DE2713279C2 - Ölverdampfungsverbrenner - Google Patents
ÖlverdampfungsverbrennerInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
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Description
verdampftem öl in einem Verdampferkessel steht in Beziehung zur ölverdampfungsfläche, zur öltemperatur,
zur Temperatur und Feuchtigkeit der für die Verbrennung
ins Innere des Kessels geführten Luft, zum Volumen an dem Kessel zugeführtem öl und dergl.
Wenn der Brenner in Betrieb gesetzt wird, ist das Volumen an zugeführtem Öl im wesentlichen gleich dem Volumen
an öl, das dem Verdampferkessel zum Zeitpunkt der stationären Verbrennung zugeführt wird. Die Ölverdampfungsfläche
ist eben und ihre flächenmäßige Ausdehnung gleich der Ausdehnung der Bodenplatte des
Kessels.
Für eine Zeit nach Zündung der Verbrennung ist die Temperatur im Verdampferkessel niedrig und das Volumen
an verbranntem öl gering, so daß das der Bodenplatte des Verdanipferkessels zugeführte Öl eine niedrige
Temperatur hat und das Volumen an verdampftem Öl wesentlich geringer ist als das Volumen zum Zeitpunkt
der Verbrennung des Öls im stationären Zustand. Folglich ist das Volumen an zugeführtem öl größer als
das Volumen an verdampftem öl mit der Folge, daß sich das überschüssige öl auf der Oberfläche der Bodenplatte
unter Bildung eines Ölfilms auf dieser ansammelt Aufgrund der erhöhten Wärmekapazität des Ölfilmes
erweist es sich schwierig, die Temperaturerhöhung des Öles zu beschleunigen. Folglich ist die zeitliche Zunahme
an Volumen von verdampftem öl und die zeitliche Zunahme an verbranntem Öl gering. Vor Erreichen
des stationären Verbrennungszustandes verstreicht daher eine lange Zeit, d. h. die Verbrennungsübergangszeit ist lang.
Einen ölbrenner mit kompakter Abmessung zu erhalten,
ist deshalb unmöglich, weil die Fläche der Bodenplatte des Verdampferkessels die Ölverdampferfläche
zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Brenners darstellt und diese Fläche nicht verkleinert werden
kann. Wenn diese Fläche verkleinert werden würde, würde die Verbrennungsübergangszeit länger werden,
und da die Öltemperatur nicht beliebig weit ansteigen kann, erfährt da.. Öl eine thermische Zersetzung und
wird ieerartig. Somit würde das Öl nicht nur unvollständig verbrennen, sondern ist auch Zeit erforderlich,
bevor es in zufriedenstellender Weise brennt, um eine stabile Heizwirkung zu erhalten.
Der Grund, weshalb enge Toleranzen hinsichtlich der Anordnung det Bodenplatte des Verdampferkessels erforderlich
sind, ist folgender. Wenn die Bodenplatte gekippt würde, würde das darauf fließende öl sich im unteren
Bereich der Bodenplatte ansammeln und nicht zu den höher gelegenen Bereichen gelangen. Dagegen erfolgt
die Verteilung der Verbrennungsluft so, daß sie einer gleichmäßigen Ausbreitung des Öls Rechnung
trägt. Wenn daher eine ungleichmäßige Verteilung des Öls vorliegt, ergibt sich in dem Bereich der Bodenplatte,
auf dem sich das öl angesammelt hat, ein Mangel an Verbrennungsluft. Dies führt zu einer unausgeglichenen
Verbrennung des Öls, so daß Ruß entsteht und die Luftumwälzung beeinträchtigt wird. Dies verstärkt weiter
die Neigung zu unvollständiger Verbrennung.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen ölverdampfungsbrenner der eingangs genannten
Art zu schaffen, bei dem die Zeit vom Beginn der Verbrennung bis zum Erreichen des stationären Verbrennungszustandes
verkürzt ist.
Diese Aufgabe wird durch diü in Anspruch 1 angegebenen
Erfindung gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den
UnteransDrüchen.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnung näher erläutert Es zeigt
Fi g. 1 eine schematische Ansicht der Anordnung der Teile in einem Kerosinraumheizgerät mit Zwangsum-
wälzung, in dem eine Ausführungsform des Ölverdampfungsbrenners
angeordnet ist,
Fig.2 eine geschnittene perspektivische Ansicht
einer Ausführungsform des ölverdampfungsbrenners. F i g. 1 zeigt ein Kerosinraumheizgerät mit Zwangsumlauf,
in dem eine Ausführung der Erfindung eingebaut ist Das Heizgerät weist ein in drei Abschnitte aufgeteiltes
Gehäuse auf. Ein Abschnitt oder der zentrale Abschnitt enthält eine Brennkammer 2, die in einem unteren
Teil des zentralen Abschnittes angeordnet ist und einen Ölverdampfungsbrenner 1 nach der Erfindung
aufnimmt Ein Wärmetauscher 3 ist mit der Brennkammer 2 verbunden, so daß die Verbrennungsgase durch
den Wärmetauscher strömea Am oberen Teö des zentralen
Gehäuseabschnittes ist ein Gebläse 4 angeordnet, das die Luft durch einen Raum, in dem das Heizgerät
angebracht wird, in Umwälzbeweguni? bringt Die
Luft im Raum wird durch einen nicht gezeigten Luftansaugrost am Gehäuse angesaugt, in der Brennkammer 2
und dem Wärmetauscher 3 erwärmt und als Warmluft durch einen nicht gezeigten Luftaustrittsrost abgegeben,
um deii Raum zu erwärmen. Das Bezugszeichen 5 betrifft eine Zündeinrichtung, und das Bezugszeichen 6
bezieht sich auf eine ölzuführleitung. Bei 7 ist ein ölregelventil
gezeigt, das die Zufuhr an öl bswerkstelligen oder abstellen kann und eine Umschaltung zwischen
den der Brennkammer zugeführten ölmengen vornimmt, wenn der Brenner bei hoher oder niedriger Feuerungsrate
arbeiten soll. Das Bezugszeichen 8 betrifft eine ölsteuerung, das Bezugszeichen 9 einen ölbehälter,
das Bezugszeichen 10 eine Gebläseanordnung für die Brenngase, bestehend aus einem Luftansauggebläse
10a und einem Abgasgebläse 106, das Bezugszeichen 11 einen Abgasschacht und das Bezugszeichen 12 einen
Lufteinlasschacht
F i g. 2 zeigt in geschnittener perspektivischer Ansicht eine Aurführung des erfindungsgemäßen ölverdampfungsbrenners.
