DE2702298A1 - Streckreduzierwalzwerk - Google Patents
StreckreduzierwalzwerkInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich allgemein auf Streckreduzierwalzwerke, wie sie beim Herstellen von nahtlosem und geschweißtem Rohr benutzt
werden. Im einzelnen betrifft die Erfindung ein Streckreduzierwalzwerk der im Oberbegriff von Anspruch 1 genannten Art.
Streckreduzierwalzwerke sind allgemein bekannt, und die vorliegende
Erfindung beinhaltet Verbesserungen bezüglich der Gestaltung
solcher Anlagen bzw. Walzwerke im Hinblick auf eine gesteigerte
Betriebswirksamkeit und -leistungsfähigkeit der Anlage. Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht insbesondere in der
Schaffung eines zweckmäßigen Vielfachgerüst-Streckreduzierwalzwerks mit verbesserten Einrichtungen zum abnehmbaren bzw. lösbarer positionsmäßigen Festlegen der einzelnen Walzengerüste.
solcher Anlagen bzw. Walzwerke im Hinblick auf eine gesteigerte
Betriebswirksamkeit und -leistungsfähigkeit der Anlage. Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht insbesondere in der
Schaffung eines zweckmäßigen Vielfachgerüst-Streckreduzierwalzwerks mit verbesserten Einrichtungen zum abnehmbaren bzw. lösbarer positionsmäßigen Festlegen der einzelnen Walzengerüste.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird erfindungsgemäß ein Streckreduzierwalzwerk
mit den im Anspruch 1 genannten Merkmalen vorgeschlagen. Das Streckreduzierwalzwerk enthält einen stabilen, massiven
baulichen Träger, an dem alle einzelnen Walzengerüste aufgehängt sind und der dann, wenn die Anlage für einen Betrieb bereit
ist, als ein Mittel zum positionsmäßigen Halten der Walzengerüste dient. Dieser letztgenannte Vorgang wird einerseits
durch das große Gewicht des Halteträgers und andererseits durch
Klemm- bzw. Spannkräfte unterstützt, die der Träger von einer begrenzten Anzahl von Spanngliedern auf die einzelnen Walzengerüste verteilt. Die Anlage enthält auch eine verbesserte Einrichtung
zum longitudinalen Verspannen einer Reihe von aufeinanderfolgenden Walzengerüsten unter Verwendung einer Kombination von hydraulischen Verspannungszylindern und einer mechanischen Ausfallsicherungseinrichtung. Durch diese Einrichtung können die Vorteile
eines hydraulischen Verspannens ausgenutzt werden, während schwerwiegende Konsequenzen infolge eines ungelegenen Ausfallens des
hydraulischen Drucks vermieden werden. Ein weiteres vorteilhaftes Merkmal besteht in einem verbesserten Mechanismus zum Durchführen eines gleichzeitigen Ankuppelns der einzelnen Walzengerüste an
ihre entsprechenden einzelnen Antriebsmotoren sowie zum Bewirken der entsprechenden Abkupplungsvorgänge dieser Glieder. - 6 -
durch das große Gewicht des Halteträgers und andererseits durch
Klemm- bzw. Spannkräfte unterstützt, die der Träger von einer begrenzten Anzahl von Spanngliedern auf die einzelnen Walzengerüste verteilt. Die Anlage enthält auch eine verbesserte Einrichtung
zum longitudinalen Verspannen einer Reihe von aufeinanderfolgenden Walzengerüsten unter Verwendung einer Kombination von hydraulischen Verspannungszylindern und einer mechanischen Ausfallsicherungseinrichtung. Durch diese Einrichtung können die Vorteile
eines hydraulischen Verspannens ausgenutzt werden, während schwerwiegende Konsequenzen infolge eines ungelegenen Ausfallens des
hydraulischen Drucks vermieden werden. Ein weiteres vorteilhaftes Merkmal besteht in einem verbesserten Mechanismus zum Durchführen eines gleichzeitigen Ankuppelns der einzelnen Walzengerüste an
ihre entsprechenden einzelnen Antriebsmotoren sowie zum Bewirken der entsprechenden Abkupplungsvorgänge dieser Glieder. - 6 -
709843/0578
Beim Herstellen von nahtlosem und geschweißtem Rohr ist es üblich,
das Rohr anfänglich mit einem größeren Durchmesser und mit einer größeren Wandungsdicke als allgemein erwünscht herzustellen
Zu den Fertigstellungsbearbeitungsvorgängen, denen das Rohr vielfach
unterworfen wird, gehört eine größenmäßige Reduzierung in einem Streckreduzierwalzwerk. Dieses besteht in typischer Weise
aus einer Reihe von aufeinanderfolgenden Walz- bzw. Walzengerüsten, die einen progressiv abnehmenden Durchmesser haben und mit
einzelnen Antrieben versehen sind, so daß jedes Walzgerüst mit einer größeren Geschwindigkeit bzw. Drehzahl als das vorherige
Walzgerüst betrieben wird. Der Aufbau ist dergestalt, daß nicht nur der Durchmesser des Rohrs progressiv von Walzgerüst zu Walzgerüst
reduziert wird, sondern das Rohr wird zwischen den Walzgerüsten auch einer gesteuerten Zugbeanspruchung unterworfen, was
zu einer gesteuerten Längung aes Rohrs führt, die über derjenigen liegt, die sich normalerweise bei einer Durchmesserreduzierung
des Rohrs ergibt. Durch passende Beziehungen zwischen der Durchmesserverminderung
und der Längung kann das fertiggestellte Rohr sowohl bezüglich seines Außendurchmessers, als auch bezüglich
seiner Wandungsdicke gesteuert bzw. passend beeinflußt werden.
Da gewöhnlich eine Standardgröße von ankommendem Rohrgut zu Fertigrohren
verschiedener Größen und Wandungsdicken verarbeitet wird, ist es im allgemeinen erforderlich, das Streckreduzierwalzwerk
so einzurichten, daß relativ häufige Umgestaltungen möglich sind. In typischer Weise erfolgt dieses durch ein abnehmbares
Anbringen der einzelnen Walzengerüste in einem Grund- oder Unterbaugebilde. Wenn es erwünscht ist, die Anlage von einer Fertigrohrgröße
zu einer anderen umzustellen, wird die vorhandene Kombination von Walzengerüsten entfernt und durch eine andere
Kombination ersetzt, die für die angestrebte neue Produktion passend ist. Nach der vorliegenden Erfindung werden bezüglich des
Aufbaues eines Streckreduzierwalzwerks Verbesserungen vorgeschlagen, die in erheblichem Maße das Umrüsten der Anlage von einer
Walzgerüstkombination zur anderen erleichtern. Hierdurch ergibt sich eine verbesserte Flexibilität bezüglich der Produktionsplanung,
während gleichzeitig die Abschaltzeit der Anlage auf einem praktischen Minimum gehalten wird. - 7 -
7098Α3/057ίΓ
Es ist ein Mehrfachgerüst-Streckreduzierwalzwerk vorgesehen, bei dem eine Reihe von angrenzenden Walzengerüsten an ihrer Oberseite
an einem massiven Halteträger befestigt ist, der sich über die volle Länge der Anlage über den Oberseiten der einzelnen Walzengerüste
erstreckt. Der Halteträger ist so aufgebaut, daß er mit jedem der Walzengerüste verbunden wird und somit als ein Mittel
zum gleichzeitigen Anheben aller Walzengerüste aus dem Unterbau sowie zum Befördern der Walzengerüste zu dem Vorbereitungsflur
dienen kann. Dieser Halteträger unterstützt wegen seines großen Gewichts in der Arbeitsposition der Walzgerüste deren Festhalten
auf dem Anlagenunterbau. Außerdem dient der Halteträger als ein Mittel, über das eine vertikal nach unten gerichtete Klemm- bzw.
