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DE2706367A1 - Vorrichtung zur aufheizregelung durch feuchtigkeitsermittlung - Google Patents

Vorrichtung zur aufheizregelung durch feuchtigkeitsermittlung

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Publication number
DE2706367A1
DE2706367A1 DE19772706367 DE2706367A DE2706367A1 DE 2706367 A1 DE2706367 A1 DE 2706367A1 DE 19772706367 DE19772706367 DE 19772706367 DE 2706367 A DE2706367 A DE 2706367A DE 2706367 A1 DE2706367 A1 DE 2706367A1
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DE
Germany
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heating
circuit
voltage
food
amplifier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19772706367
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English (en)
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DE2706367C3 (de
DE2706367B2 (de
Inventor
Takato Kanazawa
Tetsu Kobayashi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Panasonic Holdings Corp
Original Assignee
Matsushita Electric Industrial Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Priority claimed from JP1673776A external-priority patent/JPS5928814B2/ja
Priority claimed from JP1811676A external-priority patent/JPS52101743A/ja
Priority claimed from JP11528876A external-priority patent/JPS5949495B2/ja
Application filed by Matsushita Electric Industrial Co Ltd filed Critical Matsushita Electric Industrial Co Ltd
Publication of DE2706367A1 publication Critical patent/DE2706367A1/de
Publication of DE2706367B2 publication Critical patent/DE2706367B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2706367C3 publication Critical patent/DE2706367C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
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    • H05B1/02Automatic switching arrangements specially adapted to apparatus ; Control of heating devices
    • H05B1/0227Applications
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
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    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
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Description

15. Februar 1977
MATSUSHITA ELECTRIC INDUSTRIAL CO., LTD. Osaka, Japan
Vorrichtung zur Aufheizregelung durch Feuchtigkeitsermittlung
Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung der Erhitzungsdauer eines Nahrungsmittels, das je nach Art und Menge in einer Erhitzungs- und Zubereitungseinrichtung erhitzt werden soll, im typischen Fall in einem Mikrowellenofen.
Bei der Mikrowellenerhitzung eines Nahrungsmittels oder einer Speise sind für die optimale Erhitzungsdauer verschiedene Faktoren maßgebend, so etwa die Anfangstemperatur des Nahrungsmittels, die Speisemenge, die angestrebte Endtemperatur der Speise, deren spezifische Wärme und die Leistungsaufnahme der MLkrowelleneinrichtung.
Bislang wurde die Dauer der Erhitzung in dem Mikrowellenofen durch Einstellen eines Zeitgebers auf eine je nach Art und Menge des Nahrungsmittels experimentell ermittelte Standardheizdauer festgelegt.
Diese Methede zur Festlegung der Erhitzungsdauer des jeweiligen Nahrungsmittels war insofern mit einem Mangel behaftet, da es
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sich in diesem Pall als schwierig erwies, die Erhitzungs- und Zubereitungsbedingungen genau einzuhalten, weil dabei die obigen Faktoren außer Betracht bleiben, die bei der Festlegung der Heizdauer zu berücksichtigen sind, also die Anfangstemperatur, die angestrebte Endtemperatur, die spezifische Warme und die Leistungsaufnahme der Mikrowelleneinrichtung.
Die Unzulänglichkeiten der bekannten Verfahrensweise sind dadurch bedingt, daß ein für den Endzustand der Speise maßgeblicher Hauptfaktor eben nicht die Erhitzungsdauer als solche ist, sondern der Temperaturanstieg in dem Nahrungsmittel.
Wenn also auf irgendeine Weise der Temperaturanstieg in dem erhitzten Nahrungsmittel festgestellt werden könnte, ließe sich dem obenerwähnten Mangel abhelfen und es könnte eine ideale Erhitzung und Zubereitung erzielt werden.
Zur Feststellung der Temperaturerhöhung des Nahrungsmittels kann ein Wärmefühler direkt in dieses eingeführt werden oder man kann sich eines kontaktfreien Wärmefühlers bedienen. Doch sind der Anwendung solcher Methoden Grenzen gesetzt, da bei der erstgenannten Verfahrensweise das Erfordernis besteht, den Wärmefühler mit der Speise unmittelbar in Berührung zu bringen, während bei der anderen Methode eine exakte Temperaturabfühlung nicht immer möglich ist.
Hingegen ist es möglich, die Temperstur oder den Erhitzungszustand der Speise durch Messung der beim Erhitzen des Nahrungsmittels bewirkten Feuchtigkeitsänderung zu ermitteln. So setzt bei vielen Speisearten eine abrupte Verdampfung des darin enthaltenen Wassers ein, wenn die Temperatur des betreffenden Nahrungsmittels einen Wert bei 1000C erreicht und in dem Heizofen entsteht plötzlich eine beträchtliche Menge Wasserdampf. Beim Erhitzen der Speise ändert sich also in deren Umgebung die relative Feuchtigkeit.
Durch Feststellung der Feuchtigkeitsänderung mit Hilfe eines Feuchtigkeitsfühlers kann somit der Zeitpunkt des Eintritts der abrupten Feuchtigkeitsänderung zu jenem Zeitpunkt in Beziehung gesetzt werden, da die Speise eine Temperatur bei 100°C erreicht hat. Die plötzliche Feuchtigkeitszunahme kann in der Weise ermittelt werden, daß man das überschreiten eines vorgegebenen Schwellenwerts der
Feuchtigkeit
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Feuchtigkeit feststellt. Loch spricht der Feuchtigkeitsfühler normalerweise auf die relative Feuchtigkeit an, und die relative Feuchtigkeit ändert sich gegenüber dem Wert vor dem Erhitzen auch schon in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur und der Umgebungsfeuchtigkeit. Wollte man als Schwellenwert der Feuchtigkeit also einen Festwert der relativen Feuchtigkeit festlegen, so wäre der Anwendungsbereich einer solchen Methode der Feuchtigkeitsermittlung dementsprechend begrenzt.
Wird unter den obigen Einsatzbedingungen mit einem Feuchtigkeitsfühler gearbeitet,, so kommt es zudem zu einer Verunreinigung der Fühler- oder Sensoroberfläche durch den beim Erhitzen erzeugten Wasserdampf wie ebenso auch durch Dünste und organische Teilchen, die aus der Speise herrühren, so daß die Feuchtigkeitsempfindlichkeit des Fühlers naehläßt.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, bei der die obige Problematik umgangen wird und die ein automatisches Erhitzen und Zubereiten von Nahrungsmitteln unter Zugrundelegung der Zusammenhänge zwischen der Temperatur des Nahrungsmittels und dem Feuchtigkeitswert ermöglicht.
