DE270057C - - Google Patents
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- DE270057C DE270057C DENDAT270057D DE270057DA DE270057C DE 270057 C DE270057 C DE 270057C DE NDAT270057 D DENDAT270057 D DE NDAT270057D DE 270057D A DE270057D A DE 270057DA DE 270057 C DE270057 C DE 270057C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A41—WEARING APPAREL
- A41F—GARMENT FASTENINGS; SUSPENDERS
- A41F1/00—Fastening devices specially adapted for garments
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein neuartiger Verschluß, der im allgemeinen
für Bekleidungsstücke aller Art verwendet werden soll. Im besonderen eignet sich dieser
Verschluß aber für Bekleidungsstücke aus Leder, z. B. für Stiefel und Schuhe, aber auch
für Korsetts, Gürtel, Taschen, Portemonnaies u. dgl. Natürlich läßt der Verschluß sich in
angemessenen Größen und Ausführungen auch
ίο für Kleider, Blusen usw. an Stelle der Haken
und ösen, Schnallen, Druckknöpfe usw. benutzen. Der Verschluß ist auf der beiliegenden
Zeichnung, aber in stark vergrößertem % Maßstabe in einem Beispiel einer Ausführungsform dargestellt. In Fig. ι sind die Materialstücke
gezeichnet, aus denen beispielsweise die beiden Verschlußteile hergestellt werden könnten.
Das Material besteht aus Blech beliebiger Art, jedoch kann man auch Zelluloid oder
andere geeignete Stoffe brauchen. Natürlich steht es ebenfalls frei, die Verschlußteile durch
Zusammensetzen verschiedener Stücke oder auf andere Weise zu erzielen. Fig. 2 zeigt
schaubildlich, von unten gesehen, den Verschluß. In Fig. 3 ist der Verschluß im Schnitt
dargestellt, und zwar im Verschlußzustande. Fig. 4 ist der gleiche Schnitt im Augenblick
der Öffnung des Verschlusses. Der Verschluß zeichnet sich dadurch aus, daß er durch Zug,
auch wenn dieser sehr stark ausgeübt wird, nicht zu öffnen ist. Man kann die Öffnung
nur bewirken, indem man, wie Fig. 4 es zeigt, eine Biegung beider Verschlußteile gegeneinander
vornehmen muß, so daß dann ein Herausschlüpfen des einen Teiles aus dem anderen stattfinden kann. Auf eine andere Weise ist
eine Lösung des Verschlusses nicht ausführbar, so daß er eine große Sicherheit gegen
das Aufgehen bietet, eine größere Sicherheit als alle anderen bisher bekannt gewordenen
Verschlüsse, da ein Hin- und Herschieben der Verschlußteile gegeneinander gar keinen Einfluß
ausüben kann. Beide Verschlußteile sind im dargestellten Falle aus T-förmig zugeschnittenen
Streifen gebildet. Bei dem Zungenteil ist der Stamm des T länger als bei dem Hülsenteil.
Bei dem Zungenteil wird die Zunge Z zunächst herunter- und dann wieder hervorgebogen,
so daß sie zwischen den heruntergebogenen Seitenteilen (des T-Querbalkens) S, S
hindurchgeht und nach vorn herausragt. Die Seitenteile 5, S sind unterhalb der durchgehenden
Zunge Z wieder parallel zum Mittelteil M gerichtet, und dienen diese beiden so
gebildeten Lappen L, L zur Befestigung an dem Leder oder dem Stoff. Sie können einfach
durch Schlitze in dem Leder oder Stoff durchgesteckt und dann durch Annähen, Annieten
oder auf andere Weise noch weiter befestigt werden, falls dies nötig erscheint. Das
vordere Ende der Zunge hat eine Rollung 2? oder Verstärkung. Der Hülsenteil des Verschlusses,
also das Gegenstück, ist in ähnlicher Weise hergestellt. Das Stammstück des T-Stückes ist hier so kurz bemessen, daß sein
Ende, das ebenfalls gerollt ist oder eine Verstärkung hat, mit der Kante des über ihm
befindlichen Mittelstückes abschneidet. Das Mittelstück ist mit D, die Seitenwände der
Hülse sind mit W, W, die kurze Zunge ist mit H und die Befestigungslappen sind mit
B, B bezeichnet. Die Verstärkung oder ·Rollung
trägt das Bezugszeichen V.
Die Verstärkung R der Zunge Z und diejenige V des Hülsenteiles H sind nun so bemessen oder gestellt, daß sie in der Hülse nur aneinander vorbeigeführt werden können, wenn die beiden Teile sich in geneigter,
Die Verstärkung R der Zunge Z und diejenige V des Hülsenteiles H sind nun so bemessen oder gestellt, daß sie in der Hülse nur aneinander vorbeigeführt werden können, wenn die beiden Teile sich in geneigter,
ίο schräger Lage zueinander befinden. Liegen
beide Verschlußteile in einer Ebene, wie es Fig. 3 angibt, ist weder ein Einführen der
Zunge in die Hülse, noch ein Herausziehen der ersteren denkbar. Nur in einer Stellung,
wie sie Fig. 4szeigt, läßt sich das Verschließen
oder öffnen besorgen. In allen anderen Stellungen haken die Verstärkungen oder Rollungen
R und V hintereinander und halten sich beide Teile aneinander fest. Durch entsprechend
lange Ausbildung des Hülsenteiles kann man der Zunge Z einen genügenden Spielraum
in Hinsicht einer Hin- und Herbewegung gewähren, man kann aber auch den Hülsenteil
so kurz ausbilden, daß wenig oder gar kein Spielraum vorhanden ist.
Die Behandlung und Ausführungsweise des
Verschlusses ist im übrigen ohne weiteres verständlich, und soll nur noch bemerkt werden,
daß man die Zunge Z zweckmäßigerweise als Feder ausbilden kann, um eine entsprechende
Bewegungsmöglichkeit der miteinander verbundenen Teile zu erzielen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :" Verschluß für Kleidungsstücke, bestehend aus Zunge und Hülsenteil, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Zunge (Z) wie die Hülse (H) einseitig mit nasenartigen Ansätzen (V und R) dergestalt versehen sind, daß das Einschieben bzw. das Ausziehen der Zunge in die Hülse bzw. aus der Hülse ohne Zwang nur in einer bestimmten Schräglage der Zunge stattfinden kann (Fig. 4), während die Sicherung der Zunge durch ihr Geradestellen in die Zugrichtung erfolgt (Fig. 3).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE270057C true DE270057C (de) |
Family
ID=526846
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT270057D Active DE270057C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE270057C (de) |
-
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