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DE2701287A1 - Verfahren zum enthuellen von leckstellen und rissen in stroemungsmittelsystemen, sowie dabei verwendete zusammensetzungen - Google Patents

Verfahren zum enthuellen von leckstellen und rissen in stroemungsmittelsystemen, sowie dabei verwendete zusammensetzungen

Info

Publication number
DE2701287A1
DE2701287A1 DE19772701287 DE2701287A DE2701287A1 DE 2701287 A1 DE2701287 A1 DE 2701287A1 DE 19772701287 DE19772701287 DE 19772701287 DE 2701287 A DE2701287 A DE 2701287A DE 2701287 A1 DE2701287 A1 DE 2701287A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dye
fluid
cracks
composition
powder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19772701287
Other languages
English (en)
Inventor
Orlando Gomez Molina
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Boeing North American Inc
Original Assignee
Rockwell International Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rockwell International Corp filed Critical Rockwell International Corp
Publication of DE2701287A1 publication Critical patent/DE2701287A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M3/00Investigating fluid-tightness of structures
    • G01M3/02Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum
    • G01M3/04Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by detecting the presence of fluid at the leakage point
    • G01M3/20Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by detecting the presence of fluid at the leakage point using special tracer materials, e.g. dye, fluorescent material, radioactive material

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Examining Or Testing Airtightness (AREA)
  • Investigating Materials By The Use Of Optical Means Adapted For Particular Applications (AREA)

Description

KARL H. WAGNER β00° M°NCHEN 22
GEWORZMOHLSRASSE POSTFACH 246
76-T-2O5O
ROCKWELL INTERNATIONAL CORPORATION, El Segundo, Kalifornien 90245, V.St.A.
Verfahren zum Enthüllen von Leckstellen und Rissen in Strömungsmittelsystemen,sowie dabei verwendete Zusammensetzungen.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren sowie auf Zusammensetzungen zur Feststellung von Leckstellen und Rissen in Komponenten von Strömungsmittelsystemen. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf ein Verfahren sowie Zusammensetzungen zur Feststellung von Leckstellen und Rissen in Komponenten von unter Druck befindlichen mit Strömungsmittel gefüllten Systemen, wie beispielsweise Hydrauliksystemen und Brennstoffleitungen, wobei das erfindungsgemäße Verfahren sowie die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen in einfacher Weise und wirtschaftlich arbeiten, ohne daß das mit Strömungsmittel gefüllte System verunreinigt wird, und ohne daß das Funktionsströmungsmittel aus dem System entfernt wird oder das mit Strömungsmittel gefüllte System aus dem Fahrzeug, in dem es verwendet wird, entfernt werden muß.
Mit Strömungsmittel gefüllte Systeme, wie beispielsweise ein Hydrauliksystem, ein Bremssystem oder ein Getriebesystem, oder aber Brennstoffleitungen und Tanks entwickeln oftmals Leckstellen infolge von Rissen, Poren oder nicht richtig zusammenpassenden Teilen. Wenn Leckstellen auftreten, so müssen diese mit Strömungsmittel gefüllten Systeme aus dem Fahrzeug ent-
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TELEFON: (088) »K27 TELEGRAMM: PATLAW MÖNCHEN TELEX: $-22039pitwd
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fernt werden, und sie müssen ferner entleert und auseinandergenommen werden, bevor sie auf den das Leck hervorrufenden Schaden untersucht werden können. Das üblicherweise verwendete Feststellverfahren ist die Farbstoffeindringinspektion. Bei üblichen Farbstoffeindringinspektionsverfahren zur Ortung und Auswertung von Oberflächenfehlerstellen, Schädigungen oder Rissen in Testkörpern oder Teilen wird eine flüssige Eindringmittelzusammensetzung, die einen flüssigen Träger und einen Fluoreszenzfarbstoff enthält, auf die Oberfläche des Testkörpers aufgebracht und dringt in die Öffnungen der Oberflächenrisse oder Fehlerstellen im Teil ein, wobei die überschüssige Eindringmittelzusammensetzung von der Körperoberfläche entfernt wird. Sodann kann auf die Teileoberfläche eine Entwicklerzusammensetzung aufgebracht werden. Dieser Entwickler kann in der Form eines leicht gefärbten Pulvers vorliegen, welches mit der Farbe des Farbstoffs kontrastiert und als ein Docht wirkt und bewirkt, daß das flüssige Eindringmittel, welches den Fluoreszenzfarbstoff enthält und in den Rissen oder Oberflächenfehlstellen zurückgehalten wurde, nach oben aus den Oberflächenfehlern durch Kapillarwirkung herausgezogen wird und durch den Entwickler "herausblutet". Überschüssiger Entwickler wird entfernt und der untersuchte Teil wird dann unsichtbarem Fluoreszenz erzeugenden Licht ausgesetzt und die Lage der Oberflächenfehlerstellen wird durch die Emission von sichtbarem Fluoreszenzlicht durch den Eindringmittelfarbstoff angezeigt, der in den Rissen oder Fehlerstellen zurückgehalten wurde, nachdem die Eindringzusammensetzung von der Oberfläche des Teils entfernt war.
Solche üblichen Farbstoffeindrlngmittel-Inspektionsverfahren können bei Anwendung zur Feststellung von Rissen oder Leckstellen in einem strömungsmittelgefüllten System nur dann verwendet werden, wenn das im System verwendete Strömungsmittel vollständig entfernt wurde, damit die Eindringmittellösung in das System eingefüllt werden kann, welches zuvor mit dem Hydraulikströmungsmittel, Bremsströmungsmittel, Getriebeströmungsmittel, Brennstoff oder anderen im System verwendeten Strömungsmitteln gefüllt war. Wenn man das Eindringmittel durch alle Kanäle, Leitungen und Tanks laufen läßt, so wird es durch die Schadstelle austreten, nachdem^Aa Entwicklerüberzug zur Unterstützung
bei der Offenlegung der Schadstelle aufgebracht ist. Der Hauptnachteil bei Verwendung von Farbstoffeindringmitteln zur Feststellung von Schäden in mit Strömungsmittel gefüllten Systemen besteht darin, daß das ursprüngliche Strömungsmittel im System abgelassen werden muß, und daß das System mit sauberen Lösungsmitteln gespült werden muß. Diese Aufgabe macht oftmals die Entfernung des Systems selbst aus dem zugehörigen Fahrzeug erforderlich und ferner ist oftmals die vollständige Zerlegung des Systems nötig. Das zu verwendende Eindringmittel muß mit sämtlichen Dichtungen und im System verwendeten Materialien kompatibel sein. Da es häufig unmöglich ist, die Kompatibilität zuvor festzustellen, ist die Verwendung eines Eindringmittels oftmals unerlaubt. Wenn ein Eindringmittel im System verwendet wird, so muß es nach der Inspektion gründlich aus dem System herausgespült werden. Demgemäß sind die derzeit im Handel verfügbaren Farbstoffeindringmittel sowie die Verfahren unpraktisch, die zur Feststellung von Leckstellen verwendet werden, wie sie in mit Strömungsmittel gefüllten Systemen auftreten, wie beispielsweise bei Hydrauliksystemen, Brennstoffleitungen und Tanks.
Zum Stand der Technik hinsichtlich des Problems der Leckstellenfeststellung sei auf US-PS 3 287 156 hingewiesen, welches einen Lacküberzug betrifft, der als ein Leckanzeigeüberzug aufgebracht wird und zur Verwendung bei Geschossen und Raketen dient, und zwar erfolgt die Aufbringung auf der Raketenoberfläche und der Lacküberzug enthält Materialien, die chemisch mit dem entsprechenden herausleckenden Brennstoffmaterial reagieren. Die Reaktion erzeugt eine unterscheidungskräftige Farbänderung, die ohne weiteres sichtbar ist. Das genannte Patent beschreibt eine Vielzahl solcher organischer überzüge, wobei eine Kombination von unterschiedlichen Farbagenzien verwendet wird.
