DE2702691A1 - Stosstange, insbesondere fuer ein kraftfahrzeug - Google Patents
Stosstange, insbesondere fuer ein kraftfahrzeugInfo
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Description
- Stoßstange, insbesondere für ein Kraftfahrzeug
- Die Erfindung betrifft eine Stoßstange der im Oberbegriff des Hauptanspruchs angegebenen Art. Bei einer aus der DT-OS 24 57 676 bekannten derartigen Stoßstange ist einer der freien Schenkelbereiche des Hohlprofils mittels Schraubverbindungen mit dem steifen Träger verbunden, während der andere freie Schenkelbereich eingeknüpft ist in eine im Querschnitt etwa U-förmige Aufnahme an dem steifen Träger, die das Ende dieses Schenkelbereichs auf einer Seite hakenartig hintergreifend ausgebildet ist. Die Montage erfolgt in der Weise, daß zunächst dieser andere freie Schenkelbereich in die U-förmige Aufnahme des steifen Trägers eingeführt, dann das Hohlprofil um eine hierdurch gebildete ideelle Schwenkachse geschwenkt und schließlich der erste Schenkelbereich an dem Träger durch Verschrauben festgelegt wird.
- Gegenüber ebenfalls bekannten Konstruktionen, bei denen beide Schenkelbereiche an dem steifen Träger durch Schrauben befestigt sind, bietet diese Ausgestaltung des Stoßfängers bereits den Vorteil einer erheblich einfacheren Montage.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Stoßstangenkonstruktion dieser Art zu schaffen, bei der die Montage weiter vereinfacht ist, wobei zugleich ein unerwünschtes Lösen der Verbindungen zwischen dem Hohlprofil einerseits und dem steifen Träger andererseits, beispielsweise durch Temperaturschwankungen und Toleranzen, in einfacher Weise verhindert werden soll. Die erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist gekennzeichnet durch die im Hauptanspruch angegebenen Merkmale.
- Betrachtet man zur Erleichterung des Verständnisses den bevorzugten Einsatzfall der Erfindung, nämlich als Stoßstange bei einem Kraftfahrzeug, so erfolgt die Befestigung des vorzugsweise aus Kunststoff bestehenden Hohlprofils an dem steifen Träger durch Bewegen des Hohlprofils in Richtung auf das Fahrzeug zu, das bereits mit dem steifen Träger ausgerüstet sein kann. Unter ttitwirkung der zweckmäßigerweise mit Gleitflächen für die Haken versehenen Niederhalter rasten die Haken schließlich in die Einrastöffnungen in dem steifen Träger ein. Insbesondere dann, wenn die Haken nicht an den oberen und unteren Außenwänden des Hohlprofils angeordnet sind, sondern durch zusätzlich zu den äußeren Wänden vorhandene innere Stege des Hohlprofils gebildet sind, ist es nicht möglich, durch Auseinanderziehen der äußeren Wände des Hohlprofils die Verbindungen zwischen diesem irnd dem steifen Träger wieder aufzuheben. Hierzu ist es vielmehr erforderlich, mit einem Werkzeug in den steifen Träger hineinzugehen und von dort aus die Haken aus den Einrastöffnungen hinauszudrücken.
- Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Figuren beschrieben, von denen Figur 1 einen Querschnitt durch die Stoßstange wiedergibt, der bei an ein Fahrzeug angebauter Stoßstange parallel zu einem Längsschnitt durch das Fahrzeug verläuft, während Figur 2 eine Rückansicht der Stoßstange zeigt. Die Figuren 3 und 4 zeigen die in Figur 1 mit III-III und IV-IV bezeichneten Schnittansichten.
- Die wesentlichen Bestandteile der Stoßstange bilden das aus verformbarem ttaterial, beispielsweise einem Kunststoff, bestehende, in Richtung auf den zu schützenden Gegenstand offene Hohlprofil 1 sowie der von dem Hohlprofil zumindest teilweise aufgenommene steife Träger 2, der mittels nicht dargestellter, da an sich bekannter, gegebenenfalls energieverzehrend au9gebildeterHalterungen an dem zu schützenden Gegenstand, hier einem Fahrzeug, befestigt ist. Der steife Träger 2 besitzt horizontal verlaufende obere und untere Schenkel 3 und 4, wobei in diesem Ausführungsbeispiel der obere Schenkel 3 zur Abstützung der oberen äußeren Wand 5 des Hohlprofils 1 dient. Dagegen bildet das Hohlprofil 1 in diesem Ausführungsbeispiel mit seiner unteren äu-Beren Wand 6 eine in Richtung auf die Fahrbahn herabgezogene Schürze.
- Grundsätzlich wäre es möglich, daß auch die untere äußere Wand des Hohlprofils 1 auf dem unteren Schenkel 4 des starren Trägers 2 aufliegt.
