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DE2707059A1 - Papierableiter und vorrichtung zum anbringen desselben fuer druckmaschinen - Google Patents

Papierableiter und vorrichtung zum anbringen desselben fuer druckmaschinen

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Publication number
DE2707059A1
DE2707059A1 DE19772707059 DE2707059A DE2707059A1 DE 2707059 A1 DE2707059 A1 DE 2707059A1 DE 19772707059 DE19772707059 DE 19772707059 DE 2707059 A DE2707059 A DE 2707059A DE 2707059 A1 DE2707059 A1 DE 2707059A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
paper
carrier
support sleeve
support
shaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19772707059
Other languages
English (en)
Other versions
DE2707059C3 (de
DE2707059B2 (de
Inventor
Clyde G Gregoire
Milton J Gregoire
James A Hartman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Baldwin Technology Corp
Original Assignee
GREGG ENG CORP
GREGG ENGINEERING CORP
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Publication date
Application filed by GREGG ENG CORP, GREGG ENGINEERING CORP filed Critical GREGG ENG CORP
Publication of DE2707059A1 publication Critical patent/DE2707059A1/de
Publication of DE2707059B2 publication Critical patent/DE2707059B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2707059C3 publication Critical patent/DE2707059C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/12Folding articles or webs with application of pressure to define or form crease lines
    • B65H45/22Longitudinal folders, i.e. for folding moving sheet material parallel to the direction of movement

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)
  • Protection Of Plants (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

und Vorrichtung zum Anbringen desselben für Druckmaschinen
Die Erfindung betrifft einen Papierableiter und eine Vorrichtung zum Anbringen desselben zur Verwendung in Verbindung mit Druckmaschinen.
Das Um- oder Überlegen von Papierbahnen wird in der Druckindustrie schon seit langem praktiziert, jedoch war, wie in der einen Papierfalzapparat betreffenden US-PS 3 799 beschrieben, hierzu eine beträchtliche Bahnlänge erforderlich. In der genannten Patentschrift wurde gezeigt, wie der Vorgang des UmIegens oder Übereinanderlegens eines Papierbahnstranges über einen anderen innerhalb von nur wenigen engl. Fuß (1 engl. Fuß » etwa 30 cm) durchgeführt wurde. Dieses Verkürzen des Papierwendevorganges hat jedoch dem Drucker und dem Maschinenpersonal viel mehr Schwierigkeiten bereitet. Bei dem früher üblichen Wenden oder Umlegen unter voller Ausnutzung eines Zwischenraumes in der Druckmaschine stand den Papierbahnen angemessener Raum zur Verfügung, in dem sie sich bei nicht exakt eingestellten Papierableitern von selbst ausrichten konnten. Bei dem jetzigen Wenden oder Umlegen innerhalb eines kurzen Raumes ist die Genauigkeit
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der Papierableitereinstellung extrem kritisch. Ohne diese exakte Einstellung des Papierabieiters bilden sich an der Stelle, wo das Papier übergelegt wird, oder an der Stelle, an der das Papier zwischen Transportwalzen eingezogen wird, leicht Falten in der Papierbahn aus. Eb ist nicht immer ausreichend, den Papierableiter zum Maschinenrahmen exakt winklig auszurichten, da die Papierbahn selbst nicht im Winkel zur Haschine laufen oder eine gewisse "Querneigung" ("camber") in sich haben kann.
Außer auf die schon genannte US-PS 3 799 536 wird noch auf die folgenden Vorveröffentlichungen hingewiesen, die mit dem Erfindungsgegenstand im Zusammenhang zu stehen scheinen.
In der US-PS 1 975 121 mit dem Titel "Vorrichtung zum Herstellen von Rohrkörpern" wird eine seitlich einstellbare Papierformvorrichtung beschrieben und dargestellt, die es erlaubt, Rohrkörper aus Papier mit verschiedenen Durchmessern auszubilden.
Inder US-PS 1 982 703 mit dem Titel "Papierableiter für Druckmaschinen" wird eine Vorrichtung in einer Druckmaschine zum Übereinanderlegen einer Papierbahn in sich dargestellt und beschrieben. Diese Vorrichtung hat einen nasenförmigen Papierfallapparat, der auf mechanische Weise seitlich verstellbar und weiterhin selbst von Natur aus elastisch, flexibel und nachgiebig ist, so daß er automatisch selbsteinstellbar ist, um das Wölben oder Knicken der Papierbahn, die gerade gefalzt wird, zu verhindern.
In der US-PS 2 204 274 mit dem Titel "Vorrichtung zum Falzen von Wachspapier" wird eine dünne Formplatte 42 dargestellt, die mit Umlenk- und Druck- oder Anpreßwalzen zusammenwirkt, um eine Papierbahn zu falzen. Obwohl in dieser Patentschrift auch die umgebenden Vorrichtungsteile gezeigt sind, fehlt jede Offenbarung eines einstellbaren Papierabieiters.
