DE2340380C2 - Belichtungssteuerschaltung - Google Patents
BelichtungssteuerschaltungInfo
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B7/00—Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
- G03B7/08—Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
- G03B7/091—Digital circuits
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Description
Die Erfindung betrifft eine Belichtungssteuerschaltung
für eine photographische Kamera mit einer Einrichtung entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
Bekannte Speichereinrichtungen als Teil der Schaltung eines elektronischen Verschlusses einer Kamera
mit einer Belichtungsmessung durch das Objektiv können in zwei Gruppen eingeteilt werden. Bei dem
einen System wird von der gemessenen Objekthelligkeit eine Spannung abgeleitet, die in einem Kondensator
gespeichert wird. Bei dem anderen System einer Belichtungssteuerschaltung der eingangs genannten Art
(DE-OS 21 64 243) wird eine der gemessenen Objekt helligkeit entsprechende Anzahl von Impulsen erzeugt
und die Speicherung erfolgt in einem digitalen Zähler. Das erste System enthält deshalb eine analoge
Speichereinrichtung, während das zweite System eine digitale Speichereinrichtung enthält
Bei dem analogen System ergibt sich eine Beschränkung des Arbeitsbereichs, wenn nicht die der Objekthelligkeit
entsprechende Spannung logarithmisch komprimiert wird. Es kann eine Steuerung der Belichtungszeit
zwischen etwa einer Sekunde und Viooostel Sekunde erfolgen. Für die Steuerung innerhalb eines größeren
Bereichs ist jedoch ein Komparator mit einem Auflösungsvermögen von weniger als einigen mV
erforderlich. Eine ähnliche wie die oben beschriebene Schwierigkeit tritt außerdem auf, wenn ein großer
Bereich der Belichtungszeit gesteuert werden soll und die Speicherung durch logarithmibche Kompression
erfolgt. Ferner ergeben sich Schwierigkeiten in Verbindung mit einem Fehler auf Grund vgji Änderungen
der Versorgungsspannung und der Tempeiatur im
Hinblick auf die Basis-Emitter-Spannung der Transistoren oder dergleichen, wodurch die Genauigkeit der
Arbeitsweise in der Steuerschaltung beeinträchtigt wird.
Bei dem digitalen System ist es für eine Belichtungszeit zwischen 16 Sekunden und '/looostel Sekunden
^forderlich, einen Impulsgenerator mit etwa 6 MHz zu verwenden, sowie Zähler mit einer binären Zählstufe
mit mehr als 20 Stufen. Dies führt zu einem sehr komplizierten Aufbau der Schaltung und zu entsprechend
hohen Herstellungskosten.
Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, eine Belichtungssteuerschaltung
der eingangs genannten Art derart zu verbessern, daß mit einer möglichst einfachen
Schaltung eine genaue Steuerung der Belichtungszeit innerhalb eines größeren Bereichs der Objekthelligkeit
erzielbar ist.
Diese Aufgabe wird bei einer Belichtungssteuerschaltung der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
durch den Gegenstand des Patentanspruchs 1 gelöst.
Bei einer derartigen Schaltung ist im Gegensatz zu bekannten analogen Systemen keine Kompression der
Informationen des gesamten Belichtungsbereichs für die Speicherung in einem Kondensator erforderlich. Die
Belichtungszeitsteuerung kann mit großer Genauigkeit und in einem großen Bereich erfolgen wegen der
kombinierten Verwendung der Zähleinrichtung (digitales System). Im Vergleich zu den bekannten digitalen
Systemen kann ferner ein Impulsgenerator mit geringerer Frequenz Verwendung finden, und in dem Zähler
sind weniger Stufen erforderlich, se daß eine Verringerung der Kosten, des Gewichts, der Größe möglich ist.
Vorzugsweise finden integrierte Schaltungen Verwendung. Außerdem kann das digitale System nicht
vermeiden, daß eine Abstufung der Belichtungszeit entsprechend der Impulsbreite erfolgt, was ebenfalls
insbesondere bei kurzen Belichtungszeiten zu einem Fehler führen kann. Durch die Erfindung ergibt sich
dagegen der Vorteil, daß keine Abstufung bei der Steuerung der Belichtungszeit vorhanden ist. weil für
die Speicherung der Spannung eine Zeit maßgeblich ist, die geringer als ein Impulsintervall ist.
