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DE2114558C3 - Verfahren zum Stricken eines mit Ärmeln versehenen Kleidungsstücks - Google Patents

Verfahren zum Stricken eines mit Ärmeln versehenen Kleidungsstücks

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DE2114558C3
DE2114558C3 DE2114558A DE2114558A DE2114558C3 DE 2114558 C3 DE2114558 C3 DE 2114558C3 DE 2114558 A DE2114558 A DE 2114558A DE 2114558 A DE2114558 A DE 2114558A DE 2114558 C3 DE2114558 C3 DE 2114558C3
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Germany
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knitting
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Max William Coventry Warwickshire Betts
Frank Borrowash Derbyshire Robinson
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Akzo Nobel UK PLC
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Courtaulds PLC
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Publication date
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Stricken eines mit Ärmeln versehenen Kleidungsstücks der im Oberbegriff des Patentanspruchs 1 beschriebenen, aus der GB-PS 1094 103 bekannten Art.
Bei dem bekannten Verfahren, das im allgemeinen gänzlich auf einer Rundstrickmaschine durchgeführt wird, werden der Rumpf und die beiden Ärmel jeweils hintereinander als Schlauch gestrickt. Beim Konfektionieren wird der Ärmelschlauch aufgeschnitten, so daß sich die beiden Ärmelteile ergeben. Es entsteht schließlich ein Kleidungsstück, das einen schlauchförmigen Rumpf und zwei im Raglanschnitt daran angesetzte Ärmel aufweist, deren Naht auf der Oberseite der Ärmel verläuft.
Das bekannte Verfahren ist zunächst auf die Herstellung schlauchförmiger Rumpfteile beschränkt; wollte man nach dem bekannten Verfahren ein Kleidungsstück nach Art einer Jacke herstellen, so müßte die Rundstrickmaschine durchgehend im Pendelbetrieb betrieben werden, so daß die Anwendung des Verfahrens aus wirtschaftlichen Gründen indiskutabel wäre. Außerdem haben der Rumpf und der später die ■ Ärmel bildende Schlauch zwangsläufig den gleichen Durchmesser, so daß beim fertigen Kleidungsstück die Ärmel halb so stark sind wie der Rumpf, wenn man nicht von den Ärmeln zusätzlich Material wegschneidet Das heißt, es entsteht entweder ein nicht abzusetzendes
■ Kleidungsstück oder nicht wiederverwendbarer Abfall. Wollte man dies vermeiden, so müßte die Rundstrickmaschine im Bereich der Ärmel im Pendelgang getrieben werden, so daß die Ärmel als Flachware gestrickt würden. Dies ist jedoch, wie bereits im Zusammenhang mit dem Rumpf erwähnt, unwirtschaftlich.
Nachteilig ist auch bei dem bekannten Verfahren, daß nach ihm nur Kleidungsstücke hergestellt werden können, bei denen die Ärmelnaht auf der Oberseite des
■ Ärmels verläuft Das Verfahren ist daher praktisch auf die Herstellung von Kinderkleidung beschränkt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Stricken eines mit Ärmel versehenen Kleidungsstücks anzugeben, nach dem Kleidungsstücke . auf möglichst wirtschaftliche Weise mit möglichst vielseitigen Mustermöglichkeiten hergestellt werden können, hei denen die Ärmelnaht auf der Unterseite des Ärmels ausgeführt werden kann.
Diese Aufgabe wira bei dem gattungsgemäßen .·· Verfahren erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 beschriebenen Maßnahmen gelöst.
Das erfindungsgemäße Verfahren läßt sich ohne
zusätzliche Maßnahmen auf einer gewöhnlichen Flach-
. strickmaschine durchführen, ohne daß man hinsichtlich des Strickmusters Einschränkungen unterworfen wäre.
Insbesondere läßt sich ein Kleidungsstück herstellen, dessen Rippen durchgehend von oben nach unten durch
Rumpf und Ärmel verlaufen, wobei die Rippen an den
'■ Verbindungslinien zwischen Rumpf und Ärmeln spitz aufeinanderzulaufen.
