DE2703391A1 - Loeseeinrichtung fuer einen filmaufspulmechanismus - Google Patents
Loeseeinrichtung fuer einen filmaufspulmechanismusInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Löseeinrichtung für einen Filmaufspulmechanismus und insbesondere auf
eine Vorrichtung, die durch automatisches Ertasten des Filmendes ein Zahnrad außer Eingriff mit einem Filmaufspulmechanismus
bringt, wenn das Fotografieren nach einer vorbestimmten Anzahl von Einzelbildern beendet ist.
Bisher war es für das Rückspulen nach Belichtung einer vorbestimmten Bilderzahl erforderlich, ein Zahnrad,
das mit einer Filmaufspuleinrichtung in Eingriff stand, die ihrerseits ein mit einem Filmaufzugshebel zusammen
wirkendes Ritzel besaß, dadurch von der Filmaufspul -
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einrichtung gelöst werden mußte, daß man einen Rückspulknopf, den sog. R-Knopf betätigte. Dieser Vorgang ist
nicht notwendig mit dem Fotografiervorgang einer Kamera gekoppelt. In den Fällen, in denen die Kamera mit einer
motorischen Einrichtung für das Aufspulen und Rückspulen durch Motoren versehen ist, hinderte die Notwendigkeit
eines solchen Lösevorgangs die volle Automatisierung des Aufspulens und Rückspulens.
•10 Aufgabe der Erfindung ist es, das vorstehende
Problem durch eine Einrichtung zu lösen, die das Filmende nach dem Belichten des letzten Filmbilds ertastet und dann
automatisch ein Zahnrad von einer Filmaufspuleinrichtung löst, so daß der Film rückgespult werden kann. Dabei soll
die Sperrung gelöst werden, wenn das Aufspulen des letzten Filmbilds ertastet worden ist, wobei eine vollautomatische
Filmaufspulung und Rückspülung für den Fall eines motorischen Antriebs möglich sein soll.
Die Erfindung wird im folgenden anhand schematiseher
Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Fig. 1 verdeutlicht die erfindungsgemäße Löseeinrichtung für den Filmaufspulmechanismus
einer Kamera;
Fig. 2 zeigt den Betriebszustand der Löseeinrichtung nach Fig. 1 im Lösungszustand;
Fig. 3 zeigt einen Teil des in den Fig. 1 und
gezeigten Drehmomentfühlers;
Fig. 4 zeigt schematisch einen Lösungssperrmechanismus
für eine Kamera, die mit einer Löse
einrichtung nach den Fig. 1 und 2 versehen ist;
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Fig. 5 verdeutlicht schematisch einen motorischen Antrieb, der an einer Kamera anbringbar
und von dieser lösbar ist, die mit der erfindungsgemäßen Löseeinrichtung nach den
Fig. 1 und 2 versehen ist;
Fig. 6 ist ein Schaltplan für den motorischen Antrieb nach Fig. 5;
IQ Fig. 7 verdeutlicht schematisch eine zweite Aus
führungsform einer erfindungsgemäßen Löseeinrichtung für einen Filmaufspulmechanismus
einer Kamera;
Fig. 8 verdeutlicht eine dritte Ausfuhrungsform
einer erfindungsgemäßen Löseeinrichtung für einen Filmaufspulmechanismus einer Kamera;
Fig. 9 ist ein Schaltbild einer elektrischen Schaltung für die Löseeinrichtung nach
Fig. 8.
Eine erfindungsgemäße Löseeinrichtung für einen Filmaufspulmechanismus ist in den Fig. 1 und 2 im ungelösten
Zustand bzw. im gelösten Zustand gezeigt. Das Bezugszeichen 1 bezeichnet ein Zahnrad. Das Bezugszeichen 2 eine
Schraube, die in eine Zahnradwelle 3 eingesetzt ist. Mit der Schraube 2 wird das Zahnrad 1 in Drehrichtung mit der
Zahnradwelle 3 verbunden. Die Bezugszeichen 4 und 5 bezeichnen
Lager für die Zahnradwelle 3; diese Lager sind in das Kameragehäuse eingesetzt und halten die Zahnradwelle
3. Das Bezugszeichen 6 bezeichnet ein Ritzel, das sich frei drehbar auf der Zahnradwelle 3 befindet. Das
Ritzel 6 ist an seinem einen Ende mit einer Kerbe 6a versehen. In diese Kerbe 6a greift heraushebbar ein vorstehender
Stift 3a,der in die Zahnradwelle 3 eingesetzt ist.
