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DE2717763A1 - Automatisches belichtungssteuersystem fuer tageslicht- und blitzlichtfotografie - Google Patents

Automatisches belichtungssteuersystem fuer tageslicht- und blitzlichtfotografie

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Publication number
DE2717763A1
DE2717763A1 DE19772717763 DE2717763A DE2717763A1 DE 2717763 A1 DE2717763 A1 DE 2717763A1 DE 19772717763 DE19772717763 DE 19772717763 DE 2717763 A DE2717763 A DE 2717763A DE 2717763 A1 DE2717763 A1 DE 2717763A1
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DE
Germany
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flash
exposure
circuit
voltage
daylight
Prior art date
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Application number
DE19772717763
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English (en)
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DE2717763C2 (de
Inventor
Hiroshi Aizawa
Zenzo Nakamura
Yoshiyuki Takishima
Masanori Uchidoi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canon Inc
Original Assignee
Canon Inc
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Priority claimed from JP7402976A external-priority patent/JPS53123A/ja
Priority claimed from JP10830676A external-priority patent/JPS5333621A/ja
Priority claimed from JP15931476A external-priority patent/JPS5382410A/ja
Application filed by Canon Inc filed Critical Canon Inc
Publication of DE2717763A1 publication Critical patent/DE2717763A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2717763C2 publication Critical patent/DE2717763C2/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B15/00Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
    • G03B15/02Illuminating scene
    • G03B15/03Combinations of cameras with lighting apparatus; Flash units
    • G03B15/05Combinations of cameras with electronic flash apparatus; Electronic flash units
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
    • G03B7/083Analogue circuits for control of exposure time
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/18Signals indicating condition of a camera member or suitability of light

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Stroboscope Apparatuses (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

TlEDTKE - BüHLING - KiNNF. - GrUPE Patentanwälte:
Dipl.-Ing. Tiedtke Dipl.-Chem. Bühling Dipl.-Ing. Kinne Dipl.-Ing. Grupe
Bavariarlng 4, Postfach 20 24 03 8000 München 2
Tel.:(0 89)53 96 53-56
Telex: 5 24 845 tipat
cable. Germaniapatent München
21. April 1977
B 8122/case f.5131
CANON KABUSHIKI KAISHA Tokyo, Japan
Automatisches Belichtungssteuersystem für Tageslicht- und Blitzlichtfotografie
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Dresdner Bank (München) KIn 3939 844 Postscheck (München) KIo 670-43404
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Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf Kameras für Tageslicht- und Blitz lichtfotografie und insbesondere auf ein automatisches Belichtungssteuersystem für derartige Kameras, das entweder auf Tageslichtbetriebsart oder Blitzlichtbetriebsart in Abhängigkeit davon geschaltet wird, ob ein Speicherkondensator ausreichend geladen ist, zu dem eine Blitzröhre parallel geschaltet ist.
Insbesondere betrifft die Erfindung eine neuartige Betriebsartwähleinrichtung, die es ermöglicht, daß das System unter Sicherstellung dessen arbeitet, daß die Belichtungssteuerfaktoren für Tageslicht und für Blitzlicht während eines jeweiligen Belichtungsvorgangs trotz des Umstands miteinander nicht vermischt werden, daß während dieses Belichtungsvorgangs die Spannung an dem Speicherkondensator auf einen normalen Zündpegel angestiegen ist oder unter diesen abgefallen ist.
Bei einigen herkömmlichen automatischen Belichtungssteuersystemen für Tageslicht-und Blitzlichtfotografie besteht eine Schwierigkeit darin, daß zu einem Zeitpunkt während eines Belichtungsvorgangs entweder in der Tageslichtbetriebsart oder in der Blitzlichtbetriebsart eine unbeabsichtigte Betätigung eines Betriebsartwählschalters auftreten kann, so daß die fotografische Information gewechselt wird, was einen Fehler gegenüber der richtigen Belichtung ergibt. Insbesondere bei dem System für eine Kamera, die von der Tageslichtbetriebsart auf die Blitzlichtbetriebsart in automatischem Ansprechen dann geschaltet wird, wenn die Spannung an dem Speicherkondensator einen ausreichenden bzw. normalen Zündspannungspegel für die Blitzröhre erreicht, ergibt sich beim Erreichen dieses Zündspannungspegels zu einem Zeitpunkt während eines Belichtungsvorgangs, daß eine der Steuerungen für die Belichtungs-
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blendenöffnung und die Belichtungszeit in der Tageslichtbetriebsart ausgeführt wird, während die andere in der Blitzlichtbetriebsart erfolgt, wodurch keine richtige Belichtung erzielt werden kann. Ferner bestehen einige Möglichkeiten für ein zufälliges Zünden der Blitzröhre während des Tageslichtbelichtungsvorgangs, woraus sich eine teilweise Blitzlichtbelichtung oder sogenannte Schlitzbelichtung ergibt, da das betreffende Filmbild an einem Teilbereich seiner Gesamtfläche mit einer Zusammensetzung aus Tageslicht und Blitzlicht belichtet wird, während ein anderer Teilbereich des Bilds nur mit Tageslicht belichtet wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein automatisches Belichtungssteuersystem für eine Kamera mit einer Blitzlichtaufnahmeeinrichtung zu schaffen, die unter Überwindung der vorstehend genannten herkömmlichen Schwierigkeiten in der Weise arbeitet, daß bei Betrieb entweder in der automatischen Tageslichtbetriebsart oder der automatischen Blitzlichtbetriebsart bis zum Abschluß einer Bildbelichtung oder einer durchgehenden Folge von Bildbelichtungen ein automatisches Wählen der anderen Betriebsart ausgeschlossen ist, wodurch die Verlässlichkeit der Belichtungssteuerung sowohl bei der Tageslichtbetriebsart als auch bei der Blitzlichtbetriebsart in großem Ausmaß verbessert ist.
Ferner soll mit der Erfindung ein automatisches Belichtungssteuersystem geschaffen werden, das von der Tageslichtbetriebsart auf die Blitzlichtbetriebsart in automatischem Ansprechen darauf schaltet , daß die Spannung an einem Speicherkondensator einen normalen Zündpegel für eine zu dem Kondensator parallel geschaltete Blitzröhre annimmt, und dessen Merkmal es ist, daß bei Auftreten der normalen Zündspannung sowohl an einem Spannungsdetektor als auch parallel zur Blitzröhre zu einem Zeitpunkt während eines
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Tageslichtbelichtungsvorgangs das Umschalten von der Tageslichtbetriebsart auf die Blitzlichtbetriebsart verhindert ist, dem ein Zünden der Blitzröhre folgen könnte.
