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DE2713470A1 - Geraet zur aufzeichnung und/oder wiedergabe von informationen auf bandfoermigen aufzeichnungstraeger - Google Patents

Geraet zur aufzeichnung und/oder wiedergabe von informationen auf bandfoermigen aufzeichnungstraeger

Info

Publication number
DE2713470A1
DE2713470A1 DE19772713470 DE2713470A DE2713470A1 DE 2713470 A1 DE2713470 A1 DE 2713470A1 DE 19772713470 DE19772713470 DE 19772713470 DE 2713470 A DE2713470 A DE 2713470A DE 2713470 A1 DE2713470 A1 DE 2713470A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cassette
gear
tape
output
brought
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772713470
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Gause
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE19772713470 priority Critical patent/DE2713470A1/de
Publication of DE2713470A1 publication Critical patent/DE2713470A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/675Guiding containers, e.g. loading, ejecting cassettes
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/18Driving; Starting; Stopping; Arrangements for control or regulation thereof
    • G11B15/43Control or regulation of mechanical tension of record carrier, e.g. tape tension
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B25/00Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus
    • G11B25/06Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus using web-form record carriers, e.g. tape
    • G11B25/066Apparatus characterised by the shape of record carrier employed but not specific to the method of recording or reproducing, e.g. dictating apparatus; Combinations of such apparatus using web-form record carriers, e.g. tape adapted for use with containers of different sizes or configurations; adaptor devices therefor

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  • Unwinding Webs (AREA)

Description

  • Zusammenfassung:
  • Es wird eine Einrichtung für ein Gerät zur Aufzeichnung und/oder Wiedergabe von Information auf bandförmigen Aufzeichnungsträger, bei welchem sowohl auf einzelne Spulen gewickelte Bänder als auch Kassetten verwendet werden können, vorgeschlagen. Die Einrichtung dient zur teilweisen oder vollständigen Aufhebung der Bandspannung in Kassetten des Typs, bei dem ein eingebauter Federmotor die beiden Bandwickel unter Bildung einer bestinunten Bandspannung gegeneinander verdreht.
  • Stand der Technik: Die Erfindung geht aus von einem Gerät nach der Gattung des Hauptanspruchs. Ein solches Gerät ist bekannt aus der älteren Patelltanmeldung P 2545 421 der gleichen Anmelderin und weist neben einer Wickelvorrichtung für normale Bandspulen eine Einrichtung zur Aufnahme einer Kassette auf. Die Aufnahmeeinrichtung für die Kassette ist hierbei zwischen den beiden Wickelwellen angeordnet und der Bandlauf für beide Arten der Bandbevorratung zum größten Teil gleich.
  • Bei der Handhabung solcher Art bevorrateter Bänder muß beim Beginn einer Aufzeichnung oder Wiedergabe eine mit Bandvorrat versehene Spule auf eine Wickelwelle aufgesetzt und befestigt werden und dann der Bandanfang von Hand über verschiedene Umlenk- und Abtasteinrichtungen zur zunächst leeren Bandaufwickelspule geführt und dort an der Nabe befestigt werden. Da der Bandlaufweg verhältnismäßig kompliziert ist, erfordert das Einlegen eines neuen Magnetbandes viel Geschicklichkeit und birgt die Gefahr der Beschädigung von Teilen des Magnetbande# und der Ablagerung von Fett oder Handschweiß auf dem Magnetband und damit später auf der Abtasteinrichtung selbst. Weiter erschwert wird1 dieser Einlegevorgang bei Kassetten des vorerwähnten Typs mit einem Federmotor zur Verspannung der beiden Bandwickel gegen einander, da hier eine Bandschlaufe entgegen der Federkraft s der Kassette gezogen und bei stets weiterwirkender Zugkraft um die Führungs- und Abtastelemente des Bandgerätes gelegt werden muß. Insbesondere bei Geräten für die Aufzeichnung aktueller Ereignisse besteht die Forderung, daß Bänder mit der aktuellen Information rasch gegen leere unbespielte Bänder ausgetauscht werden können.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Gerät zur Aufzeichnung und/oder Wiedergabe von Information so auszubilden, daß das Einlegen eines in einer Kassette mit Federmotor bevorratenden bandförmigen Aufzeichnungsträgers leicht erfolgen kann.