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In der US-PS 2 660 219 mit dem Titel "Heißsiegelvorrichtung" wird ein Papierformer beschrieben und dargestellt, der seitlich und in der Höhe einstellbar ist. Flexibel gelagerte Anpreßwalzen sind einstellbar und wirken mit dem einstellbaren Former zusammen, um die Papierbahn in sich übereinanderzulegen. Auch wenn der in dieser Patentschrift beschriebene Papierformer eine gewisse Einstellmöglichkeit aufweist, ist er doch in vieler Hinsicht so starr, daß er zum Ausgleichen von Unregelmäßigkeiten in der Papierbahn, die gerade gefalzt wird, nicht eingestellt werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Papierfalzvorrichtung und einen voll und exakt einstellbaren Papierableiter zur Verwendung in Druckindustriemaschinen zu schaffen, die die gestellten Forderungen in besonders zuverlässiger Weise erfüllen. Weiterhin soll eine einstellbare Aufnahmevorrichtung für Papierableiter geschaffen werden, die das Umlegen oder Falzen einer Papierbahn in Druckmaschinen erleichtert.
Die die Erfindungsaufgabe lösenden Vorrichtungen sind in den beigefügten Ansprüchen gekennzeichnet.
Ein wichtiger Vorteil ergibt sich bei der Varichtung nach der Erfindung daraus, daß für den Papierableiter die Möglichkeit einer Ausgleichsverstellung vorgesehen ist, so daß er eine Papierbahn durch die Maschine hindurch so leitet und lenkt, daß an der Papierbahn nur geringe oder keine Ausrichtungsfehler oder Faltenbildung auftreten.
Ein weiterer wichtiger Vorteil der Erfindung ist die universelle Einstellmöglichkeit des zwischen den ortsfesten Rahmenseitenteilen einer Druckmaschine angeordneten Papierableiters, wodurch der Durchlauf einer Papierbahn durch diese Maschine exakt geführt werden kann, um ungeachtet des hierfür vorgesehenen Raumes ein Wenden oder Umlenken der Papierbahn ohne Knicken oder Wölben oder Auftreten von Ausrichtungsfehlern im Papier cu erreichen.
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Der Papierableiter nach der Erfindung weist ein verhältnismäßig ebenes, dünnes Metallstück mit einem zu einem Kreisbogen aufgebogenen Endstück auf und ist an der Mittellinie des Kreisbogens des aufgebogenen Abschnittes an einem Träger schwenkbar angeordnet, wodurch es möglich ist, den Papierableiter durch Schwenken um diese Mittellinie als Achse einzustellen.
Ein weiterer und noch wichtigerer Vorteil des einstellbaren Papierabieiters nach der Erfindung besteht darin, daß sich die Stellung des Papierabieiters verändern läßt, während die Papierbahn weiter durch die Maschine hindurchläuft, so daß dabei auf diese Weise Unregelmäßigkeiten des Papierbahnlaufes sehr feinfühlig nr\r\ bequem ausgeglichen werden können.
Sie Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels mit weiteren Einzelheiten erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Teiles einer in der Druckindustrie verwendeten Maschine mit der einstellbaren Aufnahmevorrichtung für den Papierableiter nach der Erfindung,
Fig. 2 eine vergrößerte Ansicht von vorn der einstellbaren Aufnahmevorrichtung für den Papierableiter, wobei Teile davon weggebrochen sind,
Fig. 3 eine vergrößerte perspektivische Ansicht einer Einzelheit des Papierabieiters und seiner einstellbaren Aufnahmevorrichtung,
Fig. 4 den Schnitt 4-4 in Fig. 2 durch den Papierableiter und seine einstellbare Aufnahmevorrichtung,
Fig. 5 eine Seitenansicht des speziellen Papierabieiters, wie er in der Vorrichtung nach der Erfindung verwendet wird, und
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Flg. 6 den Schnitt 6-6 in Fig. 2 durch eine Einzelheit, der den Schneckenradantrieb zum Schwenken der Aufnahmevorrichtung nach der Erfindung für den Papierableiter zeigt.
Fig. 1 zeigt einen Teil einer in ihrer Gesamtheit mit 10 bezeichneten Druckmaschine, wie sie derzeit in der Druckindustrie verwendet wird. Die vorliegende Erfindung betrifft nur jenen Teil einer solchen Haschine, der die durch eine solche Druckmaschine hindurchlaufende Papierbahn schneidet, umlegt und/oder falzt. Gewöhnlich wird das Schneiden und Umlegen der Papierbahn nach Beendigung des eigentlichen Druckvorganges vorgenommen.
