DE2702800A1 - Sicherheitsschaltung fuer antiblockierregeleinrichtungen von kraftfahrzeugen, insbesondere strassenfahrzeugen - Google Patents
Sicherheitsschaltung fuer antiblockierregeleinrichtungen von kraftfahrzeugen, insbesondere strassenfahrzeugenInfo
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Description
Hannover, den 19.1.1977 UP 5/77
Sicherheitsschaltung für Antiblockierregeleinrichtungen von
Kraftfahrzeugen, insbesondere Straßenfahrzeugen
Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsschaltung für Antiblockierregeleinrichtungen
von Kraftfahrzeugen, insbesondere Straßenfahrzeugen,
mit einer wenigstens einem Rad zugeordneten Signalgewinnungseinrichtung, mit einer elektronischen Auswerteschaltung zum Erzeugen
von Verzö'gerungs-, Beschleunigungs- und Schlupf Signalen, mit einer
logischen Verknüpfung, über weiche ein oder mehrere Plagneteinlaß-
und riagnetauslaßventile zur Regelung des Radbremsdruckee angesteuert
werden, sowie mit einer Einrichtung zur Überwachung der Anschaltzeiten
der Plagneteinlaß- und nagnetauslaßventile und zum Abschalten
der Antiblockierregeleinrichtung.
Antiblockierregeleinrichtungen bestehen aus vorzugsweise an den Antriebsrädern eines Fahrzeuges angeordneten, das Drehverhalten der
Räder während eines Bremsvorganges überwachenden Sensoren, einer die Ausgangssignale der Sensoren verarbeitende Signalaufbereitung,
einer diese Signale mit vorgegebenen Schwellwerten vergleichenden elektronischen Auswerteschaltung sowie einer Logikschaltung, welche
die Signale Plagneteinlaß- und -auslaOventilen zur Regelung das Bremsdruckes
zuführt.
Sie arbeiten in der Ueise, daQ bei Auftreten von Blockierneigung an
einem Rad von der elektroniechen Auewerteechaltung ein Varzögerungssignal
-b Über die Logikschaltung auf die dem Radbremszylinder vorgeschalteten
Magnetventile (Einlaß- und Auslaßventil) gegeben wird, eo
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daß diese arragt werden. Das Magneteinlaßventil schließt und verhindert
weitere Druckmittelzufuhr zum Radbremszylinder. Gleichzeitig öffnet das Hagnetauelaßventil, so daß der Bremsdruck in Radbremszylinder
abgesenkt wird.
Bei Erreichen eines bestimmten Schlupfwertes wird von der elektronischen
Auewerteschaltung ein das -b-Signal überdeckendes Schlupf-Signal
X erzeugt, welchee auch nach Abfall dee -b-Signalae das MagneteinlaOventil
und das nagnataualaßventil weiter erregt hält. Ulenn die
Drehverzögerung dee Radee den kritiechan Wert (Blockierneigung) wieder unterschritten hat, wird von der elektronischen Auewerteschaltung ein
Beschleunigungssignal 4b abgegeben, welchee daa Schlupfsignal sperrt,
ao daß daa flagnetauelaßventil nicht mehr erregt wird und schließt, und
das fiagneteinlaßventil noch eine Welle erregt - geschlossen - hält, um
ain schnelleres Wiederanläufen des Rades zu ermöglichen.
Tritt in der Antiblockiereinrichtung ein Fehler auf, dar zu einem übermäßig
langen Anstehen daa Verzögerungeaignalae -b führt, so wird der
entsprechende Radbremszylinder zu lange entlüftet und daa Rad wird nicht mehr gebremst. Bei Auftreten eines zu langen Beachleunigungeeignalee *b
wird der Druck im Radbremszylinder zu lange gehalten, d.h. es kann kein Druck mehr nachgaateuert werden, was ebenfalls zum Unterbremsen das
Radee führt. Ein fehlerhaftes Schlupfsignal Λ führt, wie auch ein fehlerhaftes
Vsrzögerungasignal -b, zum Druckloswerden daa Radbremezylinders.
Ua solche Fälle auszuschließen, ordnet man dar Antiblockierregeleinrichtung
eine Uberwachungeechaltung zu, alt dar dia Anachaltdauer dar
Hagnetventile überwacht, und bei überschreiten ainar aaxiaal zuläasigen
Zeit, über welche die Magnetventile angaachaltat eein dürfen, die Antiblockierregeleinrichtung
abgeachaltat wird, so daß eins konventionelle Bremsdruckrsgelung durch fainfühligae Betätigen daa Bremepedelee ermöglicht
wird.
Dia bekennten überwachungaechaltungan haban dan Nachteil, daß dia Überwachungezeit
zu leng let, waa zu einer verzögerten Eineteuerung oder zu
langen Abaenkung dee Bremedruckee la Radbremezylinder führt. Oia Folge
let ain Unterbremsen des Fahrzeugea.
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Oer Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sicherheitsschaltung
für eine Antiblockierregeleinrichtung zu schaffen, die Fehler in
der Antiblockiereinrichtung so frühzeitig erkennt, daß diese Fehler sich nicht wesentlich auf das Fahrverhalten des Fahrzeuges während
eines Bremsv/organges auswirken können.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäO dadurch gelöst, daß die Einrichtung
zur Überwachung der Anschaltzeiten der liagneteinlaß- und PiagnetauslaOventile
mit einer Einrichtung zur Überwachung der Verzögerunga-, Beachleunigunge- und Schlupfsignale derart verknüpft ist, daß bei
fehlerhaftem Uerzögerungs-, Beschleunigungs- oder/und Schlupfsignal
der fehlerhafte Signalzweig abgeschaltet wird.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen des Erfindungsgegenetandes
gemäß dem Hauptanspruch werden in den Ansprüchen 2 bis aufgezeigt.
Durch die Erfindung werden gegenüber bekannten Sicherheiteschaltungen
die Vorteile erzielt, daß die Fehlerquelle in der Antiblockierregeleinrichtung lokalisiert wird, daß die Möglichkeit gegeben
ist, fehlerhafte Signalzweige einzeln abzuschalten und durch das frühe Erkennen des Fehlers die Überwachungszeit gegenüber
bekannten Einrichtungen um ca. 50 % verkürzt werden kann.
Anhand der Abbildungen wird der Erfindungsgegenstand nachstehend
näher erläutert.
Der besseren Übersicht halber, sind nicht zur Erfindung gehörige Bauelemente, Schaltungsteile und Leitungen entweder nur achematisch
dargestellt oder ganz weggelassen.
Es zeigen:
Auswerteschaltung abgegebenen Signale auf die Magneteinlaßund/odar-auslaQventile
gibt,
schaltung, mittels derer die Signalzweige für Beschleunigungs-,
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Verzögerunge- und Schlupf signale, sowie dia an dan HagneteinlaO-
und/oder -aualaOvantllan anstehenden Signale überwacht
und bei Auftreten eines Fehlere weggeachaltet werden,
Abb. 2a eine der in Abb. 1a gazaigten Logikachaltung gleiche
Schaltung,
Abb. 2b eine im wesentlichen der in Abb. 1b gezeigten Sicherheitaschaltung
gleiche Schaltung, jedoch ohne Schaltungeteil zur Überwachung der Zeit, über welche die Verzugerunga-,
Beschleunigungs- und Schlupfsignale anstehen,
Abb. 3 eine Sicherheitaachaltung, bei welcher eine einzige digital·
Zähleinrichtung die Dauer des Anstehens da· Verzögerung·-,
Beachleunigunge- und Schlupfsignale· sowie der an dagneteinlaß-
und nagnataualaOventil anstehenden Signale feetetellt,
Beschleunigungssignalen während eines Regalvorgang·· bei
intaktem Regelkreis sowie die bei Beginn ein·· jeden dieser
Signale auftretenden Reeeteignale der die Dauer de· Anstehen·
der Regeleignale überwachenden Einrichtung und die an den PlagneteinlaQ- und DagnetauslaQventilen während ein·· Regelvorgang··
anatehenden Signale,
Abb. 5a den typiechen Verlauf der Signale bei fehlerhaften
Verzögerungaaignale -b,
Abb. 61 den typischen Verlauf der Signale bei fehlerhaft··
* Beschleunigungssignal *b.,
Abb. 6 II den Verlauf der Signale bei fehlerhaftem -b-Signal, wenn
bis f das Rad nicht gebremst wird,
Abb. 7 eine Sicherheitsachaltung, mit der die Anachaltzeiten dar
PlagneteinlaQ- und nagnetaualaßventile getrennt überwacht
werden,
Verzögerung·-, Beschleunigung·- und Schlupfeignele sowie
zur Überwachung dar ("lagnetenechaltzeiten ««parat· Zihleinrichtungen
angeordnet sind,
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mit Sicherheitsschaltung, wobei die Antiblockiereinrichtung
über eine einzige Signalleitung je Signalzweig mit der Sicherheitsschaltung verbunden ist.