Eine Methode zur Feuchtigkeitsermittlung zum Zweck der Leistungsregelung eines Magnetrons ist in der US-Patentschrift 3 8 39 6l6 beschrieben. Mit den in dieser Patentschrift beschriebenen Maßnahmen wird jedoch lediglich bezweckt, einer Überhitzung vorzubeugen, wobei der Feuchtigkeitsfühler als Mittel zur Vornahme einer zyklischen Erhitzung des Nahrungsmittels im Aussetzbetrieb dient. Im Unterschied zu der Erfindung zielt jene Patentschrift nicht auf die Ermöglichung einer selbsttätigen Erhitzung und Zubereitung.
Die Erfindung hat zur Aufgabe, das Erfordernis einer Korrektur der Erhitzungsdauer entsprechend der jeweiligen Speisemenge, der Anfange tempera tür des Nahrungsmittels, der Leistung einer Wärmequelle wie etwa eines Magnetrons oder den durch das Nahrungsmittel bedingten Schwankungen im Absorptionsfaktor für Mikrowellenenergie zu beseitigen und einen Ei ns te 11 Vorgang bei einem Heizofen wie etwa einem Mikrowellenofen hinfällig zu machen.
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Die Erfindung hat weiterhin zur Aufgabe, eine Feststellung des Erhitzungszustandes zu ermöglichen, ohne daß hierzu ein unmittelbarer Kontakt mit dem zu erhitzenden Nahrungsmittel erforderlich wäre.
SLe Erfindung hat ferner zur Aufgabe, die Feststellung einer durch die Erhitzung bewirkten Feuchtigkeitsänderung zu ermöglichen, wobei Temperatur- und Feuchtigkeitsänderungen der Umgebung ohne Einfluß bleiben.
BLe Erfindung hat darüber hinaus auch zur Aufgabe, einer durch Oberflächenverunreinigung bedingten Minderung der Feuchtigkeitsempfindlichkeit eines Feuchtigkeitsfühlere vorzubeugen.
In den Zeichnungen zeigern
Fig. 1 eine graphische Sarstellung der beim Erhitzen eines Nahrungemittels bewirkten Fe u ch ti gke it eän de runge η»
Fig. 2 ein Block schema zur Veraneehaulichung des Grundprinzips der Erfindung«
Fig. 3 eine graphische Darstellung der bei unterschiedlichen Umgebungstemperaturen eines Feuchtigkeitsfühlers festgestellten Feuchtigkeitsänderungen;
Fig. 4 eine Kennlinie des Feuchtigkeitsfühlers)
Fig. 5 eine Barstellung der Beziehungen zwischen dem Widerstand des Fühlers und seiner Nachweisspannung;
Fig. 6 eine Darstellung der Beziehungen zwischen der Nach we is spannung und einer gesiebten Ausgangs spannung;
Fig. 7 ein Blockschema einer Au sfüh runge form der Erfindungj
Fig. θ ein Signal ve rl auf diagramm zur Erläuterung der Funktionsweise der Ausführungsform der Fig. 7»
Fig. 9 ein Schaltbild einer Logarithmierschaltungj
Fig. 10 eine Kennlinie der Schaltung der Fig. 9 zur Erläuterung ihrer Funktionsweise;
Fig. 11 einen Feuchtigkeitsfühler mit einer Beinigungs-
heizeinrichtung
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heizeinrichtung sowie deren Anordnung*
Fig. 12 eine Darstellung eines Reinigungsablauf s»
Pig. 13 eine AuEführungsform eines Steuerkreises für die Reinigungshei zeinri ch tung» und
Fig. 14 eine andere Ausführungeform der Erfindung.
BIe Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Feststellung des Zubereitungszustandes eines in einem Heizofen wie beispielsweise einem Mikrowellenofen befindlichen Nahrungsmittels zur automatischen Festlegung der Erhitzungsdauer des Nahrungsmittels.
Für die Erhitzungsdauer eines Nahrungsmittels in einem Mikrowellenofen sind verschiedene Faktoren maßgeblich, so beispielsweise die Anfange tempera tür des zu erhitzenden Nahrungsmittels, dessen Menge, seine angestrebte Endtemperatur, seine spezifische Wärme und die aufgenommene Mikrowellenenergie. Bislang wurde die Erhitzungsdauer im Mikrowellenofen anhand der für die jeweilige Seiseart und -menge erforderlichen Zeitspanne festgelegt. Man ging also in der Weise vor, daß man den zwischen der jeweiligen Spei se art und der Erhitzungsdauer bestehenden Zusammenhang im voraus durch einen Erhit zungsversuch ermittelte. Zur Festlegung der Erhitzungsdauer für eine bestimmte Speise muß also zunächst deren Menge berücksichtigt werden. Bei den nach dem Stand der Technik bekannten Metheden zur Festlegung der Erhitzungsdauer blieben indes die anderen Faktoren unberücksichtigt, die ebenfalls für die Erhitzungsdauer maßgeblich sind, nämlich die spezifische Wärme des betreffenden Nahrungsmittels, seine Anfangetemperatur und die angestrebte Endtemperatur. Ein Mangel der bekannten Methoden lag demnach darin, daß die Möglichkeit einer falschen Zubereitung und Fehlerhitzung keineswegs auszuschließen war.
lurch die Erfindung werden die bei der bekannten Verfahrensweise zur Festlegung der Erhitzungsdauer auftretenden Probleme beseitigt und es wird die Möglichkeit geschaffen, einen Heizofen so auszustatten, daß er müheles zu handhaben ist. Ee sollen nun die bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung beschrieben werden.
Wie aus Fig. 1 hervergeht, verringert sich beim Erhitzen eines Nahrungsmittels in einem Heizefen zunächst die relative Feuch-
tigkeit
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tigkeit mit steigender Temperatur, da die Menge des aus dem Nahrungsmittel erzeugten Wasserdampfes noch gering ist. Während sich die Wasser dampf menge erhöht, erreicht die relative Feuchtigkeit zunächst einen Tiefstwert, um sich danach zu erhöhen und schließlich abrupt anzusteigen. Der Zeitpunkt für den Anstieg der relativen Feuchtigkeit von dem Tiefstpunkt um einen gegebenen Betrag ^>h des Werts der relativen Feuchtigkeit liegt nahe jenem Zeitpunkt, an dem das Nahrungsmittel eine bestimmte Temperatur (bei 1OO°C) erreicht hat und an dem eine merkliche Änderung im Zubereitungszustand des Nahrungsmittels erfolgt. Es besteht kaum ein Zusammenhang zwischen der in diesem Auganblick herrschenden Temperatur und der Temperatur ver dem Erhitzen des Nahrungsmittels (im folgenden als Anfangs temp era tür des Nahrungsmittels bezeichnet) sowie der Menge des Nahrungsmittels.
