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DE271850C - - Google Patents

Info

Publication number
DE271850C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plates
plate
hat
resilient
stump
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT271850D
Other languages
English (en)
Publication of DE271850C publication Critical patent/DE271850C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04HMAKING TEXTILE FABRICS, e.g. FROM FIBRES OR FILAMENTARY MATERIAL; FABRICS MADE BY SUCH PROCESSES OR APPARATUS, e.g. FELTS, NON-WOVEN FABRICS; COTTON-WOOL; WADDING ; NON-WOVEN FABRICS FROM STAPLE FIBRES, FILAMENTS OR YARNS, BONDED WITH AT LEAST ONE WEB-LIKE MATERIAL DURING THEIR CONSOLIDATION
    • D04H17/00Felting apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 271850 KLASSE 41 d. GRUPPE
ALFRED MEISTER in BERLIN.
Reibplatten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Januar 1912 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom
20. März 1883
14. Dezember 1900 auf Grund der Anmeldung in Großbritannien vom 31. März 1911 anerkannt.
die Priorität
Die Erfindung betrifft eine Hutstumpenwalkmaschine, bei der die zu walkenden Hutstumpen zwischen zwei gegeneinander bewegten Platten oder Reibflächen gepreßt werden, die in bekannter Weise segmentartig ausgebildet sind, wobei zur Erzielung einer nachgiebigen Walkwirkung eine oder beide Platten elastisch ausgebildet sind.
Von den bekannten Einrichtungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß über der federnden oberen Platte ein Luftkissen angeordnet ist, welches durch Einblasen von Luft die federnde Wirkung der Walkplatte nach Belieben zu regeln gestattet. Der Vorteil, der dadurch erreicht wird, besteht darin, daß man die federnde Wirkung dem zu behandelnden Material anpassen kann, und wenn die Federfähigkeit der Reibplatte mit der Dauer abnimmt, durch Einblasen von mehr oder weniger Luft dieselbe wieder hergestellt werden kann.
Auf den beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht Fig. ι eine Schnittansicht durch eine Hutstumpen walkmaschine gemäß der Erfindung, Fig. 2 einen Querschnitt durch die gegeneinander bewegten, segmentartigen Reibflächen und Fig. 3 eine Endansicht der Maschine.
Die dargestellte Hutstumpenwalkmaschine ist doppelt ausgebildet und besteht im wesentlichen aus zwei Holzrahmen α1, α2, die durch Querstangen a3 miteinander verbunden sind und das Gerüst für die ganze Maschine bilden. Oben in dem Gerüst ist eine Welle b gelagert, auf der in bekannter Weise Exzenter c, c angeordnet sind, sowie eine Fest- und Losscheibe d1, d2, welche zum Antrieb der Welle dienen.
In dem Oberteil des Gerüstes sitzen ferner schwingbar zwei Wellen β1, e2, auf denen die von der Antriebswelle durch die Exzenter angetriebenen Walkplatten f1, f2 sitzen. Die Walkplatten sind in bekannter Weise segmentförmig ausgebildet.
Unterhalb der oberen, schwingbar beweglichen Walkplatten f1, f2 sind die unteren Walkplatten h1 bzw. h2 angeordnet, die durch Gegengewichte m getragen und nachgiebig nach aufwärts gedrückt werden.
Gemäß der Erfindung sind die oberen Walk platten f1, f2 wie folgt ausgebildet:
Der Rahmenteil derselben besteht aus zwei segmentartigen Holzstücken, die durch Querstücke miteinander verbunden sind. Am Unterteil des so gebildeten Rahmens sind Latten eingelegt und unterhalb dieser Latten ist ein Luftkissen 0 angeordnet, welches in Stellung gehalten wird durch eine die obere Reibplatte bildende starke Platte o1 aus Kautschuk, die
den Kanten des Rahmens entlang in geeigneter Weise befestigt wird. An dem Oberteil trägt das Luftkissen ο ein Ventil p, das zum Einblasen von Luft dient. Ein angelenkter Dekel f5 dient dazu, den Holzrahmen oben zu verschließen.
Um einen besseren Eingriff zwischen den Hutstumpen χ und der Kautschukplatte o1 zu erzielen, kann in dieser eine Anzahl von kleinen Löchern vorgesehen sein oder die untere Fläche derselben wellenförmig ausgebildet werden. Die Platte kann auch aus einer Anzahl' von mit Bezug zueinander parallel angeordneten Streifen hergestellt sein, was den Vorteil hat, daß bei, Schadhaftwerden eines Teiles derselbe leichter und billiger ersetzt werden kann.
Die unteren Walkplatten h1, h2 bestehen eine jede aus einem ähnlichen Holzrahmen, und wenn zum Walken wenig Wärme erforderlich ist, wird an diesen unteren Walkplatten gleichfalls ein Druckluftbehälter und eine Reibplatte aus Kautschuk vorgesehen, doch gewöhnlich verwendet man als Reibplatte eine durchlochte Platte aus Blei.
Wird den unteren Walkorganen Dampf zugeführt, so geschieht dies durch eine Leitung r1. Das Ablassen des Dampfes erfolgt durch eine Leitung r2. Eine Leitung hs dient dazu, die Flüssigkeit zwischen den beiden Walkplatten abzulassen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Hutstumpenwalkmaschine mit zwei gegeneinander bewegten, federnd ausgebildeten Reibplatten, zwischen welchen die Hüte gepreßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der federnden oberen Reibplatte (o1) und einer verhältnismäßig starren Rückenplatte ein aufblasbares Luftkissen (0) angeordnet ist, durch welches ein einstellbarer Druck gegen die Reibplatte ausgeübt wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT271850D Active DE271850C (de)

Publications (1)

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DE271850C true DE271850C (de)

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DENDAT271850D Active DE271850C (de)

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DE (1) DE271850C (de)

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