Spannkraft auf die einzelnen Walzengerüste ausgeübt werden kann, wobei die Klemmkraft von einer relativ begrenzten Anzahl von
Hochleistungs-Klemm- bzw. -Spannvorrichtungen herrührt. Wegen
seiner doppelten Funktion als Niederhaltemittel und auch als Hubsowie Tragmittel ermöglicht es der massive Halteträger, daß das
Umrüsten der Anlage sehr schnell und mit großer Leistungsfähigkeit durchgeführt werden kann.
Es ist eine Einrichtung zum longitudinalen Verspannen einer Reihe einzelner Walzengerüste in dem Anlagenunterbau vorgesehen. Diese
Einrichtung weist eine Reihe von hydraulischen Zylinderanordnungen auf, die entsprechend der Ausrichtung von unter Abstand angeordneten
Vorsprüngen an jedem der Walzengerüste angeordnet sind. In Verbindung mit den verschiedenen Hydraulikzylinderanordnungen
ist ein mechanischer Hochleistungsblockierungsmechanismus vorgesehen, der nach dem hydraulischen Verspannen der Walzengerüste
aktiviert wird. Im normalen Betrieb hat das mechanische Verriegelungssystem nur eine Bereitschaftsfunktion. Wenn jedoch ein Ausfall
oder eine Verminderung bezüglich des hydraulischen Klemm-
bzw. VerSpannungsdrucks während des Betriebes der Anlage auftritt,
verhindert das bereitstehende mechanische Verblockungssystem jegliche größere Verlagerung der Walzengerüste, was sonst zu einer
schwerwiegenden Beschädigung der Anlage führen könnte.
Es ist eine vereinfachte Einrichtung vorgesehen, mit der die ein-
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zelnen Walzengerüste beim Umrüsten der Anlage an ihre entsprechen den Antriebsmotoren angekuppelt oder von diesen abgekuppelt werden.
Zu dieser Einrichtung gehört eine gemeinsame Kupplungsstange, die sich über die volle Länge der Anlage erstreckt und die
von einer Reihe von Kurbelhebeln getragen wird. Die Hebelreihe wird gleichzeitig betätigt, und zwar durch Betätigen einer sich
in Längsrichtung erstreckenden Zugstange, so daß die Kupplungsstange dazu veranlaßt wird, sich quer in bezug auf die Walzwerksachse
zu bewegen, um einen AuskuppelVorgang zu bewirken. Da bei einer typischen Anlage abwechselnd obere und untere Antriebseingänge
benutzt werden, erstreckt sich die Kupplungsstange längs der Anlage zwischen den oberen und unteren Antrieben, und sie ist
abwechselnd mit sich nach oben und unten erstreckenden Kupplungsbügeln für einen Eingriff mit den abwechselnden oberen und unteren
Walzwerksantrieben versehen.
Zum Stand der Technik wird auf das US-Patent 748 152 verwiesen, und allgemeine Merkmale bezüglich des Anlagenaufbaues ergeben
sich auch aus den US-Patenten 3 355 923, 3 221 529 und 2 214 279.
Zum besseren Verständnis der obigen sowie weiterer Merkmale und Vorteile der Erfindung wird auf die nachfolgende detaillierte Beschreibung
eines dargestellten Ausführungsbeispiels verwiesen. Es zeigen:
Figur 1 - in Draufsicht ein Streckreduzierwalzwerk mit erfindungsgemäßen
Merkmalen,
Figuren 2 und 3 - Front- und Endansichten der Walzwerksanlage aus den Blickrichtungen der Linien 2-2 und 3-3 aus Figur 1 wobei Figur 3 das Ausgangs- oder Abgabeende der Anlage wiedergibt,
Figuren 2 und 3 - Front- und Endansichten der Walzwerksanlage aus den Blickrichtungen der Linien 2-2 und 3-3 aus Figur 1 wobei Figur 3 das Ausgangs- oder Abgabeende der Anlage wiedergibt,
Figur 4 - in einer Endansicht das Eingangsende der Anlage, wobei zum Aufzeigen bestimmter Details Teile weggebrochen
sind,
Figur 5 - in einer fragmentarischen Draufsicht den Eingangsendabschnitt
der Anlage,
Figur 6 - einen vergrößerten fragmentarischen Querschnitt längs der Linie 6-6 aus Figur 1,
Figur 6 - einen vergrößerten fragmentarischen Querschnitt längs der Linie 6-6 aus Figur 1,
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Figur 7 - einen vergrößerten, fragmentarischen Querschnitt längs der Linie 7-7 aus Figur 6,
J Figur 8 - einen Querschnitt längs der Linie 8-8 aus Figur 1,
'Figur 9 - eine fragmentarische Vorderansicht aus der Blickrichtung
der Linie 9-9 aus Figur 8, wobei zum Aufzeigen bestimmter Details Teile weggebrochen sind,
Figur Io - in einer vergrößerten Endansicht das Ausgangsende der
Anlage aus der Blickrichtung der Linie 1o-1o aus Figur 2,
Figur 11 - in einer fragmentarischen Draufsicht das Ausgangsende
der Anlage und
Figuren 12-15 - fragmentarische Querschnitte längs der Linien 12-12,
13-13, 14-14 und 15-15 aus Figur 11.
Gemäß den Figuren 1,2 und 8 enthält das dargestellte Streckreduzierwalzwerk
ein Fundament bzw. einen Unterbau 1o mit einem Paar langgestreckter, sich in Längsrichtung erstreckender Unterbauträger
11 sowie 12, die unter Bildung eines festen Schweißgebildes
an geeigneten Stellen durch Platten 13-16 miteinander verbunden und von diesen abgestützt sind. Längs der Oberseiten der Unterbauträger
11, 12 erstrecken sich Unterbauschienen 17 sowie 18, von denen eine Vielzahl von Walzengerüsten 19 aufgenommen und abgestützt
werden. Bei der dargestellten repräsentativen Anlage sind bis zu 24 aktive Walzengerüste vorgesehen, obwohl in vielen
Fällen weniger als 24 aktive Gerüste erforderlich sind, wobei in diesem Fall die Gerüste am Austrittsende der Reihe Attrappen sein
können. An jedem Ende des Unterbaus 1o ist ein Endrahmenaufbau 2o, 21 vorgesehen (entsprechend an den Eingangs- und Ausgangsenden)
. Die Endrahmen sind an den Unterbauträgern 11, 12 befestigt und auch durch ein Plattengebilde 22 (Figur 8) in Längsrichtung
verbunden, wobei sich dieses Plattengebilde 22 längs der Rückoder Antriebsseite über die volle Länge des Unterbaues erstreckt.