Die Druckmaschine 10 hat ein ortsfestes Rahmenseitenteil und ein im Abstand davon angeordnetes Rahmenseitenteil 12, zwischen denen die Papierbahn bedruckt und anschließend gehandhabt bzw. weiterbehandelt wird. Eine Papierbahn 13 mit im wesentlichen der vollen Maschinenbreite, wie sie durch die mit Zwischenabstand angeordneten ortsfesten Rahmenseitenteile 11 und 12 bestimmt ist, wird in Längsrichtung durch die Druckmaschine 10 hindurchgezogen. Gemäß Fig. 1 bewegt sich die Papierbahn 13 von links nach rechts.
In den mit Zwischenabstand angeordneten Rahmenseitenteilen 11 und 12 ist eine Walze 14 von großem Durchmesser drehbar gelagert, über welche die Papierbahn 13 gezogen wird. Dieses Ziehen erfolgt vorzugsweise durch miteinander zusammenwirkende, an der Papierbahn 13 angreifende Walzen, die nicht gezeichnet sind, jedoch den in der US-PS 3 799 536 beschriebenen Walzen ähnlich sind. Auf die Oberseite der Papierbahn 13 und an der unteren Walze 14 ist mit einer Vielzahl von kleinen Rollen 15 ein einstellbarer Druck auftragbar. Eine in Querrichtung angeordnete Führung 16 weist mit engem Zwischenabstand angeordnete parallele Stangen 17 und 18 auf. An dieser Führung 16 sind die Druck auftragenden Rollen 15 einstellbar angeordnet und lassen sich so in Stellung bringen,
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daß ein weicher Durchlauf der Papierbahn 13 durch die Druckmaschine 10 erreicht wird. Jede der Rollen 15 ist mit einem Schieber 19 verbunden, der so angeordnet und ausgebildet ist, daß er mit der Führung 16 zusammenwirkt. Mit den Schiebern 19 wirken Einstellflügelschrauben 20 zusammen, die dazu dienen, die Rollen 15 in ihren eingestellten Stellungen an der Führung 16 zu blockieren.
Zusätzlich zu den Druck auf die Papierbahn 13 ausübenden Rollen 15 ist eine Messerrolle 21 vorgesehen, die beim gezeigten Beispiel im Zentrum der Druckmaschine 10 an der Führung 16 angeordnet ist. Gemäß Fig. 1 trennt die Messerrolle 21 die Papierbahn 13 in Hälften auf, so daß die Papierbahn 13 zum rechten oder auslaufseitigen Ende der Druckmaschine 10 hin als zwei Papierbänder 22 und 23 gezogen wird.
An einer Stelle in der Druckmaschine 10, die etwas vor der Walze 14 und den mit dieser zusammenwirkenden Rollen 15 und der Längsschneidrolle oder Messerrolle 21 gelegen ist, ist an den Rahmenseitenteilen 11 und 12 und zwischen diesen eine quergerichtete Welle 24 angeordnet. Auf ein Ende der Welle ist eine Mutter 25 aufgeschraubt und liegt an der Außenseite des Rahmenseitenteils 11 an. Auf das andere Ende der Welle ist eine ähnliche Mutter 26 aufgeschraubt und liegt an der Außenfläche des anderen Rahmenseitenteils 12 der Druckmaschine 10 an. Die ortsfeste bzw. stillstehende Welle 24 trägt zwischen den Rahmenseitenteilen 11 und 12 eine drehbare Traghülse 27, die den Querträger der vorliegenden Erfindung bildet, an dem die Halteglieder für den Papierableiter verstellbar angeordnet sind.
An der Welle 24 ist drehbar ein Schneckenrad 28 gelagert und an der Traghülse 27 befestigt. Mit dem Rahmenseitenteil ist ein ortsfestes Stützglied 29 einstückig oder fest verbunden und ragt davon nach innen in Richtung des anderen Rahmenseitenteils 12 heraus. Mit dem Schneckenrad 28 wirkt durch Zahneingriff eine Schnecke 30 zusammen, die an einer Welle 31 angeordnet ist, welche gemäß Fig. 6 im ortsfesten
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Stützglied 29 drehbar gelagert ist. Am äußeren Ende der Welle 31 ist ein Rad 32 zum Drehen der Schnecke 30 angeordnet. Bas Rad 32 ist vorzugsweise von Hand betätigbar, jedoch könnte selbstverständlich hierfür auch ein Kraftdrehantrieb vorgesehen sein, um das gleiche Ergebnis zu erzielen, nämlich Schwenken der Traghülse 27 um die innenliegende tragende Welle 24.