US-PS 2 878 392 beschreibt die Verwendung eines Amin enthaltenden Leckfeststellmaterials, welches auf die Innenseite eines Tanks oder dgl. gebracht wird, um festzustellen, wo ein Leck vorhanden ist. Der vermutete Leckpunkt kann dabei mit einem Absorptionsstaub bestaubt werden, der mit einem geeigneten Anzeigemittel imprägniert ist, welches seine Farbe dann ändert, wenn es in Berührung mit der Aminlö^ung kommt. Es ist dabei ferner
bemerkt, daß die Aminlösung auch Fluoreszenzmaterial enthalten kann. US-PS 3 006 861 beschreibt die Verwendung eines Leckfeststellströmungsmittels, welches einen Markierungsfarbstoff enthält und zusammen mit einer Feststellhilfe verwendet wird, nämlich einer Dispersion aus einem Material mit guten Farbstoffabsorptionseigenschaften, wie beispielsweise Ton, Talkum oder Kalk. Die wässrige Lecksimulierzusammensetzung dieses Patentes umfaßt eine Wassergrundlösung, die ein oberflächenaktives Agens, (ein Surfactants), ein Anti-Schaumagens und einen Markierungsfarbstoff enthält. US-PS 3 597 263 beschreibt verschiedene Leckdetektoren einschließlich chemischer Anzeigemittel, verwendet in Bändern oder Farben, die bei Berührung mit Dampf oder Wasser ihre Farbe ändern.
Die Leckfeststellverfahren und -systeme der oben erwähnten Patente weisen jedoch verschiedene der bereits erwähnten Nachteile auf, wie beispielsweise die Verunreinigung des mit Strömungsmittel gefüllten Systems durch das Leckfeststellmittel, das Erfordernis das funktioneile Strömungsmittel des Systems, welches untersucht wird, zu entfernen und dgl.
US-PS 2 707 236 beschreibt schließlich ein Verfahren zur Feststellung von Oberflächenfehlstellen in Körpern, und zwar durch Aufbringen eines flüssigen Eindringmittels auf die Körperoberfläche, worauf dann auf die Oberfläche ein Anzeigepulver aufgebracht wird, welches ein Trägerpulver, wie beispielsweise Siliziumdioxid-Aerogel, und ein fluoreszentes oder nicht fluoreszentes Pigment enthält. Obwohl sich bei diesen Verfahren das Färbmittel oder Pigment in dem Entwicklerpulver befindet und nicht im flüssigen Eindringmittel, so ist doch dieses Verfahren den gleichen Nachteilen ausgesetzt, die oben bei der Verwendung üblicher Farbstoffeindringmittel zur Feststellung von Leckstellen und Rissen in Strömungsmittel-gefüllten Systemen erwähnt wurden, es ist nämlich erforderlich, daß das Funktionsströmungsmittel aus dem System entfernt wird, daß das System ausgespült wird und daß sodann das System nach Durchführung des Leckfeststellungsverfahrens wieder mit dem funktionellen Strömungsmittel gefüllt wird. Die Beschreibung des US-PS
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2 848 421 ähnelt dem des US-PS 2 707 236.
Es sei ferner auf die deutsche Patentanmeldung P 26 40 446.6 verwiesen, in welcher eine trockene Pulverentwicklerzusammensetzung für die Farbstoffeindringmittelinspektion von Rissen und Fehlerstellen in einem Werkstück beschrieben ist, und zwar bestehend im wesentlichen aus Talkum und Siliziumdioxid.
Die vorliegende Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt, ein Verfahren sowie Zusammensetzungen anzugeben, um Risse und Leckstellen in mit Strömungsmittel gefüllten Systemen festzustellen. Die Erfindung sieht insbesondere ein einfaches, schnelles und wirtschaftliches Verfahren sowie Zusammensetzungen vor, um Leckstellen und Risse in strömungsmittelgefüllten Systemen festzustellen, und zwar insbesondere ohne die Entfernung des funktioneilen Strömungsmittels aus dem System erforderlich zu machen bzw. ohne Verunreinigung des Systems durch die Rissfeststellzusammensetzung, wobei die erfindungsgemäßen Verfahren und Zusammensetzungen zur Verwendung bei Systemen geeignet sind, die eine große Verschiedenheit von funktioneilen Strömungsmitteln, sowohl wässrigen als auch nicht wässrigen, verwenden.
Erfindungsgemäß werden die genannten Ziele durch ein einfaches Verfahren erreicht, welches einen Pulverträger der im folgenden im einzelnen beschriebenen Arten verwendet, und zwar mit einem darin inkorporierten Färb- oder Färbeagens, beispielsweise einem fluoreszenten oder nicht fluoreszenten Farbstoff, wodurch Leckstellen infolge von Vertiefungen, Rissen oder nicht richtig miteinander verbundenen Verbindungen in strömungsmittelgefüllten Systemen festgestellt werden können. Als Grundmerkmal sieht die vorliegende Erfindung vor, daß das Strömungsmittel des mit Strömungsmittel gefüllten Systems als das Vehikel oder der Träger verwendet wird, um gefärbte Anzeigen von ein Leck hervorrufenden Rissen zu erzeugen, und zwar in Verbindung mit einem Entwickler in der Form eines geeigneten Trägerpulvers, welches das Farbagens in der Form eines trockenen, beispielsweise fluoreszenten Oder nicht fluoreszenten, Farbstoffs oder Tracers (Markierung) enthält. Somit verwendet das erfindungsgemäße Verfahren vorteilhafterweise das dem System eigene Strömungsmittel zusammen mit einem
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Indikator- oder Entwicklerpulver, welches sein eigenes Farbagens oder Farbstoff mitführt. Die Erfindung basiert auf dem Prinzip, daß alle üblichen bekannten, mit Strömungsmittel gefüllten Systeme, wie beispielsweise Hydrauliksysteme, Getriebesysteme, Bremssysteme, Brennstoffleitungen und dgl., als funktioneile Strömungsmittel Flüssigkeiten verwenden, welche ohne weiteres verschiedene Farbstoffarten, und zwar fluoreszente als auch nicht fluoreszente Farbstoffarten, auflösen, und wobei ein geeigneter Farbstoff ausgewählt und mit einem leicht gefärbten Trägerpulver zusammengebracht werden kann, um bei einem speziellen funktioneilen Strömungsmittel verwandt zu werden, in dem der Farbstoff löslich ist.
Erfindungsgemäß wird, nachdem die Fläche einer Systemkomponente, die im Verdacht steht, eine oder mehrere Leckstellen aufzuweisen, aussen von Leckströmungsmittel gereinigt ist, beispielsweise durch Abwischen mit einem flüchtigen Lösungsmittel oder durch Abspülen der Fläche mit einem Lösungsmittel und darauffolgender Trocknung, die Pulverzusammensetzung auf die verdächtige Fläche aufgebracht, und zwar durch geeignete Mittel, wie beispielsweise durch Aufsprühen, Aufgießen oder Aufpinseln. Nahezu unmittelbar wird das aus dem System durch darin befindliche Risse auftretende herausleckende Strömungsmittel in das Indikatorpulver oder die Zusammensetzung benachbart zur öffnung der Risse gezogen, und das Strömungsmittel aktiviert den fluoreszenten oder nicht fluoreszenten Tracer (Indikator), der in der Pulverzusammensetzung enthalten ist. Die auf diese Weise erzeugten Farbanzeigen enthüllen die Lage der dieses Leck hervorrufenden Risse, und zwar in der Form von gefärbten Spuren (Markierungen) oder als brilliant fluoreszierende Spuren, wenn fluoreszente Farbagentien oder Farbstoffe verwendet werden, wobei das überschüssige Entwicklerpulver an der Oberfläche des Teils in seiner Farbe stumpf verbleibt. Der Farbkontrast der eingefärbten Anzeigen kann dadurch weiter erhöht werden,daß man überschüssiges Entwicklerpulver wegbläst.
Man erkennt somit, daß das erfindungsgemäße Verfahren sowie die erfindungsgemäße Zusammensetzung die Feststellung von Rissen und Leckstellen in strömungsmittelgefüllten Systemen gestattet, und zwar ohne Störung oder Verunreinigung des funtionellen Strömungs-
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mittels in diesem System und auch ohne Entfernung dieses Strömungsmittels aus dem System, wobei es ferner unnötig ist, das System an sich aus dem Fahrzeug, in dem es verwendet wird, zu entnehmen.