So bilden die Endrahmen 2o, 21 einen Teil eines festen Unterbau- und Rahmengebildes für die verschiedenen Walzengerüste 19.
Die einzelnen Walzengerüste 19, von denen eines in Figur 8 dargestellt
ist, enthalten Walzwerksgehäuse 23, die entweder als WaI-
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zengehäuse oder als Attrappen ausgebildet sein können. In der Darstellung aus Figur 8 stützen die Gehäuse 23 drei in einer 1Y1
Konfiguration angeordnete Arbeitswalzen 24. Diese Walzen sind mit einander verzahnt und werden durch eine Eingangswelle 25 angetrie
ben, die in einer noch zu beschreibenden Weise mit einem Antriebs system verbunden ist. In typischer Weise ist das nächste folgende
Walzwerksgehäuse umgekehrt, so daß der nächste Satz von Arbeitswalzen entsprechenden einem umgekehrten 1Y1 angeordnet ist. In
bekannter Weise sind die Walzwerksgehäuse 23 allgemein symmetrisch um eine zentrale Achse 26 angeordnet, so daß jedes Walzwerksgehäuse
mit der richtigen Seite nach oben oder nach unten weisend eingebaut werden kann. Die Eingangs- bzw. Antriebswelle
25 für jedes Walzwerksgehäuse ist etwas gegenüber der zentralen Achse 26 des Walzwerksdurchgangs versetzt, so daß sich die Antriebswelle
in der einen Ausrichtung des Gehäuses unter der Durchlauflinie und in der umgekehrten Ausrichtung des Gehäuses
über der Durchlauflinie befindet. Hierdurch können abwechselnde
ehäuse mit hochliegenden und niedrigliegenden Antriebseingängen versehen werden.
Wie es am besten aus den Figuren 8 und 9 ersichtlich ist, besteht das Gehäuse 23 vorteilhafterweise aus zwei symmetrischen Gehäusehälften
27 sowie 28, die gemeinsamen die verschiedenen Stützlager und Antriebszahnräder für die Arbeitswalzen 24 enthalten. Die Gehäusehälften
27, 28 sind miteinander durch eine Vielzahl von durchgehenden Bolzen bzw. Zugankern 29 verbunden. An den Vorder-
und Rückseiten des zusammengebauten Gehäuses befinden sich vier /orsprünge 3o, die sehr genau bearbeitet sind, um die Front- und
Üickseitenebenen des Gehäuses 23 zu bestimmen und die Gesamtdicke des Gehäuses in sehr engen Toleranzen zu halten. In einigen Fällen
kann es erwünscht sein, zum Bilden der Vorsprünge 3o speziell earbeitete Einsätze 31 (Figur 9) zu benutzen. In anderen Fällen
cönnen die Vorsprünge als einstückige Teile der Gehäusehälften 27, 8 ausgebildet sein. In jedem Fall ist es erwünscht, den Mittenereich
der Vorsprünge auszusparen, um die Köpfe und Muttern der uganker 29 aufzunehmen.
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Jedes der Walzwerksgehäuse 23 wird einer Präzisionsbearbeitung unterworfen, um obere sowie untere Stützflächen 32, 33 und angrenzende
seitliche Führungsflächen 34, 35 zu bilden. Diese Stütz·
und Führungsflächen sind in bezug auf die Durchlauflinie 26 des
Walzwerks genau positioniert, so daß dann, wenn das Walzwerksgehäuse in irgendeiner Gehäuseausrichtung auf den Unterbauschienen
17, 18 abgestützt ist, die Gehäuseachse vertikal und transversal genau auf der Durchlauflinie des Walzwerks liegt. In zweckmäßiger
Weise sind die oberen und unteren Enden der Walzwerksgehäuse bei 36 abgeschrägt, um während des Einrichtens eines Walzwerksaufbaues
ein Führen des Gehäuses in seine Position auf den Unterbauschienen 17, 18 zu unterstützen.
Jedes der Walzwerksgehäuse 23 ist an seinen oberen und unteren Enden mit unter Abstand angeordneten vorderen und rückwärtigen
Flanschen 4o, 41 versehen, die einen Raum für die Aufnahme eines noch weiter zu beschreibenden U-förmigen Niederhalterblocks 42
begrenzen. Ein kombinierter Hub- und Niederhalterbolzen 43 erstreckt sich zwischen den Flanschen 4o, 41 und ist mit der zentralen
Achse durch das Walzwerksgehäuse ausgerichtet. Ein langgestreckter Halteträger 44 steht über die entsprechenden Hub-
und Niederhalterbolzen 43 mit jedem der verschiedenen Walzwerksgehäuse 23 in Eingriff. Der Träger erstreckt sich über die volle
Länge des Unterbaurahmens und hat an jedem Ende Vorsprünge 45, 46 (Figuren 5, 11), die sich in Gleit- bzw. Verschiebungseingriff
mit vertikalen Führungen 47, 48 in den entsprechenden eingangs- und ausgangsseitigen Endrahmen 2o, 21 befinden. Gemäß den Figuren
8 und 9 ist der Halteträger 44 für jede Walzengerüststelle mit einem Niederhalterblock 42 versehen, der passend ausgerichtet
ist, um zwischen den unter Abstand angeordneten Gehäuseflanschen 4o, 41 aufgenommen zu werden.