Der Zeitpunkt, an dem die relative Feuchtigkeit abrupt anzusteigen beginnt und sich vom Tiefstpunkt um den Betrag ~h erhöht liegt nahe jenem Zeitpunkt, an dem die meisten Speisen im Fall der Wie de rauf wärmung eine geeignete Temperatur erreichen. Für diese Spei sen läßt sich demgemäß eine zweckdienliche erwärmung erzielen, indem man als Srhitzungedauer eine Zeitspanne Tn einstellt, die mit der Einleitung der Erhitzung beginnt und zu dem obigen Zeitpunkt endet. Nahrungsmittel, die erst noch zubereitet werden tollen, können nach dem Eintreten des abrupten Anstiegs in der Kurve der relativen Feuch tigkeit noch für eine Zeitdauer weitererhitzt werden, die sich aus der Art und Menge der zu bereitenden Speise bestimmt.
Da der Einfluß der Menge des Nahrungsmittels und seiner Anfangstemperatur bereits in die mit dem Eintreten des scharfen Anstiegs in der Kurve der relativen Feuchtigkeit endende Zeitspanne eingeht, brauchen diese Faktoren nicht weiter berücksichtigt zu werden. Allgemein ist die richtige Erhitzungsdauer für ein Nahrungsmittel durch die Gleichung
τ - td + tr (i)
gegeben, worin T^ die Zeitspanne von der Einleitung der Erhitzung des Nahrungsmittels bis zu demjenigen Zeitpunkt bezeichnet, da die relative 'Feuchtigkeit bei der abrupten Feuchtiekeitsänderung von dem Feuchtigkeitstiefstwert Ii um das Ink cement .ih auf einen Feuchtig-
kei tawert
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keitswert Hj. angestiegen ist, während Tß die auf die Zeitspanne Τβ folgende Zeitdauer bezeichnet, für die jeweils die Menge und Art des betreffenden Nahrungsmittels bestimmend sind. Da die Zeitspanne TR durch T und die Art des Nahrungsmittels bestimmt ist, ist sie durch die Gleichung
TE - k TD (2)
gegeben, worin k eine dem jeweiligen Nahrungsmittel eigene Konstante bezeichnet. Aus den Gleichungen (l) und (2) folgt
T = TD + k TD = (1 + k) TD (3)
Die optimale Gesamtzubereitungsdauer läßt sich also bestimmen, indem man die Zeitspanne T- mißt, die mit dem Zeitpunkt endet, da sich der Äuohtigkeitewert Ton dem Tiefstwert H im Zuge der abrupten Iwuohtigkeitefinderung um das Inkrement Ah erhöht, und indem man die Summe von Tn und der al· Produkt von 3* und der durch die Nahrungsmittel art oder -zubereitung bestimmten Konstante k erhaltenen Zeitspanne berechnet.
Es soll nun in Verbindung mit einer Au β füh rungeform der Erfindung eine Anordnung zum Berechnen einer solchen Erhitzungedauer erläutert werden.
In Hg. 2 ist mit dtr Bezugszahl 1 ein Ofengehäuse eines Mikrowellenofens bezeichnet, mit der Bezugszahl 2 das zu erhitzende Nahrungsmittel, mit der Bezugszahl 3 ein Druck gebläse, mit der Bezugszahl 4 ein Magnetron, mit der Bezugszahl 5 ein Magnetrontreiber, mit der Bezugszahl 6 ein Feuchtigkeitsfühler, mit der Bezugszahl 7 eine Schaltung zur feststellung des Zubereitungs zu standee, während die Bezugszahl θ eine Heizdauerregel schaltung bezeichnet. In Hg. 2 ist der Grundaufbau der erfindungsgemäßen Vorrichtung gezeigt. Der Peuchtigkeitefühler 6 kann aus einer Keramikmasse hergestellt sein, die zu 1 bis etwa 99 Uolprozent aus einem Anteil vOn ACr3O4 besteht (worin A ein Element bezeichnet, bei dem es sieh um Mg, ie, Ni, Co, Mn oder Cu handeln kann) und zu 99 bis etwa 1 Molprozent aus einem Anteil von TiO2, wiewohl die genannte Zusammensetzung dieser Masse nicht in einem die Erfindung einschränkenden Sinn aufzufassen ist.
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Αλ
Im folgenden sei jetzt die Funktionsweise der Anordnung der Fig. 2 beschrieben. Der Feuchtigkeitsfühler 6 spricht auf die relative Feuchtigkeit an, die sich infolge der Wasserdampf erzeugung aus dem Nahrungsmittel 2 ändert, das von dem Magnetron 4 erhitzt wird. Der Schaltung 7 zur Feststellung des Zubereitungszustandes geht von dem Feuchtigkeitsfühler 6 ein Abfühl signal zu, wodurch festgestellt wird, wenn sich die relative Feuchtigkeit von dem Tiefstwert um den geringen Betrag Zh erhöht hat. Sie Hei ζ dauerrege 1 schaltung 8 spricht auf das Nachweissignal mit der Festlegung einer optimalen Erhitzungsdauer an und steuert den Magnetrontreiber 5 zur Inbetriebnahme oder Außerbetriebsetzung des Magnetrons 4.
