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DE2701842A1 - Skibindung mit einer beweglichen platte zur aufnahme des entsprechenden schuhs - Google Patents

Skibindung mit einer beweglichen platte zur aufnahme des entsprechenden schuhs

Info

Publication number
DE2701842A1
DE2701842A1 DE19772701842 DE2701842A DE2701842A1 DE 2701842 A1 DE2701842 A1 DE 2701842A1 DE 19772701842 DE19772701842 DE 19772701842 DE 2701842 A DE2701842 A DE 2701842A DE 2701842 A1 DE2701842 A1 DE 2701842A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
locking finger
locking
bracket
ski binding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19772701842
Other languages
English (en)
Inventor
Jean Joseph Alfred Beyl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE2701842A1 publication Critical patent/DE2701842A1/de
Pending legal-status Critical Current

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

Skibindung mit einer beweglichen Platte zur Aufnahme des entsprechenden Schuhs
Die Erfindung betrifft Sicherheitsskibindungen mit einer beweglichen Platte zum Aufsetzen des entsprechenden Schuhs, die trennbar auf dem Ski durch Verriegelimgsglxeder gehalten wird, welche mit deren vorderem und hinterem Ende zusammenwirken und von welchen das eine einen Verriegelungsfinger aufweist, der mit einer Ausnehmung in Eingriff steht, welche an dem entsprechenden Ende der Platte vorgesehen ist, und gleichzeitig sowohl in der Längsrichtung als auch nach der einen oder anderen Seite schwenkbar ist, wobei eine Feder den Finger festhält.
Das eine der Verriegelungsglieder hat gewissermaßen eine passive Rolle. Das andere wird durch einen beweglichen Verriegelungsfinger gebildet, dem ein elastischer Verriegelungsmechanismus zugeordnet ist und der für den Eintritt in eine Einkerbung oder Ausnehmung bestimmt ist, die am entsprechenden Ende der beweglichen Platte vorgesehen ist.
Die Anordnung ist derart, daß der elastische Verriegelungsmechanismus die Platte festhalten kann, wenn sie Beanspruchungen von begrenzter Stärke und Dauer ausgesetzt wird, jedoch anderer-
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seitε das Nachgeben des Verriegelungsfingers zur Freigabe der Platte ermöglicht, wenn anomale Kräfte auf das Bein oder den Fuß des Skifahrers ausgeübt werden. Es ist jedoch vorteilhaft, daß diese Platte nicht nur bei Verdrehungskräften, welche das Bestreben haben, die Platte in einer zur Oberfläche des Skis parallelen Ebene zu verschwenken, freigegeben werden kann, sondern auch im Falle von nach oben gerichteten Zugkräften, welche das Bestreben haben, ein Kippen nach vorne oder nach rückwärts zu bewirken. Es ist ebenfalls unerläßlich, daß eine solche Freigabe im Falle von zusammengesetzten Bewegungen stattfinden kann, bei welchen gleichzeitig eine Schwenkbewegung und eine Zugbewegung wirksam sind.
Bei gewissen gegenwärtig bekannten Modellen von verhältnis massig einfacher Bauart kann der bei diesen vorgesehene Verriegelungsfinger lediglich in der Längsrichtung gleiten und ist eine einzige Feder vorgesehen, die ihn gegen Rampen halten soll, welche am entsprechenden Ende der beweglichen Platte vorgesehen sind, so daß diese in ihrer Normal Stellung festgehalten wird. Unter der Wirkung von hohen Verdrehungsund Zugkräften kann sich jedoch die bewegliche Platte verdrehen oder abheben, wobei sie den Verriegelungsfinger zurückdrückt .
Bei anderen Bauformen ähnlicher Art kann der Verriegelungsfinger nach allen Richtungen dank eines Kugelgelenksystems verschwenkt werden, wobei eine einzige Feder vorgesehen ist, welche die Aufgabe hat, ihn in seiner normalen Stellung zu halten, jedoch eine Schwenkbewegung in dein gewünschten Sinn zu ermöglichen, wenn anomale Kräfte auftreten.
In dem einen oder anderen Fall ist jedoch die vorgesehene Lösung unvollkommen, da der elastische Widerstand, welcher der Freigabe der Platte entgegengesetzt wird, sehr verschie-
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den ist, je nachdem, ob es sich um ein Lösen beim Verschwenken oder um ein Lösen nach oben bei einem Sturz nach vorne oder nach hinten handelt. In der Tat muß im ersten Fall der Widerstand wesentlich geringer als im zweiten Fall sein und zwar in einem Verhältnis, das beispielsweise 1 : 3 betragen kann. Dieses Verhältnis muß nun auch unabhängig von der Härte der Einstellung des Mechanismus beachtet werden.
Ausserdem ist es beim Lösen durch Verschwenken zweckmässig, daß der elastische Verriegelungsmechanismus in Eingriff mit der beweglichen Platte während eines möglichst langen Hubes bleibt, bevor sie vollständig freigegeben wird. In der Tat kann, wenn die Verdrehungskraft, welche ' diese Bewegung hervorgerufen hat, von begrenztem Wert bleibt und während eines ebenfalls beschränkten Zeitraums ausgeübt wird, der Federmechanismus dann den Schuh in seine Normalstellung zurückführen, ohne daß eine vollständige Freigabe desselben erhalten wird.