  • Vorteile der Erfindung: Das erfindungsgemäße Gerät mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs weist daher den Vorteil auf, daß die Bildung einer Bandschlaufe bei äußerst geringer Längsspannung des Bandes erfolgt. Als weiterer Vorteil ist anzusehen, daß nach Beendigung der Aufzeichnung oder Wiedergabe der bandförmige Aufzeichnungsträger ebenfalls wieder ohne Längsvorspannung von den Führungs- und Abtastelementen des Gerätes gelöst und die so entstehende lose Bandschlaufe mit vorgebbarer Kraft und Geschwindigkeit in die Kassette einziehbar ist.
  • Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des im Hauptanspruch angegebenen Gerätes möglich.
  • Zeichnung Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung an hand mehrerer Figuren dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
  • Es zeigen Fig.1 ein Gerät, bei welche die Einrichtung zur Aufnalune einer Kassette, auf der die wickelvorrichtung tragenden Grundplatte angeordnet ist.
  • Fig.2 in perspektivischer schematischer Darstellung die Lage der Kassette auf der Crundplatte und die mit dieser zusammenwirkenden Teile der erfindungsgemäßen Einrichtung, Fig.3 einen Teil der zur Umsetzung der Kassettenbewegung erforderlichen Elemente, teilweise in Schnittdarstellung, Fig.4 weitere Teile der Einrichtung, ebenfalls schematisch und teilweise geschnitten, Fig.5 das Zusammenwirken der Einrichtung mit den Elementen zur Lagebestimmung der Kassette, Fig.6 das Zusammenwirken der Einrichtung mit den in der Kassette angeordneten Bandwickeln, Fig.7 ein anderes Ausführungsbeispiel, bei dem zur Aufhebung der Bandspannung beide Kassettenwickel gedreht werden, Fig.8 eine Variation des Ausführungsbeispiels nach Fig.7 mit einem Reibradantrieb zur Übertragung der Drehbewegung vom Bandgerät auf die Kassettenwickel Fig.9 eine weitere Änderung des Kassettenwickelantriebs mit andersartiger Gestaltung der Bewegungssakehr.
  • Beschreibung der Erfindung: Bei dem in Fig.1 dargestellten Gerät sind auf einer Grundplatte 1 sogenannte Wickelvorrichtungen 2 und 3 für eine Vorratsspule 4 und eine Aufwickelspule 5 dargestellt. Beim Betrieb des Gerates wird das band 6 von der Vorratsspule 4 über UmLenkrollen 7,8,9,10,11,12,13,14 zur Aufwickelspule 5 geführt. Die gesteuerte Bandbewegung erfolgt in an sich bekannter Weise durch eine Bandantriebsrolle 15, gegen die das Band mit Hilfe der Bandandruckrolle 16 angedrückt wird. Es wird dabei am Löschkopf 17 der Abtasteinrichtung 18 und weiteren Magnetköpfen 19 vorbeigeführt.
  • Zur Regelung der Bandspannung wird das Drehrllomcnt der nicht dargestellten Wickelmotore dadurch gesteuert, daß die Rollen7 und 14 auf Bandzughebeln 20 und 21 angeordnet sind. Der Verlauf des Bandes ist an denjenigen Stellen, an denen er vom Bandverlauf beim Kassettenbetrieb abweicht, gestrichelt gezeichnet.
  • Zum Kassettenbetrieb werden die Spulen 4 und 5 entfernt und eine Bandkassette 22 eingelegt. Die Kassette 22 verfügt über einen zweigeteilten Deckel 29, der selbsttätig beim Einlegen der Kassette geöffnet wird und das Band freigibt.
