DE2718469A1 - Keramische isoliersteine - Google Patents
Keramische isoliersteineInfo
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Description
DR. SOLF & ZAPF PATENTANWÄLTE
DR.-ING, DIPPING. S.^0L
DIPL.-ING. CHR. ZAPF
Wall 27/29
5eOO Wuppertal 1
Postfach 13O219
l/p/650
OTAVI-MINEN AG, Hynspergstr. 24, 6000 Frankfurt/Main
Keramische Isoliersteine Zusatz zu Patent 2 3 39 139
(Patentanmeldung P 2 3 39 139.1-45)
Gegenstand des Haiiptpatents 23 39 139 (Patentanmeldung
P 23 39 139.1-45) sind feuerfeste keramische Isoliersteine
mit Poren, die an der Außenhaut verglast sind, wobei die Isoliersteine aus einem Bindemittelgerüst
aus hydraulischem Bindemittel, insbesondere Tonerde-Schmelzzement und geblähtem Perlit, der überwiegend
geschlossene Poren mit verglaster Außenhaut aufweist, bestehen. Die Isoliersteine können einen Gehalt an Poren
zwischen 4 5 und 90 % und eine Anwendungsgrenze bei etwa
1.500 C besitzen. Sie können ferner einen Gehalt an zusätzlichen feuerfesten Produkten von 4 3 bis 47 Gew.-%
aufweisen. Zur Herstellung der Isoliersteine wird ein Gemenge aus Bindemittel, geblähtem Perlit und Wasser
y.u. einem Rohling geformt, der anschließend derart gebrannt
wird, daß die Perlitkörner geschlossene Poren mit verglaster Außenhaut bilden. Dabei ist von Vorteil,
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wenn ein Gemenge aus 7 5 bis 96 Gew.-% Bindemittel und 4 bis
25 Gew.-% geblähtem Perlit, insbesondere aus 88 bis 92 Gew. % Bindemittel und 8 bis 12 Gew.-% geblähtem Perlit bezogen
auf die Trockensubstanz verwendet wird. Die Formgebung erfolgt vorzugsweise mittels Vibration ggf. unter einem
leichten Preßdruck bis maximal 1 kp/cm . Nach einer besonderen Ausführungsform wird als Bindemittel eine CaO-
und ggf. eine SiO?-Komponente verwendet und der geformte
Rohling einer Dampfhärtung unterworfen. Zur Kompensierung
einer ggf. auftretenden Brennschwindung kann das trockene Gemenge Kyanit-Gehalte bis zu 20 Gew.-% enthalten.
Der keramische Brand erfolgt zweckmäßigerweise in situ. Dabei ist wesentlich, daß die Schwindung möglichst geringer
als 1 % ist. Diese Bedingung konnte gemäß der Erfindung nach dem Hauptpatent erreicht werden, obwohl eine
niedrig schmelzende Komponente, nämlich Perlit, verwendet wird. Eine ggf. rohstoffbedingte Brennschwindung kann
durch besonders fein gemahlenen Kyanit kompensiert werden.
Die vorliegende Erfindung betrifft Isoliersteine nach dem Hauptpatent, die aus einem Bindemittelgerüst bestehen,
das Calciumsilikathydratphasen aufweist und insbesondere aus Portlandzementstein aufgebaut ist.
Bekannt ist, daß aus Portlandzementdasin beim ersten Erhit-
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zen auf Temperaturen über 1.000 C das freie und auch das
chemisch gebundene Wasser ausgetrieben wird. Bei gleichmäßiger Erhitzung verläuft dieser Vorgang jedoch nicht
kontinuierlich, sondern der Zementstein verliert je nach Bindung des Wassers in bestimmten Temperaturbereichen
mehr oder weniger Wasser. Die Übergänge sind fließend, jedoch kann man annehmen, daß zwischen 100 und 200 C
das freie und das physikalisch adsorbierte Wasser des Zementsteins,zwischen J+00 und 600° C ein Teil des chemisch
gebundenen Wassers und zwischen 800 und 900 C der Rest des chemisch gebundenen Wassers ausgetrieben
wird. Aus dem Calciumhydroxid, das sich bei der Hydratation des Zements gebildet hat, entsteht bei der Erhitzung
freies Calciumoxid, das beim Abkühlen in feuchter Atmosphäre mit erheblicher Volumenvergrößerung wieder in
Calciumhydroxid übergeht. Die Volumenvergrößerung verursacht Rißbildung und Zermürbung des Zementsteins.