Auf diese Weise werden zu häufige unerwünschte Freigaben des Schuhs vermieden. Ferner wird hierdurch vermieden, daß die Benutzer dazu verleitet werden, eine zu harte Einstellung vorzunehmen, die sich in der Folge als gefährlich erweisen kann.
Um den verschiedenen Wünschen und Erfordernissen Rechnung zu tragen, sind verschiedene Bindungen der erwähnten Art so gebaut worden, daß die beiden Arten von Bewegungen des beweglichen Verriegelungsfingers durch zwei gesonderte elastische Mechanismen gesteuert werden, welche elastischen Widerständen von verschiedenen Werten gegen das Lösen beim Verschwenken und das Lösen bei einer Zugwirkung nach oben entgegenwirken können. Die Mechanismen solcher Bindungen sind jedoch besonders kompliziert und teuer.
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Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Bindung der gleichen allgemeinen Art zu entwickeln, bei v/elcher die elastischen Widerstände von verschiedenen und zweckmässigen Werten den einen und den anderen Arten von Bewegungen entgegengesetzt werden können, und zwar mit Hilfe eines besonders einfachen und billig herstellbaren Mechanismus mit voller Sicherheit der Wirkungsweise. Dieser Mechanismus ist ferner ausgebildet, daß ein großer Begleithub der beweglichen Platte beim Lösen durch Verschwenken sichergestellt ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Bindung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß
- einerseits die Ausnehmung, die in der beweglichen Platte vorgesehen ist, eine Rampe aufweist, welche den Rücklauf des Verriegelungsfingers beim Abheben der Platte herbeiführen kann und deren Profil daher den Wert des elastischen Widerstandes bestimmt, der diesem Abheben entgegengesetzt wird;
- und andererseits das Festhalten des Verriegelungsfingers gegen Verschwenken durch einen Kolben gewährleistet wird, der in Kontakt mit einer Kurvenfläche angeordnet ist, deren Profil den Wert des elastischen Widerstandes bestimmt, welcher der Schwenkbewegung entgegengesetzt wird, wobeieines dieser Organe dem Verriegelungsfinger oder seiner Halterung zugeordnet ist und das andere feststehend ist oder umgekehrt;
- die einzige Feder der Vorrichtung gleichzeitig die Belastung des Kolbens gegen die entsprechende Kurvenfläche und den Eingriff des Verriegelungsfingers mit der Ausnehmung der beweglichen Platte gewahrleistet.
Bei einer besonderen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bindung ist der elastische Kolben, der das Bestreben hat, die Halterung des Verriegelungsfingers in ihrer normalen Stellung zu halten, gleitbar in einem festen Gehäuse gelagert und wird das Kurvenelement, mit welchem sich der Kolben in Kontakt befindet, von der Halterung getragen.
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Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist der erwähnte elastische Kolben im Inneren der Halterung des beweglichen Verriegelungsfingers gelagert, in welchem Falle das Kurvenelement, gegen das sich der Kolben abstützt, von einem skifesten Gehäuse getragen wird.
Bei der einen und bei der anderen Ausführungsform kann gegebenenfalls ein fester Zapfen vorgesehen werden, der die Aufgabe hat, als Schwenkachse für die bewegliche Platte zu dienen. Ausserdem kann die elastische Vorrichtung, die den Verriegelungsfinger aufv/eist, entweder vorne oder hinten angeordnet werden.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden näheren Beschreibung in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen und zwar zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht mit weggebrochenen Teilen einer ersten Ausführungsform der Bindung;
Fig. 2 eine Teilansicht im vertikalen Schnitt, die entweder dem Aufsetzen der Trittplatte auf den Ski oder dem vertikalen Lösen derselben bei einem Sturz des Skifahrers nach rückwärts entspricht;
Fig. 3 eine Ansicht, teilweise im Schnitt und teilweise in Draufsicht des am hinteren Ende der Bindung vorgesehenen Verriegelungsgliedes;
Fig. 4 eine Teilansicht in Draufsicht mit weggebrochenen Teilen, welche die Trittplatte der erfindungsgemäßen Bindung bei ihrem Lösen durch Drehung darstellt;
Fig. 5 eine der Fig. 2 ähnliche Ansicht, welche das vertikale Lösen der Trittplatte bei einem Sturz des Ski-
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fahrers nach vorne zeigt;
Fig. 6 eine Ansicht im vertikalen Schnitt einer weiteren Ausfuhrungsform des Verriegelungsgliedes, das am hinteren Ende der erfindungsgemäßen Bindung vorgesehen ist;
Fig. 7 eine Ansicht teilweise in Draufsicht und teilweise im waagrechten Schnitt des gleichen Verriegelungsgliedes, das beim Lösen der Trittplatte durch Drehung dargestellt ist;
Fig. 8 eine der Fig. 6 ähnliche Ansicht, welche den Rückschub darstellt, den der Verriegelungsfinger entweder beim Aufsetzen der Trittplatte oder bei einem vertikalen Lösen derselben bei einem Sturz des Skifahrers nach vorne oder nach rückwärts bewirkt;
Fig. 9 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Bindung;
Fig. IO eine Draufsicht;
Fig. 11 eine ähnliche Ansicht, welche das Lösen der Trittplatte der Bindung durch Drehung zeigt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 5 weist die erfindungsgemäße Bindung eine vom Ski 2 lösbare Trittplatte 1 auf. An einem Punkt ihrer Längserstreckung besitzt die Trittplatte eine öffnung 3, die einen skifesten Lagerzapfen aufnehmen kann. Vorzugsweise befindet sich der Lagerzapfen im wesentlichen unter dem Bein des Skifahrers. Diese Anordnung erlaubt ein Verschwenken der Trittplatte 1 auf dem Ski um den skifesten Lagerzapfen 4 in einer zur Skiober-
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seite parallelen Ebene. Diese Platte läßt sich auch vollständig von dem Ski abnehmen, indem man sie an ihrem vorderen oder hinteren Ende abhebt oder auf andere Weise von dem Ski entfernt.
