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DE2702919A1 - Durch erwaermung entwickelbares, lichtempfindliches aufzeichnungsmaterial - Google Patents

Durch erwaermung entwickelbares, lichtempfindliches aufzeichnungsmaterial

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Publication number
DE2702919A1
DE2702919A1 DE19772702919 DE2702919A DE2702919A1 DE 2702919 A1 DE2702919 A1 DE 2702919A1 DE 19772702919 DE19772702919 DE 19772702919 DE 2702919 A DE2702919 A DE 2702919A DE 2702919 A1 DE2702919 A1 DE 2702919A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
layer
silver salt
organic silver
recording material
photosensitive recording
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772702919
Other languages
English (en)
Inventor
Ichiro Endo
Hajime Kobayashi
Yasuhiro Yano
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canon Inc
Original Assignee
Canon Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP773376A external-priority patent/JPS5290307A/ja
Priority claimed from JP774276A external-priority patent/JPS5292610A/ja
Application filed by Canon Inc filed Critical Canon Inc
Publication of DE2702919A1 publication Critical patent/DE2702919A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/494Silver salt compositions other than silver halide emulsions; Photothermographic systems ; Thermographic systems using noble metal compounds
    • G03C1/498Photothermographic systems, e.g. dry silver
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G5/00Recording members for original recording by exposure, e.g. to light, to heat, to electrons; Manufacture thereof; Selection of materials therefor
    • G03G5/02Charge-receiving layers
    • G03G5/026Layers in which during the irradiation a chemical reaction occurs whereby electrically conductive patterns are formed in the layers, e.g. for chemixerography
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10STECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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  • Materials Engineering (AREA)
  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)

Description

BLUMBACH · WESER · BERGEN . KRAMER PATENTANWÄLTE IN MÜNCHEN UND WIESBADEN
Patentconsult Radeckestraße 43 8000 Miinciien 60 Telefon (089) 883603/883604 Telex 05-212313 Telegramme Patentconsult Patentconsult Sonnenberger Straße 43 6200 Wiesbaden Telefon (06121) 562943/561998 Telex 04-186 237 Telegramme Patentconsult
CANON KABUSHIKI KAISHA
30-2, 3-chome, Shimomaruko, Ohta-ku
Tokyo, Japan
Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial
Diese Erfindung betrifft ein durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichungsmaterial für die Erzeugung von elektrostatischen Druckvorlagen; insbesondere betrifft die Erfindung ein verbessertes, durch Erwärmung entwickelbares Aufzeichnungsmaterial für die Erzeugung elektrostatischer Druckvorlagen, das ein organisches Silbersalz enthält.
München: R. Kramer Dipl.-Ing. . W. Weser Oipl.-Phys. Dr. rer. nat. · P. Hirsch Dipl.-Ing. . K.P. Brehm Dipl.-Chem. Dr. phil. nat. Wiesbaden: P. G. 8lumbach Dipl.-Ing. · P. Bergen Dipl.-Ing Dr. jur. · G. Zwirncr Dipl.-Ing. Dipl.-W-Ing.
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Es sind viele Druckverfahren bekannt. Unter diesen gehören die Verfahren zum elektrostatischen Drucken zu einer besonderen Klasse. Die Grundlage des üblichen Drückens beruht darauf, daß Druckfarbe ausgewählt auf der Oberfläche einer Druckvorlage aufgebracht wird, was entweder auf Unebenheiten der Vorlagenoberfläche oder auf Unterschieden hinsichtlich der lösungsmittelaffinität beruht; später wird die Druckfarbe durch Anpressen auf Papier übertragen. Demgegenüber ist beim elektrostatischen Drucken die Druckfarbe durch einen heiß fixierbaren Toner ersetzt, der elektrostatisch an einer Druckvorlage haftet; anschließend wird dieser Toner übertragen und auf einem Bildaufnahmematerial, beispielsweise einem Papierbogen, fixiert. Das übliche Drucken weist die Vorteile auf, daß die Druckfarbe gleichmäßig und fest an der Druckvorlage aufgebracht ist, wodurch es möglich wird, eine große Zahl von Papierbögen mit hoher Geschwindigkeit zu bedrucken; ein Nachteil besteht darin daß die Druckfarbe auch auf solchen Abschnitten des Druckpapier es aufgebracht werden kann, die nicht bedruckt werden sollen. Demgegenüber wird bei den elektrostatischen Druckverfahren der Toner elektrostatisch angebracht, so daß die Festigkeit und Gleichmäßigkeit der Haftung hauptsächlich aufdem elektrostatischen "Kontrast1* beruhen, der bekanntlich schwierig zu erreichen ist; deshalb ist dieses Verfahren für das Hschgeschwindigkeitsdrucken nicht geeignet, obwohl eine . Verschmutzung des Druckpapieres, wie sie oben erläutert wurde, kein solches Problem darstellt, wie beim üblichen Drucken. Im Hinblick auf die dargelegten Nachteile ist das elektro-
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ZO
statische Drucken nicht im praktischen Umfang als sauberes Druckverfahren angewandt worden. Mit anderen Worten ausgedrückt, das elektrostatische Drucken ist den üblichen Druckverfahren unterlegen, sofern gleichmäßige und klare Drucke in großer Anzahl hergestellt werden sollen. Zum Beispiel ist eine repräsentative elektrostatische Druckvorlage bekannt geworden, die aus einem leitfähigen Träger und einem isolierenden Bild besteht, das auf dem leitfähigen Träger aufliegt; oder diese bekannte elektrostatische Druckvorlage besteht aus einem isolierenden Träger, auf dem ein leitfähiges Bild aufliegt. Zur Herstellung des Bildes kann eine isolierende oder eine leitfähige Flüssigkeit in der Form des Bildmusters auf dem Träger aufgebracht werden; weiterhin kann eine lichtempfindliche Flüssigkeit in Fonn eines Oberzugs auf dem Träger aufgebracht werden, die bildgemäß belichtet wird, und die belichteten oder nicht belichteten Stellen anschließend durch Ätzen selektiv entfernt werden. Solche elektrostatischen Druckvorlagen weisen verschiedene Nachteile auf. Zum Beispiel ist bei der Anwendung in dem üblichen elektrostatischen Druckverfahren die Schärfe des gedruckten Bildes und die Lebensdauer der Vorlage üblicherweise schlecht. Zu einem solchen elektrostatischen Druckverfahren gehört eine Aufladung, um ein elektrostatisches Bild zu erzeugen, wobei elektrische Ladung selektiv an den Stellen mit Bild (die Bildabschnitte sind isolierend) festgehalten werden; weiterhin gehört dazu eine Entwicklung, in deren Verlauf ein Toner mit entgegengesetzter Polarität zu der Polarität der Bildstellen aufgebracht wird. Schießlich gehört dazu
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eine übertragung, in deren Verlauf das Tonerbild auf das Bildaufnahmematerial übertragen wird. Bei der bekannten elektrostatischen Druckvorlage werden die Bilder beispielsweise auf deren unebener Oberfläche erzeugt; solche Oberflächenunebenheiten werden im Verlauf des Druckverfahrens durch mechanischen Abrieb beschädigt , was zu einer unregelmäßigen Aufladung führt, so daß die Lebensdauer der Vorlage sehr gering ist. Weiterhin ist es sehr schwierig, mit einer solchen Vorlage mit unebener Oberfläche hohes Auflösungsvermögen zu erzielen; schließlich ist es technisch schwierig, einen Druck mit hoher Auflösung zu erhalten. Darüberhinaus ist es schwierig, Bilder von Halbtonqualität oder Bilder mit abgestuftem Farbton von einer solchen Vorlage mit unebener Oberfläche zu erhalten.
Mit der US-Patentanmeldung 599 061 vom 25. Juli 1975 wird eine neue elektrostatische Druckvorlage offenbart,welche zur Überwindung der Nachteile der bekannten elektrostatischen Druckvorlagen beiträgt. Die neue elektrostatische Druckvorlage weist eine Schicht aus einem elektrisch isolierenden Medium auf, das einen ausreichenden elektrischen Widerstand besitzt, um elektrostatische Ladung festzuhalten; weiterhin trägt diese Schicht Silberbilder; die Oberfläche der Vorlage ist nicht uneben sondern glatt. Dank dieser Struktur der neuen Vorlage tritt im wesentlichen keine Beschädigung der Bilder als Folge des mechanischen Abriebs beim Drucken auf; weiterhin ist eine hohe Lebensdauer, ein hohes Auflösungsvermögen
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als Folge der hohen Auflösung und der kontinuierlichen Abstufung des Silberbildes selbst gegeben; schließlich kann die optische Dichte an die jeweils geforderte kontinuierliche Abstufung angepaßt werden.
üblicherweise können solche elektrostatischen Druckvorlagen mit einer Silberbilder enthaltenden Schicht wie oben dargelegt, durch bildgemäße Entwicklung eines lichtempfindlichen, ein Silbersalz aufweisenden Aufzeichnungsmaterials hergestellt werden und anschließend belichtet werden. Im einzelnen werden lichtempfindliche Aufzeichungsmaterialien die ein organisches Silbersalz enthalten, bevorzugt, da die SiIb erbilder in einem trocken arbeitenden Verfahren behandelt werden können, was das Verfahren sehr vereinfacht.
Derartige lichtempfindliche Aufzeichnungsmaterialien werden als sog. durch Erwärmung entwickelbare, lichtempfindliche Aufzeichnungsmaterialien bezeichnet, wie sie z.B. in den US-Patentschriften 3 457 075, 3 531 286 und 3 589 903 beschrieben sind. Diese bekannten, durch Erwärmung entwickelbaren, lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien stellen jedoch durch Erwärmung entwickelbare, lichtempfindliche Aufzeichnungsmaterialien für die Herstellung eines sichtbaren Bildes als fertiges Bild direkt auf den Aufzeichnungsmaterialien dar; das bedeutet, diese Aufzeichnungsmaterialien sind für die Direktkopierung vorgesehen und weisen nicht in ausreichendem Ausmaß die Eigenschaften auf, die für eine elektro-
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mm 4g m·
etatische Druckvorlage erforderlich sind. Deshalb sind die bekannten, durch Erwärmung entwickelbaren, lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien praktisch nicht geeignet für durch Erwärmung entwickelbare, lichtempfindliche Aufzeichnungsmaterialien für die Erzeugung elektrostatischer Druckvorlagen entsprechend der US-Patentanmeldung 599 061.
Das Druckverfahren mit einer elektrostatischen Druckvorlage wird beispielsweise in der Form durchgeführt, daß die Vorlage mittels einer Coronaentladung aufgeladen wird, um auf elektrischen Widerständen beruhende Muster in elektrostatische Huster umzuwandeln; anschließend erfolgt die Entwicklung der elektrostatischen Muster mit Tonerteilchen; schließlich werden die erhaltenen Tonerbilder auf ein Bildaufnahmematerial wie etwa einen Papierbogen übertragen. Das bedeutet, eine elektrostatische Druckvorlage soll verschiedene Eigenschaften aufweisen, zu denen gehören, ein hohes Aufnahmepotential und ein hohes Ladungshaitevermögen für elektrostatische Ladungen an einem Abschnitt, der elektrostatisch aufgeladen werden soll (ein Abschnitt mit relativ hohem Widerstand), ein niedriges Hintergrundpotential, einen hohen Kontrast der elektrostatischen Potentiale, hohe mechanische und elektrostatische Lebensdauer, sowie hohe Lebensdauer beim wiederholten Gebrauch, ausgezeichnete Entwicklungseigenschaften und gute Reinigungsfähigkeit, schließlich soll das fertige Bild, das auf der Aufnahmefolie durch Übertragung erzeugt wird, scharf sein, weiterhin soll hohe Beständigkeit gegen elektrische Ermüdung und hohe
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JV
mechanische Festigkeit gegeben sein. Darüberhinaus wird gefordert, daß die elektrostatische Druckvorlage einfach mit geringen Mitteln innerhalb kurzer Zeitspanne hergestellt werden kann, auch das durch Erwärmung entwickelbare, lichtempfindliche Aufzeichnungsmaterial leicht hergestellt werden kann, die Vorlage preiswert ist, leicht und ohne besondere Vorsichtsmaßnahmen transportiert werden kann und ohne besonderen Aufwand vertrieben werden kann.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, ein durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial für die Erzeugung einer elektrostatischen Druckvorlage bereitzustellen, welche die oben genannten Anforderungen erfüllt und von hohem wirtschaftlichen Wert ist.
Weiterhin soll mit der vorliegenden Erfindung ein durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial für die Erzeugung einer elektrostatischen Druckvorlage bereitgestellt werden, welche verbesserte elektrostatische Eigenschaften aufweist.
Weiterhin soll mit der vorliegenden Erfindung ein durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichungsmaterial für die Erzeugung einer elektrostatischen Druckvorlage bereitgestellt werden, welche hohe mechanische und elektrostatische Lebensdauer aufweist, sowie beim wiederholten Gebrauch hohe Lebensdauer zeigt.
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Weiterhin soll mit der vorliegenden Erfindung ein durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial für die Erzeugung einer elektrostatischen Druckvorlage bereitgestellt werden, welche ausgezeichnete Entwicklungseigenschaft beim elektrostatischen Drucken aufweist.
Weiterhin soll mit der vorliegenden Erfindung ein durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Material für die Erzeugung einer elektrostatischen Druckvorlage bereitgestellt werden, welche ausgezeichnete Reinigungsfähigkeit aufweist.
Weiterhin soll mit der vorliegenden Erfindung ein durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial für die Erzeugung einer elektrostatischen Druckvorlage bereitgestellt warden, welche sehr niedriges Hintergrundpotential zeigt und einen für die Bedürfnisse der Praxis ausreichenden Kontrast der elektrostatischen Potentiale ergibt.
Weiterhin soll mit der vorliegenden Erfindung ein durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Material für die Erzeugung einer elektrostatischen Druckvorlage bereitgestellt werden, welche ausgezeichnete Lagerfähigkeit vor und nach der Erzeugung der Bilder aufweist.
Weiterhin soll mit der vorliegenden Erfindung ein durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial für die Erzeugung einer elektrostatischen Druckvorlage
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bereitgestellt werden, welche ausgezeichnete Heiß-Entwicklungseigenschaft aufweist.
Gemäß einem Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird ein durch Erwärmung entwlekelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial für die Erzeugung einer elektrostatischen Druckvorlage angegeben, zu dem gehören:
Ein Träger (A);
eine Schicht (B) mit organischem Silbersalz, welche ein organisches Silbersalz (a), ein Halogenid (b) und ein Tonungsmittel (c) aufweist, die in einem elektrisch isolierenden Kunstharz-Bindemittel (d) dispergiert sind; und
eine Oberflächenschutzschicht (C), mit im wesentlichen keinem Haltevermögen für elektrostatische Ladung und mit hoher Reinigungsfähigkeit beim elektrostatischen Drucken, welche direkt oder über eine Zwischenschicht auf der Schicht (B) mit organischem Silbersalz aufliegt; wobei
wenigstens ein Reduktionsmittel (e) in der Schicht (B) mit organischem Sil> ersalz enthalten ist;
oder wenigstens in einer Schicht enthalten ist, welche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz benachbart ist; oder in der Schicht (B) mit organischem Silbersalz und wenigstens einer Schicht enthalten ist, welche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz benachbart ist.
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Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung wird ein durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial angegeben, zu dem gehören:
Ein Träger (A);
eine Schicht (B) mit organischem Silbersalz, welche ein organisches Silbersalz (a), ein Halogenid (b) und ein Tonungsmittel (c) aufweist, die in einem elektrisch isolierenden Kunstharz-Bindemittel (d) dispergiert sind, welche eine Oberfläche von hoher ' mechanischer und elektrostatischer Lebensdauer sowie von hoher Lebensdauer beim wiederholten Gebrauch aufweist, zusätzlich hohe Entwickelbarkeit und hohe Reinigungsfähigkeit; wobei
ein Reduktionsmittel (e) in der Schicht (B) mit organischem Silbersalz enthalten ist;
oder in wenigstens einer Schicht enthalten ist, welche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz benachbart ist; oder in der Schicht (B) mit organischem Silbersalz und wenigstens einer Schicht enthalten ist, welche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz benachbart ist.
Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der vorliegenden Erfindung kann das oben erläuterte, durch Erwärmung entwickelbare, licht· empfindliche Aufzeichnungsmaterial für die Erzeugung einer
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elektrostatischen Druckvorlage wenigstens einen der nachfolgenden Bestandteile enthalten, nämlich einen Farbsensibilisator, einen Stabilisator und ein Mittel zur Verbesserung der Lichtbeständigkeit, wobei diese getrennt oder in Kombination mit der Schicht (B) mit organischem Silbersalz vorgesehen sind, oder in wenigstens einer Schicht vorgesehen sind, welche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz benachbart ist; oder in der Schicht (B) mit organischem Silber salz und in wenigstens einer Schicht vorgesehen sind, welche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz benachbart ist.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung dienen auch 2 Blatt Abbildungen mit den Fig. 1 bis 8; hierbei zeigen die Fig. 1 bis 4 eine Ausführungsform eines Verfahrens zum elektrostatischen Drucken, wobei eine Vorlage verwendet wird, die aus erfindungsgemäßem, durch Erwärmung entwickelbarem, lichtempfindlichem Aufzeichnungsmaterial erhalten wurde; im einzelnen zeigen:
Fig. 1 die Aufladung;
Fig. 2 die Entwicklung;
Fig. 3 die Übertragung;
Fig. 4 die Reinigung;
Fig. 5 in schematischer Darstellung eine Vorrichtung zur Durchführung der Verfahrensschritte gem. den Fig. 1 bis 4; und
Fig. 6 bis 8 andere Ausführungsformen des eektrostatischen Drückens.
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Bas durch Erwärmung entwickelbare, lichtempfindliche Aufzeichnungsmaterial für die Erzeugung einer elektrostatischen Druckvorlage gem. der vorliegenden Erfindung weist typischerweise eine solche Struktur auf, bei der eine Schicht mit organischem Silbersalz, bzw. eine organische Silbersalzschicht auf einem Träger aufliegt, und eine Oberflächenschutzschicht auf der Schicht mit organischem Silbersalz aufliegt.
Die Schicht mit organischem Silbersalz gem. der vorliegenden Erfindung ist üblicherweise eine Schicht, die aus einem organischen Silbersalz (a) als Hauptbestandteil besteht, das in einem elektrisch isolierenden Medium dispergiert ist.
Das organische Silbersalz gem. der vorliegenden Erfindung ist die Hauptverbindung, welche zur Bereitstellung von metallischem Silber für die Erzeugung von Silberbildern der elektrostatischen Druckvorlage beiträgt.
Das elektrisch isolierende Medium wird aus elektrisch isolierenden Medien ausgewählt, die Filmbildungsejgenschaften für die Bildung einer Schicht mit organischem Silbersalz aufweisen; weiterhin dient dies als Dispersionsmedium zum Dispergieren des organischen Silbersalzes und wenn dies angestrebt wird, zum Dispergieren weiterer Bestandteile in der Schicht mit organischem Silbersalz. Weiterhin dient das elektrisch isolierende Medium dazu, den Stellen ohne Silberbild Ladungshaltevermögen für elektrostatische Ladung zu erteilen. Das Haltevermögen für elektrostatische Ladung erlaubt
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die Erzeugung latenter elektrostatischer Bilder mit hohem, für die Bedürfnisse der Praxis ausreichendem elektrostatischem Kontrast, wenn die elektrostatische Druckvorlage mit Silberbildern aufgeladen wird.
Die Oberflächenschutzschicht ist vorgesehen, um die Lagerfähigkeit vor und nach der Erzeugung der Bilder zu erhöhen. Die Oberflächenschutzschicht trägt dazu bei, einen Abbau des durch Erwärmung entwickelbaren, lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterials zu verhindern, so daß eine konstante Qualität im Verlauf einer Lagerung über eine lange Zeitspanne vor Erzeugung des Bildes gegeben ist; weiterhin ist dadurch eine beständige Bildqualität nach der Erzeugung des Bildes gegeben. Zusätzlich verbessert die Oberflächenschutzschicht die elektrostatische Druckeigenschaft, insbesondere die Eigenschaft der Entwicklung und das Reinigungsvermögen in großem Umfang. Weiterhin wird die Heiß-Entwickelbarkeit bei der Erzeugung der elektrostatischen Druckvorlage verbessert, wodurch eine gleichmäßige BiM qualität erzielt wird, und im Ergebnis eine elektrostatische Druckvorlage mit ausgezeichneten elektrostatischen Eigenschaften erhalten wird.
Das durch Erwärmung entwickelbare, lichtempfindliche Aufzeichnungsmaterial zur Erzeugung einer elektrostatischen Druckvorlage gem. der vorliegenden Erfindung weist üblicherweise eine solche Struktur auf, bei der ein Träger, eine Schicht mit organischem Silbersalz und eine Oberflächen-
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schutzschicht nacheinander laminatartig angeordnet sind. Anstelle der Oberflächenschutzschicht kann jedoch die Eigenschaft einer solchen Oberflächenschutzschicht auch der Oberfläche der Schicht mit organischem Silbersalz selbst erteilt werden. Es wird jedoch bevorzugt, eine Oberflächenschutzschicht vorzusehen.
Zu der Schicht mit organischem Silbersalz werden ein Halogenid, ein Reduktionsmittel und dgl., sowie ein organisches Silbersalz zugesetzt.
Das Halogenid dient dazu, dem durch Erwärmung entwickelbaren, lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterial Lichtempfindlichkeit zu erteilen. Das Reduktionsmittel dient dazu, metallisches Silber aus dem organischen Silbersalz freizusetzen bzw. zu isolieren;dies erfolgt durch Reduktion des organischen Silbersalzes bei der unter Wärmeeinwirkung erfolgenden Entwicklung zur Herstellung einer elektrostatischen Druckvorlage.
Das Reduktionsmittel kann in der Schicht mit organischem Silbersalz dispergiert sein wie oben angegeben; alternativ dazu kann das Reduktionsmittel auf der Schicht mit organischem Silbersalz in einer Reduktionsmittelschicht vorgesehen sein, die beispielsweise in "Form eines Oberzugs durch Aufbringen von Reduktionsmittel, das mit einem filmbildenden Kunstharz· Bindemittel, wie etwa Celluloseacetat vermischt und in einem geeigneten Lösungsmittel verteilt ist, aufgebracht wurde.
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Wenn die Reduktionsmittelschicht die an die Oberflächenschutzschicht gestellten Anforderungen aufweist, dann ist es nicht efforderlich, die Reduktionsmittelschicht mit einer Oberflächenschutzschicht zu versehen.
Sofern eine Reduktionsmittelschicht auf der Schicht mit organischem Silbersalz erzeugt wird, ist es erforderlich, darauf zu achten, daß die Erzeugung der latenten elektrostatischen Bilder nicht zu schwierig wird, was auf einer gleichmäßigen Aufladung der Oberfläche der Reduktionsmittelschicht, beruhen könnte, die ihrerseits auf einem großen Ladungshaltevermögen für elektrostatische ladungen der Reduktionsmittelschicht beruht, wenn eine Vorlage hergestellt und aufgeladen wird. Um diese Schwierigkeit bei der Erzeugung latenter elektrostatischer Bilder zu vermeiden, ist es empfehlenswert, die Reduktionsmittelschicht in einer ausreichend dünnen Schicht auszubilden, oder als filmbildendes Bindemittel für eine Reduktionsmittelschicht ein Material zu verwenden, das im wesentlichen kein oder lediglich geringes Ladungshaltevermögnn für elektrostatische Ladung aufweist, soweit der Zweck der vorliegenden Erfindung erreicht wird.
Das Reduktionsmittel kann der Schicht mit organischem Silbersalz zugesetzt werden, oder es kann in Form eines Überzugs auf der Oberfläche der Schicht mit organischem Silbersalz aufgebracht werden, wie das oben dargelegt wurde.
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Wenn eine Oberflächenschutzschicht oder eine Oberflächenschutzschicht, die als Reduktionsmittelschicht zu dienen vermag, auf der Schicht mit organischem Silbersalz ausgebildet wird, dann ist es empfehlenswert, die Oberflächenschutzschicht in ausreichend dünner Schicht auszubilden, oder hierfür ein Material zu verwenden, das im wesentlichen kein oder lediglich geringes Ladungshaltevermögen für elektrostatische Ladung aufweist, soweit der Zweck der vorliegenden Erfindung erreicht wird.
Die Dicke der Oberflächenschutzschicht wird dahingehend ausgewählt, daß die oben genannten verschiedenen Anforderungen erfüllt werden, soweit der Zweck der vorliegenden Erfindung erreicht wird; die Dicke dieser Oberflächenschutzschicht beträgt gewöhnlich 0,5 bis 15 um, vorzugsweise 1 bis 10 um und noch weiter bevorzugt 1 bis 8 um.
Zu re-präsentativen organischen Silbersalzen, die im Rahmen der vorliegenden Erfindung verwendet werden, gehören Silbersalze von organischen Säuren, von Mercaptoverbindungen und von Iminoverbindungen sowie organische komplexe Silbersalze. Unter diesen werden Silbersalze von organischen Säuren, insbesondere Silbersalze von Fettsäuren, bevorzugt.
Typische organische Silbersalze sind nachfolgend aufgeführt.