Das erfindungsgemäße Verfahren sowie die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen sind für eine Verschiedenheit von mit Strömungsmittel gefüllten Systemen verwendbar, und zwar einschließlich sämtlicher auf öl basierender und mit wässrigen Strömungsmitteln gefüllter Systeme. Zu diesen strömungsmittelgefüllten Systemen gehören hydraulische Systeme, Bremssysteme und Getriebesysteme sowie Brennstoffleitungen, die alle im allgemeinen auf Öl basierende Funktionsströmungsmittel oder funktionelle Strömungsmittel verwenden, die, wie im einzelnen im folgen beschrieben, folgendes enthalten können: Ester, sowohl aliphatische als auch aromatische, Kohlenwasserstoffe, analoge halogenierte Kohlenwasserstoffe, Glykoläther und dgl.. Abhängig vom speziellen Anwendungsfall ist die Entwicklerzusammensetzung der Erfindung derart zugeschnitten, daß das Farbagens, beispielsweise der Farbstoff oder die Farbstoffe, welches in diesem Indikator oder Enthüllungspulver verwendet wird, sich in dem speziellen nicht wässrigen oder wässrigen funktioneilen Strömungsmittel des Systems auflöst. Das erfindungsgemäße Verfahren ist speziell zur Feststellung von Rissen und Leckstellen in auf öl basierenden Strömungsmittelsystemen, wie beispielsweise Hydraulik-Strömungsmitteln, geeignet.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann ebenfalls zur Festellung von Rissen und Lecksstellen in Systemen auf Wasserbasis, wie beispielsweise unter Druck stehenden Wasserleitungen, verwendet werden. Ferner können beispielsweise Schiffskörper mit dem erfindungsgemäßen Anzeigepulver untersucht werden, wobei das Pulver beispielsweise eine Kombination aus Talkum und Siliziumdioxidpulver ist und einen wasserlöslichen Farbstoff enthält. Bei diesem Anwendungsfall wird der Pulverindikator oder Entwickler auf die Innenseite des Schiffskörpers zur Untersuchung auf Leckstellen aufgebracht. Zur Verwendung mit auf Wasser basierenden Strömungsmitteln geeignete Indikatorzusammensetzungen
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können einen oder mehrere Farbstoffe enthalten, entweder fluoreszente oder nicht fluoreszente, die wasserlöslich sind.
Allgemein sind die erfindungsgemäßen Prinzipien dort anwendbar, wo sich das Strömungsmittel des mit Strömungsmittel gefüllten Systems auf einer Seite oder Oberfläche einer Komponente dieses Systems, welche einen Riss aufweist, befindet, während das Anzeigepulver auf der entgegengesetzten Seite oder Oberfläche angeordnet ist, zu welcher Seite hin das Strömungsmittel leckt.
Es kann irgendein bekanntes inertes, freifließendes Trägerpulver benutzt werden, wie es als ein Entwicklerpulver bei Farbstoff eindringmittel-Inspektionsverfahren verwendet wird. Es handelt sich dabei üblicherweise um leicht gefärbte oder weiße Pulver, welche einen starken Konstrast für die Farbanzeigen dann bilden, wenn das Strömungsmittel des Systems aus den Rissen in das Pulver gezogeji wird und den darin befindlichen Farbstoff auflöst. Derartige Pulver umfassen Talkum, Siliziumdioxid, Siliziumdioxid-Aerogel, Magnesiumcarbonat, Kaliumcarbonat, Diatomeenerde, Ton, Sägespäne, gepulverte Kunststoffe und dgl.. Allgemein können ungefähr 65 bis 99,9% trockener Pulverträger und ungefähr 1 bis ungefähr 35% Farbstoff oder ein anderes Farbagens verwendet werden, und zwar alles in Gewichtsprozent der gesamten Indikatorzusammensetzung. Es wurde jedoch festgestellt, daß sich die besten Ergebnisse mit einer Kombination aus Talkum und Siliziumdioxid, insbesondere in den unten angegebenen Proportionen, und einem Farbstoff ergeben. Die TaI-kumkomponente ist ein feines weißes Pulver mit kleiner, aber unregelmäßiger Teilchengröße. Ein im Handel verfügbares, für die erfindungsgemäßen Zwecke besonders geeignetes Material wird unter der Bezeichnung "Desertalc Mikro 507" von der Desert Minerals, Inc., in Los Angeles, Kalifornien,USA,.auf den Markt gebracht. Das letztgenannte Material ist ein halbtremolitisches-nadelförmiges "Platey"-Material mit einer Teilchengrößenverteilung im Bereich von ungefähr 15 bis weniger als 1 Mikron, und ist im wesentlichen ein Kalzium-Magnesium-Silikat. Dieses weiße Pulver erzeugt eine einzigartige Kombination von außerordentlich unregelmäßigen Teilchengrößen und -formen und hinterläßt eine nahezu unsichtbare Filmabscheidung
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von Teilchen der Mikrogröße, was einen Weg für das Einfangen des Strömungsmittels schafft, welches aus den Rissen und Mikrorissen in der Oberfläche austritt, auf welche die Indikatorzusammensetzung aufgebracht ist. Dieses feine pulvrige Talkum haftet an fast jeder Oberflächenart an, und zwar einschließlich sehr feiner oder polierter Oberflächen, wie beispielsweise einer polierten Chromplattierung. Infolge des unregelmäßigen Teilchengrößengehalts dieses Talkums wirkt es unterstützend bei der Abscheidung des Indikators benachbart zu Rissen von unterschiedlicher Größe. Andere geeignete Talkummaterialien sind Desertalc Mikro 706, 707 und 906. Desertalc Mikro 706 und 707 sind ultrafeine, glimmerartige Teilchengebilde aus dünnen, weichen, durchscheinenden Plättchen. Desertalc Mikro 906 ist ein steatitisches-"Platey" sowie sphärisches Material mit einer Struktur aus feinen kleinen Plättchen und Kügelchen hoher Gleichförmigkeit. Dieses Material hat einen geringen Kohlenstoffgehalt und besitzt keine Abriebwirkung. Die Teilchengrößen von Desertalc 706, 707 und 906 sind ähnlich denjenigen von 507 und liegen im Bereich von 15 bis weniger als 1 Mikron.
Die oben beschriebenen Talkummaterialien, wie sie durch Desertalc Mikro 507, 706, 707 und 906 veranschaulicht sind, besitzen eine unterschiedliche Struktur gegenüber konventionellem Talkum.
Die zweite Komponente der bevorzugten Indikatorzusammensetzung ist Siliziumdioxid, welches ebenfalls vorzugsweise in feiner Pulverform mit einer Teilchengröße im Bereich von 0,007 bis ungefähr 0,050 Mikron(ungefähr 70 bis ungefähr 500 Angström) verwendet wird, wobei es sich bei diesem Pulver um ein außerordentlich luftiges schneeweißes Pulver von außerordentlich geringer Schüttdichte handelt. Eine im Handel verfügbare Form dieser Komponente wird unter der Bezeichnung "Cab-O-Sil M-5" von der Cabot Corporation, USA, geliefert. Cab-O-Sil hat eine außerordentlich große Aussenoberflache, wobei ein Gramm Cab-O-Sil M-5 ungefähr 400 m2 Oberfläche besitzt. Cab-O-Sil M-5 ist ein submikroskopisches, feuergetrocknetes, abgerauchtes Siliziumdioxid, welches eine unterschiedliche Struktur gegenüber ausgefällten Siliziumdioxiden oder Siliziumdioxid-Gelen oder Aero-Gelen
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besitzt. Dieses weiße Siliziumdioxidpulver erteilt dem gesamten Pulverindikator oder der Entwicklerzusammensetzung die Eigenschaften des freien Fließens und Nichtzusammenbackens und hilft auch bei der Entwicklung heller Fluoreszenzanzeigen von fluoreszenten Farbstoffen.
