DE2712379A1 - Texturiermaschine - Google Patents
TexturiermaschineInfo
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- D—TEXTILES; PAPER
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- D02G—CRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
- D02G1/00—Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics
- D02G1/02—Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist
- D02G1/0206—Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist by false-twisting
- D02G1/0266—Producing crimped or curled fibres, filaments, yarns, or threads, giving them latent characteristics by twisting, fixing the twist and backtwisting, i.e. by imparting false twist by false-twisting false-twisting machines
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- Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
- Warping, Beaming, Or Leasing (AREA)
Description
Patentanmeldung
ERNEST SCRAGG & SONS LIMITED
P.Ü.Box l6, Sunderland Street Works,
Macelesfield, Cheshire, England
ERNEST SCRAGG & SONS LIMITED
P.Ü.Box l6, Sunderland Street Works,
Macelesfield, Cheshire, England
Texturiermaschine.
Die Erfindung betrifft eine Texturiermaschine mit einer größeren
Anzahl von Textilfaden einer Falschdrallnräuselung unterziehenden Bearbeitungsstationen, in welcher die nicht texturierten
Textilfaden an jeder Bearbeitungsstation von einer Zufuhrstelle über einen Heizer und durch eine Kühlzone in eine Falschdralleinrichtung
laufen und der in dieser erzeugte Drall zurücklaufend im Heizer fixiert wird. Im Heizbereich wird die Fadentemperatur
bis dicht an den Schmelzpunkt erhöht und in der
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• 3·
Kühlzone die Fadentemperatur so weit herabgesetzt, daß der Faden ausreichend stabilisiert ist, um der Einwirkung der Falschdralleinrichtung
widerstehen zu Können.
Beim Strecktexturieren werden die Textilfaden ungestrecKt oder
teilweise gestreckt der Maschine zugeführt, wobei sie im letzteren Fall entweder vor der Falschdrallkräuselung in einem gesonderten
Streckgang (sequentiell) oder zugleich mit der Falschdrall^räuselung
(simultan) fertiggestrecttt werden, während in den sogenannten
Doppelheizer-Maschinen die Fäden von der Falschdralleinrichtung einen zweiten Heizer unter gesteuerten Voreilbedingungen
durchlaufen, so daß sich als EndproduKt ein Kräuselfaden mit im Vergleich zu sogenannten Drehstretchfäden aus einer Einzelheizer-Maschine
geringer Dehnfähigkeit ergibt.
All dies ist an sich bekannt und es wurde auch bereits vorgeschlagen,
die Textilfaden in der Kühlzone zwangsläufig zu kühlen, statt sie lediglich dadurch abkühlen zu lassen, daß man sie der
Raumtemperatur aussetzte, wobei für diesen Zweck bereits Kühlräume, Kühlrohre, Kühlmantel und Kontaktblöcke auf Rohrleitungen
mit Luft- oder Wasserzirkulation oder dgl. als Kühlmittel vorgeschlagen wurden.
Bei den bisher bekannten Texturiermaschinen sind die Zuführspulen
auf einem sogenannten abseits stehenden Spulengestell angeordnet, auf welchem sie in Etagen und Ständern gelagert sind und gewöhnlich
jeder zu behandelnde Textilfaden von einer mit einer Reservespule verbundenen Zuführspule abläuft.
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Das Spulengestell kann im Ganzen feststellen oder auch wenigstens teilweise bewegbar ausgebildet sein, und kann beispielsweise
einen feststehenden Rahmen besitzen, welchem bewegbare Unterrahmen
zugeordnet sind, deren jeder eine vorgegebene Anzahl von Zulieferspulen trägt.
Diese Spulengestelle sind vielfach reichlich hoch, da die Zulieferspulen
groß sind, sodaß ein typisches abseits stehendes Spulengestell mit sechs übereinander angeordneten Reihen von
Zulieferspulen manchmal 2m hoch ist, wodurch das Bedienungspersonal
gezwungen ist, verfahrbare Plattformen mit Trittleitern zu verwenden, um sowohl das Spulengestell wie die von diesem
versorgte Texturiermaschine bedienen zu können.
Bei modernen Texturiermaschinen geht der Trend dahin, sie
doppelseitig auszubilden und auf jeder Seite eine große Anzahl von Texturierstationen anzuordnen, wobei beispielsweise 108
derartige Texturierstationen an jeder Seite liegen, welche durch entsprechende abseits stehende Spulengestelle versorgt werden,
während zwischen dem Spulengestell und der Maschine ein entsprechender Gang für das Bedienungspersonal oder ein Bedienungsgang
vorgesehen ist.
Bei der ständig weitergehenden Entwicklung derartiger Maschinen zur Erhöhung der Produktionsraten durch Steigerung der Durchlaufgeschwindigkeiten
der Textilfaden sind die Fixierungsheizer und die zweiten Heizer fortlaufend langer ausgebildet worden,
was auch für die Kühlzonen zutrifft, sodaß bei modernen Maschinen vielfach bereits Fixierungsheizer von 2m, 2,5m und Jm Länge sowie
zweite Heizer von 1,5m bis 2m Länge verwendet werden.
