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DE1280790B - Rohr-Streckreduzierwalzwerk - Google Patents

Rohr-Streckreduzierwalzwerk

Info

Publication number
DE1280790B
DE1280790B DE1963B0072043 DEB0072043A DE1280790B DE 1280790 B DE1280790 B DE 1280790B DE 1963B0072043 DE1963B0072043 DE 1963B0072043 DE B0072043 A DEB0072043 A DE B0072043A DE 1280790 B DE1280790 B DE 1280790B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bridges
swivel
roll
reducing mill
tube stretch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1963B0072043
Other languages
English (en)
Inventor
Guenter Hinsenkamp
William R Scheib
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Blaw Knox Co
Original Assignee
Demag AG
Blaw Knox Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Demag AG, Blaw Knox Co filed Critical Demag AG
Priority to DE1963B0072043 priority Critical patent/DE1280790B/de
Publication of DE1280790B publication Critical patent/DE1280790B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B17/00Tube-rolling by rollers of which the axes are arranged essentially perpendicular to the axis of the work, e.g. "axial" tube-rolling
    • B21B17/14Tube-rolling by rollers of which the axes are arranged essentially perpendicular to the axis of the work, e.g. "axial" tube-rolling without mandrel, e.g. stretch-reducing mills
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B31/00Rolling stand structures; Mounting, adjusting, or interchanging rolls, roll mountings, or stand frames
    • B21B31/08Interchanging rolls, roll mountings, or stand frames, e.g. using C-hooks; Replacing roll chocks on roll shafts
    • B21B31/14Interchanging rolls, roll mountings, or stand frames, e.g. using C-hooks; Replacing roll chocks on roll shafts by pivotally displacing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reduction Rolling/Reduction Stand/Operation Of Reduction Machine (AREA)

Description

  • Rohr-Streckreduzierwalzwerk Die Erfindung betrifft ein Rohr-Streckreduzierwalzwerk mit quer zur Walzrichtung auswechselbaren, im Ständer durch Druckorgane in Arbeitsstellung gehaltenen Walzgerüsten, und mit als Widerlager für die Walzgerüste ausgebildeten, seitlich ausschwenkbaren Aufnahmebrücken.
  • Es wurde. bereits eine Vorrichtung zum Ein- und Ausbauen der Walzgerüste von Reduzierwalzwerken vorgeschlagen, bei welchen sich stets ein Gerüst in Arbeits- und ein zweites gleiches Gerüst in Bereitschaftsstellung befindet. Das Wechseln der Gerüste von der Bereitschafts- in die Arbeitsstellung und umgekehrt erfolgt durch Verschwenken eines symmetrisch ausgebildeten Doppelhebels um eine parallel zur Walzenachse verlaufenden Achse. Die Enden des Doppelhebels sind dabei zur Aufnahme je eines Walzgerüstes eingerichtet. Beim Gerüstwechsel vollzieht der Doppelhebel von der einen, z. B. Bereitschaftsstellung, in die andere Stellung, z. B. Arbeitsstellung, eine Schwenkung um 180°. Damit nach der Schwenkung das Arbeitsgerüst über eine besondere Kupplung mit der Antriebswelle verbunden werden kann, ist dem bekannten Vorschlag zufolge noch vorgesehen, daß die Schwenkachse des Doppelhebels in einer auch einen Teil der Gerüstlagerung übernehmenden Führung senkrecht zur Walzenachse verschieblich ist.
  • Die bekannte Vorrichtung sieht ferner vor, daß auch eine Gruppe dieser doppelarmigen Hebel mit den auf ihnen befindlichen Gerüsten gemeinsam in Arbeits- oder in Bereitschaftsstellung gebracht werden kann.
  • Zum Ein- und Ausbau dieser Walzgerüste ist es erforderlich, die Verschiebebewegung eines Gerüstes bzw. einer Gerüstgruppe mittels eines von einem Elektromotor angetriebenen mehrteiligen Hebelsystems zu bewerkstelligen.
  • Wenngleich bei der bekannten Vorrichtung das Überführen der Walzgerüste von der Bereitschafts- in die Arbeitsstellung oder umgekehrt mittels doppelarmiger Hebel relativ einfach gelöst zu werden vermochte, ist jedoch andererseits nicht zu verkennen, daß die Doppelhebel einen recht großen Schwenkbereich haben, der seinerseits großen Bauraum erfordert. Bauraum steht aber gerade in Walzwerken nur in bedingtem Maße zur Verfügung, da er recht teuer ist und jeder Walzwerkskonstrukteur daher bestrebt, wenn nicht sogar gehalten ist, mit einem Minimum an Bauraum auszukommen.
