DE2707059A1 - Papierableiter und vorrichtung zum anbringen desselben fuer druckmaschinen - Google Patents
Papierableiter und vorrichtung zum anbringen desselben fuer druckmaschinenInfo
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Description
und Vorrichtung zum Anbringen desselben für Druckmaschinen
Die Erfindung betrifft einen Papierableiter und eine Vorrichtung zum Anbringen desselben zur Verwendung in Verbindung mit Druckmaschinen.
Das Um- oder Überlegen von Papierbahnen wird in der Druckindustrie schon seit langem praktiziert, jedoch war, wie
in der einen Papierfalzapparat betreffenden US-PS 3 799 beschrieben, hierzu eine beträchtliche Bahnlänge erforderlich. In der genannten Patentschrift wurde gezeigt, wie der
Vorgang des UmIegens oder Übereinanderlegens eines Papierbahnstranges über einen anderen innerhalb von nur wenigen
engl. Fuß (1 engl. Fuß » etwa 30 cm) durchgeführt wurde.
Dieses Verkürzen des Papierwendevorganges hat jedoch dem Drucker und dem Maschinenpersonal viel mehr Schwierigkeiten
bereitet. Bei dem früher üblichen Wenden oder Umlegen unter voller Ausnutzung eines Zwischenraumes in der Druckmaschine
stand den Papierbahnen angemessener Raum zur Verfügung, in dem sie sich bei nicht exakt eingestellten Papierableitern
von selbst ausrichten konnten. Bei dem jetzigen Wenden oder Umlegen innerhalb eines kurzen Raumes ist die Genauigkeit
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der Papierableitereinstellung extrem kritisch. Ohne diese exakte Einstellung des Papierabieiters bilden sich an der
Stelle, wo das Papier übergelegt wird, oder an der Stelle,
an der das Papier zwischen Transportwalzen eingezogen wird, leicht Falten in der Papierbahn aus. Eb ist nicht immer ausreichend, den Papierableiter zum Maschinenrahmen exakt
winklig auszurichten, da die Papierbahn selbst nicht im Winkel zur Haschine laufen oder eine gewisse "Querneigung"
("camber") in sich haben kann.
Außer auf die schon genannte US-PS 3 799 536 wird noch auf die folgenden Vorveröffentlichungen hingewiesen, die mit
dem Erfindungsgegenstand im Zusammenhang zu stehen scheinen.
In der US-PS 1 975 121 mit dem Titel "Vorrichtung zum Herstellen von Rohrkörpern" wird eine seitlich einstellbare
Papierformvorrichtung beschrieben und dargestellt, die es erlaubt, Rohrkörper aus Papier mit verschiedenen Durchmessern auszubilden.
Inder US-PS 1 982 703 mit dem Titel "Papierableiter für Druckmaschinen" wird eine Vorrichtung in einer Druckmaschine
zum Übereinanderlegen einer Papierbahn in sich dargestellt und beschrieben. Diese Vorrichtung hat einen nasenförmigen
Papierfallapparat, der auf mechanische Weise seitlich verstellbar und weiterhin selbst von Natur aus elastisch,
flexibel und nachgiebig ist, so daß er automatisch selbsteinstellbar ist, um das Wölben oder Knicken der Papierbahn,
die gerade gefalzt wird, zu verhindern.
In der US-PS 2 204 274 mit dem Titel "Vorrichtung zum Falzen
von Wachspapier" wird eine dünne Formplatte 42 dargestellt, die mit Umlenk- und Druck- oder Anpreßwalzen zusammenwirkt,
um eine Papierbahn zu falzen. Obwohl in dieser Patentschrift auch die umgebenden Vorrichtungsteile gezeigt sind, fehlt
jede Offenbarung eines einstellbaren Papierabieiters.
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In der US-PS 2 660 219 mit dem Titel "Heißsiegelvorrichtung" wird ein Papierformer beschrieben und dargestellt, der
seitlich und in der Höhe einstellbar ist. Flexibel gelagerte Anpreßwalzen sind einstellbar und wirken mit dem einstellbaren Former zusammen, um die Papierbahn in sich übereinanderzulegen. Auch wenn der in dieser Patentschrift beschriebene Papierformer eine gewisse Einstellmöglichkeit
aufweist, ist er doch in vieler Hinsicht so starr, daß er zum Ausgleichen von Unregelmäßigkeiten in der Papierbahn,
die gerade gefalzt wird, nicht eingestellt werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Papierfalzvorrichtung und einen voll und exakt einstellbaren Papierableiter zur Verwendung in Druckindustriemaschinen zu
schaffen, die die gestellten Forderungen in besonders zuverlässiger Weise erfüllen. Weiterhin soll eine einstellbare
Aufnahmevorrichtung für Papierableiter geschaffen werden, die das Umlegen oder Falzen einer Papierbahn in Druckmaschinen
erleichtert.