Weiterhin soll das automatische Belichtungssteuersystem so arbeiten, daß bei der Ausführung einer durchgehenden Folge von Bildbelichtungen unter Verwendung einer mit der Kamera zusammengesetzten Motorantriebseinheit dann, wenn die Spannung an dem Speicherkondensator den normalen Zündpegel zu einem Zwischenzeitpunkt während der durchgehenden Folge von Bildbelichtungsvorgängen annimmt, wenigstens dasjenige der Bilder, das mit dem Zwischenzeitpunkt zusammenfällt, einem Tageslichtbelichtungsvorgang unterworfen wird, während wenigstens das darauffolgende Bild einem Blitzlichtbelichtungsvorgang unterzogen wird.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 und 2 zeigen zusammen ein teilweise in Blockdarstellung ausgeführtes schematisches Schaltbild einer Ausführungsform des automatischen Belichtungssteuersystems für Tageslicht- und Blitzlichtfotografie, wobei in Fig. 1 der in eine Kamera eingebaute Teil der Schaltung ist und in
Fig. 2 der in einem Blitzgerät eingebaute Teil ist;
Fig. 3 zeigt ein Beispiel einer Modifikation der Schaltung nach Fig. 2 mittels einer mit einem Normalzünd
spannungsdetektor verbundenen Zündeinrichtung für eine Blitzröhre;
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Fig. 4 zeigt ein weiteres Beispiel der Modifikation
der Schaltung nach Fig. 2 durch Hinzufügen einer Rückstellschaltung für den Normalzündspannungsdetektor zu der Schaltung nach Fig. 3; 5
Fig. 5 ist ein teilweise in Blockform dargestelltes schematisches Schaltbild eines weiteren Ausführungsbeispiels des automatischen Belichtungssteuersystems;
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Fig. 6 zeigt Einzelheiten eines Blocks II in der Schaltung nach Fig. 5;
Fig. 7 zeigt Einzelheiten eines Blocks I der Schaltung nach Fig. 5;
Fig. 8 zeigt Einzelheiten eines Blocks 302 der Schaltung nach Fig. 6.
Von den ein Ausführungsbeispiel des automatischen Belichtungssteuersystems zeigenden Fig. 1 und 2 wird zunächst auf Fig. 1 bezug genommen; nach dieser hat das System einen Sensor 21 mit einem lichtempfindlichen Element, das eine zur Helligkeit einer Aufnahmeszene proportionale Spannung erzeugen kann, eine Belichtungssteuerparameter-Einstellvorrichtung 22 zum Einstellen eines Filmempfindlichkeitswerts, eines Verschlußzeitwerts und dergleichen, einen Rechenverstärker 23, der einen gemeinsamen Teil eines ersten und eines zweiten Rechners für die Erzeugung jeweiliger Ausgangssignale bildet, die Tageslicht- bzw. Blitzlichtbelichtungswerte bzw. in diesem Fall Belichtungsblendenwerte darstellen, und der gewählt Tageslicht- und Blitzlicht-Aufnahmeinformationen über einen mechanischen ersten Betriebsartwählschalter 24 aufnimmt, der zwei einschaltbare Stellungen a und b für die
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Tageslichtbetriebsart bzw. die Blitzlichtbetriebsart hat, eine Speichervorrichtung 25, die in Form eines Kondensators, eines Magnetkerns oder eines Analog-Digital-Umsetzers zum Speichern des Ausgangssignals des Rechenverstärkers 23 in analoger oder digitaler Form aufgebaut sein kann, eine Blendensteuervorrichtung zum Steuern der Größe der Blendenöffnung der Kamera entsprechend dem Ausgangssignal der Speichervorrichtung 25 über eine Zwischenschaltung mit einem Blendenabfragepotentiometer 26, einem Vergleicher 27 und einem Blendenverriegelungselektromagneten 28, eine erste Zeitgebeschaltung aus der Reihenschaltung eines Kondensators C1 und eines veränderbaren Widerstands R6, der einer nicht gezeigten Verschlußwählscheibe zugeordnet ist, eine zweite Zeitgebeschaltung, die mit der ersten Zeitgebeschaltung den Kondensator gemeinsam hat sowie einen Festwiderstand R7 aufweist, dessen Widerstandswert einer Blitzbelichtungszeit von beispielsweise 1/60 s entspricht, eine Triggerschaltung 36, die die Form einer Schmitt-Triggerschaltung haben kann, die zur Steuerung der Betätigungsdauer eines Verschlußelektrortagneten 37 wahlweise auf das Ausgangssignal der ersten oder der zweiten Zeitgebeschaltung anspricht, und einen elektronischen zweiten Betriebsartwählschalter 32 mit einem ersten und einem zweiten Transistor Tr1 bzw. Tr2, die zwischen die jeweiligen Zeitgebe-Widerstände R6 und R7 und eine gemeinsame Batterie V_._ geschaltet sind. Die Kamera ist mit vier Verbindungsanschlüssen TA'' Tx" td' und TC aus<3estattet» die so angeordnet sind, daß sie mit jeweiligen Verbindungsanschlüssen T., Τχ, TD und T-, das Blitzgerät in Verbindung gebracht werden, wenn das Blitzgerät an der Kamera angebracht wird.
Die Fig. 2 zeigt die Schaltung des Blitzgeräts mit einer elektrischen Leistungsquelle oder Batterie 1, einem an die Batterie 1 über eine Spannungserhöhungsschaltung 2 angeschlossenen Speicherkondensator 3, einer Gasentladungs- oder Blitzröhre 7, die zu dem Speicherkondensator 3 so parallel geschaltet ist, daß die in dem Speicherkondensator 3 ge-
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., einer
speicherte Spannung an der Blitzröhre 7 auftritt zwischen die Kathode der Blitzröhre 7 und die negative Speiseleitung oder den negativen Pol des Speicherkondensators 3 geschaltete Gasentladungs-Steuerschaltung 8, einer Auslöseschaltung 6 für sowohl die Blitzröhre 7 als auch die Gasentladungs-Steuerschaltung 8, einer Fotozelle 9, die zur Aufnahme von einem mit Blitzbelichtung fotografierten Objekt 59 reflektierten Lichts angeordnet ist und die über ein von Hand betätigbares Blitzlichtblenden-Wählschalterelement 17 an eine Integrierschaltung 10 zum Integrieren des Ausgangssignals der Fotozelle 9 über ein Integrationssteuerelement verbunden ist, dessen Parameter in Abhängigkeit von dem vorgewählten Blitzlichtblendenwert einstellbar ist, wobei das Ausgangssignal der Integrierschaltung 10 zum Beendigen der Dauer des Brennens der Blitzröhre 7 an die Steuerschaltung 8 angelegt ist, und einem Rechenverstärker 14, der einen Teil des zweiten Rechners nach Fig. 1 bildet. Zwischen die negative Speiseleitung und den Inversionseingangsanschluß des Rechenverstärkers 14 ist ein veränderbarer Filmempfindlichkeitseinstellwiderstand R3 geschaltet, während in den Gegenkopplungszweig des Rechenverstärkers 14 ein Widerstand R4 mit einem Widerstandswert geschaltet ist, der von dem in der Integrierschaltung 10 voreingestellten Blitzlichtblendenwert abhängt. Der Nichtinversionseingangsanschluß des Rechenverstärkers 14 ist an den Ausgangsanschluß eines Spannungsteilers aus in Reihe geschalteten Widerständen Ra und Rb angeschlossen, die über ein von Hand betätigbares Schalterelement 16 zwischen die negative Sammelleitung und den Verbindungsanschluß T geschaltet sind und die zur Bildung eines Teils einer Steuervorrichtung für die Steuerung der Betätigung eines Betätigungsorgans des Systems dienen, das später im einzelnen beschrieben wird. Zum Wählen entweder der automatischen Tageslichtbelichtungssteuerart oder der automatischen Blitzlichtbelichtungssteuerart von Hand ist das Schalterelement 16 mit einem weiteren Schalterelement 15 zusammengebaut, das zwischen den negativen
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Anschluß der Batterie 1 und die negative Sammelleitung geschaltet ist. Das Schalterelement 17 ist mit einem weiteren Schalterelement 18 zusammengebaut, das in eine Leitung zwischen dem Gegenkopplungszweig des Rechenverstärkers 14 und der negativen Sammelleitung geschaltet ist. Drei in Reihe geschaltete Widerstände 40, 41 und 44 bilden einen Spannungsteiler 4, der zu dem Speicherkondensator 3 parallel geschaltet ist. Eine Neonröhre bzw. -Lampe 51 und zwei Widerstände 54 und 55 sind zueinander in Reihe geschaltet und bilden eine Spannungsdetektorschaltung 5, die zur Ermittlung darüber, ob der Speicherkondensator 3 auf einen normalen Zündspannungspegel für die Blitzröhre 7 geladen ist oder nicht, zu den Widerständen 41 und 44 parallel geschaltet ist.