Die Trittplatte wird jedoch normalerweise von zwei Verriegelungsgliedern, einem vorderen Verriegelungsglied 5 und einem hinteren Verriegelungsglied 6 auf dem Ski gehalten. Im übrigen sind am vorderen und am hinteren Ende der Platte Halterungen für den Schuh C vorgesehen. Am vorderen Plattenende kann es sich dabei um einen Backen 7 handeln, der die Spitze des Schuhs hält, und hinten an der Platte kann es sich um eine Fersenhalterung handeln, die beispielsweise durch einen Verriegelungshebel 8 gebildet wird, der um einen Bügel 9 schwenkbar ist, welcher die Ferse des Schuhs umgibt. Die Enden des Bügels sind an einem Anlenkschild angelenkt, das am hinteren Ende der Platte 1 befestigt ist, dessen Stellung jedoch in der Längsrichtung mit Hilfe einer Reihe von Kerben 10a eingestellt werden kann. Das Verriegelungsglied am vorderen Ende der Platte 1 ist vorteilhaft von der Art, wie sie in der französischen Patentanmeldung 75 16101 vom 23. Mai 1975 beschrieben ist. Das Verriegelungsglied wird daher durch einen skifesten Anschlag gebildet, dessen hinteres Ende an seinem unteren Teil eine hinterschnittene Anlagefläche 11 auf v/eist. Diese Anlagefläche verläuft quer zum Ski und soll das vordere Ende der lösbaren Platte 1 festhalten, die ihrerseits eine in gleicher Richtung geneigte Lagerfläche aufweist. Oberhalb der Anlagefläche 11 ist an der Rückseite des Anschlags 5 eine weitere geneigte Fläche 13 mit entgegengesetzter Schräglage vorgesehen, die das Einführen der vorderen Lagerfläche 12 der Trittplatte unter die Anlagefläche 11 erleichtern soll.
Das hintere Verriegelungsglied 6 weist einen Verriegelungsfinger 14 auf, der das entsprechende Ende 15 der Trittplatte
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in ihrer Lage halten soll. Das Ende dieses Fingers ist abgerundet, beispielsweise in Form einer Halbkugel und befindet sich in Eingriff mit einer Eintiefung 16, die am hinteren Ende der Trittplatte 1 vorgesehen ist. Diese Eintiefung hat die Form einer Kulisse, die sich in der Längsrichtung erstreckt und nach hinten offen ist.
Ausserdem wird der Grund dieser Kulisse durch eine Rampe 17 gebildet, die auf ihrer nach rückwärts gerichteten Seite stark nach unten geneigt ist. Zu beiden Seiten dieser Rampe sind zv/ei seitliche Wangen 18 vorgesehen, zwischen denen sich das abgerundete Ende des Verriegelungsfingers 14 befindet, wenn dieser zwischen sie eingetreten ist. Die in der beschriebenen Weise vorgesehene Kulisse ist vorzugsweise als Preßteil 19 aus Kunststoff ausgebildet und am hinteren Ende 15 der Trittplatte 1 angebracht.
Der Verriegelungsfinger 14 wird von einer Schraube bzw. einem Gewindeschaft 20 getragen, der in ein mit einem Gewinde versehenes Endstück 21 eingeschraubt ist, welches am vorderen Ende eines Teils 22 vorgesehen ist, der als Halterung für den Finger dient. Die überstehende nutzbare Länge dieses Fingers kann dadurch geregelt werden, daß die Schraube 20 weiter eingeschraubt oder ausgeschraubt wird. Die Halterung 22 des Fingers hat etwa die Form einer Gabel, deren beide ungleiche Schenkel 23 und 24 waagrecht angeordnet sind. Diese Halterung ist um einen Zapfen 27 drehbar gelagert, der zur Oberseite des Skis senkrecht ist und von einem festen Gehäuse 25 getragen wird, das auf dem Ski mittels Schrauben 26 befestigt werden kann. Der Zapfen steht von der Oberseite des Gehäuses ab und greift in eine öffnung 28 (Fig. 6-8) ein, die im oberen Schenkel 23 der Halterung 22 vorgesehen ist.