  • Ist die Kassette von dem Typ, bei dem kein gesonderter Antrieb zum Aufwickeln des Bandes erforderlich ist, sondern der Bandtransport außerhalb der Kassette unter Mitwirkung eines Federmechanismus erfolgt, welcher für eine weitgehend konstante Spannung des Magnetbandes 6 sorgt und wie er beispielsweise aus der deutschen Offenlegungsschrirt 2460 o96 bekannt geworden ist, so besteht die Forderung, diesen ständig wirkenden Bandzug beim Einlegen des Bandes vorübergehend aufheben zu könne;l.
  • Der Erläuterung der Fig.2 sei noch folgende allgemeine Bemerkung vorausgeschickt: Bei Magnetdufzeichnungsgeräten nach dem Schrägspurverfahren unterscheidet man zwischen Bandführungen, welche einerseits Spulen in gleicher Ebene zur Folge haben und solchen, welche eine Höhendifferenz der beiden Spulen von etwas mehr als der Breite des Magnetbandes aufweisen. Letzteres Konstruktionsprinzip liegt den Ausführungsbeispielen zugrunde, weshalb die Grundplatte 1 einen Absatz entsprechender Höhe aufweist. Es ist deshalb besonders vorteilhaft, eine Kassette anzuwenden, bei der die Spulen übereinander angeordnet sind. Wie aus Fig.2 ersichtlich, paßt sich eine solche Kassette in günstiger Weise an die Form des Bandgerates- an, so daß es bei den dargestellten Ausführungsbeispielen möglich ist, die Kassette auch bei geschlossener Abdeckhaube zu benutzen.
  • In Fig.2 ist mit 1 die Grundplatte bezeichnet, die bei 33 einen Absatz von etwas mehr als der Breite des verwendeten Magnetbandes aufweist. Die Kassette 22 mit den beiden übereinanderliegenden Bandspulen wird zum Einlegen des Magnetbandes entlang dem Absatz 30 in Richtung des Pfeiles 32 auf der Grundplatte 1 verschoben. Dabei schlägt die Vorderkante der Kassette unterhalb des zweigeteilten Deckels 29, 29' gegen zwei Stifte 50,51, die in später noch näher zu beschreibender Weise durch ihre Bewegung innerhalb der Rillen 52,53 eine Schwenkung der Abdeckplatten 54,55 aus der gezeichneten horizontalen Lage in Pfeilrichtung in die strichpunktiert dargestellte senkrechte zweite Endlage. Jede der beiden Abdeckplatten 54,55 weist an der Unter-bzw. Innenseite einen Vorsprung auf, wovon bei 56 einer dargestellt ist. Beim Weiterschieben der Kassette 22 in Pfeilrichtung 32 tritt der Vorsprung 56 in Wirkverbindung mit der Kassette und bewirkt das Öffnen des zweigeteilten Dekkels 29,29' um jeweils rille am linken bzw. rechten Kassetten rand liegenden Drehachse. Der zweigeteilte Deckel 29,29' der Kassette 22 enthält Führungselemente für das Magnetband 6 an den einander benachbarten Kanten, so daß beim öffnen des Deckels ein Bandabschnitt von der Breite der Kassette freiliegt.
  • In Fig.3 sind die mechanischen Ubertragungsglieder zum Umsetzen der Kassettenlängsbeweguny in die Drehbewegung der Abdeckklappen 54,55 näher dargestellt. Die Stifte 50,51 sind auf zwei Schieber 56,57 befestigt, die wiederum auf zwei parallelen Führungsstangen 58,59 gegen die Kraft von zwei Druckfedern 60,61 längsbeweglich angeordnet sind. An jedem Schieber 56,57 ist eine Führungsbahn 62 bzw. 63 befestigt, deren schräge Kanten 64 bzw.65 mit jeweils einem Stift 66 bzw. 67 gleitend zusammenwirkt. Die Stifte 66,67 sind an den Abdeckklappen 54,55 so befestigt, daß bei der Längsbewegung der Schicber in Richtung des Pfeiles 68 entgegen der Kraft der Federn 60,61 sich die Abdeckklappen 54,55 um die Achsen 69,70 in Richtung der Pfeile 71,72 entgegen der Kraft von Drehfedern,von denen bei 73 eine angedeutet ist, bewegen.