Bei Feuerbetonen auf Portlandzement-Basis versucht man,
durch die Zugabe von Zusatzstoffen in Form mehlfeiner feuerfester Stoffe, sogenannter keramischer Stabilisatoren,
das freiwerdende Calciumoxid bei hohen Temperaturen chemisch zu binden und damit die Rißbildung und
Zermürbung des Zementsteins zu unterbinden. Als Stabilisatoren dienen z. B. feuerfeste Tone, Chromerze, Schamotte-
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und Ziegelmehl. Die Reaktionen zwischen dem Calciumoxid und dem Stabilisator beginnen in der Regel erst oberhalb
600° C wnd eine keramische Bindung setzt erst oberhalb
900° C ein.
Das Austreiben des Wassers aus dem Zementstein ist mit einer Schwindung von etwa 2,5 % und einer erheblichen Festigkeitsminderung, insbesondere im Bereich zwischen 600 und 1.100 C
verbunden. Durch die Zugabe der Stabilisatoren kann das Schwinden in Feuerbetonen zwar herabgesetzt und die Festigkeit
vor der keramischen Bindung gesteigert werden. Dennoch werden die günstigen relativen Festigkeitswerte und geringen
Schwindwerte, die sich bei der Verwendung von Tonerde-Schmelzzement
bei Feuerbetonen einstellen, nicht erreicht.
In feuerfesten und hochfeuerfesten Betonen können sich beim
Erhitzen das Schwinden des Zementsteins und die Ausdehnung des Zuschlagstoffes überlagern. Insofern kann die Schwindung
neben der Wirkung des Zusatzstoffes auch durch den
Kornaufbau bestimmter Zuschlagstoffe beeinflußt werden.
Dies ist bei nur hitzebeständigen Betonen, deren Anwendungsgrenze unterhalb 1.100° C liegt, nicht möglich, weil
deren Zuschlagstoffe, die z. B. Basalt oder expandierter Perlit sein können, bei hohen Temperaturen bereits Schmelzphasen
bilden, die ihrerseits das Schwinden begünstigen und
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die Anwendungsgrenze herabsetzen. Wegen der genannten Eigenschaften
darf daher das erste Erhitzen bei Feuerbetonen trotz Stabilisatoren nur unter besonderen Vorkehrungen erfolgen,
um Schaden der Zustellung zu vermeiden.
Die Erkenntnisse auf dem Gebiet des Feuerbetons lassen sich nicht ohne weiteres auf feuerfeste keramische Isoliersteine
der eingangs erwähnten Art übertragen. Denn bei den geformten Isoliersteinen, die häufig in grünem Zustand in das
Ofenmauerwerk eingebaut werden, kommt es darauf an, daß die erforderliche Festigkeit der Steine auch im Bereich
zwischen 600 und 1.100° C gewährleistet ist und keine Schwindung
beim Erhitzen auftritt, da andernfalls die Statik und Maßhaltigkeit des Mauerwerks unkontrollierbar wird. Steine
nach dem Hauptpatent, die ein aus Portlandzement bestehendes Bindemittelgerüst besitzen, weisen das sehr hohe Schwindmaß
und den sehr hohen Festigkeitsschwund des reinen Portlandzementsteins nicht auf. Offenbar wirkt in diesen Steinen
der geblähte Perlitgrus in mehlfeiner Form oder aber das
grobe Perlitkorn weitgehend stabilisierend, und der Rest des freien Calciumoxids verändert beim Hydratisieren das
Gefüge des Steins nicht derart, daß es zermürbt wird. Dennoch erreichen die Isoliersteine auf Portlandzement-Basis nicht
die niedrigen Schwindmaße und hohen Festigkeiten beim Erhitzen wie Isoliersteine auf Tonerde-Schmelzzement-Basis.