Es wurde festgestellt, daß zum Erhalt der effektivsten Ergebnisse mit der erfindungsgemäßen Indikatorzusammensetzung die Komponenten in bestimmten Proportionen verwendet werden sollten. Es wird somit die Talkumkomponente im allgemeinen in einer Menge im Bereich von ungefähr 5 bis ungefähr 65 Gewichtsprozent, vorzugsweise von ungefähr 25 bis ungefähr 60 Gewichtsprozent« verwendet und die Siliziumdioxidkomponente wird im allgemeinen in einer Menge im Bereich von ungefähr 25 bis ungefähr 85 Gewichtsprozent, vorzugsweise von ungefähr 30 bis ungefähr 7O Gewichtsprozent, bezogen auf das Gewicht der Gesamt zusammensetzung einschließlich des trockenen Pulverfarbstoffs, verwendet.
Irgendein geeigneter allgemein bei Farbstoffeindringzusammensetzungen verwendeter Farbstoff kann im Entwicklungspulver enthalten sein. Dazu gehören sowohl fluoreszente als auch nicht fluoreszente Farbstoffe und Farbstoffe, die lösungsmittellöslich sind und solche, die in wässrigen Lösungen oder Wasser löslich sind. Es können somit verschiedene Arten von Fluoresnzenzfarbstoffen verwendet werden, und zwar einschließlich der folgenden:. Fluorol 7GA und Morton Fluoreszent-Gelb G, sowie andere Fluoreszenzfarbstoffe wie beispielsweise Calcofluor Yellow (Gelb), Azosol Brilliant Yellow (Gelb) 6GF, Rhodanin B, Rhodanin 6 GDN, Calcofluor White (Weiß) RW, Blancophor White (Weiß) AW, Auramin und Eosin G, sowie wasserlösliche Farbstoffe, wie beispielsweise Billiant SuIfο Flavin FFA, Auramin B Extra S und Blancophor FFG.
Die trockene Pulverentwickler- oder Indikator-Zusammensetzung kann erfindungsgemäß alternativ nicht fluoreszente oder Farbstoffe der Tageslichtart enthalten, wie beispielsweise Farb-
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stoffe der Azo-Art, beispielsweise Xylolazo-beta-naphthol, Mefford Nr. 322 Farbstoff, vermutlich o-toluol-azoxylolazobeta-naphthol, und die Azo-Farbstoffe, die als Oil Red "O" und Sudan Red "O" auf dem Mark sind. Diese Farbstoffe können zweckmäßigerweise dort verwendet werden, wo Tageslicht oder weisses Licht allein verfügbar ist. Vorzugsweise werden jedoch Fluoreszenzfarbstoffe mit größerer Empfindlichkeit und Feststellbarkeit verwendet, und zwar infolge des hohen Kontrasts,den man durch die Fluoreszenzanzeigen erhält.
Die Menge des in dem trockenen Pulverträger einzubauenden Farbstoffs zur Erzeugung der Indikatorzusammensetzung der Erfindung kann im Bereich von ungefähr 0,1 bis 30 Gewichtsprozent, vorzugsweise ungefähr 1 bis ungefähr 20 Gewichtsprozent, des Farbstoffs oder der Mischungen daraus liegen, und zwar basierend auf dem Total- oder Gesamtgewicht der trockenen Indikatorzusammensetzung. Bei der Herstellung der im erfindungsgemäßen Verfahren verwendeten trockenen Indikatorzusammensetzung wird der Farbstoff einfach dem Pulverträger, beispielsweise einer Mischung aus Talkum und Siliziumdioxid, in den gewünschten Proportionen zugefügt.
Typische trockene Pulverentwickler oder Indikatorzusammensetzungen, die ein färbendes Agens oder einen Farbstoff enthalten, und die im erfindungsgemäßen Verfahren benutzt werden können, sind in den unten stehenden Tabellen I, II und III angegeben; Tabelle I bezieht sich auf Zusammensetzungen, bei denen der Farbstoff oder die Farbstoffe fluoreszent und lösungsmittellöslich sind; Tabelle II bezieht sich auf Zusammensetzungen, welche fluoreszente wasserlösliche Farbstoffe enthalten, und Tabelle III betrifft Zusammensetzungen, die nicht fluoreszente lösungsmittellösliche Farbstoffe enthalten. Die Anteile der Komponenten sind in Gewichtsprozent der entsprechenden Zusammensetzungen ausgedrückt.
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TABELLE I
Fluoreszente, in nicht wässrigem Lösungsmittel lösliche Farbstoffe.
Komponenten A B C D E F G H I J
Desertalc Mikro 507 25 10 5 25 30 -- 25 25 60 9
Cab-O-Sil M5 60 75 80 59 55 90 60 60 25 90
Calcafluor White RW 10 10 10 8 10 5 -- 15 15
Morton Fluorescent
Yellow G
5 5 5 8 5 5 15 -- 10
TABELLE II
Fluoreszente wässrige, in Wasser lösliche Farbstoffe.
Komponenten K L M N 0 P Q
Desertalc Mikro 507 25 5 -- 40 90 20
Cab-O-Sil M5 60 80 85 50 90 -- 60
Brilliant Sulpho
Flavine FFA
15 15 15 10 10 10 20
In der obigen Tabelle II kann der Farbstoff Brilliant Sulpho Flavine FFA durch Rhodanin B Extra S ersetzt werden. In jedem Falle werden bei Verwendung derartiger Entwicklerzusammensetzungen im erfindungsgemäßen Verfahren Anzeigen von Rissen oder Leckstellen erhalten, und zwar entweder bei schwarzem oder fluoreszentem Licht oder bei weißem Licht. Anzeigen von Rissen ergeben fluoreszierendes Rot bei schwarzem Licht und ein helles Rot bei weißem Licht.
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TABELLE III
Nicht fluoreszierende, nicht wässrige lösungsmittel lös liehe Farbstoffe.
Komponenten RSTU
Desertalc Mikro 507 25 30 10 ——
Cab-O-Sil M5 50 50 60 70
Sudan Red
Red
"O" or
"0"
Oil 25 20 30 30
85 15
Bezüglich der Zusammensetzungen der obigen Tabelle III sei bemerkt, daß diese entsprechend dem erfindungsgemäßen Verfahren gut zur Enthüllung von Rissen und Leckstellen arbeiten, wenn die untersuchte Teileoberfläche eine helle Farbe besitzt. Unter diesen Bedingungen ergibt sich ein guter Kontrast der roten Anzeigen mit dem hellen Hintergrund. Wenn jedoch die zu untersuchende Oberfläche eine dunkle Farbe besitzt, so wird die Verwendung eines einen Fluoreszenzfarbstoff enthaltenden Indikators vorgezogen, um den Kontrast zwischen den Fluoreszenzanzeigen und dem dunklen Hintergrund zu erhöhen.
Es wurde festgestellt, daß ein besonders bevorzugter trockener Pulverentwickler, der einen Farbstoff enthält, für Anwendung im erfindungsgemäßen Verfahren die Zusammensetzung A der Tabelle I ist und besonders wirkungsvoll ist.
Wie bereits erwähnt, können die strömungsmittelgefüllten Systeme, in denen Leckstellen und Risse durch das erfindungsgemäße Verfahren sowie die erfindungsgemäßen Indikatorzusammensetzungen festgestellt werden können, eine große Verschiedenheit von funktionellen Strömungsmitteln aufweisen. So können beispielsweise die hydraulischen Systeme, insbesondere solche wie sie in einem Flugzeug verwendet werden, bei welchen das
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erfindungsgemäße'Verfahren sowie die erfindungsgemäßen Entwicklerzusammensetzungen verwendbar sind, und in denen die oben erwähnten lösungsmittellöslichen Farbstoffe der Entwicklerzusammensetzungen löslich sind, eine große Verschiedenheit von Estern, und zwar sowohl aliphatischen als auch aromatischen, aufweisen. Beispiele sind die Ester einer Säure des Phosphors, insbesondere Phosphorsäureester (Phophatester) einschließlich Dialkylarylphosphate,in denen die Alkylgruppen entweder geradkettig oder verzweigtkettig sind und von ungefähr 3 bis ungefähr 10 Kohlenstoff atome enthalten, und in denen die Arylgruppen von 6 bis 8 Kohlenstoffatome aufweisen, z.B. Dibutylphenylphosphat, Butylamylphenylphosphat, Butylhexylphenylphosphat, Butylheptylphenylphosphat, Butyloctylphenylphosphat; weiterhin einschließlich Triarylphosphate, die Arylgruppen oder Radikale von 6 bis 8 Kohlenstoffatomen besitzen, wobei Beispiele derartiger Phosphate die Tricresyl-, Trixylyl-, Phenyl-Dicresyl- und Cresyl-Diphenyl-Phosphate umfassen; ferner einschließlich Trialkylphosphate, in denen die Alkylgruppen von ungefähr 3 bis ungefähr 10 Kohlenstoffatome besitzen, z.B. Tri-n-butyl-Phosphat, Tri(2-Äthyl-Hexyl)-Phosphat und Tri-Isononyl-Phosphat; und schließlich einschließlich Alkyl-Diaryl-Phosphate, wobei das Gleiche bzw. die gleiche Definition für die Alkyl- und Aryl-Gruppen gilt wie für die Dialkyl-Aryl-Phosphate, z.B. Butyl-Diphenyl-, Amyl-Diphenyl-, Hexyl-Diphenyl-, Heptyl-Diphenyl-, Octyl-Diphenyl-, und 6-Methyl-Heptyl-Diphenyl-Phosphate.
