DE2715439A1 - Verfahren zum stricken eines rohteils fuer ein mit aermeln versehenes kleidungsstueck und rohteil fuer ein mit aermeln versehenes kleidungsstueck - Google Patents
Verfahren zum stricken eines rohteils fuer ein mit aermeln versehenes kleidungsstueck und rohteil fuer ein mit aermeln versehenes kleidungsstueckInfo
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TELEX 5-'J'J6o5 AUiHJ D
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DA-14120
6. April 1977
COURTAULDS LIMITED
Verfahren zum Stricken eines Rohteils für ein mit Ärmeln
versehenes Kleidungsstück und Rohteii für ein mit Ärrieln
versehenes Kleidungsstück.
Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung gestrickte: Kleidungsstücke und betrifft ein Verfahren zv.m Stricken
von Rohteilen für mit Ärmeln versehene Kleidungsstücke, die Herstellung von Kleidungsstücken aus derartigen Rohteilen
sowie derart hergestellte Kleidungsstücke.
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Es ist ein Vorteil des erfindungsgemäßen Verfahrens, daß
es zur Herstellung von einteiligen Rohteilen für Kleidungsstücke verwendet v/erden kann, die sämtliche Hauptteile des
Kleidungsstücks umfassen. Zur Herstellung eines Kleidungsstücks aus einem derartigen Rohteil brauchen nur einige
freie Kanten des Rohteils aneinander genäht und einige Endarbeiten durchgeführt zu v/erden, beispielsweise das Versäubern
am Hals und die Anbringung der Befestigungsmittel.
Nach einem Aspekt der Erfindung zeichnet sich ein Verfahren zum Stricken eines Rohteils für ein mit Ärmeln versehenes
Kleidungsstück dadurch aus, daß von einem Ende eines Ärmels des KIeidungεStücks ausgehend aufeinanderfolgend der den
Ärmel, einen Schulterbereich und den anderen Ärmel bildende
Stoff einteilig gestrickt werden, derart, daß die naschenreihen quer über die Ärmel (im fertigen Kleidungsstück
längs des Umfanges der Ärmel) und die Haschenstübchen
durchgehend durch die Ärmel und. den Schulterbereich verlaufen, daß, ausgehend von einer Kante des RumpfteiIs des
Rohteils der Rumpfteil gleichzeitig mit den Ärmeln und dem Schulterbereich gestrickt wird, derart, daß die Haschenstäbchen
euer über den Rumpfteil des Rohteils (im fertigen Kleidungsstück längs des Umfanges des Rumpfteils) verlaufen,
und daß wenigstens ein Teil des Rumpfteils des Rohteils so gestrickt v/ird, daß die Maschenreihen zwischen dem Rumpfteil
und dem Schulterbereich durchlaufen, so daß das Rehteil in einem Stück den Rumpfteil, die Ärmelteile und die
Schulterteile des Kleidungsstücks umfaßt.
Die Breite des Schulterbereichs des Kleidungsstücks in Richtung der Haschenreihen kann gleich sein der Breite
jedes Ärmels in Maschenreihenrichtung, d.h., die Anzahl der Maschenstäbchen des Schulterbereichs kann gleich sein
der Anzahl der Haschenreihen jedes Ärmels.
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Alternativ kann die Breite des Schulterbereichs in Richtung der Maschenreihen gleich oder kleiner, z.B. halb so groß
sein wie die Breite jedes Ärmels in I-Iaschenreihonrichtung.
Der Schulterbereich enthält dann weniger, beispielsweise halb so viel Haschenstäbchen wie jeder Ärmel.
In diesem Fall kann der Schulterbereich nur einen Teil der Schulterfläche des Kleidungsstücks bilden und der restliche
Teil der Schulterfläche des Kleidungsstücks kann durch wenigstens eine an einen Ärmel des Kleidungsstücks gestrickte
Verlängerung gebildet werden.