Wie dargestellt, weist der Brenner einen Verdampfertopf 21 auf, der im Horizontalschnitt im wesentlichen
rechteckförmig ist, aus Metallblech besteht und eine Bodenplatte 22, Seitenwände 23, 23, eine Vorder-
und Rückwand 24,25 sowie eine Tragfläche 26 enthält, die durch nach außen sich erstreckende obere Endbereiche
der hinteren, vorderen und Seitenwände gebildet wird.
Die vordere und hintere Wand 24, 25 weisen je obere nach innen vorstehende Verengungsteile 27, 28 sowie
untere nach innen vorstehende Verengungsteile 29, 30 auf, die in den betreffenden Lagen angeordnet sind und
sich in Längsrichtung des Verdampferkessels 21 erstrekken.
Auf der oberen Oberfläche der Bodenplatte 22 ruht eine die Verdampfung des Brennstoffes fördernde
Platte 31 aus porösem Metall in Form einer dünnen Schicht. Das zur Bildur g der Platte 31 verwendete poröse
Metall ist so, daß eine dreidimensionale Maschenstruktur vorliegt, wobei die Poren miteinander in Verbindung
stehen und eine solche Größe haben, 'laß durch Kapillarwirkung das öl durch die gesamte Platte 31 hindurchdringen
kann. Das poröse Metall mit der dreidimensionalen Maschenstwiktur kann wie folgt hergestellt
werden. Beispielsweise wird ein schäumbares Harz mit Metallpulver vermischt und dann das Harz
aufschäumen gelassen. Die Mischung wird auf eine Tem-
peratur oberhalb der Harzzersetzungstemperatur erwärmt, so daß sich gleichzeitig das Harz zersetzt und
das Metallpulver zusammensintert. Bei einem anderen Verfahren wird ein gasbildendes Material einer geschmolzenen
Aluminiumlegierung hinzugefügt, um das Material zum Schäumen zu bringen. Bei einem weiteren
Verfahren wird ein Beschichtungsmetall durch Elektroplattierung auf die Oberfläche eines Gerüstes aus organischem
Schaum mit dreidimensionaler Maschenausbildung aufgegeben. Bei noch einem weiteren Verfahren
wird eine Suspension von einem Metallpulver in einem Fluid auf die Oberfläche eines organischen Schaumskeletts
aufgegeben und getrocknet. Dann wird die Temppratur des Metalls allmählich erhöht, bis dessen Siintertemperatur
erreicht ist. so daß der Schaum karbonisiert und das Metallpulver zusammensintert, wobei der organische
Schaum als Skelett dient. Es versteht sich jedoch, daß das Material für die Brennstoffverdampfung fördernde
Platte 31 nicht auf derartige poröse Metalle beschränkt ist und daß andere poröse Materialien, die wärmebeständig
sind und sich für das Hindurchdiffundieren von öl eignen, ebenfalls zur Herstellung der Platte 31
verwendet werden können. Solche poröse Materialien können Keramik und Edelstahlwolle sein.
Wie Fig. 2 zeigt, ist der in Längsrichtung sich erstreckende
vordere und hintere Randbereich der Platte 31 nach oben abgebogen, so daß nach oben weisende
geneigte Abschnitte 32 vorliegen, von der rechten Seitenwand zur linken Seitenwand sich erstreckende Kanäle
33 sind unter den nach oben weisenden geneigten Abschnitten 32 ausgebildet. Von den beiden Öl-K2inälen
33 ist der Kanal nahe der Vorderwand 24 mit dem vorderen Ende der ölzuführleitung 6. und zwar an einer
mittleren Stelle, verbunden. Die vorgenannten Teile bilden eine ölverteilende Einrichtung. Bei der Ausführung
nach Fig. 2 ist eine sich von der rechten Seitenwand
zur linken Seitenwand erstreckende Nui 35 im zentralen Bereich der Bodenplatte 22 ausgebildet, und ebenfalls
ist eine Verbindungsnut 36 in der Bodenplatte 22 vorgesehen, um eine Verbindung /wischen dem vorderen
Kanal 33 und der Nut 35 herzustellen und damit die
Verteilung des Öls auf du. Platte 31 zu verbessern. Die Nuten 35 ur.J 36 bilden auch einen Teil der ölverteilungsvorrichtung.