In der Druckmaschine 10 ist entlang der Traghülse 27 ein Träger 33 in der Gestalt eines rechteckig geformten Blockes in Querrichtung verstellbar. Im Zwischenabstand vom Träger 33 trägt die Traghülse 27 einen ähnlichen blockförmigen Träger 34. Selbstverständlich könnte jede Anzahl derartiger blockförmiger Träger zum Abstützen einer beliebigen Anzahl von Fapierableitern vorgesehen sein, um eine Papierbahn umzulegen oder ihre Bewegungsbahn zu verändern, unabhängig davon, in wieviele Papierbänder sie unterteilt worden ist. Gemäß Fig. 3 ist in die obere Fläche der Traghülse 27 eine sich in deren Längsrichtung erstreckende, quergerichtete Oberflächennut 35 eingearbeitet. An der Traghülse 27 ist in der Oberflächennut 35 eine Zahnstange 36 befestigt und an der Rückseite der Oberflächennut 35 so angeordnet, daß die Zähne nach vorn herausragen. Gemäß Fig. 4 steht mit der Zahnstange 36 ein Stirnzahnrad 37 in Zahneingriff, und durch diese Hilfsmittel läßt sich der rechteckige, blockförmige Träger 33 entlang der Traghülse 27 verstellen. Das Stirnzahnrad 37 ist an einer Welle 38 angeordnet, die an ihrem oberen Ende ein Rad 39 trägt. Das Rad 39 ist beim gezeigten Beispiel ein Handrad, kann jedoch, wie für das Rad 32 angegeben, kraftbetätigbar sein, um Verstellung des Stirnzahnrades 37 und des dieses tragenden Trägers 33 entlang der Zahnstange 36 an der Traghülse 27 hervorzurufen. An der Oberseite des blockförmigen Trägers 33 ist eine Platte 40 mit Kopfschrauben 41 befestigt. Die Platte 40 bildet das Zapfen- oder Drehlager für die Welle 38. Quer über die Vorderseite der Traghülse 27 ist eine streifen- oder bandförmige Anflächung 42 ausgebildet. In die vordere Wand des Trägers 33 ist eine Klemmschraube 43 eingeschraubt,
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die an der Anflächung 42 anzugreifen vermag, um das Festhalten des Trägers 33 in seiner axial entlang der Traghülse 27 eingestellten Stellung zu erleichtern. Um das Drehen der Klemmschraube 43 beim Anziehen oder Lösen zu erleichtern, ist an ihrem äußeren Ende ein Handrad 44 angeordnet.
Im blockförmigen Träger 33 ist mit im wesentlichen vertikaler Stellung innerhalb der Druckmaschine 10 ein Tragarm 45 in Gestalt einer zylindrischen Stange für den Papierableiter aufgenommen. Wie sich aus der weiteren Beschreibung ergeben wird, läßt sich der Tragarm 45 jedoch unter einem beliebigen Winkel schräg stellen, um das Anordnen eines Papierabieiters an jeder gewünschten Stelle innerhalb der Druckmaschine 10 zu erleichtern. An der Rückseite des Tragarms 45 ist als Teil derselben eine Zahnstange 46 befestigt, die sich in Längsrichtung des Tragarms 45 erstreckt. Der blockförmige Träger 33 weist an seiner Rückseite einen offenen Schlitz oder eine offene Ausnehmung 47 zur Aufnahme des Tragarms 45 auf. Der Block 33 hat mit Zwischenabstand beiderseits der Ausnehmung 47 angeordnete Abschnitte 50 und 51, in denen eine Welle drehbar gelagert ist, an welcher ein Stirnzahnrad 48 angeordnet ist. An einer Verlängerung des äußeren Endes der Welle 49 ist ein Handrad 52 befestigt, das zum Drehen des Stirnzahnrades 48 dient. Durch Eingreifen in die Zähne an der Zahnstange 46 bewirkt das Stirnzahnrad 48 ein Verstellen des Tragarme 45 nach oben oder nach unten relativ zum blockförmigen Träger 33.
Gemäß Fig. 1, 2, 3 und 4 ist das untere Ende des Tragarms in einem als zylindrisches Bauteil ausgebildeten, eine 90°-Winkelaufnähme bildenden Träger 53 radial aufgenommen. Gemäß Fig. 4 ist der untere, in den zylindrischen Träger eindringende Abschnitt des Tragarms 45 mit einer Ringnut versehen. In der Achse des zylindrischen Trägers 53 ist eine quergerichtete Welle 55 an einer unterhalb des Endes der Tragarms 45 gelegenen Stelle so angeordnet, daß sich der Tragarm 45 und die Welle 55 nicht gegenseitig stören.
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An der Welle 55 ist eine Abschlußkappe 56 angeordnet, die am äußeren Ende des Trägers 53 anliegt. In die Abschlußkappe 56 ist eine sich axial erstreckende Klemmschraube 57 eingeschraubt, die in den zylindrischen Träger 53 und von dort in die Ringnut 54 im unteren Endstück des Tragarms 45 eindringt, um auf diese Weise den Tragarm 45 gegen Lösen vom Träger 53 zu sichern. Wenn die Klemmschraube 57 in die Ringnut 54 eindringt, jedoch noch nicht an deren Grund anliegt, läßt sich der Träger 53 um den Tragarm 45 als Achse drehen. Wenn die Klemmschraube 57 jedoch angezogen ist, bewirkt sie, daß der Träger 53 in seiner Beziehung zum Tragarm 45 fixiert ist. Eine in der Vorderseite des Trägers 53 radial angeordnete Klemmschraube 58 ragt nach innen zum Anlegen an die quergerichtete Welle 55» um auf diese Weise den Träger 53 in jeder beliebigen eingestellten Stellung in Längsrichtung der Welle 55 festzuhalten.
