DE2716393A1 - Kontaktelement zum einsatz in die kontaktkammer eines isolierkoerpers - Google Patents
Kontaktelement zum einsatz in die kontaktkammer eines isolierkoerpersInfo
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- H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
- H01R13/40—Securing contact members in or to a base or case; Insulating of contact members
- H01R13/42—Securing in a demountable manner
- H01R13/428—Securing in a demountable manner by resilient locking means on the contact members; by locking means on resilient contact members
- H01R13/432—Securing in a demountable manner by resilient locking means on the contact members; by locking means on resilient contact members by stamped-out resilient tongue snapping behind shoulder in base or case
-
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
- H01R13/40—Securing contact members in or to a base or case; Insulating of contact members
- H01R13/405—Securing in non-demountable manner, e.g. moulding, riveting
Landscapes
- Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
- Connecting Device With Holders (AREA)
- Contacts (AREA)
Description
PATENTANWÄLTE A. GRÜNECKER
DtPL-ING.
DR-INCl
\ W. STOCKMAIR
K. SCHUMANN
. OR RER NAT OWL-»"ΜΥΑ
P. H. JAKOB
on.-iNa
G. BEZOLD
or nm mat - an_-o«m
8 MÜNCHEN
13, April 1977
PH 11357 - 50/Hö.
Blinker Ramo Corporation
Commerce Drive
Oak Brook, 111. 60521
USA
Commerce Drive
Oak Brook, 111. 60521
USA
Isolierkörpers
Die Erfindung "bezieht sich auf ein Kontaktelement zum Einsatz
in die Kontaktkammer eines Isolierkörpers, mit einem unter Klemm wirkung an die Wandung der Kammer anpreßbaren Sicherungselement,
das das Kontaktelement in der Kontaktkammer hält.
809842/0286
Es sind viele Arten der Befestigung von elektrischen Kontaktelementen
in den Kontaktkainmern von Isolierkörpern bekannt. Beispielsweise
verwendet man häufig Kontaktelemente mit Rastfahnen, die hinter eine in der Kontaktkammer vorgesehene Schulter
schnappen und durch ein speziell ausgebildetes Lösewerkzeug von der Schulter abhebbar sind, um das Kontaktelement wieder
aus der Kontaktkammer zu lösen. Die Ausbildung von Schultern in den Kontaktkammern erfordert jedoch relativ aufwendige Werkzeuge
zum Herstellen der Isolierkörper. In vielen Fällen ist man nicht daran interessiert, das Kontaktelement nach dem Einsatz
in die Kontaktkammer wieder lösen zu können. Hierzu sind Steckverbinder bekannt, deren Isolierkörper Kontaktkammern aufweisen,
die keine Schulternbesitzen und in die die Kontaktelemente lediglich unter Klemmwirkung in die Kontaktkammer eingesetzt
werden. Als Beispiel für einen derartigen Steckverbinder sind Federleisten nach DIN 41612 (beispielsweise 64-polig) auf dem
Markt erhältlich, in die Kontaktelemente eingesetzt sind, die
einen im Querschnitt U-förmig gebogenen Rastteil aufweisen lind
deren U-Schenkel in ihrer Länge so bemessen sind, daß sie klemmend
an gegenüberliegenden Wänden der Kontaktkammer anliegen. Uia die Klemmwirkung zu erhöhen, ist es bekannt, entweder die freien
Enden der U-Schenkel mit Zähnen zu versehen oder am außenliegenden
Fußpunkt des U-Schenkels Klemmnippel vorzusehen. Nachteilig bei diesen Kontaktelementen ist es, daß die erreichte Klemmwirkung
für viele Anwendungsfälle nicht ausreichend hoch ist, so daß sich das Kontakt element durch Zug am angelöteten Leiter
aus der Kontaktkammer herausziehen läßt. Es müssen zum Aufrechterhalten einer erforderlichen Mindestklemmkraft auch relativ enge
Herstellungstoleranzen beim Kontaktelement und beim Isolierkörper
eingehalten werden. Bei der üblichen Verwendung derartiger Kontaktelemente
in mehrpoligen Leisten treten auch häufig Beschädigungen der relativ dünnen wenig elastischen Kammerwände beim Einstecken
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auf, weil die U-Schenkel der Kontaktelerneute unter Preßsitz in
die Kontaktkammer eingesetzt werden.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
Kontaktelement der eingangs angegebenen Art derart weiterzubilden,
daß auch, bei größeren Fertigungstoleranzen eine ausreichende Klemmwirkung sichergestellt ist,ohne daß die eventuell
dünnen Kammerwände zwischen eng benachbarten Kammern beschädigt
werden.
Diese Aufgabe wird gemäß der vorliegenden Erfindung durch den
kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs gelöst.
Versucht man ein derartiges Kontaktelement, nachdem es in die
Kontaktkammer eingesetzt wurde, wieder herauszuziehen, gräbt sich das Ende des Sperrfingers in die Wandung der Kontaktkammer
ein und verankert das Kontaktelement sicher in der Kontaktkammer.
