausgebildeten zylindrischen Stutzen (28) aus steif-flexiblem, elastischem Material mit einem darin angebrachten zentrischen Sackloch (32) und einem an dem Basisteil ausgebildeten zentrischen Achsfortsatz (60) besteht, an dessen freiem Ende ein sich gegen das Sockelteil (12) verbreiternder Klemmkegel (62) ausgebildet ist, dessen größter Durchmesser geringfügig größer als der des Sacklochs (32) ist und der im zusammengebauten Zustand des Drehpotentiometers von dem Sackloch (32) aufgenommen wird.
    5. Drehpotentiometer nach einem der Ansprüche 1 bis k, dadurch gekennzeichnet, daß das Widerstandselement aus einer auf einem den Fortsatz (60) umgebenden Träger (50) angebrachten Widerstandsschicht (5*0 besteht.
    6. Drehpotentiometer nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifer des Potentiometers aus einer an der Kappe (1O) befestigten Metallfeder (36) besteht, die einen den Fortsatz (60) umgebenden Federbügel (66) aufweist, der gegen das Widerstandselement geneigt ist.
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    7· Drehpotentiometer nach einem der Ansprüche k bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Stutzen (28) ein schlitzförmiges, an seiner dem Sockelteil (12) zugekehrten Seite exzentrisch angeordnetes Sackloch (3'0 aufweist, welches eine an der Schleiferfeder (36) ausgebildete Nase (38) aufnimmt, welche in dem Sackloch (3'0 mittels eines an ihr ausgebildeten Bartes od.dgl. gesichert ist.
    8. Drehpotentiometer nach einem der Ansprüche 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß in dem Sockelteil (12) wandnah eine erste Schalterkontaktfeder (4θ) angeordnet ist, daß in ihm weiterhin eine zweite Schalterkontaktfeder (h8) angeordnet ist, beide Kontaktfedern (^0,48) mit Anschlußelektroden (16,14) versehen sind, die zweite Kontaktfeder (k8) einen frei vorspringenden Federabschnitt aufweist, der radial innerhalb der ersten Kontaktfeder (^O) verläuft und an seinem Ende einen Kontaktbereich (k6) trägt, der dem Kontaktbereich (^2) an der ersten Kontaktfeder (ko) gegenübersteht, daß die zweite Kontaktfeder (48) in Richtung auf die erste (4θ) vorgespannt ist, und daß von der dem Sockelteil (12) zugekehrten Seite der Kappe (1O) ein nichtleitender Stift (30) von dieser wegsteht, der durch Drehung der Kappe (1O) um ihre Achse zwischen die Kontaktfedern ^8) zwecks Üffnens der Kontaktverbindung bewegbar ist.
    9. Drehpotentiometer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der ersten Kontaktfeder (4θ) ein Rastelement (kk) ausgebildet ist, mit dessen Hilfe die Kontaktfeder (ko) vom Stift (30) beim Schalten elastisch verformbar ist,
    10. Drehpotentiometer nach Anspruch dadurch gekennzeichnet, daß das Rastelement (hk) ein von der Innenwand des Sockel teils (12) wegstehender Abschnitt der ersten Kontaktfeder ist.
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    11. Drehpotentiometer nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an Kappe (1O) und Sockel— teil (12) den Drehwinkel der Kappe (1O) einschränkende Anschläge (72,7*0 ausgebildet sind.
    β Drehpotentxometer nach einem der Ansprüche k bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleiferfeder (36) einen an dem Fortsatz federnd anliegenden Kontaktbügel (70) aufweist.
    13o Drehpotentiometer nach einem der Ansprüche k bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleifer (36) und der Fortsatz (60) eine Einheit bilden.
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DE19772718713 1976-08-04 1977-04-27 Drehpotentiometer mit schalter Pending DE2718713A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19772718713 Pending DE2718713A1 (de) 1976-08-04 1977-04-27 Drehpotentiometer mit schalter

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