Die die Erfindungsaufgabe lösenden Vorrichtungen sind in den beigefügten Ansprüchen gekennzeichnet.
Ein wichtiger Vorteil ergibt sich bei der Varichtung nach
der Erfindung daraus, daß für den Papierableiter die Möglichkeit einer Ausgleichsverstellung vorgesehen ist, so
daß er eine Papierbahn durch die Maschine hindurch so leitet und lenkt, daß an der Papierbahn nur geringe oder keine
Ausrichtungsfehler oder Faltenbildung auftreten.
Ein weiterer wichtiger Vorteil der Erfindung ist die universelle Einstellmöglichkeit des zwischen den ortsfesten
Rahmenseitenteilen einer Druckmaschine angeordneten Papierableiters, wodurch der Durchlauf einer Papierbahn durch
diese Maschine exakt geführt werden kann, um ungeachtet des hierfür vorgesehenen Raumes ein Wenden oder Umlenken
der Papierbahn ohne Knicken oder Wölben oder Auftreten von Ausrichtungsfehlern im Papier cu erreichen.
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Der Papierableiter nach der Erfindung weist ein verhältnismäßig ebenes, dünnes Metallstück mit einem zu einem Kreisbogen aufgebogenen Endstück auf und ist an der Mittellinie
des Kreisbogens des aufgebogenen Abschnittes an einem Träger schwenkbar angeordnet, wodurch es möglich ist, den Papierableiter durch Schwenken um diese Mittellinie als Achse
einzustellen.
Ein weiterer und noch wichtigerer Vorteil des einstellbaren Papierabieiters nach der Erfindung besteht darin, daß sich
die Stellung des Papierabieiters verändern läßt, während die Papierbahn weiter durch die Maschine hindurchläuft, so daß
dabei auf diese Weise Unregelmäßigkeiten des Papierbahnlaufes sehr feinfühlig nr\r\ bequem ausgeglichen werden können.
Sie Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels mit weiteren Einzelheiten
erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Teiles einer in der Druckindustrie verwendeten Maschine mit
der einstellbaren Aufnahmevorrichtung für den Papierableiter nach der Erfindung,
Fig. 2 eine vergrößerte Ansicht von vorn der einstellbaren Aufnahmevorrichtung für den Papierableiter,
wobei Teile davon weggebrochen sind,
Fig. 3 eine vergrößerte perspektivische Ansicht einer Einzelheit des Papierabieiters und seiner einstellbaren Aufnahmevorrichtung,
Fig. 4 den Schnitt 4-4 in Fig. 2 durch den Papierableiter und seine einstellbare Aufnahmevorrichtung,
Fig. 5 eine Seitenansicht des speziellen Papierabieiters, wie er in der Vorrichtung nach der Erfindung
verwendet wird, und
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Flg. 6 den Schnitt 6-6 in Fig. 2 durch eine Einzelheit, der den Schneckenradantrieb zum Schwenken der
Aufnahmevorrichtung nach der Erfindung für den Papierableiter zeigt.
Fig. 1 zeigt einen Teil einer in ihrer Gesamtheit mit 10 bezeichneten Druckmaschine, wie sie derzeit in der Druckindustrie
verwendet wird. Die vorliegende Erfindung betrifft nur jenen Teil einer solchen Haschine, der die durch eine
solche Druckmaschine hindurchlaufende Papierbahn schneidet, umlegt und/oder falzt. Gewöhnlich wird das Schneiden und
Umlegen der Papierbahn nach Beendigung des eigentlichen Druckvorganges vorgenommen.
Die Druckmaschine 10 hat ein ortsfestes Rahmenseitenteil und ein im Abstand davon angeordnetes Rahmenseitenteil 12,
zwischen denen die Papierbahn bedruckt und anschließend gehandhabt bzw. weiterbehandelt wird. Eine Papierbahn 13
mit im wesentlichen der vollen Maschinenbreite, wie sie durch die mit Zwischenabstand angeordneten ortsfesten Rahmenseitenteile
11 und 12 bestimmt ist, wird in Längsrichtung durch die Druckmaschine 10 hindurchgezogen. Gemäß Fig. 1 bewegt
sich die Papierbahn 13 von links nach rechts.
In den mit Zwischenabstand angeordneten Rahmenseitenteilen 11 und 12 ist eine Walze 14 von großem Durchmesser drehbar
gelagert, über welche die Papierbahn 13 gezogen wird. Dieses Ziehen erfolgt vorzugsweise durch miteinander zusammenwirkende,
an der Papierbahn 13 angreifende Walzen, die nicht gezeichnet sind, jedoch den in der US-PS 3 799 536 beschriebenen
Walzen ähnlich sind. Auf die Oberseite der Papierbahn 13 und an der unteren Walze 14 ist mit einer Vielzahl von
kleinen Rollen 15 ein einstellbarer Druck auftragbar. Eine in Querrichtung angeordnete Führung 16 weist mit engem
Zwischenabstand angeordnete parallele Stangen 17 und 18 auf. An dieser Führung 16 sind die Druck auftragenden Rollen 15
einstellbar angeordnet und lassen sich so in Stellung bringen,
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daß ein weicher Durchlauf der Papierbahn 13 durch die Druckmaschine 10 erreicht wird. Jede der Rollen 15 ist mit einem
Schieber 19 verbunden, der so angeordnet und ausgebildet ist, daß er mit der Führung 16 zusammenwirkt. Mit den Schiebern
19 wirken Einstellflügelschrauben 20 zusammen, die dazu dienen, die Rollen 15 in ihren eingestellten Stellungen an
der Führung 16 zu blockieren.