Durch die Biegsamkeit des Sperrfingers werden auch größere Herstellungstoleranzen ausgeglichen, da der Winkel, unter dem
der Sperrfinger an der Wandung der Kontaktkammer anliegt, nicht
kritisch ist. Ein derartiges Kontaktelement läßt sich auch sehr
einfach ohne größeren Kraftaufwand in die Kontaktkammer ein führen, ohne daß beim Einführen die Wandung der Kontaktkammer
beschädigt wird.
Eine bevorzugte Ausführungsform des Kontaktelements ist im
Anspruch 2 angegeben. Durch Ausstanzen und Ausbiegen des Sperrfingers aus dem U-förmigen Rastteil gelangt man zu einem sehr
preisgünstig herstellbaren Kontaktelement, da praktisch kein
Mehraufwand für den Sperrfinger erforderlich ist.
Durch die Weiterbildung gemäß Anspruch 3 gelangt man zu einer
erhöhten Sperrwirkung, da das Eingraben des freien Endes des Sperrfingers in die Kammerwandung erleichtert v/ird.
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Die Weiterbildung gemäß Anspruch 4- führt durch die Wölbung des Sperrfingers zu einer relativ hohen Formsteifigkeit desselben,
so daß er auch größere Kräfte aufzunehmen imstande ist. Außerdem entstehen dadurch an den Ecken des Sperrfingers zwei sich in
die Kammerwände eingrabende Spitzen.
Die Praxis hat gezeigt, daß die Neigung des Sperrfingers um etwa 100° gegenüber der Einsteckrichtung auch bei größeren
Toleranzabweichungen in den Abmessungen des Isolierkörpers
und des Kontaktelements in praktisch allen Fällen zu einer guten Sperrwirkung führt.
Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung im folgenden näher erläutert. Es
zeigen:
Fig. 1 die Platine eines als Eontaktfeder ausgebildeten
erfindungsgemäßen Kontaktelements;
Fig. 2 eine Vorderansicht der aus der Platine gemäß Fig. gebogenen Kontaktfeder und
Fig. 3 eine Seitenansicht der Kontaktfeder, die in eine
im Schnitt dargestellte Kontaktkammer eingesetzt ist.
Die in den Zeichnungen dargestellte Kontaktfeder ist einstückig aus Blech gestanzt. Die gestanzte Platine ist in Fig. 1 dargestellt.
Diese Platine besteht aus einem rückwärtigen Anschlußteil 1, einem zwei Kontaktarme 2a und 2b aufweisenden vorderen
Kontaktteil 2 und einem mittleren Rastteil 3· Die in Fig. 1 dargestellte
Platine wird im wesentlichen um seine Mittellangslinie
gebogen, so daß der Rastteil 3 U-förmigen Querschnitt erhält. Die
"beiden Schenkel dieses U-Querschnitts sind mit den Bezugszeichen
4a und 4b versehen. Aus dem Bodenteil des Rastteils 3 ist ein
Sperrfinger 5 ausgestanzt und an seinem Fußpunkt 6 gegenüber dem
Bodenteil soweit geknickt, daß er gegenüber der mit A bezeichneten Steckrichtung einen Winkel von etwa 110° einnimmt. Die Länge des
Sperrfingers ist so bemessen, daß er die beiden Schenkel 4a,4b etwas überragt. Um dem Sperrfinger 5 eine etwas größere. Steifigkeit
zu verleihen, ist er, wie Fig. 2 am besten zeigt, um seine Längsachse leicht gebogen.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch einen Teil eines Isolierkörpers 7, in den in eine Kontaktkammer 8 eine Kontaktfeder eingesetzt
ist. V/ie diese Figur zeigt, liegt der Bodenteil des U-förmigen Rastteils an der linken Wand der Kontaktkammer an, während sich
das Ende des Sperrfingers 6 an der rechten Wand der Kontaktkammer abstützt.
Durch die von dem Sperrfinger 5 ausgeübte Federkraft wird der
Bodenteil des Rastteils 3 leicht gegen die eine Wand der Kontaktkämmer gedruckt. Je nach gewählter Blechstärke und
Wölbung des Sperrfingers, läßt sich dieser Druck relativ klein halten, so daß eine Beschädigung der Wand der Kontaktkammer durch
das freie Ende des Sperrfingers beim Einführen des Kontakts in die Kontaktkämmer nicht zu befürchten ist. Versucht man nun an
dem Anschlußteil 1 zu ziehen, gräbt sich das Ende des Sperrfingers 5 leicht in die Wandung der Kontaktkammer ein und sichert das
Kontaktelement fest in der Kontaktkammer. Um diesen Sicherungseffekt noch etwas zu erhöhen, kann das Ende des Sperrfingers 5
noch leicht angeschrägt sein, so daß es sich wie ein Hesser oder ein Stemmeisen in die Wand leicht eingräbt.