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Aufgabe der Erfindung ist daher, feuerfeste keramische Isoliersteine mit Poren, die an der Außenhaut verglast
sind, und die ein Bindemittelgerüst aus Portlandzement besitzen sowie überwiegend geschlossene Poren mit verglaster
Außenhaut aufweisen, wobei die Außenhaut beim Erhitzen aus einem geblähten Perlitkorn entstanden ist,
zur Verfügung zu stellen, in denen das Calciumoxid beim Erhitzen vollständig chemisch gebunden wird, deren Schwindwerte
und deren Festigkeitsverhalten den Werten der Isoliersteine mit einem Bindemittelgerüst aus Tonerde-Schmelzzement
entsprechen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch feuerfeste keramische
Isoliersteine gelöst, die Poren, die an der Außenhaut verglast sind, besitzen, aus einem Bindemittelgerüst aus
Portlandzement und geblähtem Perlit, der überwiegend geschlossene Poren mit verglaster Außenhaut aufweist, bestehen
und sich dadurch auszeichnen, daß im Bindemittelgerüst Körner eines Feldspat und/oder Feldspatvertreter
enthaltenden magmatischen Gesteins eingebettet sind. Eine besondere Ausführungsform der Erfindung stellen feuerfeste
keramische Isoliersteine dar, bestehend aus geblähten Perlitkörnern und einem Bindemittelgerüst aus Portlandzement, dadurch
gekennzeichnet, daß im Bindemittelgerüst Körner eines Feldspat und/oder Feldspatvertreter enthaltenden magmatischen
Gesteins eingebettet sind. Insbesondere werden Körner eines
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basischen magmatischen Gesteins verwendet. Besonders vorteilhaft ist, wenn die Gesteinskörner aus Basalt, Gabbro oder
Phonolit bestehen und im Kornbereich hauptsächlich zwischen 0,1 und 4 mm liegen und deren Feststoffanteil zwischen
und 80 Gew.-%, insbesondere zwischen 40 und 60 Gew.-%, beträgt.
Es hat sich in überraschender Weise gezeigt, daß in den erfindungsgemäßen Steinen nach dem Erhitzen kein freies
Calciumoxid mehr vorhanden ist, die Schwindung nach dem Erhitzen maximal nur etwa 0,8 bis 1,0 % beträgt und die
Festigkeit beim Erhitzen kein ausgeprägtes Minimum durchläuft. Wahrscheinlich finden bereits Festkörperreaktionen
zwischen den Gesteinskörnern und dem freien Calciumoxid im Temperaturbereich zwischen 600 und 1.100° C statt, wobei
das freie Calciumoxid gebunden und eine Schwindung verhindert wird sowie eine Bindung erfolgt, die die Festigkeit
stabilisiert. Diese Vorgänge spielen sich in einem Bereich ab, in dem eine Entstehung der verglasten
Porenaußenhaut noch nicht festgestellt wird. Insofern ist es auch möglich, die ungebrannten Steine zu Isolierzwecken
im Temperaturbereich unterhalb 1200 C zu verwenden. Offenbar
wird der synergistische Effekt, nämlich die Stabilisierung der Festigkeit, Verhinderung der Schwindung und
Bindung des freien Calciumoxids durch die Wechselwirkung zwischen den Gesteinskörnern und den PerlitkÖrnern bewirkt.