  • Darüber hinaus ist auch das zum Andruck des Walzgerüstes in der Arbeitsstellung erforderliche Hebelsystem recht aufwendig. Es unterliegt zudem relativ hohem Verschleiß, weil alle Gelenkpunkte dieses umfänglichen Systems ständig hoch belastet sind.
  • Ferner ist eine Vorrichtung zum Ein- und Ausbau der Walzgerüste von Walzwerken vorgeschlagen worden, bei welchen die Walzgerüste in der Arbeitsstellung unter 45° zur Horizontalen geneigt angeordnet sind.
  • Unterhalb des in der Arbeitsstellung befindlichen Walzgerüstes ist eine in Walzrichtung verlaufende Traverse angeordnet, an welcher eine der Gerüstanzahl entsprechende Anzahl von Plattformen drehbar aasgelenkt sind. Auf jeder dieser Plattformen befindet sich ein auf Rollen verfahrbares Walzgerüst. Zur Sicherung sowie zur Gewichtsentlastung des unter Schräglage in der Arbeitsstellung befindlichen Walzgerüstes ist jede Plattform mit einem Sicherungsmittel, z. B. einem plattformfesten Haken, versehen.
  • Jede Plattform läßt sich mit dem auf ihr angeordneten Walzgerüst über ein an der Plattform-Unterseite angeordnetes Kniehebelsystem aus der Arbeitsire die Bereitschafts- bzw. Wechselstellung überführen.
  • Walzgerüste dieser Art sind in der Regel recht voluminös und daher auch meist schwer gebaut. Durch das Eigengewicht der Walzgerüste werden die Plattformgelenkpunkte bereits in nicht unerheblichem Maße belastet. Diese Belastung steigert sich beim Walzbetrieb noch in beträchtlichem Umfang, da die Plattformgelenkachsen in Walzrichtung verlaufen. Die Folge von dieser außerordentlichen Belastung ist ein hoher Verschleiß, unter dem sodann auch die Güte des Walzgutes zu leiden hat, da die Plattformgelenkpunkte wesentlxch@ die Lage der Gerüste mitbestimmen.
  • Demgegenüber hat sich die vorliegende Erfindung die Aufgabe gestellt, die bekannten Vorrichtungen weiter auszugestalten und fortzubilden, ohne indes aber auch deren Nachteile zu übernehmen.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe im wesentlichen dadurch gelöst, daß die Widerlager aus festen Aufnahmebrücken uiid' zwischen diesen,-angeofdneten, durch Hydraulikzylinder angetriebenen Schwenkbrücken bestehen.
  • In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung istvorgesehen, daß-die festen Aufnahmebrücken und die Schwenkbrücken mit die Zentrierung der Walzgerüste bewirkenden.prismenartigen Aufnahmeleisten versehen sind.
  • Vervollkommnet wird die vorgeschlagene Erfindung schließlich - noch- dadurch, daß die Schwenk-Brücken mit durch Hydraulikzylinder betätigten Riegelbolzen versehen sind.
  • Mit der vorgeschlagenen Erfindung gehen mannigfache Vorteile einher:,*--.
  • Die prismatisch, ausgebildeten Aufnahmeleisten sind im Rahmen des Walzwerkes fest angeordnet und dienen der Fixierung der Walzgerüste. Da sie keine beweglichen Teile, enthalten, sind sie praktisch verschleißfrei. Unabhängig hiervon lassen sich die Aufnahmeleistenbei Bedarf leicht auswechseln.
  • Zwischen den festen sind" jeweils kraftbetätigte Schwenkbrücken angeordnet, die beim Gerüstwechsel die Walzgerüste aus der Arbeitsstellung in die Wechselstellung überführen. Dies bedeutet, daß die Gelenk- bzw. Lagerstellen der Schwenkbrückeü lediglich beim' Schwenken - und nicht beim Walzvorgang selbst# belastet sind: Die Belastung ist demzufolge nur immer relativ kurz, so daß sich der mechanische Verschleiß dieser Teile in äußerst erträglichen Grenzen bewegt.