Wieder in Fig. 1 ist eine automatisch betätigte Betriebsartwähleinrichtung des Systems gezeigt, die folgendes aufweist: Eine Bezugsspannungsquelle 29, eine veränderbare Spannungsquelle R1, Ra, Rb, 13, 42, 43 (siehe Fig. 2) zur Abgabe entweder einer hohen oder einer niedrigen Spannung in Abhängigkeit davon, ob die Spannung an dem Speicherkondensator 3 gemäß der Ermittlung durch die Spannungsdetektorschaltung 5 oberhalb oder unterhalb des Normalzündpegels liegt, einen Rechenverstärker 30, dessen Nichtinversionseingangsanschluß an die Bezugsspannungsquelle 29 und dessen Inversionseingangsanschluß sowohl über die Verbindung der Verbindungsanschlüsse T-,, und T» mit der veränderbaren Spannungsquelle als auch mit dem Nichtinversionseingangsanschluß des Rechenverstärkers 2 3 verbunden ist, einen ersten Pegeldetektor 31, der auf Erfassung eines Ausgangssignals des Rechenverstärkers 30 mit hohem Pegel oder niedrigen Pegel entweder den ersten Transistor Tr1 oder den zweiten Transistor Tr, des zweiten Betriebsartwählschalters 32 jeweils nichtleitend machen kann, während der andere Transistor jeweils leitend gehalten ist, einen zweiten Pegeldetektor 33, der auf
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mit dem ersten Pegeldetektor 31 gemeinsame Ermittlung hin den ersten Betriebsartwählschalter 24 auf die Stellung b bzw. die Stellung a schaltet, und eine erste und eine zweite Anzeigelampe 34 bzw. 35, die in dem Blickfeld des Bildsuchers der Kamera angeordnet sind und die aufleuchten, v/enn die Blitzbelichtungsblende bzw. die Blitzbelichtungszeit gewählt sind. Nach Fig. 2 gehört zu der veränderbaren Spannungsquelle ein Transistor 13, dessen Basis an einem Verbindungspunkt zwischen den Widerständen 54 und 55, dessen Emitter an die negative Sammelleitung und dessen Kollektor an das Schalterelement 16 über einen Widerstand R1 angeschlossen sind, der einen weitaus kleineren Widerstandswert als der Spannungsteiler aus den Widerständen Ra und Rb hat und der zu diesen parallel geschaltet ist, und ein zusätzlicher Transistor 43, dessen Basis über einen Widerstand 42 mit dem Kollektor des Transistors 13 verbunden ist und der mit seinem Emitter und seinem Kollektor zu dem Widerstand 44 des Spannungsteilers 4 parallel geschaltet ist. Die aus dem Widerstand 42 und dem Transistor 43 bestehende Schaltung dient auch als Sperrschaltung, wenn eine Kameraauslösung betätigt wird, bevor die Spannung des Speicherkondensators 3 den Normalzündpegel angenommen hat.
Bei der Arbeitsweise des Systems nach den Fig. 1 und 2 ist angenommen, daß das Blitzgerät über die Verbindung der Anschlüsse T_, Tß, Τχ und T. mit den Anschlüssen Tc,, TDi, Τχι und T-, an der Kamera angebracht ist.
Wenn eine Belichtung in der Tageslichtbetriebsart auszuführen ist, ist das Haupt-Schaltereleinent 15 des Blitzgeräts auf seine Stellung "1" gestellt, während zugleich das Schalterelement 16 in dessen Stellung "1" gestellt ist, bei der die veränderbare Spannungsquelle von dem Rechenverstärker 30 abgetrennt ist, wodurch dieser eine niederpeglige Ausgangsspannung erzeugt, die nahezu gleich derjenigen der Bezugsspannungsquelle 29 ist; dadurch betätigen der erste und
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der zweite Pegeldetektor 31 und 33 die jeweiligen Betriebsartwählschalter 32 und 24 und bewirken die automatische Wahl dar Tageslichtbetriebsart . Sobald der erste Betriebsartwählschalter 24 den Sensor 21 und die Belichtungssteuerparameter-Einstellvorrichtung 22 mit dem Rechenverstärker 23 verbindet, wird dann, wenn die Kameraauslösung zum Einleiten der Schließbewegung der Blende betätigt wird, die tatsächliche Blendenöffnungsgröße mittels des Potentiometers 26 abgefragt und das Abfrageergebnis mittels des Vergleichers 27 mit dem Ausgangssignal der Speichervorrichtung 25 verglichen, um bei Auftreten der Übereinstimmung zwischen dem Abfrageergebnis und dem Ausgangssignal die Blende mittels des Elektromagneten 25 zu verriegeln. Danach beginnt ein nicht gezeigter vorderer Verschlußvorhang in die Stellung für offene Belichtungsöffnung abzulaufen, wobei zu diesem Zeitpunkt ein zu dem Zeitgebe-Kondensator C1 parallel geschalteter Startschalter 38 geöffnet wird. Da zuvor der erste Schalt-Transistor Tr1 mittels des ersten Pegeldetektors 31 leitend gemacht wurde, während der zweite Schalt-Transistor Tr2 im nichtleitenden Zustand geblieben ist, beginnt die Aufladung des Zeitgebe-Kondensators C1 über den veränderbaren Widerstand R6, der zuvor auf einen von der vorgewählten Verschlußzeit abhängigen Wert eingestellt worden ist. In einem der Verschlußzeit gleichen Zeitintervalle erreicht die Spannung an dem Zeitgebe-Kondensator C1 einen Triggerpegel für die Triggerschaltung 36, so daß die Belichtung abgeschlossen wird, da der Verschluß-Elektromagnet 37 aberregt wird und einen nicht gezeigten hinteren Verschlußvorhang aus der verriegelten Stellung freigibt.
Wenn eine Belichtung mit automatischer Wahl der Tageslichtbetriebsart und der Blitzlichtbetriebsart auszuführen ist, wird die Zusammenstellung der Schalterelemente 17 und 18 auf deren Stellungen "2" gestellt, bei denen die Fotozelle 9 an die Integrierschaltung 10 angeschlossen ist und der Widerstand R4 mit einem Widerstandswert, der einem in der Integrierschaltung 10 voreingestellten vorbestimmten Blendenwert ent-
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spricht, an den Gegenkopplungszweig des Rechenverstärkers 14 angeschlossen ist. Als nächstes wird das Haupt-Schalterelement 15 von seiner Stellung "1" auf seine Stellung "2" gestellt, wodurch die Spannung der Batterie 1 nach der Erhöhung mittels der Spannungserhöhungsschaltung 2 an den Speicherkondensator 3 angelegt wird.
Nimmt man an, daß die Kameraauslösung betätigt wird, bevor die in dem Speicherkondensator gespeicherte Spannung den Normalzündpegel für die Blitzröhre 7 erreicht, so wird wegen des Verbleibens des Transistors 13 in seinem nichtleitenden Zustand eine Spannung, die während jeder Betätigung der Kameraauslösung weiterhin auftritt, über die Verbindung der Anschlüsse Tc, und T-, sowohl über die Widerstände R1 und 42 an die Basis des Sperr-Transistors 43 als auch an den Widerstandsspannungsteiler Ra, Rb angelegt, wodurch der Sperr-Transistor 4 3 durchgeschaltet wird, so daß das Hervorrufen einer Entladung in der Neonröhre 51 selbst dann unmöglich ist, wenn die Spannung an dem Speicherkondensator 3 den Normalzündpegel erreicht, und wodurch ferner der Rechenverstärker 30 ein Ausgangssignal niedrigen Pegels erzeugt, das den ersten und den zweiten Pegeldetektor 31 und 33 zur Betätigung des ersten und des zweiten Betriebsartwählschalters 24 bzw. 32 für das automatische Wählen der Blitzlichtbetriebsart ausschaltet. Als Folge davon v/ird die Belichtung in der Tageslichtbetriebsart ausgeführt.
