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DE2714094A1 - Vorrichtung zur bestimmung des wassergehaltes von isotropen materialien mit hilfe der mikrowellenabsorption - Google Patents

Vorrichtung zur bestimmung des wassergehaltes von isotropen materialien mit hilfe der mikrowellenabsorption

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DE2714094A1
DE2714094A1 DE19772714094 DE2714094A DE2714094A1 DE 2714094 A1 DE2714094 A1 DE 2714094A1 DE 19772714094 DE19772714094 DE 19772714094 DE 2714094 A DE2714094 A DE 2714094A DE 2714094 A1 DE2714094 A1 DE 2714094A1
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DE
Germany
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resonator
sample
measuring
frequency
microwave
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DE19772714094
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DE2714094C3 (de
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Norbert Bollongino
Hans-Georg Dr Fitzky
Helmut Rehrmann
Franz Schmitt
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Mahlo GmbH and Co KG
Original Assignee
Bayer AG
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Publication date
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N22/00Investigating or analysing materials by the use of microwaves or radio waves, i.e. electromagnetic waves with a wavelength of one millimetre or more
    • G01N22/04Investigating moisture content

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Electric Means (AREA)
  • Investigating Or Analysing Materials By Optical Means (AREA)
  • Measurement Of Resistance Or Impedance (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description

Bayer Aktiengesellschaft ι11 α ο 9 a
Zentralbereich Patente, Marken und Lizenzen
5090 Leverkusen, Bayerwerk Ki/bc
2 6. März 1977
Vorrichtung zur Bestimmung des Wassergehaltes von isotropen Materialien mit Hilfe der Mikrowellenabsorption
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Messung des Wassergehaltes von elektrisch nicht leitenden Pulvern, Granulaten, Pasten und anderen isotropen Materialien. Sie besteht aus einem frequenzmodulierten Mikrowellenoszillator, der in einer Transmissionsanordnung einen geschlossenen Resonator speist, der mit der Probe beschickt ist, und einer Einrichtung zur Messung der durch die Probe bedingten Güteänderung des Resonators.
Die schnelle Bestimmung des Wassergehaltes von Pulvern, Granulaten, Pasten und Fasermaterial ist von Bedeutung für die großtechnische Herstellung dieser Materialien. Als Beispiele werden angeführt: pharmazeutische Produkte, Kunststoffgranulate, Waschmittelrohstoffe und Fertigprodukte, Baustoffe und Keramikvorprodukte und landwirtschaftliche Erzeugnisse.
Zur überwachung der industriellen Produktion und Verarbeitung dieser Produkte wird eine schnell arbeitende Meßein-
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;hLung benötigt, deren Meßresultate unter anderem zur Steuerung des Betriebsablaufes oder zur Qualitätskontrolle bei der Endabnahme dienen können.
In der Literatur beschriebene Geräte zur Messung des Wassergehaltes von Schüttgütern, Pasten usw. sind meist als FreisLrahlgeräte konzipiert, die zur Kontrolle von kontinuierlich bewegtem Material vorgesehen sind und die wegen der schwankenden Schüttdichte und Reflexion der Meßstrahlung nur relativ ungenaue Resultate liefern, bzw. deren technische Ausführung nicht zur schnellen und präzisen Routinemessung in Betriebslaboratorien geeignet ist (DT-OS 2 017 und DT-OS 2 309 278). In der GIT-Fachzeitschrift für das Laboratorium, Band 1974, Seite 869 bis 880 und Seite 994 bis 1000 werden Mikrowellenfeuchte-Meßgeräte für pulverförmige oder granulatförmige Produkte beschrieben. Als Meßgröße wird die Güteänderung des Resonators durch die Probe benutzt. Der Resonator wird mit einem frequenzmodulierten Mikrowellenoszillator gespeist. Der Frequenzhub wird dabei so groß gewählt, daß die Resonanzkurve des Resonators sowohl im leeren als auch im gefüllten Zustand (mit Probe) vollständig überstrichen wird. Hinter dem Transmissionsresonator befindet sich ein Mikrowellendetektor, dessen Gleichspannungssignal ein direktes Maß für die Materialfeuchte liefert. Beim Arbeiten mit solchen Geräten hat sich jedoch gezeigt, daß die Meßgenauigkeit stark schwankt. Es wurde gefunden, daß die Genauigkeit von der Probenmenge abhängt. Ferner hat sich gezeigt, daß selbst geringe Schüttdichte-Variationen des Produktes das Meßergebnis nennenswert beeinflussen. Der zuletzt ge-