In der Abb. 1a werden eine übliche Logikschaltung sowie die Plagnetventile
eines Regelkreises einer Antiblockierregeleinrichtung gezeigt.
Eine Signaleinrichtung 2 einer elektronischen Auewerteschaltung 1 erzeugt bei Auftreten von Blockierneigung an einem Rad ein Verzögerungssignal
-b und gibt dieses über ein UND-Gatter 3, ein ODER-Gatter
4, ein ODER-Gatter 5, ein UND-Gatter 6 sowie einen Endverstärker 7 auf ein nagneteinlaQventil Θ. Gleichzeitig gelangt das -b-Signal
über ein UND-Gatter 9, dessen einer Eingang mit dem Auegang das ODER-Gatters
4 und dessen anderer Eingang mit dem Ausgang das UND-Gatters in Verbindung steht, ein ODER-Gatter 10, ein UND-Gatter 11 und einen
Endverstärker 12 zu einem RagnetauslaQventil 13. Die beiden Magnetventile
8 und 13 werden durch das -b-Signal erregt, so daß das flagnetainlaOventil
θ schließt und das ItagnetauelaGventil 13 öffnet. Weitere
Druckmittelzufuhr zu einem nicht dargestellten Radbremszylinder wird verhindert. Über das ItagnetauslaBventil 13 wird der Bremsdruck im
Radbremszylinder abgesenkt.
Bai Erreichen eines beetle·*·* Schlupfwertes wird von einer Signalainrichtung
21 ein Schlupfsignal X. erzeugt,welches über den eratan
Eingang eines UND-Gatters 22, einen ersten Eingang eines UND-Gatters 24,
den zweiten Eingang des ODER-Gattera 4 und das ODER-Gatter 5 zum
nagneteinlaQventil θ sowie über eine Zweigleitung, einen Eingang das
UND-Gatters 9, das ODER-Gatter 10 und daa UND-Gattar 11 zum PlagnetaualaOventil
13 gelangt und auch nach Abfall das Verzögerungseignalaa
-b das nagneteinlaQventil 8 und daa FlagnetauslaQventil 13 waiter erregt
hält. Wenn die Drehverzögerung daa Rades dan kritischen Wart (Blockierneigung)
wiadar unterschritten hat, wird von einer Signaleinrichtung ein Beachleunigungaaignal +b* abgegeben, welchea dae Schlupf signal->(
eperrt, so daO daa nagnetauelaOventil 13 nicht mehr erregt wird und
achlieQt. Daa Beechleunigungaaignal +b,. gelangt von der Signaleinrichtung
14 über den ersten Eingang eines UND-Gatters 15, den ereten
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Eingang eine« UND-Gatters 16 sowie daa ODER-Gatter 5 zum MagnateinlaQ-ventil
B und hält dieses noch eine Weile erregt - geschlossen -, um
ein schnelleres Wiederanläufen des Rades zu ermöglichen. Über ein ODER-Gattsr
17, ein Abfallverzögerungazeitglied 18 und einen Inverter 19
gelangt immer dann ein Signal zum negierten Eingang des UND-Gatters 15,
wenn wenigstens eines der Plagnetauslaßventile eingeschaltet ist. Das
bedeutet, daß das Baschleunigungssignal *b. immer nur dann wirksam
werden kann, wenn ein nagnetauslaßventil vorher angesprochen hat.
Un das Rad schneller wieder anlaufen zu lassen, wird das flagneteinlaßventil
8 vom Beschleunigungssignal +b., welches von einer Signaleinrichtung
14 erzeugt wird, nach Abfall des -b-Signalee weiter erregt.
Das ^-Signal gelangt über ein UND-Gatter 15, ein UND-Gatter 16, das
ODER-Gatter 5 sowie das UND-Gatter 6 und den Endverstärker 7 zum Ragneteinlaßventil
8.
Die gezeigte Schaltung erlaubt es, mittels eines von einer Signaleinrichtung
20 erzeugten weiteren Beschleunigungssignales *b_ eine Bremsdruckanpassung
schon in der Anlaufphase des Rades vorzunehmen.
zum Abschalten der Signale -b, +b. undA sowie der an den Magnetventilen
anstehenden Signale.
Die Sicherheiteschaltung waist zwei ODER-Gatter 25 und 26 auf, wobei
das ODER-Gatter 25 über Anschlüsse I und II die am Hagneteinlaßventil 8
und am nagnetauslaßventil 13 anstehenden Signal· abnimmt und das ODER-Gatter 26 das -b- und daa +^-Signal über die Anschluss· III und VI
■thält. Anschluß III ist zwischen der Signaleinrichtung 2 und dem UND-Gatter
3, Anschluß UI zwischen dam dar Signalainrichtung 14 und dam
nachgaschalteten UND-Gatter 15 vorgesehen. Der Ausgang des ODER-Gatter·
25 ist mit dem Rücksetzeingang R «in·· Zähler· 27 verbunden, der die
Aufgabe hat, während dar Dauer dea Anstehen« «in·· Signal·· am Hagneteinlaßvantil
8 oder/und fiagnetaualaßventil 13 von ein··) Taktgeber 28
auf den zweiten Eingang de· Zähler· 27 gegeben· Impulee zu zählen und
auf dieae Art und Weiae die Anachaltzeit da· oder dar Magnetventile zu
•rmitteln. Da aua Sicherheitagründen daa HagnataualaBvantil niemals
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angesteuert sein darf, ωβηη das MagneteinlaGventil nicht auch angesteuert
ist, kann die Anschaltzeit beider Magnetventile B1 13 mit dem gleichen
Zähler ermittelt warden. Sobald die durch die Zählerdekodierung festgelegte
Grenzzeit überschritten ist, erscheint am Ausgang Qn des Zählers 27 ein Ausgangssignal. Der Ausgang des QDER-Gatters 26 ist
mit einem Rücksetzeingang R eines zweiten Zählers 29 verbunden. Für die Dauer des Auftretens eines -b- oder eines +b.-Signales werden die vom
Taktgeber 28 auf den zweiten Eingang des Zählers 29 gegebenen Impulse
gezählt. Das am Ausgang Qn des Zählers 29 stehende Signal entspricht der Dauer des -b-Signales oder des *b -Signales.
Sowohl der Ausgang des die Ventilanschaltzeiten ermittelnden Zählers
27 als auch der Ausgang des die Dauer des Anstehena des -b,- und +b-Signales
feststellenden Zählers 29 sind zum einen mit den Eingängen eines UND-Gatters 30 und zum anderen mit den Eingängen eines UND-Gatters
31 verbunden. Die Eingänge eines dritten UND-Gatters 32 stehen mit den Anschlüssen I und II in Verbindung, wobei der dem Anschluß II
zugeordnete Eingang negiert ist. Der Ausgang des UND-Gatters 30 ist
mit einem dritten Eingang des UND-Gatters 32 und einem Eingang eines UND-Gatters 33 verbunden. Zwei Abgänge von den Anschlüssen I und II
führen ebenso zum UND-Gatter 33. Die vom Zähler 27 abgegebenen, den Anschaltzeiten der Magnetventile 8 und 13 entsprechenden Signale und
die vom Zähler 29 abgegebenen, der Dauer des Anstehens des -b- oder
♦b -Signales entsprechenden Signale werden dem UND-Gatter 30 und dem
UND-Gatter 31 zugeführt. Die vom Zähler 29 kommenden Signale gelangen über einen Inverter 34 zum UND-Gatter 31. Dem UND-Gatter 33 ist ein
digitaler Speicher 35, dem UND-Gatter 32 ein digitaler Speicher 36
und dem UND-Gatter 31 ein digitaler Speicher 37 nachgeschaltet. Die Speicher 35, 36, 37 haben die Aufgabe, die von den zugehörigen UND-Gattern
33, 32, 31 kommenden Fehlereignale zu speichern.