Das erfindungsgernäße Verfahren kann so ausgeführt werden, daß im fertigen Kleidungsstück die Haschenstäbchen der
Ärmel im wesentlichen parallel zu den Maschenstäbchen des Schulterbereichs liegen. Alternativ kann das Verfahren so
ausgeführt werden, daß im fertigen Kleidungsstück die Ärmel in Bezug auf den Schulterbereich eine nach unten gerichtete
Neigung annehmen.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann auf einer Strickmaschine mit einem einzigen Nadelbett oder mit zwei einander gegenüberliegenden
Nadelbetten ausgeführt werden, d.h., die Rohteile können als Einfach- oder Doppel-Jerseystoff gestrickt
werden. Die verwendete Strickmaschine muß so ausgeführt werden, daß auf einigen Nadeln der Maschine gestrickt werden
kann, während benachbarte Nadeln außer Betrieb bleiben, jedoch auf ihren Haken gestrickte Maschen des Rohteils halten.
Weiter muß es möglich sein, den Strickvorgang auf leeren Nadeln zu beginnen. Eine bevorzugte Maschine zur
Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist die mit einem Niederhalter-Zusatz versehene V-Flachbett-Strickmaschine
JDR der Edouard Dubied & Cie., Neuchatel, Schweiz.
Nach einem weiteren Aspekt der Erfindung zeichnet sich ein Rohteil für ein mit Armein versehenes Kleidungsstück dadurch
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aus, daß es einteilig den die Ärmel und einen Schulterbereich des Kleidungsstückes und den den Rumpfteil bildenden
Stoff enthält, wobei die Maschenreihen eines Teils des Rumpfstoffes durchgehend mit denen des Schulterbereichs
verlaufen und wenigstens ein zweiter Teil des Rumpfstoffes,
dessen Maschenstäbchen durchgehend mit denen des ersten Teils des Rumpfstoffes verlaufen, getrennt von dem die
Ärmel und den Schulterbereich bildenden Stoff gestrickt ist, so daß die Maschenreihen zwischen dem zweiten Teil
des Rumpfstoffes und dem Ärmel- und Schulterbereichsstoff nicht durchgehend sind.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1, 2, 4 und 5 schematische Darstellungen von vier
unterschiedlichen, nach dem erfindungsgemäßen Verfahren gestrickten Rohteilon
für Kleidungsstücke und
Fig. 3 das Kleidungsstück-Rohteil der Fig. 2
nach der Fertigstellung bzw. nach dem Zusammennähen.
Bei den zu beschreibenden Strickverfahren v/erden Kleidungsstücke
hergestellt, die an der Vorderseite, nicht jedoch e.n der Rückseite geformt sind, so daß die Flexibilität des
Strickstoffes ausgenutzt wird, am Rücken den erforderlichen Sitz zu erreichen.
Das in Fig. 1 gezeigte Kleidungsstück-Rohteil wird ausgehend vom End3 10 des Ärmels 11 gestrickt. Die Ilaschenreihen des
Strickstoffes verlaufen quer zum Ärmelrohteil (vertikal in Fig. 1), so daß sie im fertigen Kleidungsstück ringsum den
Ärmel verlaufen. Die Maschenstäbchen erstrecken sich längs des Ärmelrohteils (horizontal in Fig. 1). An der Maschenreihe
12 wird mit dem Stricken eines Vorderteils 13 des
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Rumpfteils des Rohteils begonnen. Der Vorderteil 13 ist bei der vorliegenden Auführungsform der Erfindung als getrennt
vom Ärmel 11 gestrickt gezeigt, d.h., er ist mit Garn von einer unterschiedlichen Garnspule gestrickt und durch unterschiedliche
Garnträger von dem zum Stricken der Ärmel benutzten Garn getragen. Der Ärmel 11 und der Vorderteil 13
des Rumpfes können aber einteilig gestrickt v/erden, wobei die Maschenreihen des Strickstoffes zwischen dem Ärmel 11
und dem Vorderteil 13 durchlaufen.
Die Maschenreihe 14 ist die letzte Maschenreihe des Ärmels
11 und des Vorderteils 13. Es wird ohne Unterbrechung weitergestrickt, jedoch in einen Schulterbereich 15 und
einen Rücken 16 des Kleidungsstücks, wobei die Maschenreihen zwischen beiden Teilen durchlaufen. Die Maschenreihe
17 ist die letzte Maschenreihe des Schulterbereichs 15 und des Rückens 16. Es wird aber ohne Unterbrechung weiter in
den Ärmel 18 und einen zweiten Vorderteil 19 des Kleidungsstücks gestrickt. Die Maschenreihen des Vorderteils 19 und
des Ärmels 18 können wiederum durchlaufend oder von getrennten Garnrollen gestrickt sein, so daß Ärmel 18 und
Vorderteil 19 längs einer Linie 20 in Achselhöhe am Rumpf des Kleidungsstücks getrennt sind.