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Das Bezugszeichen 7 bezeichnet ein Ritzel, das mit dem Ritzel 6 in Eingriff steht. Die Zuordnung des Ritzels 7
zu einem weiteren Ritzel 8 ist deutlicher aus der Fig. erkennbar. Die Ritzel 7 und 8 liegen einander gegenüber.
Das Ritzel 7 ist mit einem zylindrischen Teil 7a versehen, das einen abgeschrägten Kerbenabschnitt 7b hat, während
das Ritzel 8 einen zylindrischen Teil 8a hat, der einen abgeschrägten vorstehenden Abschnitt 8b besitzt. Das Ritzel
8 wird durch die Kraft einer Feder 9 nach unten gedrückt, wobei der vorstehende Abschnitt des zylindrischen Teils 8a
in ständigen Eingriff mit dem Kerbenabschnitt 7b des zylindrischen Teils 7a gedrückt wird. In diesem Zustand rotieren
die Ritzel 7 und 8 als eine Einheit. Hindert man jedoch das Ritzel 7 an einer Drehung, wenn das Ritzel 8 im Uhrzeigersinn
umläuft, gleitet der vorstehende Abschnitt 8b des zylindrischen Teils 8a auf dem schrägen Kerbenabschnitt
7b des zylindrischen Teils 7a nach oben, wobei sich das Ritzel 8 nach oben verschiebt. Ein Drehmomentfühler
oder ürehfühler besteht somit aus diesen Ritzeln und 8 und der Feder 9. Das Bezugszeichen 10 bezeichnet ein
Filmförderritzel, das mit einem nicht dargestellten Filmaufzugshebel gekoppelt ist; das Ritzel 10 kämmt mit dem
Ritzel 8j das Bezugszeichen 11 bezeichnet ein Drehtreibelement, das durch eine Feder 11' nach rechts in Fig. 1
beansprucht ist. Ein Ende des Elements 11 ist gegabelt. Einer der Gabelzinken lic des Elements 11 steht in Druckberührung mit
der Endfläche eines scheibenartigen Teils 3b , das am oberen Ende der Zahnradwelle 3 befestigt ist. Das Bezugszeichen
12 bezeichnet Kugeln, die zur Erleichterung der Drehbewegung des Ritzels 8 unter der Beanspruchung der
Feder 9 vorgesehen sind. Die vorbeschriebene Anordnung arbeitet in der folgenden Weise!
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Ist der Film noch nicht bis zum Ende aufgespult, sind die einzelnen Teile in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise
miteinander gekoppelt. Wird dann ein nicht dargestellter Filmaufzugshebel gedreht, wird das mit dem Hebel gekoppelte
Ritzel 10 im Gegenuhrzeigersinn gedreht. Das mit dem
Ritzel 10 kämmende Ritzel 8 wird im Uhrzeigersinn gedreht. Dreht sich das Ritzel im Uhrzeigersinn,wird auf das
Ritzel 7 wegen der Feder 9 eine im Uhrzeigersinn wirkende Drehkraft ausgeübt, weil die Feder 9 den vorstehenden Ab-
^q schnitt 8b des Ritzels 8 und den Kerbenabschnitt 7b des
Ritzels 7 in gegenseitigen Eingriff bringt. Hierdurch wird auch das Ritzel 7 im Uhrzeigersinn mitgenommen. Das mit dem
Ritzel 7 kämmende Ritzel 6 dreht sich im Gegenuhrzeigersinn. Im gleichen Drehsinn dreht sich dann auch der vorstehende
Stift 3a, der in die Kerbe 6a des Ritzels 6 eingreift. Hierdurch wird die Zahnradwelle 3 und das Zahnrad 1 im Gegenuhrzeigersinn
gedreht und der Film vorwärts befördert. Ist eine vorbestimmte Bilderzahl unter Einschluß des letzten
Filmbilds gefördert worden, wirkt auf das Zahnrad 1 eine Filmzugspannung, die die Verdrehung des Filmaufzugshebels
und damit der Zahnradwelle 3 und der Ritzel 6 und 7 verhindert. Dreht sich gemäß vorstehender Beschreibung das
Ritzel 8 bei Betätigung des Filmaufzugshebels im Uhrzeigersinn,
gleitet der abgeschrägte vorstehende Abschnitt 8 b des Ritzels 8 auf den abgeschrägten Kerbenabschnitt 7b des
Ritzels 7,so daß sich das Ritzel 8 nach oben verschiebt.
