DE29822628U1 - Rollschuh - Google Patents
RollschuhInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C17/00—Roller skates; Skate-boards
- A63C17/04—Roller skates; Skate-boards with wheels arranged otherwise than in two pairs
- A63C17/06—Roller skates; Skate-boards with wheels arranged otherwise than in two pairs single-track type
- A63C17/08—Roller skates; Skate-boards with wheels arranged otherwise than in two pairs single-track type single-wheel type with single axis
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
KeSp 198.32 G Patentanwalt Kleinspehn
BESCHREIBUNG
Rollschuh
Die Erfindung betrifft einen Rollschuh, bestehend aus einem an einen Schuh anbringbaren oder mit einem Schuh
fest verbundenen, ein Fahrwerk tragenden Gestell.
Ein derartiger Rollschuh ist in mehreren Varianten im Handel erhai11i ch.
Eine ältere, zweispurige Variante mit vier Rollen weist ein Fahrwerk mit zwei Achsen auf, wobei jede dieser
Achsen zwei Rollen trägt, und zwar jeweils eine Rolle an jedem Ende der Achsen. Diese Rollschuhe sind von ihrem
Träger relativ leicht zu fahren, da sie weder nach vorn oder hinten noch zur Seite umkippen können. Sie haben
aber den Nachteil, dass sie bei einer Schräglage des Fahrers, beispielsweise in einer Kurve, diese Schräglage
nicht mitmachen können. Außerdem muss der Fahrer bei Kurverfahrten die Beine umsetzen, da die Rollschuhe,
solange sie am Boden sind, nur geradeaus fahren können.
Bei einer neueren, einspurigen Variante weist das Fahrwerk zwei oder vier Rollen auf, die in einer Linie
hintereinander angeordnet sind. Diese Variante ist unter der Bezeichnung „Inline-Skate" bekannt. Sie hat den
Vorteil, dass sie sich bei einer Schräglage des Fahrers dieser Schräglage anpasst, da sie auf Grund ihrer
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Einspurigkeit, ähnlich wie ein Fahrrad, seitlich umkippen kann. Da die Rollen aber nicht, wie bei einem Fahrrad,
lenkbar sind, fahren sie ebenfalls nur geradeaus, wie die zuerst erwähnte zweispurige Variante, so dass der Fahrer
bei Kurverfahrten die Beine ebenfalls umsetzen muss. Auf Grund der seitlichen Instabilität erfordert ein Fahren
mit diesen Inline-Skates eine größere Geschicklichkeit als ein Fahren mit der zuerst erwähnten zweispurigen
Variante.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Rollschuh der eingangs erwähnten Art so zu gestalten, dass der
Fahrer ohne Umsetzen der Beine Kurven fahren kann und dass eine noch größere Geschicklichkeit des Fahrers
erforderlich ist, als bei den beiden vorstehend erwähnten bekannten Varianten.
Diese Aufgabe wird gemäß Anspruch 1 dadurch gelöst, dass das Fahrwerk nur eine einzige Rolle aufweist.
Zur optimalen Übertragung des Körpergewichts des Fahrers auf den Boden ist nach Anspruch 2 vorgesehen, dass die
Rolle im Bereich unterhalb des Knöchels angeordnet ist.
Zur genauen Einstellung der optimalen Lage der Rolle ist nach Anspruch 3 die Rolle in dem Bereich zwischen der
Ferse und dem Ballen verschiebbar angeordnet und wahlweise an verschiedenen Stellen feststellbar.
Um die Seitenstabilität sicherzustellen und eine Kippbelastung des Fußes zu vermeiden, ist nach Anspruch 4
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vorgesehen, dass die Symmetrieebene der Rolle mit der Symmetrieebene des Fußes zusammenfällt.
Um den Rollschuh während der Fahrt abbremsen zu können, ist nach Ansprüche 5 in dem hinteren Bereich der Ferse
ein beim Zurückkippen des Rollschuhs den Boden berührender Bremsklotz angeordnet.
Um die Bremswirkung zu verstärken, ist nach Anspruch 6 vorgesehen, dass in dem hinteren Bereich der Ferse ein an
dem einen Ende eines um eine Achse schwenkbar gelagerten Hebelsystems befestigter Bremsklotz angeordnet ist, der
beim Zurückkippen des Rollschuhs den Boden berührt, wobei eine an dem anderen Ende des Hebelsystems befestigte
Bremsbacke gegen die Kraft einer Feder mit der Rolle in Berührung kommt und diese abbremst.
Um ein sanfteres Bremsen zu ermöglich, ist nach Anspruch 7 an der einen Seite des Hebelsystems anstelle des
Bremsklotzes eine am Boden gleitende Kufe oder eine Gleitrolle angeordnet.
Um sich schneller fortbewegen zu können, ist nach Anspruch 8 im Bereich des Ballens ein zum Abstoßen am
Boden dienender Puffer, vorzugsweise ein Gummipuffer, oder nach Anspruch 9 am Gestell 3, am Fahrwerk 2 oder
innerhalb der Nabe der Rolle 4 eine Rücklaufsperre angeordnet, die zur individuellen Anpassung an die
Geschicklichkeit des Fahrers nach Anspruch 10 wahlweise ein- oder abschaltbar ist.
