DE2705361B2 - Schwimmfähige Schlauchleitung - Google Patents
Schwimmfähige SchlauchleitungInfo
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16L59/00—Thermal insulation in general
- F16L59/12—Arrangements for supporting insulation from the wall or body insulated, e.g. by means of spacers between pipe and heat-insulating material; Arrangements specially adapted for supporting insulated bodies
- F16L59/125—Helical spacers
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- F16L11/00—Hoses, i.e. flexible pipes
- F16L11/04—Hoses, i.e. flexible pipes made of rubber or flexible plastics
- F16L11/12—Hoses, i.e. flexible pipes made of rubber or flexible plastics with arrangements for particular purposes, e.g. specially profiled, with protecting layer, heated, electrically conducting
- F16L11/133—Hoses, i.e. flexible pipes made of rubber or flexible plastics with arrangements for particular purposes, e.g. specially profiled, with protecting layer, heated, electrically conducting buoyant
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- F16L39/00—Joints or fittings for double-walled or multi-channel pipes or pipe assemblies
- F16L39/02—Joints or fittings for double-walled or multi-channel pipes or pipe assemblies for hoses
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- F16L59/00—Thermal insulation in general
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- F16L59/153—Arrangements for the insulation of pipes or pipe systems for flexible pipes
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Description
Die Erfindung betrifft eine schwimmfähige, zweiwandige, flexible Schlauchleitung mit einem auftrieberzeugenden
Zwischenraum und ein oder mehreren radialen Abstandhaltern zwischen den beiden Schlauchlagen.
Eine derartige schwimmfähige Schlauchleitung ist durch die FR-PS 8 24 614 bekannt geworden. Sie
besteht aus zwei Gummi- oder Kunststoffschläuchen, wobei der Außenschlauch zur Erhöhung seiner Festigkeit
mehrlagig ausgebildet und mit einem schraubengangförmig gewickelten Metalldraht armiert ist. Der
Schlauch kann dadurch den hohen Beanspruchungen beim Betrieb, beispielsweise durch stürmische See und
hohen Wellengang, durch Scheuern an der Schiffswand oder durch Einklemmen zwischen Schiff und Halteboje,
besser widerstehen. Auch die DE-PS 12 20 686 und die DE-OS 21 30 418 zeigen derartig verstärkte schwimm
fähige Schlauchleitungen.
Allerdings erhöhen solche Verstärkungseinlagen die Herstellungskosten solcher Schläuche beträchtlich,
ohne daß sie die Schlauchoberfläche wirksam schützen, denn sie erhöhen praktisch nur deren Zug- und
Druckfestigkeit. Auch wird durch diese Einlagen die erwünschte Flexibilität der Schläuche beeinträchtigt
und ihr Gewicht erhöht, so daß es mitunter voluminöser
Auftriebskörper bedarf, um sie am Schwimmen zu halten.
Hiervon ausgehend, liegt die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, einen schwimmfähigen Schlauch zu
entwickeln, der konstruktiv einfacher aufgebaut und daher billiger herstellbar ist. Ferner soll sich der
erfindungsgemäße Schlauch bei guter Flexibilität durch besonders hohe Verschleißfestigkeit, und zwar sowohl
gegenüber äußeren Beanspruchungen wie auch gegenüber Angriffen von seiten des Fördermediums auszeichnen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß beide Schlauchlagen jeweils aus metallischen
Wickel- oder Wellschäuchen bestehen, von denen zumindest einer eine Axialkräfte aufnehmende Umflechtung
aufweist.
Durch die Abkehr von den bisher in der Meerestechnik üblichen Gummischläuchen und die erfindungsgemäße
Verwendung von flexiblen Metallschläuchen ergibt sich ein besonders einfacher und damit
kostengünstiger Aufbau und zugleich eine wesentlich
jo verbesserte Beständigkeit in mechanischer, thermischer und chemischer Hinsicht. Die erfindungsgemäße
Schlauchleitung kann daher auch zum Transport von verflüssigtem Erdgas und anderen Flüssiggasen eingesetzt
werden, ohne daß bei den hierbei auftretenden tiefen Temperaturen bis ca. —200° C die bisher übliche
Versprödung des Gummiwerkstoffes zu befürchten wäre. Auch gegen Wasserverunreinigungen wie
schwimmende Öllachen u. dgl. sowie gegen UV-Strahlen und Ozonangriff ist der erfindungsgemäße Schlauch
praktisch resistent.
Für die beiden Schlauchlagen sind verschiedene Metallschlauchkonstruktionen denkbar. Am zweckmäßigsten
ist der innere Metallschlauch als Ringwellschlauch ausgebildet und weist die Umflechtung zur
Aufnahme der Axialkräfte auf, während der äußere Metallschlauch als Wickelschlauch ausgebildet ist. Je
nach Art des Wickelschlauches kann dieser zusätzlich noch von einem wasserdichten Außenmantel umgeben
sein, um das Eindringen von Seewasser zu verhindern.