  • Wenn die Längsbewegung der Kassette 22 soweit fortgeschritten ist, daß die Stifte 66,67 die schrägen Kanten 64,65 der Schieber 62,63 in deren ganzen Länge durchlaufen haben und sich daher die Abdeckklappen 54,55 wie in Fig.4 dargestellt, in der senkrechten Endlage befinden, werden zwei voneinander unabhängige Bewegungsvorgänge eingeleitet. Zum einen tritt der Vorsprung 76 an der Abdeckklappe 54 in Wirkverbindung mit dem Kassettendekkel 29, wobei das Weiterschieben der Kassette an dem ortsfesten Vorsprung ?6 die Deckelhälfte 29 und eine entsprechend an dor Abdeckplatte 55 angebrachter zweiter Vorsprung die Deckelhälfte 29' zum Öffnen. Gleichzeitig tritt eine aneinem Trägerarm 81 des Schiebers 56 angebrachte Rolle 82 mit einer Betätigungskurve 83 in Funktion, die an einem Schwenkkörper.84 fest angeordnet ist, welcher Schwenkkörper um eine Achse 85 drehbar ist. Diese Achse 85 ist auch in Fig.3 bereits angedeutet.
  • Die Schwenkvorrichtung 84 wird entgegen der Wirkung der Feder 86 bei der weiteren linearen Kassettenbewegun mittels der Kurve 83 um die Achse 85 in Richtung des Pfeiles 87 im Uhrzeigersinn geschwenkt. Die Kurve 83 ist dabei so gestaltet und angeordnet, daß der Getriebekopf 88 erst dann aus der Ebene der Grundplatte 1 austaucht, wenn das zwischen den beiden Kassettendeckelhälften gespannte Magnetband die Austauchstelle passiert hat.
  • Die Kurc 83 kann zur Feineinstellung in ihrer Auf spannebene verschieblich, jedoch feststellbar mittels der bei 89 und 90 angedeuteten Befestigungselemente fest spannbar sein. Gemäß einem Ausführungsbeispiel enthält der Getricbekopf 38 einen federnden Stößel 91 und ein Zahnrad 92, welches mit der Abriebswelle des Getriebemotors 93 drehfest verbunden ist.
  • In Fig.5 ist die Endlage des Getriebekopfes 88 dargestellt, die durch die mechanische Umsetzung der Kassettenlängsbewegung erzielt wird. Der Getriebekopf 88 bleibt, wie ersichtlich, um den Winkel Alpha vor der senkrechten Endlage stehen, so daß weder der federnde Stift 91 noch das Zahnrad 92 mit den Spulenflanschen 93, 95, 96 der beiden Bandspulen in der Kassette in Verbindung treten. Die Kassette 22 wird in der Endlage durch einen Arretierstift 101 gehalten, der in der Grundplatte ortsfest, jedoch federnd längsbeweglich gehalten ist und in eine entsprechende Bohrung der Kassette 22 eingreift. Die Stirnfläche 102 des Arretierstiftes 101 ist abgeschrägt, um ein leichtes Niederdrücken durch die Kante der Kassette 22 zu ermöglichen.
  • Dabei wird die Feder 103 zusammengedrückt und nachdem die Kassette 22 ihre Endstelluna erreicht hat und sich die in ihrem Boden befindliche Bohrung über aCm Stift 101 befindet, wird dieser Stift 101 durch die Kraft der Feder 103 in die Bodenbohrung gedrückt. Zum Aufheben der Arretierung ist der Entriegelungsknopf 110 vorgesehen, der auf einem festsitzenden Bolzen 111 gegen die Kraft der Feder 112 herabgedrückt werden kann. Mit dem Entriegelungsknopf 110 bewegt sich damit der Arm 113 um die Achse 114, so daß der Arretierungsstift 101 auf der flodenbohrung der Kassette 22 entfernt und damit die Kassette 22 freigegeben wird.