Steht ein Regelsignal unzulässig lange an, wird der zugehörige Speicher gesetzt, was zum Sperren des Signalzweiges, welcher
das fehlerhafte Signal erzeugt, führt. Vom UND-Gatter 30 kann nur ein Signal abgegeben werden, wenn sowohl vom Zähler 27 als auch vom Zähler
29 kommende Signale vorhanden sind. Das gleiche trifft auch für das UND-Gatter 31 zu.
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Das Sperren der einzelnen Signalzueige erfolgt über die Ausgänge IV,
Uli und V und die gleichlautenden Anschlüsse IV, Uli und V des
Schaltungsteiles in Abb. 1a. Anschluß IU in Schaltungsteil 1a führt zum negierten Eingang des UND-Gatters 3 und sperrt das Uerzögerungseignal
-b, wenn der digitale Speicher 35 ein Fehlersignal abgibt. Über Anschluß Uli wird die Abgabe eines Fehlersignales vom digitalen
Speicher 36 das UND-Gatter 16 und somit das Beschleunigungssignal *b.
gesperrt und über Anschluß U erfolgt bei Vorhandensein eines Fehlersignales am digitalen Speicher 37 die Sperrung des Schlupfsignales^
über das UND-Gatter 22.
Ein QDER-Gatter 38, welches vier Eingänge aufweist, ist mit den Ausgängen
der Speicher 35, 36, 37 und mit dem Ausgang des Zählers 27 verbunden. Bei Vorhandensein eines entweder von einem der Speicher 35,
36, 37 oder vom Zähler 27 abgegebenen Signales, wird das Ausgangssignal des ODER-Gattera 38 einem Zähler 39 zugeleitet, der über die
Dauer des Anstehens dieses Signales die vom Taktgeber 28 erzeugten
Impulse zählt und so die Zeit des Vorhandenseins eines -b-, ♦b-, A -Signales oder die Anschaltzeit der Magnetventile 8 und 13
ermittelt. Bei Überschreiten eines ersten Grenzwertes wird von einem ersten Ausgangssignal des Zählers 39 eine Warnlampe 40, bei überschreiten
eines zweiten Grenzwertes von einem zweiten Ausgangesignal über einen Schalter 41 die ganze Antiblockierregeleinrichtung abgeschaltet.
Die Funktion der Sichsrheitsschaltung wird nachstehend noch einmal
kurz erläutert.
Die von den Signaleinrichtungen 2 und 14 abgegebenen Signale -b und
♦b. gelangen über die Anschlüsse III und VI der Logikschaltung und
die gleichlautenden Anschlüsse der Sicherheiteschaltung zum Zahler 29,
der die Zeit des Auftretens dieser Signale ermittelt. Gleichzeitig werden über die Anschlüsse I und II die an den Regnetventilen anstehenden
Anschalteignale dem Zähler 27 der Sicherheitsschaltung zugeführt, der die Anschaltzeiten der flagnetventile feststellt. Oa
bei jedem Regelvorgang immer zuerst das -b-Signal und dann de* *b-Signal
auftritt, wird nach Abfallen des -b-Signalee der Zähler 29
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zurückgesetzt und beginnt bei Auftreten des + b.-Signalee eine neue
Zählung. Die digitalen Speicher 35 und 36 erhalten über die UND-Gatter
30, 32 und 33 Ausgangssignale der Zähler 27 und 29. Wenn eines der Signale -b, +b. oder Plagnetanschaltsignal einen Grenzwert
überschreitet, wird der entsprechende Speicher gesetzt und
durch ein Ausgangssignal dieses Speichers sowohl der fehlerhafte Signalzweig gesperrt als auch der Zähler 39 zurückgesetzt. Nach
Überschreiten eines Grenzwertes wird die Warnlampe 41 eingeschaltet und nach einer vorbestimmten Wartezeit über das Relais 42 die
gesamte Antiblockierregeleinrichtung abgeschaltet. Um festzustellen,
welches der Signale die unzulässig lange Anschaltzeit der Magnetventile
verursacht hat, sind zum einen die Ausgänge der Zähler 27 und 29 mit einem UND-Gatter 30 verbunden, wobei der Auegang dee
UND-Gatters 30 zu einem ersten Eingang des UND-Gatters 33 führt, das mit seinem zweiten und dritten Eingang Verbindung zu den Anschlüssen
I, II hat, und zum anderen über das UND-Gatter 30 mit dem UND-Gatter 32 verbunden, das ebenfalle eine Verbindung zu den
Anschlüeaen I und II aufweist. Steht ein Signal zu lange am HagneteinlaOventil
oder am PlagnetauelaQventil an, wird bei Überschreiten
des Grenzwertes im Zähler 27 von diesem ein Ausgangseignal auf den
einen Eingang des UND-Gatters 30 gegeben. Das UND-Gatter 30 kann jedoch nur dann dieses Fehlersignal durchlassen, wenn gleichzeitig
vom Zähler 29 ein Ausgangssignal, daa ein fehlerhaftea -b- oder
+b-Signal anzeigt, auf den anderen Eingang des UND-Gatters 30 gelangt,
let dies der Fall, gelangt daa Ausgangssignal des UND-Gatters 30
auf das nachgeschaltete UND-Gatter 33 und das diesem parallel geschaltete UND-Gatter 32. Wenn Magneteinleßventil θ und Nagnetauslaßventil
13 erregt sind, wird daraus gefolgert, daß daa -b-Signal fehlerhaft ist, da nur das -b-Signal beide Ventile erregen kann und der
Signalzweig -b wird über den Anschluß IV durch Sperren dee UND-Gatters 3 abgeschaltet. Ist lediglich das nagneteinlaOventil 8 zu
lange «Hfschaltet, wird über den Anschluß VII der Signalzweig für
♦b durch Sperren des UND-Gatters 16 abgeschaltet.
Wird vom Zähler 29 kein Ausgangssignal erzeugt, kann daa UND-Gatter
auch nicht das vom Zähler 27 abgegebene, das Überschreiten der zulässigen
Anschaltzeit der Magnetventile anzeigende Signal durchlassen.
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In diesem Falle ist die Folgerung, daß die b-Signale nicht fehlerhaft
sind. Über das UND-Gatter 31 gelangt das Ausgangssignal des Zählers auf den Speicher 37, der ein Ausgangssignal über den Anschluß V auf
das UND-Gatter 22 gibt und somit den Signalzweig für das Schlupfsignal
sperrt. Unmittelbar nach Abschalten eines der drei Signalzweige müssen die Magnetventile spannungslos sein. Ist dies nicht der Fall, kann die
Fehlerursache nicht im Signalgewinnungs- und -auswerteten der Antiblockierregeleinrichtung
liegen, sondern in der nachfolgenden Logik bzw. in der Verstärkerstufe. Ein frühzeitiges Abschalten der Magnetventile
durch Eliminieren des fehlerhaften Signales noch während des Regelvorganges ist dann nicht möglich. Es wird nach einer vorbestimmten
Zeit vom die Anschaltzeit der Magnetventile überwachenden Zähler 39 ein Signal abgegeben, das zuerst eine Usrnlampe einschaltet
und dann die gesamte Antiblockierregeleinrichtung abschaltet.
Abb. 2a zeigt eine Logikschaltung sowie als Block die Signalerzeugung
und die Magneteinlaß- und -auelaQventile.
Da die in Abb. 2a gezeigte Schaltungeanordnung mit der Schaltungsanordnung
gemäß Abb. 1a identisch ist, finden die gleichen Bezugszeichen zur Kennzeichnung der Bauelemente Verwendung, jedoch mit
vertikalem Strich versehen.
Auf eine Beschreibung dieser Schaltungsanordnung kann hier verzichtet
werden.