Hierdurch wird der scheibenartige Teil der Zahnradwelle 3 nach oben geschoben, so daß der vorstehende Stift 3a aus
der Kerbe 6a des Ritzels 6 tritt. Hierbei kommt das Drehtreibteil 11 außer Eingriff mit dem scheibenartigen Teil 3b,
so daß es frei durch die Feder 11· nach rechts bewegt wird. Eine
Zinke lld des einen Endes des Elements 11 kommt in Druckberührung mit der Endfläche des Ritzels 6 und übt auf dieses
einen Druck aus, so daß es an einer Drehbewegung gehindert wird. Zwischenzeitlich behindert die andere Zinke lic des
einen Endes des Elements 11 die Abwärtsbewegung des
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scheibenartigen Teils 3b. Wird der Filmaufzugshebel weiter
gedreht, bewegt sich das Ritzel 8 noch weiter nach oben, bis der scheibenartige Teil 3b gegen das Kameragehäuse
stößt. Hierdurch ergibt sich eine Erhöhung des Aufzugs-Widerstands, was den Kamerabenutzer darüber informiert,
daß das Ende des Films erreicht ist. Anschließend wird der Film unter Betätigen eines nicht dargestellten Rückspulelements
rückgespult. Da die Zahnradwelle von dem Ritzel 6 gelöst worden ist, dreht sich die Welle in Rückspulrichtung,
um den Rückspulvorgang durchzuführen.
Fig. Ί verdeutlicht eine Anordnung, um automatisch
den Löseknopf zu sperren, wenn das Zahnrad außer Eingriff mit dem Ritzel der erfindungsgemäßen Löseeinrichtung für
die Filmaufwicklung gemäß Fig. 1 und 2 ist. In der Fig. 1» sind
die den Teilen gemäß Fig. 1 und 2 entsprechenden Teile
durch gleiche Bezugszeichen benannt. Von diesen Bezugszeichen bezeichnen die Bezugszeichen 11a und 11b Arme
des Drehtreibelements 11; 21 bezeichnet einen Lösehebel; 21a bezeichnet eine Kerbe, die in dem Löse hebel
21 vorgesehen ist; 22 bezeichnet einen Anzeigehebel, der an die Rückwand des nicht dargestellten Kameragehäuses
angeschlossen ist; 23 ist eine Feder· Der Lösungssperrmechanismus gemäß Fig. 4 arbeitet in der folgenden Weise:
Wenn ein Teil Hd des einen Endes des Drehtreibelements 11 in Druckberührung mit dem Ritzel 6 gemäß Fig.2 kommt,
schwenkt der Arm Hb im Gegenuhrzeigersinn und kommt dadurch
in die Kerbe 21a des Lösehebels 21. Hierdurch kann sich der Lösehebel nicht nach unten bewegen, so daß in diesem Zustand
ein Lösen nicht möglich ist. Dies zeigt an, daß eine Lösungssperre vorliegt, wenn bis zum Filmende fotografiert
worden ist, so daß weiteres Fotografieren verhindert wird. Die Lösungssperre kann aufgehoben werden, indem .,man den
nicht dargestellten hinteren Deckel des Kameragehäuses öffnet.