Zu dieser öffnung ist zu erwähnen, daß sie in der Längsrichtung eine längliche Form (siehe Fig. 7) hat, um eine Verlagerung der Halterung 22 in dieser Richtung zu ermöglichen,
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ft
wie nachfolgend mit näheren Einzelheiten beschrieben. Der untere Schenkel 24 der Halterung 22 erstreckt sich in eine Einkerbung 29 des unteren Teils des Gehäuses 25, wodurch jede Möglichkeit der Abhebung der Halterung unter der V7irkung der auf sie übertragenen Kräfte verhindert wird.
Die für den Verriegelungsfinger 14 vorgesehene Federmechanik besitzt einen Kolben 30, der in einer Längsbohrung des Gehäuses 25 gleitbar ist und am vorderen Ende des letzteren übersteht. Der Kolben 30 steht unter dem Druck einer Feder 31, die in der erwähnten Bohrung angeordnet ist und deren Vorspannung durch Ein- oder Ausschrauben einer Abstutζ-Hohlschraube eingestellt werden kann.
Das vordere Ende des Kolbens 30 stützt sich gegen eine Kurvenfläche ab, die an der Innenfläche des vorderen Endes der drehbaren Halterung 22 vorgesehen ist. Zu beiden Seiten der Achse der Halterung 22 weist diese Kurvenfläche zwei Rampen 33 auf, die in Form eines V angeordnet sind, dessen Spitze nach vorne gerichtet ist. Der Druck der Feder 31 hat das Bestreben, den Kolben 30 in dem durch die beiden Rampen begrenzten Hohlraum zu halten, wie in Fig. 3 dargestellt. Auf diese V7eise wird gewähr leistet, daß die drehbare Halterung 22 in ihrer Normalstellung gehalten wird, in welcher ihre Längsachse mit der Längsachse des Skis zusammenfällt oder zu dieser parallel ist. Gleichzeitig werden jedoch die Halterung 22 und der bewegliche Verriegelungsfinger 14 unter der Wirkung der Feder 31 in der Stellung gehalten, in der sie am weitesten nach vorne überstehen.
Zur Befestigung der Trittplatte 1 auf dem Ski muß vor allem die Kulisse bzw. das Gleitstück 16 mit seinem hinteren Ende unter den beweglichen Verriegelungsfinger 14 in der in Fig.2 dargestellten Weise gebracht werden, in-dera das vordere Ende
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der Trittplatte in Anlage an der Schrägfläche 13 gebracht wird, die am vorderen Anschlag 5 vorgesehen ist. Wenn dann ein Druck auf das vordere Ende der Trittplatte ausgeübt wird, führt dieses eine Gleitbewegung aus, bis die geneigte Fläche 12 ihres vorderen Endes unter der Verriegelungsflache 11 des Anschlags eintritt.
Infolge dieser Rücklaufbewegung drückt die geneigte Rampe 17 der Kulisse 16 den beweglichen Finger 14 und seine Halterung 22 entgegen dem durch den Kolben 30 und die Feder ausgeübten Druck zurück. Sobald jedoch das vordere Ende der Trittplatte 1 unter die Verriegelungsfläche 11 des vorderen Anschlags 5 getreten ist, bewegt sich der bewegliche Finger 14 unter der Wirkung der Feder 31 wieder nach vorne in seine Normalstellung. Er befindet sich nun in der in Fig. 1 dargestellten Stellung in Anlage an der geneigten Rampe 17 der Kulisse 16 und zwischen den beiden seitlichen Wangen 18 derselben.
In dieser Stellung gewährleistet der Finger gleichzeitig:
- das Festhalten der Trittplatte in der vertikalen Richtung, in-dem er das Abheben seines hinteren Endes infolge seiner Abstützung an der Rampe 17 der Kulisse Ύ6~ verhindert;
- das Festhalten der Trittplatte 1 auch gegen Drehung, indem er die Drehung um den Zapfen 4 infolge des Umstandes verhindert, daß er sich in Eingriff zwischen den beiden seitlichen Wangen 18 der hinteren Kulisse befindet.
Wenn jedoch das Bein des Skifahrers normalen Verdrehungskräften ausgesetzt wird, haben diese das Bestreben, die Trittplatte 1 um den Zapfen 4 zu drehen, wie in Fig. 4 dargestellt.
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In diesem Falle hat der Verriegelungsfinger das Bestreben, sich in der Richtung des Pfeils F1 mit seiner Halterung 22 zu drehen und zwar um den Zapfen 27, der von dem festen Gehäuse 25 getragen wird. Bei dieser Bewegung gleitet die eine oder die andere Rampe 33 des Kurvenelements, das an der schwenkbaren Halterung vorgesehen ist, im Kontakt mit dem Kolben 30, wodurch dieser entgegen der Wirkung der Feder 31 zarückgedrückt wird.
Der Federmechanismus übt daher einen elastischen Widerstand aus,dessen Wert nicht nur von dem Druck der Feder, sondern auch von dem Profil der Rampen 33 und von der Länge des Hebelarms OA (Fig. 4) abhängt, durch welchen die Fedefmechanik auf die schwenkbare Halterung 22 des Verriegelungsfingers wirkt, wobei der Punkt 0 durch den Schwenkpunkt der Halterung gebildet wird, während der Punkt A dem Berührungspunkt des Kolbens 30 mit der Rampe 33 entspricht.