Bei dem dargestellten Aufbau ist der Halteträger 44 vorteilhafter weise in Form eines ziemlich massiven Η-Trägers mit stabilen oberen
sowie unteren Flanschen 49, 5o und einem zentralen vertikalen Steg 51 ausgebildet. An jeder Walzwerksgehäusestelle erstreckt
sich ein Paar von langgestreckten Bolzen 52, 53 an entgegenge-
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setzten Seiten des zentralen Stegs 51 verschiebbar durch die Flansche 49 sowie 5o, wobei jedes Bolzenpaar an seinem unteren
Ende mit einem Niederhalterblock 42 in Eingriff steht. Die unteren Teile der Bolzen 52, 53 sind von mit Flanschen versehenen
Buchsen bzw. Hülsen 54 umgeben, die mit der oberseitigen Oberfläche
des Niederhalterblocks in Eingriff stehen. Stabile Druckfedern 55 umgeben die oberen Teile der Bolzen 52, 53. Diese Druck
federn 55 werden zwischen dem oberen Trägerflansch 49 und den geflanschten
Buchsen bzw. Hülsen 54 gespannt gehalten. Die Federn 55 drücken normalerweise die Hülsen 54, die Bolzen 52 sowie 53
und die Niederhalterblöcke 42 bis zu von den Bolzenköpfen 56 begrenzten Positionen nach unten. Wenn jedoch der Halteträger 44
zu einer Reihe von zusammengesetzten Walzwerksgehäusen abgesenkt wird, werden die Hub- und Niederhalterbolzen 43 von den sich nach
unten öffnenden Einbuchtungsbereichen 57 der Niederhalterblöcke 42 aufgenommen, um schließlich an den geschlossenen Enden der
Einbuchtungsbereiche zur Anlage zu kommen. Hierbei werden die Niederhalterblöcke relativ zum Halteträger 44 gegen die Wirkung
der Druckfedern verlagert, wenn der Halteträger 44 weiter abgesenkt wird. Wenn sich der Halteträger 44 in Position befindet,
wird demnach die Reihe von Walzwerksgehäusen durch das Gewicht des über die verschiedenen Bolzen 4 3 wirkenden Trägers nach unten
gepreßt. Obwohl der Halteträger 44 in dem dargestellten Anlagenaufbau beträchtlich zu der erforderlichen Niederhalterkraft
für die Walzwerksgehäuse beiträgt, enthält der Aufbau ferner eine begrenzte Anzahl von Niederhalter-Klemm- bzw. -Spannvorrichtungen,
die mit dem oberen Flansch 49 des Halteträgers in Eingriff kommen und diesen stark nach unten drücken, um das nach
unten wirkende Gewicht des Trägers zu unterstützen. Wegen der ihm eigenen Festigkeit und relativen Starrheit des massiven Trägers
44 kann eine begrenzte Anzahl von Niederhalter-Spannvorrichtungen benutzt werden, und die Spann- bzw. Klemmkraft wird durch
den massiven Träger wirksam verteilt. Bei einer repräsentativen Anlage können die Federn 5o jeweils auf beispielsweise etwa
34o,2 kp (75o Ib) vorgespannt sein. Wenn die Klemmkraft aufgebracht
wird, kann diese Kraft auf etwa 567 kp (1 25o Ib) pro Feder gesteigert werden.
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Gemäß den Figuren 2, 3 und 8 enthalten die Klemm- bzw. Spannmittel
der repräsentativen Anlage beispielsweise drei Sätze von Spanngliedern 6o, die jeweils einen stabilen Spannhebel 61 aufweisen,
der bei 62 an dem den Anlagenunterbau bildenden baulichen Schweißgebilde angelenkt ist. Der Spannhebel 61 ist mittels
stabiler bzw. starker Fluidzylinderanordnungen 63, die mit den Spannarmen über längliche Arbeitsstangen 64 verbunden sind, zwischen
Klemm- bzw. Spann- und Freigabepositionen verschwenkbar. Wie es beispielsweise in Figur 3 dargestellt ist, sind die Spannarme
61 allgemein horizontal ausgerichtet, wenn sie auf den Halteträger 44 nach unten drücken. Die Spannarme 61 werden zu einer
allgemein vertikalen und gestrichelten Position geschwenkt, um den Halteträger zum Entfernen der Walzwerksgehäuse freizugeben.
Insbesondere gemäß Figur 2 ist eine repräsentative Anlage an jedem Ende und in der Mitte mit Klemm- bzw. Spannbaugruppen versehen.
Dieses dient in Verbindung mit dem relativ großen Gewicht des Trägers zum Herstellen eines höchst zuverlässigen und wirksamen
vertikalen Klemm- bzw. Spannvorgangs der verschiedenen Walzwerksgehäuse.
Die Walzwerksgehäuse können mittels des Halteträgers 44 hochgehoben
und niedergehalten werden, je nach dem, welcher Vorgang erwünscht ist. Damit die Walzwerksgehäuse angehoben werden können,
ist jeder der Niederhalterblöcke 42 mit einem Hubbolzen 7o versehen, der quer in den nach unten vorstehenden Schenkeln des Niederhalterblocks
42 sitzt. Die Hubbolzen 7o, welche vorzugsweise mit gewölbten Aussparungen zum Aufnehmen der Gehäusebolzen 43
versehen sind, werden verschiebbar in den Niederhalterblöcken 42 aufgenommen und sind vorteilhafterweise über eine Kette 72 dauerhaft
mit dem Halteträger 44 verbunden. Wenn der Träger 44 in eine Position auf einer zusammengesetzten Gruppe von Walzwerksgehäusen
23 abgesenkt ist, werden die entsprechenden Hubbolzen 7o so eingesetzt, daß dann, wenn der Träger danach angehoben wird, die gesamte
Gruppe von Walzwerksgehäusen durch gegenseitigen Eingriff der Bolzen 7o und 43 abgehoben wird. Die gewölbten Aussparungen
71 in den Hubbolzen kommen während des Anhebens in Eingriff mit den Gehäusebolzen 43, um die Hubbolzen wirksam in ihrer Position
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festzulegen. Um ein Gehäuse von dem Halteträger 44 zu lösen, ist es lediglich erforderlich, den oder die entsprechenden Hubbolzen
abzuziehen und den Träger hochzuheben. Um das Anheben des Trägers zu erleichtern, kann er mit geeignet positionierten U-förmigen
Bolzen 73 (Figur 2) versehen sein, die von einem passenden Kran mittels einer Schlinge erfaßbar sind.
Während sich eine gegebene Walzwerkseinrichtung im Betrieb an der Produktionslinie befindet, kann eine passende Walzwerkskombination
für die nächste Produktionsfolge an dem Vorbereitungsflur zusammengesetzt werden. Wenn zwei oder mehr Halteträger 44 vorgesehen
sind, kann die neue Walzwerkskombination bereits so eingerichtet
werden, daß sich ihr Kälteträger in der entsprechenden Position befindet und alle ihre Hubbolzen 7o festgelegt sind. Um
die Anlage auf ein neues Produktionserfordernis umzustellen, ist es nur erforderlich, die Walz- bzw. Walzengerüste von dem
Unterbau loszuklemmen und abzukuppeln (durch noch zu beschreibende Mittel) , die vertikalen Niederhaltespannglieder 6o zu lösen
und den Halteträger 44 mit einem geeigneten Kran sowie einer Schlinge abzuheben, wie es gestrichelt in Figur 2 dargestellt
ist. Diese Baugruppe kann dann weggetragen und auf dem Vorbereitungsflur abgesetzt werden, wo der Kran mit der vorbereiteten
neuen Walzwerkskombination verbunden werden kann, die schnell zu ihrer entsprechenden Position getragen und in das Unterbaugebilde
abgesenkt, eingespannt sowie angekuppelt wird. Diese gesamte Arbeitsfolge kann in einer in praktischem Sinne minimalen Zeit
durchgeführt werden. In einigen Fällen muß es nicht erforderlich sein, während eines Walzwerkswechsels alle Walzengerüste 19 abzunehmen.
In solchen Fällen werden ausgewählte Hubbolzen 7o einfach aus den Niederhalterblöcken 42 gezogen, bevor der Halteträger 44
angehoben wird. Die abgelösten Walzengerüste verbleiben in ihrer Position, während diejenigen Walzengerüste, deren Hubbolzen 7o
noch angeschlossen sind, abgehoben werden.