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1. Silbersalze von organischen Säuren
1) Silbersalze von Fettsäuren
(1) Silbersalze von gesättigten aliphatischen Carbonsäuren: Silberacetat, Silberpropionat, Silberbutyrat, Silbervaleriat, Silbercaproat, Silberenanthat, Silbercaprylat, Silberpelargonat, Silbercaprat, Silberundecylat, Silberlaurat, Silbertridecylat, Silbermyristat, Silberpentadecylat, Silberpalmitat, Silberheptadecylat, Silberstearat, Silbernonadecylat, Silberarachidat, Silberbehenat, Silberlignocerat, Silbercerotat, Silberheptacosanat, Silbermontanat, Silbermelissinat, Silberlaccerat und ähnliche Silbersalze;
(2) Silbersalze ungesättigter aliphatischer Carbonsäuren: Silberacrylat, Silbercrotonat, Silber-3-hexenat, Silber-2-octenat, Silberoleat, Silber-4-tetradecenat, Silberstearolat, Silberdocosenat, Silberbehenolat, Silber-9-undecynat, Silberarachidonat und ähnliche Silbersalze;
(3) Silbersalze von aliphatischen Dicarbonsäuren: Silberoxalat und ähnlich Silbersalze;
(4) Silbersalze von Hydroxycarbonsäuren: Silberhydroxystearat und ähnlich Silbersalze;
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2) Silbersalze von aromatischen Carbonsäuren
(1) Silbersalze von aromatischen Carbonsäuren: Silberbenzoat, Silber-o-Aminobenzoat, Silber-p-Nitrobenzoat, Silberphenylbenzoat, Silberacetoamidobenzoat, Silbersalicylat, Silberpicolinat, Silber-4-n-Octadecyloxydiphenyl-4-cärboxylat und ähnliche Silbersalze;
(2) Silbersalze von aromatischen Dicarbonsäuren: Silberphthalat, Silberchinolinat und ähnliche Silbersalze ;
3) Silbersalze von Thiocarbonsäuren
Silber-tZ/bi'-dithiodipropionat, Silber-ß,ßf-dithiodipropionat, Silberthiobenzoat und ähnliche Silbersalze;
4) Silbersalze von Sulfonsäuren
Silber-p-Toluolsulfonat, Silberdodecylbenzosulfonat, SiI-bertaurinat und ähnliche Silbersalze;
5) Silbersulfinate
Silber-p-Acetoaminobenzosulfinat und ähnliche Silbersalze;
6) Silbercarbamate
Silberdiäthyldithiocarbamat und ähnliche Silbersalze.
2. Silbersalze von Mercaptoverbindungen Silber-2-mercaptobenzoxazol, Silber-2-mercaptobenzothiazol, Silber-2-mercaptobenzimidazol und ähnlicheSilbersalze;
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3. Silbersalze von Iminoverbindungen
Silber-2,2,4-triazol, Silberbenzimidazol, Silberbenztriazol, Silber-5-nitrobenzimidazol, Silber-5-nitrobenztriazol, Silbero-Sulfobenzimid und ähnliche Silbersalze;
4. Komplexe organische Silbersalze
Silber-Di-8-hydroxychinolin, Silberphtharazon und ähnliche Silbersalze.
Als geeignete Halogenide (b) können im Rahmen der vorliegenden Erfindung anorganische Halogenide und halogenhaltige organische Verbindungen eingesetzt werden. Insbesondere werden anorganische Halogenide bevorzugt.
Repräsentative Halogenide (b) sind nachfolgend aufgeführt.
(1) Anorganische Halogenide:
Vorzugsweise werden anorganische Halogenide mit der Formel
HXm
eingesetzt, wobei X für ein Halogen wie Cl, Br und J steht,
M für Wasserstoff, Ammonium, oder ein Metall wie etwa Kalium, Natrium, Lithium, Calcium, Strontium, Cadmium, Chrom, Rubidium, Kupfer, Nickel, Magnesium, Zink, Blei, Platin, Palladium, Wismuth, Thallium, Ruthenium, Gallium, Indium, Rhodium, Beryllium, Cobalt, Quecksilber, Barium, Silber, Cesium, Lanthan, Iridium, Aluminium, und dgl. steht,
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und m einen Wert von 1 aufweist, wenn M für Wasserstoff oder Ammonium steht, oder m einen Wert entsprechend der Wertigkeit des Metalles annimmt, wenn M für ein Netall steht.
Weiterhin werden Silberchlorbromid, Silberchlorbromjodid, Silberbrom^odid und Silberchlorjodid ebenfalls bevorzugt eingesetzt.
(2) Halogenhaitige organische Verbindungen: Kohlenstofftetrachlorid, Chloroform, Trichloräthylen, Triphenylmethylchlorid, Triphenylmethylbromid, Jodoform, Bromoform, Cetyläthyldimethylammoniumbromid und ähnliche halogenhaltige Verbindungen.
Der Mechanismus der Wirkungsweise des Halogenides ist noch nicht völlig aufgeklärt; sofern unter den oben aufgeführten Halogeniden (b) ein Silberhalogenid eingesetzt wird, wird der nachfolgende Mechanismus angenommen. Die Belichtung führt zur Bildung von isoliertem bzw. freigesetztem Silber; das dabei erhaltene Silber dient als Entwicklungskeim bei der unter Wärmeeinwirkung erfolgenden Entwicklung und beschleunigt die weitere Freisetzung von Silber aus dem organischen Silbersalz zur Erzeugung der Silberbilder.
Sofern unter den oben genannten Halogeniden (b) andere als Silberhalogenide eingesetzt werden, scheinen diese Halogenide
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mit den organischen Silbersalzen zu reagieren, um Silberhalogenide zu bilden; anschließend wird aus diesen Silberhalogeniden Silber freigesetzt, auf einem Weg, wie das oben dargelegt worden ist, und dient als Entwicklungskeim für die Erzeugung der Silberbilder.
Die oben aufgeführten Halogenide (b) können allein oder als Kombination mehrerer Halogenide eingesetzt werden.
Es wird angestrebt, daß der Anteil an Halogenid so klein wie möglich gehalten wird, soweit eine minimale Lichtempfindlichkeit gegeben ist, die zur Erzeugung von Bildern bei der bildgemäßen Belichtung erforderlich ist; mit anderen Worten ausgedrückt, soll der Anteil an Halogenid der geringstmöglichen Menge entsprechen, die ausreicht, um die Entwicklungskeime zu erzeugen, welche eine unter Wärmeeinwirkung durchgeführte Entwicklung gewährleisten.
Wird das Halogenid (b) in einem Anteil zugesetzt, der über der oben genannten erforderlichen Menge liegt,dann verbleibt lichtempfindliches Silberhalogenid in dem Material, wodurch die Lichtempfindlichkeit des Materials unnötig hoch wird, so daß dieses Material nur unter außerordentlichen Vorsichtsmaßnahmen aufbewahrt und gehandhabt werden kann, um das Material nicht ein. mal einer kleinen Menge Lichtauszusetzen; anderenfalls würde das Material verfärbt werden, und es tritt eine sog. Schleierbildung auf.
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HS
Ist andererseits der Anteil an Halogenid kleiner als erforderlich, dann werden die für eine wirksame unter Erwärmung erfolgende Entwicklung erforderlichen Entwicklungskeime nicht
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in ausreichender Menge erzeugt.
Im Hinblick auf die obigen Betrachtungen soll der Anteil an Halogenid gewöhnlich 1 bis 10" Mol, vorzugsweise 10 bis 10 Mol, und weiter bevorzugt 10 bis 10~5 Mol, jeweils bezogen auf 1 Mol organisches Silbersalz, betragen.
Das Halogenid kann in die Schicht mit organischem Silbersalz eingearbeitet werden. Weiterhin kann das Halogenid in die Reduktionsmittelschicht eingearbeitet werden. Schließlich kann das Halogenid sowohl in die Schicht mit organischem Silbersalz wie in die Reduktionsmittelschicht eingearbeitet werden. Barüberhinaus kann das Halogenid in Form einer Halogenidschicht oder in Form einer Schicht, welche Halogenid enthält, auf der Schicht mit organischem Silbersalz aufliegen.
Die Wirkungsweise des Reduktionsmittels bei der vorliegenden Erfindung ist obe-n beschrieben worden. Gem. der vorliegenden Erfindung wird das Reduktionsmittel dahingehend ausgewählt, daß das verbleibende Reduktionsmittel, nachdem eine Vorlage erzeugt worden ist, die elektrostatischen Eigenschaften der Vorlage nicht nachteilig beeinflußt.
Zu repräsentativen Reduktionsmitteln gehören organische Reduktionsmittel, wie etwa Phenole, Biphenole, Naphthole, Di-
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SO
oder Polyhydroxybenzole und ähnliche Verbindungen. Typische Reduktionsmittel (e) sind nachfolgend aufgeführt.
(1) Phenole:
Aminophenol, 2,6-Di-t-butyl-p-cresol, p-Methylaminophenolsulfat (Metol) und ähnliche Phenole;
(2) Biphenole:
2,2'-Methylen-bis(6-t-butyl-4-methylphenol), 4,4f-Butyliden-bis(6-t-butyl-3-methylphenol), 4,4*-Bis(6-t-butyl-3-methylphenol), 4,4'-Thio-bis-(6-t-butyl-2-methylphenol), 2,2f-Wethylen-bis(6-tbutyl-4-äthylphenol) und ähnliche Biphenole;
(3) Naphthole:
2,2«-Dihydroxy-1,1»-binaphthy1, 6,6«-Dibrom-2, 2 · dihydroxy-1,1'-binaphthyl, Bis(2-hydroxy-1-naphthyl)-methan, Methylhydroxynaphthalin und ähnlich? Naphthole;
(4) Di- oder Polyhydroxybenzole:
Hydrochinon, Methy!hydrochinon, Chlorhydrochinon, Bromhydrochinon, Pyrogallol, Catechol und ähnlich Verbindungen ;
(5) Andere Verbindungen:
1-Phenyl-3-pyrazolidon(Phenidon) und ähnlich Verbindungen.
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si
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung können auch andere als die oben aufgeführten Reduktionsmittel verwendet werden; um die unter Wärmeeinwirkung erfolgende Entwicklung und die elektrostatischen Eigenschaften der resultierenden elektrostatischen Druckvorlage zu verbessern, kann als Reduktionsmittel ein Binaphthol, insbesondere ein Bi-ß-naphtol wie etwa 2,2'-Dihydroxy-1,1'-binaphthyl und ähnliche Verbindungen verwendet werden, wie sie in den japanischen Patentpublikationen Sho 46-6074 und Sho 47-33621 offenbart sind. Weiterhin können zur Erhöhung der relativen Geschwindigkeit der unter Wärmeeinwirkung erfolgenden Entwicklung, sowie zur Erhöhung der max. Dichte (D__„) , der Unterdrückung der minimalen Dichte (ILin) ^d zur Erweiterung des Belichtungsspielraumes die oben aufgeführten Binaphthol-Reduktionsmittel gemeinsam mit einem 1,3-Dihydroxybenzol verwendet werden, wie etwa 2,4-Dihydroxybenzaldehyd, 2,4-Dihydroxybenzophenon, 2,4-Dihydroxyacetophenon, 2',4'-Dihydroxy-4-methylbenzophenon, 2,4-DihydroxypropiCEphenon, 2,4-Dihydroxybutylphenon. Weiterhin kann zur Erweiterung des Spielraums für die Entwicklungstemperatur ein Sulfonamidophenol-Reduktionsmittel verwendet werden, wie es in der japanischen iötentpubliJkation Sho 49-46427 beschrieben ist; weiterhin kann hierzu eine Verbindung verwendet werden, die in den japanischen lätentpublikaticnen Sho 50-36110 und Sho 50-116023 ist und die nachfolgende Formel aufweist:
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■" - sz
1 2
wobei R und R Alkylgruppen mit 1 bis 9 Kohlenstoffatomen
1 2
bedeuten, oder R und R zusammen einen Ring ergeben, wie etwa den Cycloheptanring, den Cyclohexanring und ähnliche Ringe, R Wasserstoff bedeuten kann, und R , R , R5 und R Jeweils Wasserstoff, eine Alkylgruppe mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen, eine Cycloalkylgruppe wie etwa die Cyclopentylgruppe, die Cyclohexylgruppe und eine ähnliche Gruppe, oder den Phenylrest bedeuten;
weiterhin können Esterverbindungen verwendet werden, wie sie in der veröffentlichten japanischen Patentanmeldung Sho 50-147711 offenbart sind; hierzu gehören Esterverbindungen mit der nachfolgenden Formel
R9
7
wobei R eine Alkylgruppe mit 10 bis 20 Kohlenstoffatomen,
R Wasserstoff oder eine ähnliche oder unähnliche Alkylgruppe
7 1
wie R , Z eine zweiwertige Gruppe mit nicht mehr als 30 Koh-
lenstoffatomen, R einen alkoholischen Rest oder einen Phenolrest, η eine natürliche Zahl, welche die Anzahl der Hydroxy-Gruppen der Alkohol- oder Phenolmoleküle nicht übersteigt, bedeuten; derartige Esterverbindungen werden aus einer Carbonsäure erhalten, die von einem substituierten Phenol mit sperrigen
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27029 !9
Substituenten an den Orthopositionen abgeleitet sind, mit einem einbasischen oder mehrbasischen Alkohol oder Phenol erhalten;
weiterhin gehören hierzu Esterverbindungen der nachfolgenden Formel,
wobei R , R , Z ähnliche Bedeutung haben wie oben die
7 8 112
Symbole R , R und Z , R einen Carbonsäurerest, n« eine natürliche Zahl, welche die Sasizität der Carbonsäure nicht übersteigt, bedeuten; diese Verbindungen werden aus einem Alkohol, der von einem substituierten Phenol mit sperrigen Substituenten an den Orthopositionen abgeleitet ist, zusammen mit einbasischen oder mehrbasischen Carbonsäuren erhalten,
Typische Reduktionsmittel sind nachfolgend in Tabelle 2 aufgeführt.
Sie oben aufgeführten Redukionsmittel können auch in einer Kombination mehrerer Verbindungen verwendet werden, sofern die Kombination nicht zu einer Beeinträchtigung jedes Reduktionsmittels und anderer Bestandteile führt.
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Si
Der Anteil an Reduktionsmittel (e) wird geeignet festgelegt, was von den angestrebten Eigenschaften des durch Erwärmung entwickelbaren, lichtempfindlichen Aufzeichnungsmafc erials abhängt. Üblicherweise soll dieser Anteil nicht mehr als5 Mol, vorzugsweise nicht mehr als 1 Mol und besonders bevorzugt, 1 bis 10 Mol, jeweils bezogen auf 1 Mol organisches Silbersalz, betragen.
Somit sind in dem durch Erwärmung entwickelbaren, lichtempfindlichen Aufzeichungsmaterial für die Erzeugung einer elektrostatischen Druckvorlage die nachfolgenden Bestandteile enthalten:
Ein organisches Silbersalz (a); ein Halogenid (b); und
ein Reduktionsmittel (e), wie oben aufgeführt.
Weiterhin können zugesetzt werden:
Ein Tonungsmittel (c) zur Regelung des Farbtones des Bildes;
ein Stabilisator (g), um den Bildern die erforderliche Stabilität zu verleihen, wenn diese über eine lange Zeitspanne aufbewahrt werden;
ein Mittel (h) zur Verbesserung der Lichtbeständigkeit, um zu verhindern, daß durch Licht zutritt im Verlauf der Aufbewahrung des durch Erwärmung entwickelbaren, licht-
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SS
empfindlichen Aufzeichnungsmaterials vor Erzeugung der Vorlage Schleierbildung eintritt, und um eine Veränderung des Bildes zu verhindern, die infolge von Schleierbildung im Verlauf der Zeit nach Erzeugung der Vorlage auftreten könnte;
ein Farbsensibilisator (f);
ein Entwicklungsbeschleuniger (i);
die zuletzt genannten Bestandteile können bei der Erzeugung der Vcriige zugesetzt werden, um die angestrebten Eigenschaften des durch Erwärmung entwickelbaren, lichtempfindlichen Aufzeichungsmaterials für die Erzeugung einer elektrostatischen Druckvorlage zu erzielen.
Ein im Rahmen der vorliegenden Erfindung eingesetztes Tonungsmittel (c) wird aus der Gruppe der Tonungsmittel ausgewählt, welche die oben aufgezeigten Wirkungen zeigen und Silber in einem solch aggregierten Zustand ergeben, daß das metallische Silber gleichmäßig und dicht in Volumenrichtung (d.h. in Richtung der Dicke) aggregiert, wenn dieses im Verlauf der unter Wärmeeinwirkung erfolgenden Entwicklung aus dem organischen Silbersalz (a) freigesetzt bzw.isoliert wird. Wird ein solches Tonungsmittel (c) wie oben angegeben, verwendet, so führt dies zu einer dichten Aggregation der metallischen Silberteilchen in Richtung der Dicke, was wiederum dazu beiträgt, den elektrischen Widerstand der belichteten Stellen (Stellen mit Silberbild) wirksam abzusenken, so daß eine elektrostatische Druckvorlage mit ausgezeichneten elektrostatischen Eigenschaften erhalten wird. Als Folge davon weisen die gedruckten Bilder, die
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SS
unter Verwendung einer elektrostatischen Druckvorlage erzeugt worden sind, ausgezeichnetes Auflösungsvermögen, eine Reproduzierbarkeit des Farbtones und hohe Schärfe auf.
Nachfolgend sind repräsentative Tonungsmittel (c.) aufgeführte Phthalazinon;
eine Verbindung, die in der japanischen Patentpublikation Sho 49-5019 offenbart ist und die nachfolgende Formel aufweist SH
M N
I I
R1"
wobei R Wasserstoff, einen Alkylrest oder den nachfolgenden
, R einen Alkylrest oder den nachfolgenden Rest
«S -ic
bedeuten, wobei R für Wasserstoff, den Aminorest,
16 16
oder den Rest NH-C-R steht, wobei R wiederum einen Alkyl-
0
rest bedeutet;
eine Verbindung, die in der japanischen Patentpublikation Sho 49-502O beschrieben ist und die nachfolgende Formel aufweist
17
R17 R18
y \
N N C
Il I I
HS-C N N
/ \ 709830/077
R17 R18
17 18
wobei R ' und R Wasserstoff, eine Alkylgruppe oder eine Phenylgruppe bedeuten;
Verbindungen, die in der japanischen Patentpublikation Sho 50-114217 offenbart sind und die nachfolgenden Formeln aufweisen
Y1O N R19 A1 N R21 Y1O. .N
T T
N'VX^_22
A2 OY1
1 2
wobei A und A unterschiedlich sind und aus den Resten -Amino und -OY ausgewählt sind, wobei Y für Waseerstoff, ein Ion der Alkalimetalle, von Silber, Quecksilber oder Gold
19 20
steht, R * und R für Wasserstoff, Halogen wie Chlor, Brom, Jod und dgl., einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, eine Alkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, den Benzyl-,
21 22 den Allyl-, den Acyl- oder Phenylrest stehen, und R , R und
R * jeweils für Wasserstoff, Halogen wie Chlor, Brom, Jod und dgl. und einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatome stehen;
eine Verbindung, die in der japanischen Patentpublikation Sho 49-91215 offenbart ist und die nachfolgende Formel aufweist
.2
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se
wobei Z die Gruppe -0-, oder -NCHp-CH(CH,)2 bedeutet, R * bis R ' für Wasserstoff, einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, den Cyclopentyl-, Cyclohexyl-, Methoxy-, Hydroxy-, Dimethylamine-, Diäthylalkyl-Rest stehen, ferner für Chlor, Brom und eine Atomgruppe, die zur Bildung eines Benzolringes erforderlich ist;
eine Phthalazinonverbindung, die in der japanischen Patentpublikation Sho 49-22928 offenbart ist und die nachfolgende Formel aufweist
28
wobei R für einen substituierten Alkylrest einschl. Alkoxy substituiertem Alkyl und Alkoxycarbonyl-substituiertem Alkyl, sowie einen Alkenyl, Cycloalkyl-, Aralkyl-| Phenyl- oder Naphthyl· oder Biphenyl-Rest, sowie eine heterocyclische Gruppe und einen aliphatischen- oder aromatischen Acylrest steht;
ein Cyclohexyl-substituiertes Isocyanatderivat des Phthalazinons, das in der japanischen Patentpublikation Sho 49-102329 offenbart ist;
ein Reduktionsmittel einschl 2-Pyrazolin-5-on und cyclische Imide und/oder Chinazoline mit der nachfolgenden Formel
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C
O
wobei Z die erforderlichen Atome aufweist, um einen heterocyclischen Ring zu bilden, M.. für Wasserstoff, Hydroxy, Silber, Quecksilber, Kalium, Natrium oder Gold steht, wie das in der japanischen Patentpublikation Sho 46-6077 offenbart ist;
ein Reduktionsmittel, das aus einem Genus ch aus Imidazol und wenigstens einer der nachfolgenden Verbindungen, nämlich Phthalsäure, Naphtiialinsäure, und Phthalaminsäure besteht, wie das in der japanischen Patentpublikation Sho 49-107727 offenbart ist;
insbesondere eine Verbindung mit der nachfolgenden Formel
NH
Il
wobei R2^ für Wasserstoff, Nitro, Hydroxy, einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Methoxy, Phenyl, Acetamido, Chlor, Brom oder Jod, steht, welche wirksam gegenüber einem organischen Silbersalz wie etwa Silberlaurat und Silbercaprat ist, wie das in der japanischen Patentpublikation Sho 50-2324 offenbart ist;
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eine Verbindung der nachfolgenden Formel
,31
wobei R für ein Halogen wie Chlor, Brom und dgl., einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, einen Alkoxyrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Nitro, Amino oder Hydroxy steht, R für Wasserstoff, Chlor, Brom, einen Alkyl- oder Alkoxyrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Phenyl, 1-Naphthyl, 2-Naphthyl, einen Halogenalkyl- oder Hydroxyalkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Aminoalkyl, Dimethylaminomethy1, Dimethylaminoäthyl, Benzyl, Phenäthyl, Alkoxyarylalkyl wie etwa p-Methoxybenzyl und dgl., ferner für Morpholin-substituierte Alkylreste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, für HaIogenphenyl, mit 1 bis 4 Koh(fi_nstoffatome aufweisende Alkylgruppen substituiertes Phenyl, für Phenyl mit 1 bis 4 Kohlenstoff atome aufweisende Alkylgruppen substituiertem Amin, für die ß-Styrolgruppe, für die 2-(3-Pyridyl)vinyliden-Gruppe oder für die 2-(2-Pyridyl)-vinyliden-Gruppe steht, wie das in der japanischen Patentpublikation Sho 50-67132 offenbart ist; und
2,3-Dihydro-1,4-phthalazindione der nachfolgenden Formel O
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- yr- 27Ü29
vn
•550
wobei R^ für Wasserstoff, Chlor, Brom, einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Phenyl, Naphthyl, eine mit 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweisende Alkyl- oder Alkoxygruppe substituierte Aminogruppe, für eine Thioalkoxygruppe mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen oder eine Acylamidogruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen steht, und r" für Wasserstoff, Phenyl, Naphthyl, Pyridyl, den 2-(2-Pyridyl)äthylrest, den 2-(4-Pyridyl)äthylrest, für Benzoyl oder Methyl steht, wie das in der japanischen Patentpublikation Sho 50-67641 offenbart ist.
Repräsentative Tonungsmittel' (c) sind in der nachfolgenden Tabelle 1 aufgeführt.
Die Tonungsmittel können in einer Kombination mehrerer Verbindungen verwendet werden, sofern sich die Verbindungen der Kombination nicht gegenseitig nachteilig beeinflussen oder andere Bestandteile des erfindungsgemäßen, durch Erwärmung entwickelbaren, lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterials nachteilig beeinflussen.
Der Anteil an Tonungsmittel (c) wird geeignet festgelegt, was von den angestrebten Eigenschaften des durch Erwärmung entwickelbaren, lichtempfindlichen Materials abhängt. Gewöhnlich beträgt der Anteil nicht mehr als 5 Mol, vorzugsweise 5 bis 10 Mol, noch weiter bevorzugt 1 bis 5 x 10 Mol, jeweils bezogen auf 1 Mol organisches Silbersalz (a).
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Repräsentative Stabilisatoren (g) sind nachfolgend aufgeführt:
Die in der japanischen Patentpublikation Sho 50-105129 offenbarten 4-Aryl-1-carbamoyl-2-tetrazolin-5-thione mit der nachfolgenden Formel
O
If
N ■ N-C-NH -
" I
N S
I.