Zusätzlich zu den Druck auf die Papierbahn 13 ausübenden
Rollen 15 ist eine Messerrolle 21 vorgesehen, die beim gezeigten Beispiel im Zentrum der Druckmaschine 10 an der
Führung 16 angeordnet ist. Gemäß Fig. 1 trennt die Messerrolle 21 die Papierbahn 13 in Hälften auf, so daß die Papierbahn 13 zum rechten oder auslaufseitigen Ende der Druckmaschine 10 hin als zwei Papierbänder 22 und 23 gezogen wird.
An einer Stelle in der Druckmaschine 10, die etwas vor der Walze 14 und den mit dieser zusammenwirkenden Rollen 15 und
der Längsschneidrolle oder Messerrolle 21 gelegen ist, ist
an den Rahmenseitenteilen 11 und 12 und zwischen diesen eine quergerichtete Welle 24 angeordnet. Auf ein Ende der Welle
ist eine Mutter 25 aufgeschraubt und liegt an der Außenseite des Rahmenseitenteils 11 an. Auf das andere Ende der Welle
ist eine ähnliche Mutter 26 aufgeschraubt und liegt an der Außenfläche des anderen Rahmenseitenteils 12 der Druckmaschine
10 an. Die ortsfeste bzw. stillstehende Welle 24 trägt zwischen den Rahmenseitenteilen 11 und 12 eine drehbare Traghülse 27, die den Querträger der vorliegenden Erfindung
bildet, an dem die Halteglieder für den Papierableiter verstellbar angeordnet sind.
An der Welle 24 ist drehbar ein Schneckenrad 28 gelagert und an der Traghülse 27 befestigt. Mit dem Rahmenseitenteil
ist ein ortsfestes Stützglied 29 einstückig oder fest verbunden und ragt davon nach innen in Richtung des anderen
Rahmenseitenteils 12 heraus. Mit dem Schneckenrad 28 wirkt durch Zahneingriff eine Schnecke 30 zusammen, die an einer
Welle 31 angeordnet ist, welche gemäß Fig. 6 im ortsfesten
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Stützglied 29 drehbar gelagert ist. Am äußeren Ende der
Welle 31 ist ein Rad 32 zum Drehen der Schnecke 30 angeordnet. Bas Rad 32 ist vorzugsweise von Hand betätigbar, jedoch
könnte selbstverständlich hierfür auch ein Kraftdrehantrieb vorgesehen sein, um das gleiche Ergebnis zu erzielen, nämlich Schwenken der Traghülse 27 um die innenliegende tragende
Welle 24.
In der Druckmaschine 10 ist entlang der Traghülse 27 ein Träger 33 in der Gestalt eines rechteckig geformten Blockes
in Querrichtung verstellbar. Im Zwischenabstand vom Träger 33 trägt die Traghülse 27 einen ähnlichen blockförmigen
Träger 34. Selbstverständlich könnte jede Anzahl derartiger blockförmiger Träger zum Abstützen einer beliebigen Anzahl
von Fapierableitern vorgesehen sein, um eine Papierbahn umzulegen oder ihre Bewegungsbahn zu verändern, unabhängig
davon, in wieviele Papierbänder sie unterteilt worden ist. Gemäß Fig. 3 ist in die obere Fläche der Traghülse 27 eine
sich in deren Längsrichtung erstreckende, quergerichtete Oberflächennut 35 eingearbeitet. An der Traghülse 27 ist
in der Oberflächennut 35 eine Zahnstange 36 befestigt und
an der Rückseite der Oberflächennut 35 so angeordnet, daß
die Zähne nach vorn herausragen. Gemäß Fig. 4 steht mit der Zahnstange 36 ein Stirnzahnrad 37 in Zahneingriff, und
durch diese Hilfsmittel läßt sich der rechteckige, blockförmige Träger 33 entlang der Traghülse 27 verstellen. Das
Stirnzahnrad 37 ist an einer Welle 38 angeordnet, die an
ihrem oberen Ende ein Rad 39 trägt. Das Rad 39 ist beim gezeigten Beispiel ein Handrad, kann jedoch, wie für das
Rad 32 angegeben, kraftbetätigbar sein, um Verstellung des
Stirnzahnrades 37 und des dieses tragenden Trägers 33 entlang der Zahnstange 36 an der Traghülse 27 hervorzurufen.