Wie Fig. 1 zeigt, ist die Ölzufuhrleiturg 6 mit dem
Ölbehälter 9 über das ölregelventil 7 und die Ölsteuereinrichtung
8 verbunden. Das Rohr 6 führt das öl zum Verdampfertopf 21 in einer Menge, die durch das ölregelventil
7 und die ölsteuereinrichtung 8 auf einen bestimmten Wert eingestellt wird. Die vorgenannten Teile
bilden eine Ölzufuhreinrichtung.
Eine Vielzahl von Einlaßöffnungen 37 für Prirnärluft
ist in gleichem Abstand voneinander in den unteren schräg gerichteten Abschnitten der unteren Verengungsteile
29,30 an der Vorder- bzw. Hinterwand 24, 25 ausgebildet, um der Platte 3J Verbrennungsluft von der
Außenseite der Vorder- und Rückwand 24, 25 des Topfes 21 zuzuführen. Eine vertikale Platte oder eine vertikale
Wand 38, die im mittleren Bereich der Platte 31 angeordnet
und in deren Längsrichtung ausgerichtet ist, besteht aus einer hitzefesten Stahlplatte. Die duxch die
Einlaßöffnungen 37 in den Topf 21 eintretenden Luftströme werden schräg nach unten gerichtet und treffen
auf die vertikale Wand 38, so daß die Luftströme durch die Wand 38 zerstreut werden. Die verteilten oder zerstreuten
Luftströme prallen von der vertikalen Wand 38 ab und durchmachen eine Wirbelbewegung, wie sie
durch die Pfeile A und B angedeutet ist, so daß die Primärluft in Berührung mit dem öl gelangt, das durch die
die ölverdampfunjj; fördernde Platte 31 hindurchgedrungen
ist. Die vertikale Wand 38 wird durch eine Vielzahl von Stützen 39 in ihrer Lage gehalten, die an der
vorderen und hinteren Seite der Platte 38 ausgebildet sind, indem das Material der Wand 38 an ihrem unteren
Bereich abgebogen wird. Die Stützen 39 ruhen auf der Platte 31 und besitzen vordere Endbereiche, die sich
durch den vorderer und hinteren nach oben weisenden
ίο geneigten Abschnitt 32 der Platte 31 erstrecken, so daß
die Wand 38 fest in ihrer Lage gehalten ist. Die vorgenannten Teile bilden eine Zuführeinrichtung für die Verbrennungsprimärluft.
Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführung des Ölverdampfungsbrenners
dient ein Abteil 48 unterhalb der unteren Verengungsteile 29 und 30 an der vorderen bzw.
hinteren Wand 24, 25 als Mischabtei!, in dem sich die Primärluft für die Verbrennung mit dem verdampften öl
vermischt. Ein Raum zwischen den oberen Vcrcngungsteilen
27, 28 und den unteren VerengungsU'ilen 29, 30 dient als Verbrennungsabteil 49 für eine niedrige Feuerungsrate
und ein Raum oberhalb der Tragfläche 26 dient als Verbrennungsbereich 40 für eine hohe FeMerungsrate.
Eine Vielzahl von Einlaßöffnungen 41 für sekundäre Verbrennungsluft ist in den oberen schräg weisenden
Bereichen der unteren Verengungsteile 29 und 30 an der vorderen bzw. hinteren Wand 24, 25 ausgebildet
um. eine Vielzahl von Einlaßöffnungen 42 für tertiäre Verbrennungsluft befindet sich in den oberen
schräg weisenden Abschnitten der oberen Verengungsteile 27 und 28 der vorderen bzw. iiinteren Wand 24,25.
Die Arbeitsweise des in F i g. 2 gezeigten Ölverdampfungsbrenners,
insbesondere die Arbeitsweise während des anfänglichen Verbrennungszustandes wird anhand
der Brennerausführung nach Fig. 1,die in dem Kerosinraumheizgerät
mit Zwangsumlauf eingebaut ist, näher beschrieben.
Um das in F i g. 1 gezeigte Raumheizgerät in Betrieb zu setzen, wird ein nicht gezeigter Hauptbetriebsschalter
betätigt, um gleichzeitig das Ansauggebläse 10a für die Verbrennungsluft und das Ausstoßgebläse 10b in
Betrieb zu setzen, das ölsregelventil 7 zu öffnen und der
Zündeinrichtung 5 Strom zuzuführen. Die Verbrennungsgebläseanordnung 10 kann daher Luft von der
•»5 Außenseite des Zimmers durch den Lufteinlasschacht 12 in die Verbrennungskammer 2 führen und aus der Verbrennungskammer
über den Auslaßschacht 11 zur Außenseite des Zimmers abgeben. Die Verbrennungsluft
wird in den Verdampfertopf 21 durch die Lufteinlaßöffnungen 37, 41 und 42 in dessen vorderer und hinterer
Wand 24, 25 eingeblasen. In der Zwischenzeit wird Öl vom Ölbehälter 9 zur Ölsteuereinrichtung 8 geführt,
die so ausgebildet ist, daß die Flüssigkeitshöhe in der Einrichtung konstant bleibt, so daß von der Einrichtung
ein ölstrom mit einer konstanten Gefällehöhe abfließt
Das Ö! gelangt in den Topf 21 über das Ölregelventil 7 und die Zuführleitung 6. Das in den Topf 21 geführte öl
verteilt sich rasch mittels der Ölkanäle 33, 33 und der Nuten 35 und 36 in Längsrichtung desselben und dringt
durch die Platte 31, in der das Öl über deren gesamte
Fläche durch Kapillarwirkung verteilt wird.
