DE2618247A1 - Vorrichtung zum auflesen von heuund strohballen u.dgl. sowie fuer die befoerderung dieser ballen in eine ausrichtstation - Google Patents
Vorrichtung zum auflesen von heuund strohballen u.dgl. sowie fuer die befoerderung dieser ballen in eine ausrichtstationInfo
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Description
Ditta PANCALDI ERNESTO Funo di Argelato (Bologna)/
Italien
VORRICHTUNG ZUM AUFLESEN VON HEU- UND STROHBALLEN UND DGL. SOWIE FÜR DIE BEFORDERUNG DIESER BALLEN IN EINE
AUSRICHTSTATION
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum
Auflesen von Heu- und Strohballen und dgl. sowie für die Beförderung dieser Ballen in eine Ausrichtstation.
Herkömmliche Vorrichtungen zum Auflesen von solchen Ballen und für deren Beförderung in eine Beschickungsstation bestehen"aus einer schragen, praktisch vom Erdboden
ausgehenden Fläche mit beinahe konstantem Gefalle, welche einen Bogen von 90° beschreibt, bis sie tangential
zur Ausrichtstation verläuft;, aus drei Mitnehmerelementen, welche am Anfang, in der Mitte und am Ende
der Mittellinie dieser Fläche angeordnet sind; aus zwei
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seitlich dieser Flache angeordneten Borden/ welche als Führung für die von diesen Mitnehmerelementen längs der
erwähnten Fläche gezogenen Heu- oder Strohballen dienen.
Diese Mitnehmerelemente bestehen je aus einer Vielzahl von Gabeln, welche radial auf einer um eine entsprechende
Achse drehenden,1"Scheibe befestigt sind; die Gabelzinken
ragen oberhalb über diese Fläche hinaus und dringen im Lauf ihrer Drehbewegung zuerst in den Ballen ein und
ziehen ihn darauf längs der Fläche dieser Vorrichtung:
Wenn ein Strohballen infolge der Bewegung des Fahrzeugs, auf welchem diese Vorrichtung angeordnet ist, auf den
Anfang dieser Fläche zu liegen kommt, was durch die besondere Form dieser Bordanfänge erleichtert wird, wird
dieser Ballen von den Gabeln des ersten Mitnehmerelementes
ergriffen und gegen das zweite Mitnehmerelement gestossen.
Das zweite Mitnehmerelement, welches zusammen mit dem ersten den Strohballen um 90° dreht, ergreift seinerseits
den Strohballen mit seinen Gabeln und stösst ihn gegen das dritte Mitnehmerelement, welches den Ballen in die
Ausrichtstation befördert.
Die oben beschriebene Vorrichtung weist jedoch zahlreiche Nachteile auf, von denen wir nur die wichtigsten
nennen wollen:
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a) infolge "!der lockeren Struktur des Ballens,"" wird an-. 1-den
γοη den Gabeln erfassten Stellen'oft Material äbge-.--tragen;:
:.1."1 . : :'.'..' : ;
b) es besteht die Gefahr, dass sich der Ballen durch die Wirkung dieser Gabeln ganz auflöst, wodurch die Vorrichtung
vollkommen verstopft wird und die Arbeit momentan unterbrochen werden muss;
c) die Vorrichtung muss standig beaufsichtigt werden,
denn die Bällen verklemmen sich relativ häufig zwischen den beiden Borden, und behindern dadurch die regelmässige
Beförderung zur Ausrichtstation.
Es sind weitere Vorrichtungen zum Auflesen und die darauffolgende Beförderung von Strohballen'und dgl. zu
einer Ausrichtstation bekannt, welche im wesentlichen aus folgenden Bestandteilen bestehen: zwei senkrechte
Wände, deren Anfang für die Aufnähme"der'Ballen besonders
geformt ist, und welche einen Bogen von 90° beschreiben, um sich auf die Ausrichtstatibn auszurichten;
ein Förderband, auf dessen beiden Seiten diese Wände angeordnet sind, und welches geschlossen um zwei Walzen
läuft, von denen eine mit einem Motor angetrieben ist; dieses Förderband ist auf der Aussenseite mit in gleich- "
massigen Abständen quer zur Vorschubrichtung angeordneten Stäbchen versehen und auf diese Ausrichtstation ausgerichtet.