An Hand der Zeichnung soll ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert werden. Es zeigt
Fig. I ein Blockschaltbild einer Belichtungssteuerschaltung
gemäß der Erfindung,
F i g. 2 und 3 graphische Darstellungen von Spannungen in Abhängigkeit von der Zeit; und
Fig. 4 ein Schallbild einer Belichtungssteuerschaltung
gemäß der Erfindung.
Bei dem in F i g. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel
ist eine Schaltung 1 7ur Umwandlung der Objekthelligkeit in eine Zeit vorgesehen, eine Schaltung 2 zur
Einstellung der Filmempfindlichkeit und der Lichtstärke, ein Sägezahngenerator 3, ein Impulsgenerator 4 für
eine Subtraktion, eine Torschaltung 5, ein umkehrbarer Zähler 6 (digitale Speichereinrichtung), eine Abrufschaltung
7 für eine Subtraktion, eine Speicher-Abrufschaltung 8 für eine Addition, eine analoge Speichereinrich-
tung 9 zur Speicherung einer Spannung, eine Alarmanzeigeeinrichtung
10, eine Nullsignal-Nachweisschaltung
11, eine Integrierschaltung 12, eine Spannungs-Vergleichsschaltung
13 sowie eine Verschlußsteuereinrichtung 14.
Die Schaltung 1 dient zur Umwandlung der Objekthelligkeit
in ein Zeitsignal entsprechend dem l/Krachen einer geeigneten Belichtungszeit, entsprechend
der die Triggerschaltung der Belichtungszeitsteuerschaltung
betätigt werden soll. Der Sägezahngenerator 3 liefert Impulse für die Zählschaltung 6 und die
Spannung für die Speichereinrichtung 9. Der Taktimpulsgenerator 4 liefert impulse für die Subtraktion. Die
Zählschaltung 6 ist ein umkehrbarer Binärzähler zur digitalen Speicherung der Impulszahl. Durch die
Schaltungen 7 und 8 wird der Befehl zur Durchführung der Subtraktion bzw. der Addition an die Zählschaltung
6 gegeben. Die Speichereinrichtung 9 dient zur analogen Speicherung der Zeit, die kleiner als 1
Impulsintervall ist. Die Alarmeinrichtung 10 wird durch ein Ausgangssignal des Zählers betätigt Die Schaltung
11 dient zum Nachweis des Zählstand: 0 des Zählers nach der Subtraktionsoperation der gespeicherten
Anzahl von Impulsen nach dem Beginn der Belichtung. Die Integrierschaltung 12 wird durch die Schaltung 11
ausgelöst und hat eine Zeitkonstante, die um das K-fache größer als die Sägezahnwelle für die Speichereinrichtung
ist. Die Vergleichsschaltung dient zum Vergleich der Spannung in der Speichereinrichtung 9
mit der Spannung am Ausgang der Integrierschaltung
12. Durch die Steuerschaltung 14 wird die Schließbewegung des Verschlusses bewirkt.
Im folgenden soll die Funktionsweise näher erläutert werden. Unter Berücksichtigung der Filmempfindlichkeit
und der Blendenzahl als Belichtungsfaktoren wird ein Zeitsignal, das auf das 1//(-fache einer geeigneten
Belichtungszeit komprimiert ist. der Torschaltung 5 zugeführt, der auch die Sägezahnimpulse zugeführt
werden. Das Zeitsignal wird durch die Umwandlungsschaltung 1 und die Sägezahnimpulse werden durch den
Sägezahnge-erator 3 erzeugt In F i g. 2 ist das von der Helligkeit abgeleitete Zeitsignal mit to bezeichnet. Die
während dieser Zeit auftretende Impulszahl η ist einer Zeitspanne fo' äquivalent und wird durch den Zähler 6
gespeichert. Die restliche Zeitspanne to" wird analog als Spannung Vx in der Speichereinrichtung 9 gespeichert,
weil diese kleiner als ein ganzes 'mpulsintervall ist. Diese Vorgänge erfolgen, bevor der Spiegel der
einäugigen Spiegelreflexkamera durch Betätigung de? Auslösers hochgeschwenkt wird, wonach der Strahlengang
zu dem Photowidertand unterbrochen wird. Beim Beginn der Öffnungsbewegung des Verschlusses werden
die fchalter S3, 54 umgeschaltet und beim Auftreten des Subtraktionsbefehls für den umkehrbaren
