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DE2701761A1 - Skate-board - Google Patents

Skate-board

Info

Publication number
DE2701761A1
DE2701761A1 DE19772701761 DE2701761A DE2701761A1 DE 2701761 A1 DE2701761 A1 DE 2701761A1 DE 19772701761 DE19772701761 DE 19772701761 DE 2701761 A DE2701761 A DE 2701761A DE 2701761 A1 DE2701761 A1 DE 2701761A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
board
skate
roller
brake
subframe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772701761
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Brand
Fritz Pape
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ALBERT STUEBBE FA
Original Assignee
ALBERT STUEBBE FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ALBERT STUEBBE FA filed Critical ALBERT STUEBBE FA
Priority to DE19772701761 priority Critical patent/DE2701761A1/de
Publication of DE2701761A1 publication Critical patent/DE2701761A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C17/00Roller skates; Skate-boards
    • A63C17/01Skateboards
    • A63C17/011Skateboards with steering mechanisms
    • A63C17/012Skateboards with steering mechanisms with a truck, i.e. with steering mechanism comprising an inclined geometrical axis to convert lateral tilting of the board in steering of the wheel axis
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C17/00Roller skates; Skate-boards
    • A63C17/01Skateboards

Landscapes

  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

  • Skate-Board
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Skate-Board mit zwei an einem Brett angeordneten Fahrschemein, in denen - ähnlich einem Rollschuh, jedoch mit mehrfach größerem Achsabstand und lenkbar - je ein Achstr£iger mit einer Rollenachse für zwei Laufrollen gelagert ist. Das relativ lange und relativ schmale Brett, das zum Beispiel aus Holz, Leichtmetall oder einem anderen geeigneten Material bestehen kann, besitzt in der Regel eine annähernd ovale Form, kann aber auch jede beliebige andere Form haben, und ist wenigstens so lang und breit, daß der Skate-Board-Fahrer mit mehr oder weniger gespreizten Beinen auf dem Brett stehen und durch Vorbeugen oder Zurücklehnen seines Körpers sein Körpergewicht quer zur Fahrtrichtung nach rechts oder links verlagern kann. Die beiden Achsträger sind in den beiden Fahrschemeln derart elastisch gelagert, daß die beiden Rollenachsen, die aus durchgehenden Achsen oder aus Achsstummeln an den Achsträgern bestehen können, bei gleichmäßiger Gewichtsverteilung auf dem Brett rechtwinklig zur Längsachse des Bretts und zur Fahrtrichtung verlaufen, so daß das Skate-Board geradeaus rollt, dagegen durch eine Gewichtsverlagerung des Fahrers auf dem Brett ein Verschwenken der Rollenachsen gegenüber der Längsachse des Bretts und damit eine Lenkbewegung derart bewirkt wird, daß das Skate-Board in einer Kurve zu derjenigen Seite hin luft, nach der der Fahrer sein Körpergewicht verlagert hat Derartige Skate-Boards werden - ähnlich wie Rollschuhe -sowohl als Sportgerit als auch als Spielzeug verwendet.Die bekannten Skate-Boards besitzen den großen Nachteil, daß ihre Benutzung nicht ungef.ihrlich ist, insbesondere wenn sie von Kindern als Spielzeug auf öffentlichen Wegen benutzt werden. Vor allem stellen sie eine große Gefahrenquelle dann dar, wen der Fahrer durch Verlust des Gleichgewichts von dem Brett herunterspringt oder herunterfällt und das Skatc-Board dann unkontrolliert weiterrollt. In derartigen Fallen kann auch ein Skate-Board mit geringem eigenen Gewicht je nach seiner Geschwindigkeit beispielsweise von einem Gehweg auf eine Straße rollen und Verkehrsunglücke verursachen, gegen am Straßenrand parkende Fahrzeuge oder gegen andere Gegenstinde auf dem Gehweg oder am Gehwegrand rollen und diese beschädigen etc. Vor allem aber kann das Skate-Board anderen Fußgangern gegen die Füße und Beine schlagen und dabei erhebliche Verletzungen oder Knochenbrüche verursachen.