Bei geöffnetem hinteren Deckel dreht die Feder 23 den am hinteren Deckel befestigten Hebel 22 im Gegenuhrzeigersinn.
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Hierauf dreht sich der Arm 11b im Uhrzeigersinn und hebt
die Lösungssperre auf.
Ist der hintere Deckel geöffnet und der Hebel im Gegenuhrzeigersinn durch die Feder 23 gedreht, schwenkt
das Drehtreibelement 11 im Uhrzeigersinn, um seinen Abschnitt Hd aus der Druckberührung mit dem Ritzel 6 zu
befreien. Hierdurch kann sich die Zahnradwelle 3 drehen, während gleichzeitig die Feder 3c die Zahnradwelle 3 nach
unten drückt. Selbst wenn in diesem Fall der Stift 3a im Falle mangelnder Fluchtung nicht in die Kerbe 6a fällt,
befindet er sich mit der Oberseite des Ritzels 6 in Berührung, so daß der Abschnitt lic des einen Endes des Drehtreibelements
in Druckberührung mit dem scheibenartigen Teil 3b steht. Wird dann der hintere Deckel geschlossen und der
Aufzugshebel zum Drehen des Ritzels 6 betätigt, kommt der Stift 3a mit der Kerbe 6a in Eingriff, so daß sich
die Zahnradwelle 3 wieder mitdreht. .
Fig. 5 und 6 verdeutlichen ein Beispiel für die Auslegung einer Schaltung der Lösungseinrichtung für die
Filmaufspulung gemäß den Fig. 1 bis 4. Diese Einrichtung
ist gemäß den Fig. 5 und 6 bei einem motorischen Antrieb angewendet. In Fig. 5 bezeichnet das Bezugszeichen 31 einen
Motor für das Aufziehen oder Aufspulen des Films; die Bezugszeichen 32 bis 37 bezeichnen Ritzel, die ein Aufspulgetriebe
bilden; das Bezugszeichen 38 bezeichnet ein Aufspulkupplungsglied;
39 bezeichnet einen Rückspulmotor; 40 und 41 bezeichnet Zahnräder, die ein Rückspulgetriebe
bilden; 42 ist ein Rückspulkupplungsglied. Die Fig. 6 zeigt
den Hauptschaltkreis des motorischen Antriebs; 60 bezeichnet eine Energiequelle; 31 und 39 sind die Motoren
gemäß Fig. 5; 51 bezeichnet einen Widerstand; 52 bezeichnet einen Kondensator, der mit dem Widerstand 51 ein Zeit-
" konstantglied bildet. Die Bezugszeichen 53f 55, 56 und
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bezeichnen Widerstände; 54, 57 und 59 sind Transistoren,
die in Kombination mit diesen Widerständen einen Schaltkreis bilden. Das Bezugszeichen 13 bezeichnet einen Schalter,
der in Fig. 1 und 2 gestrichelt dargestellt ist; 1*4 bezeichnet
einen Schalter, der ebenfalls gestrichelt in Fig. 1 und 2 gezeigt ist und der mit Kontakten a und b versehen
ist. Das Bezugszeichen 6l bezeichnet einen Rückspulstopschalter, der bekannterweise bei Beendung des Rückspulvorgangs
ausgeschaltet wird. Das Bezügszeichen 62 bezeichnet einen Aufspulsteuerschalter, der bei Beendung des
Aufspulvorgangs nach c schaltet und der durch eine bekannte Schaltung und einen bekannten Mechanismus gesteuert wird.
Es wird nunmehr unter Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 5 die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Einrichtung
bei Anwendung mit einem motorischen Antrieb erläutert:
Beim Aufspulen des Films unter normalen Bedingungen ist der Schalter I1I an den Kontakt a gemäß Fig. 1 geschaltet,
während der Schalter 13 eingeschaltet ist, so daß dem Motor 31 Energie zufließt. In diesem Zustand wird Film
für jeden Fotografiervorgang mit Hilfe einer nicht dargestellten bekannten mechanischen Einrichtung und Schaltung
bei verschobenem Schalter 62 aufgespult oder aufgewickelt.
