DE2712015A1 - Vorgefertigte reinigungsstation - Google Patents
Vorgefertigte reinigungsstationInfo
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Description
Vorgefertigte Reinigungpstation
Die Erfindung bezieht sich auf eine vorgefertigte Roinigungsstation zur Reinigung von Abwässern städtischen
oder industriellen Ursprungs. Diese Stationen weisen einen Kanal zur Oxydation oder Aktivierung der Schlämme durch Zuführung
aufgelösten Sauerstoffs, ein Dekantierbecken und eventuell ein Becken zur Stabilisierung und Verdickung
der Schlämme auf. Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf vorgefertigte Elemente zum Aufbau des Kanals zur Oxydation
der Schlämme.
500-(271(PED)-TSl
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Es ist bekannt, die Abwasser durch Kontaktierung mit Luft in einem Oxydationsbecken bis zur teilweisen oder gesamten
Mineralisierung der Schlämme zu behandeln, wonach eine Dekantierung der Schlämme und eine Abtrennung des
gereinigten Wassers folgen. Die Reinigungsstationen weisen also ein Oxydationsbecken auf, in dem man die Abwässer
durch Einblasen von Druckluft oder durch Umrühren mit Bürsten, Schaufeln, Turbinen usw. in Kontakt mit Sauerstoff
bringt. Die Stationen weisen außerdem Becken zum Dekantieren der Schlämme nach der Oxydation und ggf.
Speicherbecken zwecks Verdickung der Schlämme auf.
Die Oxydationsbecken sind meistens Becken von quadratischer oder rechteckiger Form. Jedoch ermöglicht diese
Beckenart nicht das Erzielen eines optimalen Wirkungsgrades. Man hat bereits vorgeschlagen, Becken vom Kanaltyp
zu verwenden, die ein besseres Durchrühren und damit einen bessern Oxydationswirkungsgrad ermöglichen. Jedoch ist der
Gestehungspreis der in herkömmlicher Art aufgebauten Becken dieses Typs im Vergleich mit dem der Becken von quadratischer
oder rechteckiger Form sehr hoch.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Reinigungsstation mit einem Belüftungsbecken des Kanaltyps zu
entwickeln, dessen Gestehungspreis merklich niedriger liegt.
Gegenstand der Erfindung, womit diese Aufgabe gelöst wird, ist eine vorgefertigte Reinigungsstation für Stadtoder
Industrieabwässer mit einem Oxydationsbecken des Kanaltyps, mit dem Kennzeichen, daß das Oxydationsbecken
durch Zusammensetzen von quaderförmigen Rohrelementen aus Beton mit öffnungen gleicher Abmessung zum Einlaß und Auslaß
der zu behandelnden Abwässer und einer Innenauskleidung aus einer bis über die Einlaß- und/oder Auslaßöffnun-
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gen der zu behandelnden Abwasser vorstehenden Folie aus thermoplastischem Material auf dem Boden und den Seitenwänden
zur Bildung eines vorspringenden Latzes aufgebaut ist.
Zur Durchführung des Zusammenbaus setzt man die quaderförmigen Rohrelemente seitlich so zusammen, daß
die Wassereinlaßöffnung eines Elements an der Wasserauslaßöffnung des vorigen Elements anliegt, und schweißt den
Latz der thermoplastischen Auskleidungsfolie eines der Elemente auf die Auskleidung des anderen Elements. Man
erreicht so die Abdichtung der Verbindungsstelle zwischen zwei Elementen. Die Überlappung erstreckt sich vorzugsweise
in der Strömungsrichtung des Wassers.
Die Auskleidung wird mit irgendeinem thermoplastischen Stoff vorgenommen, der sich zum Verschweißen mit
sich selbst durch Erhitzen eignet. Sie kann aus Butylkautschuk, Neopren, Polyäthylen oder Polyvinylchlorid
bestehen. Die Auskleidung kann auch aus einer Bitumenschicht bestehen, die mit einer Folie aus thermoplastischem
Material, wie beispielsweise Polyvinylchlorid, verbunden ist.