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nannte Effekt wirkt sich besonders störend aus, wenn derartige Geräte als Routinemeßgeräte im Labor benutzt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs beschriebene Anordnung so zu verbessern, daß sie zur Untersuchung geringer Pulvermengen mit Feuchtegehalten im Restfeucht ebereich, d.h. im Bereich von 0,1 bis 5 g und 0,01 bis 0,5 Gew.-% H_0, geeignet ist. Dabei soll auch bei veränderlichen Probenmengen eine größtmögliche Meßgenauigkeit erzielt werden, ohne daß geringe Schüttdichtevariationen das Meßergebnis nennenswert beeinflussen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die in einem Behälter befindliche Probe im weitgehend homogenen Bereich des elektrischen Feldmaximums einer stehenden Welle in einem zylindrischen Monomode-Hohlraumresonator mit dem E 1Q-Feldtyp (englisch TMQ1 ) angeordnet ist und der Probendurchmesser auf maximal 25 % des Resonatorinnendurchmessers und die Probenlänge auf maximal 50 % der Resonatorhöhe beschränkt ist. Als Resonator wird zweckmäßig ein Mikrowellenhohlraumresonator verwendet, dessen Gütefaktor (Anzahl der Durchstrahlungen) leicht im Bereich zwischen 20 und 20 000 einstellbar ist und somit eine Anpassung an den gewünschten Feuchtemeßbereich gestattet. Mit dieser Anordnung können feinkörnige Materialien, Pasten, Kräuselfasern etc. bis zu Mengen von 6 g im Restfeuchtebereich in zufriedenstellender Weise gemessen werden. Höhere Feuchten können durch Verminderung
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der Resonatorgüte oder durch Verminderung des Probenvolumens erfaßt werden. Im allgemeinen lassen sich mit einer derartigen Meßanordnung Feuchtewerte von maximal 20 Gew.-% noch gut erfassen. Gröbere Pulver oder Granulate (Korndurchmesser ab 1 mm) erfordern zur Ermittlung repräsentativer Feuchtegehalte größere Meßvolumina (z.B. 0,1 bis 1 Liter).
Vorteilhaft weist der Monomode-Hohlraumresonator an seinem Zylindermantel Irisblenden zur magnetischen Ein- und Auskopplung auf.
Der Probenbehälter besteht vorzugsweise aus einem axial und in der Mitte des Resonators angeordneten zylindrischen Teflonhohlkörper, der durch Führungsringe ober- und unterhalb des Probenvolumens in einem axialen Schutzrohr aus Quarzglas oder einem ähnlich verlustarmen Material geringer Wasseraufnahme gehaltert ist« das gleichzeitig zur Homogenisierung des elektrischen Feldes am Probenort beiträgt und das den zylindrischen Resonator in ganzer Höhe durchsetzt·
Eine Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß zur Speisung der Meßanordnung ein Mikrowellenoszillator verwendet wird, dessen Frequenzhub derart be grenzt ist, daß die vollständige Resonanzkurve des mit dem gefüllten oder leeren Probenbehälters beschickten Meßresonators überdeckt wird, dagegen bei leerem Meßresonator keine Erregung stattfindet. Der praktisch verwendete Frequenzbereich liegt zwischen 2 und 30 GHz, wobei der
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Frequenzhub zwischen 10 und 1000 MHz und die Modulationsfrequenz zwischen 1 Hz und 100 kHz liegt. Die Messung des Transmissionssignales und damit der produktabhängigen Mikrowellenabsorption erfolgt zweckmäßig mit einer Differenzschaltung, die die Differenz zwischen den gleichgerichteten Mikrowellensignalen am Eingang des Resonators (Referenzsignal) und dem gleichgerichteten Mikrowellensignal am Ausgang des Resonators (Transmissionssignal) bildet und das Ergebnis digital anzeigt.