An der Oberseite des blockförmigen Trägers 33 ist eine Platte 40 mit Kopfschrauben 41 befestigt. Die Platte 40
bildet das Zapfen- oder Drehlager für die Welle 38. Quer über die Vorderseite der Traghülse 27 ist eine streifen-
oder bandförmige Anflächung 42 ausgebildet. In die vordere
Wand des Trägers 33 ist eine Klemmschraube 43 eingeschraubt,
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die an der Anflächung 42 anzugreifen vermag, um das Festhalten des Trägers 33 in seiner axial entlang der Traghülse 27 eingestellten Stellung zu erleichtern. Um das
Drehen der Klemmschraube 43 beim Anziehen oder Lösen zu erleichtern, ist an ihrem äußeren Ende ein Handrad 44 angeordnet.
Im blockförmigen Träger 33 ist mit im wesentlichen vertikaler
Stellung innerhalb der Druckmaschine 10 ein Tragarm 45 in
Gestalt einer zylindrischen Stange für den Papierableiter aufgenommen. Wie sich aus der weiteren Beschreibung ergeben
wird, läßt sich der Tragarm 45 jedoch unter einem beliebigen Winkel schräg stellen, um das Anordnen eines Papierabieiters
an jeder gewünschten Stelle innerhalb der Druckmaschine 10 zu erleichtern. An der Rückseite des Tragarms 45 ist als Teil
derselben eine Zahnstange 46 befestigt, die sich in Längsrichtung des Tragarms 45 erstreckt. Der blockförmige Träger
33 weist an seiner Rückseite einen offenen Schlitz oder eine offene Ausnehmung 47 zur Aufnahme des Tragarms 45 auf. Der
Block 33 hat mit Zwischenabstand beiderseits der Ausnehmung 47 angeordnete Abschnitte 50 und 51, in denen eine Welle
drehbar gelagert ist, an welcher ein Stirnzahnrad 48 angeordnet ist. An einer Verlängerung des äußeren Endes der
Welle 49 ist ein Handrad 52 befestigt, das zum Drehen des Stirnzahnrades 48 dient. Durch Eingreifen in die Zähne an
der Zahnstange 46 bewirkt das Stirnzahnrad 48 ein Verstellen des Tragarme 45 nach oben oder nach unten relativ zum
blockförmigen Träger 33.
Gemäß Fig. 1, 2, 3 und 4 ist das untere Ende des Tragarms
in einem als zylindrisches Bauteil ausgebildeten, eine 90°-Winkelaufnähme bildenden Träger 53 radial aufgenommen.
Gemäß Fig. 4 ist der untere, in den zylindrischen Träger eindringende Abschnitt des Tragarms 45 mit einer Ringnut
versehen. In der Achse des zylindrischen Trägers 53 ist eine quergerichtete Welle 55 an einer unterhalb des Endes
der Tragarms 45 gelegenen Stelle so angeordnet, daß sich der Tragarm 45 und die Welle 55 nicht gegenseitig stören.
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An der Welle 55 ist eine Abschlußkappe 56 angeordnet, die am äußeren Ende des Trägers 53 anliegt. In die Abschlußkappe
56 ist eine sich axial erstreckende Klemmschraube 57 eingeschraubt, die in den zylindrischen Träger 53 und von
dort in die Ringnut 54 im unteren Endstück des Tragarms 45 eindringt, um auf diese Weise den Tragarm 45 gegen Lösen
vom Träger 53 zu sichern. Wenn die Klemmschraube 57 in die Ringnut 54 eindringt, jedoch noch nicht an deren Grund anliegt,
läßt sich der Träger 53 um den Tragarm 45 als Achse drehen. Wenn die Klemmschraube 57 jedoch angezogen ist, bewirkt
sie, daß der Träger 53 in seiner Beziehung zum Tragarm 45 fixiert ist. Eine in der Vorderseite des Trägers 53 radial
angeordnete Klemmschraube 58 ragt nach innen zum Anlegen an die quergerichtete Welle 55» um auf diese Weise den
Träger 53 in jeder beliebigen eingestellten Stellung in Längsrichtung der Welle 55 festzuhalten.
An der Welle 55 ist eine zylindrische Papierführungswalze 59 frei drehbar gelagert und so angeordnet, daß sie an der
der Abschlußkappe 56 entgegengesetzten Seite des zylindrischen Trägers 53 anliegt. Die frei drehbare Papierführungswalze
59 gestattet es der Papierbahn 13» an der Unterseite mit minimaler Reibung oder reibungsfrei zu laufen.
Ein in seiner Gesamtheit mit 60 bezeichneter Papierableiter hat einen ebenen rechteckigen Abschnitt 61 und ein nach oben
bogenförmig gekrümmtes Endstück 62. Das Zentrum des gekrümmten Endstückes 62 fällt mit der Achse der Welle 55 zusammen.
