DE279985C - - Google Patents
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- DE279985C DE279985C DENDAT279985D DE279985DA DE279985C DE 279985 C DE279985 C DE 279985C DE NDAT279985 D DENDAT279985 D DE NDAT279985D DE 279985D A DE279985D A DE 279985DA DE 279985 C DE279985 C DE 279985C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C19/00—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
- E01C19/02—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for preparing the materials
- E01C19/10—Apparatus or plants for premixing or precoating aggregate or fillers with non-hydraulic binders, e.g. with bitumen, with resins, i.e. producing mixtures or coating aggregates otherwise than by penetrating or surface dressing; Apparatus for premixing non-hydraulic mixtures prior to placing or for reconditioning salvaged non-hydraulic compositions
- E01C19/1059—Controlling the operations; Devices solely for supplying or proportioning the ingredients
- E01C19/1068—Supplying or proportioning the ingredients
- E01C19/1072—Supplying or proportioning the ingredients the solid ingredients
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Basic Packing Technique (AREA)
Description
KAISERLICHES Λ
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 80«. GRUPPE
mit durchlaufender Beschickung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. November 1913 ab.
Bei Drehtrommeln mit stetig durchlaufender Beschickung, z. B. Mischtrommeln, Trockentrommeln
usw., kann es notwendig werden, das ununterbrochen austretende Gut satzweise
in abgemessenen Mengen weiter zu behandeln. Dieser Fall liegt besonders bei Trockentrommeln
zur Teer-Makadambereitung vor, wo es gilt, den getrockneten und erwärmten Füllstoff
(Sand, Splitt, Schotter usw.) mit einem
ίο bituminösen Stoff in möglichst gleichbleibendem
Verhältnis zu mischen, was bekanntlich unerreichbar ist, wenn beide Stoffe in ununterbrochenem
Durchlauf zusammentreten. Hier muß also das aus der Trockentrommel stetig austretende Gut satzweise durch ein Meßgefäß
gehen, bevor es· in der Mischtrommel mit einer ebenfalls abgemessenen Bitumenmenge zusammengebracht
wird.
Dies Verfahren stößt aber auf zwei besondere Schwierigkeiten, wenn das Trocknen und
Mischen nicht in zwei zeitlich und räumlich völlig getrennten Arbeitsvorgängen mit einer
Zwischenlagerung des getrockneten Gutes, sondern in unmittelbarer Aufeinanderfolge in einer
einzigen fahrbaren Maschine erfolgen soll.
Die eine Schwierigkeit besteht darin, daß das in der Trockentrommel stetig fortbewegte
und dann in das Meßgefäß fallende Gut eine Stockung erleiden muß, sobald das»Meßgefäß
gefüllt ist und daher bis nach seiner Entleerung kein weiteres Gut mehr aufnehmen kann
und darf. Die Stockung muß um so störender werden, je unregelmäßiger die Überwachung
und Entleerung des Meßgefäßes erfolgt und je mehr Anstauungen des Gutes infolgedessen
in der Trockentrommel hervorgerufen werden.
Die andere Schwierigkeit liegt in der sich ergebenden zu großen Gesamthöhe. Eine fahrbare
Maschine soll einerseits ohne Abziehen der Räder auf gewöhnliche Eisenbahnwagen verladen werden können, und andererseits soll
die Mischtrommel eine so hohe Lage haben, daß die Trommel in untergefahrene Wagen
entleert werden kann. Dies ist aber nicht zu erreichen bei der in Blatt 1, Fig. 1 dargestellten
einfachen und natürlichen Anordnung, bei der das Gut aus der Trockentrommel α in das
tiefer liegende Meßgefäß b und aus diesem in die noch tiefer liegende Mischtrommel c fällt.
Entweder wird hierbei die Maschine zu hoch zum Verladen oder die Mischtrommel kommt
fast auf den Boden zu liegen. Nur wenn gemäß Blatt i, Fig. 2 ein Becherwerk d zum Wiederheben
des. Trommelgutes verwendet wird, kommt die Mischtrommel c auch bei niedriger Gesamthöhe hoch zu liegen; die ganze Maschine
wird aber dadurch viel länger und verwickelter. ■ .· ■
Durch den Erfindungsgegenstand werden diese Schwierigkeiten beseitigt. .