Me relative Feuchtigkeit in der Austrittsöffnung unterliegt beträchtlichen Änderungen mit der Umgebungstemperatur. Da sich der Widerstand des Feuohtigkeitsfühlers 6 als logarithmische Funktion des Feuchtigkeitswerte ändert (siehe Fig. 4)» schwankt die festgestellte Spannung in Abhängigkeit von der Temperatur in der Austrittsöffnung um mehrere Größenordnungen (siehe Fig. 5)» und das Inkrement Δ1 der festgestellten Spannung gegenüber dem Tiefstwert unterliegt beträchtlichen Änderungen in Abhängigkeit von jahreszeitlichen Schwankungen zwischen Sommer und Winter wie auch von der geographischen Lages des Ortes, wo das Gerät benutzt wird, d.h. in Abhängigkeit vom wärmeren «der kälteren Klima des betreffenden Qebiete. So wurde die in Fig. 3 gezeigte Kurve Y der festgestellten Spannung für eine relativ niedere Temperatur in der Austrittsöffnung ermittelt, wobei der Pegel der festgestellten Spannung T1 in diesem Fall allgemein hoch liegt und das Inkrement aV gegenüber dem Tiefstwert relativ groß ist, während die Kurve V. der festgestellten Spannung für eine relativ hohe Temperatur in der Austritteöffnung ermittelt wurde, wobei der Pegel der festgestellten Spannung V dann sehr niedrig ist und das Inkrement gegenüber dem Tiefstwert ebenfalls klein ausfällt. Ferner ist bei der Kurve V der festgestellten Spannung die Zeitspanne kurz, die für eine Erhöhung der festgestellten Spannung gegenüber dem Tiefstwert um ein gegebenes Spannungsinkrement (entsprechend dem Inkrement /Λ der relativen Feuchtigkeit) erforderlich ist, wogegen diese Zeitspanne bei der Kurve V der festgestellten Spannung lang ist, sofern in der Spannungskurve V ein solches
Spannungsinkrement
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Spannungsinkreinent überhaupt erreicht wird.
Im Rahmen der Erfindung wird eine Methode befolgt, bei der die bei dem jeweils zu erhitzenden Nahrungsmittel für einen Anstieg der festgestellten Spannung um ein gegebenes Spannungsinkrement erforderliche Zeitspanne auch bei sehr unterschiedlichen Verhältnissen an der Austritteöffnung und beim Auftreten starker Temperaturabweichungen nur wenig schwankt. Wie nämlich aus Fig. 3 hervorgeht, wird die festgestellte Spannung V. logarithmisch verstärkt, so daß man eine Kurve V ' einer umgewandelten Spannung erhält, während die festgestellte Spannung V„ ebenfalls logarithmisch verstärkt wird, was eine Kurve V ' einer umgewandelten Spannung liefert, mit dem Ergebnis, daß bei beiden Spannungsumwandlungskurven für den Anstieg um das gegebene Spannungsinkrement AV gegenüber dem Tiefstwert praktisch die gleiche Zeitspanne erferderlich ist.
Es soll nun eine Möglichkeit zur Erzielung einer geeigneten E rhi t zunge dauer auf der Grundlage der umgewandelten Spannung anhand der Fig. 7 bis 9 beschrieben werden, in denen eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt ist.
In Hg. 7 ist mit der Bezugszahl 1 ein Ofengehäuse des Mikrowellenofens bezeichnet, mit der Bezugszahl 2 das zu erhitzende Nahrungsmittel, mit der Bezugszahl 3 «in Druck ge blase , mit der Bezugszahl 4 ein Hagnetron, mit der Bezugszahl 5 ein Magnetrontreiber und mit der Bezugszahl 6 ein innerhalb einer Austrittsöffnung 7 angeordneter Feuchtigkeitsfühler. Ue Bezugszahl 20 bezeichnet einen Feuchtigkeitssignal verstärker zum Verstärken des Feuchtigkeit β signal β des Feucht!gkeitsfühlers 6, so daß am Ausgangsanschluß 19 dieses Verstärkers eine Nach weis spannung erscheint.
Me Bezugszahl 18 bezeichnet einen logarithmischen Verstärker, der die festgestellte Spannung logarithmisch verstärkt und gleichzeitig gleichrichtet, so daß zur Erzeugung des an einem Ausgangsanschluß 17 erscheinenden umgewandelten Ausgange nur die positiven Halbperiodenteile der festgestellten Spannung logarithmisch verstärkt werden. Mit der Bezugszahl 16 ist ein Filterkreie bezeichnet, der die umgewandelte Spannung zur Erzeugung einer geglätteten Spannung siebt und umkehrt. SLe Bezugszahl 13 bezeichnet eine Pegelumaet-
zer schaltung
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zerschaltung, in der zur umwandlung der negativen Spannung in eine positive Spannung eine Spannung E addiert wird. Die Spannungeverläufe der festgestellten Spannung, der umgewandelten Spannung, der gesiebten Spannung und der pegelverschobenen Spannung sind in Pig. θ dargestellt. Die Bezugszahl 25 in Fig. 7 bezeichnet eine Schaltung zur Feststellung des Höchstwerts, umfassend einen Höchstwerthaltekreis 13 sowie Widerstände R. und R0, die mit dem einen Ende an einen Eingangsanschluß 14 bzw. einen Ausgangsanschluß 12 des Höchstwerthai tekreiees 13 gelegt sind, während die jeweiligen anderen Enden gemeinsam mit einem Ausgangsanschluß 11 der Schaltung 25 zur Feststellung des Höchstwerts verbunden sind. BLe Bezugszahl 10 bezeichnet einen Vergleicher, der den Ausgang der Schaltung 25 zur Feststellung des Höchstwerts mit einem Bezugspegel ^V vergleicht und der ein Ausgangssignal HIET erzeugt, wenn jener Ausgang den Bezugspegel überschreitet. Mit der Bezugszahl 9 ist eine Flip-Flop-Schaltung bezeichnet, deren Ausgangs signal OUT den Magnetrontreiber 5 steuert, der seinerseits das Magnetron 4 ansteuert.
In Fig. 9 ist der Schaltungeaufbau des logarithmischen Verstärkers 18 in Fig. 7 gezeigt. Ein Eingangs wide rs tand R. ist mit dem Eingang eines Hochlei s tungsumkehrve rs tärke rs 21 verbunden und Reihenschaltungen Rq-D0? \"\ » R2~D2 bie R ~D ' ^6 «Jeweils aue einem Rückkopplungswiders tand und einer Rückkopplungsdiode aufgebaut sind, sind in einer Rückkopplungsschleife einander parallel ge schaltet. Zwischen je zwei benachbarte Reihenschaltungen sind Vorspannungswiderstände T1, r2 bis Tn gelegt, während ein Widerstand r mit einer Vorspannungsquelle E_, verbunden ist, so daß über den betreffenden Vorspannwiderständen Vorspannungen erzeugt werden. Auf einen Eingangsanschluß des logarithmischen Verstärkers wird eine Eingangs spannung E1 gelegt und an seinem Ausgangsanschluß erscheint eine Ausgangsspannung EQ. Am Eingangsansehluß des Verstärkers 21 erscheint eine Eingangs spannung E^ < und an seinem Ausgangsanschluß wird eine Ausgangsspannung E ' erzeugt.
Die durchgezogene Linie in Fig. 10 ist eine Kennlinie des logarithmischen Verstärkers der Fig. 9 zur Verdeutlichung der Beziehungen zwischen dem Eingangsstrom E./R. und der Ausgangs spannung E .