Die Auskleidung aus thermoplastischem Stoff wird auf dem Boden und den Wänden jedes quaderförmigen Elements
durch Kleben oder Verkitten befestigt. Im letzteren Fall wird die Folie aus thermoplastischem Material vorteilhaft
auf einer ihrer Oberflächen mit Vorsprüngen versehen, und man stellt das quaderförmige Element her,
indem man den Beton auf die die Vorsprünge aufweisende Fläche gießt. So dienen diese zur Verankerung der Folie
aus thermoplastischem Stoff im Beton. Die Fig. 1 zeigt beispielsweise eine mit Vorsprüngen versehene Folie nach
Verankerung im Beton.
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Zum Aufbau der Reinigungsstation verwendet man wenigstens zwei Arten von vorgefertigten Elementen. Der erste
Elementtyp ist in der Fig. 2 dargestellt. Er besteht aus einem ouaderförmigen Rohr 1 von rechteckigem oder
quadratischem Querschnitt. Das Rohr ist an seinen beiden Enden 2 und 2' offen. Der Boden und die Seitenwände 3 und
y sind mit einer Folie 4 aus thermoplastischem Material bedeckt, deren Vertikalschnitt U-Form hat. In Fig. 2
bildet die thermoplastische Folie 4 an den Enden 2 und 21
je einen vorstehenden Latz 5. Diese Anordnung ermöglicht die wunschgemäße Ausrichtung des Elements zur Zeit der
Zusammensetzung. Jedoch muß in der Mehrzahl der Fälle der eine vorspringende Latz bei der Montage abgeschnitten
werden. Nach einer anderen Ausführungsart weist das Element von vornherein nur einen vorspringenden Latz auf.
Die Decke 6 ist mit einer öffnung 7 versehen. Diese öffnung kann offen bleiben oder einen BelUftungskamin oder
einen metallischen Rost aufnehmen, der die Verbreitung der gebildeten Aerosole im Oxydationskanal verhindert. In
der öffnung 7 befestigt man die erforderlichen Einrichtungen zur Belüftung des Wassers, wie z. B. Bürsten,
Schnecken, Turbinen usw.. Der Abschnitt der Wände aus Beton an den Enden 2 und 2' des Elements kann mit einer
Einrichtung versehen sein, die das Zusammensetzen zweier benachbarter Elemente fördert. Er kann z. B. derart abgeschrägt
sein, daß sich die Elemente durch Einschieben zusammensetzen lassen. Jedoch können, da die Innenauskleidung
eine vollkommene Abdichtung nach dem Schweißen ergibt, die verschiedenen Elemente auch einfach nebeneinandergesetzt
werden.
Die Abmessung der Elemente ist variabel. Ihre Höhe h und ihre Breite 1 können z. B. zwischen 1,50 und 3,00 m
und die Länge L zwischen 2,00 und 5,00 m schwanken. Um
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den durch die Straßentransporte auferlegten Abmessungsnormen zu genügen, baut man vorzugsweise Elemente mit
folgenden Abmessungen: 2,50 χ 2,50 χ 5,00 m. Die Dicke der Wände kann zwischen 7 und 15 cm variieren. Sie ist
zweckmäßig 8 cm. Die Abmessung des vorstehenden Latzes 5 variiert beispielsweise zwischen 10 und 30 cm. Sie ist
für die Elemente der Abmessungen von 2,50 χ 2,50 χ 5,00 m zweckmäßig gleich 20 cm.
Ein zweiter Elementtyp ist in Fig. 3 dargestellt. Dieses Element besteht ebenfalls aus einem·Rohrnuader
mit einer öffnung an einem der Enden 12. Die andere öffnung
12' mündet in einer der Seitenwände 13 an deren zur
öffnung 12 entgegengesetztem Ende. Der durch die zweite Seitenwand 13' und die den Quader abschließende vertikale
Wand gebildete Winkel ist von einer Trennwand 18 geschnitten. Nach einer Ausfiihrungsart ist diese Trennwand eben.
Nach einer anderen Ausführungsart, wie in Fig. 3 dargestellt, weist sie Kreisbogenform auf, welche Ausführun^sart
vom hydraulischen Standpunkt aus günstiger ist. Die Merkmale der Auskleidung sind die gleichen wie beim
ersten Elementtyp. Die Höhe und die Breite sind gleich der des ersten Elements. Die Länge kann unterschiedlich
sein, schwankt jedoch im gleichen Bereich. Dieses Element dient zur Änderung der Richtung des Wasserstroms im Kanal.
Diese beiden Elementtypen sind die Basiselemente. Gewisse abgeänderte Elemente können verwendet werden, um
die Einspeisung des zu behandelnden Wassers sowie das Überlaufen der aktivierten Schlämme zu ermöglichen.