Da sich bei der Flachstrickmaschine die Breite der einzelnen Teile des Kleidungsstücks unabhängig voneinander wählen läßt, kann das Kleidungsstück ohne . Rücksicht auf die Abmessungen seiner Einzelteile ohne Abfall und ohne zusätzliche Eingriffe an der Strickmaschine hergestellt werden.
Dabei ist die Ärmelnaht auf der Unterseite des Ärmels angeordnet. Hierbei kann zwar die Verbindung
■ zwischen Ärmel und Rumpf nur jeweils halbseitig erfolgen, so daß die jeweils restliche Hälfte der Naht beim Konfektionieren geschlossen werden muß. Diese Naht ist jedoch verhältnismäßig kurz.
Eine bevorzugte Weiterbildung des erfindungsgemä-.. ßen Verfahrens ist Gegenstand des Patentanspruchs 2.
Anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 ein nach dem erfindungsgemäßen Verfahren '" hergestelltes Rohteil für ein mit Ärmeln versehenes Kleidungsstück,
F i g. 2 das Konfektionieren des Rohteils der F i g. 1 zu einem Kleidungsstück und
F i g. 3 und 4 zwei weitere, nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Rohteile für mit Ärmeln versehene Kleidungsstücke.
Beim Stricken des Rohteils gemäß Fig. 1 kann mii dem Stricken an den Ärmelmanschetten 60 in
2 χ 2-Rippenmuster unter Verwendung von 2 Garnführern begonnen werden. Nach dem Fertigstellen der Ärmelmanschetten wird das Stricken in 1 χ 1-Rippenmuster unter Verbreitern der Ärmelteili: 61 und 62 an fortgesetzt Nachdem die breiteste Stelle 63 der Ärmelteile erreicht wurde, wird der Armelteil 61 längs Kante 64 durch Innenübertragung von äußeren Maschen auf andere, bereits Maschen des Gestricks tragende Nadeln, gemindert Der Armelteil 62 wird in entsprechender Weise längs Kante 65 gemindert Gleichzeitig werden nach und nach Maschen des Ärmelteils 61 tragende Nadeln von Kante 66 des Strickteils aus außer Betrieb gesetzt, wodurch die Formgebung des Stoffteils längs Linie 67 erfolgt Alle Maschen längs dieser Linie werden auf inaktiven Nadeln gehalten, wenn das Stricken des Ärmelteils 61 beendet ist In entsprechender Weise werden allmählich Maschen des Ärmelteils 62 tragende Nadeln von Kante 68 aus außer Betrieb gesetzt, um diesen Stoffteil längs Linie 69 zu formen.
Statt die Ärmelteile längs den Kanten 64 und 65 zu mindern, kann die Formgebung auch durchgeführt werden, daß, beginnend bei den äußersten Maschen jedes Ärmels, Nadeln allmählich stillgelegt werden, bis bei Maschenreihe 72 alle festgehaltenen Maschen längs Kanten 64 und 65 gemeinsam abgenommen werden.
Bei der Maschenreihe 72 wird mit dem Stricken des Rumpfteils unter Verwendung von drei Garnführern begonnen und die Nadeln, die Maschen längs Linie 67 tragen, werden allmählich wieder eingeführt, wobei am Mittelpunkt 74 des Ärmelteils 61 begonnen wird. In entsprechender Weise werden die maschentragenden Nadeln längs Linie 69 allmählich wieder eingeführt, wobei im Mittelpunkt 75 des Ärmelteils 62 begonnen wird. Auf diese Weise wird der Rumpfteil längs Linien 76 und 77 geformt und die Maschen längs dieser Linien durch den Strickvorgang mit Maschen der Ärmel-Stoffteile verbunden, die auf Linien 67 und 69 liegen. Dieses Verbinden ist in der Zeichnung durch die vertikalen Linien 78 angedeutet
Die Ärmel-Rumpf-Verbindungen längs Linien 67, 77 und 69,76 sind daher fassonierte Verbindungslinien und erstrecken sich vom Unterarmbereich bis zum Hals des Kleidungsstücks.