Nimmt man alternativ an, daß die Kameraauslösung betätigt wird, nachdem die Neonröhre 51 zur Anzeige darüber aufgeleuchtet hat, daß die Spannung an dem Speicherkondensator 3 entsprechend der Erfassung mittels der Spannungsdetektorschaltung 5 den Normalzündpegel angenommen hat, so wird wegen des Durchschaltens des Transistors 13 der Sperr-
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Transistor 43 gesperrt gehalten und ein verhältnismäßig großer Strom von dem Inversionseingangsanschluß des Rechenverstärkers 30 über den Widerstand R1 geleitet, da der Widerstandswert des Widerstands R1 kleiner als derjenige des Spannungsteilers Ra, Rb ist. Dabei übersteigt das Ausgangssignal des Rechenverstärkers 30 den kritischen Pegel für die Pegeldetektoren 31 und 33, wodurch der erste Betriebsartwählschalter 24 aus seiner Stellung a in seine Stellung b bewegt wird, bei der das Ausgangssignal des Rechenverstärkers 14 über die Verbindung der Anschlüsse TD, und T_ an den Rechenverstärker 23 angelegt ist, so daß die Größe der Blendenöffnung der Kamera in Übereinstimmung mit der kombinierten Information aus dem veränderbaren Filmempfindlichkeitseinstell-Widerstand R3 und dem Blendenwerteinstell-Widerstand R4 eingestellt wird. Ferner wird der erste Schalt-Transistor Tr1 gesperrt, während der zweite Schalt-Transistor Tr2 durchgeschaltet wird, wodurch für das Zusammenwirken mit der Triggerschaltung 36 die zweite Zeitgebeschaltung R7, C1 angewählt wird, voraus sich die Belichtungszeit von 1/60 s ergibt. Im Gleichlauf mit der Ablaufbewegung des vorderen Verschlußvorhangs wird zur Betätigung der Auslöseschaltung 6 und eines Thyristors der Entlade-Steuerschaltung 8 ein Synchronschalter 39 geschlossen, wodurch die Blitzröhre 7 gezündet wird. Mittels der Fotozelle 9 wird Licht von dem Objekt 59 unter den Blitzbelichtungsbedingungen aufgenommen. Wenn das Ausgangssignal der Integrierschaltung den vorbestimmten Wert erreicht hat, wird zur Beendigung der Zünddauer der Blitzröhre der vorgenannte Thyristor ausgeschaltet. Es ist anzumerken, daß das Zeitintervall, währenddessen die Blitzröhre 7 gezündet ist, sowohl von dem vorgev/ählten Blendenwert als auch von dem Kamera-Objekt-Abstand abhängt.
Die einmal in dem Speicherkondensator 3 gespeicherte elektrische Energiemenge reicht für die Ausführung von wenigen 35
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ersten Bildbelichtungen in der Blitzlichtbetriebsart aus; deshalb ist es möglich, daß dann, wenn mit Hilfe einer der Kamera zugeordneten Motorantriebseinheit aufeinanderfolgend Bildbelichtungen auszuführen sind, deren Anzahl größer als die der ersten Bildbelichtungen ist, nach Abschluß der letzten der wenigen ersten Bildbelichtungen die Spannung an dem Speicherkondensator 3 unter den Normalziindpegel abfällt, wodurch die Neonröhre 51 gelöscht wird, was wiederum das Leiten des Sperr-Transistors 43 verursacht, so daß dadurch alle übrigen Bildbelichtungen in der einen ununterbrochenen Aufeinanderfolge trotz des Umstands in der Tageslichtbetriebsart ausgeführt werden, daß der Speicherkondensator 3 zu einem Zeitpunkt während der ununterbrochenen Aufeinanderfolge der übrigen Bildbelichtungen wieder ausreichend geladen wird.
Wenn die Bedienungsperson wünscht, die ganze ununterbrochene Folge von Bildbelichtungen in der Blitzlichtbetriebsart auszuführen, hat sie die Betätigung der Kameraauslösung unmittelbar nach dem Löschen des Lichts der Neonröhre 51 zu beenden. Zum Erleichtern dieses Beendigungsvorgangs wird vorzugsweise ein Rücksetzschälter 60 verwendet, der in eine Leitung zwischen dem Verbindungsanschluß T^i und dem inversionseingangsanschluß des Rechenverstärkers 30 geschaltet ist und zum Zusammenwirken mit einem Filmvorschubmechanismus in der Weise angebracht ist, daß bei jedem Vorschub des Films um ein Bild der Rücksetzschalter 6C geöffnet wird. Nach einer Anzahl von öffnungs- und Schließzyklen des Rücksetzschalters 60 kann die Spannung an dem Speicherkondensator 3 den Normalzündpegel annehmen, so daß zu diesem Zeitpunkt eine zweite Aufeinanderfolge von Blitzlichtbelichtungen eingeleitet wird. Es ist anzumerken, daß eine Anzahl von Belichtungen zwischen der ersten und der zweiten Aufeinanderfolge von Blitzlichtbelichtungen in der Tageslichtbetriebsart ausgeführt wird.
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Die Fig. 3 zeigt ein Beispiel einer mit der Spannungsdetektorschaltung 5 verbundenen Zündschaltung 61 für die Auslöseschaltung 6. Die Zündschaltung 61 hat einen ersten Transistor 62, dessen Basis über einen Widerstand 63 an einen Verbindungspunkt zwischen der Neonröhre 51 und dem Widerstand 54 und dessen Emitter an den Verbindungsanschluß Τχ angeschlossen ist, einen zweiten Transistor 66, dessen Basis über einen Widerstand 67 an den Kollektor des ersten Transistors 62, dessen Emitter an einen Verbindungspunkt zwischen einem Widerstand 64 und einem Kondensator 65, die zwischen die positive und die negative Sammelleitung geschaltet sind, und dessen Kollektor an die Triggerschaltung 6 angeschlossen ist, sowie einen Widerstand 68, der zwischen den Emitter und die Basis des zweiten Transistors 66 geschaltet ist.
Wenn der Synchronschalter 39 nach Fig. 1 geschlossen wird, wird der Emitter des ersten Transistors 62 mit der negativen Sammelleitung verbunden. Nimmt man nun an, daß die Neonröhre 51 vor diesem Zeitpuntk aufgeleuchtet hat, so wird der erste Transistor 62 leitend, wobei zugleich der zweite Transistor 66 wegen des Fließens eines Basisstroms des zweiten Transistors 66 aus dem Kondensator 65 leitend wird, so daß dadurch die Auslöseschaltung 6 betätigt wird.
Die Fig. 4 zeigt ein Beispiel der Modifikation der Betriebsartwähl-Sperrschaltung nach den Fig. 2 und 3; die Modifikation erfolgt durch eine automatische Rücksetzschaltung für die Sperrschaltung. Die modifizierte Sperrschaltung weist einen ersten Transistor 74, dessen Basis über den Widerstand 42 mit einem Verbindungspunkt zwischen dem Kollektor des Betriebsartwählschalt-Transistors 13 und dem Widerstand R1, dessen Emitter mit der negativen Sammelleitung und dessen
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Kollektor mit der Kathode der Neonröhre 51 verbunden ist, und einen zweiten Transistor 77 auf, dessen Emitter mit der negativen Sammelleitung und dessen Kollektor mit dem Kollektor des ersten Transistors 74 verbunden ist.