Die in Abb. 2b gezeigte Sicherheiteecheltung ist im wesentlichen der
Sicherheitsschaltung gemäß Abb. 1b gleich, so deß auch hier gleiche,
jedoch mit einem vertikalen Strich versehene Bezugszeichen Verwendung finden.
Dieee Sicherheitsschaltung stellt eine vereinfachte Ausführungsform
der Schaltung gemäß Abb. 1b dar. Zur Überwachung der Anschaltdauer der Magnetventile und der Dauer des Anstehens der Verzögerunge-, Beschleunigungs-
und Schlupfeignale ist ein gemeinsamer Zähler vorgesehen.
den Magnetventilen 8', 13* anetehenden Signale auf den Rückeetzeingang R
eines Zählers 27', der die Anschaltdauer der Magnetventile feststellt.
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Wird eine v/orbestimmts Anschaltdauer eines Magnetventiles oder auch
beider Magnetventile überschritten, so wird vom Ausgang Qn des
Zählers 27· ein Fehlersignal auf den ersten Eingang eines UND-Gatters
30' gegeben. Das UND-Gatter 30' kann nur dann das Fehlersignal auf
den Setzeingang eines Speichers 35* für -b-Signale oder eines Speichers
36' für +b-Signale geben, wenn gleichzeitig über ein ODER-Gatter 26*
von der elektronischen Ausuerteschaltung ein -b- oder +b-Signal auf
den zweiten Eingang des UND-Gatters 30' gegeben wird. Worn Ausgang des
UND-Gatters 30' gelangt das Fehlersignal auf die UND-Gatter 33' und 32'.
Jeweils ein Eingang des UND-Gatters 33' und des UND-Gatters 32* ist mit
dem Eingang des Plagneteinlaßventilea Θ1 über den Anschluß I1 und ein
weiterer Eingang des UND-Gatters 33' sowie des UND-Gatters 32* ist
übsr den Anschluß II' mit dem Eingang des MagnetauslaQventilee 13*
verbunden. Der mit dem Eingang des Ftagnetauslaßventilee 13* verbundene
Eingang des UND-Gatters 32' ist negiert. Durch diese Maßnahme wird erreicht, daü nur dann ein Fehlersignal den Speicher für das +b-Signal
36' setzen kann, wenn des Magneteinlaßventil 8* erregt ist. Ein
fehlerhaftes -b-Signal kann somit, trotz gemeinsamer Überwachung der -b- und +b-Signale in einem Zähler, nicht zum Abschalten des +b-Signalzweiges
führen. Auf diese Art und Meise ist es möglich, festzustellen,
ob der -b-Signalzweig oder der +b-Signalzweig fehlerhaft arbeitet.
Wenn vom Zähler 27' ein Fehlersignal abgegeben wird, ohne daß gleichzeitig
am Ausgang des ODER-Gatters 26' ein -b- oder +b-Signal erscheint, so kann das UND-Gatter 30' das Fehlersignal nicht durchlassen. In
diesem Fall gelangt das Fehlersignal über den ersten Eingang eines UNO-Gatters
31', dessen zweiten Eingang ein Inverter 34' vorgeschaltet ist, auf den Speicher 37* für-C-Signale und setzt diesen. Der Signalzweig
zur Erzeugung von -A -Signalen wird abgeschaltet.
Abb. 3 zeigt eine Schaltung, in der das Fehlersignal nicht erst nach der
max. möglichen fiagnetanschaltzeit abgeschaltet wird, sondern schon nach
dsm max. möglichen Auftreten eine· Regeleignales -b, *b,A .
Von den Anschlüssen I" und II", die identisch sind mit den in den Abb. 1a
und 2a gezeigten Anschlüssen I, II und I', II', gelangen die Magnetventil
anschaltaignala über ein ODER-Gatter 43 auf den ersten Eingang eines
Zählers 44. Der zweite Eingang des Zählers 44 ist mit einem Taktgeber 45
n ζ
verbunden. Der Zähler 44 hat die Aufgabe, die vom Taktgeber 45 abgegebenen
Impulse während der Dauer des Anstehens der Plagnetventilanachalteignale
zu zählen. Von einer nicht dargestellten Auswerteschaltung werden Verzögerungssignale
-b, Beschleunigungssignale +b. und Schlupfsignale -A
abgegeben. Die ansteigende Flanke des -b-Signales gelangt über ein
Ansprechverzögerungszeitglied 46 und den negierten Eingang eines UND-Gatters 47 auf ein nachgeschaltetes ODER-Gatter 48. Die abfallende
Flanke des -b-Signalee wird über einen Inverter 49, ein Ansprechverzögerungszeitglied
50 und den negierten Eingang eine« UND-Gatters 51 auf einen weiteren Eingang des ODER-Gatters 48 gegeben. Desgleichen
gelangt die ansteigende Flanke des +b-Signales über ein Ansprechverzögerungszeitglied
52 und den negierten Eingang eines UND-Gatters 53, die abfallende Flanke des +b-Signales über einen Inverter 54, ein
Ansprechverzögerungszeitglied 55 und den negierten Eingang eines UND-Gatters 56 auf das ODER-Gatter 48. Die ansteigende Flanke de· Schlupfsignalee
JC wird ebenfalls über ein Ansprechverzögerungszeitglied 57, den negierten Eingang eines UND-Gatters 58, die abfallende Flanke über
einen Inverter 59, ein Ansprechverzögerungezeitglied 60 und den negierten
Eingang eines UND-Gatters 61 auf das ODER-Gatter 48 gegeben. Oer Ausgang des ODER-Gatters 48 ist mit einem Rücksetzeingang R des Zählere
44 verbunden. Das vom ODER-Gatter 48 abgegebene Signal bewirkt stets
ein Zurücksetzen des Zählere 44 auf Null nach Abfall der ansteigenden oder abfallenden Flanke eines Signales. Der Ausgang Q1 dee Zählers 44
ist über ein UND-Gatter 62 und ein UND-Gatter 63 mit dem Setzeingang S eines Speichere 64, über ein UND-Gatter 65 und ein UND-Gatter 66 mit
dem Setzeingang S eines Speichere 67 und über ein UND-Gatter 68, und ein
UND-Gatter 69 mit dem Setzeingang S eines Speichers 70 verbunden. Die
Rücksetzeingänge der Speicher 64, 67, 70 sind über einen Inverter 71
und ein Kondensator-Uideretandsglied 72 an die Spannungsversorgung angeschlossen.
Ein am Ausgang des ODER-Gatters 43 erscheinendes Signal gelangt - außer auf den Zähler 44 - noch direkt auf die UND-Gatter 63 und 69. Um
bestimmen zu können, ob ein zu langes Ragnetventilanechalteignal durch
ein fehlerhaftes -b-, ♦&«- oderX -Signal hervorgerufen wird, werden
diese Signale auf die zweiten Eingänge der entsprechenden UND-Getter 62,
65 und 68 gegeben, deren erete Eingänge von den Ausgangssignalen des
Zählers 44 beaufschlagt werden. Die UND-Gatter 62, 65 und 68 können immer nur dann ein Signal zu einem der zugehörigen Speicher 64,67 oder 70
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durchlassen, wenn gleichzeitg ein -b-, +ti.- oder .A-Signal und das
Ausgangssignal des Zählers 44 vorhanden sind. Ein Unterscheiden im Fehlerfall zwischen +b..- und -b-Signal wird dadurch möglich, daß dar
zweite Eingang des UNO-Gatters 66 direkt mit dem Anschluß des MagneteinlaOventiles
verbunden ist, da nur durch ein +b-Signal das Magneteinlaßventil
alleine erregt werden kann. Die Ausgangssignala der drei
Speicher 64, 67 und 70 werden über ein ODER-Gatter 73 einem Zähler 74
zugeführt, welcher die Aufgabe hat, durch Zählen der von einem Taktgeber 75 während der Dauer des Anstehena der von den Speichern abgegebenen
Signale dem Zähler 74 zugeführten Impulse die Anachaltzeit dar Magnetventile
festzustellen und bei Überschreiten eines Grenzwertee zuerst eine Warnlampe 76 und dann über einen Endverstärker 77 und ein Ventilrelais
78 die Spannung an dan Magnatein- und -aualaßventilen abzuschalten.