Zumindest die Enden des inneren Metallschlauches können an jeweils einem zylindrischen Rohrstutzen
befestigt sein und die beiden Metallschläuche können über endständige Flanschringe fest miteinander verbunden
sein. Dies ist bei schwimmfähigen, zweiwandigen Gummischläuchen bereits durch die DE-AS 14 50 273
bekannt. Andererseits besteht auch die Möglichkeit, zwei separate, konzentrische Schlauchleitungen entsprechend
einer Schlauch-in-Schlauch-Konstruktion vorzusehen, bei der die Rohrstutzen des inneren und des
w) äußeren Metallschlauches mit separaten Flanschen versehen sind. Diese Konstruktion ist besonders
vorteilhaft bei der Förderung von Flüssiggasen unter liefen Temperaturen, da die sonst vorhandenen
Kältebrücken zwischen Innen- und Außenschlauch an
h5 den Anschlußflanschen entfallen. Wegen der Trennung
von Innen- und Außenleitung ist es zweckmäßig, beide Schläuche durch eine eigene Umflechtung gegen axiale
Zugbelastungen zu schützen.
Da man bei den erfindungsgemäßen Schläuchen grundsätzlich eine möglichst gleichgute Isolation und
einen möglichst konstanten Auftrieb über die gesamte Schlauchlänge einschließlich der Verbindringselemente
anstrebt, ist es bei einer Schlauch-in-Schlauch-Konstruktion
besonders vorteilhaft, wenn die Rohrstutzen des inneren Metallschlauches kegelförmige Dichtflächen
aufweisen, die durch eine in Umfangsrichtung anzuziehende Spannschelle zusammenpreßbar sind,
wobei die Spannschrauben für die Spannschelle seitlich neben ihr angeordnet sind. Dadurch kommt man mit
einem sehr geringen Platzbedarf in radialer Richtung aus, und bei etwa gleichbleibender Wandstärke für die
Isolationsschicht ergibt sich nur eine entsprechend geringe Durchmessererweiterung des Rohrstutzens des
Außenschlauches.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispielen näher
erläutert; dabei zeigt
Fig. 1 eine Schlauchleitung im Axialsehnitt und
F i g. 2 eine Schlauch-in-Schlauch-Konstruktion.
Die mediumführende Innenleitung ist als Ringwellschlauch
1 mit einer Umflechtung 2 dargestellt. An ihren beiden Enden sind Ringwellschlauch und Umflechtung
mit einem Rohrstutzen 3 bzw. 4 verbunden, der an seinem Ende jeweils einen Anschlußflansch 5 bzw. 6
trägt. Dieser Anschlußflansch kann selbstverständlich auch durch einen Gewindeanschluß ersetzt werden.
Durch Anordnung eines Bundes 7 besteht die Möglichkeit, den Flansch 6 als Losflansch anzuordnen. Zwischen
die Anschlußflansche benachbarter Schläuche wird jeweils ein nicht dargestellter Dichtring eingelegt.
Die Rohrstutzen 3 und 4 tragen jeweils zwischen den Anschlußflanschen 5 bzw. 6 einerseits und den Enden
des Wellschlauches 1 und der Umflechtung 2 andererseits einen Ringscheibenflansch 8 bzw. 9. An deren
äußerern Umfang isi jeweils ein Ring iO bzw. Ii befestigt, an dem der äußere Wickelschlauch 12
festgelegt ist. Die Verbindung des Wickelschlauches 12 mit den beiden Ringen 10 und 11 kann durch an sich
bekannte Maßnahmen erfolgen, beispielsweise durch Verschweißen, Verlöten, Verschrauben od. dgl.
In dem zeichnerisch dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Wickelschlauch 12 noch von einer
Kunststoffummantelung 13 umgeben, um eine einwandfreie Abdichtung gegen den Angriff von Seewasser
sicherzustellen. Diese Kunststoffummantelung ist mittels Spannbändern 14 und 15 auf den Ringen 10 bzw. 11
verspannt Zur besseren Haftung weisen die Ringe 10 und 11 eine Außenkerbung auf. Statt dessen kann der
Kunststoff-Mentelschlauch auch an den Enden aufvulkanisiert sein.
Der Zwischenraum zwischen den Metallschläuchen 1 und 12 kann mehr oder weniger mit Isolierstoffen
ausgefüllt sein, je nachdem, wie groß die gewünschte
ίο Auftriebskraft bzw. der Isoliereffekt sein soll. In F i g. 1
sind die Isolierstoffe als teilringförmige Blöcke 16 und 17 aus einem kältebeständigen Elastomer, wie beispielsweise
Polyurethan oder ähnlichem ausgebildet.