Des weiteren wird bei Zufuhr von Strom die Zündrichtung 5 erwärmt, so daß sie Strahlungswärme abgibt
Diese Strahlungswärme erhitzt lokal einen Teil des
&5 nahe der Zuführleitung 6 befindlichen und verteilten
Öles, so daß dieser Teil des Öles gezündet wird. Nach der Zündung des Öles entsteht eine Flamme, die sich mit
der ölausbreitung weiterfortpflanzt Das ölvolumen
pro Einheitsoberfläche der erfindungsgemäßen Platte 31 aus porösem Material ist geringer als das Ölvolumen
pro Einheitsoberfläche des Kesselbodens bei einem konventionellen (^verdampfungsbrenner, bei dem das
öl auf den Kesselboden tropfenförmig geleitet wird. Daher weist der (^verdampfungsbrenner eine Flammgeschwindigkeit
auf, die höher als die ölausbreitungsgeschwinci^skeit
ist, so daß die Flammgeschwindigkeit nicht hinter der ölausbreitungsgeschwindigkeit nachhinkt.
Daher wird das sich durch die Platte 31 ausbreitende öl durch die Wärme der Flamme zwungsmäßig
verdampft. Dies verhindert die nachteilige lokale Ansammlung von öl und eine ölüberflutung von einem
entsprechenden Teil der die Brennstoffverdampfung fördernden Platte 31.
Daher findet die Verbrennung statt, während die Platte 31 in einem Zustand verbleibt, bei dem ein geeignetes
Ölvolumen durchdringen kann. Die Poren in der P'iaüe 31 können daher ihre Funktion als dreidimensionale
Maschenstruktur erfüllen, ohne von öl verstopft zu werden. Ferner hat die Oberfläche der Platte 31, die
die von der Flamme abgegebene Strahlungswärme aufnimmt, die Form einer komplexen dreidimensionalen
Gestalt, da die Oberfläche von jeder Pore der dreidimensionalen Maschenstruktur als eine ölverdampfende
Oberfläche und eine die Strahlungswärme aufnehmende Oberfläche wirkt. Die dreidimensionale Oberfläche
der Platte 31 ist daher bedeutend flächenmäßig größer als die ebene Oberfläche der Bodenwand eines
Topes von einem konventionellen ölverdampfungsbrenner,
so daß die ölverdampfungsfläche erheblich vergrößert ist.
Bei dem Ölverdampfungsbrenner sind somit die die Strahlungswärme der Flamme aufnehmende Fläche und
die Fläche zum Verdampfen des Öls erheblich vergrößert. Aufgrund dieses Umstandes nimmt das Volumen
an verdampftem öl sofort zu. sobald die Verbrennung beginnt und dies wiederum erhöht sogleich das Volumen
an verbranntem öl. Die Temperatur des Öls erhöht sich daher sofort, wodurch weiter das Volumen an verdampftem
Öl zunimmt. Diese Phänomene wirken in Art einer Kettenreaktion mit dem Ergebnis, daß das gesamte
Volumen an öl, das verdampft, unmittelbar nach Zündung der Verbrennung in bemerkenswerter Weise
ansteigt. Da die Temperatur des Öls sofort auf einen hohen Wert kommt, entstehen keine teerartigen Substanzen
aufgrund thermischer Zersetzung des Öls. Dies verhindert ein Verstopfen der Poren der Platte 31 mit
solchen teerartigen Substanzen. Folglich kann die Verbrennungslaufzeit von der Zündung der Verbrennung
bis zur Erzielung eines stationären Verbrennungszustandes erheblich verkürzt werden.
Das Vorsehen der nach oben weisenden geneigten Bereiche 32, 32 an der Platte 31 schafft nicht nur die
ölkanäle, sondern hat auch die Wirkung, daß die die Strahlungswärme der Flamme aufnehmende Fläche und
die Fläche zum Verdampfen des Öls zunehmen, wodurch weiter die Verbrennungsanlaufzeit verkürzt wird.
Aufgrund der vorerwähnten Merkmale wurde die Verbrennungsanlaufzeit bei dem erfindungsgemäßen ölverdampfungsbrenner
auf 3 bis 4 Minuten herabgesetzt, während diese Zeit bei konventionellen Ölbrennern der
gleichen Bauart 8 Minuten betrug.
Wie zuvor erwähnt, diffundiert bei dem ölverdampfungsbrenner
das öl durch die Platte 31 über Kapillarwirkung. Daher übt eine Neigung des Brenners gegenüber
der Horizontalen keinen wesentlichen Einfluß aus, falls der Neigungswinkel 2 bis 3° beträgt
Es ist wesentlich, daß die in der Platte 31 ausgebildeten Poren nicht mit öl maximal ausgefüllt werden, um
das Ziel, die Verbrennungsanlaufzeit zu verkürzen, zu erreichen. Wenn die Poren mit öl gefüllt sind, können
die Porenoberflächen keinen Beitrag zur Vergrößerung der Plattenfläche leisten, die die Strahlungswärme der
Flamme aufnimmt, und zu der Plattenfläche, die das öl verdampft. Daher würden diese Flächen im wesentlichen
gleich den betreffenden Flächen von konventionellen ölverdampfungsbrennern werden.