Die Rücksetzschaltung weist einen ersten Transistor 75, dessen Emitter mit der negativen Sammelleitung und dessen Kollektor mit der Basis des Transistors 74 verbunden ist, und einen zweiten Transistor 79 auf, dessen Kollektor mit den Basen der Transistoren 75 und 77, dessen Emitter über einen Widerstand 79 mit dem Kollektor des Transistors 13 und dessen Basis über in Reihe geschaltete Dioden 71 und 72 mit dem Verbindungsanschluß Tv verbunden ist. Der Synchronschalter
39 nach Fig. 1 wird als Betätigungsorgan für die Rücksetzschaltung verwendet. Ein Verbindungspunkt zv/ischen den Dioden 71 und 72 ist an den Emitter des Transistors 62 der Zündschaltung 61 angeschlossen.
Wenn eine durchgehende Aufeinanderfolge von Belichtungen unter automatischer Wahl der Blitzlichtbetriebsart auszuführen ist, arbeiten die Sperrschaltung und die Rücksetzschaltung nach Fig. 4 wie folgt: Es sei nun angenommen, daß die Spannung an dem Speicherkondensator noch nicht den Normalzündpegel angenommen hat; wenn die Kameraauslösung zum Anlegen eines Betätigungssignals an die Basis des ersten Sperr-Transistors 74 betätigt wird, wird die Ausgangsstufe der Neonröhre 51 kurzgeschlossen, so daß das nachfolgende Schließen des Synchronschalters 39 keine Betätigung der Zündschaltung 61 ergibt, während der Betriebsartwählschalt-Transistor 13 im nichtleitenden Zustand gehalten v/ird. Wenn zu diesem Zeitpunkt das Schließen des Synchronschalters 39 zum Starten im Gleichlauf mit der Ablaufbewegung des vorderen Verschlußvorhangs auftritt, wird der erste Sperr-Transistor 74 mittels des ersten Rücksetz-Transistors 75 in die nicht-
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leitende Stellung zurückgesetzt, da der erste und der zweite Rücksetz-Transistor 75 und 78 leitend gemacht sind. Das Leiten des zweiten Rücksetz-Transistors 78 bewirkt auch das Leiten des zweiten Sperr-Transistors 77, so daß dann, wenn die Spannung an dem Speicherkondensator 3 den Normalzündpegel zu einem Zeitpunkt während des Belichtungsablaufs irgendeines der Bilder in der ununterbrochenen Aufeinanderfolge von Belichtungen auftritt, die Blitzröhre 7 nicht gezündet wird und ferner die Betätigungselemente 30, 31 und 33 für die automatischen Belichtungswählschalter nicht zu einer Wahl der Blitzlichtbetriebsart betätigt werden. Wenn der Synchronschalter 39 im Gleichlauf mit dem Einleiten der Ablaufbewegung des hinteren Verschlußvorhangs geöffnet wird, wird der zweite Sperr-Transistor 77 in den nichtleitenden Zustand rückgesetzt, woraufhin die Ausgabestufe der Neonröhre 51 in den Betriebszustand rückgesetzt wird, bei dem der Betriebsartwählschalt-Transistor 13 in den Leitzustand gesetzt wird, da die Neonröhre 51 schon aufgeleuchtet hat. Als Folge davon wird das nächste Bild der Blitzlichtbelichtung unterzogen.
Es ist hier anzumerken, daß wegen des Verbindens der Basis des ersten Sperr-Transistors 74 mit einem Verzögerungselement bzw. einem Kondensator 76 das Leiten des Transistors 74 nicht dem Leiten des Transistors 13 voreilt.
In den Fig. 5 bis 8 ist ein weiteres Ausführungsbei·- spiel der automatisch betätigten Betriebsartwähleinrichtung gezeigt, das bei einem digitalen automatischen Belichtungssteuersystem für Tageslicht- und Blitzlichtfotografie angewendet ist. In Fig. 5 bezeichnet ein strichpunktierter Block denjenigen Teil des Systems, der in einer Kamera eingebaut ist, ein Block MD in ausgezogenen Linien bezeichnet eine Motorantriebseinheit, und ein weiterer Block E.F in ausgezogenen Linien bezeichnet ein Blitzgerät, das von der in Fig. 2 gezeigten Art unter Ausschluß der Sperrschaltung 42, 43 sein kann.
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In Fig. 6 ist eine analoge Belichtungssteuerschaltung einschließlich einer Blendenwertanzeigeschaltung, jedoch unter Ausschluß einer Blendensteuerschaltung gezeigt, die zusammen mit einer Koordiniersteuerschaltung für unterschiedliehe Teile des Systems in Verbindung mit der Fig. 7 erläutert wird. Die in einem Block aus strichpunktierten Linien eingeschlossenen Schaltungselemente entsprechen einem Block II nach Fig. 5 und können in Form einer hochintegrierten Schaltung auf einem einzigen Halbleitersubstrat angeordnet sein, über einen Anschluß P 36 wird elektrische Leitung zugeführt, wobei aus Gründen der Deutlichkeit keine weiteren Leiter gezeigt sind.
Auf ein lichtempfindliches Element bzw. eine Siliziumfotodiode SPD fällt Licht von einer aufzunehmenden Szene und bewirkt die Erzeugung einer Spannung, deren Pegel von der Helligkeit der Szene abhängt. Die Ausgangsspannung aus der Siliziumfotodiode SPD ist einem Rechenverstärker AR2 zugeführt, in dessen Gegenkopplungszweig eine logarithmisch komprimierende Diode D3 geschaltet ist. Zum Kompensieren der Veränderung der Parameter der Diode D3 mit der Temperatur sind eine Diode D2, ein Rechenverstärker AR1 und ein Widerstand R3 3 vorgesehen .Wenn die die Szene beleuchtende Lichtquelle flimmert, wird die hochfrequente Komponente des Ausgangssignals des Rechenverstärkers AR2 mittels eines veränderbaren Widerstands VR2, eines Kondensators C4 und eines Rechenverstärkers AR3 gedämpft. Mittels eines Rechenverstärkers AR5 wird die Helligkeitsinformation (Bv) aus dem Rechenverstärker AR3 über einen Widerstand R29 mit an einem gemeinsamen veränderbaren Widerstand VR3 voreingestellten Informationen über die Filmempfindlichkeit und die Verschlußzeit kombiniert, um ein Ausgangssignal zu erzeugen, das einen Unterschied V/l AV zwischen einem geeigneten Blendenwert und einer bei dem Kameraobjektiv verfügbaren maximalen Blenden-
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öffnung V1AV1 darstellt und das über einen Anschluß P23 mittels einer nicht gezeigten Leitung an die Blendensteuerschaltung (siehe Fig. 7) und ferner mittels einer in Fig. 5 gezeigten Leitung an eine "Dunkel"-Warnschaltung für niedrigen Lichtpegel angelegt wird. Die maximal mögliche Blendenöffnung wird an einem veränderbaren Widerstand VR4 voreingestellt, so daß nach Kombination der Ausgangssignale des Rechenverstärkers AR5 und eines Rechenverstärkers AR6 mittels eines Rechenverstärkers AR7 der richtige Blendenwert beispielsweise mittels eines Meßwerks M in Blickfeld des Kamerasuchers angezeigt wird. Zwei veränderbare Widerstände VR5 und VR6 zum Einstellen eines langsamen bzw. eines schnellen Verschlußgeschwindigkeitswerts und ein Kondensator C5 bilden eine erste Zeitgebeschaltung für die Tageslichtfotografie. Eine zweite Zeitgebeschaltung für die Blitzlichtfotografie mit einer Verschlußgeschwindigkeit von beispielsweise 1/60 s umfaßt einen Widerstand R32 und den mit der ersten Zeitgebeschaltung gemeinsamen Kondensator C5. In ausgewähltem Ansprechen auf die Ausgangssignale der ersten oder der zweiten Zeitgebeschaltung erregt und entregt ein Vergleicher CP6 das Solenoid eines Verschluß-Elektromagneten Mg3 aus einer Batterie BAT unter der Voraussetzung, daß ein Kameraauslöse-Elektromagnet Mg2 zuvor betrieben wird.