Der Rumpfteil wird ebenfalls durch Nadeleinführung geformt, wobei die Kanten 79 und 80 ausgebildet werden, die den Kanten 64 und 65 entsprechen und die später mit diesen Kanten verbunden werden, um Raglan-Linien auszubilden, die sich in dem fertiggestellten Kleidungsstück vom Unterarmbereich bis zum Hals erstrecken.
Nach Maschenreihe 83 wird das Stricken des Rumpfteils unter Verwendung eines einzigen Garnführers fortgesetzt und der Rumpfteil wird mit einem Taillenbund 84 in 2 χ 2-Rippenmuster beendet Nach dem Stricken einiger Reihen aus Abfallgarn (nicht dargestellt) wird der Rohling abgenommen.
Das fertiggestellte Rohteil enthält einen einheitlichen Teil 73, der den vorderen oder rückwärtigen Rumpfteil bildet und der an gegenüberliegenden Seitenkanten vollständig mit zwei wei?°!cfl ilumpfteilen 90 und 92 verbunden ist, die gemeinsam den Rück- oder Vorderteil des Rumpfes bilden. Die Ärmelteile 61 und 62 sind mit den weiteren Rumpfteilen 92 und 90 verbunden.
Der Rohling wird in der in F i g. 2 dargestellten Weise ι zu einem Kleidungsstück konfektioniert Die Punkte 85 und 86 an den Ärmelteilen sind, wie durch die Linien 78 angedeutet ist bereits mit den Unterarmbereichen 87 und 88 des Rumpfteils 73 verbunden. Der Abschnitt 90 des Rumpfes wird so gefaltet daß er, wie in Fig.2 gezeigt ist, hinter dem angrenzenden Teil des Hauptrumpfteils 91 liegt und der Ärmelteil 62 wird längs Linie 93 gefaltet, um Kante 65 des Ärmelteils in Deckung mit Kante 80 des Rumpfteils zu bringen. Der Abschnitt 92 des Rumpfes wird ebenfalls gefaltet, so daß er, wie in Fig.2 gezeigt ist, hinter der Hälfte des Rumpfteils 91 zu liegen kommt, die an Abschnitt 92 angrenzt, und der Ärmelteil 61 wird längs Linie 94 gefaltet so daß die Kante 64 des Ärmelteils in Deckung mit Kante 79 des Rumpfteils kommt
Dann werden der Rumpfteil und die Ärmelteile längs Kanten 64,79 und 65,80 verbunden und die Ärmel durch Verbinden der Kanten 66, 95 und 68, 96 fertiggestellt Das Verbinden kann beispielsweise durch Ketteln oder Nähen beziehungsweise Säumen erfolgen.
Das resultierende Kleidungsstück ist eine jacke im Raglan-Schnitt bei der die Rumpf-Ärmel-Verbindungen im Vorderteil der Jacke gestrickte Verbindungen darstellen, während sie im Rückteil der Jacke gekettelt oder genäht sind. Die Ärmelnähte verlaufen auf der Unterseite der Ärmel, können bei Bedarf aber auch auf ihre Oberseite verlegt werden.
Die Jacke kann in verschiedenen Macharten hergestellt werden, beispielsweise mit einem Westenvorderteil oder im Jacket-Schnitt, indem man den Rumpfteil unterschiedlich formt.
Das Stricken eines Rohteils für einen Pullover wird in F i g. 3 veranschaulicht.
Das Stricken wird an den Ärmelmanschetten 100 begonnen und die Ärmelteile 101, 102 werden verbreitert und danach längs Kanten 103, 104 gemindert, während Maschen des Ärmelteils tragende Nadeln, beginnend an Punkten 105 und 106, allmählich außer Betrieb genommen werden. Bei der Maschenreihe 107 wird mit dem Stricken des Rumpfteils unter Verwendung von zwei Garnführern begonnen und die Nadeln, die Maschen längs Linien 108, 109 der Ärmelteile tragen, werden; beginnend an den Punkten 110, 111 nach und nach wieder in Betrieb genommen, um fassonierte Ärmel-Rumpf-Verbindungslinien auszubilden, die sich von den Unterannbereichen bis zum Hals des Kleidungsstückes erstrecken. Der Rumpfteil wird durch Nadeleinführung längs Kanten 119, 120 geformt. In den Unterarmbereichen 112, 113 sind wieder sämtliche Nadeln aktiv und das Stricken des Rumpfteils 114 wird unter Verwendung von einem Garnführer fortgesetzt.