Ferner ist zu bemerken, daß der bewegliche Verriegelungsfinger 14 die Trittplatte auf einem sehr langen Hub begleitet, bevor diese völlig zur Drehung freigegeben wird. Die Länge dieses Hubes ist durch den Umstand bedingt, daß der Finger von einer drehbaren Halterung getragen v/ird, deren Schwenkpunkt nach rückwärts verlagert ist. Die erfindungsgemäße Verriegelung ermöglicht daher die Berücksichtigung einer der Bedingungen, die für eine einwandfreie Wirkungsweise der Bindung bei der Freigabe der Platte beim Verdrehen notwendig sind.
Wenn das Bein des Skifahrers infolge eines Sturzes nach vorne einer Zugwirkung nach oben ausgesetzt wird, wird am hinteren Ende der Trittplatte 1 eine Abhebekraft wirksam, wie in Fig. 5 dargestellt. In diesem Falle drückt die geneigte Rampe 17 der Kulisse 16 den beweglichen Finger 14 nach rückwärts in der Richtung des Pfeils F2 (Fig. 5)
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zurück. Diese Bewegung wird durch die längliche Form der öffnung 28 ermöglicht, in die sich der Zapfen 27 erstreckt. Die Halterung 22 kann sich daher mit dem beweglichen Finger 14 nach rückwärts bewegen, bis das hintere Ende 15 der Trittplatte den Finger verläßt.
Bei einem Sturz nach hinten kann das vordere Ende 12 der Trittplatte dadurch freikommen, daß sie sich von der geneigten Verriegelungsfläche 11 des Anschlags 5 löst. Damit dieses Lösen stattfinden kann, muß die Trittplatte 1 zurückweichen, wobei sie den Verriegelungsfinger 14 nach rückwärts schiebt, so daß die Wirkungsweise im wesentlichen die gleiche wie im vorangehenden Fall ist.
Obv/ohl nur eine einzige Feder vorgesehen ist, im vorliegenden Fall die Feder 31, kann die erfindungsgemäße Vorrichtung elastische Widerstände von unterschiedlichen Werten einer Schwenkbewegung einerseits und einer Abhebebewegung andererseits entgegensetzen. In der Tat ist es möglich, einen Widerstand vorzusehen, der gegen Schwenkbev/egungen wesentlich geringer ist, wenn in entsprechender Weise das Profil der Rampen 33 der Kurvenfläche der schwenkbaren Halterung 22 gewählt wird und die Länge der Hebelarme, die bei der Inanspruchnahme in Wirkung treten, entsprechend vorgesehen werden. Wie bereits erwähnt, läßt sich mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung ferner ein langer Begleithub der Trittplatte bei ihrer Freigabe bei einer Schwenkbewegung mit einem elastischen Widerstand von im wesentlichen konstanten Wert erzielen. Hierdurch wird ein zu häufiges unerwünschtes Ablösen vermieden. Dies hat ferner den Vorteil, daß vermieden wird, daß die Benutzer dazu verleitet werden, eine zu harte Einstellung vorzunehmen.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Erfindung besteht jedoch in der besonderen Wirkungsweise im Falle einer zusammen-
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gesetzten Bewegung. Wenn berücksichtigt wird, daß eine Verdrehungsbewegung eintritt, während das Bein bereits einer Zugbewegung ausgesetzt ist, befindet sich die Vorrichtung beispielsweise in der in Fig. 5 dargestellten Stellung. In dieser Stellung hat sich die Halterung 22 des beweglichen Verriegelungsfingers bereits nach rückwärts bewegt, so daß eine relative Bewegung mit Bezug auf den Zapfen 27 erhalten wird, so daß dieser sich um einen Betrag e innerhalb der länglichen öffnung 28 verlagert (siehe Fig. 5).
Dies hat zur Folge, daß der Abstand L zwischen dem Schwenkpunkt der Halterung 22 und dem Berührungspunkt des Kolbens 30 an der Rampe 33 entsprechend verkürzt wird. Auf diese Weise wird die Länge des Hebelarms herabgesetzt, mittels welchem die Federmechanik auf die schwenkbare Halterung wirkt, um deren Schwenkbewegung zu verhindern.
Die Verkürzung des Hebelarms kompensiert zumindest teilweise die Zunahme des Widerstandes durch das Zusammendrücken der Feder 31 wegen der Pwücklaufbewegung der Halterung 22 unter der Wirkung der Abhebung der Trittplatte. In der Tat würde ohne diesen Vorgang ein erhöhter elastischer Widerstand gegen eine Drehung der Platte ausgeübt werden, wodurch gegebenenfalls das Lösen derselben beim Verschwenken mit allen den sich hieraus ergebenden Nachteilen verhindert wird.
Bei der erfindungsgemäßen Bindung sind diese Nachteile durch den Umstand ausgeschaltet, daß die Erhöhung des elastischen Widerstandes der Feder bis zu einem gewissen Grade durch die Verkürzung des Hebelarmes L kompensiert wird.