  • Wenn die Kassette 22 ihre mechanische Endstellung erreicht hat und verriegelt ist, wird durch Druck auf eine nicht dargestellte Taste ein kurzer elektrischer Impuls auf die Wicklung 120 des Zugmagneten 121 gegeben, so daß dessen Anker 122 und die mit diesem verbundene Schaltklinke 123 gegen die Wirkung der Feder 124 in die Wicklung eingezogen wird. (Fig.6). Die Schaltnase 125 greift in das mit der Scheibe 126 verbundene Schaltrad 127 ein. Scheibe 126 und Schaltrad 127 sind drehfest miteinander verbunden und um die Achse 128 drehbar. Auf der Scheibe 126 sind einander gegenüberliegend zwei Stifte 130 und 131 im gleichen Abstand von der Drehachse 128 angebracht, die je nach Stellung des Schaltrades entweder eine annähernd senkrechte oder eine annähernd waagrechte Stellung zueinander einnehmen. Zugmagnet 121 und Schaltrad 127 mit Scheibe 126 sind in der Schwenkeinrichtung 84 ortsfest angeordnet. Der Getriebemotor 93 mit dem Getriebekopf 88, dem federnden Stift 91 und dem Zahnrad 92 sind dagegen in der Schwenkeinrichtung 84 um die Achse 85 unabhängig von der Schwenkeinrichtung drehbar befestigt. Die Blattfeder 132 ist an der Halterung 133 des Getriebemotors 93 derart befestigt, daß ihre Einspannung in der Nähe der Achse 85 liegt und das freie Ende auf einem oder beiden der Stifte 130,131 aufliegt.
  • Wenn man von der Lage des Schaltrades 127 und der Scheibe 126 ausgeht, in der die beiden Stifte 130,131, die durch die Bezugszeichen 130' und 131' gekennzeichnete Lage einnehmen,liegt die Blattfeder 132 mit mäßiger Vorspannung auf beiden Stiften auf, der Getriebemotor 93, der Getriebekopf 88 nehmen die strichpunktiert dargestellte um den Winkel Alpha gegen die Senkrechte verschobene Stellung ein. Erhält der Zugmagnet 121 jetzt wie bereits beschrieben, durch Betätigen einer Taste einen kurzen elektrischen Impuls, so wird der Zuganker 122 in die Wicklung 120 hineingezogen und die Scnaltnase 125 ergreift einen Flügel des Schaltrades 127 und dreht das Schaltrad um 900.
  • Die Blattfeder 132 wird von dem Stift 130, der sich zunächst noch in der strichpunktierten Lage 130' befindet, angehoben.
  • Da das eingespannte Ende der Blattfeder mit dem Träger 133 des Getriebemotors 93 verbunden ist, wird die gesamte aus den Elementen 93,132,133,88,91 und 92 gebildete tiotoreinheit angehoben und um den Winkel Alpha in die senkrechte Endlage geschwenkt.
  • Dabei rastet ein zeltartiger Sicker 135 der Blattfeder 132 über den Stift 130 ein, so daß nach dem Aufhören des Stromimpulses die Stellscheibe 126 in der Lage stehen bleibt, in der sich die beiden Stifte 130 und 131 annähernd senkrecht übereinander befinden. Diese Anordnung hat den Vorzug, daß der federnde Andruck des Getriebekopfes 88 an den Anschlag für die senkrechte Endstellung auch dann aufrecht erhalten wird, wenn der Strom von dem Zugmagneten 121 genommen wird. Es wird daher während des Einlegens des Magnetbandes in die Abtast- und Führungselemente kein Strom verbraucht, was zur Batterie schonung bei tragbaren Geräten beiträgt. In Fig.6b ist dargestellt, wie der federnde Stift 91 mit einer entsprechenden Aussparung 141 in dem unteren Flansch der oberen Spule und das Zahnrad 92 mit einer entsprechenden Verzahnung 142 im oberen Flansch der unteren Spule zusammenv7ir]ien.