35
wobei Ir* für einen Alkylrest mit 1 bis 12 Kohlenstoffatomen oder einen Arylrest mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen steht, K für einen Arylrest mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen steht, und n, eine ganze Zahl, nämlich 1 oder 2 bedeutet;
die in der japanischen Patentpublikation 50-119624 offenbarte Verbindung mit der nachfolgenden Formel
R36 - C -
wobei R56, R37 und R58 für Wasserstoff, Alkyl, Aryl, Nitro
39
Alkylcarboxy, Arylcarboxy, die nachfolgende Gruppe R
stehen, wobei R und R °wiederum für Wasserstoff, Alkyl,
4-1 Aryl, oder Amido stehen, sowie für R -SO« stehen, wobei
Alkyl oder Aryl bedeutet, und Y2 für Halogen steht;
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die in der japanischen Patentpublikation Sho 50-120328 offenbarte Verbindung mit der nachfolgenden Formel
Br3C
CBr,
wobei R4"2 für einen Alkylrest mit 1 bis 6 Kohlenstoffatomen steht;
die in der japanischen Patentpublikation Sho 5o-62025 offenbarte Verbindung mit der nachfolgenden Formel
wobei R * und
für Alkyl, Aralkyl und Methansulfonamido-
4"5
äthyl stehen, R4"5 für Wasserstoff, Alkyl, Chloranilin, Benzyloxy, oder 2-Oxo-1-(N-phenylcarbamPyl)propyl steht; eine Verbindung der nachfolgenden Formel
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wobei R46 für -NH-^V NH-, -
■NH-f- CH^^- NH- steht, wobei n. = Ibis 5;
eine Verbindung der Formel CH,
wobei Ir ' für Aryl, 3-Pyridyl oder 2-Thienyl steht, und 7/ S, 0, oder NH bedeutet;
lichtempfindliche, haiοgenhaltige, organische Oxidationsmittel, wie sie in der japanischen Patentpublikation Sho 48-45228 offenbart sind, wie etwa Tetrabrombutan, Hexabromcyclohexan, Tribromchinaldin und ähnliche Oxidationsmittel;
N-Halogensuccinimide, wie sie in der japanischen Patentpublikation Sho 49-10724 offenbart sind;
N-Halogenamide, wie sie in der japanischen Patentpublikation Sho 49-90118 offenbart sind;
eine Verbindung, die in der japanischen Patentpublikation Sho 49-97613 offenbart ist und die nachfolgende Strukturformel aufweist
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wobei Tr für eine Atomgruppe steht, die zur Bildung eines heterocyclischen Ringes mit wenigstens 2 Stickstoffatomen erforderlich ist, und Y5 für Halogen steht;
ein Gemisch aus substituiertem Phthalazinon (offenbart in der japanischen Patentpublikation Sho 50-67132) und einer SuIfonsäure und deren Salz mit der nachfolgenden Formel
R48-So2Y4
wobei R für Alkyl oder einen substituierten Alkylrest
mit 6 bis 22 Kohlenstoffatomen, für Phenyl oder Naphthyl
steht, und Y ein Alkalimetallion, ein Erdalkalimetallion oder ein Ammoniunroedeutet, wie das in der japanischen
Patentpublikation Sho 50-123331 offenbart ist; und
die in der japanischen Patentpublikation Sho 47-318 offenbarten Verbindungen mit den nachfolgenden Formeln
S \
Uq . C»S
C-S-R** Z3 I „
* · M-R5
wobei Z für die erforderlichen Atome steht, um einen
5- oder 6-gliedrigen heterocyclischen Ring zu bilden,
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R^ für einen Alky Ires t mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen oder für Aryl steht, sowie für den Rest -(CHp)n -C-R^ oder eine
50 heterocyclische Gruppe steht, wobei R seinerseits für den
Rest -(CHp)n -C-R5 steht, wobei n,- O oder 2 bedeutet, und
51 tiP
R Veinen Alkylrest mit 1 bis 5 Kohlenstoffatomen, für einen Arylrest mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen oder für den Furoylrest steht.
Die Stabilisatoren (e) können als eine Kombination mehrerer Verbindungen eingesetzt werden, solange die Verbindungen der Kombination sich nicht gegenseitig negativ beeinflussen, oder andere Bestandteile des durch Erwärmung entwickelbaren, lichtempfindlichen Materials beeinträchtigen.
Der Anteil an Stabilisator (g) kann geeignet ausgewählt werden, was von den angestrebten Eigenschaften des durch Erwärmung entwickelbaren, lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterials abhängt. Üblicherweise beträgt dieser Anteil 2 bis 10 Mol, vorzugsweise 1 bis 10" Mol und noch weiter bevorzugt 10* bis 10 Mol, jeweils bezogen auf 1 Mol organisches Silbersalz (a).
Repräsentative Mittel (h) zur Verbesserung der Lichtbeständigkeit sind nachfolgend aufgeführt:
Organische Mercapto-und Thioketon-Verbindungen mit den nachfolgenden entsprechenden Formeln
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Z6 C-SH Z6 CS
wobei Z für die Atomgruppe steht, die zur Bildung eines 5- oder 6-gliedrigen Ringes erforderlich ist, nämlich für Inden, Imidazol, Triazol, Tetrazol, Thiazol, Oxazol, Benzimidazol, Benzothiazol, Benzotriazol, Thiadiazol, Oxadiazol, Pyridin, Pyrimidin, Pyrazin, Pyridazin oder ähnlich Verbindungen, wie sie in der japanischen Patentpublikation Sho 50-77034· offenbart sind;
die in der japanischen Patentpublikation Sho 50-156425 offenbarten Verbindungen, wie etwa Inden, Imidazol, Triazol, Tetrazol, Thiazol, Oxazol, Benzimidazol, Benzothiazol, Benzotriazol, Thiadiazol, oxadiazol, Pyridin, Pyrimidin, Pyrazin, Pyridazin und ähnliche Verbindungen;
die gegenüber Silberlaurat und Silbercaprat wirksamen Verbindungen wie Benzosulfonsäure, p-Toluolsulfonsäure, Tetrabromphthalsäure, und Tetrabromphthalsäureanhydrid, wie das in der japanischen Patentpublikation Sho 49-125016 offenbart ist;
die Silbersalze einer Thion-Verbindung mit der nachfolgenden Formel
7 0 9830/077 5
2702319
52
N-R^-COOH
52
wobei R^ eine Alkylengruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen bedeutet und Z für die Atomgruppe steht, die zur Bildung eines hetrocyclischen 5-gliedrigen Ringes erforderlich ist, wie das mit der japanischen Patentpublikation Sho 49-52626 beschrieben ist.
Die Mittel (h) zur Verbesserung der Lichtbeständigkeit können als Kombination mehrerer Verbindungen eingesetzt werden, soweit die Verbindungen der Kombination sich nicht gegenseitig nachteilig beeinflussen oder andere Bestandteile des durch Wärmeeinwirkung entwickelbaren,lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterials beeinträchtigen.
Der Anteil an dem Mittel (h) zur Verbesserung der Lichtbeständigkeit wird geeignet ausgewählt, was von den angestrebten Eigenschaften für das durch Erwärmung entwickelbare, lichtempfindliche Aufzeichnungsmaterial für elektrostatische Druckvorlagen abhängt. Üblicherweise beträgt dieser Anteil 2 bis 10"' Mol, vorzugsweise 1 bis 10~ Mol und noch weiter-bevorzugt 10~ bis 10 Mol, jeweils bezogen auf 1 Mol organisches Silbersalz (a).
Beispiele für Stabilisatoren (g) und Mittel (h) zur Verbesserung der Lichtbeständigkeit sin d in der nachfolgenden Tab. aufgeführt. 709830/077 5
Repräsentative Farbsensibilisatoren (f) sind nachfolgend aufgeführt:
Chinolin-Farbstoffe, wie sie in der japanischen Patentpublikation Sho 49-84637 beschrieben sind;
die in der japanischen Patentpublikation Sho 49-96717 beschriebenen Farbstoffe mitden nachfolgenden Formeln
R53-N=N-R54; R55-N=N-R56-N=N-R57
wobei R53, R54, R55 und R57 jeweils für einen Arylrest, wie etwa Phenyl, o^-Naphthyl, ß-Naphthyl und dgl. stehen, und R für einen Arylenrest, wie etwa Phenylen, Biphenylen, Napththylen und dgl. steht ; hierbei können die Gruppen R
•57
bis R-" substituiert sein, wobei wenigstens eine der Gruppen
C7 CJ CC C"7
BD und Br* und wenigstens eine der Gruppen Br bis R einen Sulfonsäurerest -SO5M oder -COOM aufweisen, wobei M1 für Wasserstoff, Alkalimetall, Erdalkalimetall oder steht;
die in der japanischen Päentpublikation Sho 49-102328 beschriebenen Verbindungen mit den nachfolgenden Formeln
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- 90
27Ü29
-N = N-
wobei R und R stehen für =Sauerstoff und den Rest
>63
wobei R seinerseits -OM
oder -N
Η62·
und
,61 bis
bis A^5 jeweils Arylreste bedeuten, und R Rb4 für Alkyl und Aryl, M2 für Wasserstoff, Alkalimetall, Erdalkalimetall oder -Ammonium, und X" für ein Anion stehen;
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- ff
die in der japanischen Patentpublikation Sho 49-105524 offenbarte Verbindung mit der nachfolgenden Formel
,' Z7 ι· CH - C
CH - \ Z" }
.66
wobei r" und R für Wasserstoff, Alkyl und Phenyl stehen,
8 7
und Z sowie Z die entsprechenden einwertigen oder zweiwertigen Atomgruppen bedeuten, die zur Bildung eines 5- oder 6-gliedrigen heterocyclischen Ringes erforderlich sind;
eine in den japanischen Patentpublikationen Sho 50-2924 und Sho 50-29029 offenbarte Verbindung mit der nachfolgenden Formel
OH
wobei Y und Y für Wasserstoff, Halogen, wie etwa Chlor, Brom, Jod und dgl. und für einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoff-
7 8
atomen stehen, Y und Y für Wasserstoff und Halogen wie etwa Chlor, Brom, Jod und dgl. stehen, wenn Y und Y Wasserstoff
7 8
bedeuten, Y' und Y andere Substituenten als Wasserstoff dar-
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- U
7 8
stellen, und wenn Y und Y Wasserstoff bedeuten, Y und Y andere Substituenten als Wasserstoff darstellen;
die in der japanischen Patentpublikation Sho 50-104637 offenbarten Verbindungen mit den nachfolgenden Formeln
67
wobei R für einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen
oder einen Arylrest steht , Z eine Atomgruppe bedeutet, die zur Bildung von Rhodanin·; Thiohydantoin-oder 2-Thio-2,4-oxazolidindion-Kernen erforderlich ist;
die in der japanischen Patentpublikation Sho 50-105127 offenbarten Verbindungen mit den nachfolgenden Formeln
R68
^»CH-CH=(
R70 11 K 10
71 ' ' ' Η'·* N CaCH-C=C C—0
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2 7 Q 2 9
wobei R und R^ für einen Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, einen Alkenylrest mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen, einen Arylrest mit 6 bis 12 Kohlenstoffatomen, einen Carboxyalkylrest mit 2 bis 5 Kohlenstoffatomen, einen Carboxyarylrest mit 7 bis 15 Kohlenstoffatomen, einen Sulfoalkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und für einen Sulfoarylrest
70
mit 6 bis 14 Kohlenstoffatomen stehen, R' für einen Carboxy alkylrest mit 2 bis 4 Kohlenstoffatomen oder für einen Carboxyarylrest mit 7 bis 14 Kohlenstoffatomen steht,
71
R für eine aliphatische Gruppe wie etwa einen Alkylrest mit 1 bis 8 Kohlenstoffatomen steht, Z die erforderliche Atomgruppe zur Bildung der Rhodanin-, Thiohydantoin-, oder 2-Thio-2,4-oxazolidindion-Kern«bedeutet, Z die zur Bildung der heterocyclischen Ringe von Benzimidazol, Thiazolin, Benzothiazol oder Benzooxazol erforderliche Atomgruppe bedeutet;
Merocyanin-Farbstoffe mit einem Pyrazolon-Kern als Säurekern, wie sie in der japanischen Patentpublikation 50-156424 offenbart sind;
halogenierte Polymethinfarbstoffe, wie sie in der japanischen Patentpublikation Sho 47-5478 offenbart sind;
Merocyanin-Farbstoffe, wie sie in der japanischen Patentpublikation Sho 47-5737 offenbart sind, welche die nachfolgende Strukturformel aufweisen
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ζ12
ir-
72
wobei R für eine gesättigte oder ungesättigte aliphatische Gruppe, für den Cycloalkyl- oder den Arylrest steht, R 5 für CN, COR76, CON(R76)2, oder COOR76, steht, der Rest R74 den Resten R76, OR76 oder N(R76)2 entspricht, die Reste R73 und R'4 zusammen einen Kohlenstoffring oder einen heterocyclischen
75
Ketomethylenring bilden, R für Wasserstoff, einen Alkylrest
mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen, Hydroxy, einen Alkoxyrest mit
1 bis 4 Kohlenstoffatomen, oder für einen Phenylrest steht,
R jeweils eine aliphati-sche Gruppe mit 1.bis 6 Kohlenstoffatomen bedeutet, Y9 Sauerstoff oder Schwefel bedeutet,
12
nc die Zahlen 0,1 oder 2 annehmen kann, und Z für die erforderliche Atomgruppe steht, die zur Bildung eines 5- oder 6-gliedrigen heterocyclischen Ringes erforderlich ist;
neutrale Styrol-Farbstoffe, wie sie in der japanischen Patentpublikation Sho 47-5738 offenbart sind;
die in der japanischen Patentpublikation Sho 48-28221 offenbarten Polymethylen-Farbstoffe; und
Merocyanin-Parbstoffe, wie sie in der japanischen Patentpublikation Sho 47-6329 offenbart sind und welche einen Rhodanin-,
Thiohydantoin- oder 2-Thio-2,4-0xazolidindion-Kern aufweisen.
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Typische der oben genannten Farbsensibilisatoren (f) sind in der nachfolgenden Tabelle 5 aufgeführt.
Die Parbsensibilisatoren können als Kombination mehrerer Verbindungen verwendet werden, sofern die einzelnen Verbindungen der Kombination sich gegenseitig nicht nachteilig beeinflussen oder andere Bestandteile des durch Erwärmung entwickelbaren, lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterials beeinträchtigen.
Der Anteil an Farbsensibilisator kann geeignet festgelegt werden, was von der Art der Bestandteile, wie etwa dem organischen Silbersalz (a), dem Halogenid (b) und dergleichen abhängt, sowie von dem Sensibilisierungsvermögen des Farbsensibilisators (f). Vorzugsweise beträgt dieser Anteil 1 bis 10" Mol und noch weiter bevorzugt 10 bis 10 ^MoI, jeweils bezogen auf 1 Hol organisches Silbersalz (a).
Zusätzlich zu den oben genannten Zusätzen wie dem Tonungsmittel (d), dem Parbsensibilisator (f), dem Stabilisator (g) und dem Mittel (h) zur Verbesserung der Lichtbeständigkeit kann ein Entwicklungsbeschleuniger (i) zugesetzt werden, um die Entwicklungsgeschwindigkeit der belichteten Stellen bei der unter Wärmeeinwirkung erfolgenden Belichtung zu beschleunigen und die Aggregation der metallischen Silberteilchen zu erleichtern.
Die Entwicklungsbeschleuniger (i) sind z.B. Benzophenone mit
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Hydroxy- und/oder Alkoxysubstituenten am Benzolring; weiterhin können auch irgendwelche anderen Entwicklungsbeschleuniger eingeeetzt werden, sofern sie die Entwicklung im Rahmen der vorliegenden Erfindung zu beschleunigen vermögen.
Der Anteil an Entwicklungsbeschleuniger (i) kann geeignet ausgewählt werden, was von dem angestrebten Endzweck abhängt. Üblicherweise beträgt dieser Anteil 2 bis 10 Mol, vorzugsweise 1 bis 10" Mol und noch weiter bevorzugt 10" bis 10 Mol, jeweils bezogen auf 1 Mol organisches Silbersalz (a).
Hinsichtlich der Struktur des durch Erwärmung entwickelbaren, lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterials zur Erzeugung einer elektrostatischen Druckvorlage ist es von grundlegender Bedeutung, daß eine Schicht (B) mit organischem Silbersalz auf einem Träger (A) aufliegt, und eine Oberflächenschutzschicht (C) auf der Schicht (B) mit organischem Silbersalz aufliegt; und, sofern dies angestrebt wird, eine Reduktionsmittelschicht zwischen der Schicht (B) mit organischem Silbersalz und der Oberflächenschutzschicht (C) angeordnet ist.
Sofern die Schicht (B) mit organischem Silbersalz die alleroberste Schicht darstellt, wird die Oberfläche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz einer Behandlung unterzogen, um dieser die Funktion einer Oberflächenschutzschicht (C) zu erteilen. Weiterhin kann auch die Reduktionsmittelschicht in der Weise behandelt werden, daß dieser die Punktion einer Oberflächenschutzschicht (C) erteilt wird.
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Zu den bevorzugten Strukturen gehört eine Struktur, bei der nacheinander laminatartig ein Träger (A), eine Schicht (B) mit organischem Silbersalz und eine Oberflächenschutzschicht (C) angeordnet ist; weiterhin gehört dazu eine Struktur, wobei nacheinander laminatartig angeordnet sind ein Träger (A), eine Schicht (B) mit organischem Silbersalz und eine Reduktionsmittelschicht, welche die Funktion einer Oberflächenschutzschicht (C) ausübt.
Die oben genannten Zusätze wie Tonungsmittel (c), Stabilisator (g), Mittel (h) zur Verbesserung der Lichtbeständigkeit, Farbsensibilisator (f) und Entwicklungsbeschleuniger (i) werden entsprechend der üblichen Struktur, vorzugsweise der Schicht (B) mit organischem Silbersalz zugesetzt. Diese Zusätze können auih der Schicht (B) mit organischem Silbersalz und weiterhin der Reduktionsmittelschicht oder der Oberflechenschutzschicht (C) zugesetzt werden. Weiterhin kann das Mittel (h) zur Verbesserung der Lichtbeständigkeit lediglich der Oberflächenschutzschicht (C) oder der Reduktionsmittelschicht zugesetzt werden.
Ein Mittel (h) zur Verbesserung der Lichtbeständigkeit wird vorzugsweise der allerobersten Schicht des durch Erwärmung entwickelbaren, lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterials zugesetzt, wenn solches Aufzeichnungsmaterial aus mehreren Schichten zusammengesetzt ist. Jeder der oben aufgeführten Bestandteile kann in jeder unterschiedlichen Schicht enthalten sein.
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Jedoch sind zumindest die Bestandteile (b), (c) und (f) vorzugsweise einheitlich in der Schicht (B) mit organischem Silbersalz dispergiert.
Ein geeignetes Material für die Oberflächenschutzschicht wird aus solchen Materialien ausgewählt, welche den Zweck der vorliegenden Erfindung erfüllen, üblicherweise ist das Material für die Oberflächenschutzschicht ein Material, das einen dünnen Film zu bilden vermag (Filmbildungseigenschaft), im wesentlichen keine elektrostatische Ladung oder elektrostatische Ladung kaum festhält, durch die Erwärmung im Verlauf der unter Wärmeeinwirkung erfolgenden Entwicklung nicht nachteilig beeinflußt wird, und das die chemischen Reaktionen bei der Erzeugung der Bilder in der Schicht mit organischem Silbersalz nicht stört. Weiterhin wird angestrebt, daß das Material die Lagerfähigkeit des durch Erwärmung entwickelbaren, lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterials erhöht, bevor die Vorlage erzeugt wird, und weiterhin die Bildstabilität verbessert, nachdem die Vorlage erzeugt worden ist. Weiterhin wird angestrebt, daß das Material die Schicht mit organischem Silbersalz wirksam vor den Entwicklungsmitteln zu schützen vermag und weiterhin dem Reinigungsverfahren beim elektrostatischen Drucken standhält; weiterhin soll das Material ausgezeichnetes Entwicklungsvermögen und gute Reinigungsfähigkeit aufweisen.
Um insbesondere die Reinigungsfähigkeit zu erhöhen, könnnen der Oberflächenschutzschicht fluorhaltige Kunstharze, wie etwa
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Tetrafluoräthy 1 en-Klinsthaxze, Trifluorchloräthylen-Kunstharze , Te traf luoräthylen-Hexaf luorpropylen-Copolymere, Fluorierte Vinylidenharze und dgl., sowie Fluor-Kunstharze, Kaolin, Siliciumdioxid, Molybdändisulfid, fluorierten Graphit und ähnliche pulverförmige Schmiermittel zugesetzt werden.
Die nachfolgend aufgeführten Materialien können als Material zur Bildung der Oberflächenschutzschicht verwendet werden. In der nachfolgenden Tabelle 6 sind bevorzugte Materialien aufgeführt.
Polyvinylchlorid, Polyvinylacetat, Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolymer, Polyvinylbutyral, Polystyrol, Polymethylmethacrylat, Polyurethan-Gummi, Xylol-Kunstharz, Benzylcellulose, Äthylcellulose, Celluloseacetat-Butyrat, Celluloseacetat, Polyvinylidenchlorid, chloriertes Polypropylen, Polyvinylpyrrolidon, Cellulosepropionat, Polyvinylformal, Celluloseacetat-Phthalat, Polycarbonat, Celluloseacetat-Propionat, Gelatine-Derivate, Acrylamidpolymer, chlorierten Gummi, Polyisobutylen, Butadien-Styrol-Copolymer, Polyvinylalkohol und ähnliche Mat erialien. Weiterhin werden hierfür unter Lichteinwirkung aushärtbare Kunstharze, wie etwa Acry!verbindungen mit Urethan-Gruppen vorzugsweise eingesetzt, da unter Lichteinwirkung aushärtbare Kunstharze in Form eines Überzugs auf der Oberfläche des lichtempfindlichen Materials aufgebracht werden können, beispielsweise durch Eintauchen; anschließend erfolgt die Aushärtung durch Bestrahlung mit Licht, wodurch eine Oberflächenschutzschicht leicht erhalten wird.
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Zur Herstellung der Schicht mit organischem Silbersalz kann das organische Silbersalz in einem elektrisch isolierenden Kunstharz-Bindemittel dispergiert werden, wozu ein Lösungsmittel benutzt wird; anschließend wird die erhaltene Dispersion in Form eines Überzugs auf dem Träger aufgebracht. Das Überzugsverfahren kann nach bekannten Techniken zur Herstellung eines dünnen Filmes oder einer dünnen Folie aus einem synthetischen Kunstharz durchgeführt werden, wozu das Abschleudern, das Luftmesser-Aufbringverfahren, das Aufbringen mit einem AufStreichstab, das Übergießen und ähnliche Verfahren gehören. Im Hinblick auf den angestrebten Zweck wird die Dicke der Schicht geeignet überprüft.
Nachfolgend sind repräsentative elektrisch isolierende Kunstharz-Bindemittel aufgeführt:
Polyvinylbutyral, Polyvinylacetat, Cellulosediacetat, Cellulosetriacetat, Celluloseacetat-Butyrat, Polyvinylalkohol, Äthylcellulose, Methylcellulose, Benzylcellulose, Polyvinyl-Acetal, Cellulosepropionat, Celluloseacetat-Propionat, Hydroxy· äthylcellulose, Äthylhydroxycellulose, Carboxymethylcellulose, Polyvinylformal, Polyvinylmethylather, Styrol-Butadien-Copolymer, Polymethylmethacrylat und ähnliche Materialien. Diese Bindemittel können allein oder in Kombination mehrerer Bindemittel verwendet werden.
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Vorzugsweise wird ein ausreichend elektrisch isolierendes Bindemittel ausgewählt.
Der Anteil an Bindemittel kann dahingehend ausgewählt werden, daß der elektrostatischen Druckvorlage ein für die Bedürfnisse der Praxis ausreichendes Ladungshaltevermögen für elektrostatische Ladung an den Stellen ohne Silberbild erteilt wird.
Der Anteil an Bindemittel in der Schicht mit organischem Silbersalz beträgt gewöhnlich 0,02 bis 20 Gew.-Teile, vorzugsweise 0,1 bis 5 Gew.-Teile, jeweils bezogen auf 1 Gew.-Teil organisches Silbersalz (a).
Um das organische Silbersalz in dem elektrisch isolierenden Medium zu dispergieren, können die nachfolgenden Lösungsmittel verwendet werden:
Methylenchlorid, Chloroform, Dichloräthan, 1,1,2f-Trichloräthan, Trichloräthylen, Tetrachloräthan, Kohlenstofftetrachlorid, 1,2-Dichlorpropan, 1,1,1-Trichloräthan, Tetrachloräthylen, Äthylacetat, Butylacetat, Isoamylacetat, Celluloseacetat-Lösung, Toluol, Xylol, Aceton, MethylathyIketon, Dioxan, Tetrahydrofuran, Dimethylamid, N-Methylpyrrolidon, Alkohole wie etwa Methylalkohol, Äthylalkohol, Isopropylalkohol, Butylalkohol und dergleichen, sowie Wasser.
Der Träger kann aus einer Metallfolie wie etwa aus Aluminium, Kupfer, Zink, Silber und dgl. beetehen, weiterhin aus einem mit Metall beschichtetem Papier, einem Papier, das einer be-
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sonderen Behandlung unterzogen wurde, um das Hindurchdringen von Lösungsmittel zu verhindern, einem Papier, das mit einem leitfähigen Polymer behandelt wurde, einer synthetischen Kunstharzfolie, die oberflächenaktive Mittel enthält, einem Glaspapier, einem synthetischen Kunstharz, einer Folie, wie etwa einem Celluloseacetat-Film, einem Polyäthylenterephthalat-FiIm, einem Polycarbonat-Film, einem Polystyrol-Film und ähnliche Filme bzw. Folien, die auf ihrer Oberfläche aus der Dampfphase aufgebrachtes Metall, Metalloxid oder Metallhalogenid aufweisen. Weiterhin können als Träger isoliertes Glas, Papier, synthetisches Kunstharz und dgl. verwendet werden. Insbesondere werden eine biegsame Metallfolie, Papier oder andere leitfähige Materialien bevorzugt, die um eine Trommel herumgewickelt werden können, wenn die fertige elektrostatische Druckvorlage in der Form verwendet werden soll, daß die Vorlage um eine Trommel herumgewickelt werden soll.
Sofern auf der Oberfläche eines nicht-leitenden Trägers, wie etwa einer Folie aus synthetischem Kunstharz oder Papier und dgl. eine leitfähige Schicht vorgesehen ist, kann die leitfähige Schicht entweder auf der Oberfläche ausgebildet sein, welche an die Schicht mit organischem Silbersalz angrenzt, oder diese kann an der zur Oberfläche der organischen Silberschicht gegenüberliegenden Oberfläche angebracht sein; sofern die leitfähige Schicht die Schicht mit organischem Silbersalz direkt berührt, wird es bevorzugt, ein Material für die leitfähige Schicht auszuwählen, das mit dem organischen Silbersalz
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nicht reagiert.