Das Stricken des Rumpf-Vorderteils 19 wird an der Maschenreihe
23 beendet und es wird weiter der Ärmel 18 bis zur Maschenreihe 24 gestrickt, v/o das Rohteil von den Nadeln
der Maschine abgesprengt wird.
Bei dem vorstehend beschriebenen Verfahren v/erden die Teile des Kleidungsstück-Rohteils in einem einzigen Arbeitsgang
gestrickt und es entsteht ein Rohteil, das in einem einteiligen Strickstoff Rumpfteile, Ärmel und Schulterbereich
des Kleidungsstücks umfaßt. Der Rumpfteil wird gleichzeitig mit den Ärmeln und mit dem Schulterbereich gestrickt.
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Zur Herstellung eines Kleidungsstücks aus dem Rohteil der Fig. 1 werden die Rumpfteile 13 und 19, wenn sie so gestrickt
sind, daß sie direkt mit dem Ärmel 11 bzw. 18 verbunden sind, zunächst längs der Linie 20 von den Ärmeln getrennt. Der
Rumpf wird dann längs den Maschenreihen 14 und 17 umgeschlagen, so daß die Vorderteile 13 und 19 auf dem Rücken 16
liegen. Die Ärmel 11 und 18 und der Schulterbereich 15 v/erden längs der Linie 25 umgeschlagen. Die Kanten 26, 27 und
28, 29 der Ärmel 11 bzw. 18 werden zusammengenäht und die Kante 32 des Schulterbereichs 15 wird an die Kanten 33 und
34- der Vorderteile 13 und 19 genäht. In den Schulterbereich
19 wird eine nicht gezeigte Halsöffnung geschnitten; die Maschenreihen 12 und 23 der Vorderteile 13 und 19 werden
entweder zusammengenäht oder mit geeigneten lösbaren Befestigungs- oder Vorbindungseinrichtungen versehen, beispielsweise
einem Reißverschluß oder Knöpfen.
Das in Fig. 2 gezeigte Kleidungsstück wird, beginnend an Ende 39 des Ärmels 40 in Richtung des Pfeils 41 gestrickt.
Nach Vollendung der Maschenreihe 42 werden die Mädeln, die
die Maschen längs der Linie 43 halten, die sich über die halbe Breite des Ärmels erstreckt, außer Betrieb gesetzt,
die Maschen aber auf ihnen belassen. Auf den die Maschen längs der Linie 44 haltenden Nadeln wird weitergestrickt.
An der Maschenreihe 45 werden die Maschen in dieser Reihe abgesprengt. Die hierdurch gebildete Verlängerung 46 des
Ärmels 40 von der Maschenreihe 42 bis zur Maschenreihe 45
bildet später einen Teil der Schulterfläche des Kleidungsstücks .
Darauf wird mit dem Stricken eines Rumpf-Vorderteils 47 des Kleidungsstücks begonnen, indem längs der Linie 48
Maschen auf leere Nadeln aufgelegt v/erden. An der Maschenreihe 49 v/erden die die Maschen in der Linie 43 haltenden
Nadeln, die bisher außer Betrieb v/aren, wieder in Betrieb
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gesetzt und es wird mit dem Stricken des Rumpf-Rückenteils 52 begonnen. Wenn dieser an der Haschenreihe 53 vollendet
ist, werden die die Maschen in der Linie 43 ursprünglich haltenden Nadeln wieder außer Betrieb gesetzt, während ihre
Haschen in oder längs der Linie 50 gehalten werden. Es wird mit verminderter Nadelzahl der Rumpf-Vorderteil 54 weitergestrickt.
V/enn der Vorderteil 54 vollendet ist, v/erden die
Maschen in der Maschenreihe 55 von den Nadeln abgesprengt.
Darauf wird durch Auflegen von Maschen längs der Linie 58 auf leere Nadeln mit dem Stricken einer Verlängerung 56 des
Ärmels 57 begonnen. Wenn die Verlängerung oder der Ansatz 56 an der Maschenreihe 59 fertig gestrickt ist, werden die
Maschenreihaivon der halben Ärmelbreite auf die Gesamtbreite
des Ärmels 57 ausgedehnt, indem die die Maschen in der Linie 50 haltenden außer Betrieb gesetzten Nadeln wieder
in Betrieb gesetzt werden. Darauf v.drd der Arne! 57 bis zum
Ende 51 v/eitergestrickt.