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4 5 *
Bei Maschinen, bei denen die Textilfaden senkrecht nach unten durch die Maschine hindurchlaufen, sind auf diese V/eise Soppelheizer-Maschinen
entstanden, welche nahezu 6m hoch sind, sodaß sich außer den offenkundigen Nachteilen einer derart großen
Höhe sich noch durchaus unerwünscht lange Padenläufe ergeben, welche sich in unkontrollierbarer Weise vom Spulengestell zu den
oberen Einlaufenden der Fixierungsheizer erstrecken.
Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, eine Texturiermaschine
der eingangs genannten Art in der Weise auszubilden, daß sich eine geringere Bauhöhe ergibt und unkontrollierbar lange
Fadenläufe entfallen.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung eine Texturiermaschine
mit abseits stehendem Spulengestell vor, welche im wesentlichen dadurch gekennzeichnet ist, daß nahe dem Spulengestell
stehende Fixierungsheizer mit erheblich über dem Boden der Fabrikhalle liegenden Einlaufenden angeordnet sind und daß
von den über das Spulengestell hinausragenden Auslaufende langgestreckte Stabilisier- und KUhlführungen den Bedienungsgang
überspannend schräg nach unten zu einem Texturierabschnitt verlaufen, welcher zumindest Falschdrall- und Aufwickeleinrichtungen
aufweist.
Dabei sind die Fixierungsheizer vorzugsweise an der gleichen Seite der Maschine wie das Spulengestell angeordnet und letzteres
steht dem Texturierabschnitt durch den Bedienungsgang getrennt gegenüber. Außerdem können im Texturierabschnitt zweite Heizer
zur Behandlung der von den Falschdralleinrichtungen zu den Aufwickeleinrichtungen
laufenden Textilfaden vorgesehen sein.
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Eine genauere Erläuterung der Erfindung ergibt sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der beiliegenden Zeichnung; es zeigt
Fig.l eine erfindungsgemäße Doppelheizer-Texturiermaschine in
Stirnansicht von der linken Seite her in schernatischer Darstellung; und
Fig.2 einen Ausschnitt aus der in Fig.l dargestellten Stabilisier-
und Kühlführung in perspektivischer Darstellung.
Die in Fig.l dargestellte Texturiermaschine besitzt einen abseits
stehenden Abschnitt 10 mit dem Spulengestell oder den Spulengestellen, welcher von einem Texturierabschnitt 12 durch
einen Bedienungsgang 11 getrennt ist. In der Zeichnung ist lediglich die linke Hälfte der kompletten Maschine dargestellt, da die
rechts von der Längsmittellinie IJ verlaufende rechte Hälfte ein
Spiegelbild der linken Hälfte ergibt.
Die Maschine ist als Texturiermaschine mit einer größeren Anzahl
von Bearbeitungsstationen ausgebildet, wenn auch in der Stirnansicht nur ein einziger Fadenlauf dargestellt werden kann.
Ein Spulengesteilrahmen 14 trägt auf einzelnen Ständern in
sechs Reihen übereinander Fadenzulieferspulen 15, wodurch sich eine Spulengestellhöhe von etwa 2,8m bis zu den Querträgern 16
ergibt, welche die Spulengestelle mit dem Texturierabschnitt verbinden. Dabei brauchen die Spulen 15 nicht auf dem feststehenden
Hauptgestell montiert zu sein, sondern sie können auch
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auf nicht dargestellten verfahrbaren Untergestellen angeordnet sein, deren jedes eine vorgegebene Anzahl von Spulen trägt.
Die Fixierungsheizer 17» von denen in der Figur nur einer dargestellt
ist, sind senkrecht nahe dem Spulengestell und vorzugsweise, wie dies dargestellt ist, an der gleichen Seite der Maschine
wie das Spulengestell 10 angeordnet, welches dem Texturierabschnitt 12 durch den Bedienungsgang 11 getrennt gegenüberliegt,
wobei die Heizer am Spulengesteilrahmen 14 befestigt sind. Das Einlaufende 18 des Heizers 17 liegt deutlich über dem Boden
der Fabrikhalle und etwa in der Mitte der Spulengesteilhöhe, wobei der Heizer eine Länge von 2m besitzt und über das Spulengestell
hinausragt. Vom oberen Auslaufende des Heizers läuft der zu behandelnde Textilfaden Y über eine langgestreckte Stabilisier-
und Kühlführung 19, welche den Bedienungsgang 11 überspannt und steil nach unten dem Texturierabschnitt 12 zuläuft, wobei
diese Führung eine Länge von etwa 2,2m besitzt, je nachdem, wie lang der Heizer 17 ist, welcher auch 2,5 oder J5m oder darüber
lang sein kann, ohne daß eine drastische Abwandlung der Maschine erforderlich wäre.