Um das Ziel zu erreichen, ist es daher ganz besonders
wichtig, ein geeignetes poröses Material zur Herstellung der Platte 31 zu wählen, so daß die öldiffusionsgeschwindigkeit
erhöht und eine lokale ölansammlung vermieden werden kann. Wenn die Platte 31 in Form
einer dünnen Schicht aus porösem Material vorliegt, ist die Verwendung einer dünnen Schicht mit einer kleinen
spezifischen Oberfläche und eines kleinen Porendurch-
fusion ansteigt und die Oberfläche der Poren erhöht wird. Wenn die spezifische Oberfläche jedoch zu klein
ist, wird der Porendurchmesser zu gering, und solche Poren haben Jen Nachteil, daß sie durch kleine Mengen
teerartiger Substanzen oder durch Staub ohne weiteres verstopft werden können. Versuchsergebnisse hinsichtlich
der spezifischen Oberfläche und des Porendurchmessers zeigten, daß für eine Schicht aus porösem Metall
folgende Werte optimal sind: Spezifische Oberfläche 3700 mVm2, Porendurchmesser 0,6 bis 0,7 mm,
Anzahl der Poren 35 bis 45/2,54 cm. Aufgrund der Tatsache, daß die maximle Dicke der Poren, die die Strahlungswärme
der Flamme aufnehmen können, etwa 2,0 mm beträgt, und daß die minimale in der Praxis erzielbare
Dicke der Platte 31 etwa 1,2 mm ist, liegt die Dicke einer verdampfungsfördernden Platte in Form
von einer Schicht aus porösem Metall vorzugsweise im Bereich zwischen IJ? und 2.0 mm und höchst vorzugsweise
bei etwa 2,0 mm.
Weiter ist es wesentlich, eine Herabsetzung der Flammgeschwindigkeit aufgrund einer lokalen Ansammlung
von öl zu verhindern; diese ölansammlung
ergibt sich aus einer verzögerten Zündung des Öls, wenn der Brennerbetrieb in Gang gesetzt wird. Bei einer verzögerten
Zündung im Laufe der Inbetriebnahme des Brenners sammelt sich das öl vorübergehend lokal in
einem Bereich der Platte 31 an, dem öl zugefühht wird. Dies hat zur Folge, daß die Poren an einen gewissen Bereich
der Platte 31 mit öl verstopft werden. Wenn dieser Fall eintritt, wird das Volumen an öl pro Einheitsfläche jeder Pore groß, und damit erhöht sich die Wärmekapazität
des Öls. Dies führt dazu, daß die Flammgeschwindigkeit geringer als die öldiffusionsgeschwindigkeit
wird. Die lokale Ansammlung von Ol wird sich daher auf die gesamte Fläche der Platte 31 ausbreiten,
so daß die Platte 31 quasi in Öl eingetaucht wird. Wenn dies der Fall ist, können die Porenoberflächen nicht
mehr als die Flammstrahlungswärme aufnehmende Flächen und als ölverdampfungsflächen wirken, so daß die
Verbrennungsanlaufzeit im wesentlichen gleich der Zeit bei konventionellen Ölverdampfungsbrennern
wird. Das Vorsehen der nach oben weisenden geneigten Abschnitte 32 an der Platte 31 verhindert diese Erscheinung.
Wenn die nach oben weisenden geneigten Abschnitte 32 vorgesehen werden kann durch diese Bereiche
das Öl in geeigneter Weise durchdringen und werden die darin befindlichen Poren nicht mit öl verstopft,
selbst wenn der horizontale Teil der Platte 31 in öl eingetaucht ist Bei der Zündung des Öls wird sich
daher die Flamme zunächst an den nach oben weisenden geneigten Abschnitte 32 von dem ölzündungsbereich
der Platte 31 ausbreiten, und dann findet eine Ausbreitung der Flamme in Längsrichtung des Topfes 21
statt. Die Abschnitte 32 wirken daher vermittelnd zwischen dem ölzüiidungsbereich der Platte 31 und deren
horizontalen Teil hinsichtlich der Flammausbreitung, was zur Folge cat, daß die Flammausbreitung auf die gesamte
Fläche der Platte 31 gebracht werden kann, da sich die Flamme von den geneigten Abschnitten 32 zu
dem horizontalen Bereich der Platte 31 ausbreiten wird. Es versteht sich, daß das Vorsehen der in Längsrichtung
sich erstreckenden, nach oben weisenden geneigten Abschnitte 32 verhindert, daß sich eine Ölansammlung auf
einer kleinen Fläche der Platte 31 über deren gesamte Fläche ausbreiten kann.