DieVorteile der Erfindung sind in erster Linie darin zu sehen, daß eine annähernd gleichbleibend hohe Meßgenauigkeit auch bei veränderlicher Schüttdichte des pulverförmigen Gutes in äer Meßzelle erreicht wird. Die typische Meßgenauigkeit und Reproduzierbarkeit kann bis zu + 0,5 % des Meßwertes erreichen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles und Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
In Figur 1 die Resonatormeßzelle mit dem Probenbehälter und Figur 2 ein Blockschaltbild für das Mikrowellenfeuchte-Meßgerät auf Basis der Resonatormeßzelle.
Der Monomode-Resonator gemäß Figur 1 besteht aus einem zylindrischen Hohlraum 1, in dem der zylindersymmetrische FeIdtyp E 1n angeregt ist. In der Mitte des Resonators ist ein Quarzrohr 2 für die Aufnahme des Probenbehälters J so angebracht, daß die Achse des Probenbehälters mit der Resonatorachse Z zusammenfällt· Zu diesem Zweck ist der Resonator mit entsprechenden Bohrungen für die Durch-
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führung des Probenbehälters versehen. Der Probenbehälter
3 besteht aus einem Teflonrohr, das am oberen Ende einen Deckel bzw. Griff 4 trägt. Die eigentliche Probenkammer 5 ist nach oben durch die Zwischenwand 6 und nach unten durch das Abschlußstück 7 begrenzt. Das Abschlußstück 7 dient zum Verschließen der Probenkammer 5 und ist zu diesem Zweck mit einem Bajonettverschluß 8 ausgerüstet. Zum Füllen des Probenbehälters J> wird dieser mit dem Deckel
4 auf eine Waage gestellt und jeweils eine gleichbleibende Pulvermenge in die Kammer 5 eingewogen. Anschließend wird das Abschlußstück 7 eingesetzt und der Probenbehälter 3 in den Resonator 1 eingeführt. Die Anschläge 9 gewährleisten eine exakte Positionierung in axialer Richtung. Die Führungsringe 10 verhindern ein seitliches Verkippen des Probenbehälters. Das Volumen der Probenkammer 5 ist so bemessen, daß ihr Durchmesser auf maximal 25 % des Resonatorinnendurchmessers und ihre Länge auf maximal 50 $> der Resonatorhöhe beschränkt ist.
Die An- bzw. Auskopplung des Resonators 1 erfolgt über die gegenüberliegenden Irisblenden 11 und 12 in der Zylindermantelfläche· Durch passende Wahl der Durchmesser der Irisblenden 11, 12 kann der Q-Faktor des Resonators und somit die Anzahl der Durchstrahlungen leicht im Bereich zwischen 20 und 20 000 eingestellt werden. Dadurch und durch die Füllmenge des Probenbehälters 5, gegebenenfalls unter Verwendung von entsprechenden Teflon-Einsätzen für kleinere Probenmengen,kann die Meßanordnung auf den gewünschten Feuchtemeßbereich eingestellt werden.
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Der typische Durchmesser der Probenkammer 5 beträgt 2 cm, die Länge 2,5 cm. Bei einer Meßfrequenz von 2,5 GHz können damit feinkörnige Materialien, Pasten und Kräuselfasern bis zu Mengen von etwa 6 g im Restfeuchtebereich gemessen werden. Höhere Feuchten können durch Verminderung des Probenvolumens unter Verwendung von entsprechenden Teflon-Einsätzen für kleinere Probenmengen erfaßt werden,falls die Reduktion der Anzahl der Durchstrahlungen nicht ausreicht (Verminderung der Resonatorgüte).