Von der Führung 19 läuft der Textilfaden in eine Falschdralleinrichtung
20 des Texturierabschnittes 12 ein, welche vorzugsweise eine Reihe von einander überlappenden Friktionsscheiben
besitzt, wie dies in den GB-PSen 1 419 085 und 1 419 086 beschrieben
ist. Von dieser Falschdralleinrichtung 20 läuft der Textilfaden durch einen zweiten Heizer 22 und von diesem zu
einer Aufwickeleinrichtung 2j5.
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Am Einlaufende 18 des Heizers sind die üblichen Zuführrollen vorgesehen, zwischen der Falschdralleinrichtung 20 und dem zweiten
Heizer 22 die üblichen Zwischenrollen 25, während die üblichen
Abzugsrollen 26 zwischen diesem zweiten Heizer 22 und der Aufwickeleinrichtung 23 angeordnet sind. Der zweite Heizer 22
könnte naturgemäß auch fortfallen, sodaß sich statt einer Doppelheizer-Maschine eine Einfachheizer-Maschine ergibt.
Wie die linke Seite der Fig.l zeigt, verlassen sechs Textilfaden
von einem sechs Zulieferspulen tragenden Ständer das Spulengestell etwa in der Mitte seiner Höhe, um in die Zulieferrollen
24 einzulaufen, wobei von dem die Spulen tragenden Ständer jeweils drei Fäden nach oben und drei Fäden nach unten den Zulieferrollen
zulaufen.
Für die Maschine ist außerdem von dem Bedienungsgang 11 eine verfahrbare Trittleiter 27 mit einer Plattform 28 vorgesehen,
von welcher aus der auf dieser Plattform 28 stehende Bedienungsmann die Zulieferrollen 24 und die Falschdralleinrichtungen
jederzeit leicht erreichen kann.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung einer Texturiermaschine
wird die Stabilität des Fadenlaufes optimiert, da sich keine langen Fadenläufe ergeben, welche in unkontrollierbarer Weise
durch den Raum hindurchlaufen, während ein weiterer Vorteil darin besteht, daß ohne Schwierigkeiten Fisierungsheizer 17 unterschiedlicher
Länge und ebenso schnell längere Kühl- und Stabilisierführungen 19.entsprechend den jeweils ausgewählten Heizerlängen
eingesetzt werden können, sodaß dem Verbraucher je nach
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Wunsch Maschinen unterschiedlicher Leistung in Bezug auf die Durchlaufgeschwindigkeit geliefert werden können, ohne daß dadurch
der Grundaufbau der Maschine verändert werden müßte.
Wenn auch die Stabilisier- und Kühlführungen irgendeine gewünschte
Form haben können, beispielsweise entsprechend den Durchlaufgeschwindigkeiten der Textilfaden als durch Raumluft
gekühlte Platten oder als von innen her durch ein zirkulierendes Kühlmedium gekühlte Führungen ausgebildet sein können, ist in
den Figuren eine derartige Führung in Form eines Hohlprofiles dargestellt, welches eine in Längsrichtung verlaufende Fadenführerrille
JQ besitzt, wobei Kühlwasser über oben und unten an
das Hohlprofil 29 angeschlossene Sammelrohre durch dieses Hohlprofil
29 in Umlauf gebracht wird.
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AO
Leerseite
Claims (2)
1. Texturiermaschine mit abseits stehenden Spulengestell, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixierungsheizer (17) nahe dem Spulengestell (10) stehend mit erheblich
über dem Boden der Fabrikhalle liegenden Einlaufenden (l8) angeordnet sind und daß von den über das Spulengestell hinausragenden
Auslaufende langgestreckte Stabilisier- und Kühlführungen (19) den Bedienungsgang (11) überspannend schräg nach unten
zu einem Texturierabschnitt (12) verlaufen, welcher zumindest Falschdrall- und Aufwickeleinrichtungen (20; 25) aufweist.
2. Texturiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fixierungsheizer (17) an der gleichen Seite der Maschine wie das Spulengestell (10) angeordnet sind und letzteres dem
Texturierabschnitt (12) durch den Bedienungsgang (11) getrennt gegenübersteht.
3· Texturiermaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß im Texturierabschnitt (12) zweite Heizer (22) zur Behandlung der von den Falschdralleinrichtungen (12) zu den
Aufwickeleinrichtungen (23) laufenden Textilfaden (Y) vorgesehen
sind.
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ORIGINAL INSPECTED
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ID=9989140
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: RIETER-SCRAGG LTD., MACCLESFIELD, CHESHIRE, GB |
|
| 8366 | Restricted maintained after opposition proceedings | ||
| 8325 | Change of the main classification |
Ipc: D02G 1/02 |
|
| 8305 | Restricted maintenance of patent after opposition | ||
| D4 | Patent maintained restricted |