Zähler 6 werden diesem von dem Impulsgenerator 4 Impulse mit einer Frequenz mit dem 1//(-fachen der
Frequenz der Impulse bei der Addition zugeführt, so daß die gespeicherten Impulse mit der I//(fachen Geschwindigkeit
der Geschwindigkeit bei der Addition subtrahiert werden. Wenn der Zählstand 0 erreicht wird,
wird durch die Nachweisschaltung 11 die Integrierschaltung
12 betätigt Dann vergleicht die Vergleichsschaltung 13 die Speicherspannung Vx mit dem Ausgangssignal
der Integrierschaltung IZ Sobald das gleiche Niveau erreicht wird, wird die Steuerschaltung 14
betätigt und der Verschluß geschlossen. Aus der Darstellung in F i g. 3 ist ersichtlich, daß die Summe der
Zeit T, die von dem Zähhr für die Subtraktion benötigt
wird, und der Zeit T", die sich durch den Spannungsvergleich ergibt, gleich der Belichtungszeit 7 ist. Diese
Belichtungszeit ist deshalb /C-mal so groß wie die
Speicherzeit ta. Wenn die steuerbare längste Belichtungszeit
Tmat 16 Sekunden beträgt, beträgt die Zeit zum
Beginn des Hochschwenkens des Spiegels nach dem Herabdrücken des Auslösers nicht weniger als etwa 20
ms bei einem Normalzustand, weshalb sich die folgende Beziehung ergibt, wenn die Speicherung innerhalb
dieser Zeit (T0 ™·.) erfolgt:
K 80Q
hmax 20 (ms)
Fig.4 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer entsprechenden
Steuerschaltung. Die Bezugszeichen 1-14 entsprechen denjenigen des Blockschaltbilds in Fig. 1.
In der Schaltung ist ein Hauptschalter 51 vorgesehen
sowie ein Schalter 52, der durch die Betätigung des Auslösers zur Einleitung der Speicheroperation geöffnet
wird. Entsprechend der Beleuchtung des Photowiderstands Rx in der Schaltung 1 in Abhängigkeit von der
Objekthelligkeit wird das Zeitsignal <Ό durch eine Potentialänderung an dem Verbindungspunkt A abgeleitet.
Das Signal von dem Impulsgenerator für die Addition gelangt zu dem Zähler 6 über eine Diode D 3
und ein.-.n Kondensator für eine Differenzierung, um die
in dieser Zeitspanne erzeugte Impulszahl zu speichern. Das genannte Impulssignal gelangt auch zu der Basis
eines Transistors 79, der mit einem Transistor 78 in Verbindung steht, so daß eine sägezahnförmige
Wellenform an einer Verbindungsstelle B auftritt, die mit dem Anschluß eines Kondensators C2 verbunden
ist.
Da der Transistor 76 leitend ist. bis die Schmidt-Schaltung invertiert wurde während der Zeit foin Fig. 2,
kann dann der Transistor Γ8 leitend werden. Während der Transistor 79 leitend ist. ist auch der Transistor 78
leitend. Wenn der Transistor 79 nichtleitend ist, arbeitet jedoch der Transistor 78 als Diode zwischen
Basis und Kollektor. Dann erfolgt eine Aufladung des Speicherkondensators C2 über 76 VrI 78 (zwischen
Basis und Kollektor). Wenn 79 leitend wird, wird eine vorhandene Aufladung des Kondensators C2 momentan
über 78 und 79 entladen. Wenn die Zeil zu der 79 leitend ist, mit der Entladungszeit des Kondensators C2
zusammenfällt, ergibt sich eine kontinuierliche sägezahnförmige
Wellenform. Wenn die Schmidt-Schaltung invertiert wird und 76 durch ein davon erhaltenes
Signal nichtleitend wird, während der Kondensator C2
aufgeladen wird, wird auch der Transistor 78 nichtleitend und di-i Spannung des Kondensators C2
wird dann gespeichert. Der Transistor 75 und die DioHe
D 2 verhindern eine Speicherung während der Entladjng
des Kondensators CZ. und die Transistoren 77 und 713 dienen zum Abschalten des Impulsgenerator
nach der Speicherung. Deshalb wird eine entsprechende Impulszahl durch den Zähler gezählt und der Rest der
Zeit ίο" entsprecnend dem nicht vollständigen Impulsintervall
wird als Soannung Vx von dem Kondensator gespeichert.
