DE279804C - - Google Patents
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- DE279804C DE279804C DENDAT279804D DE279804DA DE279804C DE 279804 C DE279804 C DE 279804C DE NDAT279804 D DENDAT279804 D DE NDAT279804D DE 279804D A DE279804D A DE 279804DA DE 279804 C DE279804 C DE 279804C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G47/00—Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
- B65G47/52—Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices
- B65G47/53—Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices between conveyors which cross one another
- B65G47/54—Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices between conveyors which cross one another at least one of which is a roller-way
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G39/00—Rollers, e.g. drive rollers, or arrangements thereof incorporated in roller-ways or other types of mechanical conveyors
- B65G39/10—Arrangements of rollers
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)
- Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 279804 KLASSE 81 e. GRUPPE
Vorrichtung zum Fördern von Torf. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. September 1913 ab.
Es sind schon Transportvorrichtungen für Torf bekannt geworden, bei denen der Torf
auf Brettern mittels zweier durch Querstangen verbundener endloser- Ketten von der
Torfpresse zum Trockenplatz befördert wird. Dabei werden die mit den Torfsoden beladenen
Bretter in ihrer Längsrichtung transportiert und ruhen auf den die beiden Kettenstränge
verbindenden Querstangen. Um diese
ίο Querstangen und damit ihre kostspieligen Verbindungen
mit den Ketten entbehrlich zu machen, werden nach der Erfindung die mit den Torfsoden beladenen Bretter querliegend
zur Förderrichtung bewegt und mit ihren Enden unmittelbar von den endlosen Bewegungsgliedern getragen. Dadurch ist es möglich,
an Stelle der verhältnismäßig teuren und schweren Ketten Seile als Fördermittel zu benutzen.
Die beladenen Bretter werden auf einer an sich bekannten, senkrecht zur Förderrichtung
der Seilbahn angeordneten Rollbahn über die oberen Trümer der Seilbahn geführt und dort
durch eine einen weiteren Gegenstand der Erfindung bildende selbsttätige Senkvorrichtung
auf die Seile der Transportbahn abgesetzt. Damit die mittels Rillen auf den Seilen gehaltenen
Torfbretter beim Übergang der Seile über ihre Führungsrollen nicht abgehoben
werden, haben diese Führungsrollen gemäß der Erfindung eine besondere Ausbildung erhalten.
Die Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι und 2 zeigen zusammen den ganzen Transporteur in Grundriß und teilweise geschnitten,
wobei jedoch einige Einzelheiten der größeren Deutlichkeit wegen weggelassen sind.
Fig. 3 bis Ii zeigen verschiedene Einzelheiten des Transporteurs.
Der Transporteur besteht aus zwei endlosen j Drahtseilen 1, die parallel miteinander laufen,
und von welchen jedes über eine Scheibe 3 geführt ist, die auf dem Rahmen 2 einer Lokomobile
o. dgl. gelagert ist. Die Lokomobile läuft auf Schienen an dem Torfmoor entlang.
Die Seilscheiben 3 werden mittels eines Kegelradsystems 4 von. einer Zwischen welle 5
getrieben, die ihre Bewegung von einer Kurbelwelle 6 erhält. Den Drahtseilen wird eine
solche Bewegung erteilt, daß ihr oberes Trum von der Lokomobile wegläuft. Die Torfmühle
7 ist gleichfalls auf dem Maschinenrahmen angeordnet. Das Auslaßrohr 8 der Torfmühle ist rechtwinklig zur Längsrichtung
der Maschine gestellt, und sein äußeres Ende ist gebogen, daß es parallel zu jener Richtung
liegt. An diesem Ende des Auslaßrohres ist ein stationärer Rollentransporteur 9 bekannter
Art angeordnet, und am Ende dieses letzteren ist ein anderer vertikal versetzbarer
Transporteur 10 derselben Art zwischen den Drahtseilen angeordnet. Die Drahtseile laufen
von der Lokomobile über mit Rollen o. dgl. versehene Böcke nach ■ einem auf Schienen beweglichen
Stationswagen 13, dessen Entfernung von der Lokomobile von der Größe des
betreffenden Torfmoors abhängig ist.
Der Stationswagen (Fig. 1) besteht aus einem mit Rädern 14 versehenen Rahmen, welcher
zwei in Kugelschalenlagern 15 gelagerte Seil-
scheiben i6 trägt. Diese Scheiben haben etwa j
denselben Durchmesser wie die Scheiben 3. Die Kugelschalenlager sind in der Längsrichtung
der Drahtseile mittels Handräder 17 und Schrauben 18 verschiebbar. Zu diesem Zweck
sind die Fundamentschrauben der Lager in Nuten in dem Rahmen verschiebbar angeordnet.