In Übereinstimmung mit bekannten Prinzipien ist es erwünscht, die gesamte Reihe von Walzengerüsten in Längsrichtung zu verspannen,
ο daß die Walzengerüste von einem bis zum anderen Ende der An-
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lage dicht und fest aneinandergereiht sind. Zu diesem Zweck befindet
sich am stromaufwärts gelegenen oder Eingangsende der Anlage (siehe Figur 5) eine Vielzahl von Druckkissen bzw. -puffern 8o,
die an der Endrahmenplatte 81 angebracht und genau mit den bearbeiteten Vorsprüngen 3o der Walzengerüste 19 ausgerichtet sind.
Die gesamte Gruppe der 24 Walzwerksgehäuse wird durch vier Hydraulikzylinderanordnungen
82 unter Druck gesetzt, die an der Endrahmenplatte 83 am Ausgangsende angebracht sind (Figur 11).
Die Basisenden der Zylinder 82 sind an der Innenseite der Platte 83 befestigt, und die Stangenenden der Zylinderanordnungen erstrecken
sich nach vorne, wobei sie mit Puffern 84 versehen sind, die mit den Vorsprüngen 3o des Walzwerksgehäuses 19 am Ausgangsende
in Eingriff kommen. Nachdem alle Walzwerksgehäuse durch den Halteträger 44 abgesenkt worden sind, werden die vier Hydraulikzylinderanordnungen
82 im Sinne eines Ausfahrens betätigt, wobei die vier Vorsprünge 3o des letzten Walzgerüstes gedrückt und hierdurch
alle Walzgerüste über die ausgerichteten Reihen von Vorsprüngen 3o zusammengedrückt werden. Zweckmäßigerweise sind die
Vorsprünge entsprechend vorbestimmter enger Dickentoleranzen der Walzwerksgehäuse bearbeitet (beispielsweise plus Null bis minus
o, 15 mm bzw. 6 mils), so daß der maximale Toleranzbereich für die gesamte Reihe von 24 Walzgerüsten sehr klein ist (beispielsweise
etwa 3,2 mm bzw. 1/8 Zoll). Die longitudinale Kompressionswirkung der Zylinderanordnungen 82 führt in Verbindung mit dem vertikalen
Klemm- bzw. Spannvorgang durch den Träger 44 und die Spannglieder 6o dazu, daß die verschiedenen Walzgerüste in dem Unterbau 1o positionsmäßig
sicher festgehalten werden.
Ein vereinfachter und doch zuverlässiger Aufbau ergibt sich durch ein mechanisches Blockieren der verschiedenen Hydraulikzylinderanordnungen
82 für den möglichen Fall eines Wegfallens oder einer weitgehenden Verminderung des hydraulischen Drucks. Zu diesem
Zweck ist eine stabile Blockierungsplatte 9o (Figuren 11-14) in dem Rahmenaufbau für eine vertikal geführte Gleitbewegung angebracht.
Die vordere oder stromabwärts gelegene Seite 91 der Blokkierungsplatte
9o kann verschiebbar an Lagerplatten 92 abgestützt sein, die an den Frontseiten der verschiedenen longitudinalen Hy-
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draulik- bzw. Spannzylinderanordnungen 82 angebracht sind. Die mit den Zylindern festen bzw. verbundenen Lagerplatten 92 sind
ihrerseits mit dem ausgangsseitigen Endrahmenaufbau 21 fest bzw. verbunden, an dem die hydraulischen Betätigungsorgane 82 direkt
angebracht sind. An den Außenseiten der Lagerplatten 92 sind Sei· tenlagerglieder 93 festgelegt, die mit den seitlichen und vorderen
Rändern 94, 95 der Blockierungsplatte 9o in Gleit- bzw. Verschiebungseingriff
kommen und nur eine vertikale Bewegung derselben zulassen.
Insbesondere gemäß Figur 12 ist die Blockierungsplatte 9o mit einer großen zentralen öffnung 96 zum Aufnehmen einer Ausgangsführungshülse
97 versehen. Die Blockierungsplatte 9o ruht normalerweise auf Stützflächen 98 der Unterbauträger 11, 12. Sie kann
jedoch mittels eines Hebels 99 (Figur 13) angehoben werden, der mit einer Welle 1oo verkeilt ist und durch einen Handhebel 1o1
betrieben wird. Die Blockierungsplatte 9o ist mit vier schlüssellochförmigen
Öffnungen 1o2 ausgebildet, deren obere oder enge Bereiche 1o3 groß genug sind, um die Stangenteile 1o4 der hydraulischen
Betätigungsorgane 82 aufzunehmen, während sie wesentlich kleiner als die an den Enden der Stangen der Betätigungsorgane
befindlichen verdickten Druckpuffer 84 sind. Die unteren Bereiche 1o5 der Schlüssellochöffnungen sind groß genug zum Aufnehmen dieser
Druckpuffer 84. Wenn die Blockierungsplatte 9o durch Zurückziehen des Handhebels 1o1 angehoben wird, werden die größeren Bereiche
der Schlüssellochöffnungen mit den Druckpuffern 84 ausgerichtet, und die Betätigungszylinderanordnungen 82 können zum Lösen
bzw. Entspannen der Walzgerüste zurückgefahren werden. Wenn danach ein neuer Stapel bzw. eine neue Reihe von Walzgerüsten positionsmäßig
angeordnet ist und die Betätigungsorgane 82 ausgefahren werden, um eine Klemm- bzw. Spannkraft aufzubringen,
werden die Kompressions- bzw. Druckpuffer 84 über die stromaufwärts gelegene Seite der Blockierungsplatte 9o ausgefahren
(siehe Figur 13). Vorzugsweise ist der Abstand zwischen der Rückseite 1o6 der Druckpuffer und der Frontseite 1o7 der Blockierungsplatte
sehr klein und nur so groß, wie es die zulässigen Herstellungstoleranzen bezüglich der Dicke der Walzgerüste erfor-
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derlich machen. Nachdem die Walzgerüste verspannt sind, kann der Handhebel 1o1 wieder in eine aufrechte Position gebracht werden,
wobei die Blockierungsplatte abgesenkt wird, bis sich der schmale Bereich der Schlüssellochöffnungen hinter den Druckpuffern befindet.
Wenn danach ein Fluiddruckverlust in den Betätigungsorganen 82 auftritt, werden die verspannten Walzgerüste nicht vollständig
freigegeben, sondern nur entsprechend dem kleinen Abstand zwischen den Druckpuffern und der stromaufwärts gelegenen Seite der
Blockierungsplatte gelöst. Dieses ermöglicht ein Anhalten der Anlage ohne ernsthafte Beschädigung ihrer Komponenten.