Der Papierableiter 60 hat ferner eine Halterung 63» die an ihm mit Bolzen 64 o.dgl. befestigt ist. Die Halterung 63
ragt vom ebenen Abschnitt 61 im wesentlichen an der Verbindungsstelle mit dem gekrümmten Endstück 62 nach oben.
Die Halterung 63 ist von einem Loch durchsetzt, das eine Zapfenlagerung für den Papierableiter 60 an der Welle 55
bildet. In das obere Ende der Halterung 63 ist radial eine Klemmschraube 65 eingeschraubt, die zum Anlegen an die Außenfläche
der Welle 55 nach unten ragt. Bei festem Anziehen der Klemmschraube 65 wird der Papierableiter 60 in seiner eingestellten
Winkelstellung gegenüber der Welle 55 blockiert.
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In den mit Zwischenabstand angeordneten blockförmigen
Träger 34 greift ein zweiter Tragarm 66 für einen Papierableiter in einer im wesentlichen vertikalen Stellung ein,
vergleichbar mit dem Tragarm 45. Selbstverständlich schwenkt auch der Tragarm 66, wenn die Traghülse 27 durch den weiter
oben beschriebenen Schneckenradantrieb gedreht wird. An der Oberseite des Trägers 34 ist ein dem handbetätigbaren Rad
39 ähnliches Handrad 67 vorgesehen, das zur Querverstellung des Trägers 34 an der Traghülse 27 dient. Nach Verstellen
des Trägers 34 durch Drehen des Handrades 67 läßt sich mit einem an der Vorderseite angeordneten, dem Handrad 44 ähnlichen Handrad 68 eine Klemmschraube so betätigen, daß sie
an der Anflächung 42 an der Traghülse 27 angreift, um den Träger 34 in der für ihn gewünschten Feststellung/ÜSYockieren.
Am unteren Ende des Tragarms 66 ist im rechten Winkel ein zylindrischer Träger 69 angeordnet. Dieser ist mit einer
quergerichteten Welle 70 versehen, ähnlich der Welle 55 am Träger 53· An der Außenseite des zylindrischen Trägers
69 liegt eine Abschlußkappe 71 an. In den rechtwinklig angeordneten Träger 69 ist eine Klemmschraube 72 eingeschraubt,
die bei festem Anziehen den Träger 69 an der Welle 70 festhält. An der Welle 70 ist eine Papierführungsrolle 73 frei
drehbar gelagert, die an ihrer Unterseite das Papierband führt.
Das Papierband 22 ist an einer Stelle 74 über den Papierableiter 60 umgelegt oder gefalzt. Das Papierband 23 ist
an einer Stelle 75 über einen nicht gezeichneten Papierableiter umgelegt oder gefalzt, der am inneren Ende der
Welle 70 angeordnet ist. Der nicht gezeichnete Papierableiter ist von gleicher Ausführung wie der Papierableiter
60.
Die vorliegende Erfindung erleichtert den weichen, ununterbrochenen Durchlauf von Papierbahnen durch eine Druckmaschine.
Ein derartiger weicher Durchlauf wird nicht immer dadurch erreicht, daß die verschiedenen Bauteile, über welche die
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Papierbahn hinwegläuft und in ihren Richtungsänderungen geführt wird, technisch exakt angeordnet sind. Dies trifft
zu, weil die Papierbahnen nicht immer genau in sich selbst sind, und wegen dieser Unregelmäßigkeiten im Papier bietet
die Vorrichtung nach der Erfindung die Möglichkeit einer universellen Einstellung aller Papierführungsrollen und
Papierableiter zur exakten Anpassung an die jeweilige Papierbahn, und dies während die Papierbahn durch die
Maschine hindurchläuft. Auf diese Weise ist es leicht
gemacht, der Papierbahn "nachzulaufen", und das Ergebnis
ist, daß es weder zu einer Faltenbildung in der Papierbahn kommt, noch zu einem Anlaufen oder Kräuseln des Randes der
Papierbahn. Dagegen wird ein einwandfreies Zuführen und Durchlaufen der Papierbahn durch die Druckmaschine erreicht.