An der Welle 55 ist eine zylindrische Papierführungswalze 59 frei drehbar gelagert und so angeordnet, daß sie an der der Abschlußkappe 56 entgegengesetzten Seite des zylindrischen Trägers 53 anliegt. Die frei drehbare Papierführungswalze 59 gestattet es der Papierbahn 13» an der Unterseite mit minimaler Reibung oder reibungsfrei zu laufen.
Ein in seiner Gesamtheit mit 60 bezeichneter Papierableiter hat einen ebenen rechteckigen Abschnitt 61 und ein nach oben bogenförmig gekrümmtes Endstück 62. Das Zentrum des gekrümmten Endstückes 62 fällt mit der Achse der Welle 55 zusammen. Der Papierableiter 60 hat ferner eine Halterung 63» die an ihm mit Bolzen 64 o.dgl. befestigt ist. Die Halterung 63 ragt vom ebenen Abschnitt 61 im wesentlichen an der Verbindungsstelle mit dem gekrümmten Endstück 62 nach oben. Die Halterung 63 ist von einem Loch durchsetzt, das eine Zapfenlagerung für den Papierableiter 60 an der Welle 55 bildet. In das obere Ende der Halterung 63 ist radial eine Klemmschraube 65 eingeschraubt, die zum Anlegen an die Außenfläche der Welle 55 nach unten ragt. Bei festem Anziehen der Klemmschraube 65 wird der Papierableiter 60 in seiner eingestellten Winkelstellung gegenüber der Welle 55 blockiert.
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In den mit Zwischenabstand angeordneten blockförmigen Träger 34 greift ein zweiter Tragarm 66 für einen Papierableiter in einer im wesentlichen vertikalen Stellung ein, vergleichbar mit dem Tragarm 45. Selbstverständlich schwenkt auch der Tragarm 66, wenn die Traghülse 27 durch den weiter oben beschriebenen Schneckenradantrieb gedreht wird. An der Oberseite des Trägers 34 ist ein dem handbetätigbaren Rad 39 ähnliches Handrad 67 vorgesehen, das zur Querverstellung des Trägers 34 an der Traghülse 27 dient. Nach Verstellen des Trägers 34 durch Drehen des Handrades 67 läßt sich mit einem an der Vorderseite angeordneten, dem Handrad 44 ähnlichen Handrad 68 eine Klemmschraube so betätigen, daß sie an der Anflächung 42 an der Traghülse 27 angreift, um den Träger 34 in der für ihn gewünschten Feststellung/ÜSYockieren. Am unteren Ende des Tragarms 66 ist im rechten Winkel ein zylindrischer Träger 69 angeordnet. Dieser ist mit einer quergerichteten Welle 70 versehen, ähnlich der Welle 55 am Träger 53· An der Außenseite des zylindrischen Trägers 69 liegt eine Abschlußkappe 71 an. In den rechtwinklig angeordneten Träger 69 ist eine Klemmschraube 72 eingeschraubt, die bei festem Anziehen den Träger 69 an der Welle 70 festhält. An der Welle 70 ist eine Papierführungsrolle 73 frei drehbar gelagert, die an ihrer Unterseite das Papierband führt.
Das Papierband 22 ist an einer Stelle 74 über den Papierableiter 60 umgelegt oder gefalzt. Das Papierband 23 ist an einer Stelle 75 über einen nicht gezeichneten Papierableiter umgelegt oder gefalzt, der am inneren Ende der Welle 70 angeordnet ist. Der nicht gezeichnete Papierableiter ist von gleicher Ausführung wie der Papierableiter 60.
Die vorliegende Erfindung erleichtert den weichen, ununterbrochenen Durchlauf von Papierbahnen durch eine Druckmaschine. Ein derartiger weicher Durchlauf wird nicht immer dadurch erreicht, daß die verschiedenen Bauteile, über welche die
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Papierbahn hinwegläuft und in ihren Richtungsänderungen geführt wird, technisch exakt angeordnet sind. Dies trifft zu, weil die Papierbahnen nicht immer genau in sich selbst sind, und wegen dieser Unregelmäßigkeiten im Papier bietet die Vorrichtung nach der Erfindung die Möglichkeit einer universellen Einstellung aller Papierführungsrollen und Papierableiter zur exakten Anpassung an die jeweilige Papierbahn, und dies während die Papierbahn durch die Maschine hindurchläuft. Auf diese Weise ist es leicht gemacht, der Papierbahn "nachzulaufen", und das Ergebnis ist, daß es weder zu einer Faltenbildung in der Papierbahn kommt, noch zu einem Anlaufen oder Kräuseln des Randes der Papierbahn. Dagegen wird ein einwandfreies Zuführen und Durchlaufen der Papierbahn durch die Druckmaschine erreicht.