  • Darüber hinaus hat eine derartige Ausbildung den bedeutenden Vorteil, ,daß jede Schwenkbrücke nur das Gewicht des ihr zugeordneten Gerüstes beim Wechsel aufzunehmen -hat und nicht etwa die beim Walzen auftretenden Kräfte, was sich in baulichkonstruktiver Hinsicht- insofern günstig auswirkt, als die Schwenkbrücken weniger kompakt und materialaufwendig ausgebildet werden können.
  • Von Vorteil wirkt-sich zudem auch der in jeder Schwenkbrücke vorgesehene Riegelbolzen aus, weil durch diesen auf recht einfache Art und Weise eine Fixierung bzw. gefahrlose Verbindung des zu wechselnden Gerüstes mit der zugehörigen Schwenkbrücke erfolgt. Das In- und Aüßereingriffbringen der Riegelbolzen erfolgt in vorteilhafter Weise durch kraftbetätigte Mittel, die für das ganze Walzwerk von nur einer Bedienungsperson manipuliert werden können.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Dabei zeigt F i g. 1 eine Stirnansicht des geschlossenen Walzwerksständers mit einem Teil des Antriebes, F i g. 2 die gleiche Ansicht wie nach F i g. 1, jedoch den Walzwerksständer in geöffnetem Zustand während der Abgabe eines Walzgerüstes, F i g. 3 a einen Schnitt durch den Walzwerksständer entlang der Linie A-B der F i g. 1, F i g. 3 b eine Ansicht in Richtung des Pfeiles E in F i g. 1, F i g. 4 einen Teilschnitt durch die Schwenkvorriehtung nanh F-i g: 1 und Z in, Betiiebsstellüng;-' F i g. 5 den gleicher Teilschnitt wie in F i g. 4, jedoch mit in Schwenkstellung befindlichen Schwenkbrücken,-F i g. einen Schnitt entlang _,41er Linie C-D # in F i g. 4,. ._ y _ _. . ___ - .
  • F i g. 7 einen Teilschnitt durch die in Betriebsstellung befindliche Schwenkvorrichtung in anderer Ausbildungsform; und schließlich F i g. 8 den gleichen Teilschnitt wie in F i g. 7, jedoch mit in Schwenkstellung befindlicher Schwenkvorrichtung.
  • In dem in den F i g 1 und 2 in Vorderansicht dargestellten Walzwerksbett eines Streckreduzierwalzwerkes sind hintereinander eine größere Anzahl von Walzgehäusen 1 angeordnet, in denen jeweils drei angetriebene Walzen 2 a, 2,b, 2 c um l20° versetzt gelagert sind. Der Antrieb für den in F i g. 1 dargestellten Walzensatz, dessen horizontal gelagerte Walze 2 a ihren Antrieb durch die Antriebswelle 4 a erhält, ist innerhalb des Walzgehäuses verzweigt und mittels der gestrichelt eingezeichneten Kegelräder auf die Walzen 2 b, 2 c übertragen. Die Antriebswelle 4 a erhält ihr Drehmoment von einem, nicht dargestellten Getriebe und einem Motor. Da die einzelnen Walzensätze in bekannter Weise dicht aufeinanderfolgend angeordnet sind, ist es erforderlich, die Antriebs= motoren gestaffelt anzuordnen.
  • Für jedes zweite Walzgehäuse, welches gegenüber dem vorangehenden oder folgenden Walzgehäuse um 18.0° versetzt- ist,. ist ebenfalls auf Grund der dichten Aufeinanderfolge eine gestaffelte Anordnung der Antriebswelle 4 b des Getriebes 5 b und der Antriebsmotoren 5 d erforderlich.
  • In F i g. 2 sind für die Antriebswellen 4 a, 4 b die Ein- und Ausrückvorrichtungen 11 mit ihren Antrieben 12 gezeigt, die zum Ein- und Ausrücken dei Schiebemuffen 13,14 zum Kuppeln der Abtriebswellen mit den Antriebszapfen der Walzgehäuse dienen.
  • In F i g. 1 ist das Walzgehäuse 1 auf der feststehenden Aufnahmebrücke 3 a gelagert, die ihre Zentrier rung durch die Schrägfläche 3 c erhält. Diese Schrägflächen dienen zugleich zur Abfuhr des beim Walzen entstehenden Sinters. Als Auflager dienen, wie aus F i g. 3 b ersichtlich, prismenartige Aufnahmeleisten 7, durch die eine genaue Justierung und Zentrierung der Walzgehäuse 1 gewährleistet wird.