In der Zeichnung ist lediglich eine Kontaktfeder als Beispiel dargestellt worden. Dieses Konstruktionsprinzip mit Sperrfinger
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kann selbstverständlich auch bei ßtiftkontakten angewendet v/erden.
Der wesentliche Anwendungsfall derartiger Kontaktelemente besteht
bei rionoblock-Isolierkörpern, bei denen in der Kontaktkammer keine
Anschläge oder Stufen vorgesehen sind, an denen das Kontaktelement
auf andere Weise gesichert werden könnte.
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Claims (5)
- PATENIANWÄLTE A. GRÜNECKEROH. INGH. KINKELDEYfc W. STOCKMAIRK. SCHUMANNOH RCR m\r WL PMVSP. H. JAKOBOPL-INGG. BEZOLDORHEHNAT OtPL-O«SA8 MÜNCHENMAXIMILIANSTRASSE13, April 1977PH 11557 - 50/HÖ.PatentansprücheKontaktelement zum Einsatz in die Kontaktkammer eines Isolierkörpers, mit einem unter Klemmwirkung an die Wandung der Kammer anpreßbaren Sicherungselement, das das Kontaktelement in der Kontaktkammer hält, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungseleiaent als biegsamer Sperrfinger (5) ausgebildet ist, der zur Richtung (A), in der das Kontaktelement in die Kontaktkammer (8) eingesteckt wird, einen Winkel von etwas mehr als 90° einnimmt.
- 2. Kontaktelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß es einstückig aus einem Blechkörper gebildet ist und in einem zwischen den Kontakt-ri«.EFOHi·.-,ο, »JJÖ, 1CI, ,,,^ ORIGINAL INSPECTEDarmen (2a,2b) und einem Anschlußteil (1) liegenden Rastteil (3) mit U-förmigem Querschnitt ausgebildet ist, und daß der Sperrfinger (5) aus dem Fußteil (6) der U-Form ausgestanzt ist und sich zwischen den Schenkeln (4a,4b) der U-Form über deren seitliche Berandungen hinaus erstreckt.
- 3- Kontaktelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die Kante am freien Ende des Sperrfingers (5) abgeschrägt ist.
- 4-, Kontaktelement nach einem der Ansprüche 1 bis 3i dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrfinger (5) im Querschnitt gewölbt ausgebildet ist.
- 5. Kontaktelement nach einem der Ansprüche 1 bis 4-, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung des Sperrfingers (5) gegenüber der Einsteckrichtung (A) etwa 100° beträgt.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772716393 DE2716393A1 (de) | 1977-04-13 | 1977-04-13 | Kontaktelement zum einsatz in die kontaktkammer eines isolierkoerpers |
| FR7810834A FR2387535A1 (fr) | 1977-04-13 | 1978-04-12 | Element de contact pour connecteur electrique |
| JP4271178A JPS53149668A (en) | 1977-04-13 | 1978-04-13 | Contact element |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772716393 DE2716393A1 (de) | 1977-04-13 | 1977-04-13 | Kontaktelement zum einsatz in die kontaktkammer eines isolierkoerpers |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2716393A1 true DE2716393A1 (de) | 1978-10-19 |
Family
ID=6006217
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19772716393 Pending DE2716393A1 (de) | 1977-04-13 | 1977-04-13 | Kontaktelement zum einsatz in die kontaktkammer eines isolierkoerpers |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
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| DE (1) | DE2716393A1 (de) |
| FR (1) | FR2387535A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| EP0158845A3 (en) * | 1984-03-22 | 1988-10-05 | Stocko Metallwarenfabriken Henkels Und Sohn Gmbh & Co | Socket with an insulation jacket and device for making it |
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| EP0259211A1 (de) * | 1986-08-07 | 1988-03-09 | Societe Francaise Metallo (Sa) | Peripherischer Steckverbinder für ein Fernsehgerät |
| FR2602615B1 (fr) * | 1986-08-07 | 1989-10-27 | Metallo Sa Ste Francaise | Connecteur male particulierement prevu pour la peritelevision |
| NL192233C (nl) * | 1991-09-03 | 1997-03-04 | Du Pont Nederland | Elektrische connector. |
| US6109976A (en) * | 1998-07-10 | 2000-08-29 | Berg Technology, Inc. | Modular high speed connector |
| FR2810800B1 (fr) * | 2000-06-23 | 2004-02-20 | Alstom | Partie femelle d'un connecteur en deux parties et contact destine a equiper cette partie femelle |
-
1977
- 1977-04-13 DE DE19772716393 patent/DE2716393A1/de active Pending
-
1978
- 1978-04-12 FR FR7810834A patent/FR2387535A1/fr not_active Withdrawn
- 1978-04-13 JP JP4271178A patent/JPS53149668A/ja active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS53149668A (en) | 1978-12-27 |
| FR2387535A1 (fr) | 1978-11-10 |
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