Von den Speichern 64, 67 und 70 führen Auegangeleitungen direkt zu den Anschlüssen IV, V, VII der einzelnen Signalzwaige, so
daß direkt bei Auftreten eines fehlerhaften -b-, +b~- oder^A -Signaiaa
der entsprechende Signalzweig abgaachaltet werden kann, ohne daß erst
die Zeit der Signalüberprüfung durch den Zähler 74 abgewartet warden
■uß.
Dia Arbeitsweise der vorstehend beschriebenen Schaltung wird unter
Zuhilfenahme der in Abb. 4 gezeigten Diagramme im folgenden erläutert.
Im Verlaufe «in·· Regelzyklus treten nacheinender die Signal· -b,
Jk und -tb. auf. Die maximale Magnetventilanschaltzeit eetzt sich au·
•iner eich überdeckenden Folge dieser Regeleignale zusammen.
Oae über daa ODER-Gatter 43 auf den Zähler 44 gegebene Magnetventilanechaltaignal
startet die Zählung dar vom Taktgeber 45 erzeugten Impulee und beginnt so alt der Ermittlung der Anechaltzeit dar Magnetventile.
Da im Normalfall da· MagneteinleOventil und da· Magnetauelaßvantil
bei Auftraten ein·· -b-Signal·· erregt werden, steht auch da·
-b-Signal am Zähler 44 an. Noch vor Abfalle da· -b-Signal·· erscheint da· SchlupfaignalX . Au· dar aneteiegenden und dar abfallenden Flanke
einea jeden Regeleignalae wird ein Triggersignal abgeleitet, dee euf den
RUckaetzeingeng dea Zählare 44 gegeben, ein RUckeetzen dee HMMe 44
euf Null und den Beginn einer neuen Zählung bewirkt. Bei intakter
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elektroniachar Auswerteschaltung wird zwischen dar anataigandan und
wieder abfallenden Flanke desA-Signalee das Beschleunigungesignal +b*
auftretent welches daa HagneteinlaOventil zwecke schnelleren Wiederanlaufens
das Rades weiter erregt und somit in SchlieBatallung hilt.
Oaa Verzögerungssignal -b nuß noch vor Erscheinen dae +b.-Signales
abfallen.
Dia in Abb. 4 gazeigten Diagramme stellen den Signalverlauf einer
fehlerfrei arbeitenden Auswerteschaltung wahrend eines Regelzyklus
dar.
Oer Kurvenzug in Abb. 4a entspricht den Radgeschwindigkaitsverlauf
während eines Regelzyklus. Durch die eingezeichneten Linien Ref. -V, A V. und4V., werden die der Fahrzeuggeschwindigkeit angenäherte
Referanzgeachwindigkeit und die Schaltechwellen für die Geachwindigkeitadifferenzeignala
(Schlupf) A1 undA, dargestellt.
Wenn bsi einen Brenavorgang die Radverzögerung einen bestimmen Wert
überschreitet, wird von der elektronischen Auawerteschaltung sin Verzögerungssignal
-b abgegeben - Abb. 4b - welches das RagneteinlaQventil
CV und dss ".agnetauslaflvsntil AV erregt - Abb. 4 f, g -. Das HagneteinlaQvantil
schlieSt, wodurch die Druckmittelzufuhr zu· Radbrenszylinder
unterbrochen wird und das HagnstauslaBventil öffnet und bewirkt
sin· Druckabaenkung in Radbranazylinder. Bsi erreichen sines
bsstinntsn Schlupfwsrtes wird von der elektronischen Auewertsschaltung
sin dss -b-Signal überdeckendes SchlupfsignalA erzeugt - Abb. 4c welches
such nach Abfall des -b-Signalea das Hagneteinlaßventil EV
und dae ftagnetaualaBventil AV weiter erregt hilt. Erst nach Abfsll
dss SchlupfsignaleaA wird dae risgnetsuslaßventil AV srrsgt und schlieOt.
Bevor Jedoch dss Schlupfsignsl abfällt, wird von der slaktroniechen
Auswsrtsschsltung sin Bsschlsunigungseignal +b* erzeugt - Abb. 4d wslchss
dss Schlupfsignal A löscht und dss nagnatsinlsBventil EV noch
•in· Mail· srrsgt - geechloeeen - hilt, un sin schnsllsrss tfisdsrsnlaufen
d·· Rad·· zu arnuglichsn. Dar dia Signaldauer Qberwaohende
Zihlar wird wihrend daa Auftratana dar anataigandan und abfallenden Flankan dar Signale durch ein Reeeteignal - Abb. 4a - zurückgaeetzt.
Aua das typiechen Regelverlauf einee gebrenaten Radee geht hervor,
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daQ es nicht erforderlich ist, alle Anstiegs- und Abfallflanken für
die Resetierung des Zählers heranzuziehen. Es sind die Anstiegsflanken des A -Signales. -b-Signales und des +b-Signales ausreichend.
Diese drei Flanken sind das Signal für die Änderung des Regelkriteriums,
das heißt, sie leiten entweder neue Schaltzustände für die Magnetventile ein bzw. sie setzen vorher eingenommene Zustande
fort.
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Von dem Zähler 43 wird kein Ausgangssignal erzeugt, solange bestimmte
Grenzwerte, die den maximalen Anschaltzeiten für die jeweiligen Signale entsprechen, nicht überschritten werden.
Hit dar in Abb. 7 gezeigten Sicherheitsschaltung ist as möglich, die
Anschaltzaiten des Magneteinlaß- und des MagnetauslaOventilea getrennt
zu überwachen und so noch schneller ein fehlerheftes Signel zu erkennen und den fehlerhaften Signalzweig frühestmöglich abzuschalten.
Vom Anschluß I, der identisch ist mit dem in Abb. 1a und 2a gezeigten
Anschluß I und I1, gelangt das Anschaltsignal für daa Magneteinlaßventil
auf den eraten Eingang Ce eines Zählers 79. Der zweite Eingang daa
Zählers 79 ist mit einem Taktgeber BO verbunden. Oer Zähler 79 hat dia
Aufgabe, die vom Taktgeber 80 abgegebenen Impulse während der Oauer dee
Anstehen· des PlagnetainlaQventilanechalteignalee zu zählen. Von dem Anschluß II,
dar identisch ist mit dem in Abb. 1a und 2a gezeigten AnachlauO II und II',
gelangt das Anschaltsignal für daa Magnetauelaßventil auf den eraten
Eingang Ce eines Zählers 81. Oer zweite Eingang das Zählere 81 iat ebenfalle
mit dem Taktgeber 80 verbunden. Oieaer Zähler 81 het die Aufgabe, dia während dee Vorhandenseins eines das fiagnateuelaßventil erregenden
Signalee die vom Taktgeber 80 abgegebenen Impulse zu zählen. Von einer
nicht dargestellten Auewerteschaltung werden Verzögerungaaignale -b,
Beschleunigungssignals +b und Schlupf signale^, abgegeben. Die ansteigende
Flanke de· -b-Signales gelangt über ein Anaprechverzögerungszeitglied
und den negierten Eingang eines UND-Gatters 83 auf ein nachgaschaltetes
OOER-Gatter 84 sowie auf ein zum ODER-Gatter 84 parallel geschaltet··
OOER-Gatter 85. Di· abfallend· Flanke de· -b-Signales wird über einen Invarter
86, «in Ansprschverzögerungszsitglied 87 und dan negierten Eingang
■in·· UND-Gatters 88 auf einen weiteren Eingang d·· ODER-Gattere 84
•owia dea ODER-Gattere BS gegeben. Desgleichen gelangt die ansteigende
Flank· das +b.-Signalee über ein Ansprechverzögerungezeitglied 89 und
dan negierten Eingang «in·· UND-Gatters 90, die abfallend· Flank· d··
+b-Signalee über «inen Inverter 91, ein Ansprechverzögerungezeitglied
und den negierten Eingang eine· UND-Gattere 93 auf daa ODER-Gatter 84.