  • Die Halterung der Walzgehäuse 1 geschieht durch Druckvorrichtungen 8, deren Druckstück 8 a ebenfalls mit prismenartigen Leisten versehen ist, um eine. Zentrierung der Walzgehäuse 1 zu ermöglichen. Die Druckstücke 8 a gleiten in den Druckvorrichtungen B. Als Antriebsvorrichtung dienen Hydraulikzylinder 8 b (F i g. 3 a), die mit feststehenden Plungerkolben 8 c zusammenwirken.
  • Die Druckvorrichtungen 8 sind in der Traverse 9 angeordnet, die um die horizontale Achse 10 (F i g. 2) hochschwenkbar ist.
  • Als Schwenkantrieb für die Traverse 9 (F i g. -1 und 2) dient ein um eine Achse 15 schwenkbarer Hydraulikzylinder 16, dessen Kolbenstange 17 an dem Auflagestück 9 a der Traverse 9 angreift. In geschlossener Stellung ist, wie aus F i g. 1 ersichtlich, der Verriegelungsbolzen 18, der um eine Achse 19 drehbar ist, in eine im Auflagestück 9 a der Traverse 9 vorhandenen Bohrung eingeschoben und durch einen Riegelbolzen 20 verriegelt. Das Auflagestück 9 a der Traverse 9 liegt in geschlossener Stellung auf dem Aufnahmebock 3 b auf, der fest mit dem Untersatz 3 des Walzwerkrahmens verbunden ist.
  • Die Antriebsvorrichtung für den Riegelbolzen ist in der Zeichnung nicht dargestellt. Es kann ein Druckmittel- oder ein elektromotorischer Antrieb für den Riegelbolzen 20 vorgesehen sein.
  • Zum Auswechseln der Walzgehäuse 1 dienen die Schwenkbrücken 6, die einzeln für jedes Walzgehäuse 1 ausgebildet sind. Jede Schwenkbrücke 6 ist um die horizontale Achse 21 hochschwenkbar (F i g. 2). Als Antrieb zum Schwenken dient ein um eine Achse 22 drehbarer Hydraulikzylinder 23, dessen Kolbenstange 23 a unmittelbar an der Schwenkbrücke 6 angreift. Der Hydraulikzylinder 23 ist unterhalb der Schwenkbrücke angeordnet, so daß er beim Ausschwenken nicht stört.
  • Jede Schwenkbrücke 6 ist, wie aus F i g. 3 a hervorgeht, innerhalb der zugehörigen feststehenden Aufnahmebrücke 24 frei beweglich. Mit seiner muldenförmigen Auflage 6 a untergreift die Schwenkbrücke jedes der Walzgehäuse 1.
  • Die Verbindung zwischen der Schwenkbrücke 6 und dem Walzgehäuse 1 wird durch eine besondere Riegelvorrichtung hergestellt (F i g. 4, 5 und 6), die aus einem Riegelbolzen 25 gebildet ist, der von einem Hydraulikzylinder 26 angetrieben wird. Der Riegelbolzen ist in einem Gehäuse 25 a geführt, welches einen Durchbruch 25 b aufweist. An jedem Walzgehäuse 1 sind zwei Ansätze 1 a,1 b vorhanden, die eine Bohrung aufweisen. Wie aus F i g. 5 hervorgeht, ist die Anordnung so getroffen, daß durch Betätigung des Hydraulikzylinders 26 der Riegelbolzen 25 so weit vorgeschoben werden kann, daß er den Ansatz 1 a oder 1 b des Walzgehäuses 1 durchsetzt und in der Bohrung des Gehäuses 25 a noch ein Widerlager findet. Nachdem das Walzgehäuse 1 auf den Aufnahmewagen oder die sonstige Aufnahmevorrichtung abgesetzt ist, wird der Riegelbolzen 25 wieder ausgerückt, und die Verbindung zwischen Walzgehäuse 1 und Schwenkbrücke 6 ist damit gelöst.