Das Förderband ist ausserdem derart geneigt, dass der Anfang des oberen Bandabschnitts sich'praktisch
auf dem Erdboden befindet, während das Ende die-
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ses oberen Bandabschnitts die Ausrichtstation tangiert, Diese Vorrichtung besteht ausserdem aus einer ringförmig geschlossen um ein'Antriebs- sowie um ein angetriebenes
Rad laufenden Mitnehmervorrichtung,, welche bei der Innenoberfläche der grösseren Wand parallel zum ~
Förderband angeordnet ist, und welche mit Zähnen versehen ist, die in den Ballen eindringen und ihn mit!
sich ziehen.
Infolge der Bewegung des Fahrzeugs, auf welchem diese Vorrichtung angebracht ist, gelangen die auf dem Boden
liegenden Ballen-zwischen die Anfänge der beiden Senkrechtwände und stossen mit der Vorderseite gegen die
Zähne der Mitnehmervorrichtung; diese Zähne dringen in
den Ballen ein und drehen ihn um 90°, was von der Kurvung der Wände erleichtert wird.
Dadurch wird der Ballen auf das Förderband gebracht-
und immer unter Mithilfe dieser Zähne bis zur Ausrichtstation mitgezogen.
Der grosse Nachteil dieser zuletzt beschriebenen Vorrichtungen besteht in den häufigen Betriebsstörungen,
welche damit zusammenhängen, dass die Drehung der Ballen um 90° oft mit Schwierigkeiten verbunden ist, und'
dass die Ballen sich unter der Einwirkung dieser Zähne leicht auflösen; jedesmal muss der Betrieb kurz unterbrochen
werden, um die Störungsursache von Hand zu be-
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seitigen, wodurch die Leistung dieses Wagens offensichtlich vermindert wird.
Die'vorliegende"Erfindung'hat vor allem die Aufgabe, die
oben genannten Nachteile zu beseitigen mit einer Vorrichtung zum Auflesen und für die Beförderung von Strohballen
und dgl. zu einer Ausrichtstation, welche sicher, schnell und kontinuierlich arbeitet, ohne die Ballen in irgend
einer Weise aufzulösen.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung einer Vorrichtung, deren zum Auflesen
und für die Beförderung dieser Ballen bestimmten Bestandteile von einer einzigen Welle angetrieben werden.
Die vorliegende Erfindung hat ausserdem die Aufgabe,
eine Vorrichtung zu"verwirklichen, deren Betrieb der
Lade- bzw. Abladestellung dieser Ausrichtstation zugeordnet ist.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaf£ung einer Vorrichtung, welche nach beendeter
"Arbeit innerhalb des Querprofils des entsprechenden Selbstiadewagens zurückgezogen werden kann.
Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Verwirklichung einer Vorrichtung, welche den
obigen Ansprüchen entspricht, und deren Preis im Verhalt-
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nis zu den erbrachten Leistungen relativ niedrig ist.