Als Material für die leitfähige Schicht wird vorzugsweise ein flüssiges Mittel ausgewählt, das elektrische Leitfähigkeit verleiht und aus einem üblichen Mittel besteht, um elektrische Leitfähigkeit zu erteilen und zusammen mit einem Kunstharz in einem Lösungsmittel dispergiert ist. Geeignete Beispiele hierfür sind in der nachfolgenden Tabelle 7 aufgeführt.
Ein solches flüssiges Mittel zur Erteilung elektrischer Leitfähigkeit wird üblicherweise in Form eines Oberzugs auf der Oberfläche von Papier wie etwa Kunstdruckpapier, beschichtetem Papier und dgl. aufgebracht.
Sofern ein leitfähiger Träger verwendet wird, kann jeder beliebige leitfähige Träger verwendet werden, dessen spezifischer Widerstand kleiner ist, als der spezifische Widerstand der Stellen ohne Silberbild, wenn die elektrostatische Druckvorlage erzeugt ist; d.h., der spezifische Widerstand
soll nicht größer als "\O Ohm.cm, vorzugsweise nicht höher als 1O^ Ohm. cm sein und das Material darf nicht mit dem organischen Silbersalz reagieren.
Der elektrische Widerstand jeder der Schichten, die auf der.Schicht mit organischem Silbersalz gebildet werden, wird
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überprüft, ob elektrostatische Ladung nicht festgehalten wird, wenn aus dem Aufzeichnungsmaterial eine Vorlage hergestellt wird. Diese Überprüfung kann wirksam dahingehend erfolgen, daß die Dicke der Schicht entsprechend eingestellt wird , oder ein geeignetes Material für die Schicht ausgewählt wird.
Die Dicke des durch Erwärmung entwickelbaren, lichtempfindlichen Materials wird geeignet festgelegt, was vom Verwendungszweck und der Lebensdauer des Aufzeichnungsmaterials abhängt. Für solche Schichten, die auf dem Träger angebracht sind, soll die Dicke der Schicht mit organischem Silbersalz üblicherweise 1 bis 50 um und vorzugsweise 2 bis 30 um betragen.
Das durch Erwärmung entwickelbare, lichtempfindliche Aufzeichnungsmaterial wird bildgemäß belichtet, um latente Bilder an den belichteten Stellen zu erzeugen; anschließend wird ein Entwicklungsverfahren angewandt, um Silberbilder zu erzeugen; schließlich wird eine elektrostatische Druckvorlage erzeugt.
Der elektrische Widerstand (oder der spezifische Widerstand) der Stellen otoie Silberbild der Vorlage wird dahingehend festgelegt, daß elektrostatische Ladungen ausreichend zurückgehalten werden, wie das in praktischem Umfang beim elektrostatischen Drucken erforderlich ist. Der spezifische Widerstand ^1 der Stellen mit Silberbild wird ebenfalls dahingehend festgelegt, daß ein ausreichender elektrostatischer Kontrast zwischen den Stellen mit Silberbild und den Stellen
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ohne Silberbild erhalten wird, so daß das elektrostatische Drucken ohne Schwierigkeiten durchgeführt werden kann. Der spezifische Widerstand Λ kann 10 Ohm.cm oder weniger, vor zugsweise 10 Ohm.cm oder weniger betragen.
Andererseits soll der spezifische Widerstand /Lder Stellen ohne Silberbild 1011 Ohm. ei
Ohm.cm oder mehr betragen.
ohne Silberbild 10 Ohm.cm oder mehr, vorzugsweise 10
Um jedoch einen für die Bedürfnisse der Praxis ausreichenden elektrostatischen Kontrast zu gewährleisten, ist es erforderlich, den Wert für den spezifischen Widerstand Λ dahingehend
festzulegen, daß dieser um vorzugsweise 10 0hm.cm oder mehr kleiner ist als der spezifische Widerstand P'„.
Zu dem am weitesten verbreiteten Verfahren zum elektrostatischen Drucken unter Verwendung einer Vorlage zum elektrostatischen Drucken gem. der vorliegenden Erfindung gehören die nachfolgenden Verfahrensschritte, nämlich die Vorlage aufzuladen, um darauf ein latentes, elektrostatisches Bild zu erzeugen, das latente Bild zu entwickeln, und das entwickelte Bild auf eine Bildaufnahmefolie zu übertragen. Jedoch kann in einem cyclischen Verfahren, wo das latente elektrostatische Bild bereits auf der Oberfläche der Vorlage vorhanden ist, die Aufladung weggelassen werden; alternativ dazu kann bei einem Verfahren, wo als übertragungSBchritt ein Aufladungs-Übertragungs-Verfahren angewandt wird, die oben genannte Aufladungsstufe lediglich
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beim ersten Verfahrenseyelus angewandt werden; in dem nachfolgenden wiederholten Verfahren kann diese Aufladung dann weggelassen werden.
Wird die elektrostatische Druckvorlage aus einem durch Erwärmung entwickelbaren, lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterial hergestellt, so können die dafür erforderlichen Verfahrensschritte, nämlich die bildgemäße Belichtung und die unter Wärmeeinwirkung erfolgende Entwicklung, auch als präparativer Verfahrensschritt zu dem elektrostatischen Druckverfahren gehören; daher ist es möglich, zu einem kontinuierlichen Verfahren zu gelangen. Wenn es erforderlich ist, können auch zusätzliche Verfahrensschritte, wie z.B. die Reinigung und die Fixierung dem elektrostatischen Druckverfahren angegliedert sein, jeweils zu dem Zeitpunkt, wenn das grundlegende Verfahren durchgeführt wird. Darüberhinaus kann, wie nachfolgend ausgeführt wird, das grundlegende Verfahren in verschiedenen Wegen durchgeführt werden.
Das am weitesten verbreitete, grundlegende Verfahren zum elektrostatischen Drucken ist mit den Fig. 1 bis 4 erläutert. Wie mit Fig. 1 dargestellt, wird eine Vorlage, die ein Silberbild trägt, unter einer z.B. negativen Coronaelektrode 1 vorbeigeführt, so daß negative Ladungen 2 an den Oberflächenstellen erzeugt werden, die kein Silberbild aufweisen, das sind die Stellen oder Abschnitte der Vorlage ohne Silberbild. In diesem Falle kann entweder eine positive Coronaelektrode oder eine
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Wechselstrom-Coronaelektrode anstelle der negativen Coronaelektrode benutzt werden; weiterhin kann anstelle der Coronaelektrode auch eine Kontaktelektrode benutzt werden. Als Folge der oben genannten Aufladung wird ein latentes Bild aus elektrostatischen Ladungen selektiv an den Stellen der Vorlage erzeugt, die kein Silberbild aufweisen. Ein solches latentes Bild aus elektrostatischen Ladungen wird in üblicher Weise einer Behandlung mit Toner ausgesetzt, zum Beispiel mittels einer Kaskade, mittels magnetisch arbeitenden Bürsten, Entwicklungsverfahren, die mit einer Flüssigkeit arbeiten, die magnetisch-trocken arbeiten oder die naß arbeiten, wie das mit Fig. 2 dargestellt ist. Wenn die Tonerteilchen elektrisch leitend sind und diesen keine besonderen Ladungen erteilt wurden, oder wenn die Tonerteilchen eine entgegengesetzte Ladung zu der elektrostatischen Ladung der Bilder aufweisen, dann haften die Tonerteilchen an den Stellen 3t denen die Ladungen erteilt worden sind. Andererseits, wenn die Tonerteilchen die gleiche Ladung aufweisen, wie die Ladung des Bildes, dann haften die Teilchen an den Stellen 4, denen keine Ladungen erteilt worden sind. Wie das mit Fig. 3 dargeetellt ist, wird ein Bildaufnahmematerial 5 in Berührung mit der Oberfläche des Tonerbildes gebracht, und das Tonerbild kann auf das Bildaufnahmematerial 5 übertragen werden, wozu z.B. eine Coronaelektrode 6 von entgegengesetzter Polarität zur Polarität der Toners von der Rückseite de3 Bildaufnahmematerials 5 her vorgesehen ist. Das dadurch übertragene Tonerbild kann mittels üblicher, in der einschlägigen Technik geläufiger Verfahren
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fixiert werden, üblicherweise kann die Heißfixierung, die Fixierung mittels Lösungsmittel oder dgl. angewandt werden. Sofern eine Flüssig-Entwicklung durchgeführt wird, ist es lediglich ausreichend, das Tonerbild zu erwärmen. Abgesehen davon kann auch die Druck-Fixierung durchgeführt werden. Im Anschluß daran kann, wenn dies erforderlich ist, die Oberfläche der Vorlage mittels einer Reinigungseinrichtung gereinigt werden, hierzu gehört etwa eine Bürste, eine Fellbürste, ein Tuch, eine Abstreifkante und ähnliche Einrichtungen zur Entfernung von verbleibendem Tonerbild, wie das mit Fig. 4 dargestellt ist.
um das oben mit Bezugnahme auf die Fig. 1 bis 4 erläuterte Verfahren mit hoher Geschwindigkeit zu wiederholen, wie das mit Fig. 5 dargestellt ist, kann ein Verfahren wiederholt durchgeführt werden, zu dem die Verfahrensschritte Aufladung, Entwicklung, Übertragung und Reinigung gehören, oder ein Verfahren mit den Verfahrensschritten Entwicklung, Übertragung und Reinigung gehören, wobei von der Lebensdauer der erzeugten latenten elektrostatischen Bilder Gebrauch gemacht wird. Der Reinigungsschritt kann fortgelassen werden, sofern es angestrebt wird. Die elektrostatische Druckvorlage wird um eine Trommelgewickelt, in Pfeilrichtung gedreht, durch die Coronaelektrode 1 aufgeladen und schließlich einer Kaskadenentwicklung mit dem Toner 7 ausgesetzt.
Dadurch werden die Tonerteilchen selektiv elektrostatisch an den Stellen 3 ohne Bild angebracht, wo elektrostatische Ladung vorhanden ist. Die nicht an diesen Stellen angebrach-
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ten Tonerteilchen werden in einem Gefäß 8 gesammelt. Die entwickelten Tonerbilder werden auf eine Bildaufnahmefolie 5 übertragen, die von der Papierzuführwalze 9 unter Benutzung der übertragungswalze 10 herangeführt wird. Die Übertragungswalze kann durch ein elektrisches Feld aufgeladen sein, das entgegengesetzte Polarität zu der Polarität der Tonerladung aufweist, sofern dies gewünscht wird; Das übertragene Tonerbild 12 wird mittels einer Heizeinrichtung fixiert, um den elektrostatischen Druck herzustellen. Die elektrostatische Druckvorlage wird mittels einer Reinigungseinrichtung 11 (Abstreifreinigung) gereingt, nachdem das Tonerbild übertragen ist.
Abweichend von dem oben erläuterten Verfahren können auch verschiedene andere Verfahren angewandt werden; einige davon werden nachfolgend mit Bezugnahme auf die Fig. 6 bis 8 erläutert.
Fig. 6 erläutert eine Ausführungsform, wobei der Träger 13 einer elektrostatischen Druckvorlage isolierende Eigenschaften aufweist, und die elektrostatische Druckvorlage einer doppelten Coronaentladung durch die Coronaelektroden H und 15 ausgesetzt wird; die Polaritäten dieser Elektroden sind entgegengesetzt zu einander ausgewählt. Als Folge der Aufladung werden den Stellen 17 ohne Silberbild (nicht belichtete Abschnitte) elektrostatische Ladungen erteilt, und zwar von beiden Seiten der elektrostatischen Druckvorlage; in diesem
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Falle ist die Polarität der Ladungen auf einer Seite der Vorlage entgegengesetzt zu der Polarität der Ladungen auf der anderen Seite. Andererseits erreichen an den Stellen
16 mit Silberbild (belichtete Bereiche) die durch die Coronaelektrode 14 erteilten elektrostatischen Ladungen die Grenzfläche zwischen den Stellen 16 mit Silberbild und dem Träger 13 durch die Stellen 16 mit Silberbild hindurch und führen dort zu einer Aufladung, denn das Silberbild ist elektrostatisch leitend. Als Folge halten die Stellen mit Silberbild eine große Menge der elektrostatischen Ladungen durch den Träger fest, verglichen mit den Stellen ohne Silberbild, was von dem Unterschied der elektrostatischen Kapazität zwischen den Stellen mit Silberbild und den Stellen ohne Silberbild abhängt; dieser Unterschied beruht wiederum auf der Differenz im Intervall für das Ladungshai tevermögen zwischen den beiden Stellen bzw. Abschnitten. Als Folge davon werden die elektrostatischen Ladungen an der Trägeroberfläche 18 entsprechend den Stellen mit Silberbild in einer höheren Dichte festgehalten; an der Trägeroberfläche 19 werden die elektrostatischen Ladungen entsprechend den Stellen ohne Silberbild in einer geringeren Ladungsdichte festgehalten; im Ergebnis wird dadurch ein elektrostatisches Bild erzeugt. Andererseits werden in der oberen Oberfläche der elektrostatischen Druckvorlage die elektrostatischen Ladungen lediglich an den Stellen 17 ohne Silberbild festgehalten, wodurch ebenfalls ein elektrostatisches Bild erzeugt wird. Das zuletzt genannte elektrostatische Bild und das zuerst genannte elektrostatische Bild
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- ί* -Jt
auf der Trägeroberfläche stehen zueinander in der Beziehung von positiv zu negativ im Hinblick auf den elektrostatischen Kontrast. Das auf der oberen Oberfläche der elektrostatischen Druckvorlage erzeugte elektrostatische Bild wird mit einem Toner entwickelt, der entgegengesetzte Polarität zu der Polarität des elektrostatischen Bildes aufweist, um ein positives sichtbares Bild zu erhalten; wird dieses Bild mit Toner mit gleicher Polarität wie das elektrostatische Bild entwickelt, so wird ein negatives sichtbares Bild erhalten, obwohl der Kontrast beeinträchtigt ist. Wird andererseits das auf der Trägeroberfläche erzeugte elektrostatische Bild mit einem Toner mit entgegengesetzter Polarität zu der Polarität des elektrostatischen Bildes entwickelt, so wird ein negatives sichtbares Bild erhalten; wird dieses Bild andererseits mit einem Toner entwickelt, der die gleiche Polarität wie das elektrostatische Bild aufweist, so wird ein positives, sichtbares Bild erhalten, obwohl der Kontrast vermindert ist. Sofern das elektrostatische Bild mit einem Toner mit gleicher Polarität wie das elektrostatische Bild entwickelt wird, so wird das elektrische Potential des Toners dahingehend festgelegt, daß das zu entwickelnde elektrostatische Bild ausreichend sichtbar wird. Selbstverständlich können zur Aufladung auch andere Mittel und Maßnahmen, als die oben erläuterte Coronaelektrode, benutzt werden.
Mit Fig. 7 wird eines der Beispiele für andere Aufladungseinrichtungen erläutert; anstelle der Coronalektrode 15 in
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Pig. 6 ist hier eine Aufladungselektrode 20 an der Oberfläche des Trägers 13 vorgesehen. Diese Aufladungselektrode 20 kann vorher einstückig mit der elektrostatischen Druckvorlage ausgebildet sein, oder sie kann in sonstiger Weise ausgebildet sein. Weiterhin kann diese Aufladungselektrode 20 in der Form einer Trommel ausgebildet sein, wie das mit Fig. 5 dargestellt ist. Die Aufladungselektrode kann auch nach der Aufladung entfernt werden.
Mit Fig. 8 wird eine andere Ausführungsform des Verfahrens zum elektrostatischen Drucken gem. der vorliegenden Erfindung erläutert, wobei eine elektrostatische Druckvorlage mit einem elektrisch leitenden Träger 24 und einer isolierenden Schicht 21 verwendet wird. Die elektrostatische Druckvorlage wird mittels der Coronalektrode 14 aufgeladen. Als Folge werden an den Stellen 17 ohne Silberbild (nicht belichtete Bereiche) elektrostatische Ladungen sowohl von den Stellen 22 auf der isolierenden Schicht 21 wie von der Grenzfläche zwischen den Stellen ohne Silberbild und dem Träger festgehalten; die elektrostatischen Ladungen an den Stellen 16 mit Silberbild (belichtete Bereiche) werden sowohl an der Stelle 23 der isolierenden Schicht 21 und der Grenzfläche zwischen der isolierenden Schicht und den Stellen mit Silberbild festgehalten. Wegen des großen Abstandes zum Festhalten der elektrostatischen Ladungen ist die elektrostatische Kapazität der Stellen ohne Silberbild klein; deshalb ist auch die Ladungsdichte der Stellen ohne Silberbild klein. Andererseits ist die Ladungsdichte der Stellen mit Silberbild groß, weil die elektrostatische Kapazität groß ist, wegen des kurzen Abstandes zur Festhaltung der elektrostati-
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27029 Iu
sehen Ladungen . Als Ergebnis wird ein elektrostatisches Bild erhalten, dessen Kontrast darauf beruht, daß eine kleine Menge elektrostatischer Ladungen an den Stellen ohne Silberbild festgehalten wird, und eine große Menge elektrostatischer Ladungen an den Stellen mit Silberbild festgehalten wird, das auf der Oberfläche der isolierenden Schicht 21 erzeugt worden ist. Das erzeugte elektrostatische Bild wird mit Toner entwickelt, der entgegengesetzte Polarität zu der Polarität der elektrostatischen Ladungen des Bildes aufweist, wobei ein negatives sichtbares Bild erhalten wird; wird das Tonerbild mit einem Toner mit gleicher Polarität wie das elektrostatische Bild entwickelt, so wird ein positives sichtbares Bild erhalten, Sofern die Entwicklung mit Toner mit gleicher Polarität wie der Polarität des Bildes erfolgt, wird das elektrische Potential des Toners dahin festgelegt, daß dieser selektiv an den Stellen ohne Silberbild haften kann. Selbstverständlich können in der Ausführungsform nach Fig. 8 auch andere Aufladungseinrichtungen und Maßnahmen vorgesehen sein, als dies im Falle der Fig. 6 erläutert ist. Die isolierende Schicht kann vorher einstückig an der elektrostatischen Druckvorlage angeformt sein, oder diese kann in sonstiger Weise vorgesehen werden. Diese Ausführungsform ist nützlich und wirksam in der Hinsicht, daß die isolierende Schicht als Schutzschicht dienen kann.
Bei den mit den Fig. 6 bis 8 erläuterten Ausführungsformen wird das entwickelte sichtbare Bild, d.h., das Tonerbild,
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27Ü29
auf ein Übertragungsmaterial übertragen, wie das mit Fig. erläutert ist; sofern es erforderlich ist, wird die elektrostatische Druckvorlage anschließend einer Reinigungsbehandlung ausgesetzt;. im Anschluß daran können die Verfahrensstufen der Aufladung, Entwicklung und Übertragung wiederholt werden. Sofern die Differenz der elektrostatischen Kapazität zwischen den Stellen ohne Silberbild zur Erzeugung eines elektrostatischen Bildes ausgenutzt wird,wie das bei den Ausführungsformen gem. den Fig. 6 bis 8 erläutert wurde, dann soll die Dicke der isolierenden Schicht und der das Silberbild tragenden Schicht dahingehend festgelegt werden, daß der Kontrast des elektrostatischen Bildes über dem für die Praxis erforderlichen Niveau liegt.
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Tabelle 1 Nr. Name oder Stukturformel der Verbindung
27029)9
CH.
Il
•Ν— CONH
5 2,3-Dihydro-1,4-phthalazindion
6 2,3-Dihydro-5-hydroxy-1,4-phthalazindion
7 4-(1-Naphthyl)-phthalazinon
8 6-Chlorphthalazinon
9 5t7-Dimethoxyphthalazinon
10 1,3-Benzoxazin-2,4-dion
11 8-Methyl-1,3-benzoxazin-2,4-dion
12 6-Phenyl-1,3-be n^oxa^-2. ^4- d^Lon
13 3-tf[ethyl-2-pyrazolin-5-on 2 7 0 7
14 N-Hydroxysuccinimid
15 1-Phenylurazol
16 Phthalimid
17 Chinazolin
18 Succinimid
19 3-Phenyl-2-pyrazolin-5-on
20 0
/CH2 CH2\
'0^N-CONH-C-H CH
• \CH-CH /
I H
23 3-Mercapto-5-methyl-4-phenyl-1,2,4-triazol
24 4-Äthyl-3-mercapto-5-phenyl-1,2-4-triazol
25 5-p-Acetamidophenyl-4-äthyl-3-mercapto-1,2,4-triazol
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SH
27Ü29 19
HS
N N H3C CH3
SH
Tabelle 2 Nr. Name oder Strukturformel der Verbindung
28 2,2·-Dihydroxy-1,1»-binaphthy1
29 Bis-(2-hydroxy-1-naphthyl)-metb«n
30 6,6-Dimethoxy-2,2·-dihydroxy-1,1'-binaphthyl
31 2,4-Dihydroxybenzaldehyd
32 2',4'-Dihydroxy-4-me thylbenzophenon
33 4-(Methylsulfonamido)-phenol 3%
NH-SO
NH — SO
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4-(n-Butylsulfonamido)-phenol
27Ü29
OH
HN —
OH
NHSO2C6H5
NHSO2C6H5
OH
NHSO CH 2 6
OH
NH- SO2-C6H5
OH
NHSO,
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3$
NH —
SO2- NH
2,2'-Bis-(4-hydroxy-3-methyl-phenyl)-propan 2,2'-Bis-(4-hydroxy-3-isopropyl-phenyl)-propan 1,1 l-Bis-(4-hydroxy-3-methylphenyl)-3-methylcyclohexan 2,2'-Bis-(4-hydroxy-3-t-butyl-5-methylphenyl)-propan 4,4f-Butyliden-bis-(2-methylphenol) 4,4'-Benzyliden-bis-(2-t-butylphenol)
4,4'-Benzyliden-di-(o-cresol) 4f4'-(p-Brombenzyliden)-diphenol
— COO
53 Tetrakis- {methylen-(3,5-di-thydrocinnamato)J-methan
CH2CH2COOCH3
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1Φ0
Tabelle 3 2/029
Nr. Name der Verbindung
55 Calciumchlorid
56 Bariumchlorid
57 Calciumjodid
58 Strontiumjodid 59' Strontiumbromid
60 Magnesiumbromid
61 N-Bromacetamid
62 Cetyläthyldimethylammoniumbromid
Tabelle Nr.. Name oder Strukturformel der Verbindung
63 5-Acetyl-4-methyl-2-(3-oxobutylthio)-thiazol
64 4-Puroyl-3-methylthio-1,2,4-thiadiazol-5-thion
65 2,6-Di-t-butyl-4-(1-phenyl-5-tetrazolyl)-thiophenol
66 5-AcetylH~methyl-3-(3-oxobutyl)-thiazolin-2-thion
67 4-Phenyl-1-phenylcarbamoyl-2-tetrazolin-5-thion
68 N,N'-Hexamethylen-bis-( i-carbamoyl^-phenyl·^- tetrazolin-5-thion)
69 Hexabrombutan
70 1,2,3f4-Tetrabrombutan
71 Natriumbenzosulfinat
72 Natrium-p-toluolsulfinat
73 oi-Brom-jf-nitro-^ -phenylbutyrophenon
74 2-Brom-2-phenylsulfonylacetamid
75 2-Brom-2-nitro-1,3-propandiol
~ ^ CHBrCO.
OJ [O
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77
78 . 2-Tribroinmethylsulfonyl-benzothiazol
79 2,4-Bis(tribronmethyl)-6-methyl-triazin
80 2-Mercaptobenzothiazol
81 i-Phenyl-5-mercaptotetrazol
82 2-Mercaptobenzimidazol
83 5-Nitrobenzotriazol
84 Silber-3-(2-carboxyäthyl)-4-hydroxymethyl-4-thiazolin-2-thionat
85
co-'
86 QQ
NH
co
^v CO
87
L Il I
COCH.
cd"
88 4,4'-Tetraäthyldiaminodiphenylmethan
89 10-Benzoyl-3,7-bis-(dimethylamino)-phenothiazin
90 Tetrabromphthalsäure
91 Benzosulfonsäure
92 N-Bromsuccinimid
93 N-Jodsuccinimid
709830/0775
94 N-Bromacetamid
95 N-Chioracetamid
96
CH
CO —
C1
97
Brx /CX Br N NX
CC
CH3
Tabelle 5
Nr, Name oder Strukturformel der Verbindung
Br
100
^Jp CH- CH -tf J Cr I HO Cl
C2H5
709830/0775
Br
CH2-CH=CH2 CH2-CH=CH2
O /
CoH
2Π5
C2H5
α> CH-CH
C2H5
C2H5
H-C9
5 2 χμ #
H5C2
CH-CH=CH
0-CHn-COOH
:h2
106
Cr
CH=CH-ChJL Jl CH-CH»CH
709830/077 5
CH=CH-CHa/ \s
27029 !9
■108 109
110 111
C2H5
4-(p-Dimethylaminostyryl)-chinolin 2-(p-Dimethylaminostyryl)-6-dimethylaminochinolinivun-
äthyljodid
4-(p-Dimethylaminophenylazo)-chinolin
COOH
/ \-N=N-/ \n(CH3)2
112
NaO3S
113
N=N
SO3Na
SO3Na
709830/077
1OS
27Ü29 I 9
SO3H
CH(CH3J2
CH3 Br
NaO3S
COONa
C2H5 C2H5
709830/0775
>CH-CH
ν/
C2H5 Fl C
C2H5 C2H5 I"
/ΌΜ-
C2H5
CH-
N CH.
O « S
CH-CH**^ ^N-C2H5
OrI "h
S^n ^>ch.ch -L^nn
C2H5
C2H5
C2H CH.