Die Arbeitsweise ist folgende: Die Papierbahn 13 wird nach beendetem Druck, der in einem vorgeschalteten Druckwerk
der Druckmaschine vorgenommen worden ist, in der in Fig. gezeigten Stellung zugeführt, wobei sie über die Walze
von großem Durchmesser zuläuft. Die kleinen Druck ausübenden Rollen 13 sind entlang der Führung 16 mit Zwischenabstand
in für den Arbeitsablauf wichtigen Stellungen angeordnet, um die Papierbahn 13 in bestmöglicher Weise beeinflussen zu
können. An derselben querangeordneten Führung 16 können Schneidrollen und/oder Perforierer entweder zum Längsschneiden
oder Perforieren der durchlaufenden Papierbahn 13 vorgesehen sein. Beim gezeigten Beispiel soll die Papierbahn 13 in
zwei Hälften - die Papierbänder 22 und 23 - aufgeteilt werden, und zu diesem Zweck ist die Messerrolle 21 ungefähr
im Zentrum der Führung 16 angeordnet. Beim Schneiden der Papierbahn 13 an dieser Stelle wirkt die untere Walze 14 als
sich drehender Gegenhalter. Im Anschluß an das Längsschneiden der Papierbahn 13 sollen die beiden je eine halbe Papierbahn
breiten P^ierbänder 22 und 23 so gefalzt werden, daß an dieser Stelle in der Druckmaschine 10 sich zwei übereinandergelegte
bedruckte Stränge oder Bänder der Papierbahn 13 ergeben. Das Umlegen oder Falzen der Papierbänder 22 und
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erfolgt durch die Papierableiter 60. Um zu erreichen, daß
sich die Papierbänder 22 und 23 umlegen, ohne zu reißen
oder Falten zu bilden, ist es notwendig, daß die Papierableiter "gerade richtig" positionniert sind. Diese "gerade
richtige" Stellung wird bei der vorliegenden Erfindung mittels einer Vielzahl von weiter oben beschriebenen einstellbaren Vorrichtungen erreicht.
Die quergerichtete Traghülse 27 wird,wie in Fig. 1 und 4
durch einen bogenförmigen Doppelpfeil 76 angedeutet, durch Schwenken eingestellt. Die Traghülse 27 wird um ihre innenliegende tragende Welle 24 geschwenkt, sobald die mit dem
Schneckenrad 28 kämmende Schnecke 30 mit dem handbetätigbaren Rad 32 gedreht wird. Da die Traghülse 27 über die
blockförmigen Träger 33 und 34 die zugehörigen Tragarme 45 und 66 für die Papierableiter 60 trägt, wird durch Schwenken
der Traghülse 27 vergleichbares Schwenken der Träger 33 und 34 und auf diese Weise ein Schwenken der Tragarme 45 und
hervorgerufen. Wie sich aus Fig. 1, 3 und 4 ergibt, bewirkt eine solche Schwenkbewegung der Tragarme 45 und 66 eine
Bewegung der an der Papierbahn 13 anliegenden Papierableiter 60. Fig. 4 zeigt einen Radius 76a, der sich vom
axialen Zentrum der Traghülse 27 bis zum bogenförmigen Doppelpfeil 76 erstreckt.
In Fig. 1 und 2 ist mit Doppelpfeilen 77 die Bewegungsrichtung
für Querverstellbarkeit der Träger 33 und 34 an der Traghülse 27 angegeben, wenn die von den Handrädern 39 und 67
betätigten Stirnzahnräder 37 die Träger 33 und 34 entlang der Zahnstange 36 bewegen. Durch eine derartige Querbewegung
der Papierableiter 60 lassen sich verschiedene Überlegoder Falzbreiten für die Papierbänder 22 und 23 erreichen.
Gemäß Fig. 3 hat der Tragarm 45 eine Achse 78. Die Winkelverstellbarkeit der Welle 55 um die Achse 78 des Tragarms
als Zentrum ist mit einem bogenförmigen Doppelpfeil 79 angegeben. Auf diese Weise können die Papierführungsrolle
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lind der Papierableiter 60 exakt verstellt werden, um Unregelmäßigkeiten in der Papierbahn 13 auszugleichen und diese
durch die Druckmaschine 10 weich durchlaufen zu lassen. Und es liegt kein Grund vor, warum diese und die anderen Einstellungen nicht vorgenommen werden könnten, während die
Papierbahn 13 durch die Druckmaschine 10 läuft. Tatsächlich wird die Einstellung wegen der Bewegung der Papierbahn 13
viel leichter. Der Papierableiter 60 ist ohne weiteres exakt so einstellbar, daß die Papierbahn 13 incfer Druckmaschine
einwandfrei "Spur hält11, ohne daß Faltenbildung oder Randkräuseln der Papierbahn 13 hervorgerufen wird. Das Einstellen
einer sich bewegenden Papierbahn hat gegenüber dem Versuch, die Vorrichtungen bei einer sich nicht bewegenden oder
statischen Papierbahn einzustellen, wesentliche Vorteile.
In Fig. 4 ist die sich aus dem Zusammenwirken zwischen dem
Stirnzahnrad 48 und der Zahnstange 46 ergebende Auf- und Abbewegung des Tragarms 45 mit einem Doppelpfeil 80 angegeben.