Diese und weitere Ziele werden erreicht von der erfindungsgemässen
Vorrichtung, welche gekennzeichnet ist durch: wenigstens einen ringförmig geschlossenen, kontinuierlichen
Förderer, welcher schräg angeordnet ist, und zwar in praktisch der gleichen Richtung wie die auf
-dem Boden liegenden, aufeinander - ausgerichteten Ballen,
und senkrecht zu den in dieser Ausrichtstation aufeinander ausgerichteten Ballen, wobei der Anfang des oberen
Fördererabschnitts in der Nähe des Erdbodens angeordnet
und; dieser Kontinuierliche Förderer auf der /Aussen- - Seite
mit einer Vielzahl von Organen zum Ergreifen der auf dem Boden liegenden Ballen und für deren Beförderung
längs dieses oberen Abschnitts des kontinuierlichen Förderers ausgestattet-ist; wenigstens zwei schräge, auf
beiden Seiten dieses kontinuierlichen Förderers angeordnete
Elemente, welche von einer niedrigeren Höhe als dieser obere Abschnitt des kontinuierlichen Förderes
ausgehen und sich bis oberhalb der höchsten, von diesen Organen erreichten Höhe erstrecken, wobei diese Elemente
zusammen mit dem kontinuierlichen Förderer für die Abstützung und für die Ablösung der Ballen von diesen Organen
am oberen Ende dieses oberen Abschnitts, sowie in Zusammenarbeit mit den die Ballen festhaltenden Organen
zum Abladen dieser Ballen auf einen zweiten und dritten ringförmig geschlossenen kontinuierlichen Förderer vorgesehen
sind; diesen zweiten ringförmig geschlossenen
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kontinuierlichen Förderer, welcher ausserhalb des bei
der Beförderung der Ballen von diesen Elementen zur Ausrichtstation beschriebenen bogenförmigen Wegs auf den ersten
Förderer folgt und ausserhalb mit Organen zum Ab-'" stützen und Drehen der Ballen um einen auf diesem dritten
kontinuierlichen Förderer vorhandenen .Stift herum versehen
ist; diesen dritten ringförmig geschlossenen kontinuierlichen Förderer, welcher ausserhalb mit wenigstens
einem solchen, gegenüber den oberen Enden dieser beiden Elemente in einem kleineren Abstand als die Ballenlänge,
parallel zu den in dieser Ausrichtstation ausgerichteten Ballen angeordneten . Stift versehen ist, wobei dieser
dritte kontinuierliche Förderer zusammen mit dem zweiten kontinuierlichen Förderer für die Lenkung der Ballen
bei ihrer' Beförderung gegen diese Ausrichtstation und, im einzelnen, für diese Beförderung vorgesehen ist.
Weitere Kennzeichen und Vorteile des Erfindungsgegenstandes gehen klarer aus der folgenden genauen Beschreibung
einer bevorzugten Ausführungsform der erfxndungsgemässen Vorrichtung mit Bezug auf die anliegenden beispielsweisen
Zeichnungen hervor. Darin zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Selbstladewagens, auf welchem die erfindungsgemässe Vorrichtung
angebracht ist;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht dieser Vorrichtung, an welcher einige Bestandteile fehlen, um andere
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Details besser zu veranschaulichen;
Fig. 3 eine schemätischeAnsicht im Grundriss der Mittel,
welche vorgesehen sind, um diese Vorrichtung innerhalb des Querprofils dieses Selbstladewagens zu
bringen, sowie der Mittel -Für die Einstellung des
ersten" kontinuierlichen Förderers dieser Vorrichtung in der gewünschten Neigung; ·
•Fig. 3a eine perspektivische Ansicht des Details A von Fig. 3;
Fig.. 4 eine teilweise' Innenansicht von einigen dieser
Mittel für die Ausrichtung des ersten Förderers;
Fig. 5 eine perspektivische Teilansicht dieser Vorrichtung, welche die Verkupplung zwischen der Antriebswelle
der erfindungsgemassen Vorrichtung und der entsprechenden, vom Getriebemotor des Ladewagens
angetriebenen Welle veranschaulicht;
Fig. 6 die Entkupplung der beiden in Fig. 5 dargestellten
Wellen;
Fig. 7a, 7b, 7c und 7d eine schematische Ansicht im Grundriss der erfindungsgemassen Vorrichtung, wobei ein
Ballen auf dem kontinuierlichen Förderer, welcher die Ballen vom Erdboden übernimmt, bzw. auf de'm
zweiten und dritten Förderer, zuerst auf den vorausgehenden Förderer ausgerichtet und darauf schräg
zu diesem Förderer angeordnet, bzw. auf dem dritten kontinuierlichen Förderer in gleicher Richtung wie
die in der Ausrichtstation ausgerichteten Ballen liegt.
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Mit Bezug auf diese Abbildungen ist ein kontinuierlicher Förderer mit 1 bezeichnet, welcher aus zwei ringförmig
geschlossen um zwei entsprechende Antriebs- bzw. ange- ' triebene Zahnrader 7 bzw. 4 laufenden Ketten la und Ib
besteht. Die Antriebsräder 7 dieser Ketten sind auf eine Welle 8 aufgezogen, welche über eine Keilwellenverbindung
von der Welle 9 angetrieben wird.