709830/07 7
40}
ο Ι
C2H5
O I
CH2-CH=CH2
CH-CHs C
CN
CS-N
CH3
7 0 <? 8 3 0 / 0 7 7 Ι:·
128 3-p-Carboxyphenyl-5- [ ß-(3-äthy1-2(3)-benzoxazolyliden)-äthylidenj-rhodanin
129 3-Carboxymethyl-5- [(3-methyl-2( 3H) thiazolinyliden)-isopropylidenj-rhodanin
CH2=CH-CH-N
CH2CH=CH2
HO2C(CH2:
CH2-CH=CH2
CH2CH=CH2
C2H5
I C2H5
^ S
CH2COOH
709830/077
103
CH-CH-
COOH
Cl Cl
C2H5
CH-CH
C2H5
0OH
709830/0775
Tabelle 6
Nr. Polymer-Lösung
137 Polystyrol (als 10 gew.-#-ige Lösung in Methyläthylketon)
138 Celluloseacetat (als 10 gew.-%-ige Lösung in Aceton)
139 Polyvinylchlorid (als 5 gew.-#-ige Lösung in Tetra
hydrofuran)
140 Äthylcellulose (als 10 gew.-96-ige Lösung in Methyläthyl
keton)
141 Polyvinylbutyral (als 10 gew.-%-ige Lösung in Äthylalkohol)
142 Polystyrol (als 10 gew.-%-ige Lösung in Methyläthyl
keton 100 g
Kaolin 5 g
(Das Kaolin ist in der Polystyrol-Lösung dispergiert)
143 10 g Kaolin dispergiert in 100 g einer 10 gew.-96-igen Lösung von Polyvinylbutyral in Äthylalkohol
144 10 g Siliciumdioxid dispergiert in 100 g einer 10 gew,-%-igen Lösung von Cellulosediacetat in Aceton
145 10 g Siliciundioxid dispergiert in 100 g einer 15 gew,-96-igen Lösung von Xylol-Kunstharz in Tetrahydrofuran
Tabelle 7
Nr. Mittel zur Erteilung elektrischer Leitfähigkeit
146 Ein Gemisch aus den nachfolgenden Bestandteilen:
? 3
CH2N-C2H4OOCC-CH
I 2 Gew.Teile
CH3 Cl-
709830/077 5
Polyvinylbutyral 5 Gew.Teile
Äthylalkohol 100 Gew.Teile
10%ige Lösung von "Oligo Z-M-1010"(Handelsbezeichnung eines von der Tomoegawa Seishisho K.K., Japan, vertriebenen Produktes) in Methanol
50#ige Lösung von "PQ-50B" (Handelsbezeichnung eines von der Soken Kagaku Kogyo K.K,, Japan, vertriebenen Produktes) in Methanol
Ein Gemisch aus den nachfolgenden Bestandteilen
SO3Na SO3Na 3 Gew. Teile
Wasser 10 Gew.Teile
Ein Gemisch aus den nachfolgenden Bestandteilen:
Copolymer aus Methylenbisacrylamid und Styrolsulfonsäureammoniumsalz (2,0 mol-96-iger Anteil an Methylenbisacrylamid) der nachfolgenden Formel
-CH0-CH-CH0-CH-
CONHCH2NHCo
30 Gew.Teile
709830/077B
Hl
Stärke 10 Gew.Teile
Wasser 150 Gew.Teile
151 10%ige Lösung eines Poly(4-vinylpyridin)-;jodid-Komplexes in Äthylalkohol
152 10%ige Lösung eines Komplexes eines Polycations der nachfolgenden Formel
N N f CH2^
CH3
und TCNQ in Formamid
Die Erfindung wird nachfolgend mit Bezugnahme auf die folgenden Beispiele erläutert. Diese Beispiele dienen lediglich zur Erläuterung der Erfindung, und sollen diese nicht einschränken.
709830/077
Yergleichsbeispiel zur Herstellung einer Vorlage
25 g Silberbehenat, 120 g Methylethylketon und 120 g Toluol wurden miteinander vermischt und durch Behandlung in einer Kugelmühle für 72 Stunden oder langer dispergiert. Dem erhaltenen Gemisch wurden anschließend 100 g Polyvinylbutyral (als 10 gew.-$-ige Äthylalkohol-Lösung) zugesetzt und ausreichend damit vermischt, bis die Mischung einheitlich wurde. Der danach erhaltenen flüssigen Polymerdispersion mit einem organischen Silbersalz wurden 200 mg Calciumbromid, 120 mg Quecksilberacetat und 2,5 g Phtalazinon zugesetzt und damit vermischt. Biese flüssige Polymerdispersion wurde unter Lichtausschluß mittels einem Aufstreichstab auf Kunstdruckpapier aufgebracht, so daß nach dem Trocknen eine 8 um dicke Schicht mit einem organischen Silbersalz erhalten wurde.
Weiterhin wurden 1,5 g 2,2'-Methylen-bis-(6-t-butyl-p-cresol), 0,3 g Phtalazinon, 10 g Celluloseacetat (als 10 gew.-96-ige Acetonlösung) und 30 g Aceton miteinander vermischt, um eine Lösung für die Oberzugsschicht zu erhalten. Diese Lösung wurde unter Lichtausschluß auf der oben erhaltenen Schicht mit organischem Silbersalz in einer Schichtdicke von 4 pm (nach dem Trocknen) aufgebracht, um ein durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial für die Herstellung einer elektrostatischen Druckvorlage zu erhalten.
Das lichtempfindliche Aufzeichnungsmaterial wurde durch ein positives Bild mit Licht (25ΟΟ Lux) einer Wolfram-Lichtquelle 12 see lang belichtet. Anschließend wurde unter Wärmeeinwirkung entwickelt, was mit einer Heizwalze für 2 see bei 1300C erfolgte; hierbei wurde ein negatives
709830/0775
-JW-
HH
sichtbares Druckbild erhalten, so daß im Ergebnis eine elektrostatische Druckvorlage vorlag.
Beispiel 1:
25 g 50 mol-^-iges Silberbehenat ', 12Og Methyläthylketon und 120 g Toluol wurden miteinander vermischt und durch Behandlung in einer Kugelmühle für 72 Stunden oder langer dispergiert.
Anschließend wurden dem erhaltenen Gemisch 100 g Polyvinylbutyral (als 10 gew.-%-ige Äthylalkohol-Lösung) zugesetzt und ausreichend damit vermischt, bis die Mischung einheitlich wurde. Dabei wurde eine flüssige Polymerdispersion erhalten; dieser Dispersion wurden anschließend 200 mg Calciumbromid und 120 mg Quecksilberacetat zugesetzt und damit vermischt; weiterhin wurden diesem Gemisch die in Tabelle 1 aufgeführten Verbindungen getrennt zugesetzt und in den entsprechenden, in Tabelle 8 aufgeführten Mengen vermischt. Die danach erhaltenen flüssigen Polymerdispersionen wurden getrennt in Form eines Oberzugs auf Kunstdruckpapieren aufgebracht, wie das mit dem Vergleichsbeispiel erläutert wurde, um Schichten mit organischem Silbersalz zu erhalten.
Weiterhin wurde analog zu dem Vergleichsbeispiel eine Lösung für die Überzugsschicht hergestellt und diese auf den obengenannten Schichten mit organischem Silbersalz aufgebracht, um durch Erwärmung entwickelbare, lichtempfindliche Aufzeichnungsmaterialien für die Herstellung einer elektrostatischen Druckvorlage (Proben (2-1) - (2-27)) zu erhalten.
709830/0775
ns
Anmerkung:
1) unter dem Ausdruck "30 mol-^-iges Silberbehenat" wird ein Gemisch verstanden, das aus 30 Mo1-$ Silberbehenat und 50 Mo1-$ Behensäure besteht; somit wird in den nachfolgenden Beispielen unter der Bezeichnung "X mol-$-iges organisches Silbersalz" ein Gemisch verstanden, das X Mo 1-$-:'.^' Silbersalz und (1OO-X) Mol-jS organische Säure enthält; der Ausdruck "X MoI-^" ist mit der nachfolgenden Formel dargestellt
Anzahl der Mole an organischem Silbersalz χ 100
Anzahl der Mole an Anzahl der Mole an organischem Silber- + organischer Säure salz
Daβ in Tabelle θ aufgeführte, durch Erwärmung entwickelbare, lichtempfindliche Aufzeichnungsmaterial für die Herstellung einer elektrostatischen Druckvorlage, Probe (2-1) wurde analog zu dem Vergleichsbeispiel belichtet und durch Wärmeeinwirkung entwickelt, um eine negative Druckvorlage zu erhalten; im Ergebnis wurde damit eine elektrostatische Druckvorlage erhalten·
Diese elektrostatische Druckvorlage wurde einer gleichmäßigen Coronaentladung von +7kV ausgesetzt; anschließend wurde der negativ aufgeladene Toner durch magnetisches Aufbürsten entwickelt, um ein positives Tonerbild zu erhalten. Auf das Tonerbild wurde ein Bildaufnahmepapier aufgelegt, und die obengenannte Coronaentladung wurde von der Seite des Bildaufnahmematerials her angewandt, um ein auf das Bildaufnahmematerial übertragenes sichtbares Bild zu erhalten.
709830/0775
Sogar wenn diese Verfahrensstufen zur Aufladung, und Entwicklungs-Übertragung wiederholt wurden, um 1000 Übertragungen und mehr durchzuführen, wurde keine Beeinträchtigung der Vorlagenoberfläche festgestellt; weiterhin wurde keine Verschlechterung der Bildqualität des übertragenen Bildes festgestellt. Im Ergebnis ist somit diese Vorlage ausgezeichnet für das wiederholte Drucken geeignet.
Das Silberbild stellt ein genaues Abbild des ursprünglichen Bildes dar; es konnte festgestellt werden, daß das elektrostatische Bild entsprechend genau wiedergegeben wurde; das Tonerbild wurde entsprechend ein getreues fotografisches Bild.
Für die maximale Reflektionsdichte der Bildabschnitte (Stellen mit Silberbild) in der obigen elektrostatischen Druckvorlage mit dem sichtbaren Bild wurde ein Wert von 1,6 ermittelt; für die Potentialdifferenz (Kontrast zwischen den elektrostatischen Potentialen) zwischen den Bildabschnitten (Stellen mit Silberbild) und den Abschnitten ohne Bild (Stellen ohne Silberbild) wurde ein Wert von 350 V ermittelt; die Schleierdichte an dem auf das Bildaufnahmematerial übertragenen Bild war sehr gering und betrug 0,11.
Die durch Erwärmung entwickelbaren, lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien zur Herstellung einer elektrostatischen Druckvorlage, Proben (2-2) - (2-27) gemäß Tabelle 8 wurden analog zu der Probe (2-1) hinsichtlich der Qualität des übertragenen Bildes, der mechanischen und
elektrostatischen Eigenschaften, sowie der Lebensdauer bei wiederholtem Gebrauch untersucht; in allen Fällen wurden gute Ergebnisse erhalten.
709830/0775
-JO -
An den Proben (2-2) - (2-27) wurde auch die max. Reflexionsdichte des Bildabschnittes in der elektrostatischen Druckvorlage mit dem sichtbaren Bild bestimmt. Weiterhin wurde der Kontrast zwischen den elektrostatischen Potentialen und die Schleierdichte an dem auf das Bildübertragungsmaterial übertragenen Bild bestimmt; sowohl die max. Reflexions· dichte wie der Kontrast der elektrostatischen Potentiale war groß; die Schleierdichte war klein; im Ergebnis wurden genauso gute Ergebnisse erhalten, wie im Falle der Probe (2-1).
Tabelle 8 Probe Verbindung Menge max.Reflexi- Schleier- Kontrast der elektro·
(g) onsdichte dichte* statischen Potentia-
le (V)
2-1 1 3,0 1,8 0,11 350
2-2 2 2,5 1,7 0,12 340
2-3 3 2,5 1,6 0,12 340
2-4 4 2,5 1,7 0,14 290
2-5 5 2,0 1,6 0,12 340
2-6 6 2,0 1,7 0,11 350
2-7 7 3,0 1,9 0,12 360
2-8 8 2,5 1,8 0,15 550
2-9 9 2,5 1,6 0,18 300
2-10 10 3,0 1,8 0,12 350
2-11 11 3,0 1,7 0,13 370
2-12 12 3,0 1,9 0,16 330
2-13 13 2,5 1,6 0,17 320
2-14 14 2,5 1,8 0,13 360
709830/0 7 75
2-15 15 2,5 1,5
2-16 16 3,0 1,6
2-17 17 3,0 1,7
2-1 θ 18 2,0 1,4
2-19 19 3,2 1,8
2-20 20 3,5 1,6
2-21 21 2,0 1,9
2-22 22 2,0 1,3
2-23 23 3,0 1,4
2-24 24 3,0 1,8
2-25 25 2,0 1,5
2-26 26 2,0 1,8
2-27 27 2,0 1,7
448
0,12 340
0,12· 360
0,12 340
0,14 310
0,11 360
0,12 340
0,15 400
0,16 280
0,12 300
0,13 350
0,16 300
0,12 360
0,13 350
Anmerkung: (*) Die Schleierdichte wurde an dem Bildaufnahmepapier ermittelt.
Beispiel 2 χ
25 g 70 mol-#-iges Silberbehenat, 120 g Methyläthylketon und 120 g Toluol wurden miteinander vermischt und durch Behandlung in einer Kugelmühle für 72 Stunden oder mehr dispergiert.
Dem erhaltenen Gemisch wurden 100 g Polyvinylbutyral (als 10 gew.-$- ige Äthylalkohol-Lösung) zugesetzt und damit ausreichend vermischt bis die Mischung einheitlich wurde. Der erhaltenen flüssigen Polymer-
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dispersion mit organischem Silbersalz wurden 200 mg Calciumbromid, 120 mg Quecksilberacetat und weiterhin 2,5 g Phtalazinon zugesetzt und damit ausreichend vermischt. Die danach erhaltene Flüssigkeit wurde analog zu dem Vergleichsbeispiel in Form eines Überzugs auf Kunstdruckpapier aufgebracht, um eine Schicht mit organischem Silbersalz zu erhalten.
Weiterhin wurden 0,3 g Phtalazinon, 10 g Celluloseacetat (als 10 gew,- #-ige Aceton-Lösung) und 30 g Aceton miteinander vermischt; diesem Gemisch wurden die in Tabelle 2 aufgeführten Verbindungen getrennt jeweils in den mit der nachfolgenden Tabelle 9 aufgeführten Mengen zugesetzt und ausreichend vermischt, um eine Lösung für die Überzugssohicht zu erhalten. Diese Lösungen wurden getrennt auf der obengenannten Schicht mit organischem Silbersalz analog zu dem Vergleichsbeispiel aufgebracht, um ein durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial für die Herstellung einer elektrostatischen Druckvorlage (Proben (3-1) - (3-27)) zu erhalten.
Die in der nachfolgenden Tabelle 9 aufgeführten Proben (3-1) - (3-27) wurden analog zu Beispiel 1 behandelt, um übertragene sichtbare Bilder auf den Bildaufnahmepapieren zu erhalten. Sämtliche sichtbaren Bilder waren sehr klar und zeigten geringe Schleierbildung. Die Proben (3-1) - (3-27) wurden analog zu Beispiel 1 hinsichtlich ihrer max. Reflexions -dichte, des Kontrastes der elektrostatischen Potentiale, und der Schlei« erdichte an dem Übertragungspapier untersucht; hierbei wurden die guten in der nachfolgenden Tabelle 9 aufgeführten Ergebnisse erhalten.
709830/0 77 5
Tabelle 9
Probe Verbindung Menge max.Reflexions- Schleier- Kontrast der elek-
(g) dichte dichte* trostatischen Potentiale (V)
3-1 28 1,5 1,7 0,12 380
3-2 29 1,5 1,6 0,12 400
3-3 50 1.5 1,8 0,14 400
3-4 31 1,0 1,7 0,16 380
3-5 32 1,0 1,6 0,15 350
3-6 33 1,5 1,5 0,12 340
3-7 34 2,0 1,4 0,13 360
3-8 35 2,0 1,6 0,16 390
3-9 36 1,5 1,3 0,13 350
3-10 37 2,0 1,8 0,16 400
3-11 38 2,0 1,7 0,13 380
3-12 39 2,0 1,5 0,12 380
3-13 40 2,0 1,8 0,12 350
3-14 41 2,0 1,9 0,14 370
3-15 42 2,0 1,8 0,15 400
3-16 43 2,0 1,5 0,14 360
3-17 44 1,5 1,4 0,12 360
3-18 45 1,5 1,8 0,12 410
3-19 46 1,5 1,3 0,13 340
3-20 47 1,5 1,6 0,16 340
3-21 48 1,5 1,9 0,13 420
3-22 49 1,5 1,7 0,16 380
709830/077
3-23
3-24
3-25
3-26
3-27
50 51 52 53 54
1,5 1,0 1,0 1,0 i,5
1,5 1,6
1,8 1,8 1,6
0,13 0,12
0,14 0,13 0,13
360 370 400 410 3βΟ
Anmerkung: (*) Die Schleierdichte wurde an dem Bildaufnahmepapier bestimmt·
Beispiel 3·
25 g 90 mol-^-iges Silberbehenat, 120 g Methylethylketon und 120 g Toluol wurden miteinander vermischt und durch Behandlung in einer Kugelmühle für 72 Stunden öder länger dispergiert. Dem erhaltenen Gemisch wurden 100 g Polyvinylbutyral (als 20 gew.-^-ige Äthylalkohol-Lösung) zugesetzt und ausreichend damit vermischt, bis die Mischung einheitlich wurde. Der dadurch erhaltenen flüssigen Polymerdispersion wurden die in der Tabelle 3 aufgeführten Halogenide getrennt jeweils in den mit der nachfolgenden Tabelle 10 angegebenen Mengen zugesetzt; weiterhin wurden der Mischung 120 mg Quecksilberacetat und 2,5 g Phtalazinon zugesetzt und damit vermischt. Die danach erhaltenen flüssigen Polymerdispersionen wurden analog zu Beispiel 1 getrennt auf Kunstdruckpapieren in Form eines Oberzugs aufgebracht, um Schichten mit organischem Silbersalz zu erhalten.
Weiterhin wurden 1,5 g 2,2'-Methylen-bis(6-t-butyl-p-cresol), 0,3 g Phtalazinon, 10 g Celluloseacetat (als iO-gew*-#-ige Aceton-LÖsung)
709830/0775
und 30 g Aceton miteinander vermischt, um eine Lösung für die Überzugsschicht zu erhalten. Diese Lösung mirde in Form eines Überzugs auf den obengenannten Schichten mit organischem Silbersalz aufgebracht, um durch Erwärmung entwickelbare, lichtempfindliche Aufzeichnungsmaterialieri für die Herstellung einer elektrostatischen Druckvorlage zu erhalten (Proben (4-1) - (4-8)).
Die in der nachfolgenden Tabelle 10 aufgeführten Proben (4-1) (4-8) wurden analog zu Beispiel 1 behandelt, um übertragene, sichtbare Bilder auf den Bildaufnahmepapieren zu erhalten. Die sichtbaren Bilder waren alle sehr klar und zeigten eine geringe Schleierdichte. Analog zu Beispiel 1 wurde die max. Reflexionsdichte, der Kontrast der elektrostatischen Potentiale und die Schleierdichte an dem Bildaufnahmepapier für die Proben (4-I) - (4-8) bestimmt; hierbei wurden die guten in der nachfolgenden Tabelle 10 aufgeführten Ergebnisse erhalten.
Tabelle 10
Probe Verbindung Menge max.Reflexions- Schleier- Kontrast der elek-
(mg) dichte dichte* trostatischen Potentiale ()
4-1 55 250 1,5 0,14 420
4-2 56 250 1.9 0,12 400
4-3 57 300 1,8 0,11 4OO
4-4 58 350 1,8 0,12 410
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4tS
4-5 59 JOO 1,7 0,12 380
4-6 60 200 1,6 0,13 400
4-7 61 200 1,6 0,14 390
4-8 62 200 1.5 0,15 360
Anmerkung: *) Die Schleierdichte wurde an dem Bildaufnahmepapier bestimmt.
Beispiel 4:
Es wurden die nachfolgenden Zusammensetzungen A-1 für die Schicht mit organischem Silbersalz und die Zusammensetzung B-1 für die Oberzugsschicht hergestellt und analog zu dem Tergleichsbeiapiel auf Kunstdruckpapier in Form eines Oberzugs aufgebracht, um durch Erwärmung entwickelbare, lichtempfindliche Aufzeichnungsmaterialien für eine elektrostatische Druckvorlage (Proben (5-1) - (5-35)) *& erhalten.
Zusammensetzung A-1:
90 mol-#-iges Silberbehenat 25 g
Methylethylketon 120 g
Toluol 120 g
Polyvinylbutyral (als 20 gew.-^-ige Äthylalkohol-Lösung) 100 g
120 mg Quecksilberacetat in 25 ml Me thano1-Losung
200 mg Calciumbromid in 25 nl Methanol-Lösung
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Phtalazinon 2,5 g Eine der Verbindungen aus Tabelle 4 Zusammensetzung B-1:
2,2'-Methylen-bis-(6-t-butyl-p-cresol) 1,5 g
Celluloseacetat (als 10 gew.-^-ige Aceton-
Lösung) 10 g
Aceton 50 g
Die in der nachfolgenden Tabelle aufgeführten Proben (5-1) - (5-35) wurden analog zu Beispiel 1 behandelt, um übertragene sichtbare Bilder auf den Bildaufnahmepapieren zu erhalten. Die sichtbaren Bilder waren sehr klar, und die Schleierdichte war in jedem Falle gering. Analog zu Beispiel 1 wurde an den Proben (5-1) - (5-35) die max. Reflexionsdichte, der Kontrast der elektrostatischen Potentiale und die Schleierdichte an dem Bildaufnahmepapier bestimmt; hierbei wurden die guten nachfolgend in Tabelle 11 aufgeführten Ergebnisse erhalten} insbesondere ist die Abnahme der Schleierdichte bemerkenswert·
Tabelle 11 Probe Verbindung Menge max.Eeflexiona- Schleier- Kontrast der elek-
(mg) dichte dichte trostatischen
Potentiale (v)
5-1 63 40 1,8 0,11 450
5-2 64 50 1,8 0,14 440
5-3 65 80 1,8 0,12 440
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5-4 66 50 1,9 0,12 460
5-5 61 50 1,9 0,11 480
5=6 68 40 1,6 0,13 420
5-7 69 40 1,6 0,13 430
5-8 70 50 1,8 0,11 450
5-9 71 50 1,7 0,12 400
5-10 72 50 1,7 0,12 410
5-11 73 40 1,6 0,11 400
5-12 74 40 1,5 0,11 400
5-13 75 50 1,6 0,12 420
5-14 76 50 1,6 0,11 420
5-15 77 80 1,4 0,12 400
5-16 78 80 1,8 0,13 450
5-17 79 50 1,6 0,13 430
5-18 80 50 1,6 0,12 430
5-19 81 50 1,8 0,12 460
5-20 82 50 1,8 0,12 460
5-21 33 80 1,9 0,11 480
5-22 84 40 1,6 0,11 460
5-23 85 40 1,7 0,11 460
5-24 86 40 1,7 0,12 460
5-25 87 50 1,8 0,13 450
5-26 88 40 1,4 0,11 450
5-27 89 40 1,4 0,11 430
5-28 90 50 1,6 0,11 450
5-29 91 50 1,6 0,12 440
5-30 92 50 1,8 0,12 460
709830/0775
93 50 Π<9 0,11 ■2 702919
5-31 94 80 1,8 0,11 480
5-32 95 80 1,8 0,11 480
5-33 96 50 1,6 0,12 450
5-34 97 50 1,6 0,11 450
5-35 1,6 450
Anmerkung: *) Me Schleierdichte wurde an dem Bildaufnahmepapier bestimmt.
Beispiel 5:
25 g 90 mol-$-iges Silberbehenat, 120g Methyläthylketon und 120 g Toluol wurden miteinander vermischt und durch Behandlung in einer Kugelmühle für 72 Std. oder länger dispergiert.
Lern erhaltenen Gemisch wurden 100 g Polyvinylbutyral (als 10 gew.- ^-ige Äthylalkohol-Lösung) zugesetzt und damit ausreichend vermischt, bis das Gemisch einheitlich wurde. Der dabei erhaltenen flüssigen Polymerdispersion mit organischem Silbersalz wurden 200 mg Calciumbromid, 120 mg Quecksilberacetat und 2,5 g Phtalazinon zugesetzt und damit vermischt. Die danach erhaltene flüssige Polymerdispersion wurde analog zu dem Tergleichsbeispiel in Form eines Überzugs auf Kunstdruckpapier aufgebracht, um eine Schicht mit organischem Silbersalz zu erhalten.
Weiterhin wurden 1,5 g 2,2'-Methylen-bis-(6-t-butyl-p-cresol), 0,3 g Phtalazinon, 10 g Celluloseacetat (als 10 gew.-^-ige Aceton-Lösung) und 30 g Aceton miteinander vermischt; dem erhaltenen Ge-
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misch wurden getrennt die in Tabelle 5 aufgeführten Verbindungen jeweils in der in Tabelle 12 angegebenen entsprechenden Menge zugesetzt und ausreichend damit vermischt, um eine Lösung für die Oberzugsschicht zu erhalten. Diese Lösungen wurden getrennt in Form βine8 Überzugs auf der obigen Schicht mit organischem Silbersalz analog zu dem Vergleichsbeispiel aufgebracht, um durch Erwärmung entwickelbare, lichtempfindliche Aufzeichnungsmaterialien für die Herstellung einer elektrostatischen Druckvorlage (Proben (6-1) bis (6-39)) zu erhalten.