Fig. 4 zeigt ein Basiselement des ersten Typs mit Abänderung zur Ermöglichung des Auslasses der Wässer durch
überlauf. Es ist den Elementen des ersten Typs mit der Aus-
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nähme identisah, daß im oberen Teil einer der Seitenwände
33 eine oder mehrere öffnungen zum Abführen der Wässer
angebracht sind. Diese öffnungen können rund, quadratisch oder rechteckig sein. Die Elemente des zweiten Typs können
in gleicher Weise abgewandelt sein.
Die Elemente des ersten und des zweiten Typs können auch abgewandelt sein, um das Einführen der Abwässer zu
ermöglichen. Diese abgewandelten Elemente weisen ebenfalls öffnungen in einer Seitenwand auf. In diesem Fall sind sie
jedoch auf einer Höhe angebracht, daß sie sich oberhalb des Wasserspiegels befinden.
Die Elemente werden durch Gießen von armiertem und unter Schwingung versetztem Beton hergestellt. Wie vorher
erläutert, kann die Auskleidung entweder zur Zeit des Betongusses eingekittet oder nachher aiigeklebt werden.
Zum Aufbau einer Reinigungsstation ordnet man die Elemente eins nach dem anderen an und verschweißt dann
unter Erhitzen den vorstehenden Latz eines der Elemente mit der Auskleidung des folgenden Elements. Die Elemente
können auf ein Sandbett oder auf das natürliche planierte Gelände gelegt werden. Da die Verbindung zwischen zwei
Elementen durch die thermoplastische Auskleidungsschicht gesichert ist, bewahrtdie Einheit nämlich eine gewisse
Elastizität. Folglich stören leichte Unregelmäßigkeiten des GelBndes sowie leichte Bewegungen desselben nicht.
Insbesondere unterbrechen sie die Abdichtung nicht. Die Elemente können auch auf eine Betonform gelegt werden.
In diesem Fall braucht die Form nicht sehr dick zu sein. Die Station kann auch teilweise oder ganz in den Boden
eingesenkt sein.
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Die Elemente werden entweder durch Spannen mittels Kabeln oder, wenn sie auf einer Betonform ruhen, durch
eingegossene Verankerungen gehalten.
Die Anordnung der Elemente beim Aufbau der Reinigungsstation kann je nach den Bedürfnissen und dem verfügbaren
Gelände modifiziert werden. Die Elemente des ersten Typs können derart aneinandergereiht werden, daß sie einen geraden
Oxydationskanal bilden, den man mit einem herkömmlichen Dekantierbecken verbindet. Jedoch werden die Elemente
vorzugsweise so angeordnet, daß sie einen geschlossenen, das Dekantierbecken umfassenden Kanal bilden, wobei die
Seitenwände der Elemente, die zum Kanal gehören, wenigstens teilweise gleichzeitig als Seitenwände für das Dekantierbecken
dienen. Ebenso können die Elemente das Becken zur Verdickung der Schlämme umgeben. Man kann so sehr kompakte
Reinigungsstationen fertigstellen.
Die Flg. 5 bis 7 zeigen schematisch verschiedene mögliche
Anordnungen für den Aufbau von Reinigungsstationen mit Hilfe der erfindungsgemäßen vorgefertigten Elemente.
Die in Fig. 5 dargestellte Station ist die einfachste.
Sie weist vier vorgefertigte Elemente auf, die ein Dekantierbecken umgeben. Fig. 6 zeigt eine andere Anordnung, bei
der der Kanal das Dekantierbecken umgibt. Bei der in Fig. dargestellten Station umgeben die den Kanal bildenden vorgefertigten
Elemente gleichzeitig das Dekantierbecken und das Becken zur Verdickung der Schlämme. Es ist offenbar,
daß die Erfindung auf die obigen Anordnungen nicht beschränkt ist, sondern daß diese vom Fachmann Je nach Bedarf unendlich
variiert werden können. Außerdem ist zu bemerken, daß die Anordnung der Elemente einer aufgebauten Station auch
später abgeändert werden kann. Die Station läßt sich insbesondere leicht vergrößern. Es genügt nämlich, die Auskleidung
aus thermoplastischem Material zwischen zwei EIe-
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menten durchzutrennen und die zusätzlichen erforderlichen Elemente ein- bzw. anzufügen.