Zur Fertigstellung eines Kleidungsstücks aus dem Rohteil nach dessen Absprengen von den Nadeln werden die Ärmellängslinien
60 und 61 umgeschlagen, so daß die Kanten 63 und 64 auf den Kanten 65 und 66 zu liegen kommen. Darauf werden
diese Kanten zusammengenäht. Die Vorderteile 47 und 54 werden so umgeschlagen, daß sie auf dem Rücken 52 zu liegen
kommen; die Ärmelansätze 46 und 56 werden längs der Linie 67 (Fig. 3) an die Rumpf-Vorderteile 47 bzw. 54 genäht. Es
wird eine nicht gezeigte Halsöffnung ausgeschnitten und die Verlängerungen 46 und 59 und die Vorderteile 47 und 54
werden längs der Linie 68 zusammengenäht oder mit geeigneten lösbaren Verbindungseinrichtungen versehen, beispielsweise
mit einem Reißverschluß oder mit Knöpfen.
Um gevmnschtenfalls eine nach unten gerichtete Neigung der Ärmel 11 und 18 gegenüber dem Rumpf des Kleidungsstücks in
einem dem der Fig. 1 ähnlichen Rohteil zu erreichen, werden
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gemäß Fig. 4 dreieckige Öffnungen bzw. Ausschnitte an den
Randlinien ausgespart, die die Ärmel von dem Schulterbereich 15 trennen. Die Öffnungen werden durch Abnehmen und Y/iederzunehmen
der in den Ärmeln und im Schulterbereich gestrickten Maschenreihen gebildet; jede Öffnung kann allein in einen
Ärmel oder in einen Schulterbereich 15 oder in beide Stoff-, flächen hineinragen.
Gemäß Fig. 4 können die Ärmel weiter geformt werden, indem ihre Maschenreihen (im Fall des Ärmels 11) zunehmend zugenommen
und (im Fall des Ärmels 18) fortschreitend abgenommen werden. Weiter kann dadurch Garn eingespart werden, daß
gemäß Fig. 4 für die Halsöffnung eine Öffnung 75 freigelassen wird. Dies wird dadurch erreicht, daß die entsprechenden
Nadeln so gesteuert werden, daß sie nicht stricken, und daß Garn zu den Teilreihen auf den gegenüberliegenden Seiten
der Öffnung 75, d.h. in den Bereichen 76 und 77, von unterschiedlichen
Garnträgern zugeführt wird.
Bei dem in Fig. 5 gezeigten Rohteil haben die Ärmel 11 und
18 gegenüber dem Rumpf des fertigen Kleidungsstücks eine nach unten gerichtete neigung, und zwar dadurch, daß in den
Ärmeln 11 und 18 und im Schulterbereich 15 Maschenreihen unterschiedlicher Länge verwendet werden.
Dies kann nach zwei Verfahrensarten erreicht werden.
Nach dem ersten Verfahren v/erden, wenn die in gestrichelten Linien gezeigte Haschenreihe A-A des Rohteils erreicht ist,
sämtliche Nadeln angehalten. Die Maschen werden auf den stillgesetzten Nadeln gehalten. Darauf wird auf einer oder
auf mehreren Nadeln, die Maschen im Bereich 3 halten, weiter
gestrickt. In den nachfolgenden Haschenreihen v/erden zusätzliche
Nadeln an beiden Seiten dieser Nadeln in Betrieb gesetzt, so daß die Länge der Ilaschenreihen bis zur Maschenreihe
C-C fortschreitend zunimmt. Die Nadeln v/erden dann
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von beiden Enden der aktiven Nadelreihe ausgehend in Richtung
nach innen fortcchreitend außer Betrieb gesetzt, bis nur noch eine oder mehrere Nadeln bei D stricken. Darauf
werden sämtliche die Maschen im Stoff zwischen den Punkten
A und A haltenden Nadeln in Betrieb gesetzt und es wird der Schulterbereich 15 weitergestrickt. Das Ergebnis ist die
Bildung einer Tasche 90 απ Üb erlang oder der Verbindung von
Ärmel 11 und Schulterbereich 15 des Kleidungsstücks, so daß
die Haschenstäbchen des Ärmels und des Schulterbereichs in
mittleren Teil derselben langer sind als in den Bereichen
an jeder Seite des mittleren Toils.