  • Da die Wahrscheinlichkeit gering ist, daß der Stift 91 genau in eine Aussparung 141 trifft, ist dieser Stift im Getriebekopf 88 federnd gelagert, wobei die Druckfeder 134 die Andruckkraft des Stiftes an den Spulenflansch bewirkt. Der Getriebemotor 93 erhält nach Drücken einer weiteren Taste Spannung und dreht mit Hilfe des Zahnrades 92 das in den Zahnkranz 142 des unteren Bandwickels eingreift, die beiden Bandwickel so lange, bis eine Aussparung 141 gegenüber dem Stift 91 zu stehen kommt und der Stift 91 infolge der Vorspannung der Feder 134 in die Aussparung einrastet. Das Drehmoment des Getriebemotors ist dabei so eingestellt, daß der Motor sich zunächst noch so lange weiterdreht, bis die Kraft des Federmechanismus in der Kassette vollständig überwunden ist und das Band ohne Vorspannung sich aus der Kassette ziehen läßt.
  • Ist der Einlegevorgang beendet, so wird durch erneuten Tastendruck der Getriebelaotor stromlos, der Federmechanismus der Kassette 22 bringt wieder Vorspannung in die Bandschlaufe, da sich die obere Spule infolge des eingerasteten Stiftes 91 nicht drehen kann, dreht sich nun die untere Spule und der Zahnkranz 142 treibt über das Zahnrad 92 den Getriebemotor 93 an. Infolge seiner mechanischen Trägheit und der auftretenden Getriebeverluste kann sich die Spule in der Kassette 22 nur relativ langsam bewegen und das Anlegen des Bandes an die Führungs-und Abtastelemente erfolgt unter Band schonung mit geringer Geshwindigkeit. Die Anschlußklemmen des Getriebemotors 93 können alternativ auch kurzgeschlossen, gegebenenfalls über einen Widerstand kurzgeschlossen sein, so daß auch eine elektrische Beeinflussung der Anlegegeschwindigkeit möglich ist. Der Getriebemotor 93 erzeugt während des Anlegevorgangs infolge seiner Drehbewegung elektrische Energie, da er als Generator arbeitet und das Aufhören dieser elektrischen Snergieerzeugung wird nun durch eine geeignete Schaltung in der Maschine ausgewertet als Kennzeichen dafür, daß der Anlegevorgang beendet ist.
  • Die Wicklung 120 des Zugmagneten 121 erhält daher ohne erneuten Tastendruck einen Stromstoß, das Schaltrad 127 mit der Scheibe 126 und den beiden Stiften 130,131 wird erneut um 900 gedreht, was zur Folge hat, daß die Blattfeder 132 entspannt und der Getriebekopf 88 um den Winkel Alpha entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt wird. Der Stift 91 und das Zahnrad 92 kommen außer Eingriff mit den entsprechenden Flanschen der Kassettenspulen und der normale Auf zeichnungs- bzw. Wiedergabevorgang des Gerätes kann beginnen.
  • Nach dem Ende des Aufzeichnungs- bzw. Wiedergabevorgangs wird durch erneuten Tastendruck der Zugmagnet 121 mit Spannung beauf schlagt und analog den zuvor beschriebenen Vorgängen wird der Stift 91 und das Zahnrad 92 wieder in Eingriff mit den beiden Kassettenspulen gebracht, die Bandspannung wird durch den Getriebemotor 93 aufgehoben und das Band kann ohne Schwierigkeiten aus den Führungs- und Abtastelementen ausgefädelt werden.
  • Nach einem erneuten Tastendruck wird der Getriebemotor 93 wieder stromlos und durch die Kraft des Federmechanismus wird die Bandschlaufe langsam in die Kassette eingezogen. Nach dem Ende der Einziehbewegung erhält der Zugmagnet 121 einen erneuten Stromstoß, der den Getriebekopf 88 außer Eingriff mit der Kassette bringt. Die Kassette karrinun entnommen werden, wobei die bei der Beschreibung der Figuren 2,3,4 und 5 ablaufenden mechanischen Vorgänge in umgekehrter Reihenfolge stattfinden. Bevor die Kassette 22 jedoch bewegt werden kann, muß über den Entriegelungsknopf 110 in bereits früher beschriebener Weise der Arretierungsstift 101 aus einer Bohrung der Kassette 22 entfernt werden. Die Kassettendeckel 29,29' werden gesch1#ossen, die ib:ieckklappen 54 und 55 nehmen eine ebene Stellung . rier Oberfläche der Grundplatte ein und das Gerät kann entweder mit einer neuen Kassette oder mit herkömmlichen Spulenwickein bestückt werden.