  • 3er Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorgenannten Nachteile zu beseitigen und ein sowohl als Sportgerät verwendbares als auch für Jugendliche und als Spielzeug geeignetes Skate-Board zu schaffen, bei dem die oben beschriebenen Ursachen für die Verursachung von Körperverletzungen und Sachbeschädigungen in optimaler Weise behoben sind, so daß eine größtmögliche Sicherheit und gefahrlose Benutzung erzielt wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemil3 in erster Linie dadurch gelöst, daß wenigstens eine der beiden Rollenachsen um eine quer zur Lingsachse des Bretts verlaufende Querachse derart verschwenkbar ist, daß das Brett durch Gewichtsbelastung gegenüber der Rollenachse absenkbar und bei Gewichtsentlastung mittels einer Federkraft gegenüber der rollenachse anhebbar ist, wobei die Querachse derart mit dem Brett starr verbunden ist, daß durch das Absenken und Anheben des Bretts keine Lenkbewegungen der Rollenachse bewirkt werden, und daß an dem Brett eine Bremse angeordnet ist, die bei angehobenem, entlastetem Brett auf die Laufrollen wirkt und durch Belastung und Absenken des Bretts gelöst wird.
  • Diese und weitere Merkmale der Erfindung werden nachstehend anhand der Zeichnung naher erläutert, in der drei Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Skate-Board dargestellt sind, und zwar zeigen Fig. 1, Fig. 2 und Fig. 3 teilweise in Seitenansicht und teilweise im Uingsschnitt jeweils einen Abschnitt eines Skate-Board mit einem Fahrschemel.
  • Das Skate-Board in Fig. 1 besitzt ein Brett 1, das erfindung gemäß mit einer gummiartigen elastischen Ummantelung 2 versehen ist, an deren Unterseite ein Fahrschemel 3 angeformt ist. Die Ummantelung 2 kann beispielsweise aus Gummi oder Schaumgummi, vorzugsweise aus Polyurethan-Integralschaum bestehen und vorteilhafterweise rings um das Brett 1 herum an dessen Seitenflächen eine dickere Wandstärke besitzen, vorzugsweise dicke Schaumstoffwülste bilden. Auf diese Weise wird wie bei der Verwendung derartiger Schaumstoffpolster in Automobilen der Stoß auf treffender Körperteile geimpft und die iiefullr von Verletzungen an harten oder scharfen Kanten vermieden. Wenn daher Personen oder Gegenstände von dem okate-Hoard angefahren werden, werden Körperverletzungen oder Sachbeschädigungen weitgehend vermieden oder zumindest ganz erheblich gemildert. Die Ummantelung 2 ist auf ihrer Oberseite mit einer Riffelung 4 versehen, die dem Fahrer einen sicheren, rutschfesten Stand auf dem Skate-Board verleiht.