Gemäß Fig. 3 und 5 ist der Papierableiter 60 um eine Achse der Welle 55 entlang eines Kreisbogens verstellbar. Einer
der Hauptgründe für den Erfolg der vorliegenden Erfindung ist, daß das gekrümmte Endstück 62 des Papierabieiters 60
zur Papierführungsrolle 59 konzentrisch ist und eine Fortsetzung desselben bildet. In Fig. 5 ist der Papierableiter
60 in einer nach oben geschwenkten, mit gestrichelten Linien gezeichneten Stellung 82 und in einer nach unten geschwenkten,
mit gestrichelten Linien gezeichneten Stellung 83 dargestellt. In beiden Fällen bleibt das gekrümmte vordere Endstück 62
auf dem gleichen Kreis wie der Außenumfang der Papierführungsrolle 59. Die Papierführungsrolle 59 und das gekrümmte Endstück 62 bilden somit zusammen eine ununterbrochene glatte Fläche, über welche die Papierbahn 13 in
geeigneter Weise gezogen werden kann, ohne daß das Papier verdreht oder seine angestrebte Falzung beeinträchtigt wird.
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Aus den für diese Druckmaschine zur Verfügung stehenden Einstellmöglichkeiten ergibt sich, daß der Papierableiter
zur Anpassung an eine Papierbahn und zum Überlegen oder Falzen derselben in jeder beliebigen Weise eingestellt
werden kann. Durch diese universelle Einstellmöglichkeit gewinnt diese Druckmaschine ihre so große Überlegenheit
gegenüber jeder bisher in der Druckindustrie verfügbaren Maschine.
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Leerseite
Claims (9)
1. Vorrichtung zum Anbringen eines Papierabieiters für Druckindustriemaschinen, gekennze ichnet durch
- mit Zwischenabstand angeordnete ortsfeste Rahmenseitenteile (11,12),
- eine quergerichtete Traghülse (27), die in den Rahmenseitenteilen
(11,12) hin- und herschwenkbar drehbar gelagert ist,
- eine zwischen der Traghülse (27) und wenigstens einem der Rahmenseitenteile (11) angeordnete Vorrichtung (Schneckenrad
28, Schnecke 30, Rad 32) zum Einstellen der Traghülse (27) durch Schwenken,
- einen an der Traghülse (27) angeordneten Träger (33)»
- eine Vorrichtung (Traghülse 27, Zahnstange 36, Stirnzahnrad 37, Rad 39) zum Verstellen des Trägers (33) in axialer
Richtung entlang der Traghülse (27) zwischen den Rahmenseitenteilen (11,12),
- eine Vorrichtung (Traghülse 27, Anflächung 42, Klemmschraube
43) zum Blockieren des Trägers (33) in seiner eingestellten
Stellung,
- einen Tragarm (45),
- eine Vorrichtung (Zahnstange 46, Stirnzahnrad 48, Handrad 52) zum Bewegen des Tragarms (45) relativ zum Träger (33)
in einer zur Achse der Traghülse (27) im wesentlichen rechtwinkligen Richtung,
- einen zylindrischen Träger (53), der am Tragarm (45) angeordnet und von einem dessen Enden getragen ist, wobei der
Tragarm (45) gegenüber dem zylindrischen Träger (53) um einen begrenzten Betrag radial nach innen angeordnet ist,
- eine Vorrichtung (Klemmschraube 57) zum Blockieren des zylindrischen Trägers (53) in jeder beliebigen Schwenkstellung
um eine Längsachse (78) des radial angeordneten Tragarms (45),
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ORIGINAL INSPECTED
/16
JL
- eine Welle (55), die im zylindrischen Träger (53) aufgenommen ist, durch dessen axiales Zentrum geht und rechtwinklig
zum radial angeordneten Tragarm (45) angeordnet ist,
- eine zylindrische Papierführungsrolle (59), die an der Welle (55) angeordnet ist und an einem Ende des zylindrischen
Trägers (53) anliegt,
- einen Papierableiter (60) mit einem ebenen Abschnitt (61) und einem bogenförmig nach oben gebogenen kreisrunden
Endstück (62), das im wesentlichen den gleichen Durchmesser hat wie die zylindrische Papierführungsrolle (59) und
dessen Zentrum gleichachsig mit der Achse (81) der die zylindrische Papierführungsrolle (59) tragenden Welle (55)
angeordnet ist,
- und durch eine Vorrichtung (Klemmschraube 65) zum Blockieren des Papierabieiters (60) in jeder gewünschten Schwenkstellung
um die Arh.se (81) der Welle (55).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die zwischen der Traghülse (27) und
wenigstens einem der Hahmenseitenteile (11) angeordnete Vorrichtung (28,30,32) ein an der Traghülse (27) befestigtes
Schneckenrad (28) hat, eine vom Rahmenseitenteil (11) getragene, in das Schneckenrad (28) eingreifende Schnecke
(30) und ein an der Schnecke (30) angeordnetes treibendes Rad (32), wodurch Drehen des treibenden Rades (32) bewirkt,
daß die Schnecke (30) das Schneckenrad (28) dreht, welches die Traghülse (27) direkt schwenkt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (27,36,37,39) zum