Erreicht der Film sein Ende, wird die Zahnradwelle von dem Ritzel 6 gelöst, der Schalter I1I von Kontakt a zu Kon ~
takt b geschaltet und der Schalter 13 ausgeschaltet. Hierdurch wird nach Verstreichen einer bestimmten, durch den
Kondensator 52 und den Widerstand 51 festgelegten Zeit der
Transistor 59 durchgeschaltet, so daß dem Filmrückspulmotor 39 Strom zugeführt wird. Das RUckspulkupplungsglied wird
über das Getriebe Ί0 und 41 gedreht, so daß automatisch der
Film rückgespult wird. Erfolgte der Rückspulvorgang unmittelbar
nach dem Aufspulvorgang, würde auf den Kameramechanismus eine übermäßige Belastung wirken. Das Zeitkonstantglied ist
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vorgesehen, um dies zu verhindern. Am Ende des Rückspulvorgangs
wird der Schalter 6l ausgeschaltet, um den Rückspulvorgang zu stoppen.
In Fig. 7 ist eine weitere Ausführungsform einer Filmaufspullöseeinrichtung für eine Kamera gezeigt. In der
Fig. 7 bezeichnet das Bezugszeichen 26 eine Bildzählscheibe, die mit einem nicht dargestellten Filmaufspul-oder
Aufziehmechanismus gekoppelt ist. Die Scheibe 26 dreht sich jedesmal, wenn der Film aufgespult wird und zeigt die
Anzahl der bereits belichteten . Bilder an. Das Bezugszeichen 22 bezeichnet eine Drehscheibe, die sich zusammen
mit der Anzeigescheibe 26 dreht und mit einer Kerbe 22a an ihrem Umfang versehen ist;23 ist ein Hebel, der um die
Welle 23a verschwenkbar ist; 23b ist eine Feder, die den Hebel 23 im Gegenuhrzeigersinn dreht. Stifte 23c
und 23d sind an den Enden des Hebels 23 angebracht, wobei der Stift 23c durch die Feder 23b gegen den Umfang der
Drehscheibe 22 gedrückt wird. Das Bezugszeichen 24 bezeichnet
einen Hebel, der schwenkbar an dem Hebel 23 sitzt und um die Welle 24a verschwenkbar ist; 24b bezeichnet eine
Feder, die sich zwischen den Hebeln 23 und 24 befindet und die den Hebel 24 im Gegenuhrzeigersinn dreht. 25 bezeichnet
einen exzentrischen Nocken, der mit einem nicht dargestellten Filmaufspulmechanismus gekoppelt ist und sich in
Abhängigkeit vom Filmaufspulvorgang dreht. In Fi9· 7 befindet
sich der Nocken 25 in einer Stellung, in der der Filmaufziehvorgang beendet ist. Die Bezugszeichen 1, 3, 3b, 6
und 6a bezeichnen dieselben Teile, wie sie bei der FiImaufspullöseeinrichtung
nach den Fig. 1, 2, 3 und 4 vorgesehen sind.
Die Anordnung nach Fig. 7 arbeitet in der folgenden Weise:
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Es sei angenommen, daß der Fotografiervorgang unter' Verwendung eines Films für 36 Aufnahmen durchgeführt wird.