  • In einem Achstriger 5 sind zwei Laufrollen 8 mit ihrer Rollenachse 9 gelagert, die sich im belastungslosen Zustand rechtwinklig zur Lingsachse des Bretts 1 erstreckt. Der Achsträger C) besitzt zwei Arme 6 und 7, die in wichtung der Längsachse des Bretts 1 hintereinander liegen und zwischen den beiden Laufrollen 8 angeordnet sind. Der Arm 6 ist axial verschiebbar in einer Bohrung 10 des an die Ummantelung 2 angeformten, aus gummiartigem elastischen Material bestehenden Fahrschemels 3 gelagert, so daß Arm und Bohrung miteinander ein Kipplager 6, 10 bilden. Der andere Arm 7 ist auf einem Schraubenbolzen 11, der sich mit radialem Spiel durch eine Bohrung des Arms erstreckt, zwischen blockförmigen Gununifedern 1?, 1 gelagert, die mit Ililfe des Schraubenbolzens 11 zwischen Metallscheiben 14, 15 eingespannt und auf einem Lagerbock 16 befestigt sind, der seinerseits in der unten beschriebenen Weise mit dem Fahrschemel 3 beziehungsweise dem Brett 1 verbunden ist. Durch diese Lagerungen der Arme 6, 7 des Achstrgers 5 wird eine Lenkbarkeit des Skate-Board erzielt, indem auf folgende Weise Lenkbewegungen der Rollenachsen 9 bewirkt werden können. Wenn der auf dem Brett 1 stehende Fahrer sein Gewicht quer zur Lsngsachse des Bretts 1 zur einen Seite hin verlagert, wird die auf dieser Seite liegende Laufrolle 8 stärker als die andere Laufrolle belastet, so daß auch die Gummifedern 12, 13 auf dieser Seite starker komprimiert werden als auf der anderen Seite, wodurch der Gummi von der stärker belasteten Seite zur weniger belasteten Seite hin ausweicht. Hierbei wird der zwischen den Gummifedern 12, 13 gelagerte Arm 7 vom Gummi mitgenommen, das heißt quer zur Längsachse des Bretts 1 bewegt. Da jedoch der andere Arm 6 an der Querverschiebung nicht teilnimmt und nur in der Bohrung 10 kippen kann, bildet dieses Kipplager 6, 10 einen Drehpunkt, um den sich der Achsträger 5 mit der Rollenachse 9 dreht, so daß die Rollenachse 9 sich gegenüber der Längsachse des Bretts 1 aus der rechtwinkligen Stellung für gerade Fahrt in eine Schrägstellung für Kurvenfahrt verschwenkt. Durch geringere oder stärkere Gewichtsverlagerung kann auf diese Weise ein gewünschter größerer oder kleinerer Kurvenradius erzielt werden. Durch mehr oder weniger starkes Anziehen des Schraubenbolzens 11 könncn die Gummifedern 12, 13 eine kleinere oder größere Vorspannung erh;llten, so daß sie sich durch Gewichtsverlagerung mehr oder weniger leicht verformcn lassexlw und auf kann diese Wciserg; tenkem1)findlichkeit des Skate-Board verondert oder dem Korpergewicht des Fahrers angepasst werden kann.
  • In das brett 1 ist eine Buchse 17 eingeschraubt, in der eine Querachse 18 angeordnet ist, auf der der Lagerbock 16 schwenkbar gelagert ist, so daß erfindungsgemäß der Achsträger 5 mit der Rollenachse 9 gegenüber dem Fahrschemel 3 um die Querachse 18 verschwenkbar ist, wobei sich der Arm 6 des Achstrçgers 5 axial in der Bohrung 10 des Fahrschemels 3 bewegen kulrl. Durch diese Anordnung und die starre Verbindung der Querachse 18 mit dem Brett 1 wird erreicht, daß bei Schwenkbewegungen des Achsträgers 5 um uie Querachse 18 keine Lenkbewegungen der Rollenachse 9 ausgelöst werden, vielmehr die Lenkbewegungen unabhängig von den vorgenannten Schwenkbewegungen gleichzeitig oder nicht gleichzeitig mit diesen ausschließlich durch die oben beschriebene Gewichtsverlagerung bewirkt werden.
  • An dem Brett 1 sind mittels Flügelschrauben 19 Bremsen 20 befestigt, die bei unbelastetem Skate-Board an den Laufrollen 8 anliegen und aus drahtförmigen oder bandeisenförmigen Bügeln, Blattiedern oder dergleichen bestehen, aus Federstahl oder anderem geeigneten Material hergestellt sein können und zur erhöhung der Reibwirkung auch mit einem Bremsbelag aus geeignetem Material versehen sein können. In einer Bohrung 21 des Fahrschemels 3 ist eine Feder 22 angeordnet, die auf den Lagerbock 16 drückt und dadurch die Laufrollen 8 an die Bremsen 20 anpresst, wobei die von der Feder 22 bewirkte Schwenkbewegung des Lagerbocks 16 um die Querachse 18 durch die Bremsen 20 begrenzt wird. Bei einer Belastung des Bretts 1 werden der Lagerbock 16 und der Achsträger 5 mit der Rollenachse 9 entgegen dem Druck der Feder 22 um die Querachse 18 geschwenkt, wobei sich der Arm 6 axial in der Bohrung 10 bewegt und die Laufrollen 8 sich von den Bremsen 20 lösen und abheben.