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Sind die Größen der Widerstände ^, rg bis rn in Fig. 9 im Vergleich zu denen der Widerstände R^, R^, R2 bis Rn hinlänglich gering, so werden die Spannungen E1, E2 bzw. E, über den Widerständen r , ro bis r im wesentlichen konstant gehalten. Bei einer Erhö-12 η
hung der Größe der Ausgangsspannung EQ gehen daher die Dioden D1, D2
bis D in dieser Reihenfolge in den leitenden Zustand über und die η
Au sgangs Spannungscharakteristik für die Erhöhung der Eingangsspannung E. zeigt den Verlauf einer logarithmischen Segmentkurve, wie dies in Fig. 10 dargestellt ist. Falls also EQ < E1, so ist
fall s E1 £ BQ < E1 + E2, so i st
E,
und falls Εχ + E2 - L· <■ E1 + E2 + E,, so ist
2 Ei El E2
E. + E2 + ——~——■-~——""— '— - — -
R0+Bl
DLe beiden Dioden D- und Dn dienen zur Unterdrückung einer positiven Eingangs spannung, damit die linear-negative Eingangsgleichrichtungscharakteristik erhalten bleibt.
Der Widerstand des Feuchtigkeitsfühlers ändert sich für gewöhnlich je nach dem Vorhandensein oder NichtVorhandensein von oberflächlich niedergeschlagenem Wasserdampf. Ist die Fühleroberfläche in dieser Weise verunreinigt, so läßt die Empfindlichkeit des Fühlers dementsprechend nach. Ist ein solcher Fühler in einem Mikrowellenofen vorgesehen, so ist eine Abscheidung von Dunststoffen wie etwa öl oder Sojasoße auf dem Fühler unvermeidlich. Fremdstoffe wie diese müssen daher von der Fühleroberfläche entfernt werden. Als wirksames Mittel zu diesem Zweck hat sich das Abbrennen erwiesen. Wie aus Fig. 11 hervergeht, ist der Fühler 6 mit einem Heizfaden umwickelt, und dieser Heizfaden 22 wird mit Strom versorgt, so daß er Wärme abstrahlt, wodurch die Fühleroberfläche zum Abbrennen der darauf abgeschiedenen Fremdstoffe erhitzt wird.
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In Pig. 12 ist das Prinzip der Regelung des Reinigungsvergangs beim Erhitzen des Nahrungsmittels in dem Mikrowellenofen veranschaulicht. Sas Symbol P, bezeichnet hier ein Impul β signal, das eine Zeitspanne bestimmt, in der dem Heizfaden 22 zu Reinigungszwecken Strom zugeführt wird. Der Strom fließt während der Zeitspanne T . Bei T ist der Temperaturanstieg an der Fühl eroberfläche nach dem Erregen des Heizfadens für die Zeitdauer TL dargestellt. Der Nettotemperaturanstieg beläuft sich auf (T - T. ) Grad Celsius, wenn T. Grad Celsius die Anfangetemperatur ist. Bei H ist die von dem Fühler fest gestellte Änderung der relativen Feuchtigkeit dargestellt. Im Verlauf der Temperatursteigerung um (T -T.) Grad Celsius verringert sich die relative Feuchtigkeit an der Oberfläche des Fühlers von einem Anfangswert der Feuchtigkeit H. auf H-.
Diese Erscheinung wird rückläufig, wenn der Heizstrom nach dem Verstreichen der Zeitspanne t aufhört und sieh die Temperatur des Fühlers wieder der Raumtemperatur angleicht. Die Abklingzeit ist r,, wie bei P- gezeigt. Der Impuls P0 mit der Bauer τ steuert das Eingangssignal für die Schaltung zur Feststellung des Feuchtigkeitswerts in der Weise, daß es dieser Schaltung zugeht, nachdem die Zeit spanne r verstrichen ist, gerechnet von der Einleitung der Beiwi-α
zung, wie dies bei H gezeigt ist.
In Fig. 13 ist das Prinzip einer zur Reinigung des Fühlers dienenden Schaltung dargestellt. Die Bezugszahl 26 bezeichnet hier einen Triac (oder Zweiwegtriodenthyristor). Der Heizfaden 22 als Last wird durch den Impuls P, , der die Steuerelektrode G des Triac 26 steuert, nur für die Zeitdauer T erregt. Das Symbol e_ be zeich-
χι Κ
net eine Hei ziel stungsquelle, bei der es sich um eine Gleiohstremquelle oder um eine kommerzielle Stromquelle mit 50/60 Hz handeln kann. BLe Strombelastbarkeit ist durch die Auslegung des Heizfadens bestimmt. BLe Leistungsregelung für den Heizfaden bei der Stromversorgung für den nötigen Reinigungsvorgang kann beliebig aueh nach einer anderen Methode vorgenommen werden, beispielsweise mit Hilfe eines Phasenregel systems.
In Fig. 14 ist eine Ausführungsform einer Steuereinheit ge zeigt, die im Rahmen der Erfindung zur Erzielung der automatischen
Erhi tzung
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Erhitzung und Zubereitung in dem Mikrowellenofen dient. Die automatische Erhitzung wird dabei gemäß der obigen Gleichung (3) vorgenommen.
In Fig. 14 ist mit der Bezugszahl 32 ein Umkehrtor bezeichnet, während die Bezugszahlen 33 und 34 Dreieingangstere bezeichnen, deren Ausgänge einer Ho ch-Nie de r-Zähl schaltung 35 zum Zählen der Eingänge zugehen.