Die in der nachfolgenden Tabelle 12 aufgeführten Proben (6-1) bis (6-39) wurden analog zu Beispiel 1 behandelt, um übertragene sichtbare Bilder auf den Bildaufnähmepapieren zu erzeugen. Die sichtbaren Bilder waren alle sehr klar, und die Schleierdichte war gering. Analog zu Beispiel 1 wurde die max. Reflexionsdichte, der Kontrast der elektrostatischen Potentiale und die Schleierdichte an den Bildaufnahmepapieren der Proben (6-1) bis (6-59) bestimmt; die erhaltenen guten Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle 12 aufgeführt. Insbesondere ist die max. Reflexionsdichte bemerkenswert groß.
Tabelle 12 Probe Verbindung Menge max.Reflexions- Schleier- Kontrast der elek-
(mg) dichte dichte* trostatischen
Potentiale (V)
6-1 98 5 1,8 0,15 450
6-2 99 5 1,8 0,14 450
709830/0775
12X
6-3 100 5 1,8
6-4 101 5 1,8
6-5 102 5 1.9
6-6 103 3 1,9
6-7 104 3 1.7
6-8 105 5 1.6
6-9 106 5 1,8
6-10 107 5 1,8
6-11 108 5 1.7
6-12 109 5 1,8
6-13 110 5 1,8
6-14 111 5 1.9
6-15 112 5 1,8
6-16 113 6 1,8
6-17 114 6 2,0
6-18 115 6 1,6
6-19 116 6 1,8
6-20 117 6 1,8
6-21 118 6 1.9
6-22 119 6 1.9
6-23 120 6 1,6
6-24 121 5 1,7
6-25 122 5 1,7
6-26 123 5 1,8
6-27 124 5 1,6
6-28 125 6 1,6
6-29 126 6 1,6
450
450
480
480
430
430
460
450
430
450
450
480
460
460
500
430 450 460 490 480 440 450 450 450 450 440 440
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27029
6-50 127 6 1,7 0,13 440
6-51 128 6 1,9 0,13 480
6-52 129 5 1,8 0,14 450
6-55 150 6 1,8 0,14 450
6-54 151 6 1,8 0,12 450
6-55 132 6 1,9 0,12 480
6-56 135 6 1,7 0,12 450
6-57 134 6 1,7 0,13 450
6-58 135 6 1,6 0,15 450
6-59 136 6 1,6 0,12 450
Anmerkung: *) Die Schleierdichte wurde an dem Bildaufnahmepapier bestimmt.
Beispiel 6:
Analog zu dem Vergleichsbeispiel wurde eine Schicht mit organischem Silbersalz und eine Überzugsschicht auf Kunstdruckpapier aufgebracht. Die in der Tabelle 6 aufgeführten Polymerlösungen wurden unter Lichtausschluß getrennt als dritte Schicht in Form eines Oberzugs auf der Oberzugsschicht in einer Schichtdicke von ungefähr 5 Jim (nach dem Trocknen) aufgebracht, um durch Erwärmung entwickelbare, lichtempfindliche Aufzeichnungsmaterialien für die Herstellung einer elektrostatischen· Druckvorlage (Proben (7-1) bis (7-9)) zu erhalten.
Die in der nachfolgenden Tabelle 15 aufgeführten Proben (7-1) bis
70S830/0775
(7-9) wurden analog zu Beispiel 1 behandelt, um übertragene sichtbare Bilder auf den Bildaufnahmepapieren zu erhalten. Alle sichtbaren Bilder waren sehr klar, und die Schleierdichte war gering. Es wurde festgestellt, daß diese Proben sehr ausgezeichnete mechanische und elektrostatische Eigenschaften, sowie eine hervorragende Dauerhaftigkeit bei wiederholtem Gebrauch aufwiesen. Analog zu Beispiel 1 wurde die max. Eeflexionsdichte, der Kontrast der elektrostatischen Potentiale und die Schleierdichte an dem Bildaufnähmepapier der Proben (7-1) bis (7-9) bestimmt; hierbei wurden die in der nachfolgenden Tabelle 13 aufgeführten guten Ergebnisse erhalten.
Tabelle 13
Probe Polymer- max.Reflexions- Schleier- Kontrast der elektro-
lösung dichte dichte statischen Potentiale (V)
450 460 450 450 480 450 430 430 450
7-1 137 1,9 0,12
7-2 138 2,0 0,13
7-3 139 1,8 0,13
7-4 140 1,8 0,12
7-5 141 2,0 0,12
7-6 142 1,6 0,15
7-7 143 1,5 0,14
7-8 144 1,4 0,13
7-9 145 1,6 0,13
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Beispiel 7>
Analog zu dem Beispiel 1 wurde die nachfolgende Zusammensetzung A-2 für die Schicht mit organischem Silbersalz und die Zusammensetzung B-2 für die Oberzugsschicht hergestellt. Weiterhin wurden die in Tabelle 7 aufgeführten Lösungen zur Erteilung von elektrischer Leitfähigkeit getrennt in Form eines Überzugs mittels einem Aufstreichstab auf Kunstdruckpapier in einer Schichtdicke von ungefähr 2 um (nach dem Trocknen) aufgebracht, um elektrisch leitende Schichten zu erhalten. Die Zusammensetzungen A-2 und B-2 wurden in Form eines Oberzugs auf der gegenüberliegenden Seite der elektrisch leitenden Schicht auf dem Kunstdruckpapier aufgebracht; mit anderen Worten ausgedrückt, die Zusammensetzungen A-2 und B-2 wurden analog zu dem 7er· gleichsbeispiel auf der nicht behandelten Oberfläche des Kunstdruckpapiers aufgebracht, um durch Erwärmung entwickelbare, lichtempfindliche Aufzeichnungsmaterialien für die Herstellung einer elektrostatischen Druckvorlage zu erhalten (Proben (8-1) bis (8-7))·
Zusammensetzung A-2:
90 mol-^-iges Silberbehenat 25 g
Methylethylketon 120 g
Toluol 120 g
Polyvinylbutyral (als 20 gew.-^-ige Äthylalkohol-Lösung) 100 g
120 mg Quecksilberacetat in 25 ml Methanol-Lösung
200 mg Calciumbromid in 25 ml Methanol-Lösung Phtalazinon 2,5 g
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Zusammensetzung B-2:
2,2'-Methylen-bis-(6-t-butyl-p-cresol) 1,0 g
Celluloseacetat (als 10 gew.-^-ige Aceton-Lösung) 10 g
Aceton 30 g
Die in der nachfolgenden Tabelle 14 aufgeführten Proben (8-1) bis (8-7) wurden analog zu Beispiel 1 behandelt, um übertragene sichtbare Bilder auf den Bildaufnahmepapieren zu erhalten. Alle sichtbaren Bilder waren sehr klar, und die Schleierdichte war gering. Analog zu Beispiel 1 wurde die max. Reflexionsdichte, der Kontrast der elektrostatischen Potentiale und die Schleierdichte an den Bildaufnahmepapieren entsprechend den Proben (8-1) bis (8-7) bestimmt; hierbei wurden die guten, in der nachfolgenden Tabelle 14 aufgeführten Eigenschaften erhalten.
Tabelle 14
Probe Lösung zur Erteilung max.Reflexions- Schleier- Kontrast der von elektrischer dichte dichte elektrostati-
Leitfähigkeit sehen Potenti
ale (V)
8-1 146
8-2 147
8-3 148
8-4 149
8-5 150
8-6 151
8-7 152
1,8 0,11 450
1,6 0,12 430
1,7 0,11 450
1,7 0,14 420
1,6 0,13 430
1,6 0,13 430
1,8 0,12 450
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Beispiel 8:
Analog zu Beispiel 7 wurden die in Tabelle 7 aufgeführten Lösungen 146-152 zur Erteilung elektrischer Leitfähigkeit getrennt in Form von Überzügen auf Kunstdruckpapieren aufgebracht, um elektrisch leitfähige Schichten zu bilden. Die in Beispiel 7 genannten Zusammensetzungen A-2 und B-2 wurden in Form von Überzügen auf den Oberflächen der elektrisch leitenden Schichten auf den Kunstdruckpapieren analog zu dem Vergleichsbeispiel aufgebracht, um durch Erwärmung entwickelbare, lichtempfindliche Aufzeichnungsmaterialien für die Herstellung einer elektrostatischen Druckvorlage zu erhalten.
Biese durch Erwärmung entwickelbaren lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien wurden analog zu Beispiel 1 behandelt, um übertragene sichtbare Bilder auf den Bildaufnahmepapieren zu erhalten. Als Ergebnis wurde festgestellt, daß die lichtempfindlichen Aufzeichnungsmaterialien bzw. lichtempfindlichen Materialien sehr ausgezeichnete Bildqualität, weiterhin hervorragende mechanische und elektrostatische Eigenschaften sowie eine hervorragende Lebensdauer beim wiederholten Gebrauch aufwiesen und bestens für die Bedürfnisse der Praxis geeignet waren.
Beispiel 9t
10 g Silberlaurat, 30 g Toluol und 120 g Methyläthylketon wurden miteinander vermischt und durch Behandlung in einer Kugelmühle für 72 Stunden oder länger dispergiert.
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13Ϋ
Anschließend wurden dieser Mischung 60 g Polyvinylbutyral (als 10 gew.-56-ige Äthylalkohol-Lösung) zugesetzt und ausreichend damit vermischt. Der dadurch erhaltenen flüssigen Polymerdispersion mit organischem Silbersalz wurden 50 mg Quecksilberacetat, 60 mg Calciumbromid und 0,5 g der Verbindung (1O) zugesetzt und damit vermischt. Diese flüssige Polymerdispersion wurde unter Lichtausschluß mittels eines Aufstreichstabes auf Kunstdruckpapier aufgebracht, so daß nach dem Trocknen eine 8 um dicke Schicht mit organischem Silbersalz erhalten wurde.
Weiterhin wurden 1,0 g der Verbindung (45)» 3 mg der Verbindung (13O), 10 g Celluloseacetat (als 10 gew.-$-ige Aceton-Lösung) und 25 g Aceton miteinander vermischt, um eine Lösung für die Überzugsschicht zu erhalten. Diese Lösung wurde unter Lichtausschluß auf der obigen Schicht mit organischem Silbersalz in einer Schichtdicke von 4 um (nach dem Trocknen) aufgebracht, um ein durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Material für die Herstellung einer elektrostatischen Druckvorlage zu erhalten.
Dieses obengenannte lichtempfindliche Material wurde durch ein positives Bild mit Licht (25OO Lux) einer Wolfram-Lichtquelle 15 see. lang belichtet; anschließend erfolgte unter Wärmeeinwirkung die Entwicklung, wozu 2 see. lang auf 120 C erwärmt wurde, um ein negatives sichtbares Druckbild zu erhalten, so daß im Ergebnis eine elektrostatische Druckvorlage erhalten wurde.
Anschließend wurde diese Vorlage analog zu Beispiel 1 einer Coronaentladung ausgesetzt, der Toner entwickelt und der Übertragungsachritt
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27Ό29Ι9
durchgeführt, so daß im Ergebnis ein gutes übertragenes sichtbares Bild auf dem Bildaufnähmepapier erhalten werden konnte«
Analog zu Beispiel 1 wurde die max. Reflexionsdichte, der Kontrast der elektrostatischen Potentiale und die Schleierdichte an dem Übertragungapapier entsprechend dieser Probe bestimmt. Hierbei konnte ein gutes Ergebnis erzielt werden, wie das nachfolgend in Tabelle 15 aufgeführt ist.
Beispiel 10t
Analog zu Beispiel 9 wurde die nachfolgende Zusammensetzung A-3 für die Schicht mit organischem Silbersalz und die Zusammensetzung B-3 für die Oberzugsschicht hergestellt, und diese auf Kunstdruckpapier in Form eines Überzugs aufgebracht, um ein durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial für die Herstellung einer elektrostatischen Druckvorlage zu erhalten.
Zusammensetzung A-3:
Silberstearat Me thyläthylketon Toluol
Polyvinylbutyral (als 10 gew.-^-ige Äthylalkohol-Lösung)
Calciumjodid Verbindung (74) Verbindung (i)
7 Cj Ί R 3 0 / D 7 ^ ri
10 β
30 g
30 g
60 e
60 mg
50 mg
1 ,0 g
Zusammensetzung B-3:
1 ,0 e
O ,3 g
10 β
30 g
2,2l-Methylen-bis-(6-t-butyl-p-cresol) Phtalazinon
Celluloseacetat (als 10 gew.-$-ige Aceton-Lösung)
Aceton
Das obige lichtempfindliche Aufzeichnungsmaterial wurde durch ein positives Bild mit Licht (2500 Lux) einer Wolfram-Lichtquelle 20 see. lang belichtet; anschließend wurde 5 see. lang bei 120 C die unter Wärmeeinwirkung erfolgende Entwicklung durchgeführt, um ein negatives sichtbares Druckbild zu erhalten, so daß im Ergebnis eine elektrostatische Druckvorlage erhalten wurde.
Anschließend erfolgte analog zu Beispiel 1 die Aufladung mittels einer Coronaentladung, die Entwicklung des Toners und die Bildübertragung, wobei im Ergebnis ein gutes übertragenes Bild auf dem Bildaufnahmepapier erhalten wurde.
Analog zu Beispiel 1 wurde die max. Reflexionsdichte, der Konijxast der elektrostatischen Potentiale und die Schleierdichte auf dem Bildaüfnahmepapier entsprechend dieser Probe bestimmt; hierbei wurde ein gutes Ergebnis erhalten, wie das nachfolgend in Tabelle 15 aufgeführt ist.
Beispiel 11t Analog zu dem Beispiel 9 wurde die nachfolgende Zusammensetzung A-4
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für die Schicht mit organischem Silbersalz und die Zusammensetzung B-4 für die Überzugsschicht hergestellt, und diese in Form von Überzügen auf einem Kunstdruckpapier aufgebracht, um ein durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial für die Herstellung einer elektrostatischen Druckvorlage zu erhalten.
Zusammensetzung A-4:
10 g
30 g
30 e
60 e
60 mg
50 mg
1 g
50 ■g
Silbercaprat Hethyläthylketon
Toluol
Polyvinylbutyral (als 10 gew.-^-ige Äthylalkohol-Lösung)
CaIo iumbromid Verbindung (94) Verbindung (6) Quecksilberacetat
Zusammensetzung B-4»
2,2»-Methylen-bia-(6-t-butyl-p-cresol) 1,0g
Celluloseacetat (als 10 gew.-96-ige Aceton-Lösung) 10 g
Aceton 30 g
Verbindung (118) 3 mg
Daβ obige lichtempfindliche Aufzeichnungsmaterial wurde durch ein positives Bild mit Licht (25OO Lux) einer Wolfram-Lichtquelle 15 see. lang belichtet; anschließend erfolgte 3 see. lang bei 120°C die unter
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Wärmeeinwirkung erfolgende Entwicklung, um ein negatives sichtbares Druckbild zu erhalten, so daß im Ergebnis eine elektrostatische Druckvorlage erhalten wurde.
Anschließend wurden analog zu Beispiel 1 die Aufladung mittels der Coronaentladung, die Entwicklung des Toners und die Übertragung des Bildes durchgeführt, wobei ein gutes übertragenes Bild auf dem Bildaufnahmepapier erhalten wurde.
Analog zu Beispiel 1 wurde die max. Reflexionsdichte, der Kontrast der elektrostatischen Potentiale und die Schleierdichte am Bildaufnahmepapier entsprechend dieser Probe bestimmt; hierbei wurde ein gutes, in der nachfolgenden Tabelle 15 aufgeführtes Ergebnis erhalten.
Beispiel 12:
Analog zu Beispiel 1 wurde die nachfolgende Zusammensetzung A-5 für die Schicht mit organischem Silbersalz und die Zusammensetzung B-5 für die Überzugsschicht hergestellt, und diese auf Kunstdruckpapier aufgebracht, um ein durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial für die Herstellung einer elektrostatischen Druckvorlage zu erhalten.
Zusammensetzung A-5:
90 mol-?£-iges Silberbehenat 25 g
Methylethylketon 120 g
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133
Toluol
Polyvinylbutyral (als 10 gew.-#-ige Äthylalkohol-Lösung)
Calciumbromid Quecksilberacetat Verbindung (16)
27 Ü29 IS
120 g
100 e
200 mg
120 mg
2, 0 g
Zusammensetzung B-5:
1 ,5 g
3 ■g
10 g
30 g
Verbindung (28) Verbindung (128)
Celluloseacetat (als 10 gew.-96-ige Aceton-Lösung)
Aceton
Das dabei erhaltene lichtempfindliche Aufzeichnungsmaterial wurde durch ein positives Bild mit Licht (2500 Lux) einer Wolfram-Lichtquelle 13 see. lang belichtet; anschließend erfolgte 2 see. lang bei 1200C die unter Wärmeeinwirkung erfolgende Entwicklung« wobei ein negatives sichtbares Druckbild erhalten wurde, so daß im Ergebnis eine elektrostatische Druckvorlage erhalten wurde«
Anschließend erfolgte analog zu Beispiel 1 die Aufladung mittels Coronaentladung, die Entwicklung des Toners und die übertragung des Bildes, wobei ein gutes übertragenes sichtbares Bild auf dem Bildaufnahmepapier erhalten wurde·
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Analog zu Beispiel 1 wurde die max. Reflexionsdichte, der Kontrast der elektrostatischen Potentiale und die Schleierdichte an dem Bildaufnahmematerial bestimmt; hierbei wurde ein gutes, in der nachfolgenden Tabelle 15 aufgeführtes Ergebnis erhalten.
Beispiel 13:
Analog zu Beispiel 9 wurde die nachfolgende Zusammensetzung A-6 für die Schicht mit organischem Silbersalz und die Zusammensetzung B-6 für die Oberzugsschicht hergestellt, und diese in Form von Überzügen auf Kunstdruckpapier aufgebracht, um ein durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial für die Herstellung einer elektrostatischen Druckvorlage zu erhalten.
Zusammensetzung A-6:
90 mol-^-iges Silberbehenat 25 g
Methyläthylketon 120 g
Toluol 120 g
Polyvinylbutyral (als 10 gew.-#-ige Äthylalkohol-Lösung) 100 g Quecksilberacetat 120 mg Strontiumbromid 200 mg Verbindung (89) 20 mg Verbindung (80) 20 mg Verbindung (70) 50 mg Verbindung (4) 2,5 g
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- vr5-
4^ 27Ü29I9
Zusammensetzung B-6: Verbindung (29) 1,3g Verbindung (4) 0,3 g Verbindung (102) 5 «g Celluloseacetat (als 10 gew.-$-ige Aceton-Lösung) 10 g
Aceton ■ 30 g
Das dabei erhaltene lichtempfindliche Aufzeichnungsmaterial wurde durch ein positives Bild mit Licht (2500 Lux) einer Wolfram-Lichtquelle 15 see. lang belichtet; anschließend erfolgte 2 see. lang bei 1200C die unter Wärmeeinwirkung erfolgende Entwicklung, um ein negatives sichtbares Druckbild zu erhalten, so daß im Ergebnis eine elektrostatische Druckvorlage erhalten wurde.
Im Anschluß daran wurde analog zu Beispiel 1 die Aufladung mittels Coronaentladung, die Entwicklung des Toners und die Übertragung des Bildes durchgeführt, wobei ein gutes übertragenes sichtbares Bild auf dem Bildaufnahmepapier erhalten wurde.
Analog zu Beispiel 1 wurde die max. Reflexionsdichte, der Kontrast der elektrostatischen Potentiale und die Schleierdichte auf dem Bildaufnahmepapier bestimmt; hierbei wurde ein gutes, in der nachfolgenden Tabelle 13 aufgeführtes Ergebnis erhalten.
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Beispiel 14:
25 g 90 mol-%-iges Sil"berbehenat, 120 $ Methylethylketon und 120 g Toluol wurden miteinander vermischt und liroh Behandlung in einer Kugelmühle für 72 Stunden oder langer iiiapersjiert.
Dem erhaltenen Gemisch wurden anschlieöind 100 g Polyvinylbutyral (als 20 gew.-^-ige Äthylalkohol-Lösung) zu^ jetzt and ausreichend vermischt, bis die Mischung einheitlich turli. Der dadurch erhaltenen flüssigen Polymerdispersion mit organischem Silbersalz wurden 200 mg Calciumbromid, 3 g Phthalsäure,. 2 g Imidazol und 15Ο mg Quecksilberacetat zugesetzt und damit vermischt. Anschließend wurden 6 g 2,2'-Methylen-bis-(6-t-butyl-p-cresol) zugesetzt, weiterhin 2 ml einer 5 gew.-5^-igen Aceton-Lösung der Verbindung (1 55) und die Bestandteile ausreichend miteinander vermischt. Die dabei erhaltene flüssige PoIymerdispersion wurde in Form eines Überzugs auf der Kunstdruckoberfläche von Kunstdruckpapier aufgebracht j auf diesem Papier war bereits vorher eine Lösung (147) zur Erteilung von elektrischer Leitfähigkeit analog zu Beispiel 7 mittels einem Abstreichetab in einer Schichtdicke von 8 um (nach dem Trocknen) aufgebracht worden; im Ergebnis wurde ein durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial für die Herstellung einer elektroatatisahen Druekvorlage erhalten·
Das dabei erhaltene lichtempfindliche Aufzeichnungsmaterial wurde durch ein positives Bild mit Licht (25ΟΟ Lux) einer folfrυη-Lichtquelle 15 see. lang belichtet; anschließend erfolgte 2 'j<)c. lang bei 120 C die unter Wärmeeinwirkung erfolgende Entwicklung um ein r.«natives sichtbares
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Druckbild zu erhalten, so daß im Ergebnis eine elektrostatische Druck-Torlage erhalten wurde.
Anschließend erfolgte analog zu Beispiel 1 die Aufladung mittels einer Coronaentladung, die Entwicklung des Toners und die Übertragung des Bildes, wobei insgesamt ein gutes übertragenes sichtbares Bild auf dem Bildaufnahmepapier erhalten wurde.
Analog zu Beispiel 1 wurde die max. Reflexionsdichte, der Kontrast der elektrostatischen Potentiale und die Schleierdichte an dem Bildaufnahmepapier bestimmt, wobei ein gutes, in der nachfolgenden Tabelle 15 aufgeführtes Ergebnis erhalten wurde.
Beispiel 13:
25 g 70 mol-^-iges Silberbehenat, 120 g Toluol und 120 g Methyläthylketon wurden miteinander vermischt und durch Behandlung in einer Kugelmühle für 72 Stunden oder mehr dispergiert. Anschließend wurden dem erhaltenen Gemisch 100 g Polyvinylbutyral (als 10 gew.-56-ige Äthylalkohol-Lösung) zugesetzt und ausreichend damit vermischt. Der danach erhaltenen flüssigen Polymerdispersion mit organischem Silbersalz wurden 150 mg Ammoniumbromid, 100 mg Quecksilberacetat und 3 S der Verbindung (12) zugesetzt und damit vermischt. Die danach erhaltene flüssige Polymerdispersion wurde analog zu Beispiel 9 in Form eines Überzugs auf Kunstdruckpapier aufgebracht, um eine Schicht mit organischem Silbersalz zu erhalten.
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19*i
Weiterhin wurden 1 g der Verbindung (44)» 0,5 g der Verbindung (45)» 10 g Celluloseacetat (als 10 gew.-^-ige Aceton-Löaung), 40 g Aceton und 5 mg der Verbindung mit der nachfolgenden Struktur-Formel
CH - CH
CH2-CH * CH2
miteinander vermischt, um eine Lösung für die Oberzugsschicht zu erhalten. Biese Lösung wurde analog zu Beispiel 9 auf der oben erhaltenen Schicht mit organischem Silbersalz aufgebracht. Im Anschluß daran wurde auf der Überzugsschicht die Polymerlösung (141) in Form eines ungefähr 3 Jim dicken Oberzuges (nach dem Trocknen) aufgebracht, um ein durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial für die Herstellung einer elektrostatischen Druckvorlage zu erhalten.
Dieses lichtempfindliche Material wurde durch ein positives Bild mit Licht (25ΟΟ Lux) einer Wolfram-Lichtquelle 15 see. lang belichtet} anschließend erfolgte 2 see. lang bei 12O0C die unter Wärmeeinwirkung erfolgende Entwicklung, um ein negatives sichtbares Druckbild zu erhalten, so daß im Ergebnis eine elektrostatische Druckvorlage erhalten wurde.
Im Anschluß daran wurde analog zu Beispiel 1 diese elektrostatische Druckvorlage einer Aufladung durch Coronaentladung ausgesetzt, der Toner entwickelt und das Bild übertragen, wobei ein gutes übertragenes
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sichtbares Bild auf dem Bildaufnahmepapier erhalten werden konnte.
Analog zu Beispiel 1 wurde die max. Reflexionsdichte, der Kontrast der elektrostatischen Potentiale und die Schleierdichte an dem Bildaufnahmepapier bestimmt, wobei ein gutes, in der nachfolgenden Tabelle 15 aufgeführtes Ergebnis erhalten werden konnte.
Tabelle 15 Beispiel max. Reflexions- Schleier- Kontrast der elektro-
dichte dichte statischen Potentiale (V)
250 280 250 450 460 480 400
9 1,0 0,15
10 1,2 0,15
11 1,0 0,16
12 1,6 0,14
15 1,8- 0,13
14 1,9 0,13
15 2,0 0,12
Beispiel 16:
25 g Beheηsäure und 120 g Toluol wurden gleichmäßig gerührt und kräftig dispergiert. Der erhaltenen Dispersion wurden 200 g Polyvinylbutyral (als 20-$-ige Äthylalkohol-Lösung) zugesetzt, weiterhin 120 mg Quecksilberacetat, 2,5 g Phthalimid und 200 mg Calciumbromid und damit einheitlich vermischt.