Fig. 6 bis 8 zeigen eine andere Ausfuhrungsform des elastischen Verriegelungsgliedes, das hinter der Trittplatte vorgesehen ist. Bei dieser Ausführungsform wird der entsprechende Verriegelungsfinger 14a durch eine Halterung 22a
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getragen, die ebenso wie die Halterung 22 der vorangehend beschriebenen Ausführungsform sowohl schwenkbar als auch gleitbar mit Bezug auf eine skifeste Halterung 25a gelagert ist. Im vorliegenden Fall erstreckt sich die bewegliche Halterung 22a teilv/eise in das Innere des festen Gehäuses 25a und trägt zwei Zapfen 27a, die sich in zwei öffnungen 28a von länglicher Form erstrecken, die in den entsprechenden Wänden des Gehäuses vorgesehen sind.
Zum Unterschied von der vorangehend beschriebenen Ausführungsform ist eine Umkehrung der Anordnung des Kurvenelements der Federmechanik und des in Kontakt mit demselben befindlichen Kolbens vorgesehen. In der Tat ist bei der Ausführungsform nach Fig. 6 bis 8 der Kolben 3Oa innerhalb der beweglichen Halterung 22a vorgesehen und steht am hinteren Ende dieser Halterung über, während die entsprechende Feder 31a im Inneren des Gehäuses angeordnet ist. Das Kurvenelement, mit dem sich der Kolben in Kontakt befindet, ist an der Innenfläche des hinteren Endes 34 des festen Gehäuses 25a vorgesehen. Wie vor weist das Kurvenelement zwei Rampen 33a auf, die zusammen ein V bilden, dessen Spitze in diesem Falle nach rückwärts gerichtet ist.
Die Einstellung des Anfangsdruckes der Feder 31a kann mit Hilfe eines AbstützStopfens 32a geschehen, der in der Ausnehmung für die Feder angeordnet ist und einen Gewindeschaft 35 trägt, welcher in sine Bohrung eingeschraubt ist, die sich durch den Kolben 30a hindurch erstreckt.
Im hinteren Ende 34 des Gehäuses 25a ist eine Öffnung 36 vorgesehen, damit zur Verstellung des Gewindeschaftes Zugang besteht.
Die Wirkungsweise der letztbeschriebenan Vorrichtung ist der vorangehend beschriebenen nicht nur hinsichtlich der anfänglichen Befestigung der beweglichen Trittplatte 1 auf
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dem Ski, sondern auch hinsichtlich der Freigabe derselben bei einer Schwenkbewegung oder Abhebung ähnlich.
Bei einer Verdrehungsbewegung hat die Halterung 22a des Verriegelungsfingers 14a das Bestreben, sich um die Zapfen 27a zu drehen, wie in Fig. 7 durch den Pfeil F3 dargestellt, wobei der Kolben 30a auf der einen oder anderen der Rampen 33a des Kurvenelements gleitet, wodurch eine elastische Kraft erzeugt wird, welche der Schwenkbev/egung der beweglichen Trittplatte entgegenwirkt. Wie vor besteht ein langer Begleithub zwischen dem beweglichen Verriegelungsfinger 14a und der Trittplatte, bevor diese vollständig freigegeben wird.
Im Falle einer Abhebebewegung des hinteren Endes der beweglichen Trittplatte bewirkt die Rampe 17 der hinteren Kulisse 16 den Rücklauf des Verriegelungsfingers 14a in der Richtung des Pfeils F4 entgegen dem Druck der Feder 31a, die sich gegen den Kolben 30a abstützt, welcher sich seinerseits gegen das Kurvenelement 33a abstützt. Die Zapfen 27a werden daher gleitend in der Längsrichtung in den öffnungen 28a der Bodenwand und der oberen Wand des Gehäuses 25a nach rückwärts bewegt, bis die Rampe 17 der Kulisse 16 den Verrie-
gelungsfinger 14 verläßt.
Wie vor, sind die Bedingungen für die Freigabe bei einer Schwenkbewegung und einer Abhebebewegung in völlig verschiedener Weise sichergestellt und sind die elastischen Widerstände ebenfalls von sehr verschiedenem Wert. Darüber hinaus ergibt sich ein langer Begleithub bei der Freigabe beim Verschwenken.
Schließlich wird im Falle einer zusammengesetzten Bewegung die Zunahme des Widerstandes infolge der Zusammendrückung der Feder wegen des Rücklaufs des elastischen Fingers 14a
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zumindest zum Teil durch eine Verkürzung des Hebelarms kompensiert, mittels welchem die Federmechanik das Bestreben hat, der Schwenkbewegung der Halterung 22a entgegenzuwirken. In der Tat verringert in einem solchen Fall der Rücklauf e der Zapfen 27a die Länge des Hebelarms L1 um den gleichen Betrag, da sich die Zapfen der Kurvenfläche 33a nähern, gegen welche sich der Druckkolben 30a abstützt (siehe Fig. 8).
Daher verschafft, obwohl die erfindungsgemäße Vorrichtung einen besonders einfachen Mechanismus aufweist, diese die gleichen Vorteile wie bestimmte bekannte Bindungen mit zwei gesonderten elastischen Mechanismen zur Kontrolle der Freigabebedingungen der beweglichen Trittplatte beim Verschwenken und der Freigabebedingungen beim Abheben. Diese Vereinfachung der Mechanik bringt natürlich eine beachtliche Senkung der Gestehungskosten und eine Gewichtsverminderung mit sich, was ebenfalls einen sehr wichtigen Vorteil ergibt.