Es sind Vorkehrungen zum Bewirken eines gleichzeitigen Ankuppelns und Abkuppeins der Vielzahl der Walzgerüste getroffen, um diese
entfernen und austauschen zu können. Der Ankupplungs- und Abkupplungsmechanismus
der Erfindung stellt eine Verbesserung gegenüber dem beispielsweise in dem US-Patent 3 355 923 dargestellten Aufbau
dar. Natürlich hat jedes der Walzgerüste seinen eigenen Motor 1o8 und seine eigene Motorantriebswelle 1o9. Die Antriebswelle 25
der Anlage ist mit einer zurückziehbaren Antriebswelle 11o gekuppelt, die mit einem Untersetzungsgetriebe 112 über eine verschiebbare
Kerbverzahnungskupplung 113 sowie eine Welle 111 verbunden
ist. Am vorderen Ende einer jeden Antriebswelle 11o befindet sich eine Kerbverzahnungskupplung 114, die mit dem kerbverzahnten
Ende der Gehäuseantriebswelle 25 in Eingriff steht. Federn 115 im Inneren der Kerbverzahnungsantriebskupplung 113 dienen
dazu, in bekannter Weise die Kerbverzahnungskupplungen 114
in einen Antriebseingriff mit den Gehäusewellen 25 zu bringen.
Um aie Antriebswellen 11o von den Walzgerüsten 19 zu lösen bzw.
abzukuppeln, werden sie gegen die Wirkung der Federn 115 von den Walzgerüsten abgezogen, bis die Kerbverzahnungskupplung bzw.
Kupplungshülse 114 vollständig von dem kerbverzahnten Ende der Walzwerkantriebswelle 25 getrennt ist. In der Rückwand bzw. dem
Plattengebilde 22 des Unterbaues sind geeignete Öffnungen 116 zum Aufnehmen der Kupplungshülse 114 vorgesehen, damit diese zum
Lösen der Walzgerüste vollständig zurückgezogen werden kann. Um die erwünschte Rückzugbewegung der Wellen 11o durchzuführen, sind
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diese jeweils mit einem Kragen- oder Schulterglied 117 versehen,
die mit Bügeln 118, 119 in Eingriff treten können, welche sich von einer Kupplungsstange 12o nach unten und oben erstrecken. Obwohl
sich der Kupplungsstangenaufbau wirksam über die volle Länge der Anlage erstreckt, muß er nach der vorliegenden Erfindung
nicht eine einzelne durchgehende Stange beinhalten, was vorteilhafterweise auch nicht der Fall ist. Die Stange ist vielmehr
zweckmäßigerweise in eine Vielzahl von Segmenten (in typischer Weise drei) unterteilt, wobei jedes Segment an seinen Enden durch
geeignete Lager 122 (siehe Figuren 6, 14) für eine querverlaufende Gleit- bzw. Verschiebebewegung relativ zum Unterbau abgestützt
wird. Zu diesem Zweck sind alle Platten einer Vielzahl von transversal angeordneten baulichen Platten 123, die einen Teil
des Unterbauschweißgebildes ausmachen, mit einer geeigneten Öffnung
124 für die Aufnahme und horizontale Transversalbewegung der Kupplungsstange 12o versehen. Einige und in typischer Weise weniger
als alle diese Plattenöffnungen sind Gleitstützlagern 122 versehen. + ) mit
Die Bügelglieder 118, 119 können bequemerweise kurze Winkelabschnitte
sein, von denen ein Flansch an der Kupplungsstange 12o angeschraubt und der andere Flansch geeignet ausgespart sind, um
die vorderen Teile der Antriebswellen 11o vor den Kragen 117 zu
umfassen. Wenn dementsprechend die Kupplungsstangensegmente 12o transversal in einer von den Walzgerüsten 19 abweisenden Richtung
bewegt werden, werden die Kragen 117 von den entsprechenden Kupplungsbügeln
118, 119 erfaßt. Dies führt zu der erwünschten Rückzugbewegung
der Antriebswellen und zum Auskuppeln bzw. Lösen der Walzgerüstantriebswelle 25. Zum zeitweiligen bzw. vorübergehenden
Abstützen der gelösten Antriebswelle ist ein Paar von einstellbaren Schrauben 125 unter jeder Antriebswelle angeordnet. Wenn die
Antriebswellen zurückgezogen werden, werden die Kupplungshülsen 114 in eine Position über den abstützenden Schrauben bzw. Bolzen
125 gebracht. Wenn die Hülsen 114 vollständig ausgerückt sind, senken sie sich etwas nach unten auf die Köpfe der Schrauben bzw.
Bolzen 125, wobei sie sich in einer geeigneten Position befinden, um mit der nächsten Gruppe von Walzgerüsten wieder in Eingriff
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gebracht zu werden. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, daß die Anlagenantriebe
zu diesem Zeitpunkt stationär sind.
Zum Zwecke einer Betätigung der Kupplungsstangenabschnitte 12o
stehen diese jeweils nahe jedem Ende mit einem Kurbelhebelarm 13o in Eingriff, der an einer vertikalen Welle 131 befestigt ist,
welche mittels einer Stütze 132 an dem Unterbaugebilde angebracht ist. Am entgegengesetzten Ende der Welle 131 befindet sich ein
zweiter Kurbelhebelarm 133, der mit einer Zugstange 134 schwenkbar
verbunden ist. Die Zugstange, die aus einer Vielzahl von miteinander verbundenen Segmenten bestehen kann, ist am Ausgangsende
des Unterbaues mit einer Betätigungszylinderanordnung 135 verbunden. Gemäß Figur 7 sind die oberen Kurbelhebelarme 133 im
wesentlichen rechtwinklig zu den unteren Kurbelhebelarmen 13o angeordnet.
Der Aufbau dieser Hebel, der Zugstange 134 und des Betätigungsorgans
135 ist dergestalt, daß bei einem Erregen des Betätigungsorgans 135 im Sinne eines Zurückziehens die Zugstange
134 gemäß Figur 7 um eine ausreichende Distanz nach links gezogen wird, um den oberen Kurbelhebelarm 133 über einen Bogen bzw. Winkel
von 3o zu verschwenken, wobei er durch eine zur Zugstange rechtwinklige Position bis zu einer in Figur 7 gestrichelt dargestellten
Position gelangt. Während dieser Bewegung wird die Zugstange 134 etwas in einer Querrichtung verlagert. Diese begrenzte
Querbewegung wird jedoch leicht durch die schwenkbare Anbringung des Betätigungsorgans 135 bei 136 und durch die schwenkbare Verbindung
der Zylinderstange 137 mit der Zugstange bei 138 aufgefangen bzw. ausgeglichen (siehe Figur 15).
Die Bewegung der Kupplungsstangensegmente 12o ist im wesentlichen
beschränkt auf eine Bewegung parallel zu den Achsen der Antriebswellen 11o. Dementsprechend sind die Kurbelhebel 13o mit den
Kupplungsstangen 12o über Rollen 14o verbunden, die von in Längsrichtung
langgestreckten Schlitzen 141 aufgenommen werden. Die Längsstreckung der Schlitze 141 gleicht die leichte longitudinale
Bewegungskomponente der Rollen 14o aus, wenn die Hebel 13o durch ihre normalen Arbeitsbogenbereiche geschwenkt werden. Wenn das
Kupplungsbetätigungsorgan 135 im Sinne eines Ausfahrens erregt
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- 2ο -
wird, so daß die Kupplungsstange 12o zu ihrer vorderen Position
zurückkehren kann, werden alle Antriebswellen 11o mittels der un· ter Federkraft stehenden Kupplungen 113 verlängert bzw. ausgefahren.