Dann werden die Sehalter 53,54 in Verbindung mit
der Öffnungsbewegung des Verschlusses umgeschaltet. Durch Öffnen des Schalters 55 wird der Impulsgenerator
für die Subtraktion betätigt, so daß dessen Signal in den Zähler über db Diode DA und den Kondensator
C4 zur Durchführung der Subtraktion gelangt Wenn der Zähler den Zählstand 0 erreicht, sind alie
Transistoren TFauf der Seite, wo die Diode DR für eine
Rückstellung mit der Basis verbunden ist, nichtleitend, wodurch eine Potentialänderung an dem Nachweiswiderstand
Ro auftritt, so daß die Transistoren T12 und
Γ13 nichtleitend werden. Wenn der Transistor Γ12 zum Entladen des Kondensators CS nichtleitend wird,
beginnt die Aufladung von C3 über den veränderlichen Widerstand VR 2. Weil die Spannung Vx im Kondensator
C2 gespeichert wird, der an den Emitter des Transistors TIl für einen Spannungsvergleich angeschlossen
ist, wird der Transistor TIl leitend, wenn die
Aufladespannüng des Kondensators C3 den Wert von Vxerreicht. Dieses Signal wird dann an die Steuerschaltung
mit den Transistoren Γ14-Τ16 und dem Elektromagnet Mg weitergeleitet, um ein Schließglied
des Verschlusses zu betätigen. Die Zeitkonstante während der Zeit der Speicherung der Spannung ist
durch den veränderlichen Widerstand VR 1 und den Kondensator C2 bestimmt, und die Zeitkonstante der
Spannungs-Vergleichsschaltung wird durch den veränderlichen Widerstand VR 2 und den Kondensator C3
bestimmt, so daß sich folgende Beziehung ergibt:
VR\· C2
VRl · C3
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Belichtungssteuerschaltung für eine photographische Kamera mit einer Einrichtung zur Abgabe
eines der photoelektrisch gemessenen Objekthelligkeit entsprechenden Ausgangssignals und mit einem
Impulsgenerator, wobei an die Einrichtung und den Impulsgenerator eine logische Schaltung angeschlossen
ist, die während der Dauer des Ausgangssignals der Einrichtung die Impulse des Impulsgenerators
zu einem Digitalspeicher in Form eines reversiblen Zählers durchläßt, dessen Zählerstand
beim Aufwärtszählen durch die Objekthelligkeit vorbestimmt ist, mit einer Verschlußsteuerung und
mit einem die Verschlußsteuerung aktivierenden Komparator, dadurch gekennzeichnet,
daß an die logische Schaltung (5) ausgangsseitig ein Analogspeicher (9) geschaltet ist, welcher während
der Belichtungszeitmessung und -speicherung ein RestzeitsignJ speichert, das während einer Zeit
erhalten w;rd, die kleiner als eine impulsdauer der Impulse des Impulsgenerators (3) und gleich der
Differenz aus der Dauer (t0) des Ausgangssignals der
Einrichtung (1) und der am Ausgang der logischen Schaltung (5) erhaltenen Impulsperiode der Impulse
des Impulsgenerator? (3) ist, und daß während der Belichtung nach Erreichen des vorbestimmten
Zählerstands infolge des Subtraktionsbetriebs des Zählers (6) eine Integrationsschaltung (12) durch das
Ausgangssignal einer Zählerstandsdetektorschaltung (U) an; "iüerbar ist und der Komparator (13)
abhängig vom Vergleich de"; Restzeitsignals des Analogspeich^rs (9) mit dem Signal der Integrationsschaltung (12) nach Abwär!szählen bei Erreichen des
Zählerstands »Null« die Versuilußsteuerung (14) zum Schließen des Verschlusses aktiviert.
2. Belichtungssteuerschaltung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß der Zähler (6) im
Subtraktionsbetrieb an einen weiteren Impulsgenerator (4) geschaltet wird.
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Country Status (3)
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| JPS5843724B2 (ja) * | 1974-05-31 | 1983-09-28 | アサヒコウガクコウギヨウ カブシキガイシヤ | シャッタ時間の中間値補正を絞りで行なう電気シャッタ |
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