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DE201815C - - Google Patents

Info

Publication number
DE201815C
DE201815C DE1907201815D DE201815DA DE201815C DE 201815 C DE201815 C DE 201815C DE 1907201815 D DE1907201815 D DE 1907201815D DE 201815D A DE201815D A DE 201815DA DE 201815 C DE201815 C DE 201815C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stones
frames
hammer
knives
produced
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1907201815D
Other languages
English (en)
Filing date
Publication of DE201815C publication Critical patent/DE201815C/de
Application filed filed Critical
Priority to AT37621D priority Critical patent/AT37621B/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28DWORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
    • B28D1/00Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
    • B28D1/22Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by cutting, e.g. incising
    • B28D1/222Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by cutting, e.g. incising by pressing, e.g. presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 8Od. GRUPPE
Einrichtung zum Schlagen von Pflastersteinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Dezember 1907 ab.
Die Erfindung hat eine Einrichtung zum Schlagen von Pflastersteinen zum Gegenstande, mit der in möglichst kurzer Zeit eine große Menge von Steinen von bestimmten Abmessungen hergestellt werden können. Bei den bekannten Einrichtungen kann durch einen Schlag des Hammers nur je ein Stein gewonnen werden, und es lassen sich ferner Steine von bestimmter Größe bisher deshalb nicht
ίο erzielen, weil der Arbeiter, der' das unmittelbar dem Schlage des Hammers ausgesetzte Werkstück hält, dieses lediglich nach dem Augenmaße auf einem Messer einstellt.
Diese Mangel sind nach der Erfindung dadurch beseitigt, daß eine Reihe von ein unteres und ein oberes Spaltmesser tragenden Werkrahmen nebeneinander verstellbar angeordnet und oberhalb der Rahmen eine fahrbare Schlagvorrichtung angebracht ist, mit der nacheinander Schläge auf das obere auf dem Werkstück aufliegende Messer eines jeden Werkrahmens ausgeübt werden können.
Auf der Zeichnung ist die neue Einrichtung in einer Ausführungsform dargestellt. Fig. ι und 2 zeigen die Gesamteinrichtung in zwei zueinander senkrechten Ansichten. Fig. 3 ist die Vorderansicht eines Werkrahmeris. Fig. 4, 5 und 6 zeigen denselben in Seitenansicht, im Querschnitt und im Grundriß.
Die Werkrahmen a, b, die in beliebiger Anzahl nebeneinander (Fig. 2) und in mehreren Reihen (Fig. 1) aufgestellt sein können, bestehen im wesentlichen aus einem Unterteil α und einem Oberteil b, in deren jedem ein Messer, dund e, von dreikantigem Querschnitt, die mit ihren Schneiden einander genau gegenüberstehen, vorgesehen sind. Der Oberteil b ist an dem Unterteil α mittels eines Scharniers c angelenkt. An den freien Enden' können beide Teile durch eine Hebevorrichtung, die aus einem Bügel f, und einem an diesem drehbar gelagerten Schraubenbolzen g besteht, miteinander verbunden werden. Der Schraubenbolzen g gestattet ein festes Zusammenpressen beider Teile, so daß eine sichere Verbindung zwischen ihnen erzielt wird. Das Messer d ist unmittelbar in eine schwalbenschwanzförmige Nut des unteren Teiles eingeschoben. Das Messer e des oberen Teiles liegt in einem der Höhe nach verschiebbaren Querbalken h, dessen Enden in Ausschnitten i der beiden seitlichen Streben I des Rahmens geführt sind; Außer diesen dienen zur Führung des Messerbalkens zwei in den Ausschnitten der Streben / senkrecht angeordnete Spindeln k, die durch Schlitze mr der Balkenenden hindurchtreten. Infolge der länglichen Form der Schlitze m kann sich der Balken bzw. das obere Messer entsprechend der Oberfläche des Werkstücks w schräg einstellen. Auf den Spindeln k sind starke Spiralfedern η vorgesehen, die sich einerseits gegen den oberen Rand der Ausschnitte i der Streben, andererseits gegen die Enden des Messerbalkens stützen und diesen nach abwärts drücken, so daß das Messer e fest gegen das Werkstück gepreßt wird.
Die Werkrahmen a, b ruhen zweckmäßig auf Schienen 0, auf denen sie leicht verschoben und mittels Schraubenklemmvorrichtungen q festgestellt werden können. Oberhalb der nebeneinander in einer Reihe aufgestellten

Claims (1)

  1. Werkrahmen (Fig. ι) sind Träger p angeordnet, an denen ein auf Rollen r laufender, zweckmäßig durch Druckluft betriebener Hammer s aufgehängt ist.
    Die Wirkung der neuen Einrichtung ist folgende: Die Rahmen werden auf den Schienen ο in einer solchen Entfernung eingestellt, daß der wagerechte Abstand der Messer voneinander gleich der Stärke der herzustellenden
    ίο Steine ist. Hierauf wird das zu zerkleinernde Werkstück w, das zweckmäßig die Gestalt einer Platte hat, deren Dicke für den Fall, daß würfelförmige Steine erzeugt werden sollen, gleich dem Abstand der Messer ist, auf die Untermesser d der Rahmen gelegt, nachdem vorher der Oberteil der letzteren um das Scharnier c nach aufwärts geklappt ist. Sodann wird der Oberteil b wieder heruntergeklappt und durch die Hebelvorrichtung f, g
    ao an dem Unterteil befestigt. Die Messer e werden hierbei unter der Wirkung der Federn η fest gegen das Werkstück gepreßt. Werden nun mittels der Schlagvorrichtung oder des Hammers s, indem dieser auf den Trägern f entlanggeführt wird, . auf die Messer e bzw. die Messerträger h Schläge ausgeübt, so wird das Werkstück in Streifen von gleicher Höhe und Breite zerschlagen. Nach Öffnen des Werkrahmens werden diese der Länge nach nebeneinander auf die Messer gelegt und in gleicher Weise zerteilt. Bei jedem Schlag des Hammers entstehen dann so viel Steine, als Streifen nebeneinander liegen. Vorteilhaft ist es, für den Hammer eine geschlossene Laufbahn vorzusehen, auf der er beständig weitergeführt wird, und die Rahmen, beispielsweise wie in Fig. 1 angedeutet, unter der Laufbahn in zwei Reihen anzuordnen. - Während der eine Teil der Rahmen dann vom Hammer bestrichen wird, kann der andere frisch mit den Werkstücken beschickt werden, wodurch ein ununterbrochener Betrieb ermöglicht wird. Die Breite der einzelnen Rahmen ist gleich der Stärke der kleinsten herzustellenden Steine, so daß, wenn solche hergestellt werden sollen, die Rahmen unmittelbar aneinander zu schieben sind. Natürlich können durch entsprechende Einstellung der Rahmen auch Steine von verschiedener Höhe, Breite und Tiefe erzeugt werden.
    Pa τ ε ν τ -Ά NSPRUcii :
    Einrichtung zum Schlagen von Pflastersteinen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzahl von einstellbaren, ein unteres und ein oberes Spaltmesser (d, e) tragenden Werkrahmen (a, b) nebeneinander angeordnet ist, und oberhalb der letzteren eine , fahrbare Schlagvorrichtung (s) vorgesehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1907201815D 1907-12-23 1907-12-23 Expired - Lifetime DE201815C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT37621D AT37621B (de) 1907-12-23 1908-03-19 Einrichtung zum Schlagen von Pflastersteinen.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE201815C true DE201815C (de)

Family

ID=464341

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1907201815D Expired - Lifetime DE201815C (de) 1907-12-23 1907-12-23

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE201815C (de)

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