Die Tasche oder Ausbuchtung 90 kann auch durch Abnehmen der
aufeinanderfolgenden Maschenreihen nach der Maschenreihe
A-A gebildet v/erden. Die Maschenreihen werden von beiden Enden der aktiven Nadolreihe ausgehend abgenommen, bis die
Maschenreihe Ε-Ξ erreicht ist. In den folgenden Reihen v/ird
dann fortschreitend zugenommen, bis die Maschenreihe C-D-C
erreicht ist. Darauf wird auf allen Maschen haltenden !!adeln
weitergestrickt.
Das zur Bildung der Tasche 90 verwendete Verfahren v/ird auch zur Bildung einer weiteren Tasche 91 an der Verbindung von
Schulterbereich 15 und Ärmel 18 angewendet.
Die anhand der Fig. A und 5 beschriebenen Verfahrensweisen
können beim Stricken von Rohteilen ähnlich c' "-nen der Fig.
2 und 3 verwendet v/erden.
70.9 843/0775 Ansprüche
Claims (14)
- Patentansprüche:. Verfahren zum Stricken eines Rohteils für ein mit Ärmeln versehenes Kleidungsstück, dadurch gekennzeich· net, daß von einem Ende eines Armeis des Kleidungsstücks ausgehend aufeinanderfolgend der den Ärmel, einen Schulterbereich und den anderen Ärmel bildende Stoff einteilig gestrickt wird, derart, daß die Maschenreihen ouoi· über die Ärmel (im fertigen Kleidungsstück lringr; des Unfanges der Ärmel) und die ilaschenstäbchen durchgehend durch die Ärmel und den Schulterfceroich verlaufen, drß, aufrchcn-j von einer Kante des Rumpfteils des Rohtciis der Rumpfteil gleichzeitig mit den Ärmeln und dem Schulterbereich gestrickt v/ird, derart, daß die naschenstäbchen nuer über den Rumpfteil des Rohteils (im fertigen Kleidungsstück längs des Umfange ε des Rumpfteils) verlaufen, und daß ve-nigstens ein Teil des Rumpf teils des Rohtsiln so gcstr.i c'.;t v/ird, daß die Maschenreihen zv,risehen dem Rumpfteil un:: nen Schulterbereich durchlaufen, so daß das Rohteil in einen Stück den Rumpfteil, die Ärmelteile und die Schalterteile des Kleidungsstücks umfaßt.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des ,-chulterbereichs (15) in Haschenreihenrichtung gleich ist der Breite .jedes Ärmels (11, 18) in Maschenreihenrichtung.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Schulterbereichs. (15) in Haschenreihenrichtung gleich oder kleiner ist als die Breite jedes Ärmels (11, 18) in Haschenreihenrichtung.
- 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schulterbereich nur einen Teil der Schulterfläche des Kleidungsstücks bildet, und daß der restliche Teil der Schulterfläche des Kleidungsstücks durch v/enigstens eine Verlängerung (45, 56) gebildet ist, die an einen Ärmel (40, 57) des Kleidungsstücks angestrickJiEt- 70 98A3/0775ORIGINAL INSPECTED- -irr·.
- 5. Verfahren nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet , daß während des Strickens des die Ärmel (11, 18) und den Schulterbereich (76) bildenden Stoffes durch Abnehmen und "iederzunehmen der Strickreihen in den zu den Linien gehörigen Flächen, die jeden Ärmel vom Schulterbereich trennen, Öffnungen (70, 71, 72, 73) gebildet werden, derart, daß jede Öffnung von einer Kante eines Armeis und/oder des Schulterbereichs in den Stoff hinein verläuft, so daß, wenn der Stoff zun Schliessen der Öffnungen umgeschlagen wird., die Ärmel gegenüber dem Schulterbereich eine nach unten gerichtete Neigung annehmen.