Die beiden mit Bezug auf eine Senkrechtebene symmetrisch angeordneten Ketten la und Ib sind· in der Bewegungsrichtung
der oberen Kettenabschnitte schräg von unten nach oben geneigt; jede Kette ist auf der Aussenseite mit
einer Vielzahl von in gleichmässigen Abständen angeordneten Metallstiften 2 versehen, deren Aufgabe noch genau
beschrieben werden wird.
Auf beiden Seiten dieser Ketten sind zwei Borde 11 und 12' vorgesehen, welche vorn mit dem Quersteg 13 versteift
sind. Auf diesem^Steg 13 sind die Antriebsräder 4 der
Ketten la und Ib gelagert. Auf der'hinteren Seiteosindj.
die Börde 11 und 12 an einem Rahmen 52 angelenkt, so dass sie um die Welle 8 gedreht werden können. Die Vorderenden
•dieser Borde laufen auseinander, um die Aufnahme von auf dem Boden liegenden Ballen 17 aus Heu, Stroh oder
dgl. zu erleichtern.
Auf diesen beiden Borden ist ein gebogenes Rundeisen 14 befestigt, welches wie deutlich aus Fig. 2 hervorgeht
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oberhalb dieser Borde angeordnet ist. Auf der vorderen Seite des Rundeisens 14 ist eine Platte 15 abgestützt,
welche durch: die Wirkung von Federn 16 um eine!senkrecht
zu den'Ketten la und Ib verlaufende Achse schwingt. Die
Aufgabe dieser Platte I5 wird weiter unten beschrieben.
Zwischen den beiden Borden 11 und 12 sind zwei schräge Elemente 3 vorgesehen. Das erste dieser Elemente ist
zwischen den beiden Ketten angeordnet, während das zweite Element sich seitlich der Kette Ib' befindet.
Die beiden aus zwei Rundeisen bestehenden Elemente 3 beginnen unterhalb der oberen" Kettenabschnitte la und.
Ib und verlaufen geradlinig bis zu den oberen Enden diener
oberen Kettenabschnitte bis oberhalb der höchsten, von den spitzen Enden der Stifte 2 erreichten Höhe, und
sind am Ende leicht nach unten gebogen.
/ Mit Bezug auf die perspektxvischen Ansichten von Fig. 1 und 2 ist links von der Kette la ein auf die Ketten
la und Ib ausgerichteter zweiter kontinuierlicher Förderer 5 vorgesehen, welcher, aus einer ringförmig ge- .
"schlossen um je ein Antriebs- und ein angetriebenes P
Zahnrad 19 bzw. 18 laufenden Kette besteht. Das Antriebsrad 19 ist auf die Welle 8 aufgezogen.
Die Kette dieses Förderers 5, deren oberer Abschnitt sich unterhalb der höchstliegenden Teile der Elemente
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3 befindet, ist auf der Aussenseite mit einer Vielzahl
von dreieckigen Organen 6 mit von der Kette abstehenden-Spitzen versehen, deren Aufgabe aus der folgenden Beschreibung
hervorgeht. Die Kette' des Förderers 5 bewegt sich schneller als die Ketten la und Ib des kontinuierlichen
Förderers 1.
Gegenüber den oberen Enden der Elemente 3 ist in einem
Abstand, welcher kleiner als die Ballenlänge ist, und senkrecht zum zweiten Förderer 5 ein dritter kontinuierlicher
Förderer 10 vorgesehen.
Dieser dritte Förderer 10 besteht aus einer ringförmig geschlossen um ein Antriebs- und ein angetriebenes Rad
'20 bzw. 2,1 laufenden Kette und ist auf der Aussenseite mit zwei Metallstiften 25 versehen, welche diese Kette
in zwei glexche Teile unterteilen. Der obere Fördererabschnitt ist in der Mitte auf einem Zahnrad 22 gelagert.
Der Förderer 10 bewegt sich langsamer als der Förderer 5, und praktisch gleich schnell wie der Förderer 1. Das Antriebsrad
20 ist auf ein Ende der Welle 29 aufgezogen, -an derem anderen Ende eine Riemenscheibe 23"aufgepresst;.
ist.