Hierdurch kann die kerbverzahnte Kupplung 114 mit den Antriebswellen
25 in Eingriff gebracht werden, sobald die Kerbverzahnungen passend ausgerichtet sind.
Beim Wechseln einer Walzgerüstkombination kann es oft zweckmäßig sein, die Eingangs- und Ausgangsführungshülsen bzw. -büchsen zu
wechseln. Zu diesem Zweck sind die Eingangs- und Ausgangsführungs hülsen bzw. -büchsen 15o, 97 abnehmbar bzw. lösbar in Kragen oder
Ringen 151, 152 aufgenommen, die an den Endrahmengebilden 2o, 21 angebracht sind. Diese Hülsen werden von Rahmen- bzw. Torgliedern
(gates) 153, 154 an Ort und Stelle gehalten, die in den Endrahmen schwenkbar angelenkt und in der Arbeitsposition durch Schwenkbolzen
155, 156 lösbar verriegelt sind. Um die Führungshülsen bzw. -büchsen auszuwechseln, werden die Schwenkbolzen gelöst und abgeschwenkt,
so daß die Rahmen- bzw. Torglieder 153, 154 nach unten
geschwenkt und die Führungshülsen axial aus dem Endrahmen herausgezogen werden können.
Um das Streckreduzierwalzwerk für einen vorgegebenen Produktionsdurchlauf
einzurichten, wird eine Reihe von Walzgerüsten 19 in der passenden Folge auf dem Vorbereitungsflur zusammengebaut.
Allgemein wird eine vollständige Walzfolge eingerichtet, wobei sich an dem stromabwärts gelegenen Ende Attrappen- bzw. Scheingerüste
(dummy stands) in solchen Fällen befinden, wenn nicht die volle Anzahl an Arbeitswalzgerüsten für den jeweiligen Produktionsablauf
erforderlich ist. Die zusammengesetzten Walzgerüste werden dann individuell von den Hubbolzen 7o und U-förmigen
Niederhalterblöcken 42 eines Halteträgers 44 erfaßt, der sich über die volle Länge der Walzgerüstbaugruppe erstreckt.
Zur entsprechenden Zeit wird der Halteträger 44 einfach hochgehoben,
und zwar zusammen mit allen angebrachten Walzgerüsten, und über das Unterbaugebilde der Anlage getragen, wo der Halteträger
44 sorgfältig abgesenkt wird. In diesem Zusammenhang ist darauf
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hinzuweisen, daß die leicht abgeschrägten Enden der Walzgerüste dabei behilflich sind, die einzelnen Walzgerüste in ihre entsprechenden
Positionen auf den Unterbauschienen 17, 18 zu bringen. Wenn schließlich die Walzgerüste auf den Schienen ruhen, sind sie
in vertikaler und transversaler Richtung genau in bezug auf die Schienen 17, 18 positioniert, und zwar durch die Präzisionsbearbeitung
der Flächen 33, 35. Beim Absenken des Trägers werden seine Enden in Schlitze in den Endrahmengebilden 2o, 21 geführt, die
die Enden des Trägers einschließen und aber nicht abstützen.
Wenn die Walzgerüstbaugruppe nunmehr lose auf den Unterbauschienen
17, 18 positioniert ist, werden alle Walzgerüste als zusammenhängendes
Gebilde miteinander verriegelt bzw. blockiert sowie zusammengedrückt, und zwar durch Erregen der vier Betätigungsorgane
82, die von dem Ausgangsendrahmen 21 getragen werden. Wenn diese Betätigungsorgane ausgefahren sind, wird die Blockierungsplatte
9o in ihre Blockierungsposition hinter den Kompressionsbzw. Druckpuffern 84 abgesenkt, um ein unbeabsichtigtes Lösen bzw
Lockern der verschiedenen Walzgerüste zu vermeiden. Nachdem die Walzgerüste in Längsrichtung zusammengedrückt worden sind, werden
die vertikalen Klemmbetätigungsorgane 63 erregt, wodurch der Halteträger 44 gegen die Wirkung der zusammengedrückten Federn 55
nacn unten verlagert wird. Wenn sich die Klemm- bzw. Spannhebel 61 in ihren unteren Grenzpositionen befinden, wird der Halteträger
44 in einer Position unter kleinem Abstand über den Oberseiten der Niederhalterblöcke 42 gehalten. Dementsprechend werden
alle Walzgerüste unter weitgehend gleichen, durch die Kompression der stabilen Federn 55 bestimmten Kräften nach unten gedrückt.
Wenn die Walzgerüste nunmehr an Ort und Stelle festgeklemmt bzw. fixiert sind, kann die Kupplungsstange 12o gelöst bzw. freigegeben
werden, wodurch die kerbverzahnten Kupplungen 114 sich nach vorne bewegen und mit den verschiedenen Antriebswellen 25 in Eingriff
treten können. Die Anlage ist dann für normale Betriebsvorgänge vorbereitet.
Da der Halteträger 44 in einer Position über den Walzgerüsten verbleibt und tatsächlich als Mittel zum Halten derselben dient,
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ist ein nachfolgendes Entfernen der gesamten Walzgerüstbaugruppe
schnell und wirkungsvoll durchführbar, und zwar durch einfaches Freigeben der vertikalen und longitudinalen Klenunkräfte an den
Walzgerüsten, durch Entkuppeln der Antriebe und durch Abheben des Halteträgers 44 von dem Anlagenunterbau mittels eines Krans. Die
soeben abgenommene Baugruppe wird von dem Kran zu dem Vorbereitungsflur getragen, wo eine neue, vorbereitete Baugruppe aufgenommen
wird, um zu der Anlage getragen zu werden. Die gesamte Auswechselfolge kann mit einer minimalen Produktionsunterbrechung
der Rohranlage erfolgen. Dies ist natürlich besonders wichtig, wenn das Rohr auf einer kontinuierlichen Basis hergestellt wird,
wie in einer kontinuierlichen Stumpfschweißanlage oder einer kontinuierlichen
elektrischen Schweißanlage.