Gemäß Blatt 2, Fig. 1 wird die Höhe des Meßgefäßes b dadurch ganz einflußlos, daß es
nicht unter der Trockentrommel α liegt, sondern in geneigter Lage mit seinem oben offenen
Ende hoch in die Trommel hineinragt. Hier wird es gemäß Fig. 2 und 3 in an sich bekannter Weise gefüllt durch im Inneren der
Trommel fest angebrachte Becher oder Schau-
fein ä, die das Gut mit emporheben und oben in das Meßgefäß abrutschen lassen.
Dabei ergibt sich neben der Ersparnis an Höhe noch der wichtige Vorteil, daß die gestrichene
Füllung des Meßgefäßes leicht auf selbsttätigem Wege erreicht werden kann. Es lassen' sich nämlich entweder die Mitnehmerschaufeln
d (Fig. 2) so in der Länge bemessen, oder es lassen sich auch besondere Schaufeln
ίο anbringen, welche bei ihrer Bewegung über
das Meßgefäß hin von dessen Füllung das überflüssige Gut in bogenförmiger Begrenzung
abstreifen und so seine Überfüllung verhindern, oder die Mitnehmerschaufeln d (Fig. 3)
bleiben so hoch über dem Meßgefäß, daß das Gut sich über dessen oberem Rand anhäuft
und der Überfluß andauernd im natürlichen Böschungswinkel abrutscht.
Durch Öffnen des Meßgefäßes unten ergießt sich sein Inhalt in die unterhalb befindliche
Mischtrommel c (Fig. 1), und es darf vor seiner Entleerung und Wiederschließung kein
Gut von oben hineinfallen. Dies wird verhütet durch eine Klappe oder einen Deckschieber
f, der entweder unabhängig oder zwangsläufig mit dem unteren Verschluß so
bewegt werden kann, daß er die obere Öffnung des Meßgefäßes überdeckt oder freigibt.
Um vor und während der Entleerung des Meßgefäßes ein zu starkes Anstauen des Gutes
in der Trommel zu verhüten, erhält die Trommel α an ihrem Ende eine kammerartige Erweiterung
g. Diese bildet nicht nur einen erwünschten Raumzuwachs für den Einbau des
Meßgefäßes, sondern auch einen Zwischenbehälter für das bis zur nächsten Füllung des
Meßgefäßes sich ansammelnde Gut.
Claims (4)
1. Entleerungs- und Meßgefäß für drehbare
Misch-, Trocken- und dergleichen Trommeln mit durchlaufender Beschickung,
dadurch gekennzeichnet, daß ein geneigt liegendes, oben offenes, unten verschließbares
Gefäß (b) in das Ende der Trommel hineinragt.
2. Entleerungs- und Meßgefäß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine
Überfüllung des Gefäßes (δ) durch Abstreichen des überschüssigen Inhaltes mittels
an der inneren Trommelwandung angebrachter Vorsprünge (d) oder durch Abrutschen
des überschüssigen Gefäßinhaltes längs der Böschung der hochgehäuften Füllung selbsttätig verhindert wird.
3. Entleerungs- und Meßgefäß nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Schließvorrichtung
(f) an oder über seiner oberen öffnung, durch die ohne Unterbrechung
der Trommeldrehung das Hineinfallen des Gutes in das Gefäß (b) verhindert wird.
4. Entleerungs- und Meßgefäß nach An- ' spruch ι in Verbindung mit einer kammer-.
artigen Erweiterung (g) der Trommel zur Aufnahme des bei gefülltem oder oben geschlossenem
Meßgefäß, von der Trommel weitergeförderten Gutes.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE279985C true DE279985C (de) |
Family
ID=535857
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT279985D Active DE279985C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE279985C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1069657B (de) * | 1959-11-26 | |||
| DE1146090B (de) * | 1953-03-10 | 1963-03-28 | Frederick William Parker | Trockenvorrichtung fuer mineralische Strassenbaustoffe |
-
0
- DE DENDAT279985D patent/DE279985C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1069657B (de) * | 1959-11-26 | |||
| DE1146090B (de) * | 1953-03-10 | 1963-03-28 | Frederick William Parker | Trockenvorrichtung fuer mineralische Strassenbaustoffe |
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