Ein Blockschaltbild der Mikrowellenschaltung für die Meßanordnung ist in Figur 2 dargestellt. Die Meßvorrichtung wird von dem frequenzmodulierten Mikrowellengenerator 15 gespeist (Modulator 16). Neben den oben beschriebenen Einflüssen bestimmt auch die Wahl der Generatorfrequenz die Meßgenauigkeit. Die Frequenz wird in dem Bereich des Maximums der Wasserbande gelegt, wobei die Lage des Maximums von der Temperatur und der Bindungsfestigkeit des Wassers bestimmt wird. Xn diesem Zusammenhang soll auch auf die Möglichkeit der Minimierung des Temperatureinflusses auf die Messung durch Wahl einer für ein bestimmtes TemperaturIntervall günstigsten Frequenz hingewiesen werden. Die Mikrowellenabsorption fällt z.B. von freiem Wasser bei 9,3 GHz von 10°bis 3O°C (Absorptionswert bei 1O°C zu 100 gesetzt) von 100 auf 68, während sie bei 24 GHz von 100 auf 113 ansteigt. Das Maximum der Absorption liegt bei 9,3 GHz etwa bei O0C und bei 24 GHz etwa bei 30°C. Allgemein gilt: Höhere Temperaturen verschieben das Maximum der Absorption zu höheren Frequenzen (kürzere Relaxationszeit des Wasserdipols). Eine festere Bindung des Wasserdipols, z.B. in einer stark polaren
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Matrix, führt zu einer Erniedrigung der Frequenz des Absorptionsmaximums. Aus diesem Grunde wird man bei der Messung der Restfeuchte zweckmäßig bei niedrigeren Frequenzen arbeiten als bei der Messung hoher Wassergehalte oberhalb 5 bis 15 Gew.-%. Die Verschiebung der Absorption zu niedrigeren Frequenzen im Bereich der Restfeuchte ist hier durch eine relativ feste Wasserbindung zu erklären.
Die frequenzmodulierte Mikrowellenstrahlung des Oszillators 15 wird über eine Einwegleitung 17, einen variablen Abschwächer 18 und einem Richtkoppler 19 dem Resonator 1 (Meßzelle) zugeführt. Über den lose angekoppelten Richtkoppler 19 wird die am Eingang des Transmissionsresonators 1 anstehende Referenzintensität ι abgezweigt und nach Gleichrichtung (Referenzdetektor 20) dem Differenzverstärker 22 zugeleitet. Hinter dem Resonator 1 ist der Meßdetektor (Gleichrichter) 23 angeordnet. Die Gleichstromausgangssignale von Referenz-20 und Meßdetektor 23 werden dem Differenzeingang des Meßverstärkers 22 zugeführt, dessen Ausgangssignal mit Hilfe eines Digitalvoltmeters 24 angezeigt wird.
Mittenfrequenz und Frequenzhub des Oszillators 15 (z.B. 2,6 GHz, Hub ca. + 0,2 GHz, Modulationsfrequenz ca. 220 Hz) werden so eingestellt, daß bei eingestecktem und gefülltem Probenbehälter 3 die Resonanzkurve des Resonators 1 vollständig überstrichen wird, eine Erregung bei herausgenommenem Probenbehälter aber unterbleibt. Dadurch erhält der Meßdetektor 23 am Ausgang des Resonators 1 kein Signal, so daß die Digitalanzeige 24 zur Einstellung einer konstanten Mikrowellenintensität am Eingang des Resonators
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1 mittels des Abschwächers 18 herangezogen werden kann. Hierdurch können Schwankungen der Generatorausgangsleistung ausgeglichen oder die Messung auf dem Wege eines Nullabgleiches durchgeführt werden. Null- und 100 ^-Transmission des Gerätes können durch Füllung des Probenbehälters mit einem Absorbermaterial (z.B. passender Kunststoffzylinder mit Wasserfüllung) und durch die Einführung des leeren Probenbehälters kontrolliert und justiert werden. Als Eichnormale für Meßpunkte innerhalb des Meßbereichs können Glaszylinder unterschiedlicher Glassorten und Durchmesser, die in genau passende Teflonkörper eingesetzt sind, verwendet werden. Als Eichsubstanz für den 100 $-Wert hat sich z.B. außer 100 % Wasser eine Füllung aus einem 2-Komponenten Expoxio'harz mit 60 # Silizium-Pulver bewährt. Für Eichpunkte innerhalb des Meßbereiches benutzt man zweckmäßig Glaskörper aus Jenaer Glas oder anderen anorganischen Gläsern mit unterschiedlichem Durchmesser, die in passende Teflonkörper eingekapselt werden.