Ist die Anzahl der belichteten Bilder kleiner als 36, dreht
sich das Ritzel 6 beim Filmaufspulvorgang im Gegenuhrc
zeigersinn. Die Zahnradwelle 3 und das Zahnrad 1 drehen sich im Gegenuhrzeigersinn.beim Filmaufspulvorgang. Auch
die Bildzählscheibe dreht sich im Gegenuhrzeigersinn und zeigt die Anzahl der belichteten Bilder an. Da der Stift
23c an den Umfang der Drehscheibe 22 gedrückt bleibt, solange
die Zahl der belichteten Bilder kleiner als 36 ist, kommt der Hebel 2k nicht in den Drehbereich des exzentrischen
Nockens 25, so daß er nicht verschwenkt. Der scheibenartige Teil 3b der Zahnradwelle 3 bleibt daher in der dargestellten
Lage. Dementsprechend bleibt der vorstehende
!5 Stift 3a in Eingriff mit der Kerbe 6a des Ritzels 6. Am
Ende des 36er Films führt die im Gegenuhrzeigersinn erfolgende Drehung der mit dem Aufzugshebel gekoppelten
Bildzählscheibe 26 zu einer Drehung der Drehscheibe.22 im
Gegenuhrzeigersinn. Die Spannkraft der Feder 23b preßt dann den Stift 23c in die Kerbe 22a. Hierbei schwenkt der Hebel
23 im Gegenuhrzeigersinn, so daß der Hebel 2k in den Drehbereich des exzentrischen Nockens 25 gelangt. Die beim
Aufspulvorgang erfolgende Drehung des Nockens 25 führt zu einer Verschwenkung des Hebels 2k im Uhrzeigersinn. Hierbei
wird der scheibenartige Teil 3b der Zahnradwelle 3 nach oben bewegt, so daß der vorstehende Stift 3a aus der Kerbe
6a des Ritzels 6 ausrastet und auf diese Weise der Filmaufspulmechanismus von der Zahnradwelle gelöst wird. Für die
erneute Herstellung des Arbeitseingriffs zwischen dem FiImaufspulmechanismus
und der Zahnradwelle kann der Hebel 23 durch das öffnen des hinteren Kameradeckels im Uhrzeigersinn
verschwenkt werden. Beim Verschwenken des Hebels 23 wird der Hebel 2k in seine Ursprungsstellung zurückgeführt,
so daß der Filmaufspulmechanismus und die Zahnradwelle wieder in den Zustand gegenseitigen Eingriffs rückgeführt
werden. Bei der öffnung des hinteren Gehäusedeckels
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kehrt auch die Bildzählscheibe 21 in ihre Nullstellung zurück, so daß kein weiterer Lösungsvorgang erfolgt.
ff
Fig. 8 und 9 zeigen schaubildlich eine weitere r Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Löseeinrichtung
mit zugehörigem Schaltbild. In Fig. 8 bezeichnet ein Be- · zugszeichen 72 ein Elektromagnet, 73 einen Anker, 71 einen
Haltehebel, der so gehalten wird, daß er um eine Welle 71a verschwenkbar ist; 71b bezeichnet eine Feder, die den Hebel
71 im Uhrzeigersinn dreht; 71c ist ein am Hebel 71 angebrachter
Stift; die Bezugszeichen 24, 24a, 24b, 25, 3,3a,
3b, 6,6a und 1 bezeichnen Teile, die dieselbe Filmaufspullöseeinrichtung bilden,wie sie in Fig. 7 gezeigt ist.
Fig. 9 zeigt ein Schaltbild,für eine Schaltung,
wie sie bei der FilmaufSpullöseeinrichtung nach Fig. 8 anwendbar ist, wobei die Bezugszeichen 8l bis 86 eine JK-Flip-Flop-Schaltung
verdeutlichen. Der J-Anschluß und der K-Anschluß sind jeweils kurzgeschlossen, während die Elemente
bis 86 einen Binärzähler bilden. Ein Eingangsanschluß X des Binärzählers ist an einen Synchronkontakt der Kamera angeschlossen,
der nicht dargestellt ist. Durch die An-Aus-Betätigung des Synchronkontakts wird ein Impulssignal an
den Eingangsanschluß X gegeben. Das Bezugszeichen 80 bezeichnet einen Codeumsetzer der Ausgangssignale von den
Ausgangsanschlüssen a, b und c entsprechend dem Inhalt des Binärzählers erzeugt. Die Bezugszeichen 87 bis 92 bezeichnen
Dioden,die den Codeumsetzer 8θ bilden; 93 bezeichnet
einen Filmzählwählschalter, der für selektiven Anschluß der Anschlüsse a, b, und c in Abhängigkeit von
der Bildzahl des verwendeten Films verwendet wird; 94 und
95 bezeichnen Transistoren, die einen Schmidt-Trigger
bilden; 96 bezeichnet einen Transistor, der an den Kollektor des Transistors 95 des Schmidt-Triggers angeschlossen ist;
72 bezeichnet den in Fig. 8 dargestellten Elektromagnet.