Andere Ester,die als Funktionsströmungsmittel in hydraulischen Systemen verwendet werden können, bei denen die Erfindung anwendbar ist, sind die Ester der Di- und Tri-Carbonsäuren, insbesondere Ester der Di-Carbonsäure. Bevorzugte Beispiele der letztgenannten Verbindungen sindddie Alkyl-Diester der Adipinsäure und Sebacinsäure, d.h. die Diesteradipate und Sebacate. Derartige Ester können Alkyl-Gruppen enthalten, und zwar entweder geradkettig oder verzweigtkettig, welche von ungefähr 4 bis ungefähr 12 Kohlenstoffatome enthalten. Spezielle Beispiele für diese Strömungsmittel sind Dihexyl-, Di-2-Äthylhexyl-, Dioctyl-, Dinonyl-, Didecyl- und Diisodecyl-Adipat und dir entsprochenden Sebacate. Es können auch die Diester der aromatischen Dicarbonsäuren, insbesondere die Diester der
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Phthalsäure, d.h. die Phthalatdiester in strömungsmittelgefüllten Systemen verwendet werden. Die Diester derartiger Säuren können Alkyl-Gruppen von 4 bis 12 Kohlenstoffatomen enthalten, wobei die folgenden Beispiele angegeben seien: Di-n-butyl-phtalat, Dihexyl-phthalat, Dioctyl-phthalat, Dinonyl-phthalat, Didecyl-Phthalat und Di-isodecyl-phthalat.
Es können auch Kombinationen der obigen Ester verwendet werden, wie beispielsweise eine Kombination eines Phosphorsäureesters, beispielsweise Dibutyl-phenyl-phoshat und ein Dicarbonsäureester, beispielsweise 2-Äthyl-hexyl-adipat. Es kann auch eine Kombination aus zwei oder mehr Phosphorsäureestern oder eine Kombination aus zwei oder mehr Estern der Dicarbonsäuren Verwendung finden.
Eine andere Art von Strömungsmittel, welche als ein Funktionsströmungsmittel in mit Strömungsmittel gefüllten Systemen verwendbar ist, sind die Polyalkylenglycolmaterialien, insbesondere Polyalkylenglycoläther, die Oxyalkyl-Gruppen enthalten, wobei die Alkylradikale im Bereich von ungefähr 1 bis ungefähr 8 Kohlenstoffatome Länge aufweisen. Diese Glycoläther können Molekulargewichte im Bereich von 500 bis ungefähr 25 000 aufweisen. Beispiele solcher Polyalkylenglycolmaterialien sind die folgenden: die N-butyl-methyl-, N-butyl-äthyl-, Isobutyl-äthyl-, N-propyl-äthyl- und Isopropyl-äthyl-diäther von Polypropylenglycol, der Monomethylather von Polypropylenglycol und das Copolymer von Äthylenoxid und Propylenoxid, Monobutylather.
Funktionsströmungsmittel in strömungsmittelgefüllten Systemen, die auf Leckstellen oder Risse gemäß der Erfindung untersucht werden können, umfassen ebenfalls Petroleumkohlenwasserstoffe, die Kohlenstoffketten von C10 bis ungefähr C-. Kohlenstoffatome enthalten können. Ein typisches Beispiel eines derartigen Petroleumkohlenwasserstoffs ist die rote Petroleumkohlenwasserstoffflüssigkeit entsprechend der U.S. Militärspezifikation MIL-H-56O6B, welche Kohlenstoffketten von ungefähr C1Q bis C20 Kohlenstoffatome enthält und im allgemeinen als ein Hydraulikströmungsmittel in Militärflugzeugen Verwendung findet. Es können in mit Strömungsmittel gefüllten Systemen folgende Stoffe verwendet
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werden: Orthosilicatester, wie beispielsweise Tetraalkyl-orthosilicate, z.B. Tetra(octyl-)-orthosilicate, Tetra(2-äthylhexyl) orthosilicate und Tetra(isooctyl)orthosilicate, und die (trialkoxysilicoj-trialkyl-orthosilicate, die auch als Hexa(alkoxy) disiloxane bezeichnet werden, wie beispielsweise Hexa(2-äthylbutoxy)di-siloxan und Hexa(2-äthylhexoxy)disiloxan, wobei die bevorzugten Orthosilicate diejenigen sind, in denen die Alkyl-Gruppen von 4 bis 12 Kohlenstoffatome enthalten.
Andere Arten von in strömungsmittelgefüllten Systemen verwendeten Strömungsmitteln, bei denen die vorliegende Erfindung verwendbar ist, sind halogenierte organische Verbindungen, wie beispielsweise halogenierte Biphenyl-Verbindungen mit von 20 bis 61 Gewichtsprozent kombiniertem Chlor. Typische Beispiele halogenierter Biphenyl-Verbindungen sind diejenigen, die Chlor oder Brom oder Kombinationen daraus in Mengen entsprechend zu Mono-, Di-, Tri-, Tetra-, Penta- und Hexahalobiphenyl enthalten.
In derartigen mit Strömungsmittel gefüllten Systemen können als funktionelle Strömungsmittel auch eine Mischung aus halogenierten Alkylbenzolen, wie beispielsweise die Mischung aus halogenierten Äthylbenzolen gemäß U.S. Patent 2 257 903, verwendet werden, die einen Durchschnitt von 2 Atomen Brom pro Mol Äthylbenzol enthält.
Das erfindungsgemäße Verfahren sowie die erfindungsgemäße Trockenentwicklerzusammensetzung sind ebenfalls zur Feststellung von Rissen und Leckstellen in mit Strömungsmittel gefüllten Systemen verwendbar, welche auf wässrigen Funktionsströmungsmitteln, und zwar einschließlich Wasser alleine, basieren. Demgemäß umfassen beispielsweise funktioneile Strömungsmittel,die mit Wasser mischbar oder in Wasser löslich sind, Glycole oder Glycoläther mit von 2 bis ungefähr 14 Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise Äthylenglycol, Diäthylenglycol, Triäthylenglycol, Äthylenglycoläther, z.B. Äthyl-, Methyl-, Propyl- und Butylather und ähnliche Äther von Diäthylen- und Triäthylen-Glycol.
Wie bereits erwähnt, sind strömungsmittelgefüllte Systeme, in denen Wasser allein das funktioneile Strömungsmittel ist, eben-
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falls zur Feststellung von Rissen und Leckstellen durch das erfindungsgemäße Verfahren und die erfindungsgemäßen Pulverindikatorzusammensetzungen anwendbar.
In dem erfindungsgemäßen Verfahren zur Feststellung von Rissen und Leckstellen in der Oberfläche einer Komponente oder von Komponenten in einem mit Strömungsmittel gefüllten System, wie beispielsweise einem mit Hydraulikströmungsmittel gefüllten System, werden die verschiedenen Verfahrensschritte anhand der Fig. 1 bis 6 erläutert. In der Zeichnung ist mit 10 eine Komponente, beispielsweise eine Leitung eines mit Strömungsmittel gefüllten Systems, wie beispielsweise eines Hydraulikströmungsmittelsystems, bezeichnet, wobei diese Komponente einen Fehler oder einen Riß 12 aufweist; dieser Riß 12 hat es zugelassen, daß das bei 14 innerhalb des Systems angedeutete Strömungsmittel durch den Riß 12 zur Aussenoberflache der Komponente 10, wie bei 16 angedeutet, ausgetreten ist.