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Die erhaltene flüssige Dispersion wurde einheitlich in Form eines Überzugs mittels eines Aufstreichstabes (Nr. 16) auf "India-Papier" (MS India, Handelsbezeichnung für ein von der Mishima Seishi K.K.
aufgebracht vertriebenes Produkt, Größe A 15,7 kg) iind 10 Minuten lang bei 70 C
getrocknet.
Weiterhin wurden 2 g 2,6-Di-t-butyl-p-cresol, 0,2 g Phthalazinon, 20 g Celluloseacetat (als 10-^-ige Aceton-Lösung) und 20 g Aceton miteinander vermischt und die erhaltene Mischung in Form eines Überzugs unter Lichtausschluß mittels eines AufstreichStabes (Nr. 8) aufgebracht und 3 Minuten lang bei 80 C getrocknet. Das danach erhaltene lichtempfindliche Material war halb durchsichtig. Die an dem lichtempfindlichen Material gebildete Filmseite wurde in Berührung mit der Oberfläche einer Testkarte (für Reflexionsuntersuchungen) gebracht; die Testkarte entsprach den standardisierten Bedingungen der Society of Electrophotography of Japan. Anschließend wurde die Rückseite des lichtempfindlichen Materials mittels einer 300 W Wolfram-Lampe 15 see· lang belichtet, die in einem Abstand von 30 cm zu der Rückseite angeordnet war. Das belichtete lichtempfindliche Material wurde 2 see. lang bei 130 C mittels einer Entwicklungseinrichtung mit Heizwalze entwickelt, um ein sichtbares Bild zu erhalten; dieses Bild war das negative und umgekehrte Bild der ursprünglichen Testkarte; im Ergebnis wurde dabei eine elektrostatische Druckvorlage erhalten.
Die obige Vorlage wurde einer gleichmäßigen Coronaentladung von +7 kV ausgesetzt; der negativ aufgeladene Toner wurde mittels magnetischem Aufbürsten auf die Vorlage aufgebracht; die Übertragung des Bildes
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erfolgte unter der Einwirkung einer Coronaentladung von der Seite dea Bildaufnahmepapieres her; im Ergebnis wurde ein sichtbares Tonerbild auf das Bildaufnahmepapier übertragen. Das dabei übertragene Tonerbild wurde mittels einer Heizeinrichtung bei 13O0C fixiert. Dieses Bild war ein positives Bild mit Bezug auf die ursprüngliche Testkarte. Sogar wenn die Verfahrensschritte der Aufladung und der Entwicklungs-Übertragung wiederholt wurden, um 2000 Übertragungen und mehr durchzuführen, konnte keine Beeinträchtigung der Vorlagenoberfläche festgestellt werden; weiterhin konnte keine Verschlechterung der Qualität des übertragenen Bildes beobachtet werden. Im Ergebnis stellt somit diese Vorlage eine ausgezeichnete Vorlage zum wiederholten Drucken dar.
Das Silberbild zeigt eine genaue Wiedergabe des ursprünglichen Bildes; das latente elektrostatische Bild war entsprechend genau wiedergegeben; schließlich wurde das Tonerbild ein entsprechend genaues fotografisches Bild.
Beispiel 17:
25 g eines Gemisches aus gleichen Mol-Mengen Silberbehenat und Behensäure, 120 g Toluol und 120 g Aceton wurden miteinander vermischt und durch Behandlung in einer Kugelmühle für 90 Stunden zerkleinert, um eine einheitliche Aufschlämmung zu erhalten. Dieser Aufschlämmung wurden 100 g Polyvinylbutyral (als 10 gew.-^-ige Äthanol-Lösung) zugesetzt und damit vermischt. Weiterhin wurden 0,2 g Calciumbromid, 2,3 g Phthalazinon und 0,12 g Quecksilberacetat zugesetzt.
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Die danach erhaltene flüssige Dispersion wurde mittels einem Aufstreichstab (Nr. 24) als gleichmäßiger Oberzug auf India-Papier (Handelsbezeichnung für ein Produkt der Honshu Seishi K.K. mit der Bezeichnung Corona S, Größe A, 32 kg) aufgebracht und 5 Minuten lang bei 8O0C getrocknet.
Auf die dadurch erhaltene Schicht mit Silberbehenat wurde ein flüssiges Gemisch aus den nachfolgenden Bestandteilen mittels einem Aufstreichstab (Nr. 16) in Form eines Überzugs aufgebracht und unter Lichtausschluß 4 Minuten lang bei 8O0C getrocknet.
2,6-Dichlor-4-benzo-sulfonamidophenol 1,2 g
N-Hydroxyphthalimid 0,4 g Polyvinylbutyral-Kunstharz
(als 10-%-ige Propylalkohol-Lösung) 10 g
Äthylalkohol 20 g
Das dabei erhaltene lichtempfindliche Material war halb durchlässig. Analog zu dem obigen Beispiel 16 wurde die Belichtung dieses lichtempfindlichen Materials durchgeführt und daraufhin die unter Wärmeeinwirkung erfolgende Entwicklung vorgenommen, so daß im Ergebnis eine elektrostatische Druckvorlage erhalten wurde.
Genauso wie im Falle des Beispiels 16 wurde auch bei diesem Beispiel ein gutes Ergebnis erhalten; die Probe zeigte ausgezeichnete mechanische und elektrostatische Eigenschaften und wies eine hervorragende Lebensdauer bei wiederholter Verwendung auf.
709830/0775
Beispiel 18:
Im wesentlichen wurde das Verfahren nach Beispiel 16 wiederholt; Sie Abweichungen bestanden darin, daß an Stelle von Silberbehenat Silberlaurat verwendet wurde, und als Träger ein holzfreies Papier verwendet wurde (ein Bildaufnahmepapier für einen Kopierer "Canon NP-11001,1 Handelsbezeichnung für ein von der Canon K.K. vertriebenes
Produkt), auf dem im Vakuum Aluminium in einer Schichtdicke von
ο 50 bis 100 A aufgebracht worden war·
Das durch Erwärmung entwickelbare, lichtempfindliche Material dieses Beispiels wurde analog zu Beispiel 16 belichtet und unter Wärmeeinwirkung entwickelt.
Als Vergleichsbeispiel wurde ein lichtempfindliches Material verwendet, das im wesentlichen analog zu obigem Verfahren hergestellt worden war; die Abweichung bestand darin, daß als Träger holzfreies Papier verwendet wurde, das nicht im Vakuum mit Aluminium beschichtet worden war.
Bei dem durch Erwärmung entwickelbaren, lichtempfindlichen Material mit dem mit Aluminium beschichteten Papier trat eine mehrfache Reflexion des zum Belichten verwendeten Lichtes an den Stellen, die den Stellen ohne Bild des Originals entsprachen auf, so daß die scheinbare Lichtempfindlichkeit ungefähr den 1,7fachen Wert annahm.
709830/0775
150 27029
Weiterhin wurde dieses Material mit dem Aluminium-beschichteten Papier 5 see. lang einer Coronaentladung von 6 kV ausgesetzt und anschließend das Oberflächenpotential bestimmt. Als Ergebnis wurde festgestellt, daß das Oberflächenpotential der Stellen mit Silberbild 270 V und das Oberflächenpotential der Stellen ohne Silberbild 540 V betrug.
Beispiel 19:
20 g Silberbehenat, 10 g Kupferstearat, 120 g Methyläthylketon und 120 g Toluol wurden miteinander vermischt und durch Behandlung in einer Kugelmühle für 72 Stunden zerkleinert; der dabei erhaltenen Dispersion wurden 50 g Äthylalkohol und 100 g Polyvinylbutyral (als 20 gew.-$-ige Äthylalkohol-Lösung) zugesetzt. Die danach erhaltene flüssige Dispersion wurde mittels einem Aufstreichstab (Nr. 32) auf der gegenüberliegenden Seite von der elektrisch leitenden Oberfläche von Kunstdruckpapier (OLIGO-ZM-1010, Handelsbezeichnung für ein von der Tomoegawa Seishijo K.K. vertriebenes Produkt) aufgebracht und 5 Minuten lang bei 60 C getrocknet.
Im Anschluß daran wurde ein Gemisch aus den nachfolgenden Bestandteilen mittels einem Aufstreichstab (Nr. 18) in Form eines Oberzugs bei 50 C aufgebracht und daraufhin 2 Minuten lang getrocknet.
2,2'-Methylen-bis-(6-t-butyl-p-cresol) 1,5 g
PhUialazinon 0,3 g
Celluloseacetat (als 10-^-ige Aceton-Lösung) 10 g
Aceton 30 g
709830/0775
Das danach erhaltene lichtempfindliche Material wurde im Verlauf einer VoT-Wärmebehandlung 2 see. lang auf 115 C erwärmt und anschließend die Belichtung und die unter Wärmeeinwirkung erfolgende Entwicklung analog zu Beispiel 16 durchgeführt, wobei ein schwarzes Bild erhalten wurde. Dieses lichtempfindliche Material wurde als elektrostatische Druckvorlage verwendet und die entsprechenden Verfahrensachritte zur Aufladung, zur Entwicklung des Toners und zur übertragung durchgeführt, um ein scharfes klares übertragenes Bild zu erhalten.
Beispiel 20:
Auf der Oberzugsschicht jeder der Proben (2-1) bis (2-27) nach Tabelle 8, der Proben (3-1) bis (3-27) nach Tabelle 9, der Proben (4-1) bis (4-8) nach Tabelle 10, der Proben (5-1) bis (5-35) nach Tabelle 11 und der Proben (6-1) bis (6-39) nach Tabelle 12 wurde analog zu Beispiel 6 jede der Polymerlösungen (138), (14O) und (14I) in Form eines Überzugs aufgebracht, um ein durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Material für die Herstellung einer elektrostatischen Druckνorlage zu erhalten.
Analog zu Beispiel 1 wurde untersucht, ob jedes dieser lichtempfindlichen Materialien für die Herstellung einer Druckrorlage für den wiederholten Gebrauch geeignet war. Im Ergebnis wurde festgestellt, daß jedes dieser durch Erwärmung entwickelbaren, lichtempfindlichen Materialien für die Herstellung einer elektrostatischen Druckvorlage ausgezeichnete Reinigungsfähigkeit aufwies; die Qualität der auf dem Bildaufnahmepapier erhaltenen sichtbaren Bilder sowie die mechanischen
709830/0775
und elektrostatischen Eigenschaften, sowie die Lebensdauer bei wiederholtem Gebrauch sind in den nachfolgenden Tabellen 16 bis 29 aufgeführt .
Anmerkung:
In den Tabellen 16 bis 29 bedeutet "Bild-Qualität" die Qualität des sichtbaren Bildes, das auf dem Bildaufnahmepapier erhalten wurde}
"Dauerhaftigkeit" steht für die mechanischen und elektrostatischen Eigenschaften sowie für die Lebensdauer bei wiederholtem Gebrauch. Die Eigenschaften sind mit Symbolen gekennzeichnet, wobei bedeuten +++ sehr gut, ++ gut und + ziemlich gut.
709830/0775
753
Tabelle Verwendete Polymer-Lösung: (158)
Probe Reihigungs- Bild- Dauerhaftigfähigkeit qualität keit
2- 1 2- 2 2- 3 2- 4 2- 5 2- 6 2- 7 2- 8 2- 9 2-10' 2-11 2-12 2-13 2-14 2-15 2-16
2-20 +♦ ++ ++
709830/0775
2-22 2-23 2-24 2-25 2-26 2-27
709830/07 7
Tabelle 17 Verwendete Polymer-Lösung: (138)
Probe Reinigungs- Bild- Dauerhaftigfähigkeit qualität keit
3- 4 ++
3- 5 +++
5-6 ++
3-10 ++ ++ -M-
3-12 ++ ++ +-m
3-14 ++ 3-15 5-16
5-21 ++ + -M-
70 9 830/077 5
3-22 3-23 3-24 3-25 3-26
1S6
4-1 4-2 4-3 4-4 4-5 4-6
709830/0775
Tabelle Verwendete Polymer-Lösung: (138)
Probe Reinigungs- Bild- Dauerhaftigfähigkeit qualität keit
5- 1 5- 2 5- 3 5- 4 5- 5 5- 6
709830/0775
5-22 5-23 5-24 5-25 5-26 5-27 5-28 5-29 5-30 5-31 5-32 5-33 5-34 5-35
isi
709830/0775
1S9
Tabelle
Verwendete Polymer-Lösung: (138)
Probe Reinigungs- Bild- Dauerhaftigfähigkeit qualität keit
6- 1 6- 2 6- 3 6- 4 6- 5 6- 6 6- 7 6- 8 6- 9 6-10 6-11 6-12 6-13 6-14
709830/077
1$0
271)29 19
709830/0775
2 7 ü 2 9
Tabelle Verwendete Polymer-Lösung: (14O)
Probe Reinigungs- Bild- Dauerhaftigfähigkeit qualität keit
2-12 ++ ++ +
2-13 ++ +4- ++
2-14 -M- ♦ ++
2-15 ++ ++ +
2-16 -M- ++ ++
2-18 4-4- +4- +++
2-19 -M- +4-4· 4.4.
2-21 4-4- 4-4- 4-4-
709830/0775
27Ü29
2-22 2-23 2-24 2-25 2-26 2-27
709830/077
Tabelle
Verwendete Polymer-Lösung: (14O)
Probe Reinigungs- Bild- Dauerhaftigfähigkeit qualität keit
5- 1 5- 2 3- 3 3- 4 5- 5 5- 6 3-7
5- 8
5-11 5-12 5-13 3-14 5-15 5-16
5-20 -M- -M- -M-
5-21 +++ ++ -M-
7 0 9 R 3 0 / Π 7 7 B
3-22 5-23 5-24 3-25 3-26
709830/077
Tabelle
Verwendete Polymer-Lösung: (14O)
Probe Reinigungs- Bild- Dauerhaftigfähigkeit qualität keit
4-1 ++ +-M-
709830/077
466
2702a ia
Tabelle 23
Verwendete Polymer-Lösung: (14O)
Probe Reinigungs
fähigkeit
Bild
qualität
Dauerhaftig
keit
5- 1 ++ +++
5- 2 +++ +++
5- 3 ++
5- 4 ++ ++
5- 5 +++ +++ ++
5- 6 ++
5- 7 ++
5- 8 ++
5- 9 +++ ++
5-10 +++ +++ ++
5-11 ++
5-12
5-13
5-14 + ++
5-15 ■Μ- ++
5-16 ++ ++
5-17 +++ +++
5-18 ++
5-19 ++
5-20 ++ +++
5-21 ++ ++
709830/0775
r/029
5-22 5-23 5-24 5-25 5-26
709^30/0775
2 7 0 2 9i
Tabelle
Verwendete Polymer-Lösung: (14O)
Probe Reinigungs- Bild- Dauerhaftigfähigkeit qualität keit
6- 1 6- 2 6- 3 6- 4 6- 5 6- 6 6- 7 6- θ 6- 9 6-10 6-11 6-12 6-13 6-14 6-15 6-16 6-17 6-18 6-19 6-20 6-21
709830/0775
463
6-22 6-23 6-24 6-25 6-26 6-27 6-2Θ 6-29 6-30 6-31 6-52 6-33 6-34 6-35 6-36 6-37 6-38 6-39
27Ü29 19
0/077·'«
Tabelle
Verwendete Polymer-Lösung: (141)
Probe Reinigungs- Bild- Dauerhaftigfähigkeit qualität keit
70 9 830/0775
2-22 2-23 2-24 2-25 2-26 2-27
0/0775
Tabelle
Verwendete Polymer-Lösung: (141)
Probe Reinigungs- Bild- Dauerhaftigfähigkeit qualität keit
5- 1 5- 2 5- 5 5- 4 5- 5 5- 6 5- 7 5- 8 5- 9 5-10 5-11 5-12 5-15 5-14 5-15 5-16
709830/0775
3-22 5-23 3-24 3-25 3-26 3-27
709830/0775
Tabelle
Verwendete Polymer-Lösung: (I41)
Probe Reinigungs- Bild- Dauerhaftigfähigkeit qualität keit
4- 1 4- 2 4- 3 4- 4 4- 5 4- 6 4- 7 4- θ
709830/0775
Tabelle
Verwendete Polymer-Lösung: (141)
Probe Reinigungs- Bild- Dauerhaftigfähigkeit quälitat keit
5-6 -μ ++ 5- 7 -M- ++
5- 9 5-10 5-11 5-12 5-13 5-14 5-15 5-16
5-21 ++ ++
709830/077B
5-22 5-23 5-24 5-25 5-26 5-27 5-28
5-31 5-32 5-33 5-34 5-55
709830/0775
Tabelle
Verwendete Polymer-Lösung: (141)
Probe Reinigungs- Bild- Dauerhaftigfähigkeit qualität keit
6- 1 6- 2 6- 3 6- 4 6- 5 6- 6 * 6- 7 6- 8 6- 9 6-10 6-11 6-12 6-13 6-14 6-15 6-16 6-17 6-18 6-19 6-20 6-21
709830/077
6-22 6-23 6-24 6-25 6-26 6-27 6-28 6-29 6-30 6-31 6-32 6-33 6-34 6-35 6-36
700830/077
Beispiel 211
Auf der Rückseite des Kunstdruckpapieres wurde die Verbindung (147) zur Erteilung elektrischer Leitfähigkeit aufgebracht; mit anderen Worten ausgedrückt, an jeder der Proben (2-1), (2-7), (2-19), (3-1) (3-7), (3-15), (4-3), (4-Θ), (5-5), (5-19), (5-29), (6-2), (6-22) und (6-38) wurde an der der Schicht mit organischem Silbersalz gegenüberliegenden Seite die Verbindung (147) analog zu Beispiel 7 aufgebracht, um jeweils ein durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial für die Herstellung einer elektrostatischen Druckvorlage zu erhalten. Analog zu Beispiel 2 wurde untersucht, ob jedes dieser lichtempfindlichen Materialien für eine elektrostatische Druckvorlage geeignet war oder nicht. Im Ergebnis wurde festgestellt, daß jede Vorlage ausgezeichnete Gleichmäßigkeit bei der Entwicklung aufwies und zu geringer Schleierdichte an dem Bildaufnahmepapier führte; weiterhin war der Kontrast der elektrostatischen Potentiale zwischen den Stellen mit Bild und den Stellen ohne Bild ausreichend hoch, wie der nachfolgenden Tabelle 30 zu entnehmen ist.
0 0830/0775
Tabelle 30
Zur Erteilung elektrischer Leitfähigkeit wurde die Lösung (147) aufgebracht.
Probe Gleichmäßigkeit Schleier- Kontrast der elektroder Entwicklung dichte* statischen Potentiale
2- 1 ++ 0,10 420 2-7 + Ο»10 4°° 2-19 ++ Ο»10 41° 3-1 ++ 0,11 430
3- 7 ++ 0»1° 4°° 3-15 +++ 0,12 450
4- 3 ++ °»10 44° 4-8 ++ 0,11 390
5- 5 +++ °»10 49° 5-19 +++ 0,10 470 5-29 ++ 0,10 460 6-2 ++ 0,11 460 6-22 +++ 0,11 490 6-38 ++ 0,10 450
Anmerkungen: *) Die Schleierdichte wurde an dem Bildaufnahmepapier
bestimmt;
+++ bedeutet sehr gut;
++ bedeutet gut;
+ bedeutet ziemlich gut.
709830/0775
Beispiel 22:
Zur Erteilung von elektrischer Leitfähigkeit wurde die Verbindung (148) auf der Rückseite des Kunstdruckpapiers aufgebracht; mit anderen Worten ausgedrückt, wurde die Probe (7-2) analog zum Verfahren nach Beispiel 7 an der der Schicht mit organischem Silbersalz gegenüberliegenden Seite mit der Verbindung (148) behandelt, um ein durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial für die Herstellung einer elektrostatischen Druckvorlage (Probe 21-1) zu erhalten. Analog zu Beispiel 2 wurde untersucht, ob diese Probe (21-1) als elektrostatische Druckvorlage geeignet war oder nicht; hierbei konnte ein gutes Ergebnis erhalten werden, wie das nachfolgend in Tabelle 31 aufgeführt ist.
Beispiel 23:
Zur Erteilung von elektrischer Leitfähigkeit wurde auf der Rückseite des Kunstdruckpapiers die Verbindung (146) in Form eines Überzugs aufgebracht; mit anderen Worten ausgedrückt, analog zum Verfahren nach Beispiel 7 wurde an der Probe (7-5) an der der Schicht mit organischem Silbersalz gegenüberliegenden Seite die Verbindung (146) aufgebracht, um ein durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial für die Herstellung einer elektrostatischen Druckvorlage (Probe 22-1) zu erhalten. Analog zu Beispiel 2 wurde untersucht, ob diese Probe (22-1) als elektrostatische Druckvorlage geeignet war oder nicht; hierbei konnte ein gutes Ergebnis erhalten werden, wie das nachfolgend in Tabelle 31 aufgeführt ist.
709830/0775
Beispiel 24:
Analog zu Beispiel 7 wurde die Verbindung (149) zur Erteilung von elektrischer Leitfähigkeit auf Kunstdruckpapier aufgebracht, um eine elektrisch leitende Schicht zu bilden. Die Zusammensetzungen A-2 und . B-2 gemäß Beispiel 7 wurden auf der elektrisch leitenden Schicht analog zu Beispiel 7 aufgebracht, um eine Schicht mit organischem Silbersalz und eine Überzugsschicht zu bilden. Anschließend wurde die Polymer-Lösung (137) auf der Überzugsschicht analog zu Beispiel 6 aufgebracht, um ein durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial für die Herstellung einer elektrostatischen Druckvorlage (Probe 23-1) zu erhalten. Analog zu Beispiel 2 wurde untersucht, ob diese Probe (23-1) als elektrostatische Druckvorlage geeignet war; auch hierbei konnte ein gutes Ergebnis erhalten werden, wie das nachfolgend in Tabelle 31 aufgeführt ist.
Tabelle 31
Probe Gleichmäßigkeit Schleier- Kontrast der elektroder Entwicklung dichte* statischen Potentiale
21-1 +++ 0,10 480
22-1 ++ 0,11 500
23-1 ++ 0,10 480
Anmerkungen: *) Die Schleierdichte wurde an dem Bildaufnahmepapier bestimmt;
+++ bedeutet sehr gut;
++ bedeutet gut.
' 709830/0775
Beispiel 25:
20 g Silberbehenat, 15Og Methyläthylketon und 150 g Toluol wurden miteinander vermischt und durch Behandlung in einer Kugelmühle für 72 Stunden dispergiert, um eine einheitliche Aufschlämmung zu erhalten. Dieser Aufschlämmung wurden 100 g Polyvinylbutyral (als 20-/S-ige Äthylalkohol-Lösung (S-Lec BM-1, Handelsbezeichnung für ein von der Sekisui Chemical Co. vertriebenes Produkt) zugesetzt und im Verlauf von ungefähr 3 Stunden sanft damit vermischt. Weiterhin wurden 0,12 g Quecksilberacetat, 0,2 g Calciumbromid und 0,5 g Phthalazinon zugesetzt. Die danach erhaltene flüssige Polymerdispersion wurde mittels einem Aufstreichstab in Form eines einheitlichen Oberzuges auf Kunstdruckpapier in einer Schichtdicke von 80 pm aufgebracht und 3 "Minuten lang bei 80 C getrocknet, um eine Schicht mit organischem Silbersalz zu erhalten.
Eine Lösung aus den nachfolgenden Bestandteilen wurde in Form eines Überzugs auf der obigen Schicht mit organischem Silbersalz aufgebracht.
2,2'-Methylen-bis-6-t-butyl-p-cresol 1,5 g
Phthalazinon 0,3 g ·
Celluloseacetat L-30 (Handelsbezeichnung für ein von der DAICEL Ltd. vertriebenes Produkt; als 10-%-ige Aceton-Lösung) 10 g
Aceton 30 g
3,3'-Diäthyl-2,2'-thia-carbocyanin-oodid 0,005 g
Pulverförmiges (mittlere Teilchengröße 50 pm) Äthylen-frifluorchlorid-Harz (vertrieben von der Mitsui Fluorochemical K.K.) 0,05 g
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Das danach erhaltene lichtempfindliche Material (Probe i) wurde durch ein positives Bild mit Licht (2500 Lux) einer Wolfram-Lichtquelle 12 see. lang belichtet; zur Durchführung der unter Wärmeeinwirkung erfolgenden Entwicklung wurde anschließend mit einer Heizwalze 2 see. lang auf 130 C erwärmt; hierbei wurde ein negatives sichtbares Druckbild erhalten.
Zu Vergleichszwecken wurde andererseits ein weiteres lichtempfindliches Material (Probe II) nach dem gleichen obigen Verfahren hergestellt; die einzige Abweichung bestand darin, daß Äthylentrifluorchlorid-Harz nicht zugesetzt wurde; auch dieses lichtempfindliche Material wurde belichtet und unter Wärmeeinwirkung entwickelt, um ein sichtbares Bild zu erhalten.
Hinsichtlich der für ein durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Material erforderlichen Eigenschaften bestand zwischen den beiden Proben I und II kein großer Unterschied.
Diese Proben wurden an einer Trommel angebracht, welche anschließend mit einer Umfangsgeschwindigkeit von 600 mm/sec. gedreht wurde, um die Verfahrensschritte der Aufladung, der Entwicklung, der Übertragung und der Reinigung mittels einer Kante durchzuführen; anschließend wurde die Oberfläche der Proben untersucht. Im Ergebnis wurde der in der nachfolgenden Tabelle 32 aufgeführte Abrieb an den beiden Proben festgestellt; die angegebene Zahl bezieht sich auf eine Breite von 10 cm.