Die Riemenscheibe 23 wird über einen Riemen 24 und über
zwei Umlenkscheiben 26 und 27 von einer auf die Keilwelle 9 aufgezogenen Riemenscheibe 28 angetrieben; öiese Keil-
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welle 9 verläuft schräg und senkrecht zur Welle 29. Am
freien Ende der Keilwelle 9 ist ein Zahnrad 30 aufgezogen, welches durch eine Kette 31 von einem weiteren, auf ein
Ende der Welle 33 aufgezogenen Zahnrad 32 in Bewegung gesetzt
wird. .Diese Welle 33, welche mit einem Lager 34 für die eigene Abstützung versehen ist, ist teilweise
mit einer Schraubenfeder 35 umwickelt, welche zwischen
einem an einem Gabelstück 36 anliegenden Ring und einem zweiten, lose auf der Welle 33 befestigten Ring 37 ange-" "
ordnet ist; der Ring 37 liegt auf einem Flansch 38, welcher mit" dem'Profil] der Keilwelle 33 im Eingriff steht.
Der Flansch 38 bildet zusammen mit einem zweiten Flansch 39, welcher auf eine aus dem Getriebemotor 42 austretende
Welle 41 -aufgezogen ist, eine Klauenkupplung 40.
Das oben genannte Gabelstück 3 6 ist am Ende eines Winkelelements
43 befestigt, welches in 44 an einem von einem Traktor 50 gezogenen Gerüst 45 angelenkt ist; das andere
Ende dieses Winkelelements ist mit einer Rolle 46 versehen, welche längs einer senkrechten, zu einer Hebevorrichtung
QT gehörenden Ebene verschiebbar ist. In der •Hebevorrichtung 47 ist gleichzeitig eine Ausrichte. ibz*v~
Lädestation des Ballengutes 48 ausgebildet. Neben dieser
senkrechten Oberfläche der Hebevorrichtung ist die Oberfläche eines Nockens 49 angeordnet. Wenn die Ausrichtstation
48 in der gleichen Ebene liegt wie der obere Abschnitt des kontinuierlichen Förderers 10, ist die RoI-
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le 46 dem Nocken 49 zugeordnet, so dass das Gabelstück
36 den anliegenden Ring verschiebt, dadurch die Feder 35 spannt und die Klauenkupplung 40 einrückt, wodurch die
Keilwelle 9 angetrieben wird (siehe Fig. 5).
Wenn die Station 48 dagegen nicht auf den oberen Abschnitt des Förderers 10 ausgerichtet ist, lauft die
Rolle 46 nicht mehr auf dem Nocken 49. Dadurch wird die statische Belastung der Feder 35 aufgehoben, die Kupplung
40 ausgerückt, und die Keilwelle 9 wird nicht mehr angetrieben.
Die Kupplung 40 rückt ausserdem aus, wenn das auf die Welle 9 übertragene Drehmoment aus einem beliebigen Grund
einen bestimmten Wert überschreitet, welcher durch Üie ·
Einstellung der statischen-Belastung der Feder 35 bestimmt
werden kann.
Zum Gerüst 45 gehören zwei :..Längs träger . 51 (von welchen
einer "deutlich in den Abbildungen 5 und 6 sichtbar ist)» welche' in entsprechenden, in der1 Unterstützungskonstruktion
02 der erfindungsgemässen. Vorrichtung vorhandenen —
'Aufnahmen verschiebbar sind"..
Am Gerüst 45 ist ein Hydraulikzylinder 53 'befestigt,,
dessen Kolbenstange 53a am freien Ende mit einem Zapfen
54 versehen ist, welcher quer zur Kolbenstange verläuft und länger als der Kolbenstangendurchmesser ist.
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Die Zapfenenden 54 sind frei in zwei gegenüberliegenden,
in einem starr mi±' dieser, Unters tut Zungskonstruktion 52
verbundenen Element 56 vorhandenen Schlitzen 55 verschiebbar.
Das gegen den Förderer 1 gekehrte Ende des Zapfens 54 ist mit einem Seil 57 verbunden, welches un zwei mitV-Senkrechtachsen
versehene und auf herkömmliche Art'und
Weise an der Unterstutzungskonstruktibn 52 befestigte
Seilrollen. 58 und 59 läuft und darauf am.Ende eines Arms eines Winkelelettentes 60 befestigt ist (siehe Fig. 4).