Die Schraubenspindeln sind in den die Scheibenwellen umfassenden Gabeln 19
lose drehbar angeordnet. Durch diese Vorrichtung kann die Spannung der Drahtseile
innerhalb gewisser Grenzen gleichförmig gehalten werden.
Die Böcke, über welche die Drahtseile laufen, werden in zwei verschiedenen Formen ausgeführt.
Die Böcke 11 am Stationswagen haben veränderliche und die Böcke 12 an der Maschine eine konstante Traghöhe für die Drahtseile.
Die letztgenannten Böcke 12 dienen auch dem Zweck, die Drahtseile zwischen der
Lokomobile und dem Stationswagen seitwärts zu steuern, so daß ihre gegenseitige Entfernung
konstant gehalten wird.
Die Böcke 11 für veränderliche Traghöhe (Fig. 3 und 4) bestehen aus einem von zwei
gebogenen U-Eisen 20, 21 gebildeten Gestell, dessen obere Teile parallel zueinander verlaufen,
so daß Führungen 22 gebildet sind, in welchen leiterförmige Teile 23 in vertikaler
Richtung verschiebbar sind. Die verschiebbaren Teile 23 tragen je zwei Lager 24 übereinander
angeordnet. Diese Lager 24 nehmen die Zapfen von Rollen 25 auf, über welche die Drahtseile 1 laufen. Die Leitern werden
durch Haken 26 festgehalten, die drehbar in dem Rahmen gelagert sind und unter die
Querriegel geschoben werden können.
Die anderen Böcke 12, deren Führungsglieder nicht in der Höhenlage verstellbar
sind (Fig. 8 und 9), bestehen aus einem zu einem viereckigen Rahmen ausgebildeten
U-Eisen 27, welches durch eine geneigte Stütze 28 in annähernd vertikaler Stellung gehalten
wird. Der obere Teil des Bockes ist mit Leitrollen 31, 34 (Fig. 10 und 11) und weiter unten
mit einer Rolle 30 für die beiden Drahtseile (Fig. 8 und 9) versehen, welch letztere die
unteren Trümer der Drahtseile trägt. Die oberen Leitrollen 31 (Fig. 10 und 11) bestehen
aus zwei nahezu rechtwinklig zueinander angebrachten Rädern 31, die eine Neigung von
etwa 45 ° haben und mit Rillen versehen sind. Diese Leitrollen sind mittels der Zapfen 33 in
Platten 32 gelagert, die gegeneinander verschiebbar sind. Die Zapfen 33 sind mit sol-.
chen Gewindegängen versehen, daß sie fester angezogen werden, wenn die Drahtseile die
Leitrollen in Rotation versetzen. Die eine Rolle muß also mit Rechtsgewinde und die
andere mit Linksgewinde versehen werden. Die Zapfen 33 müssen auch in solcher Weise angeordnet
werden, daß sie nur bis zu einer gewissen Länge eingeschraubt werden können, so daß die Räder sich nicht klemmen können.
Zylindrische Rollen 34 sind vor und hinter den Leitrollen 31 angeordnet. Diese Rollen
34 sind auf Zapfen 35 gelagert, die mit einer der Platten 32 fest verbunden und in der anderen
verschiebbar sind. Diese Rollen haben einen solchen Durchmesser und sind in solcher Weise angebracht, daß der obere Teil
ihres Umfanges etwas höher als die Rillen der Leitrollen 31 liegt, so daß das Drahtseil,
wenn es über die Leitrollen läuft, auf den Rollen 34 ruht und durch die Räder 31 gegen
seitliche Verschiebung gehalten wird. Die eine der Rollen 34, welche vor den Leitrollen angebracht
ist, kann auch fehlen.
Die Rahmen aller Böcke sind an den Enden gebogen, so daß sie ohne Schwierigkeit auf
dem Boden versetzt werden können, wenn die Verladevorrichtung, in dem Maße wie das
Ausstechen des Torfes fortschreitet, verschoben werden soll.
Die vertikal bewegliche Rollenbahn 10 (Fig. 2) besteht aus zwei parallelen Winkeleisen
36 (Fig. 6 und 7), in welchen Rollen 38 auf Wellen 37 in passender Entfernung voneinander
gelagert sind. Diese Rollen 38 entsprechen den Rollen 39 in dem Transporteur 9. Die Winkeleisen 36 werden durch die auf
einer Achse 40 gelagerten Hebel 41 getragen. Die anderen Arme der Hebel 41 sind mit
einem Gegengewicht 42 versehen. Die Rollenbahn wird normal in der auf der Zeichnung
gezeigten Stellung gehalten und durch einen bei 43 gelagerten und mit Gegengewicht 45
versehenen doppelarmigen Hebel 44 gestützt. Der Hebel 44 hat einen aufwärts gerichteten
Arm, welcher mit einem Anschlag 47 versehen ist. Der Anschlag 47 ist mittels einer
Schraube 46 verstellbar, der dem Ende der Rollenbahn gegenübersteht. Die Drahtseile 1
werden über und unter der -beweglichen Rollenbahn, wie aus der Zeichnung ersichtlich
ist, geführt (Fig. 6) und laufen über passend angebrachte Leitrollen 49, 50.