Aus den Rohteil wird in folgender Weise ein Pullover hergestellt: Der Rumpfteil 115, wird so gefaltet, daß er auf dem Rumpfteil 116 zu liegen kommt, der beispielsweise den Rückenteil des Rumpfes darstellt Die Ärmelteile 101 und 102 werden längs Linien 117 und 118 gefaltet, so daß die Kante 104 des Ärmels 102 in Deckung mit der Kante 119 des Rumpfteils und die Kante 103 des Ärmelteils 101 in Deckung mit der Kante 120 des Rumpfteils zu liegen kommt. Die Kanten 104 und 119 sowie die Kanten 103 und 120 werden miteinander verbunden, wodurch weitere Ärmel-Rumpf-Verbindungen ausgebildet werden, die sich von den Unterarmbereichen bis zum Hals erstrecken. Die freien Längskanten der Ärmelteile sowie die freien Seitenkanten des Rumpfteils werden ebenfalls miteinander verbunden, wobei ein Pullover im Raglan-Schnitt erhalten wird. Eine Rumpf-Ärmel-Verbindung im Vorderteil und eine im Rückteil sind gestrickte Verbindungen und die anderen Verbindungen im
Vorder- und Rückteil werden nach dem Stricken, beispielsweise durch Ketteln oder Nähen, fertiggestellt.
Eine Methode zum Stricken eines Rohteils zur Herstellung eines Pullovers, in dem beide Rumpf-Ärmel-Verbindungen im Rückenteil gestrickt und beide Verbindungen im Vorderteil auf andere Weise erzeugt werden, ist in F i g. 4 dargestellt.
Das Stricken wird an den Ärmelmanschetten 125 begonnen und längs der Ärmelteile 126 und 127 fortgesetzt Der Ärmelteil 127 befindet sich in der in der Figur mit strichpunktierten Linien dargestellten Lage. Die zur Durchführung des in Fig.4 gezeigten Verfahrens verwendete Strickmaschine (GB-PS S 91 943) besitzt zwei Nebenbetten, die in Längsrichtung der Hauptbetten bewegbar sind, und der Ärmelteil 127 wird auf Nadeln der Nebenbetten gestrickt.
Beim Stricken des Rohteils gemäß F i g. 4 werden die Ärmelteile durch Abnehmen längs Kanten 128 und 129 geformt und Nadeln werden längs Linien 130 und 131 stillgelegt, womit an den Punkten 134 und 135 begonnen wird. Wenn beim Stricken die Punkte 136 und 137 erreicht sind, werden nur noch die Maschen längs Linien 130 und 131 auf Nadeln der Maschine gehalten und die Nebenbetten werden nun verschoben, um den Ärmelteil 127 in die in ausgezogenen Linien in Fig.4 gezeigte Lage zu bewegen.