Die beschriebene erfindungsgemäße Bindung ist natürlich nicht auf die beiden vorangehend beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt.
Beispielsweise kann die bewegliche Trittplatte auf dem Ski trennbar befestigt werden, ohne daß ein Materialzapfen verwendet werden muß, wie bei den dargestellten Beispielen vorgesehen. Eine solche Trittplatte könnte trotzdem im Falle von Verdrehungskräften wie vor Schwenkbewegungen in einer zum Ski parallelen Ebene ausführen. Kenn jedoch kein Drehzapfen auf dem Ski vorgesehen ist, ist die Anordnung der beiden Verriegelungsglieder 5 und 6 vorteilhaft umgekehrt, so daß sich der feste Anschlag 5 hinten befindet und die elastische Vorrichtung 6 vorne.
Fig. 9 bis 11 stellen eine solche Ausführungsform dar.
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Bei dieser ist kein Zapfen für die entsprechende bewegliche Trittplatte Ib vorgesehen. Das vordere Ende 15b derselben wird auf dem Ski durch ein Verriegelungsglied festgehalten, das allgemein mit 6b bezeichnet und dem Verriegelungsglied 6 ähnlich ist, das am hinteren Ende im Falle der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 5 vorgesehen ist. Die Ausführungsform nach Fig. 9 bis 11 besitzt einen beweglichen Verriegelungsfinger 14b, dessen abgerundetes Ende sich in eine Kulisse 16b erstreckt, die von dem vorderen Ende 15 b der beweglichen Trittplatte Ib getragen wird. Diese Kulisse ist der Kulisse 16 der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 5 identisch und ebenfalls in einem Teil 19b vorgesehen, der am vorderen Ende der beweglichen Trittplatte Ib angebracht ist.
Die Federmechanik des Verriegelungsgliedes 6b ist der bei der Ausfuhrungsform nach Fig. 1 bis 5 vorgesehenen absolut identisch, so daß sich hier eine nähere Beschreibung erübrigt. Es sei lediglich in Erinnerung gebracht, daß der Verriegelungsfinger 14b von einer Halterung 23b getragen wird, die um einen Zapfen 27b schwenkbar ist, welcher sich in eine öffnung 28b von länglicher Form erstreckt, die in der oberen Wand der Halterung vorgesehen ist.
Was das hinten vorgesehene Verriegelungsglied betrifft, so wird dieses durch einen festen Anschlag 5b gebildet, der dem Anschlag 5 bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 5 ähnlich ist. Der für das hintere Ende 12b der beweglichen Trittplatte Ib vorgesehene Platz ist von zwei seitlichen Wangen 38 umgeben, welche die Aufgabe haben, dieses Ende an den Seiten festzuhalten. Ausser dieser Abänderung ist die Ausbildung des festen Anschlags 5b die gleiche wie die des Anschlags 5 der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 5.
Die Wirkungsweise der letztbeschriebenen Ausführungsform ist daher im wesentlichen die gleiche. Fig. 11 zeigt die
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bewegliche Trittplatte Ib beim Lösen durch Verschwenken. Bei einem solchen Lösen besteht ein wesentlicher Begleithub zwischen dem Verriegelungsfinger 14b und dem vorderen Ende 15b der beweglichen Trittplatte Ib.
Ausserdem ist der bei der letztbeschriebenen Ausführungsform entgegengesetzte elastische Widerstand von einem Wert, der von demjenigen völlig verschieden ist, der einer Abhebebewegung entgegengesetzt wird.
Das Lösen durch Abheben bei einem Sturz nach vorne geschieht dank der Rampe, die am hinteren Ende 12b der beweglichen Platte Ib vorgesehen ist. In einem solchen Fall gleitet die Rampe gegen die geneigte Verriegelungsfläche 11b des festen Anschlags 5b, was eine Verlagerung der beweglichen Platte nach vorne zur Folge hat und damit eine Vorbewegung des Verriegelungsfingers 14b in Richtung des Pfeils F5 entgegen der Wirkung der Feder, die in der elastischen Vorrichtung 6b vorgesehen ist. Diese Bewegung findet bis zu dem Augenblick statt, an welchem das Ende 12b der beweglichen Platte Ib von der Verriegelungsfläche 11b freikommen kann.
Hierbei ist zu erwähnen, daß im Falle einer zusammengesetzten Bewegung, d.h. in dem Fall, in welchem eine Verdrehungskraft auf das Bein ausgeübt wird, während dieses bereits eine Zugkraft erleidet, die Schwenkbewegung der Halterung 23b des Verriegelungsfingers 14b herbeigeführt wird, wenn seine Halterung sich bereits nach vorne in Richtung des Pfeils F5 vorbewegt hat. Die Stellung des Zapfens 27b innerhalb der öffnung 28b wird daher in diesem Augenblick verändert, was eine Verkürzung des Hebelarms zur Folge hat, mittels welcher der Federmechanismus einen Widerstand gegen die Schwenkbewegung der Halterung 23b ausübt. Unter diesen Bedingungen läßt sich daher feststellen, daß bei der letztbeschriebenen Ausführungsform die gleichen Vorteile wie bei den vorangehend beschriebenen Ausführungsformen bestehen.