Wenn möglich, ist es drittens erwünscht, das Volumen des dem Topf 21 während der Verbrennungsanlaufzeit
zugeführten öis auf einen "wert unterhalb des Volumens
des dem Topf während des stationären Verbrennungszustandes zugeführten öl zu verringern. Hierdurch wird
die Möglichkeit einer Ölansammlung auf einem gewissen Teil der Platte 31 und ferner die Möglichkeit einer
Ausbreitung einer lokalen ölansammlung auf die gesamte Fläche der Platte 31 vermieden. Wenn das ölregelventil
7 eine Umschaltung der öldurchflußmenge zwischen einem hohen und einem niedrigen Wert erlaubt,
sollte bei Beginn der Verbrennung die Zufuhr an Öl zum Topf 21 mit niedriger Durchflußmenge erfolgen.
Nachfolgend wird der Vorgang der Verbrennung vom Anfangszustand bis zum Gleichgewichtszustand
nach Verstreichen einer bestimmten Zeit im Anschluß an die vorgenannte Zündung der Verbrennung beschrieben.
Wenn die Verbrennung durch Zufuhr von öl mit niedriger Durchflußrate fortgesetzt wird, arbeitet der
Brenner auf niedriger Feuerrate, wenn der stationäre oder Gleichgewichtszustand der Verbrennung erreicht
ist. In diesem Fall findet die Verbrennung in dem Abteil 49 für die niedrige Feuerungsrate statt, wobei eine unausgeglichene
Verbrennung durch das Vorsehen der unteren Verengungsteile 29 und 30 an der Vorder- bzw.
Rückwand 24, 25 verhindert wird. Die unteren Verengungsteile 25 und 30 werden nicht rotglühend, da sie
durch die längs ihrer äußeren Oberflächen strömenden Verbrennungsluft gekühlt werden. Die unteren einschränkenden
Teile 29 und 30 werden daher nicht in nachteiliger Weise rotglühend, oxidieren nicht und zeigen
keine herabgesetzte Lebensdauer, wie dies bei dem Steuerring an konventionellen ölverdampfungsbrennern
der Fall ist.
Das Umschalten von der Verbrennung mit niedriger Feuerungsrate auf die Verbrennung mit hoher Feuerungsrate
kann erfolgen, indem die öldurchflußmenge vom niedrigen Wert auf den höheren Wert mittels des
Ölregelventils 7 gebracht wird. Arbeitet der Brenner mit
niedriger Feuerungsrate, ist die Ölverdampfungsfläche der Platte 31 wesentlich größer als die Ölverdampfungsfläche,
die zur Aufrechterhaltung der Verbrennung mit niedriger Feuerungsrate notwendig ist Die Platte 31
weist Oberflächenbereiche mit einer beträchtlichen Ausdehnung auf, die nicht von öl durchdrungen werden.
Wenn jedoch die Durchflußmenge an öl erhöht wird, ist
es möglich, das Gebiet der Platte 31 zu erhöhen, durch das öl hindurchdringt, wodurch das Volumen an verdampftem
öl ebenfalls zunimmt. Da das Volumen an dem Abteil 49 für die Verbrennung mit niedriger Feuerungsrate
zugeführter Luft nicht ausreicht, um das verdampfte öl zu verbrennen, verbleibt es unverbrannt in
dem Abteil 49, so daß das verdampfte öl nach oben strömt und mit der durch die Einlaßöffnungen 42 für die
ίο tertiäre Verbrennungsluft zugeführten Luft vermischt
wird. Die Mischung aus verdampftem Öl und Luft brennt in dem oberen Verbrennungsbereich 40 oberhalb
der Tragfläche 26.
Die Funktion der vertikalen Wand 38 wird nachfolgend beschrieben. Die Primärluft für die Verbrennung,
die durch die Einlaßöffnungen 37 eingeführt wird, wi:d nicht direkt auf die Platte 31 geblasen, sondern, auf die
zentralen Bereiche oder auf Bereiche etwas oberhalb davon an den gegenüberliegenden Seiten der vertikalen
Wand 38, die längs der Mittellinie der Platte 31 und in Längsrichtung des Topfes 21 liegt. Nach der Zerstreuung
durch die vertikale Wand 38 erfahren die Primärluftströme eine Dreh- oder Wirbelbewegung gemäß
Pfeilen A und B und gelangen in Berührung mit dem verdampften öl, so daß eine lokale Verbrennung vermieden
wird. Wenn der ölbehälter 9 leer wird und die Flüssigkeitshöhe in der ölsteuereinrichtung 8 abfällt,
wird das Volumen an der Platte 31 zugeführtem Öl sehr gering und das Volumen an öl in jeder dreidimensiona-
len Pore der Platte 31 erheblich verkleinert. Wenn die
Primärluft direkt auf die Platte 31 durch die Einlaßöffnungen 37 geblasen wird, wird die Verteilung des Luftvolumens
auf die Platte, die ein sehr geringes Volumen an durchdringendem öl enthält, unausgeglichen, und
folglich tritt lokal eine unvollständige Verbrennung an Bereichen der Platte 31 auf, an denen eine große Luftmenge
%'crhanden ist. Um dieses Problem einer unvollständigen
Verbrennung zu vermeiden, wird die eingeführte Luft durch die vertikale Wand 38 zur Verteilung
gebracht und damit eine ungleichmäßige Verteilung der Luft auf der Platte 31 verhindert, so daß as Auftreten
einer unvollständigen Verbrennung ebenfalls vermieden ist
Wenn der Brenner im stationären Verbrennungszustand arbeitet, erzeugt die Flamme eine große Wärmemenge und nimmt das Volumen an verdampftem öl pro Einheitsverdampfungsfläche der Platte 31 zu. Dies hat zur Folge, daß für ein großes Volumen an zu verdampfendem Öl eine ausreichend große Fläche vorliegt. AIlgemein gilt daher, daß die notwendige Verdampfungsfläche für einen (^verdampfungsbrenner im wesentlichen von der Verbrennungsübergangszeit abhängt.