- Das Hohlprofil 1 ist mit inneren Haken 7 und 8 versehen, die ihrerseits durch steg- oder rippenartige Naterialfortsätze 9 bzw. 10 gebildet sind. Zusammen mit der jeweils benachbarten äußeren Wand 5 bzw. 6 des Hohlprofils 1 bilden diese Fortsätze gleichsam Aufnahmekammern für Niederhalter 11 und 12 an den Schenkeln 3 und 4 des steifen Trägers 2. Diese Niederhalter dienen dazu, die Haken 7 und 8 in den ihnen zugeordneten Einrastöffnungen 13 und 14 in den Schenkeln 3 und 4 des steifen Trägers 2 zu sichern. Zur Erleichterung der Montage des Hohlprofils 1 auf dem steifen Träger 2 weisen die Niederhalter 11 und 12 außer einem im wesentlichen parallel zu ebene der jeweiligen Einrastöffnung 13 und 14 liegenden Bereich 15 und 16 schräg zu diesen Ebenen weisende Gleitflächen 17 und 18 auf. Die Montage erfolgt also durch Aufschieben des Hohlprofils 1 auf den steifen Tr ger 2 in Figur 1 von links, wobei die Hakenanordnung 7, 8 zunächst auseinandergespreizt und dann unter Mitwirkung der Niederhalter 11 und 12 die Haken zum Einrasten in die ihnen jeweils zugeordneten Einrastöffnungen 13 und 14 gebracht werden.
- Die Niederhalter 11 und 12 können durch Hochbiegen des durch Ausschneiden der Öffnungen 13 und 14 gewonnenen Materials der Schenkel des Trägers 2 gebildet sein. Zweckmäßigerweise sind sie schmaler als die durch die Materialfortsätze 9 und 10 gebildeten Hohlräume, damit Herstellungstoleranzen und unterschiedlichen Dehnungen der Materialien bei Temperaturänderungen auf einfache Weise Rechnung getragen werden kann. Zum Toleranzausgleich umgibt, wie die Figuren 3 und 4 zeigen, die jeweilige Öffnung 13 und 14 den in sie eingerasteten Haken 7 bzw. 8 mit Spiel.
- Wie bereits oben ausgeführt, dient in diesem Ausführungsbeispiel der obere Schenkel 3 des steifen Trägers 2 als Auflage für die obere äußere Wand 5 des Hohlprofils 1. Wie Figur 2 erkennen läßt, ist im Bereich der Öffnung 13 der steife Träger 2 etwas eingezogen, damit er dort Platz bietet für den Haken 7.
- Die Montage des erfindungsgemäßen Stoßfängers ist also insbesondere deshalb besonders einfach, weil sich alle Verbindungen zwischen Hohlprofil 1 und steifem Träger 2 dabei selbsttätig herstellen. Die Aufhebung dieser Verbindungen ist nur mittels eines in den steifen Träger 2 von hinten, d.h. in Figur 1 von rechts her, eingeführten Werkzeugs möglich.
Claims (7)
- ANSPRÜCHE 1Stoßstange für einen zu schützenden Gegenstand, insbesondere ein Kraftfahrzeug, mit einem aus verformbarem Material bestehenden, in Richtung auf den Gegenstand offenen Hohlprofil und einem von dem Hohlprofil zumindest teilweise aufgenommenen steifen Träger mit je einem oberen und unteren Schenkel, an dem das Hohlprofil unter Verwendung von Hakenverbindungen befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (3,4) des steifen Trägers (2) mit Einrastöffnungen (13,14) für den Träger (2) zwischen sich einschließende, aufeinander zu weisende Haken (7,8) an dem Hohlprofil (1) versehen sind und die Schenkel (3,4) des steifen Trägers (2) Niederhalter (11,12) für die eingerasteten Haken (7,8) tragen.
- 2. Stoßstange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Niederhalter (11,12) schräg zur Ebene des jeweiligen Schenkels (3, 4) des steifen Trägers (2) weisende Gleitflächen (17,18) für die Haken (7,8) besitzen.
- 3. Stoßstange nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenazeichnet, daß die Niederhalter (11,12) die Einrastöffnungen (13,14) zumindest teilweise überdecken.
- 4. Stoßstange nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Haken (7,8) durch zusätzlich zu äußeren Wänden (5,6) vorhandene innere Stege (9,10) des Hohlprofils (1) gebildet sind.
- 5. Stoßstange nach Anspruch 4, dadurch gakennzeichnet, daß die inneren Stege (9,10) zusammen mit einer benachbarten oberen oder unteren äußeren Wand (5,6) des Hohlprofils (1) Hohlräume zur Aufnahme der Niederhalter (11,12) bilden.
- 6. Stoßstange nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Schenkel (3) des steifen Trägers (2) eine benachbarte äußere Wand (5) des Hohlprofils (1) abstützt und an den Stellen der Einrastöffnungen (14) eingezogene Bereiche besitzt.
- 7. Stoßstange nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrastöffnungen (13,14) die Haken (7,8) mit dem Toleranzausgleich dienendem Spiel aufnehmen.
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE19772702691 DE2702691C3 (de) | 1977-01-24 | 1977-01-24 | Stoßstange, insbesondere für ein Kraftfahrzeug |
Publications (3)
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Family
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1977
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