Am freien Arm des in 61 an der Unterstützungskonstruktion
52 angelenkten Winkelelementes 60 ist ein parallel zu diesem Arm verlaufender Zapfen 62 vorgesehen, welcher
unterhalb und.in Berührung mit diesem Bord 12 angeordnet ist.·
Das Bord 12 ist ausserdem überfeine Feder 63 mit einem
zur UnterstützüngskönstruktiDn·52" gehörenden Stander 64
verbunden; die statische Belastung der Feder 63 ist mit Hilfe einer Mutter 66 einstellbar.
Beim Rückzug der Kolbenstange 53a in den Zylinder, wird der Zapfen 54 in den Schlitzen 55 verschoben, wodurch
das Seil 57 gespannt wird und <üas Winkelelement 60 dreht,
Durch diese Bewegung hebt der'Zapfen::dlfe Bofde^ll und 12
und damit auch den Förderer 1 an.
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Die Aufwärtsbewegung ist beendet, wenn der Zapfen 54 am
Ende der Schlitze 55 ankommt; nun zieht der Zapfen das Element 56 und die daran befestigte Unterstutzungskonstruktion
52, welche auf den Längsträgern 51 läuft, mit sich, bis die ganze erfindungsgemässe Vorrichtung
innerhalb des Querprofils des betreffenden Selbstladewagens
65 angeordnet ist.
Beim Austreten der Kolbenstange 53a aus dem Zylinder laufen die gleichen Vorgänge in umgekehrter Reihenfolge
ab.
Es folgt nun die Beschreibung der Betriebsweise der erfindungsgemässen
Vorrichtung.
Wie oben erklärt, wird die Welle 9 nur dann angetrieben, wenn die Ausrichtstation 48 auf den dritten Förderer
ausgerichtet ist.
Unter diesen Umständen werden die Ballen 17 von den Vorderkanten der Borde 11 und 12 auf die Richtung des Förderers
1 ausgerichtet. Darauf dringen die Stifte"2 in die Ballen 17 ein und ziehen dieselben längs der oberen
Abschnitte der Ketten la und Ib.
Während dieser Bewegung stösst jeder Ballen mit seinem
Oberteil gegen die Platte 15» welche' dank der Wirkung
der Federn 16 einen Druck auf die betreffende Ballen-
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Oberfläche ausübt, so dass der Ballen sich nicht von den
Stiften lösen kann.
Beim v/eiteren Vorschub des Ballens längs der Ketten la
und Ib, stösst der vordere Ballenteil auf- die Elemente 3,
welche die Stifte 2 von der Vorderseite des Ballens lösen, während der hintere Ballenteil noch von diesen Stiften
festgehalten wird. Wenn die durch den Schwerpunkt des Ballens gehende Senkrechte über die oberen Enden der
Elemente 3 hinausgelangt, fällt der Ballen nach vorn und kommt auf. die Organe 6.·ζύ liegen. Ausserdenf dringt der
Stift 25 des Förderers IO in den Ballen ein, welcher auf der hinteren Seite noch von den Elementen 3 unterstützt
wird (siehe Fig. 7b).
Die Bewegung der Organe 6 verursacht eine Drehung des Ballens um den Stift 25 herum, welcher sich ausserdem
vorwärtsbewegt und dadurch die Drehung des Ballens seinerseits verstärkt (Fig. 7c). Die Drehung des Ballens
ist dann abgeschlossen, wenn derselbe auf die Ausrichtstation 48 ausgerichtet ist (Fig. 7d).
Wenn in der Station 48 eine bestimmte Anzahl Ballen aufeinander ausgerichtet sind, wird ein nicht abgebildeter
Fühler betätigt, welcher mechanische Mittel für den Antrieb der Hebevorrichtung, an welcher diese Station 48-befestigt
i?t, in Betrieb setzt. Dadurch wird, wie oben gesehen, der Nocken 49 angehoben und folglich die Kupp-
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lung 40 ausgerückt.