Zu der automatisch arbeitenden Betriebsartwähleinrichtung des Systems zählen eine Bezugsspannungsquelle 301 und ein Rechenverstärker AR9, dessen Nichtinversionseingangsanschluß an die Bezugsspannungsquelle 301 angeschlossen ist und dessen Inversionseingangsanschluß über einen Anschluß P34 und einen Schaltungsteil nach Fig. 7 mit einer veränderbaren Spannungsquelle verbunden ist, die die gleiche wie die in Fig. 2 gezeigte Spannungsquelle R1 , 13 usw. sein kann. VJe η η der Speicherkonden-
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.sator 3 ausreichend geladen ist, erzeugt der Rechenverstärker AR9 eine Ausgangsspannung mit hohem Fegel, die dann zum Erzeugen einer Ausgangsspannung mit niedrigem Pegel an einen Vergleicher CP4 angelegt wird. Im Ansprechen auf diese
Spannung niedrigen Pegels wählt der Rechenverstärker AR5 das Eingangssignal aus einem Anschluß P35, welcher mit einer
BlitzlichtbeIicntungs-BlendenInformationsquelle verbunden ist, die die gleiche wie diejenige mit dem Rechenverstärker 14 nach Fig. 2 sein kann, während ein elektronischer Be-
triebsartwählschalter 302, der in Einzelheiten in Fig. 8 gezeigt ist, für den Anschluß an den Vergleicher CP6 die
zweite Zeitgebeschaltung R32, C5 wählt.
Nach Fig. 8 ist das ,Ausgangssignal des Vergleichers CP4 über einen Widerstand 85 an die Basis eines ersten Transistors
81 angeschlossen. Der Emitter des Transistors 81 ist geerdet, während sein Kollektor sowohl über einen Widerstand 86 an die Basis eines zweiten Transistors 82 als auch über einen Widerstand 89 an die Basis eines dritten Transistors 83 angeschlossen ist. Der Kollektor der Transistors 82 ist über einen Anschluß P32 an die erste Zeitgebeschaltung angeschlossen, während der Emitter des Transistors 82 an eine
positive Sammelleitung angeschlossen ist, an die auch der Emitter des Transistors 83 angeschlossen ist. Der Kollektor des Transistors 83 ist an die Basis eines vierten Transistors 84 angeschlossen, dessen Kollektor über einen Anschluß P31 mit der zweiten Zeitgebeschaltung verbunden ist. Der Emitter des Transistors 84 ist an die positive Sammelleitung angeschlossen. Zwischen die Basen und Fmitter der Transistoren 82 und 83 sind jeweils Widerständen 87 bzw. 88 geschaltet. Zwischen die Basis des Transistors 84 und Masse ist ein
Widerstand 90 geschaltet. Wenn das Ausgangssignal des Vergleichers CP4 hohen Pegel hat, leiten die Transistoren 81,
82 und 83, während der Transistor 84 nicht leitend ist; dadurch wird an den Anschluß P32 eine Spannung angelegt. Wenn
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das Ausgangssignal des Vergleichers niedrigen Pegel hat, ist der Zustand umgekehrt und es liegt eine Spannung an dem Anschluß P31 an.
In der Fig. 7 sind eine Stromversorgungssteuerschaltung, eine Batteriespannungsprüfschaltung, Wählschaltungen für manuelle und automatische Betriebsart, eine Betriebsartanzeigeschaltung, eine Anzeigeschaltung für Blendenbereich-Überschreitung, eine Selbstauslöseschaltung, eine Kameraauslösung-Antriebsschaltung, eine Blendensteuerschaltung und eine Schaltung zum Sperren und Rücksetzen der Blitzlichtbetriebsart sowie eine Koordiniersteuerschaltung für diese Schaltungen gezeigt, deren Gesamtfunktion im folgenden erläutert wird. Es ist hierbei anzumerken, daß die Schaltelemente, die in einem Block mit strichpunktierten Linien eingeschlossen sind, in der Form einer hochintegrierten Schaltung (LSI) auf einem einzigen Halbleitersubstrat angeordnet v/erden können.
(1) Wenn unter der Annahme, daß die Kamera im gespannten Zustand ist, bei dem ein Schalter SW5 in seiner Stellung "N.C" steht, ein Verschlußauslöseknopf zu einem ersten Anschlag niedergedrückt wird, wird ein Schalter SW1 geschlossen und bewirkt, daß ein Transistor Tr1 leitend wird, wobei zugleich eine Batteriespannung E1 mit dem binären Pegel "1" an eine Einschaltlöschschaltung 303 angelegt wird, wodurch ein Binärzähler mit zwanzig Stufen 401 bis 420 voreingestellt wird, da ein auf ein momentanes Ausgangssignal mit dem binären Pegel "0" aus der Einschaltlöschschaltung 303 ansprechendes NAND-Glied 109 ein Ausgangssignal "1" erzeugt. Dieses momentane Ausgangssignal "0" aus der Einschaltlöschschaltung 303 bewirkt auch das Voreinstellen eines Flipflops 305 auf einen Anfangszustand mit der Erzeugung einer Spannung E2 des Pegels "1", was wiederum bewirkt, daß ein Flipflop 306 auf einen Anfangszustand voreingestellt wird,
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bei dem eine Spannung E3 mit einem Pegel "1" erzeugt wird; dies wiederum hat zur Folge, daß ein Flipflop 307 auf einen Anfangszustand voreingestellt wird, bei dem eine Spannung
E4 mit dem Pegel "1" erzeugt wird.
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Wenn zum Wählen der automatischen Belichtungssteuerbetriebsart ein Schalter SW6 geöffnet wird, wird auf das Eintreffen der Spannung E2 an einem Analog-Digital-Umsetzer 309 hin, der einen Teil einer Blendensteuerschaltung bildet, 1C durch ein Ausgangssignal eines NAND-Glieds 121 ein Binärzähler mit sieben Ausgangsstufen A bis G voreingestellt und ein Rechenverstärker AR4 wird auf Masse geschaltet, um das Erregen eines Blendenverriegelungs-Elektromagneten Mg1 zu verhindern.
Wenn der Lichtwert gemäß der Erfassung durch die Siliziumfotodiode SPD nach Fig. 6 unterhalb eines bestimmten Werts liegt, d. h., wenn VAAV kleiner als eine Bezugsspannung VC ist, erzeugt ein Vergleicher CP2 ein Ausgangssignal "1", das zusammen mit den Signalen E2, 013 und Q14 an ein NAND-Glied 115 angelegt wird, um ein Ausgangssignal "0" zu Zeitpunkten zu erzeugen, an denen die Signale C 13 und Q14 des Binärzählers 401 bis 420 gleichzeitig übereinstimmend "1" sind, wenn dem Binärzähler 401 bis 420 von einem Oszillator OSC ein Taktimpulszug CP mit einer Frequenz zugeführt wird, die von den Parametern eines Widerstands R3 und eines Kondensators C3 abhängt; durch das Ausgangssignal des NAND-Glieds 115 wird intermittierend eine Leuchtdiode LED2 erregt, die beispielsweise im Blickfeld des Suchers beobachtet werden kann.