Das zur Aussenseite herausgeleckte überschüssige Strömungsmittel 16 wird, wie in Fig. 2 gezeigt, durch eine Lösungsmittelwaschung oder einen Strahl, wie bei 18 angedeutet, entfernt. Eine derartige Lösungsmittelwaschung kann durch irgendein geeignetes Strömungsmittel erfolgen, welches im wesentlichen das Strömungsmittel 16 auflöst und die im wesentlichen vollständige Entfernung des Strömungsmittels 16 gestattet, das zur Aussenoberf lache des Teils 10 herausgetreten war. Geeignete Lösungsströmungsmittel für diesen Zweck sind abhängig von dem speziellen im strömungsmittelgefüllten System verwendeten Strömungsmittel irgendwelche flüchtige Reinigungslösungsmittel oder Strömungsmittel, wie beispielsweise Naphtha, Methyläthylketon, Aceton, Trichloräthan und dgl.
Nachdem man die Oberfläche hat abtrocknen lassen, wird - vgl. Fig. 3 - auf die Oberfläche des Teils oberhalb und in der Nachbarschaft der öffnung des Risses 12 in der Aussenoberflache des Teils die trockene Indikatorzusammensetzung oder Risseaufzeigungspulver 20 aufgebracht. Normalerweise sind die Risse oder Schadstellen so klein, daß sie für das unbewehrte Auge unsicht-
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bar sind. In der trockenen Pulverzusammensetzung 20 sind die darin verteilten Farbstoffteilchen bei 22 angedeutet.
Nach dem Aufbringen des trockenen Indikatorpulvers 20 auf die Aussenoberfläche der Komponente 10 beginnt innerhalb einer kurzen Zeitperiode, beispielsweise in der Größenordnung von ungefähr 5 bis ungefähr 30 Sekunden, das Strömungsmittel 14 im Riß 12 in das Indikatorpulver 20 an der öffnung des Risses einzutreten und fängt an, den Farbstoff im Indikatorpulver benachbart zu der öffnung des Risses aufzulösen, wie dies bei 24 in Fig. 4 dargestellt ist, auf welche Weise sich eine Farbanzeige entgegengesetzt zur öffnung des Risses und entlang dessen Länge ausbildet.
Überschüssiges Indikator- oder Entwickler-Pulver 20 wird - vgl. Fig. 5 - beispielsweise durch leichtes Blasen mit Luft, wie bei 26 angedeutet, entfernt, ohne daß derjenige Teil des Entwicklerpulvers bei 24 benachbart zur öffnung des Risses 12 gestört wird, d.h. des Teils, der durch das aus dem Riß austretende Strömungsmittel benetzt ist und nunmehr die eingefärbte Anzeige oder Indikation an dieser Stelle enthält. Das verbleibende Indikatorpulver bei 24, welches das Leckströmungsmittel enthält, haftet an der Aussenoberfläche der Komponente 10 an.
Gemäß Fig. 6 wird die Aussenoberfläche des Teils 10, die die gefärbte oder Farbstoff-Anzeige 28 benachbart und längs der öffnung des Risses aufweist, unter geeigneten Beleuchtungsbedingungen betrachtet, beispielsweise unter Verwendung von Fluoreszenz erzeugendem, bei 29 gezeigten Licht, wenn der Farbstoff in der Entwicklerzusainmensetzung ein Fluoreszenzfarbstoff ist, wodurch eine außerordentlich deutlich sichtbare Anzeige bei 28 des aufgelösten oder verflüssigten Farbstoffs, beispielsweise des Fluoreszenzfarbstoffs, in dem Trägerpulver erreicht wird, welches vorzugsweise eine Mischung von Talkum und Siliziumdioxid ist. Fig. 6 zeigt ebenfalls eine leichte Wanderung des Farbstoffs in die öffnung des mit Strömungsmittel gefüllten Risses hinein, was bei 30 angedeutet ist.
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Obwohl sich die Erfindung in erster Linie auf die Verwendung eines Indikators oder einer Entwicklerzusammensetzung in der Form eines Pulverträgers bezieht, der einen trockenen Pulverfarbstoff oder -farbstoffe enthält, die bei Berührung mit dem aus einem Riß in einem strömungsmittelgefüllten System austretenden Strömungsmittel zur Auflösung des im Pulverträger enthaltenen Farbstoffs führen und eine sichtbare Anzeige des Lecks bilden, so kann die Erfindung doch auch unter Verwendung eines fluoreszenten oder nicht fluoreszenten Pulverentwicklers durchgeführt werden, bei dem das ganze Pulvermaterial gefärbt ist, und welches wie ein Entwicklerpulver an dem Strömungsmittel anhaftet, welches aus dem Fehler im strömungsmittelgefüllten System, beispielsweise dem Gehäuse einer Hydraulikleitung oder eines Tanks, austritt. Beispiele für solche Zusammensetzungen sind die Materialien, die unter der Bezeichnung "Dayglow" Fluoreszenzpigmente auf dem Markt gebracht werden und die im Handel verfügbaren nicht fluoreszenten gepulverten Pigmente. Eine derartige Abwandlung der Indiaktorzusammensetzung gemäß der Erfindung ist jedoch nicht so empfindlich wie die Pulverzusammensetzung, welche einen Trockenpulverträger und einen Trockenpulverfarbstoff enthält.
Eine weitere Abwandlung des erfindungsgemäßen Pulverindikators oder -entwicklers ist eine Kombination eines Trägerpulvers, welches in permanenter Weise pigmentiert oder gefärbt ist, und zwar entweder fluoreszierend oder nicht fluoreszierend, und welches einen trockenen Farbstoff enthält, der mit dem Strömungsmittel reagiert, welches aus dem System dort austritt, wo sich die Fehlerstelle befindet, um eine gefärbte Anzeige zu bilden, die eine Farbe aufweist, welche mit der durch das Trägerpulver vorgesehenen Hintergrundfarbe kontrastiert. Ein Beispiel eines derartigen Entwicklermaterials ist das "Dayglow" Fluoreszenzpigment, beispielsweise Fluoreszenz-Gelb, und eine kleine Menge eines roten nicht fluoreszenten Farbstoffs. Diese abgewandelte Ausbildungsform einer erfindungsgemäßen Entwicklerzusammensetzung besitzt eine gute Empfindlichkeit.
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An Stelle der Verwendung fluoreszenter oder nicht fluoreszenter Farbstoffe als Färbeagentien in den obengenannten Trägerpulvern können auch anorganische oder organische Pigmente als Anzeige- material verwendet werden, wobei Beispiele für nicht fluoreszente Pigmente Metalloxide, Kobalt-Blau und "Permansa"-Rot sind, während Beispiele für fluoreszente Pigmente Zinksulfid oder Chrysen, fluoreszentes Smaragd-Grün und dgl. sind.
Im folgenden seien Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutert. Beispiel 1
Die Druckölleitung für einen Flugzeug-Turbinenmotor enthielt als Schmieröl das Strömungsmittel MIL-L-78O8G und besaß einen Riß, was das Lecken von Schmieröl durch den Riß zur Aussenoberfläche der Ölleitung zur Folge hatte. Das Schmieröl MIL-L-78O8G besteht im wesentlichen aus Dioctylsebacat.
Das Schmieröl an der Aussenoberfläche der Leitung wurde durch eine Sprühwaschung mit Naphthalösungsmittel entfernt, worauf man die Oberfläche trocknen ließ.
Die Indikatorzusammensetzung A der Tabelle I wurde dadurch aufgebracht, daß man sie über die Fläche der Aussenoberfläche des Teils goß, von wo das Lecköl zuvor entfernt wurde. Innerhalb von ungefähr 5 Sekunden hatte das aus dem Riß oder der Schadstelle austretende Schmieröl begonnen, die Farbstoffe in der Pulverentwicklerzusammensetzung aufzulösen und überschüssiges Pulver auf der Oberfläche des Teils wurde durch eine leichte Luftströmung entfernt.