Wenn der Brenner im stationären Verbrennungszustand arbeitet, erzeugt die Flamme eine große Wärmemenge und nimmt das Volumen an verdampftem öl pro Einheitsverdampfungsfläche der Platte 31 zu. Dies hat zur Folge, daß für ein großes Volumen an zu verdampfendem Öl eine ausreichend große Fläche vorliegt. AIlgemein gilt daher, daß die notwendige Verdampfungsfläche für einen (^verdampfungsbrenner im wesentlichen von der Verbrennungsübergangszeit abhängt.
Es ist möglich, die Verbrennungsübergangszeit wie erwähnt zu verringern. Dies ermöglicht eine erhebliche
Verkleinerung der Fläche der Bodenwand des Verdampfertopfes 21 und damit eine Herabsetzung der Abmessung
des Brenners in einem Heizgerät Die Erfindung liefert daher einen Beitrag, die Gesamtabmessung
von einem Kerosinraumheizgerät mit Zwangsumwälzung für Haushaltszwecke zu verringern.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. ölverdampfungsbrenner mit einem Verdampfertopf, einer die Brennstoffverdampfung fördernde
Platte aus einer dünnen Schicht aus porösem Material, die die gesamte Bodenfläche des Verdampfertopfes
bedeckt, einen nach oben gewölbten Abschnitt sowie eine dreidimensionale Maschenstruktur
aufweist, in der die Poren eine geeignete Größe haben, um ein Durchdringen des gesamten Körpers
der Brennstoffverdampfung fördernden Platte mit öl mittels Kapillarwirkung zu bewirken;
eine (!!zuführeinrichtung mit einer oberhalb des Bodens des Verdampfertopfs angeordneten ölzuführleitungsöffnung,
wobei die die Brennstoffverdampfung fördernde Platte zur Zuführung von frei geregelten Ölmengen über der Öffnung angeordnet
ist, und nut
einer Zuführeinrichtung zur Zuführung von Primärluft für die Verbrennung zu der Brennstoffverdampfung
fördernden Platte durch mehrere in der vorderen und hinteren Wand des Verdampfertopfs nebeneinander
angeordnete Primärlufteinlaßöffnungen, wobei die Oberflächen der Poien der Brennstoffverdampfung
fördernden Platte als ölverdampfungsflächen und die Strahlungswärme der Flamme aufnehmende
Flächen wirken, dadurch gekennzeichnet,
daß die Brdinstoffverdampfung fördernde Platte (31) mindestens einen gesanv ;n, angehobenen Umfangsabschnitt
zur Schiffung eines nach oben geneigten Abschnitts (32) aufweiv und
daß sich die ölzuführleitung (6) unter dem nach oben geneigten Abschnitt (32) zum freien Durchfluß in mindestens einen Ölkanal (33) öffnet
daß sich die ölzuführleitung (6) unter dem nach oben geneigten Abschnitt (32) zum freien Durchfluß in mindestens einen Ölkanal (33) öffnet
2. Ölverdampfungsbrenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verdampfertopf (21) aus Blech hergestellt ist und einen horizontalen, rechteckigen Querschnitt
aufweist,
daß der 'umfangsabschnitt der Brennstoffverdampfung
fördernden Platte (31) mit dem nach oben geneigten Abschnitt (32) sich längs des Verdampfertopfes
(21) erstreckt, und
daß die vorderen und hinteren gegenüberliegenden Wände (24, 25) des Verdampfertopfes mit oberen
und unteren nach innen vorstehenden Verengungsteilen (27, 28; 29, 30) ausgebildet sind, die bezüglich
der Hauptachse des Verdampfertopfes (21) symmetrisch angeordnet sind, wobei die Primärluftöffnungen
(41) der Primärluftzuführeinrichtung in unteren schräg verlaufenden Abschnitten der unteren Verengungsteile
(29, 30) und die Sekundäreintrittsöffnungen (41) in oberen schrägverlaufenden Abschnitten
der unteren Verengungsteile (29, 30) zur Zuführung von Sekundärluft zu einem über den unteren
nach innen gerichteten Teilen (29, 30) angeordneten inneren Teil des Verdampfertepfes angeordnet
sind.
3. ölverdampfungsbrenner nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß auf der Brennstoffverdampfung fördernden Platte (31) eine vertikale
Wand (38) angeordnet ist, die sich längs ihrer Mittellinie erstreckt, so daß sie durch die Primärlufteinlaßöffnungen
(41) eingeleitete Primärluft auf die vertikale Wand (38) auftrifft.
Die Erfindung betrifft einen Ölverdampfungsbrenner gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, gemäß
DE-GM 73 39 572.