KeSp 198.32 G Patentanwalt Kleinspehn
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, dass der Fahrer dieses Rollschuhs
ohne Umsetzen der Beine Kurven fahren kann und dass eine große Geschicklichkeit des Fahrers erforderlich ist, um
mit diesem Rollschuh sicher fahren zu können. Daraus ergibt sich der weitere Vorteil, dass dieser Rollschuh
insbesondere für Meisterschaften und andere Wettbewerbe, beispielsweise für Geschicklichkeitswettbewerbe, gut
geeignet ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Rollschuhs, teilweise im Schnitt, und
Fig. 2 eine Rückansicht eines solchen Rollschuhs.
An einen Schuh 1 ist ein Gestell 3 angebracht, das ein Fahrwerk 2 trägt, das nur eine einzige Rolle 4 aufweist.
Das Fahrwerk 2 ist an dem Gestell 3 verschiebbar angebracht, damit die Rolle je nach Wunsch direkt
unterhalb des Knöchels oder etwas weiter in Richtung zum Ballen hin verschoben befestigt werden kann.
In dem hinteren Bereich der Ferse ist eine Bremsvorrichtung angeordnet. Diese besteht aus einem um
eine Achse 9 schwenkbar gelagerten Hebelsystem 7, an
dessen einem Ende eine Gleitrolle 8 angeordnet ist, die beim Zurückkippen des Rollschuhs den Boden berührt, wobei
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eine an dem anderen Ende des Hebelsystems 7 befestigte Bremsbacke 6 gegen die Kraft einer Feder 5 mit der Rolle
4 in Berührung kommt und diese abbremst. Auf diese Weise wird ein sanftes Abbremsen erreicht.
Am vorderen Ende des Rollschuhs ist ein Puffer 10, vorzugsweise ein Gummipuffer, angeordnet, mit dem sich
der Fahrer besser am Boden abstoßen kann.
Die gleiche Wirkung wird durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte Rücklaufsperre erreicht, die entweder
am Gestell 3, am Fahrwerk 2 oder innerhalb der Nabe der Rolle 8 angeordnet ist und zur Anpassung an die
Geschicklichkeit des Fahrers wahlweise ein- oder abgeschaltet werden kann.
Claims (10)
1. Rollschuh, bestehend aus einem an einen Schuh (1) anbringbaren oder mit dem Schuh (1) fest verbundenen,
ein Fahrwerk (2) tragenden Gestell (3), dadurch gekennzeichnet, dass das Fahrwerk (2) nur
eine einzige Rolle (4) aufweist.
2. Rollschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rolle (4) im Bereich unterhalb des Knöchels
angeordnet ist.
3. Rollschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rolle (4) in dem Bereich zwischen der Ferse
und dem Ballen verschiebbar angeordnet und wahlweise an verschiedenen Stellen feststellbar ist.
4. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Symmetrieebene der Rolle (4)
mit der Symmetrieebene des Fußes zusammenfällt.
5. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in dem hinteren Bereich der
Ferse ein beim Zurückkippen des Rollschuhs den Boden berührender Bremsklotz angeordnet ist.
6. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in dem hinteren Bereich der
Ferse ein an dem einen Ende eines um eine Achse (9) schwenkbar gelagerten Hebelsystems (7) befestigter
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Bremsklotz angeordnet ist, der beim Zurückkippen des Rollschuhs den Boden berührt, wobei eine an dem
anderen Ende des Hebelsystems (7) befestigte Bremsbacke (6) gegen die Kraft einer Feder (5) mit
der Rolle (4) in Berührung kommt und diese abbremst.
7. Rollschuh nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der einen Seite des Hebelsystems (7) anstelle
des Bremsklotzes eine am Boden gleitende Kufe oder eine Gleitrolle (8) angeordnet ist.
8. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Ballens ein zum
Abstoßen am Boden dienender Puffer (10), vorzugsweise ein Gummipuffer, angeordnet ist.
9. Rollschuh nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass am Gestell (3), am Fahrwerk (2)
oder innerhalb der Nabe der Rolle (4) eine Rücklaufsperre angeordnet ist.
10. Rollschuh nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rücklaufsperre wahlweise ein- oder
abschaltbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29822628U DE29822628U1 (de) | 1998-12-20 | 1998-12-20 | Rollschuh |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE29822628U DE29822628U1 (de) | 1998-12-20 | 1998-12-20 | Rollschuh |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29822628U1 true DE29822628U1 (de) | 1999-03-04 |
Family
ID=8066878
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE29822628U Expired - Lifetime DE29822628U1 (de) | 1998-12-20 | 1998-12-20 | Rollschuh |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29822628U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN107019900A (zh) * | 2015-11-15 | 2017-08-08 | 酷飞发展有限公司 | 具有主轮和远侧辅助轮的自平衡板 |
| DE102016003715A1 (de) | 2016-04-13 | 2017-10-19 | Dieter Potschies | Trainingsgerät |
-
1998
- 1998-12-20 DE DE29822628U patent/DE29822628U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN107019900A (zh) * | 2015-11-15 | 2017-08-08 | 酷飞发展有限公司 | 具有主轮和远侧辅助轮的自平衡板 |
| US10335669B2 (en) | 2015-11-15 | 2019-07-02 | Koofy Innovation Limited | Self-balancing board with primary wheel and distal auxiliary wheel |
| US11148037B2 (en) | 2015-11-15 | 2021-10-19 | Koofy Innovation Limited | Self-balancing board with primary wheel and distal auxiliary wheel |
| DE102016003715A1 (de) | 2016-04-13 | 2017-10-19 | Dieter Potschies | Trainingsgerät |
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