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Dabei ist bemerkenswert, daß die Anwendungsgrenze der Feuerleichtsteine
nicht beeinträchtigt wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung feuerfester
keramischer Isoliersteine zeichnet sich dadurch aus, daß
ein Gemenge aus Portlandzement, geblähtem Perlit, Sand
eines magmatischen Feldspat und/oder Feldspatvertreter
enthaltenden Gesteins und Wasser zu einem Rohling geformt wird, der anschließend derart gebrannt wird, daß sich aus Perlitkörnern geschlossene Poren mit verglaster Außenhaut bilden. Vorteilhaft ist, wenn ein Gesteinssand aus Basalt und/oder Gabbro und/oder Phonolit in Mengen von 30 bis 80 Gew.-%, bezogen auf den Feststoffgehalt des Gemenges, zugesetzt wird und der Gesteinssand die folgende Kornverteilung aufweist:
ein Gemenge aus Portlandzement, geblähtem Perlit, Sand
eines magmatischen Feldspat und/oder Feldspatvertreter
enthaltenden Gesteins und Wasser zu einem Rohling geformt wird, der anschließend derart gebrannt wird, daß sich aus Perlitkörnern geschlossene Poren mit verglaster Außenhaut bilden. Vorteilhaft ist, wenn ein Gesteinssand aus Basalt und/oder Gabbro und/oder Phonolit in Mengen von 30 bis 80 Gew.-%, bezogen auf den Feststoffgehalt des Gemenges, zugesetzt wird und der Gesteinssand die folgende Kornverteilung aufweist:
Kornbereich (mm) Anteil (Gew.-%)
2 bis 4
1 bis 2
0,5 bis 1
0,25 bis 0,5
0,125 bis 0,25
0 bis 0,125
| 10 | bis | 30 |
| 10 | bis | 30 |
| 5 | bis | 20 |
| VJl | bis | 20 |
| VJl | bis | 20 |
| 0 | bis | 20 |
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Besonders günstig ist eine Kornverteilung wie folgt: Kornbereich (mm) Anteil (Gew.-%)
2 bis 4 23
1 bis 2 23
0,5 bis 1 10
0,25 bis 0,5 10
0,125 bis 0,25 1?
0 bis 0,125 1?
Vergleichsversuche haben ergeben, daß das Festigkeitsverhalten der erfindungsgemäßen Steine denen gleicht, die unter
Verwendung von Tonerde-Schmelzzement hergestellt sind. Das freie Calciumoxid wird beim Erhitzen vollständig chemisch
gebunden. Eine beachtliche Schwindung tritt nicht auf. Die Festigkeit der Steine bleibt auch im kritischen Temperaturbereich
zwischen 600 und 1.100° C im wesentlichen erhalten.
Lag schon die Kombination des bei niedrigen Temperaturen schmelzenden Perlits mit einem Bindemittel nicht nahe und
waren die hervorragenden Eigenschaften der Steine nach dem Hauptpatent schon überraschend, so lag die Verwendung einer
weiteren niedrig schmelzenden Komponente wie z. B. Basaltoder Gabbrosand mit beachtlichen Anteilen im Grobkornbereich
noch weniger nahe und die erzielten Erfolge sind insofern noch überraschender, als sich gezeigt hat, daß das Zusetzen
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von nur feinmehligen Stabilisatoren nicht zum gewünschten Ergebnis
führt. Die groben Fraktionen des Gesteinssandes binden
offenbar erhebliche Freikalkmengen und stabilisieren darüber hinaus die Festigkeit.
Anhanddes folgenden Beispiels wird die Erfindung näher erläutert:
Eine Mischung, bestehend aus 160 kg Basaltsand, 110 kg geblähtem Perlit (Kornbereich 0 bis 3 mm, Litergewicht 70
gr/L) und I60 kg Portlandzement 450 F, wird in einem Freifallmischer
zunächst trocken innig gemischt. Anschließend werden 160 1 Wasser hinzugegeben und drei Minuten weitergemischt.