Die Arbeitsweise ist folgende: Die Papierbahn 13 wird nach beendetem Druck, der in einem vorgeschalteten Druckwerk der Druckmaschine vorgenommen worden ist, in der in Fig. gezeigten Stellung zugeführt, wobei sie über die Walze von großem Durchmesser zuläuft. Die kleinen Druck ausübenden Rollen 13 sind entlang der Führung 16 mit Zwischenabstand in für den Arbeitsablauf wichtigen Stellungen angeordnet, um die Papierbahn 13 in bestmöglicher Weise beeinflussen zu können. An derselben querangeordneten Führung 16 können Schneidrollen und/oder Perforierer entweder zum Längsschneiden oder Perforieren der durchlaufenden Papierbahn 13 vorgesehen sein. Beim gezeigten Beispiel soll die Papierbahn 13 in zwei Hälften - die Papierbänder 22 und 23 - aufgeteilt werden, und zu diesem Zweck ist die Messerrolle 21 ungefähr im Zentrum der Führung 16 angeordnet. Beim Schneiden der Papierbahn 13 an dieser Stelle wirkt die untere Walze 14 als sich drehender Gegenhalter. Im Anschluß an das Längsschneiden der Papierbahn 13 sollen die beiden je eine halbe Papierbahn breiten P^ierbänder 22 und 23 so gefalzt werden, daß an dieser Stelle in der Druckmaschine 10 sich zwei übereinandergelegte bedruckte Stränge oder Bänder der Papierbahn 13 ergeben. Das Umlegen oder Falzen der Papierbänder 22 und
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erfolgt durch die Papierableiter 60. Um zu erreichen, daß sich die Papierbänder 22 und 23 umlegen, ohne zu reißen oder Falten zu bilden, ist es notwendig, daß die Papierableiter "gerade richtig" positionniert sind. Diese "gerade richtige" Stellung wird bei der vorliegenden Erfindung mittels einer Vielzahl von weiter oben beschriebenen einstellbaren Vorrichtungen erreicht.
Die quergerichtete Traghülse 27 wird,wie in Fig. 1 und 4 durch einen bogenförmigen Doppelpfeil 76 angedeutet, durch Schwenken eingestellt. Die Traghülse 27 wird um ihre innenliegende tragende Welle 24 geschwenkt, sobald die mit dem Schneckenrad 28 kämmende Schnecke 30 mit dem handbetätigbaren Rad 32 gedreht wird. Da die Traghülse 27 über die blockförmigen Träger 33 und 34 die zugehörigen Tragarme 45 und 66 für die Papierableiter 60 trägt, wird durch Schwenken der Traghülse 27 vergleichbares Schwenken der Träger 33 und 34 und auf diese Weise ein Schwenken der Tragarme 45 und hervorgerufen. Wie sich aus Fig. 1, 3 und 4 ergibt, bewirkt eine solche Schwenkbewegung der Tragarme 45 und 66 eine Bewegung der an der Papierbahn 13 anliegenden Papierableiter 60. Fig. 4 zeigt einen Radius 76a, der sich vom axialen Zentrum der Traghülse 27 bis zum bogenförmigen Doppelpfeil 76 erstreckt.
In Fig. 1 und 2 ist mit Doppelpfeilen 77 die Bewegungsrichtung für Querverstellbarkeit der Träger 33 und 34 an der Traghülse 27 angegeben, wenn die von den Handrädern 39 und 67 betätigten Stirnzahnräder 37 die Träger 33 und 34 entlang der Zahnstange 36 bewegen. Durch eine derartige Querbewegung der Papierableiter 60 lassen sich verschiedene Überlegoder Falzbreiten für die Papierbänder 22 und 23 erreichen.
Gemäß Fig. 3 hat der Tragarm 45 eine Achse 78. Die Winkelverstellbarkeit der Welle 55 um die Achse 78 des Tragarms als Zentrum ist mit einem bogenförmigen Doppelpfeil 79 angegeben. Auf diese Weise können die Papierführungsrolle
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lind der Papierableiter 60 exakt verstellt werden, um Unregelmäßigkeiten in der Papierbahn 13 auszugleichen und diese durch die Druckmaschine 10 weich durchlaufen zu lassen. Und es liegt kein Grund vor, warum diese und die anderen Einstellungen nicht vorgenommen werden könnten, während die Papierbahn 13 durch die Druckmaschine 10 läuft. Tatsächlich wird die Einstellung wegen der Bewegung der Papierbahn 13 viel leichter. Der Papierableiter 60 ist ohne weiteres exakt so einstellbar, daß die Papierbahn 13 incfer Druckmaschine einwandfrei "Spur hält11, ohne daß Faltenbildung oder Randkräuseln der Papierbahn 13 hervorgerufen wird. Das Einstellen einer sich bewegenden Papierbahn hat gegenüber dem Versuch, die Vorrichtungen bei einer sich nicht bewegenden oder statischen Papierbahn einzustellen, wesentliche Vorteile.