  • Auf diese Weise wird bei dem erfindungsgemäßen Skate-Board erreicht, daß die Rollenachse 9 um die quer zur Längsachse des Bretts 1 verlaufende Querachse 18 derart verschwenkbar ist, daß das Brett 1 beim Aufsteigen des Fahrers auf das Skate-Board durch Gewichtsbelastung gegen den Federdruck 22 gegenüber der Rollenachse 9 absenkbar ist, und daß das Brett 1 bei einer Gewichtsentlastung mittels der Federkraft 22 wieder gegenüber der Rollenachse 9 anhebbar ist, wobei bei angehobenem, entlastetem Brett 1 die Bremsen 20 auf die Laufrollen 8 wirken und durch Belastung und Absenken des Bretts 1 die Bremsen 20 gelöst und die Laufrollen 8 freigegeben werden. Wie oben bereits beschrieben, wird hierbei durch die erfindungsgemaße Anordnung der Querachse 18 vermieden, daß durch das Absenken oder Anheben des Bretts 1 Lenkbewegungen der Rollenachse 9 ausgelöst werden. Wenn daher der Fahrer von dem Skate-Board abspringt oder herunterfiillt, treten sofort die Bremsen 20 in Funktion, so daß das Skate-Board nicht mit unverminderter Geschwindigkeit oder gar zunehmender Beschleunigung weiterfahrt, sondern rasch und auf kürzestem Weg zum Stillstand gebracht wird, so daß Zusammenstöße vermieden werden oder doch zumindest Zusammenstöße mit in unmittelbarer Nähe befindlichen Personen oder Gegenständen derart gedämpft werden und nur noch mit so geringer, abgebremster Geschwindigkeit erfolgen, daß Verletzungen und Sachbeschädigungen weitestgehend ausgeschlossen sind.
  • Während das Ausführungsbeispiel in Fig. 1 durch die Anformung des Fahrschemels 3 an die Ummantelung 2 eine außerordentlich einfache und billige Herstellung des Fahrschemels ermöglicht und die Montagearbeiten vermindert, so daß durch die Einsparung von Material- und Arbeitskosten die Herstellung des Skate-Board vereinfacht und verbilligt wird, besitzen die Ausführungsbeispiele in Fig. 2 und 3 den Vorteil, daß die Erfindung auch bei anderen Skate-Boards mit einem Brett ohne Ummantelung angewendet werden kann sowie bei bereits vorhandenen Skate-Boards bekannter Art durch Auswechselung der Fahrschemel auch nachträglich noch angewendet werden kann.
  • Die Ausführungsbeispiele in Fig. 2 und 3 zeigen Fahrschemel 3 bekannter Bauart, die beispielsweise aus Druckguß hergestellt sein können und sich im Prinzip von dem Ausführungsbeispiel in Fig. 1 im wesentlichen nur dadurch unterscheiden, daß der Lagerbock 16 fester Bestandteil des Fahrschemels 3 ist. Da der Fahrschemel 3 nicht aus einem gummiartigen elastischen Material besteht, sondern aus hartem starren Material, ist der Arm 6 des Achsträgers 5 in der Bohrung 10 des Fahrschemels 3 in Gummi gelagert, so daß der Arm 6 in der Bohrung 10 die erforderliche Bewegungsfreiheit zur Bildung des oben beschriebenen Kipplagers 6, 10 besitzt. Im übrigen entsprechen Aufbau, Lagerung und Wirkungsweise des Achsträgers 5 mit der Rollenachse 9, den Laufrollen 8 und den Gummifedern 12, 13 dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel in Fig. 1.