709830/077B
später Tabelle 32 Probe II
später 5
später Probe I 10
später 0 40
später 0 200
Untersuchung des
Abriebs nach Beginn
der Rotation der
Trommel
0 Messung
unmöglich
3 Min. 3
5 Min. 7
10 Min.
20 Min.
60 Min.
Mit den obigen Ergebnissen konnte belegt werden, daß die Beschädigung der Vorlagenoberfläche durch Tonerteilchen, Trägerteilchen und die Abstreifkante dank dem Zusatz des obigen Kunstharzpulvers merklich vermindert werden konnte.
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Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    Ein Träger (A);
    eine Schicht (B) mit organischem Silbersalz, zu der ein
    organisches Silbersalz (a), ein Halogenid (b) und ein Tonungsmittel (c) gehört, welche in einem elektrisch isolierenden Kunstharz-Bindemittel dispergiert sind; und
    eine Oberflächenschutzschicht (c) mit im wesentlichen keinem Haftvermögen für elektrostatische Ladung, mit einem hohen Entwicklungsvermögen und hoher Reinigungsfähigkeit beim elektrostatischen Drucken, welche direkt oder über eine Zwischenschicht auf der Schicht (B) mit organischem Silbersalz aufliegt;
    wobei ein Reduktionsmittel (e) enthalten ist
    München: R. Kramer Dipl.-Ing. · W. Weser Dipl.-Phys. Dr. rer. nat. · P. Hirsch Dipl.-Ing. . H. P. Brehm Dipl.-Chem. Dr. phil. nat. Wiesbaden: P. G. Blumbach Dipl.-Ing. · P. Bergen Dipl.-Ing. Dr. jur. · 6. Zwirner Dipl.-Ing. Dipl.-W.-Ing.
    709830/0775
    OFttGlNALtNSPECTED
    in der Schicht mit organischem Silbersalz; oder wenigstens in einer Schicht, welche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz benachbart ist; oder
    in der Schicht (B) mit organischem Silbersalz und in wenigstens einer Schicht, welche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz benachbart ist.
  2. 2. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Dicke der Oberflächenschutzschicht 0,5 bis 15 pm beträgt.
  3. 3. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Dicke der Oberflächenschicht 1 bis 10 pm beträgt.
  4. 4. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Oberflächenschutzschicht aus einem synthetischen Kunstharz besteht.
  5. 5. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß eine Oberfläche des Trägers (A) zur Erteilung elektrischer Leit-
    709830/0775
    27Ü29I9
    fähigkeit behandelt worden ist, und die Schicht (B) mit dem organischen Silbersalz auf dieser behandelten Oberfläche des Trägers (A) aufgebracht ist«.
  6. 6. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß eine Oberfläche des Trägers (A) zur Erteilung elektrischer Leitfähigkeit behandelt worden ist, und die Schicht (B) mit dem organischen Silbersalz auf einer zur behandelten Oberfläche gegenüberliegenden Oberfläche des Trägers (A) aufgebracht ist.,
    7. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das organische Silbersalz (a) ein Silbersalz einer organischen Säure ist.
    Θ. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Material nach Anspruch 7»
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das organische Silbersalz (a) ein Silbersalz einer Fettsäure ist.
    9« Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Halogenid (b) ein Silberhalogenid ist, oder eine Verbindung
    709830/0775
    • 27Ü2919
    ist, die durch Reaktion mit dem organischen Silbersalz (a) ein Silberhalogenid zu bilden vermag.
    10. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Anteil an Tonungsmittel (d) nicht mehr als 5 Mol bezogen auf 1 Mol organisches Silbersalz (a) beträgt.
    11. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial für die Erzeugung einer elektrostatischen Druckvorlage, dadurch gekennzeichnet,
    daß zu dem Aufzeichnungsmaterial gehören:
    ein Träger (A);
    eine Schicht (B.) mit organischem Silbersalz, zu der ein organisches Silbersalz (a), ein Halogenid (b) und ein Tonungsmittel (c) gehört, welche in einem elektrisch isolierenden Kunstharz-Bindemittel (d) dispergiert sind; und
    eine Oberflächenschutzschicht (B) mit im wesentlichen keinem Ladungshaltevermögen, mit einem hohen Entwicklungsvermögen und hoher Reinigungsfähigkeit beim elektrostatischen Drucken, ▼eiche direkt oder über eine Zwischenschicht auf der Schicht (B) mit organischem Silbersalz aufliegt;
    wobei ein Reduktionsmittel (e) enthalten ist in der Schicht (B) mit organischem Silbersalz; oder wenigstens in einer Schicht, welche der Schicht (B) mit
    709830/0775
    27029 1
    organischem Silbersalz benachbart ist; oder la der Schicht (B) mit organischem Silbersalz und in wenigstens einer Schicht, welche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz benachbart ist; und
    ein Farbsensibilisator (f) enthalten ist in der Schicht (B) mit organischem Silbersalz; oder wenigstens in einer Schicht, welche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz benachbart ist; oder
    in der Schicht (B) mit organischem Silbersalz und in wenigstens einer Schicht, welche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz benachbart ist.
    12« Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der Oberflächen schutzschicht 0,5 bis 15 um beträgt.
    13· Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der Oberflächenschutzschicht 1 bis 10 um beträgt.
    14* Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Oberflächenschutzschicht aus einem synthetischen Kunstharz besteht.
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    15· Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 11,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß eine Oberfläche des Trägers (A) zur Erteilung elektrischer Leitfähigkeit behandelt worden ist; und die Schicht (B) mit organischem Silbersalz auf dieser behandelten Oberfläche des Trägers (A) aufgebracht ist.
    16. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial; nach Anspruch 11,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß eine Oberfläche des Trägere (A) zur Erteilung elektrischer Leitfähigkeit behandelt worden ist; und die Schicht (B) mit organischem Silbersalz auf einer der behandelten Oberfläche gegenüberliegenden Oberfläche des Trägers (A) aufgebracht ist.
    17· Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 11,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das organische Silbersalz (a) ein Silbersalz einer organischen Säure ist.
    18. Durch Erwärmung entwickelbarej, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 17»
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Silbersalz der organischen Säure ein Silbersalz einer Fett säure ist.
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    19· Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 11,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Halogenid (b) ein Silberhalogenid ist, oder eine Verbindung ist, die durch Reaktion mit dem organischen Silbersalz (a) ein Silberhalogenid zu bilden vermag.
    20. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 11,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Anteil an Tonungsmittel (d) nicht mehr als 5 Mol bezogen auf 1 Mol organisches Silbersalz (a) beträgt.
    21. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 11,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Anteil an Farbsensibilisator (f) 1 bis 10~ Mol bezogen auf 1 Hol organisches Silbersalz (a) beträgt.
    22. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial,
    gekennzeichnet durch;
    einen Träger (A)j
    eine Schicht (B) mit organischem Silbersalz, zu der ein organisches Silbersalz (a), ein Halogenid (b) und ein Tonungsmittel (c) gehört, welche in einem elektrisch isolierenden
    0 0830/077 5
    Kunstharz-Bindemittel (d) dispergiert sind; und eine Oberflächenschutzschicht (c) mit im wesentlichen keinem Ladungshaltevermögen, mit einem hohen Entwicklungsvermögen und hoher Heinigungsfähigkeit beim elektrostatischen Drucken, »eiche direkt oder über eine Zwischenschicht auf der Schicht (B) mit organischem Silbersalz aufliegt; wobei ein Reduktionsmittel (e) enthalten ist in der Schicht (B) mit organischem Silbersalz; oder wenigstens in einer Schicht, welche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz benachbart ist; oder
    in der Schicht (B) mit organischem Silbersalz und in wenigstens einer Schicht, welche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz benachbart ist; und
    ein Stabilisator (g) enthalten ist
    in der Schicht (B) mit organischem Silbersalz; oder wenigstens in einer Schicht, welche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz benachbart ist; oder
    in der Schicht (B) mit organischem Silbersalz und in wenigstens einer Schicht, welche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz benachbart ist.
    23· Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 22,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Dicke der Oberflächenschutzschicht 0,5 bis 15 um beträgt.
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    24· Durch Erwärmung entwiekelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 22,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Dicke der Oberflächenschutzschicht 1 bis 10 um beträgt.
    25· Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 22,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Oberflächenschutzschicht aus einem synthetischen Kunstharz besteht.
    26. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 22,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß eine Oberfläche des Trägers (A) zur Erteilung von elektrischer Leitfähigkeit behandelt worden ist; und die Schicht (B) mit organischem Silbersalz auf dieser behandelten Oberfläche des Trägers (A) aufgebracht ist.
    27· Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 22,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß eine Oberfläche des Trägers (A) zur Erteilung von elektrischer Leitfähigkeit behandelt worden ist; und die Schicht (B) mit organischem Silbersalz auf einer, der behandelten Oberfläche gegenüberliegenden Oberfläche des Trägers (A) aufgebracht ist.
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    28. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß das organische Silbersalz (a) ein Silbersalz einer organischen Säure ist.
    29· Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß das Silbersalz der organischen Säure ein Silbersalz einer Fettsäure ist.
    30. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß das Halogenid (b) ein Silberhalogenid ist, oder eine Verbindung ist, die durch Reaktion mit dem organischen Silbersalz (a) ein Silberhalogenid zu bilden vermag.
    31. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der Anteil an Tonungsmittel (d) nicht mehr als 5 Hol bezogen auf 1 Mol organisches Silbersalz (a) beträgt.
    32. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 22,
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    dadurch gekennzeichnet»
    daß der Anteil an Stabilisator (g) 2 bis 10 Mol bezogen auf 1 Hol organisches Silbersalz (a) beträgt.
    33· Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial , gekennzeichnet durch;
    einen Träger
    eine Schicht (B) mit organischem Silbersalz, zu der ein organisches Silbersalz (a), ein Halogenid (b) und ein Tonungsmittel (c) gehört, welche in einem elektrisch isolierenden Kunstharz-Bindemittel (d) dispergiert sind; und eine Oberflächenschutzschicht (C) mit im wesentlichen keinem Ladungshaitevermögen, mit einem hohen Entwicklungsvermögen und hoher Reinigungsfähigkeit beim elektrostatischen Drucken, welche direkt oder über eine Zwischenschicht auf der Schicht (B) mit organischem Silbersalz aufliegt;
    wobei ein Reduktionsmittel (e) enthalten ist in der Schicht (B) mit organischem Silbersalz; oder wenigstens in einer Schicht, welche der Schicht (B) mit organischem
    Silbersalz benachbart ist; oder
    in der Schicht (B) mit organischem Silbersalz und in wenigstens einer Schicht, welche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz benachbart ist; und
    ein Mittel (h) zur Verbesserung der Lichtbeständigkeit enthalten ist in der Schicht 4B) mit organischem Silbersalz; oder
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    wenigstens in einer Schicht, welche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz benachbart ist; oder in der Schicht (B) mit organischem Silbersalz und in wenigstens einer Schicht, welche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz benachbart ist.
    34· Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 33»
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Dicke der Oberflächenschutzschicht 0,5 bis 15 pn beträgt.
    35· Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 33»
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Dicke der Oberflächenschutzschicht 1 bis 10 um beträgt.
    36. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 33»
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Oberflächenschutzschicht aus synthetischem Kunstharz besteht.
    37· Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 33»
    dadurch gekennzeichnet,
    daß eine Oberfläche des Trägers (A) zur Erteilung von elektrischer Leitfähigkeit behandelt worden ist; und die Schicht (B) mit orga-
    709830/0775
    27 029 I9
    nischem Silbersalz auf dieser behandelten Oberfläche des Trägers (A) aufgebracht ist.
    38. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 55» dadurch gekennzeichnet,
    daß eine Oberfläche des Trägers (A) zur Erteilung von elektrischer Leitfähigkeit behandelt worden ist; und die Schicht (B) mit organischem Silbersalz auf einer der behandelten Oberfläche gegenüberliegenden Oberfläche des Trägers (ä) aufgebracht ist.
    59· Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 55» dadurch gekennzeichnet ,
    daß das organische Silbersalz (a) ein Silbersalz einer organischen Säure ist.
    40. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 59»
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Silbersalz der organischen Säure ein Silbersalz einer
    Fettsäure ist.
    41. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 55»
    dadurch gekennzeichnet.
    daß das Halogenid (b) ein Silberhalogenid ist, oder eine Verbindung ist, die durch Reaktion mit dem organischen Silbersalz (a) ein Silberhalogenid zu bilden vermag.
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    42. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 33» dadurch gekennzeichnet,
    daß der Anteil an Tonungsmittel (c) nicht mehr als 5 Mol bezogen auf 1 Mol organisches Silbersalz (a) beträgt.
    43« Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 331 dadurch gekennzeichnet,
    daß der Anteil an dem Büttel (g) zur Verbesserung der Lichtbe-
    _7
    etändigkeit 2 bis 10 Mol bezogen auf 1 Mol organisches Silbersalz (a) beträgt.
    44* Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial, gekennzeichnet durch;
    einen Träger (A)
    eine Schicht (B) mit organischem Silbersalz, zu der ein organisches Silbersalz (a), ein Halogenid (b) und ein Tonungsmittel (c) gehört, welche in einem elektrisch isolierenden Kunstharz-Bindemittel (d) dispergiert sind; und eine Oberfläche mit hoher mechanischer und elektrostatischer Beständigkeit, sowie mit hoher Lebensdauer beim wiederholten Gebrauch, mit hohem Entwicklungsvermögen und hoher Heinigungsfähigkeit;
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    wobei ein Reduktionsmittel (e) enthalten ist in der Schicht (B) mit organischem Silbersalz; oder wenigstens in einer Schicht, welche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz benachbart ist; oder
    in der Schicht (B) mit organischem Silbersalz und in wenigstens einer Schicht, welche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz benachbart ist.
    45· Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches AufZeichnungsmaterial nach Anspruch 44» dadurch gekennzeichnet,
    daß die Oberfläche eine Oberfläche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz darstellt.
    46. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 44» dadurch gekennzeichnet,
    daß die Oberfläche eine Oberfläche einer Schicht darstellt, welche das Reduktionsmittel (e) enthält.
    47* Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 44» dadurch gekennzeichnet,
    daß eine Oberfläche des Trägers (A) zur Erteilung von elektrischer Leitfähigkeit behandelt worden ist; und die Schicht (B) mit organischem Silbersalz auf dieser behandelten Oberfläche des Trägers (A) aufgebracht ist.
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    48. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 44t
    dadurch gekennzeichnet,
    daß eine Oberfläche des Trägers (A) zur Erteilung von elektrischer Leitfähigkeit behandelt worden ist; und die Schicht (B) mit organischem Silbersalz auf einer, der behandelten Oberfläche gegenüberliegenden Oberfläche des Trägers (A) aufgebracht ist.
    49· Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 44*
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das organische Silbersalz (a) ein Silbersalz einer organischen Säure ist.
    50. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 49»
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Silbersalz der organischen Säure ein Silbersalz einer Fettsäure ist.
    51. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 44»
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Halogenid (b) ein Silberhalogenid ist, oder eine Verbindung ist, die durch Reaktion mit dem organischen Silbersalz (a) ein Silberhalogenid zu bilden vermag.
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    52. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 44» dadurch gekennzeichnet,
    daß der Anteil an Tonungsmittel (c) nicht mehr als 5 Mol bezogen auf 1 Mol organisches Silbersalz (a) beträgt*
    53· Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial für die Erzeugung einer elektrostatischen Druckvorlage, dadurch gekennzeichnet, dafi zu dem Aufzeichnungsmaterial gehören:
    ein Träger (A);
    eine Schicht (B) mit organischem Silbersalz, zu der ein organisches Silbersalz (a), ein Halogenid (b) und ein Tonungsmittel (c) gehört, welche in einem elektrisch isolierenden Kunstharz-Bindemittel (d) dispergiert sind; und eine Oberfläche von hoher mechanischer ur.d elektrostatischer Beständigkeit sowie von hoher Lebensdauer bei wiederholtem Gebrauch, mit einem hohen Entwicklungsvermögen und einer hohen Reinigungsfähigkeit;
    wobei ein Reduktionsmittel (e) enthalten ist in der Schicht (B) mit organischem Silbersalz; oder wenigstens in einer Schicht, welche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz benachbart ist; oder
    in der Schicht (B) mit organischem Silbersalz und in wenigstens einer Schicht, welche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz benachbart ist; und
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    ein Parbsensibilisator (f) enthalten ist in der Schicht (B) mit organischem Silbersalz; oder wenigstens in einer Schicht, welche der Schicht (B) mit organischem
    Silbersalz benachbart ist; oder
    in der Schicht (b) mit organischem Silbersalz und in wenigstens einer Schicht, welche der Schicht (b) mit organischem Silbersalz benachbart ist.
    54· Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 53» dadurch gekennzeichnet,
    daß die Oberfläche eine Oberfläche der Schicht (b) mit organischem Silbersalz ist.
    55· Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 53» dadurch gekennzeichnet,
    daß die Oberfläche eine Oberfläche einer Schicht ist, welche das Eeduktionsmittel (e) enthält.
    56. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 55» dadurch gekennzeichnet,
    daß eine Oberfläche des Trägers (A) zur Erteilung von elektrischer Leitfähigkeit behandelt worden ist; und die Schicht (B) mit organischem Silbersalz auf dieser behandelten Oberfläche aufgebracht ist.
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    57· Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 53» dadurch gekennzeichnet,
    daß eine Oberfläche des Trägers (A) zur Erteilung τοη elektrischer Leitfähigkeit behandelt worden ist; und die Schicht (B) mit organischem Silbersalz auf einer der behandelten Oberfläche gegenüberliegenden Oberfläche des Trägers (a) aufgebracht ist.
    58. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 53> dadurch gekennzeichnet,
    daß das organische Silbersalz (a) ein Silbersalz einer organischen Säure ist.
    59· Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 58» dadurch gekennze ichne t,
    daß das Silbersalz der organischen Säure ein Silbersalz einer Fettsäure ist.
    60. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 53» dadurch gekennzeichnet,
    daß das Halogenid (b) ein Silberhalogenid ist, oder eine Verbindung ist, die durch Reaktion mit dem organischen Silbersalz (a) ein Silberhalogenid zu bilden vermag.
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    61. Durch Erwärmung entwickelteres, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 53»
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Anteil an Farbsenaibilisator (f) 1 bis 1O~ Mol bezogen auf 1 Mol organisches Silbersalz (a) beträgt.
    62. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial für die Erzeugung einer elektrostatischen Drückvorlage, dadurch gekennzeichnet,
    daß zu dem Aufzeichnungsmaterial gehören:
    ein Träger (A)
    eine Schicht (B) mit organischem Silbersalz, zu der ein organisches Silbersalz (a), ein Halogenid (b) und ein Tonungsmittel (c) gehört, welche in einem elektrisch isolierenden Kunstharz-Bindemittel (d) dispergiert sind; und eine Oberfläche von hoher mechanischer und elektrostatischer Beständigkeit, sowie hoher Lebensdauer beim wiederholten Gebrauch, mit einem hohen Entwicklungsvermögen und einer hohen Reinigungsfähigkeit;
    wobei ein Reduktionsmittel enthalten ist in der Schicht (B) mit organischem Silbersalz; oder wenigstens in einer Schicht, welche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz benachbart ist; oder
    in der Schicht (B) mit organischem Silbersalz und in wenigstens einer weiteren Schicht, welche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz benachbart ist; und ein Stabilisator (g) enthalten ist
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    in der Schicht (Β) mit organischem Silbersalz; oder wenigstens in einer Schicht, welche der Schicht (B) mit organischem
    Silbersalz benachbart ist; oder
    in der Schicht (B) mit organischem Silbersalz und in wenigstens einer Schicht, welche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz benachbart, ist.
    63· Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 62, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Oberfläche eine Oberfläche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz darstellt.
    64· Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 62, dadurch gekennzeichnet,
    daß die Oberfläche eine Oberfläche einer Schicht mit dem Reduktionsmittel (e) darstellt.
    65· Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 62, dadurch gekennzeichnet,
    daß eine Oberfläche des Trägers (A) zur Erteilung -von elektrischer Leitfähigkeit behandelt worden ist; und die Schicht (B) mit organischem Silbersalz auf dieser behandelten Oberfläche des Trägers (A) aufgebracht ist.
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    66. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 62, dadurch gekennzeichnet,
    daß eine Oberfläche des Trägers (A) zur Erteilung von elektrischer Leitfähigkeit behandelt worden ist; und die Schicht (B) mit organischem Silbersalz auf einer der behandelten Oberfläche gegenüberliegenden Oberfläche des Trägers (A) aufgebracht ist.
    67· Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 62, dadurch gekennzeichnet,
    daß das organische Silbersalz (a) ein Silbersalz einer organischen Säure ist.
    68. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 67»
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Silbersalz der organischen Säure ein Silbersalz einer
    Fettsäure ist.
    69. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 62,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das Halogenid (b) ein Silberhalogenid ist, oder eine Verbindung ist, die durch Reaktion mit dem organischen Silbersalz (a) ein Silberhalogenid zu bilden vermag.
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    70. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 62,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Anteil an Stabilisator (g) 2 bis 10 Hol bezogen auf 1 Mol organisches Silbersalz (a) beträgt.
    71. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsaaterial für die Erzeugung einer elektrostatischen Druckvorlage, dadurch gekennzeichnet,
    daß zu dem Aufzeichnungsmaterial gehören:
    ein Träger (A);
    eine Schicht (B) mit organischem Silbersalz, zu der ein organisches Silbersalz (a), ein Halogenid (b) und ein Tonungsmittel (c) gehört, welche in einem elektrisch isolierenden Kunstharz-Bindemittel (d) dispergiert sind; und eine Oberfläche von hoher mechanischer und elektrostatischer Beständigkeit sowie hoher Lebensdauer beim wiederholten Gebrauch, mit einem hohen Entwicklungsvermögen und einer hohen Reinigungsfähigkeit;
    wobei ein Reduktionsmittel (e) enthalten ist in der Schicht (B) mit organischem Silbersalz; oder wenigstens in einer Schicht, welche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz benachbart ist; oder
    in der Schicht (B) mit organischem Silbersalz und in wenigstens einer Schicht, welche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz benachbart ist; und ein Mittel (h) zur Verbesserung der Lichtbeständigkeit enthalten ist
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    in der Schicht (Β) mit organischem Silbersalz; oder wenigstens in einer Schicht, welche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz benachbart ist; oder in der Schicht (B) mit organischem Silbersalz und in wenigstens einer Schicht, welche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz benachbart ist.
    72. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 71» dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche eine Oberfläche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz darstellt.
    73· Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 71» dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche eine Oberfläche einer Schicht mit dem Reduktionsmittel (e) darstellt.
    74· Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 71» dadurch gekennzeichnet, daß eine Oberfläche des Trägers (a) zur Erteilung von elektrischer Leitfähigkeit behandelt worden ist; und die Schicht (B) mit organischem Silbersalz auf dieser behandelten Oberfläche des Trägers aufgebracht ist.
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    73· Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 71» dadurch gekennzeichnet, daß eine Oberfläche des Trägers (λ) zur Erteilung von elektrischer Leitfähigkeit behandelt worden ist; und die Schicht (B) mit dem organischen Silbersalz auf einer, der behandelten Oberfläche gegenüberliegenden Oberfläche des Trägers (l) aufgebracht,ist.
    76. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 71, dadurch gekennzeichnet, daß das organische Silbersalz (a) ein Silbersalz einer organischen Säure ist.
    77· Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 76, dadurch gekennzeichnet, da£ das Silbersalz der organischen Säure ein Silbersalz einer Fettsäure ist.
    76. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 71, dadurch gekennzeichnet, daS das Halogenid (b) ein Silberhalogenid ist, oder eine Verbindung ist, die durch Reaktion mit dem organischen Silbersalz (a) ein Silberhalogenid zu bilden vermag.
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    79· Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 71> dadurch gekennzeichnet,
    daß der Anteil an Mittel (h) zur Verbesserung der Lichtbeständigkeit 2 bis 1O~' Mol bezogen auf 1 Mol organisches Silbersalz (a) beträgt.
    80. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß wenigstens 2 Bestandteile aus den nachfolgenden Zusätzen» nämlich einem Farbsensibilisator (f), einem Stabilisator (g) und einem Mittel (h) zur Verbesserung der Lichtbeständigkeit getrennt oder in Kombination enthalten sind.
    In der Schicht (B) mit organischem Silbersalz; oder wenigstens in einer Schicht, welche der Schicht (b) mit organischem Silbersalz benachbart ist; oder
    in der Schicht (B) mit organischem Silbersalz und in wenigstens einer Schicht, welche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz benachbart ist.
    81. Durch Erwärmung entwickelbares, lichtempfindliches Aufzeichnungsmaterial nach Anspruch 44,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß wenigstens 2 Bestandteile aus den nachfolgenden Zusätzen, nämlich einem Farbsensibilisator (f), einem Stabilisator (g) und einem Mittel (h) zur Verbesserung der Lichtbeständigkeit getrennt oder in
    709830/0775
    Kombination enthalten sind
    in der Schicht (B) mit dem organischen Silbersalz; oder in wenigstens einer Schicht, welche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz benachbart ist; oder
    in der Schicht (B)'mit organischem Silbersalz und in wenigstens einer Schicht, welche der Schicht (B) mit organischem Silbersalz benachbart ist.
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DE19772702919 1976-01-26 1977-01-25 Durch erwaermung entwickelbares, lichtempfindliches aufzeichnungsmaterial Withdrawn DE2702919A1 (de)

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