In Fig. 4 ist die sich aus dem Zusammenwirken zwischen dem Stirnzahnrad 48 und der Zahnstange 46 ergebende Auf- und Abbewegung des Tragarms 45 mit einem Doppelpfeil 80 angegeben.
Gemäß Fig. 3 und 5 ist der Papierableiter 60 um eine Achse der Welle 55 entlang eines Kreisbogens verstellbar. Einer der Hauptgründe für den Erfolg der vorliegenden Erfindung ist, daß das gekrümmte Endstück 62 des Papierabieiters 60 zur Papierführungsrolle 59 konzentrisch ist und eine Fortsetzung desselben bildet. In Fig. 5 ist der Papierableiter 60 in einer nach oben geschwenkten, mit gestrichelten Linien gezeichneten Stellung 82 und in einer nach unten geschwenkten, mit gestrichelten Linien gezeichneten Stellung 83 dargestellt. In beiden Fällen bleibt das gekrümmte vordere Endstück 62 auf dem gleichen Kreis wie der Außenumfang der Papierführungsrolle 59. Die Papierführungsrolle 59 und das gekrümmte Endstück 62 bilden somit zusammen eine ununterbrochene glatte Fläche, über welche die Papierbahn 13 in geeigneter Weise gezogen werden kann, ohne daß das Papier verdreht oder seine angestrebte Falzung beeinträchtigt wird.
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Aus den für diese Druckmaschine zur Verfügung stehenden Einstellmöglichkeiten ergibt sich, daß der Papierableiter zur Anpassung an eine Papierbahn und zum Überlegen oder Falzen derselben in jeder beliebigen Weise eingestellt werden kann. Durch diese universelle Einstellmöglichkeit gewinnt diese Druckmaschine ihre so große Überlegenheit gegenüber jeder bisher in der Druckindustrie verfügbaren Maschine.
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Leerseite

Claims (9)

ANSPRUCHE
1. Vorrichtung zum Anbringen eines Papierabieiters für Druckindustriemaschinen, gekennze ichnet durch
- mit Zwischenabstand angeordnete ortsfeste Rahmenseitenteile (11,12),
- eine quergerichtete Traghülse (27), die in den Rahmenseitenteilen (11,12) hin- und herschwenkbar drehbar gelagert ist,
- eine zwischen der Traghülse (27) und wenigstens einem der Rahmenseitenteile (11) angeordnete Vorrichtung (Schneckenrad 28, Schnecke 30, Rad 32) zum Einstellen der Traghülse (27) durch Schwenken,
- einen an der Traghülse (27) angeordneten Träger (33)»
- eine Vorrichtung (Traghülse 27, Zahnstange 36, Stirnzahnrad 37, Rad 39) zum Verstellen des Trägers (33) in axialer Richtung entlang der Traghülse (27) zwischen den Rahmenseitenteilen (11,12),
- eine Vorrichtung (Traghülse 27, Anflächung 42, Klemmschraube 43) zum Blockieren des Trägers (33) in seiner eingestellten Stellung,
- einen Tragarm (45),
- eine Vorrichtung (Zahnstange 46, Stirnzahnrad 48, Handrad 52) zum Bewegen des Tragarms (45) relativ zum Träger (33) in einer zur Achse der Traghülse (27) im wesentlichen rechtwinkligen Richtung,
- einen zylindrischen Träger (53), der am Tragarm (45) angeordnet und von einem dessen Enden getragen ist, wobei der Tragarm (45) gegenüber dem zylindrischen Träger (53) um einen begrenzten Betrag radial nach innen angeordnet ist,
- eine Vorrichtung (Klemmschraube 57) zum Blockieren des zylindrischen Trägers (53) in jeder beliebigen Schwenkstellung um eine Längsachse (78) des radial angeordneten Tragarms (45),
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- eine Welle (55), die im zylindrischen Träger (53) aufgenommen ist, durch dessen axiales Zentrum geht und rechtwinklig zum radial angeordneten Tragarm (45) angeordnet ist,
- eine zylindrische Papierführungsrolle (59), die an der Welle (55) angeordnet ist und an einem Ende des zylindrischen Trägers (53) anliegt,
- einen Papierableiter (60) mit einem ebenen Abschnitt (61) und einem bogenförmig nach oben gebogenen kreisrunden Endstück (62), das im wesentlichen den gleichen Durchmesser hat wie die zylindrische Papierführungsrolle (59) und dessen Zentrum gleichachsig mit der Achse (81) der die zylindrische Papierführungsrolle (59) tragenden Welle (55) angeordnet ist,