Da sich die beiden Metallschläuche gegeneinander abstützen, erübrigen sich separate Abstandshalter.
Da sich die beiden Metallschläuche gegeneinander abstützen, erübrigen sich separate Abstandshalter.
V i g. 2 zeigt eine Schlauch-in-Schlauch-Konstruktion,
die aus zwei selbständigen, konzentrischen Schlauchleitungen besteht, nämlich einem inneren Wellschlauch 18
mit Umflechtung 19 und einem äußeren Wellschlauch 20 mit Umflechtung 21. Die Enden des Wellschlauches und
der zugehörigen Umflechtungen sind jeweils mit Rohrstutzen 22 bzw. 23 verbunden. Der Anschluß
benachbarter Rohrstutzen erfolgt beispielsweise durch Schraubflansche 24 oder durch Klemmflansche 25.
Letztere weisen kegelförmige Dichtflächen 25a bzw. 256 auf, die durch eine diese übergreifende, in
Umfangsrichtung anzuziehende Spannschelle 26 zusammengedrückt werden. Da die Spannschrauben 26a und
266 seitlich neben der Spannschelle angeordnet sein können, wird in radialer Richtung wenig Platz
beansprucht und der für die Isolation zur Verfügung stehende Ringquerschnitt nur wenig verringert.
Die Isolation 27 kann aus Formteilen aus kältebeständigem
Kunststoff bestehen, die zugleich Innen- und Außenschlauch gegeneinander abstützt, so daß auf
weitere Abstandshalter verzichtet werden kann. Wird die isolatiün hingegen nach außen verlegt, um etwa den
Ringraum mit Gasrückführleitungen ausfüllen zu können, so müssen Abstandshalter verwendet werden. Die
Durchmessererweiterung des äußeren Rohrstutzens 23 kann in diesem Falle unterbleiben.
Ist der Druck im Ringraum gleich dem im Innenschlauch, so kann die Umflechtung des Innenschlauches
entfallen, da er keinen Zugbeanspruchungen mehr ausgesetzt ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Schwimmfähige, zweiwandige, flexible Schlauchleitung mit einem Auftrieb erzeugenden
Zwischenraum und einem oder mehreren radialen Abstandhaltern zwischen den beiden Schlauchlagen,
dadurch gekennzeichnet, daß beide Schlauchlagen jeweils aus metallischen Wickel- oder
Wellschläuchen (1, 2; 18, 20) bestehen, von denen zumindest einer eine Axialkräfte aufnehmende
Umflechtung(2,19,21) aufweist
2. Schlauchleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Metallschlauch als
Ringwellschlauch (1, 18) ausgebildet ist und die Umflechtung (2,19) trägt.
3. Schlauchleitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
äußere Metallschlauch als Wickelschlauch (12) ausgebildet ist.
4. Schlauchleitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
äußere Metallschlauch (12) einen Kunststoffaußenmantel (13) aufweist.
5. Schlauchleitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
zumindest die Enden der inneren Schlauchlage (1, 18) an jeweils einem zylindrischen Rohrstutzen (3,4;
22) befestigt sind.
6. Schlauchleitung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
beiden Schlauchlagen (1, 12) über endständige Flansche (8,9) fest miteinander verbunden sind.
7. Schlauchleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrstutzen (22,
23) der inneren und der äußeren Schlauchlagen (18, 20) mit separaten Flanschen (24,25) versehen sind.
8. Schlauchleitung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß beide Schlauchlagen (18,20) als
Wellschläuche ausgebildet sind und eine Umflechtung (19,21) aufweisen.
9. Schlauchleitung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrstutzen (22)
des inneren Metallschlauches (18) kegelförmige Dichtflächen (25a, 25b) aufweisen, die durch eine in
Umfangsrichtung anzuziehende Spannschelle (26) zusammenpreßbar sind, wobei die Spannschrauben
(26a, 26b) für die Spannschelle (26) seitlich neben ihr angeordnet sind.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772759322 DE2759322C2 (de) | 1977-02-09 | 1977-02-09 | Schwimmfähige, flexible Schlauchleitung |
| DE19772705361 DE2705361B2 (de) | 1977-02-09 | 1977-02-09 | Schwimmfähige Schlauchleitung |
| DE19772759321 DE2759321C2 (de) | 1977-02-09 | 1977-02-09 | Schwimmfähige Schlauchleitung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772705361 DE2705361B2 (de) | 1977-02-09 | 1977-02-09 | Schwimmfähige Schlauchleitung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2705361A1 DE2705361A1 (de) | 1978-08-10 |
| DE2705361B2 true DE2705361B2 (de) | 1979-03-29 |
Family
ID=6000717
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19772705361 Withdrawn DE2705361B2 (de) | 1977-02-09 | 1977-02-09 | Schwimmfähige Schlauchleitung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2705361B2 (de) |
Cited By (1)
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