Oi· aneteigende Flank· dea SchlupfaignalaaX wird ebenfalls über «in
Aneprachverzögerungezeitglied 94 und dan negierten Eingang ein·· UND-Gatters
95 auf die OOER-Gatter 84, 85, dl· abfallende Flank· des Schlupfsignal··
X über einen Inverter 96, ein Aneprechverzögerungezeitglied
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und den negierten Eingang eines UND-Gatters 98 auf die ODER-Gatter 84,
85 gegeben. Der Ausgang des ODER-Gatters 84 ist mit einem Rücksetzeingang R des Zählers 79, der Ausgang des ODER-Gatters 85 mit einem
Rückaetzeingang R des Zählers 81 verbunden. Das vom ODER-Gatter 64
abgegebene Signal bewirkt stete ein Zurücksetzen des Zählers 79 auf Null, nach Abfall der ansteigenden oder abfallenden Flanke eines
-b-, +b.- oder Λ -Signales. Der Zähler 81 wird auf den Stand Null
gebracht, wenn vom ODER-Gatter 85 nach Abfall der anateigenden oder
abfallenden Flanke einee -b- oder Λ -Signalee ein Signal auf den Rücksetzeingang
R des Zählers 81 gegeben wird. Der Ausgang Q1 des Zählere
79 ist über ein UND-Gatter 99 und ein UND-Gattar 100 mit dem Setzeingang
S einee Speichere 101, über ein UND-Gattar 102 und ein UNO-Gatter
103 mit dem Setzeingang S einee Speichere 104 und über ein ODER-Gatter 105 mit dem Setzeingang S einee Speichers 106 verbunden.
Vom Auegang Qm dee Zählare 81 ist über den jeweils zweiten Eingang des
UND -Gatters 99 und dae UNOi-Gattera 102 sowie die nachgeschalteten
UND-Gatter 100, 103 eine Verbindung zu den Speichern 101 und 104 vorhanden·
Mittels dieser Anordnung ist es möglich, die Signalzwaige für Verzögerunge-· Schlupf- und Beschleunigungseignale separat zu überwachen.
Die Rückaatzaingänge der Speicher 101, 104 und 106 sind an dia
Spannungsversorgung angeechloeeen.
Von der nicht dargeatallten elektronischen Auewerteechaltung wird dae
-b-Signal zusätzlich auf dee UND-Gatter 100, dee/ -Signal auf daa
UND-Gatter 103 und dae -^b1-Signal auf daa ODER-Gatter 105 gegeben.
Oia Ausgangssignale de« drei Speichor 101, 104 und 106 werden über
ein ODER-Gatter 107 einem Zähler 108 zugeführt, welcher die Aufgebe
hat, bei Überschreiten einee Grenzwertes der Dauer des Anstshens dieser
Signale zuerst eine Warnlampe 109 und dann über einen Endverstärker und ein Ventilrelaie 111 die Spannungsversorgung an dan fiagneteinlaO-ventilen
und nagnetauslaOventilen abzuschalten. Von den Speichern 101, ■
104 und 106 führen Auegangeleitungen direkt zu den Anschlüssen IV, VII
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und V der einzelnen
Signalzweige .für -b-, +b,.- und Λ-Signale, so daß direkt bei Auftreten
einee fehlerhaften -b-, +b,.- oder Λ. -Signales der enteprechende Signalzweig
abgeechaltet werden kann, ohne daß erst die Zeit der Signalüberprüfung
für eile Signale durch den Zähler 108 abgewartet werden muß. Die Auegänge der Zähler 79 und 81 sind über ein DOER-Gatter 113 und
dee ODER-Gatter 107 mit dem Zähler 108 direkt verbunden.
Abb. 8 zeigt eine Schaltungsanordnung, mit der eine separata Überwachung
dar nagnetventilanechaltzeiten, der b-Signale sowie der X. -Signale durchgeführt
wird. Von den Anschlüssen I und II dee nicht dargestellten Logikteilee
der Antiblockierregeleinrichtung führen Leitungen EV - vom HagneteinleQventil
kommend - und AV - vom MegnetaualaQventil kommend- zu den
Eingängen einee ODER-Gattere 134. Der Auegang dee ODER-Gattare 134 iet
mit dem RUckeetzeingang R einee digitalen Zählere 135 verbunden, welcher die Aufgebe het, durch Zählen der während der Dauer dee Anetehene einee
Signalee em HegneteinleBventil oder/und MegnetauelaBventil von einem
Taktgeber 136 auf den Eingang CL dee digitalen Zählere 135 gegebenen Impuleo die Anschaltdauer der Magnetventile zu überwachen. Über die
Eingänge einee ODER-Gattara 137, dessen Ausgang mit dem RUckeetzeingang R
einee digitalen Zählere 138 verbunden iet, gelangen die von einer nicht
dergeetellten elektronischen Auswarteechaltung erzeugten Verzugerungeeignele
-b und Beechleunigungeaignale *b auf den digitalen Zähler 138,
der ebenfalla eeine Zählimpulee vom Taktgeber 136 über eeinen Eingang
CL erhält. Die Anzahl der während dee Anetehene einee -b- oder einee +b^-
Signalee auftretenden Impulee iet dee HaO für die Dauer der b-Signale.
Auf die gleiche Art und Weise wird dea SchlupfeignalΛ mittels einee
weitsrsn .digitalen Zählers 140, dessen Eingang CL mit dem Taktgeber 136
und deeeen RUckeetzeingang R über einen Inverter 139 mit der Signalleitung für die A -Signale der elektroniachen Auewerteechaltung in Verbindung
eteht, Uberwecht. Der Auegang Qn dea digitelen Zählers 135 ist
über ein ODER-Gatter 141 mit dem RUcksstzeingang R eines digitelen
Zählere 142 verbunden, welcher die Aufgebe het,
bei Oberechreiten einer vor-
boetlmmten Zelt Ober einen ereten Auegeng Q eine Wernlempe 143 einzuschalten
und neon einer vorgegebenen Wertezeit die geeemte Antiblockierregeleinrichtung
Ober einen zweiten Auegeng Q ♦ ei, einen Verstärker
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und ein Ventilrelais 145 abzuschalten. Der digitale Zähler 138 weist
zwei Ausgänge Q . und Q . auf, welche über die UND-Gatter 146 und
148 mit den Setzeingängen zweier Speicher 147 und 149 verbunden sind.
Von den Signalleitungen für die -b- und +b -Signale zweigen Leitungen
ab, die ebenfalls zu den UND-Gattern 146 und 148 führen. Die -b-Signalleitung
ist mit dem zweiten Eingang des UND-Gatters 146 und der AuagangQ
. des digitalen Zählers 138 mit dem ersten Eingang des UND-Gatters
146 verbunden. Der Ausgang Q . des digitalen Zählers 138 steht mit dem zweiten Eingang des UND-Gatters 148, die +b.-Signalleitung
mit dem ersten Eingang des UND-Gatters 148 in Verbindung. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß z.B. bei fehlerhaftem -b-Signal das Auegangssignal
des digitalen Zählers 138 das UND-Gatter 146 öffnet, so daß das von der -b-Signalleitung auf den zweiten Eingang des UND-Gatters
146 gegebene -b-Signal zum Setzeingang S des Speichers 147 durchgelassen wird. In gleicher Weise wird verfahren, wenn das +b.-Signal
fehlerhaft ist. In einem solchen Tall gelangen das von der +b -Signalleitung kommende und das vom Ausgang Q . des digitalen
Zählers 138 abgegebene Signal auf das UND-Gatter 148. Das fehlerhafte +b-Signal setzt den Speicher 149. Selbstverständlich ist es auch möglich,
die -b- und +b-Signale in separaten Zählern zu überwachen. Der
die Dauer des SchlupfsignalesA überwachende Zähler 140 ist über seinen
Ausgang üA direkt mit dem Setzeingang S eines Speichers 150 verbunden.