  • In Fig.7 ist eine andere Ausführungsform des Getriebekopfes 88 dargestellt. Es sind hier die beiden benachbarten Spulenflansche 151,152 der beiden Spulen mit einer Außenverzahnung versehen, in die die beiden im Getr#.ebekopf 88 gelagerten Zahnräder 153 und 154 eingreifen. Das Zahnrad 154 ist mit der Abriebswelle 155 des Getriebemotors 93 drehfest verbunden. Es trägt eine Tellerverzahnung 156, ebenso wie das Zahnrad 153 eine Tellerverzah,ung 157 trägt. Zwischen diesen beiden Verzahnungen dreht sich auf der Welle 158 ein loses Umkehrrad 159, das die Drehbewegung des Zahnrades 154 in eine dazu entgegengesetzte Drehbewegung des Zahnrades 153 wandelt. Wenn der Getriebemotor eine Drehbewegung des Spulenflansches 152 erzeugt, wird über das Umkehrrad 159 der Spulenflansch 151 in umgekehrter Richtung gedreht und dadurch die Spannung vom Magnetband genommen bzw. die Bandschlaufe durch gleichzeitige Drehung beider Spulen in die Kassette gezogen.
  • Die Ausführungsform nach Fig.8 gleicht der Ausführung nach Fig.7 bis auf die Tatsache, daß die beiden durch das Umkehrrad 159 verbundenen Räder 163 und 164 am Umfang mit einem Reibbelag 165, 166 versehen sind, die mit den ungezahnten Umfängen der Spulenflansche 167 und 168 zusammenwirken.
  • Fig.9 zeigt eine weitere Ausführungsform des Getriebekopfes.
  • Hier liegen die beiden Zahnräder 173 und 174 nebeneinander, die Drehrichtungsumkehr erfolgt durch den Verzahnungseingriff beider Rader, wobei diese so gegeneinander versetzt sind, dav jeweils ein Teil der Verzahnung mit der auf den Spulenflanschen 151,152 angeordncten Verzahnungen zusammenwirken.
  • Leerseite

Claims (18)

  1. Gerat zur Aufzeichnung und/oder Wiedergabe von Informationen auf bandförmigen Auf zeichnungsträger.
    Patentanspruche Gerät zur Aufzeichnung und/cder Wiedergabe von Informationen auf baiidförmige-n Aufzeichnungsträger, der aut zwei Spulen in einer Kassette bevorratet ist und sic zwischen diesen Spulen erstreckt, wobei die Spulen durch die Kraft eines ständig wirkenden Federmechanismus derart gegeneinander verspannt sind, daß eine annähernd konstante Längskraft auf das Band einwirkt, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zum zeitweisen Aufheben der durch den Federmechanismus hervorgerufenen Bandlängskraft.
  2. 2. Gerat nach Ansprunch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Drehantrieb (92,93) mit einer oder beiden Kassettenspulen in Wirkverbindung bringbar ist.
  3. 3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen Getriebemotor (93), auf dessen Abtriebswelle ein Abtriebsrad (92) angeordnet ist, das mit dem Umfang des Flansches (96,142,152,168) einer Kassettenspule kraft - oder formschlüssig in Wirkverbindung bringbar ist.
  4. 4. Gerät nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen Raststift (91), der mit wenigstens einer Aussparung (141) im Flansch (95) der zweiten Kassettenspule in Wirkverbindung bringbar ist.
  5. 5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Abtriebsrad (92) ein Zahnrad ist und der Außenumfang des Flansches (96) der dalr.it zusammenwirkenden I:assettcnspule eine Verzahriung gleichen Moduls aufweist.