Die Fläche des derart mit dem Entwicklerpulver behandelten Teils wurde sodann einer Fluoreszenz erzeugenden Beleuchtung ausgesetzt, was eine außerordentlich deutlich sichtbare fluoreszente gelbgrüne Anzeige des Risses ergab, der das Leck hervorgerufen hatte.
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-or-
Während des Tests verblieb das Schmieröl des Systems innerhalb der Leitung.
Beispiel 2
Das Verfahren gemäß Beispiel 1 wurde wiederholt, und zwar zur Feststellung eines Lecks in einer unter Druck stehenden Hydraulikleitung eines Flugzeugsystems, welches hydraulisches Strömungsmittel M-2-V enthielt. Das letztgenannte Strömungsmittel besteht im wesentlichen aus Hexa(2-äthyl-butoxy)disiloxan. Zur Aussenoberfläche der Leitung hin austretendes Hydraulikströmungsmittel wurde durch einen Strahl aus Naphthalösungsmittel entfernt. Sodann ließ man die Aussenoberfläche trocknen.
Nach dem Aufbringen der Trockenpulver-Indikatorzusammensetzung A auf die Oberfläche der Leitung, die unter dem Verdacht stand/ ein Leck zu enthalten, und nach Entfernung des überschüssigen Pulvers hatte innerhalb kurzer Zeit das aus dem Leck austretende hydraulische Strömungsmittel, welches zur Aussenseite und in die Indikatorzusammensetzung hineingelangte, den fluoreszierenden Markierungsfarbstoff in dem Pulverträger aufgelöst.
Wenn die Aussenoberfläche Fluoreszenzlicht ausgesetzt wurde, so ergab sich wiederum eine brilliante Fluoreszenzanzeige, welche die Lage des das Leck hervorrufenden Risses zeigte.
Beispiel 3
Gemäß Beispiel 1 wurde ein Schmierölleck für Schmieröl der Type gemäß Beispiel 1 ermittelt, aber unter Verwendung der Entwicklerpulverzusammensetzung R der obigen Tabelle III, welches den nicht fluoreszenten Farbstoff Oil Red "O" (Öl-Rot 20") enthielt. In diesem Falle hat die Oberfläche der untersuchten Metalleitung eine helle Farbe.
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Nach der Behandlung mit dem Pulverentwickler wurde die Oberfläche des Teils mit weißem, nicht fluoreszentem Licht untersucht, was eine rote Verschmierung oder Anzeige der Lage des das Leck hervorrufenden Risses ergab.
Beispiel 4
Eine ein Leck enthaltende Druckwasserleitung, bei der sich an der Aussenoberflache an der Stelle des Lecks Wasser abschied, wurde wie folgt behandelt.
Das zur Aussenoberflache des Rohrs leckende Wasser wurde mit einem Tuch abgetrocknet und die Pulverentwicklerzusammensetzung K der Tabelle II, die wasserlöslichen Fluoreszenzfarbstoff Brilliant SuIfο Flavine FFA enthielt, wurde auf die Oberfläche der Leitung, dort wo das Leck lokalisiert war, aufgebracht. Nach ungefähr 5 Sekunden, während welcher Zeit sich der Fluoreszentfarbstoff in dem durch den Riss oder das Leck im Rohr austretende Wasser aufgelöst hatte, wurde überschüssiges Pulver von der Oberfläche durch eine leichte Luftströmung entfernt und die Oberfläche wurde Fluoreszenzlicht ausgesetzt, was brilliante grüne Fluoreszenz-Markierungsanzeigen der die Leckstellen hervorrufenden Risse ergab.
Aus der vorstehenden Beschreibung ergibt sich, daß die Erfindung ein einfaches schnelles, sowie wirtschaftliches Verfahren vorsieht, um ohne weiteres Leckstellen festzustellen, die auf Vertiefungen, Risse oder andere Unvollkommenheiten in einem mit Strömungsmittel gefüllten System zurückgehen, und zwar Systemen, wie beispielsweise unter Druck stehenden Hydraulik-Öl- und Brennstoff-Leitungen, sowie auch unter Druck stehenden Wassersystemen, wobei in diesen Systemen eine Vielfalt von Strömungsmitteln verwendet werden kann, und wobei ferner die Systeme während der Leckfeststellung weiterbetrieben werden können, ohne daß das mit Strömungsmittel gefüllte System verunreinigt wird oder das Strömungsmittel aus dem System entfernt werden muß oder gar das ganze System aus seinem normalen Platz entnommen werden muß, wobei all dies
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erfindungsgemaß durch einen Pulverindikator oder -entwickler erreicht wird, der ein Farbagens oder Färbemittel enthält, das in Verbindung mit dem aus dem Fehler austretenden Strömungsmittel eine eingefärbte Anzeige der Risse oder Fehler, die das Leck hervorrufen, bewirkt.
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Claims (32)

Ansprüche
1. j Verfahren zur Feststellung von Rissen und Leckstellen
einer Komponente eines mit Strömungsmittel gefüllten Systems, wobei sich das Strömungsmittel in Berührung mit einer Oberfläche der Komponente befindet, dadurch gekennzeichnet, daß man auf die entgegengesetzte Oberfläche der Komponente in einem den Riß enthaltenden Gebiet eine Trockenpulverindikator-Zusammensetzung aufbringt, welche ein Färbeagens enthält, welches eine Farbanzeige bei Berührung mit dem Strömungsmittel bilden kann, welches durch den Riß zu der erwähnten entgegengesetzten Oberfläche gelangt, und worauf dann diese entgegengesetzte Oberfläche die die Anzeigezusammensetzung enthält, unter Beleuchtungsbedingungen betrachtet wird, um sichtbar gefärbte Spuren oder Anzeigen des Risses zu erhalten.
2. Verfahren zur Feststellung von Rissen und Leckstellen in einer Komponente eines mit Strömungsmittel gefüllten Systems, dadurch gekennzeichnet, daß man auf eine Aussenoberfläche der Komponente in einem die Risse enthaltenden Gebiet eine trockene Pulveranzeigezusammensetzung aufbringt, die ein Farbagens enthält, welches eine Farbanzeige bei Berührung mit dem Strömungsmittel erzeugt, welches durch die Risse zur Aussenoberflache gelangt, und wobei die Aussenoberfläche, die die Anzeigezusammensetzung enthält, unter Beleuchtungsbedingungen betrachtet wird, um so sichtbare Farbspuren oder Anzeigen der Risse zu erhalten.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß anfangs die Flüssigkeit, die durch die Risse in der Aussenoberflache der Komponente ausgetreten ist, von der Aussenoberfläche durch Reinigen entfernt wird, bevor die trockene Indiaktorzusammensetzung aufgebracht wird.
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ORlGfNALlNSPECTED
-äs-
4. Verfahren nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch die Entfernung überschüssiger Indikatorzusammensetzung von der Aussenoberfläche der Komponente unter Zurücklassung von an der Aussenoberfläche der Komponente an der Stelle der Risse anhaftender Indiaktorzusammensetzung, und wobei das Farbagens durch Strömungsmittel aktiviert wurde, welches aus den Rissen austrat, um die Farbanzeigen zu bilden.
5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die trockene Indikatorzusammensetzung ein Trägerpulver umfaßt, welches eine helle Farbe besitzt, und daß das Farbagens ein Farbstoff oder ein Pigment ist.
6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbanzeigezusammensetzung ein Trägerpulver mit einer hellen Farbe umfaßt, und daß das Farbagens ein Farbstoff oder ein Pigment ist.
7. Verfahren zur Feststellung von Rissen und Leckstellen in einer Komponente eines strömungsmittelgefüllten Systems, gekennzeichnet durch das Reinigen der Aussenoberfläche der Komponente von aus dem Inneren des Systems durch die Risse ausgetretener Flüssigkeit, Aufbringen auf die derart gereinigte Aussenoberfläche in dem die Risse enthaltenden Gebiet einer trockenen Indikatorzusammensetzung in der Form eines trockenen Pulvers, welches einen inerten Träger und einen Farbstoff enthält, der zur Bildung einer Farbanzeige bei Berührung mit dem durch die Risse in die Pulver eindringenden Strömungsmittel aktivierbar ist, Beibehaltung der Indikatorzusammensetzung auf der Komponente für eine Zeitperiode hinreichend, um dem durch die Risse zur Aussenoberfläche dringenden Strömungsmittel zur Aktivierung des Farbstoffs und zur Bildung von eingefärbten Anzeigen benachbart zu den Rissen Zeit zu geben, worauf dann die die Anzeigezusammensetzung enthaltende Aussenoberfläche unter Beleuchtungsbedingungen betrachtet wird, um sichtbare Farbspuren oder -markierungen oder -anzeigen der Risse zu erhalten.