Bei ölverdampfungsbrennern wird das längs der Bodenplatte
eines Verdampfertopfes strömende öl durch die Strahlungswärme einer Flamme in einem oberen
Bereich des Topfes erhitzt, um es zu ,verdampfen. Zum
Zeitpunkt des Beginns der Verbrennung wird eine Zündeinrichtung eingeschaltet, um das auf der Topfbodenplatte
strömende öl zu zünden. Durch die Verbrennung des gezündeten Öls entsteht Wärme, die das öl in
anderen Zonen der Bodenplatte zum Verdampfen bringt Das Volumen an verdampftem öl nimmt allmählich
zu, wobei mit zunehmendem Volumen an verdampftem Öl die Verbrennungsstelle sich nach oben bewegt
Wenn die Verbrennung bis zu einem Verbrennungsab-
teil in einem oberen Bereich des Verdampfertopfes gelangt ist und das Volumen an verdampftem öl einen ausgeglichenen
Zustand annimmt, ist der stationäre Verbrennungszustand erreicht Danach geben die Brenner
eine bestimmte Wärmeleistung ab.
Mit Ölverdampfungsbrennern bekannter Bauart (z. B. US-PS26 38 160) sind gewisse Nachteile verbundea
Zum einen ist die Zeit von der Zündung bis zum Erreichen des stationären Verbrennungszustandes lang, d. h.,
es liegt eine lange Verbrennungsübergangszeit bzw. Anheizzeit vor, se daß hinsichtlich der Vornahme einer
Heizfunktion mit voller Kapazität eine starke Verzögerung gegeben ist Des weiteren ist es unmöglich, einen
kompakten Brenner zu erhalten. Drittens ist die Einhaltung enger Toleranzen erforderlich, um die Bodenplatte
des Verdampfertopfes auf einer horizontalen Ebene anzuordnen. Wenn der Verdampfertopf so angeordnet
ist, daß seine Bodenplatte auch nur geringfügig zur Horizontalen geneigt liegt, findet eine Verbrennung
des Öls nur am unteren Bert>ch der Bodenplatte
und nicht an einem höheren Bereich desselben statt Es entsteht somit eine unausgeglichene Verbrennung im
Verdampfertopf mit der Folge, daß lokal eine unzureichende Luftzufuhr und eine übermäßige Luftzufuhr vorliegt,
was zu einer unvollständigen Verbrennung des
Öls führt
Aus dem DE-GM 73 39 572 ist eine Brennerkonstruktion bekannt, bei der ein poröses Material, z. B. Asbest,
mit dem Brennerboden, der einen kreisförmigen Querschnitt und einen mittleren konvexen Abschnitt
aufweist, in enger Berührung steht, wobei der Boden einen ringförmigen Umfangsabschnitt hat, dem Öl oberhalb
des porösen Materials von einer Ölzuführleitung zugeführt wird.
Bei dieser Konstruktion befindet sich das poröse Material mit dem Boden des Brenners in enger Berührung.
D. h., daß das durch die Ölleitung oberhalb des porösen Materials zugeführte öl sich nicht schnell verteilen
kann und sich an der öffnung der Ölzuführleitung ansammelt. Somit ist es schwierig, eine Verteilung der
Flamme und eine Temperaturerhöhung des in dem porösen Material angesammelten Öls zu erreichen, wodurch
die Anheizphase des Brenners verzögert wird.
Die Ursachen, weswegen die bekannten ölbrenner die vorgenannten Nachteile haben, werden nachfolgend
im Detail erläutert. Was die lange Verbrennungsübergangszeit betrifft, so hängt diese bekanntlich in weitem
Umfang von der zeitlichen Zunahme des Volumens an verdampftem Öl nach der Zündung ab. Das Volumen an
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP3712176U JPS5548246Y2 (de) | 1976-03-27 | 1976-03-27 | |
| JP3805376U JPS52129035U (de) | 1976-03-29 | 1976-03-29 | |
| JP1976072360U JPS584010Y2 (ja) | 1976-06-03 | 1976-06-03 | ポット式燃焼器 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2713279A1 DE2713279A1 (de) | 1977-10-06 |
| DE2713279C2 true DE2713279C2 (de) | 1983-11-10 |
Family
ID=27289336
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19772713279 Expired DE2713279C2 (de) | 1976-03-27 | 1977-03-25 | Ölverdampfungsverbrenner |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2713279C2 (de) |
| FR (1) | FR2345666A1 (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0061690A1 (de) * | 1981-03-31 | 1982-10-06 | Walter Kroll Firma | Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Zünden und Reinigen eines Ölofens, insbesondere eines Altölofens |
| JPS58185716U (ja) * | 1982-06-01 | 1983-12-09 | 株式会社トヨトミ | ポット式石油燃焼器 |
| JPS58208510A (ja) * | 1982-05-28 | 1983-12-05 | Toyotomi Kogyo Co Ltd | 石油燃焼器の点火装置 |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE7339572U (de) * | 1974-04-18 | Hertel R | Brennerkopf für ölofen | |
| US2638160A (en) * | 1950-12-29 | 1953-05-12 | Benner Nawman Inc | Pot type fuel oil burner |
-
1977
- 1977-03-25 DE DE19772713279 patent/DE2713279C2/de not_active Expired
- 1977-03-25 FR FR7709058A patent/FR2345666A1/fr active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AU2358377A (en) | 1978-06-08 |
| FR2345666B1 (de) | 1981-08-28 |
| DE2713279A1 (de) | 1977-10-06 |
| FR2345666A1 (fr) | 1977-10-21 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| D2 | Grant after examination | ||
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