  • Wie insbesondere aus F i g. 3 a, 3 b hervorgeht, besteht die Traverse 9 aus den Traversenbügeln 9 b und dem diese verbindenden Längsholm 9 c. Im Längsholm 9 c sind die Druckvorrichtungen 8 zum Anpressen der Walzgehäuse 1 angebracht.
  • Wenn gemäß F i g. 2 das abzugebende Walzgehäuse 1 mittels der Schwenkbrücke 6 in die Lage außerhalb des Walzwerksbettes geschwenkt ist, wird es auf einen Aufnahmewagen 27 abgesetzt, der parallel zur Walzrichtung längsverschieblich ist. Es können auch mehrere hintereinander angeordnete Aufnahmewagen 27 vorhanden sein. Der Aufnahmewagen 27 ist mit einer Aufnahmemulde 27 a versehen, in welche das Walzgehäuse 1 genau hineinpaßt. Nachdem die Aufnahmewagen 27 mit den abgegebenen Walzgehäusen parallel zur Walzrichtung weggefahren sind, werden die in Bereitschaft stehenden Walzgehäuse mittels der Zuführwagen 28 quer zur Walzrichtung bis an das Walzwerksbett herangefahren und dort von den Schwenkarmen aufgenommen. Zur Bewegung der Zuführwagen 28 sind hydraulische Antriebe 29 vorgesehen. Die Zuführwagen 28 sind ferner mit Aufnahmemulden 28 a ausgerüstet, in die die Walzgehäuse 1 passen.
  • Die Verbindung zwischen den Walzgehäusen 1 und den Schwenkbrücken 6 kann nach einem weiteren Ausführungsbeispiel auch so getroffen sein, daß (F i g. 7) in der Betriebsstellung ein mittels eines Ansatzes 1 a des Walzgehäuses 1 befestigter Bolzen 1 c von einem gabelartigen Ansatz 6 c der Schwenkbrücke 6 halbschalenförmig umfaßt ist. Beim Ausschwenken der Schwenkbrücke 6 (F i g. 8) verläuft die Öffnung des halbschalenförmigen Ansatzes 6 b der Schwenkbrücke 6 senkrecht nach oben, so daß das Walzgehäuse 1 mit seinem Bolzen 1 c durch Anheben aus dem gabelförmigen Ansatz 6 b herausgelöst werden kann.
  • Hierbei ist es vorteilhaft, wenn der Aufnahmewagen 27 für die abzugebenden Walzgehäuse sowie der Zuführwagen 28 für die einzusetzenden Walzgehäuse mit einer Hubvorrichtung ausgerüstet sind, die ein Anheben der Aufnahmemulden 27 a und 28 a ermöglicht. Wie aus den F i g. 7 und 8 ferner hervorgeht, sind auch in diesem Fall die Walzgehäuse 1 mit doppelseitigen Ansätzen 1 a,1 b und entsprechenden Bolzen 1 c,1 d versehen, die es gestatten, die Walzgehäuse beliebig wechselseitig anzuordnen, so daß eine um 180° versetzte Lage der einzelnen Walzen zueinander erzielt wird.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Rohr-Streckenreduzierwalzwerk mit quer zur Walzrichtung auswechselbaren, im Ständer durch Druckorgane in Arbeitsstellung gehaltenen Walzengerüsten, und mit als Widerlager für die Walzengerüste ausgebildeten, seitlich ausschwenkbaren Aufnahmebrücken, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Widerlager aus festen Aufnahmebrücken (3 a) und zwischen diesen angeordneten, durch Hydraulikzylinder (23) angetriebenen Schwenkbrücken (6) bestehen.
  2. 2. Rohr-Streckenreduzierwalzwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die festen Aufnahmebrücken (3a) und die Schwenkbrücken (6) mit die Zentrierung der Walzengerüste (1) bewirkenden prismenartigen Aufnahmeleisten (7) versehen sind.
  3. 3. Rohr-Streckenreduzierwalzwerk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkbrücken (6) mit durch Hydraulikzylinder (26) betätigten Riegelbolzen (25) versehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 939 503, 938 304, 683 010; französische Patentschrift Nr. 1312 298; britische Patentschrift Nr. 883 059.
DE1963B0072043 1963-05-24 1963-05-24 Rohr-Streckreduzierwalzwerk Pending DE1280790B (de)

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DE2702298A1 (de) * 1976-04-19 1977-10-27 Aetna Standard Eng Co Streckreduzierwalzwerk

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