Der Ho ch-Nie de r-Zähler 35 arbeitet im Ansprechen auf das Ausgangs signal UP der Torschaltung 34 im Hoch zähl be trieb und im Ansprechen auf das Ausgangs signal DN der Torschaltung 33 im Niederzählbetrieb. Der Gehalt des Zählers 35 wird durch ein Signal CLA gelöscht. Der Zähler 35 ist als Binärzähler aufgebaut, wobei jeder Bitzustand angezeigt wird. Die Bezugszahl J6 bezeichnet einen Decoder, dem die einzelnen Bitausgänge des Zählers 35 zugehen und der auf der Ausgangsleitung ZERO einen Ausgang "1" erzeugt, wenn die Bitausgänge des Zählers 35 sämtlich "O" sind. Die Bezugszahl 37 bezeichnet eine Torschaltung mit zwei Eingängen, die einen Ausgang "1" erzeugt, wenn das Signal auf der Leitung HIET und das Signal auf der Leitung ZERO beide "1" sind. Mit der Bezugszahl 38 ist eine Flip -Fl op -Schaltung bezeichnet, die durch ein Startsignal auf einer Leitung STA auf "1" gestellt und durch den Ausgang der Torschaltung 37 auf "0" rückgestellt wird. Der Ausgang des Flip-Flops 38 geht einer Treiberschaltung 5 für ein Magnetron 4 zu. Der Ausgang des Flip-Flops 38 wird durch das Signal CLA zu "0" gelöscht. Mit den Bezugszahlen 30 und sind Impulsgeneraterschaltungen bezeichnet, deren Schwingungsfrequenzen durch die Größen von Widerständen und Kondensatoren verändert werden. Es kann sich dabei um astabile MuI ti vibratoren handeln. Die Schalter S1, S2 bis Sn, die mit dem Impulsgenerator 31 verbunden sind, sind Speisegruppenwahlschalter, mit deren Hilfe die durch das jeweils zuzubereitende Nahrungsmittel in der obenbeschriebeneη Weise bestimmte Konstant· k einem der Widerstände IL , R2 bis R zugeordnet wird, so daß der Impulsgenerator 31 seine Schwingungsfrequenz dementsprechend verändert. Für den Impulsgenerator 30 sind demgegenüber ein Konstantwideretand B0 und ein damit gekoppelter Konstantkondensator CQ vorgesehen, so daß seine Schwingungefrequenz festliegt.
Wenn der Zähler 35 also η Taktimpulse in der Zeitspanne T
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(sec) zählt, ist TD durch
TD = Γη (sec) (4)
gegeben, worin T die Periodendauer des Takteignale bezeichnet. Sa !T - k T-, wie in Gleichung (2) gezeigt wurde, kann Tfi durch
TR - km (see) (5)
ausgedrückt werden.
Der Hoch-Nieder-Zähl er 35 wird während der Zeitspanne T. zum Zählen des Zahl werte η im Hoch zählbetrieb benutzt und während der Zeitspanne Tn zum Zählen im Niederzählbetrieb. Die Schaltung ist so aufgebaut, daß der Zeitpunkt, an dem der Gehalt des Zählers im Niederzählbetrieb Null wird, der Zeit T - T_ + T0 entspricht. DLe Gesamterhitzungszeit T kann also von ein und demselben Hoch-Nieder-Zähler 35 ausgezählt werden. Zu diesem Zweck muß allerdings die Periodendauer des Taktsignals zwischen dem Hochzähl be trieb und dem Niederzählbetrieb verändert werden. Dies geht aus der Gleichung (5) hervor, die erkennen läßt, daß die Periodendauer des Taktsignals im Niederzählbetrieb k-mal so lang sein muß wie die Periodendauer dee Taktsignals im Hoch zähl be trieb. Die Periodendauer des Taktsignals kann verändert werden, indem man die Kreiskonstante ändert, die die Frequenz der Taktsignalgeneratorschaltung bestimmt, wie beispielsweise den Kondensater C oder den Widerstand R. Mit anderen Werten, die Kreiskonstante C oder R kann zu der Kenstante k in Beziehung gesetzt werden, die der jeweils zuzubereitenden Speise zueigen ist. Bei der Anordnung der Fig. 14 erzeugt der Impulsgenerator 30 das im Hochzähl be trieb benutzte Taktsignal CLUP mit einer Festfrequenz. Der Impulsgenerator 31 hingegen erzeugt das Taktsignal CLDN, das im Niederzählbetrieb verwendet wird. DLe Widerstände R. , R2 bis R , welche die Schwingungsfrequenz dee Impulsgenerators 31 bestimmen, sind daher auf Werte voreingestellt, die den Konstanten k für die betreffenden Speisengruppen proportional sind, ausgehend von dem Widerstand R des Impulsgenerators 30.
DLe Bezugszahl 39 bezeichnet eine Lei stungsre gel schal tung für den Reinigungsheizfaden, die auf ein Signal STl1 mit der Erzeugung
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gung der in Fig. 12 dargestellten Zeit Steuerimpulse Ρχ und P2 anspricht. LIit der Bezugszahl 28 ist eine Peuchtigkeitssignalverstärkerschaltung mit einem Aufbau gemäß der in Verbindung mit Pig. 7 vermittelten Lehre bezeichnet, wobei diese Schaltung den in Fig. 9 dargestellten logarithmischen Verstärker einbegreift. Die Bezugszahl 27 bezeichnet eine Tiefstwertdetektorschaltung, umfassend die in Fig. 7 gezeigte Höchstwertde tek torschaltung und eine pe ge !umsetzerschaltung. Die Schaltung 27 wird durch die in Fig. 12 gezeigten Steuerimpulse P so gesteuert, daß ihr Betrieb nach Ablauf der Zeitspanne r einsetzt, gerechnet vom Beginn des Aufheizvorgangs. Hierdurch wird verhindert, daß die Tiefstwertdetektorschaltung schon während der Zeitspanne C arbeitet, in der eine Feuchtigkeitsänderung infolge der α
Reinigung des Fühlers eintritt. Mt der Bezugszahl 29 ist eine Amplitude nvergl ei eher schal tung bezeichnet, die der in Fig. 7 gezeigten Schaltung 10 entspricht. Ein Ausgangssignal des Vergleichers 29 erscheint auf der Leitung HIET. Aus den folgenden Darlegungen ist zu entnehmen, daß die Zeit, die erforderlich ist, damit auf der Leitung HlET der Pegel "1" erscheint, der Zeitspanne T- in den Gleichungen (l), (2) und (3) entspricht.
Es soll nun die Funktionsweise dieser Ausführungsform erläutert werden. Das Flip-Flop 38 und der Zähler 35 werden zunächst durch da β Signal CLA zurückgestellt. Dies läßt sich ohne weiteres durch ein Schaltmittel bewerkstelligen, das beim Anschalten der Stromversorgung automatisch das Signal CLA erzeugt. Auf dieses Schaltmittel soll hier nicht näher eingegangen werden, da es nicht zum Erfindungsbestand gehört. Durch Schließen eines der Wahl schalter S1, S2 bis Sn entsprechend dem jeweils zu erhitzenden Nahrungsmittel wird bewirkt, daß der Impulsgene rater 31 das Impulssignal CLDN erzeugt, dessen Impulsperiode k-mal so lang ist wie die Impulsperiede τ des von dem Impulsgenerator 30 erzeugten Impulssignale CLDP.