Das Stricken des Rumpfteils 138 wird nun unter Verwendung von Nadeln des Hauptbetts und der Nebenbetten mit Hilfe von zwei Garnführern begonnen. Die längs Linien 130 und 131 außer Betrieb genommenen Nadeln werden nach und nach, beginnend an Punkten 136 und 137 (in ausgezogenen Linien dargestellte Lage) wieder eingeführt, um fassonierte Ärmel-Rumpf-Verbindungslinien auszubilden, die sich von den Unterarmbereichen bis zum Hals des Kleidungsstückes erstrecken. Der Rumpfteil wird durch Nadeleinführung längs Kanten 139 und 140 geformt und nach der Maschenreihe 141 wird das Stricken des Rumpfteils unter Verwendung eines einzigen Garnführers fortgesetzt
Zur Herstellung eines Kleidungsstückes aus diesem Rohteil wird der Abschnitt 144, der beispielsweise den Vorderteil des Rumpfes darstellt so gefaltet daß er auf dem Abschnitt 145 liegt der beispielsweise den Rückenteil des Rumpfes darstellt. Die Ärmelteile
mi werden längs Linien 146 und 147 gefaltet so daß die Kanten 128 und 129 der Ärmelteile die Rumpfkanten 140 und 139 überdecken. Diese Kanten sowie die freien Kanten der Ärmelteile und die überdeckenden freien Kanten des Rumpfteils werden dann verbunden, um
ι. einen Pullover im Raglanschnitt fertigzustellen. Weitere Verbindungen erstrecken sich von den Unterarmbereichen bis zum Hals. Wahlweise kann dieses Rohteil für ein Kleidungsstück auf einer V-Bett-Strickmaschine gestrickt werden, die keine Hilfsbetten aufweist Der
.-■> Ärmelteil 127 wird wieder gleichzeitig mit dem Ärmelteil 126 in der in strichpunktierten Linien gezeigten Lage gestrickt Wenn der Ärmelteil aus Rippengestrick besteht so werden nach Erreichen des Stadiums, in dem die Maschen längs Linie 131 des
•: Ärmelteils 127 auf den Nadeln gehalten werden, die Maschen dieses Ärmelteils auf Nadeln eines Betts übertragen und die Maschen längs Linie 130 des Ärmelteils 126 auf Nadeln des anderen Betts übertragen. Ein Bett wird danach in bekannter Weise gegen das
.. andere Bett der Maschine verschoben, beispielsweise durch Verwendung einer Führungsschraube, bis der Ärmelteil 127 in der in Fig.4 in ausgezogenen Linien dargestellten Lage ist, und das Stricken wird dann in Einfachjersey oder Rippenmuster in der beschriebenen
·■■' Weise fortgesetzt
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Stricken eines mit Ärmeln versehenen Kleidungsstücks, bei dem der einheitlich gestrickte Rumpfteil während des Strickens unter fortschreitender Außerbetriebsetzung und danach fortschreitender Inbetriebsetzung der Nadeln im Schulter-Achselbereich mit den Ärmeln verbunden wird, und bei dem die Ärmel gleichzeitig als Flachware auf einer Flachstrickmaschine gestrickt werden, dadurch gekennzeichnet, daß auch der Rumpf als Flachware auf einer Flachstrickmaschine gestrickt wird, daß die Ärmel den Ärmelausschnitten im Rumpf derart asymmetrisch gegenüberliegend gestrickt werden, daß eine Kante des Ärmels im Schulter-Achselbereich mit einer Kante des Rumpfes im Schulter-Achselbereich verbunden wird und daß der Rumpf derart umgefaltet wird, daß die beiden anderen einander zugehörigen Kanten von Ärmel und Rumpf beim Konfektionieren aufeinander zu liegen kommen und dabei die Ärmelnaht auf der Unterseite des Ärmels verläuft.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Ärmelteile vor dem Rumpfteil auf verschiedenen gegeneinander verschiebbaren Nadelbetten gestrickt werden, daß nach dem Stricken der Ärmelteile die Nadelbetten so versetzt werden, daß die Ärmelteile in eine Lage gebracht werden, in der beim Fortsetzen des Strickens zur Ausbildung des Rumpfteils die beiden Ärmelteile mit einem einzigen Rumpfteil verbunden werden, der den Vorderteil oder den Rückteil des Rumpfes darstellt, daß das Stricken unter Ausbildung des vorderen und rückwärtigen Rumpfteils in der Weise fortgesetzt wird, daß die Ärmelteile längs Linien, die sich vom Unterarmbereich bis zum Hals des Kleidungsstückes erstrecken, mit einem der Rumpfteile verbunden werden und daß der andere Rumpfteil und die Ärmelteile so ausgebildet werden, daß benachbarte, einander entsprechende Kanten zum Ausbilden weiterer Ärmel-Rumpf-Verbindungen längs Linien vom Unterarmbereich bis zum Hals des Kleidungsstückes ausgebildet werden, wenn der Rumpfteil so gefaltet wird, daß seine beiden Anteile aufeinander liegen.
DE2114558A 1970-03-31 1971-03-25 Verfahren zum Stricken eines mit Ärmeln versehenen Kleidungsstücks Expired DE2114558C3 (de)

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