Wenn die vorgefertigten Elemente das Dekantierbecken umgeben, kann dieses auf verschiedene Weisen hergestellt
sein. Nach einer ersten Ausführungsart ist der Dekantierbeckenboden flach und auf dem gleichen Niveau wie der
Boden der den Kanal bildenden Elemente. Insbesondere dient die die den Kanal bildenden Elemente tragende Betonform
gleichzeitig als Boden für das Dekantierbecken. Die Abdichtung wird durch Auskleiden des Bodens und der Wände
mittels einer Folie aus thermoplastischem Material wie bei den vorgefertigten Elementen erhalten. Indessen muß in
diesem Fall die Auskleidung auf dem Bauplatz vorgenommen werden. Fig. 8 zeigt ein Dekantierbecken dfeser Art. Nach
einer anderen Ausführungsart liegt der Boden des Dekantierbeckens auf einem tieferen Niveau als dem des Bodens der
den Kanal bildenden Elemente. Dieser Beckentyp ist in Fig. 9 dargestellt. Der Boden des Beckens kann auch derart
geneigt sein, daß er ein oder mehrere Rinnenbecken bildet. Dieser Beckentyp ist beispielsweise schematisch in Fig. 10
dargestellt.
Andere Abänderungen können vom Fachmann ohne Verlassen des Bereichs der Erfindung vorgenommen werden.
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Claims (8)
- Ansprücheί 1.) Keinigungsstation für Stadt- oder Industrieabwässer mit einem Ovydationsbecken des Kanaltyps, dadurch gekennzeichnet, daß das üxydationsbecken durch Zusammensetzen von nuaderförmigen Rohre]ementen (1: 11) aus Beton mit öffnungen (2, 2'; 12, 12' v> gleicher Abmessung zum Einlaß und Auslaß der zu behandelnden Abwasser und einer Innenauskleidung aus einer bis über die Einlaß- und/oder Auslassöffnungen der zu behandelnden Abwasser vorstehenden Folie (4) aus thermoplastischem Material auf dem Boden und den Seitenwänden (3t 3'; 1.2» 13'^ unter Bildung eines vorspringenden Latzes (^) aufgebaut ist.
- 2. Reinigungsstation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der quaderförmigen Rohrelemente (1 an seinen beiden tnden (2, 2') offen ist, daß der Boden und die Seitenwände (3, 3') mit der Folie (4) aus thermoplastischem Material überzogen sind und daß die Decke (6) mit einer öffnung (7) versehen ist.
- 3. Reinigungsstation nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Folie (4) aus thermoplastischem Material an einer Ihrer Oberflächen mit Vorspriingen versehen und in der Betonwand bei deren Guß formung verankert ist (Fig. 1).
- 4. Reinigungsstation nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eines der quaderförmigen Rohrelemente (11Λ eine erste öffnung (12) an einem Ende aufweist, daß das zweite Ende durch eine vertikale Wand verschlossen ist, daß die zweite öffnung (12') in einer ersten Seitenwand (13) an dem dem die erste ÖffnungJ093U/UU84ORIGINAL INSPECTEDaufweisenden Ende entgegengesetzten Ende mündet und daß der zwischen der zweiten Seitenwand (13') und der das zweite Ende des Quaders verschließenden vertikalen Wand gebildete Winkel durch eine Trennwand (18) geschnitten ist.
- 5. Reinigungsstation nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (18) Kreisbogenform hat.
- 6. Reinigungsstation nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Toil einer der Geitenwände (33"i wenigstens eines Elements (z. B. 1) eine oder mehrere öffnungen zum Auslaß der Wässer durch Überlauf angebracht sind.
- 7. Reinigungsstation nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Teil einer Seitenwand wenigstens eines Elements (z. B. 1) eine oder mehrere oberhalb des Wasserspiegels mündende öffnungen zur Einführung der Abwasser angebracht sind.
- 8. Reinigungsstation nach einem der Ansprüche 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß die den Oxydationskanal· bildenden Elemente (1; 11N das Dekantierbecken und/oder das Schlammverdickungsbecken umgeben, wobei die Seitenwände {J>, 3'; 13, 13') der den Kanal bildenden Elemente wenigstens teilweise als Seitenwände für das Dekantier- und/oder das Schlammverdickungsbecken dienen.709842/0684
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