Die vorgenannten Anschlüsse a, b und c dienen für einen Film
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mit 36 Bildern bzw. 20 Bildern bzw. 12 Bildern. Die erfindungsgemäße
Filmaufspullöseeinrichtung gemäß den Fig. 8 und 9 arbeitet in der folgenden Weise:
Es sei angenommen, daß für das Fotografieren ein
20er Film verwendet wird. Gemäß Fig. 9 wird der Schalter 93 an den Anschluß b angeschlossen. In diesem Zustand erzeugen
die Flip-Flops 83 bis 85 erst ein Ausgangssignal, wenn 20 Bilder des Films durchgelaufen sind, d.h. bis der
Binärzähler 20 Impulse gezählt hat; daher wird auf die Dioden 88 und 91 eine Vorwärtsspannung aufgeprägt. Hierdurch
werden die Dioden 88 und 91 in leitendem Zustand gehalten, wobei das Potential am Anschluß b sehr niedrig
ist; der Transistor 9^ ist gesperrt; der Transistor 95
ist durchgeschaltet; der Transistor 96 ist gesperrt; der
Elektromagnet befindet sich in einem nicht erregten Zustand. In diesem Zustand wird der in Fig. 8 gezeigte Hebel 71
durch die Feder 71b im Uhrzeigersinn gedreht. Der Hebel 24,
der untrennbar mit dem Hebel 71 gekoppelt ist, wird ebenfalls im Uhrzeigersinn gedreht und befindet sich dadurch
außerhalb des Drehbereichs des Nockens 25. Wie es am Beispiel gemäß Fig. 7 erläutert wurde, sind daher der Filmaufspulmechanismus
und die Zahnradwelle 3 miteinander in Eingriff. Daher wickelt der Filmaufspulmechanismus
den Film in Abhängigkeit vom Filmaufspulvorgang oder Filmaufziehvorgang
auf. Ist der zwanzigste Fotografiervorgang beendet, mit anderen Worten, sind dadurch 20 Impulse erzeugt
worden, daß der nicht dargestellte Synchronkontakt bei jedem Fotografiervorgang eingeschaltet worden ist und
-iQ sind diese Impulse zum Eingangsanschluß X des Zählers in
Fig· 9 geleitet worden, erzeugen die Flip-Flops 85 und des Zählers Ausgangssignale. Hierdurch wird eine RUckwärtsspannung
auf die Dioden 88 und 91 aufgeprägt, so daß diese nicht leitend werden. Hierdurch wird das Potential am
3c Anschluß b hoch. Der Schmidt-Trigger wird dann umgekehrt
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und der Transistor 96 durchgeschaltet. Daher wird der
Elektromagnet 72 erregt, so daß er den Hebel 71 nach Fig. gegen die Spannung der Feder 71b anzieht. Der Hebel 71
verschwenkt im Gegenuhrzeigersinn und bringt dadurch den Hebel 21I in den Wirkbereich des Nockens 25. Wie es bereits
im einzelnen anhand der Fig. 7 erläutert wurde, verschiebt der Hebel 2k den scheibenartigen Teil 3b der Zahnradwelle
3, so daß der Stift 3a vom Ritzel 6 freikommt. Dadurch ist der Filmaufspulmechanismus außer Eingriff mit
der Zahnradwelle 3. Für den Fall eines 36er Films oder eines 12er Films wird anstelle des Anschlusses b der Anschluß a
bzw. der Anschluß c gewählt. Dann wird wie im Falle eines 20er Films der Filmaufspulmechanismus aus seinem Eingriff
mit der Zahnradwelle gelöst, wenn nach Belichten von 12 bzw. 36 Bildern der Fotografiervorgang beendet ist.