Überschreitet dasA. -Signal eine vorgegebene Zeit, so wird der Speicher
150 gesetzt. Die Rücksetzeingänge der Speicher 147, 149 und 150 sind über einen Inverter 151 und ein Kondensator-Widerstandsglied an die
Spannungsversorgung angeschlossen, so daß nach Auftreten eines fehlerhaften Signales, welches zum Setzen eines Speichers und zum Abschalten
der gesamten Antiblockierregeleinrichtung geführt hat, bei Wiederinbetriebnahme
der Antiblockierregeleinrichtung dar Speicher wieder gelöscht werden kann. Von den Ausgängen der Speicher 147, 149 und 150 führen
Leitungen zu den nicht dargestellten Anschlüssen IV, VII und V de·
Logikteiles der Antiblockierregeleinrichtung, über weiche bei Auftraten
eine· Fehlers in einem Signalzweig dieser durch des vom entsprechenden
Speicher abgegebene Signal gesperrt wird. Die Auegangesignal· der Speicher 147, 149 und 150 gelangen außer zu den Anschlüssen IV, VII und
V1 noch Über das ODER-Gatter 141 auf den RUcksetzeingang R des digitalen
Zählers 142. Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß, nachdem bei
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Auftraten eines Fehlere in einem Signalzweig dieeer Signalzweig weggeschaltet
worden und der Regelzyklus dea Regelvorgangee, in welcher
der Fehler aufgetreten ist, mit den intakten Signalzweigen beendet worden ist, die gesamte Antiblockiereinrichtung abgeschaltet wird.
Die an den Auagang Q des digitalen Zählers 142 angeschlossene Warnlampe
143 wird bereits zu dem Zeitpunkt eingeschaltet, zu welchem dar fehlerhafte Signalzweig abgeschaltet wird.
Anhand dar in Abb. Sa - h und 6 I a - i gezeigten Diagramme wird die
Funktion dieser Schaltungsanordnung näher erläutert.
Wie auch Abb 4a, zeigen die Abb. 5a und 6 1a den Radgeschwindigkeiteverlauf
während eines Regelzyklus, die Referenzgeschwindigkeit Raf. aowia die beiden verschiedenen Geschwindigkeiten entsprechenden
SchaltachwellenJ V1 und
Es wird angenommen, daß bei einem Bremsvorgang ein Fahrzeugrad Blockier
neig'jng zeigt, eo daß von dar elektronischen Auswerteschaltung ain eine
Bremedruckabaenkung bewirkendes Verzögerungssignal -b erzeugt wird
- Abb. 5b -. Die Magnetventile - Plagneteinlaß- und -auslaOventil warden
erregt - Abb. 5e, f -, d.h. daa PlagneteinlaOwentil echließt und
daa nagnetaualaßvantil öffnet so daß der Bremsdruck im Radbremszylinder
abgeaankt wird. Daa -b-Signal wird außer dem Logikteil der Antiblockierregeleinrichtung
auch noch dem Zähler 138 der Sicherheiteschaltung zugeleitet, welcher die Dauer daa Vorhandanseina das -b-Signales
ermittalt.
Die Ermittlung dar Dauer des Anstehens dee -b-Signales beginnt nach
Abfall daa vorangegangenen Signalee, welchee bei normalem Regalverlauf
daa +b-Signal iat| denn bei wenigstens jeder Aufatiegeflanka eines
Regeleignales wird der Zähler durch ain Raeetaignal zurückgeeetzt
- Abb. 5g -.
Parallel dazu werden die fiagnatventilanachaltaignala im Zähler 135
überwacht. Tritt in dar elektroniechen Auswerteschaltung ein Fahler
auf, dar dazu führt, daß daa -b-Signal auch nach Miederunterechreiten
ainaa vorbestimmten RadverzOgerungewertes nicht abfällt, ao läuft
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der Zähler 138 bis zu eine« vorbestimmten Grenzwert weiter und gibt
dann ein Ausgangssignal auf den -b-Speicher 147. Der -b-Speicher gibt nun ein Sperrsignal auf den -b-Signalzweig dee Logikteiles der
Antiblockierregeleinrichtung, so daO die Magnetventile vom fehlerhaften
-b-Signal nicht mehr angesprochen werden können. Die Bremsdruckregelung
wird jedoch nicht, wie bei bekannten Sicherheitsschaltungen, abrupt abgebrochen, sondern mit den auf das -b-Signal folgenden intakten
Signalen, wie Schlupfsignal und +b.-Signal - Abb. 5c, d - fortgesetzt,
und zwar so lange, bis ein Regelzyklus beendet ist. Durch das vom -b-Speicher
abgegebene Sperrsignal ist gleichzeitig mit dem Wegschalten des fehlerhaften -b-Signalzweiges der Zähler 142 freigegeben worden.
Wenn der Zähler 142 bis zu einem ersten vorgegebenen Grenzwert heraufgezählt hat, wird die Warnlampe 143 eingeschaltet. Bei Erreichen ein··
oberhalb dee ersten Grenzwertes liegenden zweiten Grenzwert, wird die gesarote Antiblockierregeleinrichtung über das Ventilrelaia 145 abgeschaltet.
Wie aus dem Diagramm in Abb. 5g zu ersehen ist, beträgt bei der erfindungsgsmäOen Sicherheiteschsltung die Überwachungszeit und
Abschaltzeit, vom Beginn dea Auftretene eines Signalee bie zur Ermittlung
eines Fehlers und Eliminierung der Fehlerureache, ungefähr
die Hälfte der Clagnetanscheltzeit, das heiOt, der bisherigen Überwachungszeit
- Abb. 5h.
Sollte bei einem Regelvorgang nicht das -b-Signal, sondern da· Beechleunigungssignsl
*b. fehlerhaft sein, Abb. 6 I d, so wird der da· +D1-Signal
überwachende Zähler 13B den ^b1-Speicher setzen und damit die
Sperrung dee +b.-Signalzweiges bewirken. Auch in einem solchen Fall
wird die Bremsdruckregelung noch mit Hilfe der intakten Signalzweige
für die Verzögerung·- und Schlupfsignale fortgeführt - Abb. 6b, c bis
der durch des vom +b.-Speicher abgegeben· Sperrsignal zurückgesetzt·
Zähler 142 bis zu einem Grenzwert heraufgezählt und nach Einachaltan dar Warnlampe 143 über daa Ventilrelaia die gesamte Antiblockierregeleinrichtung
ebgeechaltet hat. Die bisherige Überwachungezeit - Abb. 6 1h,
verkürzt eich um ebenfeile ce. 50 % gegenüber dar bisherigen Überwechungezeit
- Abb. 6Ii.
Die Abb. 6 II zeigt den Signalverlauf bei fehlerhaften -b-Signel, wann
daa Rad nicht gebremst wird.
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Ui* allgemein bekannt ist, wird auch bei normaler Fahrt, da· heißt,
wann da· Fahrzeug nicht gebraust wird, von den an den Rädern angeordneten
Seneoren den Radgeachwindigkeiten entsprechende Spannungen
abgegeben und der elektronischen Auewerteschaltung zugeführt. Arbeitet die elektronische Auswarteschaltung fehlerfrei, so wird von
ihr kein Regeleignal erzeugt, da bei nicht gebremsten Rädern die den
Radgeschwindigkeiten entsprechenden Spannungen den Blockierneigung anzeigenden Schwellenwert nicht erreichen. I at jedoch die elektronische
Auswerteschaltung defekt, so kann z.B. ein VerzOgerungssignal
-b erzeugt werden - Abb. 6 1Ib- welches MagneteinlaBventil EV und
NagneteuelaBventil AV erregt - Abb. 6c, d. Die Folgen sind, daB
kein Druckmittel in die Radbremszylinder eingesteuert werden kenn und eomit die Räder nicht mehr bremsbar aind.
Dadurch, daO nicht nur dia nagnatvantilanschaltdauer überwacht wird,
eondern auch jedes Regelsignal auf die Dauer seines Anstehen· hin leufend Überprüft wird, kann der fehlerhafte Signalzweig und in dieeem
engenommenen Fell eomit das fehlerhafte -b-Signal weggeechaltet
werden, noch ehe die Überwachungezeit der Plagnetventile erreicht let. Dadurch wird die Überwachungezeit der Magnetventile und auch die
Zeit vom fehlerhaften einschalten der Magnetventile bie zum Erkennen
dee Fehlere und Abechalten der Magnetventile gegenüber bekennten überwachungaeinrichtungen um ca. 50 % verkürzt - Abb. 6 II e, f.