- und durch eine Vorrichtung (Klemmschraube 65) zum Blockieren des Papierabieiters (60) in jeder gewünschten Schwenkstellung um die Arh.se (81) der Welle (55).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die zwischen der Traghülse (27) und wenigstens einem der Hahmenseitenteile (11) angeordnete Vorrichtung (28,30,32) ein an der Traghülse (27) befestigtes Schneckenrad (28) hat, eine vom Rahmenseitenteil (11) getragene, in das Schneckenrad (28) eingreifende Schnecke (30) und ein an der Schnecke (30) angeordnetes treibendes Rad (32), wodurch Drehen des treibenden Rades (32) bewirkt, daß die Schnecke (30) das Schneckenrad (28) dreht, welches die Traghülse (27) direkt schwenkt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (27,36,37,39) zum Verstellen des Trägers (33) in Achsenrichtung entlang der Traghülse (27) die Traghülse (27) aufweist, die in ihrer Oberfläche eine quergerichtete Nut (35) hat, eine in der Nut (35) der Traghülse (27) befestigte Zahnstange (36), ein im Träger (33) drehbar gelagertes und mit der Zahnstange (36) in Zahneingriff stehendes Stirnzahnrad (37) und ein an diesem
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befest igte s^re'ib'e'n'd'e's Rad (39)» wodurch Drehen des treibenden Rades (39) Bewegung des Trägers (33) entlang der Traghülse (27) hervorruft.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Vorrichtung (27,42,43) zum Blockieren des Trägers (33) in seiner eingestellten Stellung die Traghülse (27) aufweist, die an ihrer Oberfläche eine sich in Querrichtung erstreckende Anflächung (42) hat, und eine Klemmschraube (43), die in den Träger (33) eingeschraubt ist und sich an die Anflächung (42) an der Traghülse (27) anzulegen vermag.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Vorrichtung (46,48,52) zum Verstellen des Tragarms (45) relativ zum Träger (33) eine Zahnstange (46) am Tragarm (45) und ein am Träger (33) gelagertes Stirnzahnrad (48) aufweist, das so ausgelegt und angeordnet ist, daß es mit der Zahnstange (46) am Tragarm (45) in Zahneingriff ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Vorrichtung (57) zum Blockieren des zylindrischen Trägers (53) in jeder gewünschten Schwenkstellung um eine Längsachse (78) des radial angeordneten Tragarms (45) eine Klemmschraube (57) aufweist, die in den zylindrischen Träger (53) eingeschraubt ist und sich an den Tragarm (45) anzulegen vermag.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Vorrichtung (65) zum Blockieren des Papierabieiters (60) in jeder gewünschten Schwenkstellung um die Achse (81) der Welle (55) eine Klemmschraube (65) aufweist, die in den Papierableiter (60) eingeschraubt und so angeordnet und ausgelegt ist, daß sie sich an die Welle (55) anlegt, welche im zylindrischen Träger (53) gelagert ist und an der die Papierführungsrolle (59) drehbar aufgenommen ist.
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8. Papierableiter für Papierbahnen*, gekennzeichnet durch ein verhältnismäßig dünnes Werkstoffstück mit einem im wesentlichen rechteckigen, ebenen Abschnitt (61) und einem bogenförmigen, kreisrunden Abschnitt (Endstück 62), der von einem der schmalen Enden des rechteckigen, ebenen Abschnitts (61) nach oben gebogen ist, wobei die Abschnitte (61, Endstück 62) zusammen eine glatte Unterseite bilden, eine Halterung (63), die am ebenen Abschnitt (61) befestigt ist und sich in der gleichen Richtung wie der aufgebogene bogenförmige Abschnitt (Endstück 62) nach oben erstreckt, wobei die Halterung (63) einen Schwenkpunkt hat, der im axialen Zentrum des bogenförmigen, kreisrunden Abschnitts (Endstück 62) des Papierabieiters (60) angeordnet ist, eine Welle (55), deren Achse (81) im axialen Zentrum des bogenförmigen, kreisrunden Abschnitts (Endstück 62) des Papierableiters (60) liegt, wobei die Halterung (63) an ihrem Schwenkpunkt für Zapfenlagerung an der Welle (55) ausgelegt ist, und durch eine Vorrichtung zum Verstellen des Papierableiters (60) um den genannten Schwenkpunkt.
9. Papierableiter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß eine Klemmschraube (65) in die Halterung (63) eingeschraubt ist und den Papierableiter (60) in jeder Schwenkstellung gegenüber der Welle (55) festzuhalten vermag.
* für eine Vorrichtung nach Anspruch 1
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