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8. Verfahren nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch das Entfernen der Indikatorzusaminensetzung von der Aussenoberfläche der Komponente unter Zurücklassung restlicher Indikatorzusaminensetzung benachbart zur Stelle der Risse, wobei diese Zusammensetzung die eingefärbten Anzeigen an der Aussenoberfläche enthält.
9. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbstoff in dem Strömungsmittel löslich ist.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbstoff ein fluoreszenter oder nicht fluoreszenter Farbstoff ist.
11. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbstoff ein fluoreszenter oder nicht fluoreszenter Farbstoff ist, und daß der Farbstoff in dem Strömungsmittel löslich ist.
12. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger aus der folgenden Gruppe ausgewählt ist: Talkum, Siliziumdioxid, Siliziumdioxid-Aerogel, Magnesiumcarbonat, Calciumcarbonat, Diatomeenerde, Tonerde, Sägemehl, gepulverter Kunststoff.
13. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger ein leicht gefärbtes Pulver ist, und zwar aus einer Mischung von Talkum und Siliziumdioxid, wobei Talkum in einer Menge im Bereich von ungefähr 5 bis ungefähr 65 %, Siliziumdioxid in einer Menge von ungefähr 25 bis ungefähr 85 % und der Farbstoff in einer Menge im Bereich von ungefähr 0,1 bis ungefähr 30% vorhanden ist, und zwar basierend auf dem Gewicht der Gesamtzusammensetzung.
14. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Strömungsmittel in dem strömungsmittelgefüllten System ein Strömungsmittel auf ölbasis ist.
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15. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Strömungsmittel in dem Strömungsmittelsystem aus der folgenden Gruppe ausgewählt ist: Ester, Kohlenwasserstoffe, halogenierte Kohlenwasserstoffe und Glycoläther.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Strömungsmittel ein Ester aus der folgenden Gruppe ist: Phosphorsäureester, Ester der Dicarbonsäuren und Orthosilicatester.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger ein hell gefärbtes Pulver ist, und zwar bestehend aus einer Mischung von Talkum und Siliziumdioxid, wobei Talkum in einer Menge im Bereich von ungefähr 5 bis ungefähr 65 %, Siliziumdioxid in einer Menge im Bereich von ungefähr 25 bis ungefähr 85 % und der Farbstoff in einer Menge im Bereich von ungefähr 0,1 bis 3o% vorhanden ist, und zwar basierend auf dem Gewicht der Gesamtzusammensetzung, und wobei ferner der Farbstoff ein Fluoreszenzfarbstoff, löslich in dem Ester, ist, und wobei die Aussenoberfläche der Komponente unter Fluoreszenz erzeugendem Licht betrachtet wird, um eingefärbte Fluoreszenzspuren vom Farbstoff benachbart zu den Rissen zu erhalten.
18. Verfahren nach Anspruch 17, gekennzeichnet durch den Schritt des Entfernens von überschüssiger Indikatorzusammensetzung von der Aussenoberfläche der Komponente unter Zurücklassung von Indikatorzusammensetzung benachbart zum Ort der Risse, wobei diese Zusammensetzung die Farbindikationen an der Aussenoberfläche enthält.
19. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Strömungsmittel in dem System ein auf Wasser basierendes Strömungsmittel ist, und wobei der Farbstoff in dem auf Wasser basierenden Strömungsmittel löslich ist.
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20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger ein hell gefärbtes Pulver aus einer Mischung von Talkum und Siliziumdioxid ist, und wobei Talkum in einer Menge im Bereich von ungefähr 5 bis ungefähr 65 %, Siliziumdioxid in einer Menge im Bereich von ungefähr 25 bis ungefähr 85 % und der Farbstoff in einer Menge im Bereich von ungefähr 0,1 bis ungefähr 30%, basierend auf dem Gewicht der Gesamtzusammensetzung, vorhanden ist, und wobei schließlich der Farbstoff ein Fluoreszenzfarbstoff ist, und wobei die Aussenoberfläche der Komponente unter Fluoreszenz erzeugendem Licht betrachtet wird, um gefärbte Fluoreszenzspuren aus dem Farbstoff benachbart zu den Rissen zu erhalten.
21. Verfahren nach Anspruch 20, gekennzeichnet durch das Entfernen überschüssiger Indikatorzusammensetzung von der Aussenoberfläche der Komponente unter Zurücklassung von verbleibender Indikatorzusammensetzung benachbart zum Ort der Risse, und wobei diese zurückbleibende Indikatorzusammensetzung die Farbanzeigen an der Aussenoberfläche enthält.
22. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussenoberfläche der Komponente von der Flüssigkeit gesäubert wird, die aus dem Inneren des die Flüssigkeit führenden Systems ausgetreten war, und zwar durch Aufbringen eines Lösungsmittels für das Strömungsmittel (Flüssigkeit), und wobei die Entfernung der überschüssigen Indikatorzusammensetzung von der Aussenoberfläche der Komponente dadurch durchgeführt wird, daß man das überschüssige Pulver mit einer leichten Luftströmung wegbläst.
23. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das inerte Trägerpulver mit einer Farbe gefärbt ist, die mit der Farbe des Farbstoffs dann in Kontrast steht, wenn der Farbstoff durch die Berührung mit dem Strömungsmittel aktiviert wird, welches aus dem strömungsmittelgefüllten System austritt.
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24. Trockene Anzeige- oder Indikatorzusammensetzung, dadurch gekennzeichnet, daß sie im wesentlichen aus Talkum in einer Menge im Bereich von 5 bis ungefähr 65 %, S-iliziumdioxid in einer Menge im Bereich von ungefähr 25 bis ungefähr 85 % und einem Farbstoff in einer Menge im Bereich von ungefähr 0,1 bis ungefähr 30 % des Gewichts der Zusammensetzung besteht.
25. Trockene Indikatorzusammensetzung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß Talkum in einer Menge im Bereich von ungefähr 25 bis ungefähr 60 %, Siliziumdioxid in einer Menge im Bereich von ungefähr 30 bis ungefähr 70 % und der Farbstoff in einer Menge im Bereich von ungefähr 1 bis ungefähr 20 % des Gewichts der Zusammensetzung vorhanden ist.
26. Trockene Indikatorzusammensetzung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbstoff ein Fluoreszenzfarbstoff ist.
27. Trockene Indikatorzusammensetzung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbstoff ein Fluoreszenzfarbstoff ist.
28. Trockene Indikatorzusammensetzung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbstoff ein nicht fluoreszenter Farbstoff ist.
29. Trockene Indiaktorzusammensetzung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Farbstoff ein nicht fluoreszenter Farbstoff ist.
30. Trockene Indikatorzusammensetzung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilchengröße des Talkums im Bereich von ungefähr 15 bis weniger als 1 Mikron liegt, daß das Siliziumdioxid abgerauchtes Siliziumdioxid von geringer Schüttdichte ist und eine Teilchengröße im Bereich von ungefähr 0,07 bis ungefähr 0,050 Mikron aufweist.
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31. Trockene Indikatorzusammensetzung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilchengröße des Talkums Im Bereich von ungefähr 15 bis weniger als 1 Mikron liegt, das Siliziumdioxid abgerauchtes Siliziumdioxid von niedriger Schüttdichte ist und eine Teilchengröße im Bereich von ungefähr 0,07 bis ungefähr 0,050 Mikron aufweist.
32. Trockene Indikatorzusammensetzung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß das Talkum ein semi-tremolitisches-nadelförmiges-"PlateyM-Material ist, und zwar in der Form eines weißen Pulvers von unregelmäßigen Teilchengrößen und -formen, was eine nahezu unsichtbare Filmabscheidung zurückläßt.
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