Nach dem Schließen des gewählten Schalters wird ein Heizstartschalter geschlossen. Hierdurch wird das Startsignal STA erzeugt, mit dem das Flip-Flop 38 gestellt wird. Das Signal STA1 geht also in den Zustand 11I" über. Infolgedessen wird das Magnetron 4 über die Treiberschaltung 5 gespeist und das Magnetron 4 ist damit angeschaltet, wie bereite in Verbindung mit Fig. 1 und 3 beschrieben
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wurde, nimmt dann die relative feuchtigkeit in der Nähe des Feuchtigkeitsfühlere zunächst ab, um sich anschließend zu erhöhen, wenn aus dem Nahrungsmittel Wasserdampf erzeugt wird· Sie se feuchtigkeitsänderung wird von dem Peuchtigkeitsfühler 6 festgestellt und das Signal wird von der Verstärkerschaltung 28 verstärkt. Der Tiefstwerthaltekreis 27 erzeugt ein Signal, nachdem das aus der Verstärkerschaltung 28 herrührende Feuchtigkeit sei gnal den Tiefstwert durchschritten hat und ein Anstieg einsetzt. Der Pegel des von der Schaltung 27 erzeugten Signals 1st um den Tiefstwert niedriger als der Ausgangepegel der Verstärkerschaltung 28. Das Ausgangs si gnal der Schaltung 27 wird in der Vergleichsschaltung 29 mit dem Bezugspegel H verglichen, der dem Inkrement (Schwellenwert) <üi der relativen Feuchtigkeit gegenüber ihrem Tiefstwert entspricht. Wenn das Ausgangs si gnal der Tiefstwertde tektorechal tung 27 den Bezugspegel H überschreitet, erzeugt der Pegelvergleicher 29 den Me β aus gang HIET. Der Meßausgang HDET nimmt den Zustand "0" an, bis sich die relative Feuchtigkeit gegenüber dem Tiefstwert um das Inkrement ^h erhöht, und die Unkehrschaltung 32 erzeugt einen Ausgang "1", solange dieser Zustand anhält. Da sich das Signal OUT im Zustand "1" befindet, läßt die Torschaltung 34 den Zähl impuls CLUP als Hoch zähl eingang UP zu dem Hoch-Nieder-Zähler 35 durch, der eine Impulsreihe CLUp in Aufeinanderfolge hochzählt. Im weiteren Verlauf der Erhitzung wird der Tiefstwert der relativen Feuchtigkeit durchlaufen und diese erhöht sich gegenüber dem Tiefstwert um das Inkrement ah, worauf der Ausgang HIET in den Zustand "1" übergeht und die Umkehrechaltung 32 einen Ausgang "0" erzeugt. Infolgedessen wird das Tor 34 gesperrt und das Ho ch zähl ei ngangs si gnal Up wird blockiert. Gleichzeitig wird die Torschaltung 33 geöffnet und das Niederzähle ingange si gnal SN wird zu dem Zähler 35 durchgelassen.
Der Gehalt des Zählers 35t der bis zur Erzeugung des Meflaue gangs hochgezählt wurde, wird jetzt also durch eine Impulsreihe CLDN niedergezählt. Die Periodendauer der Impulsfolge CLDN ist durch den Wahlschalter festgelegt worden, wie dies weiter oben beschrieben wurde. Der Gehalt des Zählers 35 geht dem Decoder 36 zu, wodurch geprüft wird, ob der Gehalt Null ist, d.h. ob die Bitauegänge des Zählers sämtlich 11O" sind. Indem der während der Zeitspanne T hochge-
zählte
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"Ιο"
zählte Gehalt des Zählers in dieser Weise nach der Zeitspanne T_ niedergezählt wird, erreicht der Zählergehalt den Wert Null, wenn die durch die Periodendauer der Impulsfolge CLBN festgelegte Zeitspanne Tn verstrichen ist. In diesem Augenblick erzeugt der Decoder 36 auf der Leitung ZERO einen Ausgang 11I". Da zum andern der Ausgang HDST nach der Zeitspanne Tn in den Zustand "1" übergeht, wird die UND-Schaltung 37 zum Rückstellen des Flip-Flops 38 gestellt. Infolgedessen wird das Magnetron 4 über die Treiberschaltung 5 abgeschaltet, so daß die Erhitzung beendet wird.
Wie der obigen Beschreibung zu entnehmen ist, wird eine einwandfreie Erhitzung im Rahmen der Erfindung dadurch erzielt, daß lediglich die Konstante k entsprechend einer Gruppe der zuzubereitenden Nahrungsmittel oder der erforderlichen Zubereitungsart zweckdienlich gewählt wird. Bei bestimmten Nahrungsmitteln läßt sich eine einwandfreie Erhitzung auch ohne Wahl der Konstante k erreichen. Zusätzlich zur Wahl der betreffenden Speisengruppe oder Zubereitungsart braucht also eine Einstellung entsprechend der jeweiligen Speise nmenge , wie sie bei dem bekannten Mikrowellenofen erforderlich war, nicht mehr vorgenommen zu werden. Da die Ge samtheiz dauer durch Feststellung einer wesentlichen Yeränderung im Zubereitungszustand des Nahrungsmittels ermittelt wird und da die für das Eintreten einer solchen wesentlichen Änderung erforderliche Erhitzungsdauer auf die Speisenmenge bezogen wird, um so die noch zusätzlich nötige Erhitzungsdauer festzulegen, bedarf es auoh keiner Korrektur der Erhitzungsdauer, wie sie andernfalls wegen der Unterschiede in der Anfangstemperatur der Nahrungsmittel notwendig wäre. Es braucht nur die Speisengruppe oder die Zubereitungsart gewählt zu werden, wobei die gleiche Konstante k dazu dient, die zusätzliche Zeitspanne nach der feststellung der wesentlichen Zustandeänderung festzulegen. Die Bedienung ist daher einfacher als bei dem nach dem Stand der Technik bekannten Mikrowellenofen und es ist eine bessere Gewähr für eine einwandfreie Erhitzung und Zubereitung gegeben. Da zudem eine Korrektur der E rhi t zunge dauer entsprechend der jeweiligen Leistung eines Mikrowellenofens nicht erforderlich ist, entfällt auch die Notwendigkeit, verschiedenartige Zeitgeber für Mikrowellenöfen mit unterschiedlicher Ausgangsleistung vorzusehen. Dies trägt zur Rationalisierung
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der Produktionskette bei.
Durch die obigen Vorteile in Verbindung mit der logarithmischen Charakteristik des Feuchtigkeitssignal Verstärkers, der Heinigungsheizeinrichtung für den Feuchtigkeitsfühler und der dafür vorgesehenen Steuerschaltung «erden die Anwendungsmöglichkeiten eines Geräts zur Erhitzung und Zubereitung wesentlich erweitert und wird auch dessen Zuverlässigkeit erhöht.