In Abb. 9 wird eine Schaltungsanordnung gezeigt, mit der ea möglich let,
bei Auftreten einee Fahlere in der elektronischen Auewerteachaltung oder
im Logikteil die Fehlerursache über dieselbe Leitung abzuschalten» Ober
die eie erkennt wird.
In einem GroBechaltkrei· LSI 114 warden dem Drehverhalten einea Radea
entsprechend· Regeleignele zum Beeinfluaaen dee Bremedruckee und aomit
euch zum Beeinflussen des Reddrehverhalten· während eines Bramevorgengee
erzeugt. Die·· Regeleignale -b - Bremsdruckabsenken - Λ - Bremsdruckabeenken
- und *b - Bremedruckhalten - gelangen zu« einen über Signalleitungen
115, 116, einen Verstärker 117 sowie Steuerleitungen
118, 120 zu MagneteinlaQ- und MagnetaualaBventilen 119, 121 und zum
anderen über Signalleitungen 122, 123, 124 und in dieee geechaltete
Tranaietoren 125, 126,12? zu dan Eingängen einer Ubarwachungeecheltung
128. Von den Steuerleitungen 118, 120 führen Zweigleitungen 129, 130
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zu zwei weiteren Eingängen der Überwachungsschaltung 128. Die
Überwachungsschaltung kann wie eine der im vorstehenden beschriebenen
Überwachungsschaltungen ausgebildet sein. Tritt in einen der Signalzweige ein Fehler auf, der zu einem übermäßig langen Anstehen
eines Regelsignales führt, so wird von der Überwachungsschaltung ein Sperrsignal erzeugt. let das fehlerhafte Signal ein -b-Signal, ao
wird das Sperrsignal über eine Leitung 131, welche den ersten Ausgang
der Überwachungsschaltung 128 mit der Signalleitung für -b-Signale
122 verbindet, gegeben und so der Signalzweig für die -b-Signale über den Transistor 125 kurzgeschlossen. Das -b-Signal kann nicht
■ehr zu den Hagnetventilen 119, 121 gelangen. Ist der +b-Signalzweig
fehlerhaft, so wird vom zweiten Ausgang der Überwachungeschaltung 128 ein Signal über eine Leitung 132 auf den in der Signalleitung
123 angeordneten Transistor 126 gegeben, welches den +b-Signalzweig
sperrt. Bei fehlerhaftemA -Signal gelangt über eine Leitung 133,
welche die Signalleitung 124 mit einem dritten Ausgang der Überwachungsschaltung
128 verbindet, ein Sperrsignal auf den in der Signalleitung 124 angeordneten Transistor 127 und sperrt den Fehlerhaften
A -Signalzweig.
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- 2*· Le e rs e i te
Claims (13)
- 270280Q-Patentansprüchecherheitsschaltung für Antiblockiarregeleinrichtungen von Krafthrzeugen, insbesondere Straßenfahrzeugen, mit einer wenigstens einem Rad zugeordneten Signalgewinnungseinrichtung, mit einer elektronischen Ausuerteschaltung zum Erzeugen von Verzögerungs-, Beschleunigungs- und Schlupfsignalen, mit einer logischen Verknüpfung, über weiche ein oder mehrere NagneteinlaQ- und Plagnetauslaßventile zur Regelung des Radbremsdruckes angesteuert warden, sowie mit einer Einrichtung zur Überwachung dar Anschaltzeiten der Nagneteinlaß- und Flagnetauslaßventile und zum Abschalten der Antiblockierregeleinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Überwachung der Anschaltzeiten der Plagneteinlaß- und Plagnetauslaßventile (27, 39) mit einer Einrichtung zur Überwachung der Verzögerungs-, Beschleunigungs- und Schlupfsignale (29, 35, 36) derart verknüpft ist, daß bei fehlerhaftem Verzögerungs-, Beschleunigungs- oder/und Schlupfsignal der fehlerhafte Signalzweig abgeschaltet wird.
- 2. Sicherheitsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Überwachung der Verzögerungs-, Beschleunigungsund Schlupfsignale aus einem Zähler (29) und drei nachgeschalteten Speichern (35, 36, 37) besteht, und daß die Verknüpfung das Zählers (29) mit den Speichern (35, 36, 37) über UND-Gatter (30, 31, 33, 32) erfolgt, und daß jeweils ein Eingeng der UND-Gatter (30, 31) mit der Einrichtung zur überwachung der Anschaltzeiten der Plagneteinlaß- und Plegnetauslaßvantile (27, 39) verbunden ist.
- 3. Sicherheitsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Ausgänge der Speicher (35, 36, 37) ale auch der Ausgang des Zählers (27) über ein OOER-Gatter (3B) mit dem Zähler (39) verbunden ist.
- 4. Sicherheitsscheltung nach Anepruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur überwachung der Verzögerunge-, Beschleunigungs- und Schlupfsignsle mit der logischen Verknüpfung derart verbunden iet, daß ein fehlerhafter Signalzweig abgeschaltet wird und die809830/0359ORIGINAL INSPECTEDverbleibenden fehlerfreien Signalzweige zur Regelung weiterbenutzt werden.
- 5. Sicherheitsschaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang eines jeden Speichers (35, 36, 37, 64, 67, 70, 101, 104, 106, 147, 149, 150) über eine Abschalteinrichtung mit dem Signalzweig für das entsprechende Regelsignal verbunden ist.
- 6. Sicherheitsschaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daßdie Abschalteinrichtung aus einem UND-Gatter (22, 16, 3, 22', 16', 3'), dessen mit dem Ausgang des entsprechenden Speichers (35, 36, 37, 64, 67, 70, 101, 104, 106, 147, 149, 150) verbundener Eingang negiert ist, besteht.
- 7. Sicherheitsschaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daO die von der elektronischen Ausuerteschaltung, Großachaltkreis (114) zu den Eingängen der Überwachungsschaltung (128) führenden Signalleitungen (122, 123, 124) mit den Ausgangsleitungen (131, 132, 133) der Überwachungsschaltung (128) derart verbunden sind, daß bei Auftreten eines Fehlers in einem Signalzweig der betroffene Signalzweig von den Ausgangssignalen der Überwachungsschaltung kurzgeschlossen wird.
- 8. Sicherheitsschaltung nach den Ansprüchen 4 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Regelkanal mit der Überwachungsschaltung über nur eine Leitung pro Regelsignal verbunden ist, und daß diese Leitung im Fehlerfall kurzgeschlossen wird.
- 9. Sicherheiteechaltung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daßdie Einrichtung zum Begrenzen der Dauer des Anstehens der Verzögerungesignale -b, der Beschleunigungssignale +b und der Schlupfsignale aus einer einzigen digitalen Zähleinrichtung (39) una einem diesem nachgeschalteten Ventilrelais besteht.
- 10. Sicherheiteechaltung nach den Ansprüchen 1 und 4,dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Überwachung der Signalzweige für die Verzögerungesignale -b, Beschleunigungeaignale +b und Schlupfeignale809830/0359^ 27U280Qaus einer die Überwachungszeit durch Starten einer neuen Zeitzählung bei jedem sich ändernden Regelsignal verkürzenden digitalen Zähleinrichtung (29, 39, 39', 43, 78, BO) besteht.
- 11. Sicherheitsschaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Überwachung der Verzögsrungssignale -b, der Beschleunigungssignale +b und der Schlupfsignale Λ. aus einem von den Aufstiegsflanken und Abfallflanken der Regelsignale zurücksetzbaren digitalen Zähler besteht.
- 12. Sicherheitsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Signalzweig ein für jeden Zustand sofort die maximal zulässige Dauer eines Regelsignales erkennender Zähler zugeordnet ist, und daß dieser Zähler über eine Abschalteinrichtung für den Fehlerfall mit dem entsprechenden Signalzweig verbunden ist.
- 13. Sicherheitsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Überwachungseinrichtungen für die Regelsignale mit einer Einrichtung zur U -Werterkennung derart verknüpft ist, daß die Überwachungszeiten in Abhängigkeit gebracht werden von den vorhandenen i/-Uer ten.809830/0359
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