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Claims (13)
1.j Streckreduzierwalzwerk mit einem Unterbau, mit einer Vielzahl
von einzelnen Walzengerüsten, die von dem Unterbau in abnehmbarer Weise aufgenommen werden, mit Walzwerksantriebsmitteln,
mit Mitteln zum Einspannen der Walzengerüste in dem Unterbau und mit Mitteln zum Ankoppeln der Walzengerüste an die Antriebsmittel,
dadurch gekennzeichnet, daß die Einspannmittel einen stabilen, relativ starren Halteträger (44) aufweisen,
der sich über den Oberseiten aller Walzengerüste (19) erstreckt und diese nach unten gegen den Unterbau (1o) drückt,
ferner Mittel (42, 43, 7o), die die Walzengerüste (19) einzeln mit dem Halteträger (44) verbinden, außerdem Mittel (73) zum
Abheben des Halteträgers (44) von dem Unterbau (1o) zusammen mit den einzeln angeschlossenen Walzengerüsten (19) zum Zwecke
einer Walzwerksveränderung und Mittel (45, 46, 47, 48, 6o) zum Sichern bzw. Festlegen des Halteträgers (44) über den
Walzengerüsten (19).
2. Walzwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel
einzelne sowie von dem Halteträger (44) getragene Niederhalterblöcke (42) aufweisen, die sich einzeln auf
den Walzengerüsten (19) abstützen können, wobei einzelne Federmittel
(55) die einzelnen Niederhalterblöcke (42) mit dem Halteträger (44) verbinden und auf die Niederhalterblöcke (42)
eine nach unten gerichtete Kraft ausüben, wenn sich der Halteträger (44) in der Arber.tsposition in dem Unterbau (1o) befindet.
3. Walzwerk nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Niederhalterblöcke
(42) eine allgemein umgekehrt U-förmige Konfiguration haben und an ihren sich nach unten öffnenden Einbuchtungsbereichen
(57) mit entsprechenden Walzengerüsten (19) in
-
7 —
ORIGINAL INSPECTED
Eingriff treten können, wobei Walzengerüst-Aufnahmeelemente (7o) von unteren Endabschnitten der Niederhalterblöcke (42)
getragen werden und mit den Walzengerüsten (19) in Eingriff bringbar sind, um diese mit dem Halteträger (44) abzuheben.
4. Walzwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wal· zengerüst-Aufnahmeelemente abnehmbare Bolzen (7o) aufweisen,
die in sich nach unten erstreckenden Schenkelteilen der Niederhalterblöcke (4 2) verschiebbar aufgenommen werden.
5. Walzwerk nach einem der Ansprüche 1-4, gekennzeichnet durch eine begrenzte Vielzahl von Klemm- bzw. Spanngliedern (6o),
die in begrenzten, voneinander weit entfernten Bereichen in Abwärtsrichtung auf die Halteträger (44) einwirken bzw. diese
nach unten drücken.
6. Walzwerk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemm- bzw. Spannglieder (6o) Hebel (61) aufweisen, die an dem
unterbau (1o) angelenkt und zwischen Klemm- bzw. Spannpositionen in Eingriff mit dem Halteträger (44) sowie Freigabepositio
nen bewegbar sind, wobei in den Freigabepositionen der Halteträger (44) und die Walzengerüste (19) durch Abheben bzw.
Hochheben entfernt werden können.
7. Walzwerk nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Sichern des Halteträgers
(44) vertikale, in dem Unterbau (1o) befindliche Führungsmittel (47, 48), die mit Endbereichen (45, 46) des Trägers
(44) in Eingriff treten können, und klemm- oder spanngliedartige Mittel (6o) aufweisen, die den Halteträger (44)
nach unten in die Führungsmittel (47, 48) drücken.
8. Walzwerk nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß der Unterbau (1o) sich nach oben erstreckende Endgebilde
(2o, 21) zum Abgrenzen einer Reihe von unabhängigen Walzengerüsten (19) hat, daß an einem der Endgebilde Fluidbetätigungsmittel
(82) angebracht sind, die bei einer verlängernden bzw.
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ausfahrenden Erregung unter Fluiddruck die Walzengerüste (19) gegen das entgegengesetzte Endgebilde drücken, und daß Blokkierungsmittel
(9o) im erregten und ausgefahrenen Zustand der Betätigungsmittel (82) für ein mechanisches Begrenzen einer
Rückzugbewegung der Betätigungsmittel (82) sorgen.
9. Walzwerk nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungsmittel
eine Vielzahl von hydraulischen Betätigungsorganen (82) mit Körperteilen und Stangenteilen (1o4) aufweisen,
wobei die Stangenteile der entsprechenden Betätigungsorgane (82) verdickte Endabschnitte (84) für einen Eingriff
mit den Walzengerüsten (19) haben, und daß die Blockierungsmittel ein plattenartiges Glied (9o) aufweisen, das relativ
zu den Betätigungsorganen (82) vertikal bewegbar angebracht und zu einer Blockierungsposition zwischen den Körperteilen
und den verdickten Endabschnitten (84) der Betätigungsorgane (82) bewegbar ist, um eine Rückzugbewegung der Betätigungsorgane (82) zu begrenzen.
10. Walzwerk nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
Platte (9o) eine Vielzahl von schlüssellochähnlichen öffnungen (1o2) aufweist, deren enge Bereiche (1o3) zum Aufnehmen
der Stangen (1o4) geeignet und aber zu schmal zum Aufnehmen der verdickten Enden (84) sind, während die größeren Bereiche
(1o5) der öffnungen (1o2) zum Aufnehmen der verdickten Endabschnitte
(84) geeignet sind.
11. Walzwerk nach einem der Ansprüche 1-1o, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Kupplungsstange (12o) an dem Unterbau (1o) angebracht
ist und sich in Längsrichtung desselben erstreckt, daß die Mittel zum Kuppeln an der Kupplungsstange (12o) befindliche
Mittel (118, 119) enthalten, die mit einer Vielzahl von Walzwerkantriebskupplungen in Eingriff treten können und
bei einer Querbewegung der Kupplungsstange (12o) arbeiten, um die Kupplungen in Eingriff oder außer Eingriff zu bringen,
daß die Mittel zum Kuppeln ferner eine Vielzahl von an dem Unterbau (1o) angebrachten Kurbelhebeln mit ersten Armen
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27C2298
(13o) haben, die mit der Kupplungsstange (12o) in Eingriff
treten können, und daß die Mittel zum Kuppeln eine Betätigungsstange (134) aufweisen, die sich in Längsrichtung des
Unterbaues (1o) erstreckt und die mit zweiten Armen (133)
eines jeden der Kurbelhebel in Eingriff treten kann, um diese gleichzeitig zu verschwenken, und daß sich schließlich die er
sten Arme (13o) der Kurbelhebel in einer allgemeinen Längsrichtung
erstrecken, wodurch eine Schwenkbewegung der ersten Arme (13o) zu einer allgemeinen Querbewegung der Kupplungsstange
(12o) führt.
12. Walzwerk nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß sich die zweiten Arme (133) der Kurbelhebel allgemein in Querrichtung
erstrecken.
13. Walzwerk nach einem der Ansprüche 1-12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kupplungsstange (12o) eine Vielzahl von Segmenten aufweist, die endseitig aneinandergereiht sind und die
sich zusammen über die volle Länge der Anlage erstrecken, wobei für jedes KupplungsStangensegment ein Paar von Kurbelhebeln
und für alle Kurbelhebel eine gemeinsame, sich in Längsrichtung erstreckende Betätigungsstange (134) vorgesehen sind,
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