Patentansprüche
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L e e r s e i t e

Claims (1)

  1. 27U636V
    Patentansprüche
    Vorrichtung zur Aufheizregelung, gekennzeichnet durch ein Aufheizmittel (4) zum Erhitzen von Nahrungsmitteln, eine Feuchtigkeitsfühleranordnung (6) zur Feststellung der im Zuge der Wasserdampferzeugung aus dem Nahrungsmittel sich ändernden relativen Feuchtigkeit, eine Schaltung (7) zur Feststellung des Zubereitungszustandes, der von der Feuchtigkeitsfühleranordnung (6) ein demoduliertes Signal zur Feststellung eines Anstiegs der relativen Feuchtigkeit von einem Tiefstwert der relativen Feuchtigkeit über einen vorbestimmten Schwellenwert zuleitbar ist, und eine im Ansprechen auf das von der Schaltung (7) zur Feststellung des Zubereitungszuständes herrührende demodulierte Signal zur Festlegung einer entsprechenden Erhi tzungsdauer durch .Regelung des Aufheizmittels (4) betätigbare Hei zdauerre gel schal tung (θ).
    Vorrichtung zur Aufheizregelung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuchtigkeitsfühleranordnung (6) in einem außerhalb eines Ofens (l) vorgesehenen Strömungsweg angeordnet ist, durch den die i.i dem Ofen (l) vorhandenen Dünste ausstoßbar sind.
    Vorrichtung zur Aufheizregelung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung (7) zur Feststellung des Zubereitungszustandes einen Feu ch ti gkei ta si gnal verstärker (20) zum Verstärken des von der Feuchtigkeitsfühleranordnung (6) herrührenden Signals einbegreift, ferner eine Tiefstwertdetekterschaltung (15, l6, 25), der als Eingang ein Ausgang des FeuchtigkeitssignalVerstärkers (20) zum Halten eines Spannungstief stwerts des Ei ngangs si gnal s durch einen Tiefstwerthaltekreis im Sinne der Erzeugung eines Spannungeausgangs mit einem um den Spannungstiefstwert niedrigeren Pegel als dem Pegel des Ei ngangs ei gnal s zuleitbar ist, und einen Pegelvergleicher (lO) zum Vergleichen des Spannungsausgangs der Tiefstwertdetektorschaltung (15, 16, 25) mit einem Bezugspegel zur Feststellung eines Anstiegs der relativen Feuchtigkeit über den vorbestimmten Schwellenwert.
    Vorrichtung zur Aufhei«regelung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafl die Heizdauerregel schal tung (θ) zur Steuerung des Aufheizmi ttels (4) im Sinne der Einstellung einer Ge samtheiz dauer
    be tiitigbar
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    ORIGINAL INSPECTED
    betätigbar ist, die sich als Summe einer von der Einleitung der Erhitzung des Nahrungsmittels bis zum Erreichen des vorbestimmten Schwellenwerts der relativen Feuchtigkeit erforderlichen ersten Zeitspanne und einer zweiten Zeitspanne ergibt, die gleich dem Produkt der ersten Zeitspanne mit einer dem Nahrungsmittel eigentümlichen, voreingestellten Konstante ist.
    5. Vorrichtung zur Aufheiz rege lung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß der Feu ch ti gkeits signal verstärker ein logarithmischer Verstärker (l8) ist.
    6. Vorrichtung zur Aufheizregelung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß der logarithmische Verstärker (l8) einen Hochleistungsumkehrverstärker (21) einbegreift, ferner einen mit dem Eingang des Hochleistungsumkehrverstärkers (21) verbundenen Eingangswiderstand (R. ), eine in eine Rückkopplungsschleife des Hochleistungsumkehrverstärkere (21) gelegte Segmentkurven-Nähe rungs schaltung, in die Rückkopplungsschleife gelegte Blöden und eine mit dem höchsten Widerstand unter den Widerständen in der Segmentkurven-Näherungsschaltung in Reihe geschaltete Diode, wobei der Verbindungspunkt zwischen dieser Diode und dem Widerstand an den Ausgangsanschluß des logarithm!sehen Verstärkers (l8) gelegt ist.
    7. Vorrichtung zur Aufheizregelung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hefstwertdetektorschaltung (l5, l6, 25) einen Filterkreis (l6) einbegreift, dem die Ausgangs spannung des Feuchtigkeitssignalverstärkers (20) zur Polaritätsänderung in eine negative Spannung und zur Siebung zuleitbar ist, ferner eine Pegelumsetze rschaltung (15) zum Anheben des gesiebten Ausgangs des FIlterkreiees (l6) auf einen positiven Pegel und eine Höchstwertdetektor schal tung (25), der die umgesetzte Spannung der pegelumsetze rschal tung (15) zum Halten eines Höchstwerts der umgesetzten Spannung im Sinne der Erzeugung eines um den Höchstwert kleineren Spannungsausgangs als die umgesetzte Spannung zuleitbar ist.
    8. Vorrichtung zur Aufheizregelung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (3, 22, 39) zur Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit der Feuchtigkeitsfühleranordnung (6) vorgesehen sind, umfassend eine nahe der Feuchtigkeitsfühleranordnung (6)
    vergesehene
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    ORIGINAL INSPECTED
    vorgesehene Heizeinrichtung (22), eine Leistungsregel schaltung (39) für die Heizeinrichtung (22) zu deren steuerbaren Erregen, wobei die Iteuchtigkeitsfühleranordnung (6) für eine vorbe stimmte Zeitdauer beheizbar ist, und ein Mittel (3) zur Aufrechterhaltung eines Belüftungszustandes am Umfang der Feuchtigkeitefühleranordnung (6).
    9. Vorrichtung zur Aufheizregelung nach Anspruch 8. dadurch gekennzeichnet, daß die Lei etungsre gel schaltung (39) für die Heizeinrichtung (22) zur Leistungsregelung durch Änderung der Phase der auf die Heizeinrichtung (22) gegebenen Spannung und durch die Anlegedauer betätigbar ist.
    10. Vorrichtung zur Aufheizregelung nach Anspruch Θ, dadurch gekennzeichnet, daß die Leistungsregelschaltung (39) für die Heizeinrichtung (22) zur Leistungsregelung durch Änderung der Amplitude der auf die Heizeinrichtung (22) gegebenen Spannung und durch die AnIe ge dauer betätigbar ist.
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