Erfindungsgemäß wird somit beim Aufwickeln des Films dessen Ende automatisch angezeigt und der Filmaufspulmechanismus
aus seinem Arbeitseingriff mit der Zahnradwelle gelöst. Hierdurch ist es nicht nötig, einen R-Knopf
zu betätigen. Sofern ein motorischer Antrieb verwendet wird, kann der Filmrückspulvorgang vollautomatisch
erfolgen. Die erfindungsgemäße Filmaufspuleinrichtung bringt daher für den Benutzer einer Kamera erhebliche Vorteile.
Die Erfindung liefert somit eine Einrichtung für das Lösen eines Filmaufspulmechanismus, wie er beim Aufspulen
eines Films in Verbindung mit einer Zahntrommel oder Zahnrads verwendet wird, das mit einer Filmaufspul-oder Filmaufzugseinrichtung
gekoppelt ist. Die Einrichtung ist mit Mitteln versehen, die nach dem Aufspulen einer vorbestimmten
Anzahl von Bildern das Zahnrad und den Filmaufspulmechanismus durch den sich ändernden Drehwiderstand aus ihrem gegen-
jc seitigen Eingriff lösen.
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Claims (4)
- -Ό* - B 7926PatentansprücheIJ Filmaufspulmechanismus für eine Kamera mit einem Zahnrad, das beim Aufspulvorgang einer Aufzugseinrichtung gedreht wird, gekennzeichnet durch einen Aufspuldrehmomentfühler (7,7a,7b,8,8a,ob und 9), der mit einer Kupplung (3a,6 und 6a)versehen ist, die sich zwischen der Aufspul-einrichtung (10) und dem Zahnrad (1 und 3) befindet, wobei der Fühler die Kupplung in einen übertragungszustand bringt, um das Zahnrad mit der Aufspul einrichtung zu koppeln, wenn das Aufspuldrehmoment kleiner als ein vorbestimmter Wert ist, während der Fühler die Kupplung in einen übertragungsfreien Zustand bringt, um das Zahnrad und die Aufspuleinrichtung aus ihrem gegenseitigen Eingriff zu lösen, wenn das Filmaufspuldrehmoment größer als ein vorbestimmter Wert ist.
- 2. Mechanismus nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Rückhalteeinrichtung (11), um die Kupplung in einem übertragungsfreien Zustand zu halten und durch eine Löseeinrichtung (22) um die Rückhalteeinrichtung aus ihrer Rückhaltewirkung zu befreien.
- 3. Mechanismus nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine Löseeinrichtung (21) für die Ermöglichung des Fotografierens, wobei die Löseeinrichtung durch die Rückhaltewirkung der Rückhalteeinrichtung sperrbar ist.
- 4. Mechanismus nach Anspruch 2 oder c3, gekennzeich-net durch eine elektrische Antriebsvorrichtung (13,11J ,31-Ί2 und 52-59)f die mit einer Aufspulkupplung (38)und einer Rückspulkupplung (42) versehen ist, wobei die Aufspulkupplung im Einsatz ist, wenn die Kupplungseinrichtung sich in einem Ubertragungszustand befindet, während die Rückspulkupplung im Einsatz ist, wenn die Kupplungseinrichtung sich im übertragung»· freien Zustand befindet.709831/0728 °«'G'NAL INSPECTED
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Family Cites Families (2)
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| US3485156A (en) * | 1966-10-27 | 1969-12-23 | Nippon Kogaku Kk | Returning means for the rewinding button in a camera |
| US3645182A (en) * | 1968-10-18 | 1972-02-29 | Nippon Kogaku Kk | Film windup device for cameras |
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- 1977-01-27 DE DE19772703391 patent/DE2703391A1/de active Granted
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1277002B (de) * | 1967-03-06 | 1968-09-05 | Leitz Ernst Gmbh | Schaltvorrichtung fuer die Filmrueckwicklung in photographischen Kameras |
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Also Published As
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