Nachdem sich die Hebevorrichtung abgesenkt hat, kann der Arbeitsablauf wiederholt werden, bis der Wagen 65 schliesslich
vollständig beladen ist. Darauf lässt man die Kolbenstange 53a in den Zylinder eintreten, so dass die
ganze Unterstützungskonstruktion 52 innerhalb des Querprofils des Wagens zurückgezogen wird. Nach erfolgtem
Rückzug blockiert-, eine nicht abgebildete, mit der„Unterstützungskonstruktion
52 verbundene Stange die mechanischen Antriebsmittel der Hebevorrichtung, so dass dieselben
nicht zufällig betätigt werden können.
Die oben beschriebene Vorrichtung erfüllt alle eingangs gestellten Ziele; die Ballen werden beim Aufladen nicht
aufgelöst, und längs ihres Verlaufs" auf den Förderern 1, 5 und 10 bilden sich keine Verstopfungen. Ausserdem
wurde der mechanische Teil für den Antrieb dieser Förderbänder sowie für die Beschränkung des Betriebs dieser
Förderbänder auf die Zeitspanne, in welcher sich die Ausrichtstation in Ladestellung befindet, wesentlich vereinfacht.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass sowohl zum Einstellen des Förderers 1 in der gewünschten Neigung,, als
auch für den Rückzug der erfindungsgemässen Vorrichtung
innerhalb des Querprofils des Ladewagens ein einziger Hydraulikzylinder vorgesehen worden ist.
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Es können auch andere Ausftthrungsformen des Erfindungsgegenstandes verwirklicht werden; insbesonders können
an den einzelnen Konstruktionsteilen zahlreiche praktische Änderungen vorgenommen werden, ohne dadurch den Erfindungsbereich zu überschreiten.
an den einzelnen Konstruktionsteilen zahlreiche praktische Änderungen vorgenommen werden, ohne dadurch den Erfindungsbereich zu überschreiten.
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Leerse ite
Claims (1)
- Patentansprüche(T) Vorrichtung zum Aufsammeln von Heu- und Strohballen und dgl. sowie für die Beförderung dieser Ballen in eine Ausrichtstatign, gekennzeichnet durch: wenigstens einen ringförmig geschlossenen, kontinuierlichen Förderer (l), welcher schräg angeordnet ist, und zwar praktisch in der gleichen Richtung wie die auf dem Boden liegenden, aufeinander ausgerichteten Ballen, und senkrecht zu den in diener Ausrichtstation aufeinander ausgerichteten Ballen, wobei der Anfang des oberen Fördererabschnittes in der Nahe des Brdbodens angeordnet und dieser kontinuierliche Förderer (l) auf der Aussenseite mit einer Vielzahl von Organen (2) zum Ergreifen der auf dem Boden liegenden Ballen und für. deren Beförderung längs dieses oberen Abschnitts des kontinuierlichen-Förderers ausgestattet ist; wenigstens zwei schräge, auf beiden Seiten dieses kontinuierlichen Förderers (l) angeordnete Elemente (3), welche von einer niedrigeren Höhe als die entsprechende Stelle dieses oberen Abschnitts des kontinuierlichen Förderers (l) ausgehen und sich wenigstens bis zum oberen Ende dieses oberen Abschnitts, und zwar bis oberhalb der höchsten, von diesen Organen (2) erreichten Höhe erstrekken, wobei diese Elemente (3) zusammen mit dem kontinuierlichen Förderer (l) für die Abstützung und für die Ablösung der Ballen von diesen Organen (2) am oberen Ende dieses oberen Abschnitts, sowie in Zusammenarbeit mit den die Ballen festhaltenden Organen (2) zum Abladen dieser -Ballen auf einen zweiten und dritten ringförmig geschlos-709820/0224senen, kontinuierlichen Förderer (5) und (lO) vorgesehen sind; diesen zweiten ringförmig geschlossenen, kontinuierlichen Förderer (5), welcher ausserhalb des von den Ballen bei ihrer Beförderung von diesen Elementen (3) zur Ausrichtstation beschriebenen bogenförmigen Weges auf den ersten Förderer (l) folgt und ausserhalb mit Organen (6) zum Abstützen und Drehen der Ballen um einen auf diesem dritten kontinuierlichen Förderer (lO) vorhandenen Stift (25) herum versehen ist; diesen dritten ringförmig geschlossenen, kontinuierlichen Förderer (lO), welcher ausserhalb mit wenigstens einem solchen, gegenüber den oberen Enden dieser beiden Elemente (3)-'in einem kleineren Abstand als die Ballenlänge, parallel zu den in dieser Ausrichtstation ausgerichteten Ballen angeordneten Stift (25) versehen ist, wobei dieser dritte kontinuierliche Förderer (10) zusammen mit dem zweiten kontinuierlichen Förderer (5) die Ballen gegen diese Ausrichtstation lenkt bzw. für die Beförderung dieser Ballen vorgesehen ist.2. Vorrichtung nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass diese kontinuierlichen Förderer (l), (5) und (lO) von einer einzigen Welle angetrieben werden.33..Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass diese Welle mit mechanischen Mitteln in Betrieb gesetzt wird, deren Betätigung nur dann erfolgt, 'i/enn diese Ausrichtstation auf diesen drit-709820/0224ten kontinuierlichen Förderer (ίο) ausgerichtet ist.4. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterstützungskonstruktion dieser kontinuierlichen Förderer (l), (5) und (1O) senkrecht zum kontinuierlichen Förderer (l) verschiebbar ist durch'die Betätigung von· mechanischen'Mitteln für-den Rückzug dieser Konstruktion innerhalb des Querprofils des Wagens, auf welchem die erfindungsgemässe Vorrichtung angeordnet ist.5. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass mechanische Mittel für die Einstellung der Neigung dieses ersten kontinuierlichen Forderers (l) vorgesehen sind.6. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, dass diese zweiten mechanischen Mittel den ersten mechanischen Mitteln zugeordnet sind.7. Vorrichtung" nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite kontinuierliche Förderer (5) schneller läuft als der erste und·der'dritte kontinuierliche Förderer (1) bzw. (10).8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 4, 5 und 6, dadurchgekennzeichnet, dass in der Unt'ers tut zungskons truktion der Förderer (l), (5) und (1O) ein mechanisches Mittel ausgebildet ist, welches bei innerhalb des Wagenquer-709820/0224profils zurückgezogener Konstruktion die Organe betätigt, welche zum Anheben der Ausrichtstation bestimmt sind.9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese Organe (3) des kontinuierlichen Förderers (l) aus Metallstiften bestehen.10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass diese Organe (6) des zweiten kontinuierlichen Förderers (5) im wesentlichen in Form von Dreiecken ausge-bildet sind, deren Spitzen auf der Aussenseite dieses kontinuierlichen Förderers (5) abstehen.709820/0224
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| IT358975A IT1053017B (it) | 1975-11-17 | 1975-11-17 | Dispositivo per la raccolta di balle di fieno..paglia e simili..dal terreno e convogliamento delle stesse balle in una stazione di allineamento |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2618247A1 true DE2618247A1 (de) | 1977-05-18 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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| IT (1) | IT1053017B (de) |
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|---|---|---|---|---|
| US4368000A (en) * | 1979-07-04 | 1983-01-11 | Sperry Corporation | Bale wagons |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2721477B1 (fr) * | 1994-06-22 | 1996-08-02 | Applic Mecaniques Ste Indl | Dispositif de ramassage et de chargement de bottes pour remorques auto-porteuses. |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1298764B (de) * | 1967-06-09 | 1969-07-03 | Eberhard Geb | An einem Transportwagen mit automatischer Stapelvorrichtung angebrachte Einrichtung zum Aufnehmen von auf dem Boden liegenden Ballen |
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-
1975
- 1975-11-17 IT IT358975A patent/IT1053017B/it active
-
1976
- 1976-04-26 DE DE19762618247 patent/DE2618247A1/de not_active Withdrawn
- 1976-11-15 ES ES453333A patent/ES453333A1/es not_active Expired
- 1976-11-16 FR FR7635269A patent/FR2331273A1/fr not_active Withdrawn
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4368000A (en) * | 1979-07-04 | 1983-01-11 | Sperry Corporation | Bale wagons |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2331273A1 (fr) | 1977-06-10 |
| IT1053017B (it) | 1981-08-31 |
| ES453333A1 (es) | 1977-11-16 |
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