Verstellen des Trägers (33) in Achsenrichtung entlang der Traghülse (27) die Traghülse (27) aufweist, die in ihrer
Oberfläche eine quergerichtete Nut (35) hat, eine in der Nut (35) der Traghülse (27) befestigte Zahnstange (36), ein
im Träger (33) drehbar gelagertes und mit der Zahnstange (36) in Zahneingriff stehendes Stirnzahnrad (37) und ein an diesem
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- /\ - 46 8ö1
befest igte s^re'ib'e'n'd'e's Rad (39)» wodurch Drehen des treibenden
Rades (39) Bewegung des Trägers (33) entlang der Traghülse (27) hervorruft.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Vorrichtung (27,42,43) zum
Blockieren des Trägers (33) in seiner eingestellten Stellung die Traghülse (27) aufweist, die an ihrer Oberfläche eine
sich in Querrichtung erstreckende Anflächung (42) hat, und
eine Klemmschraube (43), die in den Träger (33) eingeschraubt
ist und sich an die Anflächung (42) an der Traghülse (27)
anzulegen vermag.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Vorrichtung (46,48,52) zum Verstellen
des Tragarms (45) relativ zum Träger (33) eine Zahnstange (46) am Tragarm (45) und ein am Träger (33)
gelagertes Stirnzahnrad (48) aufweist, das so ausgelegt und angeordnet ist, daß es mit der Zahnstange (46) am Tragarm
(45) in Zahneingriff ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Vorrichtung (57) zum Blockieren
des zylindrischen Trägers (53) in jeder gewünschten Schwenkstellung um eine Längsachse (78) des radial angeordneten
Tragarms (45) eine Klemmschraube (57) aufweist, die in den zylindrischen Träger (53) eingeschraubt ist und sich an den
Tragarm (45) anzulegen vermag.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Vorrichtung (65) zum Blockieren
des Papierabieiters (60) in jeder gewünschten Schwenkstellung um die Achse (81) der Welle (55) eine Klemmschraube (65)
aufweist, die in den Papierableiter (60) eingeschraubt und so angeordnet und ausgelegt ist, daß sie sich an die Welle
(55) anlegt, welche im zylindrischen Träger (53) gelagert ist und an der die Papierführungsrolle (59) drehbar aufgenommen
ist.
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- >€ - to 881
8. Papierableiter für Papierbahnen*, gekennzeichnet
durch ein verhältnismäßig dünnes Werkstoffstück mit
einem im wesentlichen rechteckigen, ebenen Abschnitt (61) und einem bogenförmigen, kreisrunden Abschnitt (Endstück 62),
der von einem der schmalen Enden des rechteckigen, ebenen Abschnitts (61) nach oben gebogen ist, wobei die Abschnitte
(61, Endstück 62) zusammen eine glatte Unterseite bilden, eine Halterung (63), die am ebenen Abschnitt (61) befestigt
ist und sich in der gleichen Richtung wie der aufgebogene bogenförmige Abschnitt (Endstück 62) nach oben erstreckt,
wobei die Halterung (63) einen Schwenkpunkt hat, der im axialen Zentrum des bogenförmigen, kreisrunden Abschnitts
(Endstück 62) des Papierabieiters (60) angeordnet ist, eine Welle (55), deren Achse (81) im axialen Zentrum des bogenförmigen,
kreisrunden Abschnitts (Endstück 62) des Papierableiters (60) liegt, wobei die Halterung (63) an ihrem
Schwenkpunkt für Zapfenlagerung an der Welle (55) ausgelegt ist, und durch eine Vorrichtung zum Verstellen des Papierableiters
(60) um den genannten Schwenkpunkt.
9. Papierableiter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß eine Klemmschraube (65) in die
Halterung (63) eingeschraubt ist und den Papierableiter (60) in jeder Schwenkstellung gegenüber der Welle (55) festzuhalten
vermag.
* für eine Vorrichtung nach Anspruch 1
709841/0595
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| US05/672,397 US4047711A (en) | 1976-03-31 | 1976-03-31 | Adjustable mounting for paper plow |
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|---|---|
| DE2707059A1 true DE2707059A1 (de) | 1977-10-13 |
| DE2707059B2 DE2707059B2 (de) | 1980-11-27 |
| DE2707059C3 DE2707059C3 (de) | 1981-08-27 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2707059A Expired DE2707059C3 (de) | 1976-03-31 | 1977-02-18 | Führungsvorrichtung eines zu falzenden Stranges einer Bahn in einer Papierlängsfalzvorrichtung |
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| DE (1) | DE2707059C3 (de) |
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| GB1572829A (en) | 1980-08-06 |
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| US4047711A (en) | 1977-09-13 |
| GB1572828A (en) | 1980-08-06 |
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: BALDWIN-GREGG, INC., 60534 LYONS, ILL., US |
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: BALDWIN TECHNOLOGY CORP., STAMFORD, CONN., US |