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Claims (1)

  1. Ansprüche :
    1.J Sicherheitsskibindung mit einer beweglichen Platte zum Aufsetzen des entsprechenden Schuhs, die trennbar auf dem Ski durch Verriegelungsglieder gehalten wird, welche mit deren vorderen und hinteren Ende zusammenwirken und von welchen das eine einen Verriegelungsfinger aufweist, der mit einer Ausnehmung in Eingriff steht, welche an dem entsprechenden Ende der Platte vorgesehen ist, und gleichzeitig sowohl in der Längsrichtung als auch nach der einen oder anderen Seite schwenkbar ist, wobei eine Feder den Finger festhält, dadurch gekennzeichnet, daß
    - einerseits die Ausnehmung (16, 16b), die in der beweglichen Platte (1, Ib) vorgesehen ist, eine Rampe
    (17) aufweist, welche den Rücklauf des Verriegelungsfingers (14, 14a, 14b) beim Abheben der Platte herbeiführen kann und deren Profil daher den Wert des elastischen Widerstandes bestimmt, der diesem Abheben entgegengesetzt wird;
    - und andererseits das Festhalten des Verriegelungsfingers (14, 14a, 14b) gegen Verschwenken durch einen Kolben (3O, 30a) gewährleistet wird, der in Kontakt mit einer Kurvenfläche angeordnet ist, deren Profil den Wert des elastischen Widerstandes bestimmt, welcher der Schwenkbewegung entgegengesetzt wird, wobei eines dieser Organe dem Verriegelungsfinger oder seiner Halterung (22, 22a) zugeordnet ist und das andere feststehend ist oder umgekehrt;
    - die einzige Feder (31, 31a) der Vorrichtung gleichzeitig
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    die Belastung des Kolbens gegen die entsprechende Kurvenfläche (33, 33a) und den Eingriff des Verriegelungsfingers mit der Ausnehmung der beweglichen Platte gewährleistet.
    2. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben des elastischen Mechanismus und die diesem Kolben zugeordnete Feder beide in einem festen Gehäuse (25, 25a) angeordnet sind, das den Drehzapfen (27, 27a, 27b) der drehbaren Halterung (22, 22a, 23b) trägt, welcher Kolben am vorderen Ende des Gehäuses übersteht und sich gegen die Kurvenfläche abstützt, die an der drehbaren Halterung des Verriegelungsfingers vorgesehen ist.
    3. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (27, 27a, 27b), der von dem festen Gehäuse (25, 25a) getragen wird, in eine Öffnung (28, 28a, 28b) eingreift, die in der drehbaren Halterung vorgesehen ist und eine längliche Form hat, um eine Verlagerung der Halterung in der Längsrichtung entgegen dem Druck des durch die Feder (31, 31a) belasteten Kolbens zu ermöglichen.
    4. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Halterung des Verriegelungsfingers die Form einer Gabel hat, deren Schenkel (23, 24) von ungleicher Länge waagrecht angeordnet sind und zwar der eine oberhalb des festen Gehäuses (25) und der andere in einer Ausnehmung (29), die an
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    - al -
    der Unterseite des Gehäuses vorgesehen 1st, wobei der obere Schenkel die längliche öffnung (28) aufweist, in welche der von dem festen Gehäuse getragene Zapfen (27) eingreift, wobei die Kurvenfläche an der Innenfläche des Grundes der Gabel gegenüberliegend dem Druckkolben (30) vorgesehen ist.
    5. Sicherheitsskibindung nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurvenfläche, die an der drehbaren Halterung des Verriegelungsfingers vorgesehen ist, zu beiden Seiten der Längsachse der Halterung zwei Rappen (33, 33a) aufweist, die V-förmig zueinander angeordnet sind, wobei die Spitze des V zur beweglichen Platte der Bindung gerichtet ist.
    Sicherheitsskibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben des elastischen Mechanismus und die dem Kolben zugeordnete Feder beide
    im Inneren der drehbaren Halterung (23b) des Ver-
    riegelungsfingers (14b) angeordnet sind und der Kolben am hinteren Ende der Halterung (23b) übersteht, um sich gegen die an einem festen Gehäuse vorgesehene Kurvenfläche abzustützen.
    7. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das feste Gehäuse, welches die Kurvenfläche des elastischen Mechanismus trägt, etwa die Form einer Gabel hat, deren Schenkel waagrecht zu beiden Selten der drehbaren Halterung des Verriegelungsfingers angeordnet sind, wobei der Zapfen
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    durch zwei Zapfenelemente (27a) gebildet wird, die von der Oberseite und der Unterseite des festen Gehäuses getragen werden und sich in längliche öffnungen (28a) erstrecken, welche in den entsprechenden Wangen des festen Gehäuses vorgesehen sind.
    8. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem festen Gehäuse getragene Kurvenfläche zu beiden Seiten der Längsachse desselben zwei geneigte Rampen aufweist, die zueinander V-förmig angeordnet sind, wobei die Spitze des V in einer Richtung gerichtet ist, die der beweglichen Platte (Ib) der Bindung entgegengesetzt ist.
    Der Patentanwalt / ^
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DE19772701842 1976-02-18 1977-01-18 Skibindung mit einer beweglichen platte zur aufnahme des entsprechenden schuhs Pending DE2701842A1 (de)

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