  • Zur Erzielung der erfindungsgemäßen Verschwenkbarkeit der Rollenachse 9 ist der Fahrschemel 3 bei den Ausführungsbeispielen in Fig. 2 und 3 an dem einen Schenkel 24 eines scharnierartigen Fahrschemeltragers 23 angeordnet und mittels Schrauben 26 befestigt. Der andere Schenkel 25 des Fahrschemelträgers 23 ist mittels Schrauben 27 an dem Brett 1 befestigt. Das die beiden gegeneinander verschwenkbaren Schenkel 24, 25 verbindende Gelenk wird von der Querachse 18 gebildet. Auf diese Weise ist der Fahrschemel 3 mit dem Achsträger 5 und der Rollenachse 9 gegenüber dem Brett 1 um die Querachse 18 verschwenkbar.
  • In Fig. 2 ist mittels einer der Schrauben 27 an dem Brett 1 ein Stahlbügel 28 aus Federstahl befestigt, der an seinem einen, gerundeten Ende eine Feder 22 und mit seinem anderen Ende die Bremse 20 bildet. Durch die Kraft der Feder 22 wird gleichzeitig sowohl die Bremse 20 an die Laufrolle 8 angepresst als auch die Schenkel 24, 25 des Fahrschemeltragers 23 auseinandergedrückt, so daß das Brett 1 bei Gewichtsentlastung gegenüber der Rollenachse 9 angehoben wird. Dabei wird der Öffnungswinkel der Schenkel 24, 25 durch einen Schraubenbolzen 29 mit Flügelmutter 30 begrenzt der an dem Brett 1 befestigt und durch eine Bohrung 31 des Schenkels 24 hindurchgeführt ist. Wenn durch Belastung des Bretts 1 der Schenkel 24 mit dem Fahrschemel3 um die Querachse 18 verschwenkt wird, drückt ein an dem Schenkel 24 angeordneter Nocken 32 unter den Stahlkugel 28, so daß die Bremse 20 gelöst wird.
  • In Fig. 3 ist zwischen den Schenkeln 24, 25 des Fahrschemelträgers 23 eine Feder 22 angeordnet. Der Schenkel 25 ist an seinem der Querachse 18 abgewandten Ende mit einem weiteren Gelenk 33 versehen, an dem ein die Bremse 20 bildender Bügel 34 angelenkt ist. Der Bügel 34 kann beispielsweise von einer Blattfeder gebildet werden oder aus einem Gußstück oder Gesenkschmiedestück bestehen. Der Bügel 34 ist mit einem Langloch 35 versehen, in dem ein an dem Schenkel 24 angeordneter Zapfen 36 geführt wird. Bei entlastetem Brett 1 drückt die Feder 22 die um die Querachse 18 schwenkenden Schenkel 24, 25 auseinander, wodurch gleichzeitig der Bügel 34 von dem Zapfen 36 im Gelenk 33 verschwenkt und die Bremse 20 gegen die Laufrolle 8 angepresst wird. Bei belastetem Brett 1 wird umgekehrt die Feder 22 zusammengedrückt und der Zapfen 36 löst die Bremse 20.
  • Bei Turni er fahrten oder dergleichen werden Figuren oder Übungen gefahren, bei denen beispielsweise das Skate-Board unter einem Hindernis hindurchfahren soll, während der Fahrer das Hindernis überspringen, hinter dem Hindernis wieder auf dem Skate-Board landen und auf diesem weiterfahren muß Damit für solche Fälle die Bremse 20 außer Funktion gesetzt werden kann, ist das Brett 1 in weiterer Ausgestaltung der Erfindung in der gegenüber der Rollenachse 9 abgesenkten Stellung, in der die Bremse 20 gelöst ist, arretierbar. Dies erfolgt bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. 2 durch Anziehen der Flügelmutter 30 auf dem Schraubenbolzen 29. In gleicher oder ähnlicher Weise kann auch bei den Ausführungsbeispielen in Fig.