(2) Wenn unter der Annahme, daß gemäß der Ermittlung mittels eines Vergleichers CP7 die Spannung der Batterie BAT gleich oder höher als ein ausreichender Betriebspegel ist, der Verschlußauslöseknopf weiter von dem ersten zu dem zweiten An-
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schlag niedergedrückt wird, v/ird ein Schalter SW2 geschlossen, wodurch ein Inverter 202 ein Ausgangssignal "1" erzeugt, das wiederum ein NAND-Glied 107 zur Erzeugung eines Ausgangssignals "0" bringt, durch welches das Flipflop 305 umgestellt wird, so daß die Spannung E2 zu "0" v/ird und ein Inverter ein Ausgangssignal "0" erzeugt, damit der Transistor Tr1 selbst dann im leitenden Zustand gehalten wird, wenn der Schalter SW1 geöffnet wird.
Diese Umstellung bzw. Umsetzung des Flipflops 305 bewirkt auch, daß eine Einzelimpulsschaltung 304 während eines sehr kurzen, von Invertern 205, 206 und 207 abhängigen Verzögerungszeitintervalls ein Ausgangssignal "1" erzeugt, durch das der Binärzähler 401 bis 420 wieder rückgesetzt wird. Danach beginnt der Binärzähler 401 bis 420 die Impulse aus dem Oszillator OSC zu zählen. Andererseits beginnt in Übereinstimmung damit der Analog-Digital-Umsetzer 309 Impulse 01 des Binärzählers zu zählen und ein Blendenabfragemechanismus beginnt die Bewegung unter Veränderung des Widerstands VR1, während dabei der Blendenverriegelungs-Elektromagnet Mg1 erregt ist. Mit ansteigender Anzahl von mittels des Binärzählers A bis G gezählten Impulsen wird das Ausgangssignal des Rechenverstärkers AR4 stufenweise bis zur übe reins timmung mit der Differenzsignalspannung vAav herabgesetzt, bei welcher ein Vergleicher CP3 auf "1" invertiert wird, wodurch der Zählvorgang des Binärzählers A bis G abgeschlossen wird. Die Verwendung des Ausgangssignals eines NAND-Glieds 120 zum Steuern der Funktion des Vergleichers CP3 dient dazu, den Einfluß von Störungen auf den Zählvorgang auszuschalten. Wenn entsprechend der Erfassung mittels eines Vergleichers CP1 das Ausgangssignal des veränderbaren Blendenabfrage-Widerstands VR1 mit dem Ausgangssignal des Rechenverstärkers AR4 in Übereinstimmung kommt, wird der Blendenverriegelungs-Elektromagnet Mg1 aberregt, um damit die automatische Einstellung der Blendengröße entsprechend dem berechneten Belichtungsv/ert zu bewirken.
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Wenn unter Öffnen sowohl des Schalters SW6 als auch eines Schalters SW7 die automatische Belichtungssteuerbetriebsart gewählt wird, erzeugt ein Inverter 208, der über einen Anschluß P13 an den Schalter SW7 angeschlossen ist, ein Ausgangssignal "0", das an einen Inverter 209 angelegt wird, der ein Ausgangssignal "1" erzeugt. Zum ersten Zeitpunkt, an dem die Ausgangssignale Q8, QS und Q10 gleichzeitig "1" werden, werden ein NAND-Glied 111 und das Flipflop 306 umgesetzt, so daß die Spannung E3 zu "0" wird. Dies führt zur Erregung des Kameraauslöse-Elektromagneten Mg2, die andauert, bis die Signale Q7 und Q9 zu "1" werden, die an ein NAND-Glied 114 angelegt sind. Das Ausgangssignal "0" des NAND-Glieds 114 bewirkt auch die Umsetzung des Flipflops 307 von "1" auf "0" bei der Spannung E4, was das Rücksetzen des Binärzählers 401 bis 420 ergibt.
(3) Bei der Annahme, daß unter Schließen des Schalters SW6 die manuelle Belichtungssteuerbetriebsart gewählt ist, erzeugt ein Inverter 212 ein Ausgangssignal "1", das an ein NAND-Glied 116 so angelegt wird, daß zu Zeitpunkten, an denen die Signale Q13 und QI4 gleichzeitig zu "1" werden, eine Leuchtdiode LED1 intermittierend erregt wird. In diesem Fall wird während des Ablaufs des Belichtungsvorgangs der Analog-Digital-Umsetzer 309 in der voreingestellten Stellung gehalten.
(4) Wenn unter der Annahme,daß bei Selbstauslösen mit Schließen des Schalters SW7 entweder die automatische oder die manuelle Betriebsart wirksam ist, Ausgangssignale Q18 und Q20 gleichzeitig zu "1" werden, die an ein NAND-Glied 110 angelegt sind, wird mittels eines NAND-Glieds 112 die Ausgangsspannung E3 des Flipflops 306 von "1" auf "0" umgesetzt. Zu diesem Zeitpunkt wird der Binärzähler 401 bis 420 in den Anfangszustand rückgesetzt. Diesem Rücksetzen folgt sofort das Beginnen des Zählvorgangs des Binärzählers 401 bis 420, dem dann nach einem kurzen Zeitintervall bis zum Auftreten der Übereinstimmung der
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Signale Q8, Q9 und Q10 bei "O" das Erregen des Kameraauslöse-Elektromagneten Mg2 folgt.
Nach Abschluß der Belichtung v/ird der Schalter SW5 von seiner Stellung N,C in seine Stellung N.O gestellt, bei der der Inverter 201 das Ausgangssignal "0" erzeugt, so daß das Flipflop 305 zur Erzeugung einer Spannung E2 mit dem Pegel "1" umgesetzt wird. WennSW1 geöffnet ist, wird daher der Transistor Tr1 nichtleitend gemacht. Wenn die Spannung E2 zu "1" wird, v/ird das Flipflop 306 zur Erzeugung einer Spannung E3 mit dem Pegel "1" invertiert, wodurch auch das Flipflop 307 zur Erzeugung der Spannung E4 mit dem Pegel "1" umgesetzt wird. Auf diese Weise werden alle beschriebenen Schaltungsteile rückgesetzt.
Als nächstes wird unter Bezugnahme auf die Fig. 5 bis die Wirkungsweise der automatisch arbeitenden Betriebsartwähleinrichtung des Systems betrachtet. Wenn unter der Annahme, daß der Speicherkondensator in dem Blitzgerät E.F nach Fig. 5 noch nicht auf eine normale Zündspannung für die Blitzröhre aufgeladen worden ist, der Verschlußauslöseknopf zu dem ersten Anschlag niedergedrückt wird, wird ein Ausgangssignal mit dem binären Pegel "1" von dem Anschluß B des Blitzgeräts E.F an eine" Anschluß P9B an den Block I in Fig. 5 bzw. den in strichpunktierten dargestellten Block in Fig. 7 angelegt, so daß durch das Ausgangssignal eines an den Anschluß P9B angeschlossenen Inverters 215 ein NAND-Glied 122 gesperrt wird. Bei weiterem Niederdrücken des Verschlußauslöseknopfs zu dem zweiten Anschlag kann daher ein Flipflop 308 zur Erzeugung eines Ausgangssignals "0" trotz des Umstands nicht umgesetzt werden, das an das NAND-Glied 122 von einer Differenzierschaltung mit einem Widerstand 34 und einem Kondensator ein Impuls sehr kurzer Dauer ange-
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legt wird; daher wird kein Strom von einem Anschluß P9A über die Spule eines Relais Ll geführt, das das öffnen und Schließen eines Schalters SW8 steuert, welcher in Reihe zu einem Synchronschalter SW9 geschaltet ist. Folglich wird selbst bei geschlossenem Synchronschalter SW9 die Blitzröhre nicht gezündet. Ferner wird eine als Anzeigevorrichtung dienende Leuchtdiode LED4 nicht erregt. Da der Anschluß P34 in Fig. 6 mit dem Anschluß P9A verbunden ist, erzeugt der Vergleicher CP4 ein Ausgangssignal hohen Pegels, wodurch das automatische Wählen der Tageslichtbetriebsart verursacht wird.