  6. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekenneichnet, daß das Abtriebsrat (164) einen Reibbelag aufweist, der mit dem Rand (168) einer Kassettenspule in Wirkverbindung bringbar ist.
  7. 7. Gerät nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Anordnung eines gleichachsigen zweiten Abtriebsrades (153,163), dessen Drehrichtung durch Einschaltung eines Zwischenrades (159) zwischen beide Abtriebsräder gegeniäutig ist.
  8. 8. Gerät nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Anordnung eines zweiten Abtriebsrades (173), wobei beide Abtriebsräder einerseits miteinander kämmen, wodurch sich die Drehrichtung des zweiten Abtriebsrades umkehr und andererseits jeweils ein Abtriebsrad mit einem Spulenflansch einer Kassettenspule in Wirkverbindung bringbar ist.
  9. 9. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß beide Abtriebsräder Zahnräder sind.
  10. 10. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß beide Abtriebsräder Reibräder sind.
  11. 11. Gerät nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Zugmagneten (121) mit einer Schaltklinke (123) zur Drehung eines Schaltrades (127) und einer Kurvenscheibe (126) mit wenigstens einer Erhebung (130,131), die eine einseitig eingespannte Blattfeder (132) an!lebv, wobei die Einspannung der Blattfeder (132) an der schwenkbaren Dreheinrichtung (91,92,93) vorgenommen ist.
  12. 12. Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Getriebemotor (93), Abtriebsweile wld darauf befestigtem Abtriebsrad (92) bestehend Dreheinrichtung durch Ubertragung der Kassettenl#ngsbewegung beim einlegen aus einer Ruhestellung unterhalb der Kassette in eine erste Zwischenstellung bringbar ist und daß durch Drehen der Kurvenscheibe (126) mittels des Zuqmagneten (121) die Blattfeder (132) vorgespannt wird, wodurch die mit den Spulenilanschen zusammenwirkenden Elemeiste der Dreheil,richtung sich federnd an die Spulenflanstne anlegen.
  13. 13. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Getriebeübersetzung zwischen Motor (93) und Abtriebsrad (92) so gewählt ist, daß bei Spannungs freien Motoranschlußklemmen das Einziehen der Bandschleife in die Kassette (22) gebremst, d.h. mit mäßiger Geschwindigkeit erfolgt.
  14. 14. Gerät nach einem oder mehreren der vorilergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsung elektrisch erfolgt.
  15. 15. Gerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Motoranschlußklemmen während der Bandeinziehbewegung kurzgeschlossen sind.
  16. 16. Gerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurzschluß über einen einstellbaren Widerstand erfolgt.
  17. 17. Gerät nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausbleiben der von dem als Generator wirkenden Motor erzeugten Spannung während des Einziehvorganges einen Impuls für den Zugmagneten auslöst.
  18. 18. Gerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei Abdeckplatten (54,55) in der Ebene der Grundplatte des Gerätes, die um zwei parallele Achsen (8,59) schwenkbar sind und die an ihrer in der Ruhelage befindlichen Unterseite Vorsprünge (76) zum Öffnen des Kassettendeckels (29,29') bei der Weiterbewegung der Kassette (22) aufweisen.
DE19772713470 1977-03-26 1977-03-26 Geraet zur aufzeichnung und/oder wiedergabe von informationen auf bandfoermigen aufzeichnungstraeger Withdrawn DE2713470A1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0100397A1 (de) * 1982-06-09 1984-02-15 GRUNDIG E.M.V. Elektro-Mechanische Versuchsanstalt Max Grundig holländ. Stiftung & Co. KG. Behälter zur Aufnahme einer Magnetbandkassette

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EP0100397A1 (de) * 1982-06-09 1984-02-15 GRUNDIG E.M.V. Elektro-Mechanische Versuchsanstalt Max Grundig holländ. Stiftung & Co. KG. Behälter zur Aufnahme einer Magnetbandkassette

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