  • 3 und Fig. 1 eine Arretierung der Bremse in der gelösten Stellung vorgesehen werden.
  • Wo in der vorstehenden Beschreibung sowie in den Patentansprüchen die Ausdrucksweise verwendet wird, daß die Bremse aaf die Laufrollen wirkt, ist darunter im Sinne der vorliegenden Erfindung sowohl eine unmittelbare als auch eine mittelbare Einwirkung der Bremse auf die Laufrollen gemeint und zu verstehen, das heißt die Bremse kann sich zur Abbremsung des Skate-Board beispielsweise an die Laufrollen selbst (wie bei den Ausrührungsbeispielen in der Zeichnung) oder an rotierende Achsen oder Achsstummel der Laufrollen oder an die Fahrbahnoberoberfläche anlegen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche Skate-Board mit zwei an einem Brett angeordneten Fahrschemeln, in denen je ein Achsträger mit einer Rollenachse für zwei Laufrollen derart elastisch gelagert ist, daß durch Gewichtsverlagerungen des Fahrers auf dem Brett Lenkbewegungen der Rollenachsen bewirkt werden, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der beiden Rollenachsen (9) um eine quer zur Längsachse des Bretts (1) verlaufende Querachse (18) derart verschwenkbar ist, daß das Brett (1) durch Gewichtsbelastung gegenüber der Rollenachse (9) absenkbar und bei Gewichtsentlastung mittels einer Federkraft (22) gegenüber der Rollenachse (9) anhebbar ist, wobei die Querachse (18) derart mit dem Brett (1) starr verbunden ist, daß durch das Absenken und Anheben des Bretts (1) keine Lenkbewegungen der Rollenachse (9) bewirkt werden, und daß an dem Brett (1) eine Bremse (20) angeordnet ist, die bei angehobenem, entlastetem Brett (1) auf die Laufrollen (8) wirkt und durch Belastung und Absenken des Bretts (1) gelöst wird.
  2. 2. Skate-Board nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Achsträger (5) mit Rollenachse (9) gegenüber dem Fahrschemel (3) um die Querachse (18) verschwenkbar ist.(Fig.1),
  3. 3. Skate-Board nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrschemel (3) mit Achsträger (5) und Rollenachse (9) gegenüber dem Brett (1) um die Querachse (18) verschwenkbar ist. (Fig. 2 und 3).
  4. 4. Skate-Board nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Brett (1) mit einer gummiartigen elastischen Ummantelung (2) versehen ist, an die der Fahrschemel (3) angetrmt ist. (Fig. 1).
  5. 5. Skate-Board nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrschemel (3) an dem einen Schenkel (24) eines scharnierartigen Fahrschemelträgers (23) angeordnet ist, dessen anderer Schenkel (25) an dem Brett (1) angeordnet ist, wobei das die beiden gegeneinander verschwenkbaren Schenkel (24, 25) verbindende Gelenk von der Querachse (18) gebildet wird. (Fig. 2 und 3).
  6. 6. Skate-Board nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse (20) von dem den Fahrschemel (3) tragenden Schenkel (24) des Fahrschemelträgers (23) bei dessen Schwenkbewegungen nm die Querachse ( (1) in die Bremsstellung gebracht und/oder gelöst wird. Fig 2 und 3).
  7. 7. Skate-Board njcji einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Brett (1) in der gegenüber der Rollenachse (9) abgesenkten Stellung, in der die bremse (20) gelöst ist, arretierbar ist. (Fig. 2).
DE19772701761 1977-01-18 1977-01-18 Skate-board Withdrawn DE2701761A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19803412A1 (de) * 1998-01-29 1999-08-05 Bayerische Motoren Werke Ag Radaufhängung für Rollbretter
CN108404503A (zh) * 2018-03-27 2018-08-17 陈洁 一种便于制动的化工用过滤设备

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DE19803412A1 (de) * 1998-01-29 1999-08-05 Bayerische Motoren Werke Ag Radaufhängung für Rollbretter
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