Kreisrunde, in vertikaler Richtung verstellbare Messer 52 sind über der Seilbahn in der
Nähe der beweglichen Rollenbahn auf Armen no 51 (Fig. 6) angebracht. Diese Messer 52 sind
auf Wellen 53 gelagert und werden mittels eines von den oberen Trümern der Drahtseile
angetriebenen Kettentriebes gedreht.
Eine schiefe Ebene 55 und eine mit einem Anschlag 56 versehene Brücke 57 sind zwischen
den unteren Teilen der Drahtseile nahe dem Transporteur 9 angeordnet. Eine Anzahl
Bretter 58 (Fig. 5) gehört ebenfalls zu' der Konstruktion. Diese Bretter sind mit
einer Anzahl halbkreisförmiger Nuten 60 in einer dem Abstande zwischen den Drahtseilen
entsprechenden Entfernung voneinander versehen. Die Ecken der Bretter sind abgerundet.
Die Wirkungsweise der Anlage ist folgende: Wenn der Transporteur zum Transport von
Torf verwendet werden soll, werden alle seine Teile durch eine Lokomobile getrieben. Der
Torf wird aus der Auslaßöffnung der Torfmühle gegen den Transporteur 9 hin ausgespeist.
Die oben erwähnten Bretter 58 werden vor der Auslaßöffnung, in dem Maße wie der Torfstrang ausgespeist wird, angebracht,
auf die Rollen des Transporteurs 9 gelegt und gegen einen Anschlag 59 (Fig. 2) geschoben.
Dann werden die Bretter von dem Torfstrang dem Transporteur 10 zugeschoben; um diese
Bewegung zu erleichtern, ist der Transporteur 9 ein wenig geneigt. Die zwei letzten
Rollen nahe dem Transporteur 10 werden auch zweckmäßig mittels eines Drahtseiles
o. dgl. getrieben. Die den Torf tragenden Bretter werden, also dem Transporteur 10 zugeführt,
wo alsbald der Anschlag 47 von dem Brett getroffen wird, so daß der Bolzen 44 von dem Hebel 41 zurückweicht (Fig. 7).
Infolge des Gewichtes der Bretter und des Torfes wird der Transporteur abwärts geführt,
so daß die Bretter mit den oberen Teilen der sich bewegenden Drahtseile in Berührung
kommen und diesen nach den Stationswagen über die Böcke folgen. Die Bretter werden
an passender Stelle vom Transporteur abgenommen und nach der Torfmühle auf den unteren Teilen der Drahtseile zurückgesandt.
Wenn die leeren Bretter in die Nähe des Transporteurs 10 kommen, gleiten sie auf der
schiefen Ebene 55 entlang und bleiben an dem Anschlag 56 stehen, wonach sie zum neuen
Transport bereit liegen.
Wenn die. mit Torf belasteten Bretter die Messer 52 passieren, wird derjenige Teil des
Torf Stranges, der auf dem Brette liegt, in bekannter Weise in passender Länge abgeschnitten.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Fördern von Torf,
dadurch gekennzeichnet, daß am Ende einer an sich bekannten Rollenförderbahn
(9) eine in senkrechter Richtung bewegliche Rollenbahn (10) angeordnet ist, und
daß oberhalb dieser Rollenbahn (10) rechtwinklig zur Förderrichtung der Rollenbahn
der obere Trum von zwei endlosen Seilen
(1) läuft, zu dem Zweck, mit Torfmasse beladene, auf den Rollenbahnen bewegte
Bretter durch Senken der Rollenbahn (10) querliegend auf die Seile (1). abzusetzen
und mit diesen weiterzubefordern.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die in senkrechter
Richtung bewegliche Rollenbahn
(10) von zwei um eine Welle (40) drehbaren, mit Gegengewichten (42) versehenen
doppelarmigen Hebeln (41) getragen wird, die von einem mit einem Anschlag (47)
am Ende der Rollenbahn (10) versehenen doppelarmigen gewichtsbelasteten Hebel (44)
festgehalten werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung der
endlosen Seile (1) vor und hinter zwei schräg gegeneinander gelagerten Rillenrollen
. (31) im Sinne der Seilbewegung je eine zylindrische Tragrolle (34) angeordnet ist,
deren höchste Mantellinien ein wenig höher als die Rillen der Leitrollen (31) liegen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
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Families Citing this family (2)
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Also Published As
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