Bei der alternativen Annahme, daß die Spannung an dem "* Speicherkondensator den Normalzündpegel zu einem Zeitpunkt während des Ablaufs eines Belichtungsvorgangs nach dem zweiten Druckhub des Verschlußauslöseknopfs erreicht hat, besteht nahezu keine Möglichkeit, daß dieser Zeitpunkt in Übereinstimmung mit demjenigen auftritt, zu dem der Betätigungsimpuls an das NAND-Glied 122 angelegt wird, da die Dauer dieses Impulses auf einen sehr kurzen Wert eingestellt ist.
Nachdem die Spannung an dem Speicherkondensator den Normalzündpegel erreicht hat, muß die Bedienungsperson den Verschlußauslöseknopf zum vollen Anschlag niederdrücken, wodurch das NAND-Glied 122 durchgeschaltet wird und den Betätigungsimpuls zu dem Flipflop 308 durchläßt, woraus sich die Erregung des Relais L1 und der Leuchtdiode LED4 sowie auch das automatische Wählen der Blitzlichtbetriebsart (siehe Fig. 6) ergibt.
Dabei wird der Schalter SW8 geschlossen. Es ist anzumerken, daß, v/ährend das herkömmliche System gewöhnlich so ausgelegt ist, daß das Anlegen des Steuersignals für das automatische Wählen der Blitzlichtbetriebsart in Synchroni-
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sierung mit dem Einleiten des Zündens der Blitzröhre unterbrochen wird, das erfindungsgemäße System nicht durch eine derartige Lage beeinflußt wird, so daß das Auftreten eines Wechsels zwischen der ersten und der zv/eiten Zeitgebeschaltung verhindert ist, der bei dem herkömmlichen System auftritt.
Wenn zum Abschluß der Belichtung der hintere Verschlußvorhang abläuft,v7ird von einem über P16 mit dem Schalter SW5 1C verbundenen Inverter 214 ein Ausgangssignal "0" an ein NAND-Glied 124 des Flipflops 308 angelegt, so daß dadurch das
Flipflop 308 umgesetzt wird und die automatische Wahl der Tageslichtbetriebsart bewirkt wird.
Für die manuelle Wahl der automatischen Tageslichtbetriebsart unter wirksamer Nutzung des Blitzgeräts E.F ist ein Schalter SW10 vorgesehen, der im offenen Zustand das Anlegen des Blitzlichtsteuersignals von dem Anschluß B an den Anschluß P9B zuläßt, ohne daß das Wählen der Blitzlichtbetriebsart verursacht wird.
Mit der Erfindung ist ein automatisches Belichtungssteuersystem für Kameras mit Blitzlichtfotografieeinrichtungen geschaffen, das auf entweder auf die Tageslichtbetriebsart oder die Blitzlichtbetriebsart in Abhängigkeit davon geschaltet wird, ob ein Speicherkondensator, über den eine Blitzröhre geschaltet ist, ausreichend geladen ist oder nicht. Das System enthält einen ersten und einen zweiten Rechner für die Ableitung eines Taceslichtbeiichtungs-Blenden-
3C wert bzw. eines Blitzlichtbelichtungs-Blendenwerts, eine Blendensteuerschaltung, die über einen ersten Schalter selektiv die Ausgangssignale der Rechner aufnimmt, eine erste und eine zweite Zeitgebeschaltung für die Abgabe der Tageslicht-
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belichtungszeit bzw. der Blitzlichtbelichtungszeit, und eine Verschlußsteuerschaltung, die über einen zweiten Schalter selektiv die Ausgangssignale der Zeitgebeschaltungen aufnimmt; ein Merkmal der Erfindung liegt in der Verwendung
b eines einzigen Betriebsartwählbetätigungsorgans, das dem ersten und dem zweiten Schalter gemeinsam ist und das ein automatisches Wählen der Blitzlichtbetriebsart bewirkt, wenn die Kameraauslösung eintritt, nachdem die Spannung des Speicherkondensators den normalen Zündpegel erreicht hat; dadurch wird es ermöglicht, einen Vorgang zu vermeiden, bei dem die Blitzröhre unter gleichzeitigem Wählen der Blitzlichtbelichtungszeit gezündet wird, während die Tageslichtbelichtungsblende wirksam bleibt, da die Speicherkondensator-Spannung den normalen Zündpegel zu einem Zeitpunkt während des Tageslichtbelichtungsvorgangs erreicht.
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Claims (5)

Patentansprüche B 8122
1. Automatisches Belichtungssteuersystem für eine Kamera mit Blitzlichtfotografieeinrichtung, gekennzeichnet durch eine Tageslichtbelichtungswert-Recheneinrichtung (21 bis 23; AR1 bis AR3, AR5) zum Ableiten eines der Helligkeit eines Aufnahmeobjekts entsprechenden Belichtungswerts, eine Blitzlichtbelichtungswert-Recheneinrichtung (14, 23; AR5) zum Ableiten eines für Blitzlichtfotografie geeigneten Belichtungswerts, eine Belichtungssteuereinrichtung (25 bis 28, 36, 37; 309, 302) zur Ausführung der Belichtungssteuerung in Übereinstimmung mit dem Belichtungswert, eine Umschalteinrichtung (24; CP4) zum Verbinden entweder der Tageslichtbelichtungswert-Recheneinrichtung oder der Blitzlichtbelichtungswert-Recheneinrichtung mit der Belichtungssteuereinrichtung, eine Umschaltsteuereinrichtung (33; AR9) zum Steuern des Umschaltvorgangs der Umschalteinrichtung, und eine Detektoreinrichtung (16, 30; 308) zum Erfassen, ob entweder die Tageslichtbelichtungswert-Recheneinrichtung oder die Blitzlichtbelichtungswert-Recheneinrichtung in Betrieb ist oder nicht, wobei die Detektoreinrichtung auf das Erfassen des Betriebs hin die Umschaltsteuereinrichtung außer Betrieb setzt.
2. System nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Blitzzündvorgangssteuereinrichtung (43; 61), die durch Erfassung des Betriebs mittels der Detektoreinrichtung außer Betrieb gesetzt wird.
3. System nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Rücksetzeinrichtung (71 bis 79; SW5, 308) zum Rücksetzen der Umschaltsteuereinrichtung im Ansprechen auf den Abschluß des Belichtungsvorgangs.
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ORIGINAL INSPECTED
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4. System nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rücksetzeinrichtung (71 bis 79; SW5, 308) durch Betätigung eines Synchronkontakts (39; SW9) gesteuert ist.
5. System nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Anzeigevorrichtung (34, 35; LED4) zur Anzeige der dem Ausgangssignal· der Blitzlichtbelichtungswert-Recheneinrichtung entsprechenden Steuerung der Belichtungssteuereinrichtung.
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DE2717763A 1976-04-22 1977-04-21 Automatisches Belichtungssteuersystem sowie Blitzlichtgerät Expired DE2717763C2 (de)

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