Die feuchte Masse wird dann in Formen einer Vibrationspresse gefüllt. Nach kurzem Rütteln unter
mäßigem Druck lassen sich die Rohlinge leicht entformen und transportieren. Der keramische Brand erfolgt nach einer
24-stündigen Härtung der Rohlinge. Die Prüfung der Steine ergab die folgenden Ergebnisse:
Raumgewicht 0,8 g/crrr
Porosität 74 %
Kaltdruckfestigkeit 17 kp/cm Anwendungsgrenze (ASTM) 1260 C
Schwindung bei 12 00° C
(DIN 51066) 0,9 %
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Die Zusatzstoffmenge und der Kornaufbau des Gesteinssandes
richten sich nach der Portlandzementsorte bzw. nach der Menge des beim Erhitzen auftretenden freien Calciumoxids
und der Neigung des Bindemittelgerüsts,beim Erhitzen zu schwinden. Insofern stellen die obigen Angaben Bereiche
dar, die sich als günstig erwiesen haben.
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Claims (11)
- OTAVI-MINEN AG p/650ANSPRÜCHEFeuerfeste keramische Isoliersteine mit Poren, die an der Außenhaut verglast sind, bestehend aus einem Bindemittelgerüst aus Portlandzement und überwiegend geschlossenen Poren mit verglaster Außenhaut aus geblähtem Perlit, dadurch gekennzeichnet, daß im Bindemittelgerüst Körner eines Feldspat und/oder Feldspatvertreter enthaltenden magmatischen Gesteins eingebettet sind.
- 2. Feuerfeste keramische Isoliersteine, bestehend aus geblähten Perlitkörnern und einem Bindemittelgerüst aus Portlandzement, dadurch gekennzeichnet, daß im Bindemittelgerüst Körner eines Feldspat und/oder Feldspatvertreter enthaltenden magmatischen Gesteins eingebettet sind.
- 3. Isoliersteine nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Bindemittelgerüst Körner eines basischen magmatischen Gesteins eingebettet sind.- 13 -809844/0282ORIGINAL INSPECTEDOTAVI-MINEN AG p/6502718A69- ν
- 4. Isoliersteine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesteinskorner aus Basalt und/oder Gabbro und/oder Phonolit bestehen.
- 5. Isoliersteine nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesteinskorner im Kornbereich hauptsächlich zwischen 0,1 und 4 mm liegen.
- 6. Isoliersteine nach einem oder mehreren der Ansprüche1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Feststoffanteil der Gesteinskorner zwischen 30 und 80 Gew.-$, insbesondere zwischen 40 bis 60 Gew.-%, beträgt.
- 7. Verfahren zur Herstellung der Isoliersteine nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gemenge aus Portlandzement, geblähtem Perlit, Sand eines magmatischen Feldspat und/oder Feldspatvertreter enthaltenden Gesteins und Wasser zu einem Rohling geformt und durch hydraulische Erhärtung verfestigt wird, der anschließend ggf. derart gebrannt wird, daß sich aus den Perlitkörnern geschlossene Poren mit einer verglasten Außenhaut bilden.-U-809844/0262OTAVI-MINEN AG p/650
- 8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß als Gesteinssand Basalt und/oder Gabbro und/oder Phonolit verwendet wird.
- 9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Gesteinssand in Mengen von 30 bis 80 Gew.-%, bezogen auf den Feststoffgehalt des Gemenges, zugesetzt wird.
- 10. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gesteinssand verwendet wird, der die folgende Kornverteilung aufweist:Kornbereich (mm) Anteil (Gew.-%)2 bis 4 1 bis 2 0,5 bis 1 0,25 bis 0,5 0,125 bis 0,25 0 bis 0,125
10 bis 30 10 bis 30 5 bis 20 VJl bis 20 5 bis 20 0 bis 20 - 15 -809844/0262OTAVI-MINEN AG p/650 - 11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gesteinssand verwendet wird, der die folgende Kornverteilung aufweist:Kornbereich (mm) Anteil (Gew.-%)2 bis 4 231 bis 2 230,5 bis 1 100,25 bis 0,5 100, 125 bis 0,25 170 bis 0,125 17809844/0262
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