Zu Beginn des Meßvorganges wird der Probenbehälter 5 mit einer abgewogenen Menge des Produktes gefüllt und in den Resonator 1 eingesteckt. Als Meßwert der Mikrowellenabsorption dient die Spitzenamplitude der Resonanzkurve, deren Größe eine monotone Funktion des Wassergehaltes der Probe darstellt. Die Bildung des Meßwertes erfolgt durch den Meßverstärker 22. Der Frequenzhub des Oszillators ist so eingestellt, daß die Resonanzkurve der mit Proben unterschiedlicher Feuchte beaufschlagten Meßzelle 1 vollständig überdeckt wird, wobei die Amplitude des Oszillators 15 im gesamten Frequenzbereich konstant bleibt (AM-Anteil ^ 2 #). Es kann eine Meßgenauigkeit und Reproduzierbarkeit bis zu + 0,5 % des Meßwertes erreicht werden.
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Claims (6)

  1. Patentansprüche
    f 1 )\ Vorrichtung zur Messung des Wassergehaltes von elek-" trisch nicht leitenden Pulvern, Granulaten, Pasten und anderen isotropen Materialien, bestehend aus einem frequenzmodulierten Mikrowellenoszillator, der in einer Transmissionsanordnung einen geschlossenen Resonator speist, der mit der Probe beschickt ist und einer Einrichtung zur Messung der durch die Probe bedingten Güteänderung des Resonators, dadurch gekennzeichnet, daß die in einem Behälter (3) befindliche Probe im weitgehend homogenen Bereich des elektrischen Feldmaximums einer stehenden Welle in einem zylindrischen Monomode-Hohlraumresonator (1) mit dem EQ1O-Feldtyp (englisch TM010) angeordnet ist und der Probendurchmesser auf maximal 25 % des Resonatorinnendurchmessers und die Probenlänge auf maximal 50 % der Resonatorhöhe beschränkt ist.
  2. 2) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
    daß der Resonator (1) an seinem Zylindermantel Irisblenden (11) und (12) zur magnetischen Ein- und Auskopplung aufweist.
  3. 3) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Probenbehälter (3) aus einem axial und in der Mitte des Resonators (1) angeordneten zylindrischen Teflonhohlkörper besteht, der durch Führungsringe (10) ober- und unterhalb des Probenvolumens in einem axialen Schutzrohr (2) aus Quarzglas oder einem ähnlichen Material geringer Wasseraufnahme gehaltert ist, das gleichzeitig zur Homogenisierung des elektrischen Feldes am Probenort beiträgt und das den zylindrischen Resonator (1) in ganzer Höhe durchsetzt.
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  4. 4) Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Frequenzhub des Mikrowellenoszillators 15 derart begrenzt ist, daß die vollständige Resonanzkurve des mit dem gefüllten oder leeren Probenbehälters (3) beschickten Resonators (1) überdeckt wird, dagegen bei leerem Resonator (1) keine Erregung stattfindet.
  5. 5) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenz des Mikrowellenoszillators (15) zwischen 2 und 30 GHz, der Frequenzhub zwischen 10 und 1000 MHz und die Modulationsfrequenz zwischen 1 Hz und 100 kHz liegt.
  6. 6) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Transmissionsanordnung zur Messung der produktabhängigen Mikrowellenabsorption aus einer Differenzschaltung besteht, die die Differenz zwischen den gleichgerichteten Mikrowellensignalen am Ein- und Ausgang des Resonators (1) bildet und das Ergebnis digital anzeigt.
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DE2714094A 1977-03-30 1977-03-30 Vorrichtung zur Bestimmung des Wassergehaltes von isotropen Materialien mit Hilfe der Mikrowellenabsorption Expired DE2714094C3 (de)

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