- 6. Erfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß während des Strickens des die Ärmel (11, 18) und des Schulterbereichs (15) in dem zur Trennlinie zwischen Ärmel und Schulterbereich gehörigen B^reic eine Ausbuchtung (90, 91) gestrickt wird, derart, daß Maschenreihen unterschiedlicher Länge gestrickt werden, so daß die Ilaschenstäbchen längs der oberen Schulterlinie und der äußeren Armlinie im Kleidungsstück langer sind und die Ärmel gegenüber dem Schulterbereich (15) des fertigen Kleidungsstücks eine nach unten gerichtete Neigung erhalten.
- 7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß am Beginn jeder Ausbuchtung (90, 91) sämtliche Nadeln die Maschen des die Ärmel (11, 18) und den Schulterbereich (15) bildenden Stoffes stillgesetzt und auf einer oder mehreren Nadeln im mittleren Bereich in Maschenreihenrichtung des Stoffes v/eitergestrickt wird und die Maschenreihen nachfolgend bis zu einem Maximum zugenommen und darauf wieder abgenommen werden, bevor wiederum auf sämtlichen Nadeln weitergestrickt wird.709843/07752715A39
- 8. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß beim Stricken jeder Ausbuchtung (QC, 91) die Maschenreihen bis zu einer minimalen Anzahl von Nadeln im mittleren Bereich in Maschenreihenrichtunpc des die Ärmel und den Schulterbereich bildenden Stoffes abgenommen und nachfolgend die Ilaschenreihen v:ieder zugenommen v;erden, bis auf sämtlichen Haschen des Stoffes haltenden Nadeln weitergestrickt v:ird.
- 9. Rohteil für ein mit Ärmeln versehenes Kleidungsstück, ' dadurch gekennzeichnet, daß es einteilirden die Ärmel (11, 18) und einen Schulterbereich (15) des Kleidungsstücks und den den Rumpfteil (1?, 16, 19) bildenden stoff enthält, V7obei die Maschenreihen eines ersten Teils (16) des Rumpfstoffes durchgehend mit denen des Schulterbereichs (15) verlaufen und wenigstens ein zweiter Teil (13, 19) des Rumpf stoffes, dessen Haschoiistäbchen durchgehend mit denen des ersten Teils des RumpfStoffes verlaufen, getrennt von den die Ärmel und den Schulterbereichbildenden Stoff gestrickt ist, so daß die naschenreihen zwischen dem zweiten Teil des Rumpfstoffes -and den Arnel- und Schulterbereichsstoff nicht durchgehend sind.
- 10. Rohteil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Schulterbereichs (15) in Ilaschenreihcnrichtur.g gleich oder kleiner ist <?.1ε die Breite jedes Ärmels (11, 15) in Ilaschenreihenrichtung.
- 11. Rohteil nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Schulterbereich nur einen Teil der Schulterfläche des Kleidungsstücks bildet, und daß der restliche Teil der Schulterfläche des Kleidungsstücks du^ch wenigstens einen verlängerten Stoffteil (46, 56) gebildet ist, dessen Ilaschenstäbchen durchgehend mit denen eines Ärmels des Kleidungsstücks verlaufen,70980/0775
- 12. Rohteil nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch während des Strickens in dem die Ärmel (11, 18) und den Schulterbereich (15) bildenden Stoff ausgebildete Öffnungen (70, 71, 72, 73), die in Bereichen liegen, die mit den Trennlinien zv/ischen jedem Ärmel und dem Schulterbereich verbunden sind, v/obei jede Öffnung von einer Kante eines Ärmels und/oder des Schulterbereichs in den Stoff hinein verläuft, so daß, vrenn der die Ärmel und den Schulterbereich bildende Stoff zum Schließen der Öffnungen ungeschlagen vird, die Ärmel gegenüber dem Schulterbereich eine nach unten gerichtete Neigung annehmen .
- 13. Rohteil nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch eine in der mit der Trennlinie jedes Ärmels und des Schulterbereichs verbundenen Fläche gestrickte Auebvoh tung (90, 91), so daß die Ärmel (11, 18) im fertigen Kleidungsstück gegenüber dem Schulterbereich (15) eine nach unten gerichtete Neigung annehmen.
- 14. Verwendung eines nach einem der Ansprüche 1 bis 8 erhaltenen Rohteils zur Herstellung eines Kleidungsstückes.709843/0776
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| CH620717A5 (en) | 1980-12-15 |
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