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DE279606C - - Google Patents

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Publication number
DE279606C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet metal
links
perforations
another
pins
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT279606D
Other languages
English (en)
Publication of DE279606C publication Critical patent/DE279606C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G1/00Driving-belts
    • F16G1/22Driving-belts consisting of several parts
    • F16G1/24Driving-belts consisting of several parts in the form of links

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 279606 -KLASSE 47d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. April 1913 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Treibriemen aus Metall, der aus einzelnen elastischen bogenförmigen Gliedern aus Blech zusammengesetzt ist. Das Neue besteht in der besonderen Ausbildung des Riemens, indem die Glieder mit winkelförmigen Enden versehen sind und in jedes Glied ein mit entsprechenden winkelförmigen Enden versehenes Widerlager eingepaßt ist, in deren
ίο Enden flache Stützen einfassen, die mit einer Messerkante versehen sind und durch die Glieder so hindurchgehen, daß sie Schaukelgelenkzapfen bilden, um die sich die Glieder drehen, während der Treibriemen über die Riemscheibe geht. Die Verbindung von Gliedern durch schneidenförmige Schaukelgelenkzapfen ist an sich bereits bekannt.
Fig. ι zeigt einen Teil des neuen Treibriemens von oben gesehen; Fig. 2 bis 7 sind Einzelheiten im größeren Maßstab gezeichnet; Fig. 8 zeigt einen Teil des neuen Treibriemens von der Seite gesehen und einen Teil einer Riemscheibe; Fig. 9 ist eine Draufsicht auf eines der gebogenen Blechglieder mit um das freie Ende des Blechgliedes nach innen zu umgebogenen Zungen; Fig. 10 zeigt den Gelenkzapfen, und Fig. 11 ist eine Draufsicht auf ein teilweise abgebrochenes entriegeltes Blechglied, bei dem die Verbindungszungen vom andern freien Ende des Blechgliedes gelöst sind.
Die bogenförmigen Glieder 1 (Fig. 7, 9 und 11) sind mit Ausschnitten a, b versehen, wodurch sie nicht nur leichter, sondern auch elastischer gemacht werden. Jedes Glied ist aus einem elastischen Blechstreifen geformt, der an einem Ende mit Fingern c versehen ist, die durch Umbiegen um die Innenkanten d der Ausschnitte a mit denselben verriegelt werden. Das bogenförmige Glied 1 ist mit einer flachen Seite xa versehen (Fig. 7), die mit dem Umfang der Riemscheibe 6 (Fig. 8) in Berührung kommt.
In jedes Bogenglied 1 wird ein Widerlager 2 (Fig. 4 bis 6) eingesetzt, das mit winkelförmigen Enden e versehen ist, die in die winkelförmigen Enden f des entsprechenden Bogenglieds passen. Die Enden der Widerlager sind gehärtet, während der sie verbindende Steg g biegsam genug gelassen wird, so daß er zwecks Verlängerung oder Verkürzung des Widerlagers nachgeben kann, damit sich die winkelförmigen Enden e dicht in die winkelförmigen Enden f hineinlegen.
Zwischen je zwei Bogengliedern 1 ist in der Längsrichtung des Riemens auf beiden Seiten eine als Zugglied wirkende Lasche 4 eingeschaltet (Fig. 2), die mit zwei der Gestalt der Gelenkzapfen 3 entsprechenden Löchern 4a versehen ist, damit sich die Gelenkzapfen beim Umlaufen des Riemens über die Riemscheibe nicht verdrehen können. Durch die Lasche 4 wird der Gelenkzapfen 3 in dem einen Bogenglied mit dem Gelenkzapfen 3 in dem nächsten Glied in der in Fig. 8 gezeigten Weise verbunden. Der Gelenkzapfen 3 wird durch das eine Loch \a in der Lasche 4 geführt, wobei sich letztere an den Kopf des Gelenk-
zapfens anlegt, und das freie Ende des Gelenkzapfens wird dann durch das eine winkelförmige Ende des in das Bogenglied ι eingesetzten Widerlagers geführt (Fig. i). Die freien Enden der Gelenkzapfen 3 gehen durch die Löcher 4a einer Lasche 4 auf der anderen Seite des Riemens hindurch, und durch Löcher 3a (Fig. 10) in den Enden zweier benachbarten Gelenkzapfen wird das eine Ende eines Verriegelungsglieds 5 hindurchgesteckt (Fig. 3 und 8); dadurch werden die Zapfen gegen Lösen gesichert. Die Glieder 3 bilden Schaukelgelenkzapfen, um die sich die Bogenglieder ι drehen, wenn der Riemen um die Riemscheibe 6 (Fig. 8) herumgeht.
Auf diese Weise können Treibriemen beliebiger .Breite und Länge hergestellt werden. Wie Fig. 8 zeigt, wird der auf die Blechglieder ausgeübte Zug, wenn der Metallriemen über die Riemscheibe hinweggeht, in der durch die Pfeile h angezeigten Richtung ausgeübt. Dadurch werden die Blechglieder 1 etwas flachgedrückt. Wegen ihrer Elastizität nehmen die Blechglieder sofort ihre ursprüngliche Gestalt wieder an, sobald der Zug aufhört. Damit wird der Vorteil erreicht, daß der mit der Riemscheibe in Verbindung stehende Teil stets mit kräftiger Reibung an die Riemscheibe angedrückt wird, während die Zugbeanspruchung sofort nachläßt, nachdem der betreffende Teil des Riemens die Riemscheibe verläßt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Elastischer Metallglieder-Treibriemen, dessen Glieder durch schneidenförmige Schaukelgelenkzapfen miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß in die mit winkelförmigen Enden (f) versehenen, bogenförmig gestalteten Blechglieder (1) mit ähnlichen winkelförmigen Enden (e) versehene, gehärtete Widerlager (g) für die Schaukelgelenkzapfen (3) eingepaßt sind, die in den die Zapfen benachbarter Glieder miteinander verbindenden Laschen (4) undrehbar gelagert sind.
2. Treibriemen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine freie Ende des nahe jedem Ende mit Lochungen («, b) versehenen Blechstreifens (1) mit Zungen (c) versehen ist, die beim Gegeneinanderbiegen der freien Enden den Lochungen (a) nahe dem anderen Ende so gegenübertreten, daß durch Umbiegen der Zungen um die Innenkanten (d) der Lochungen (a) die freien Enden des Blechstreifens lösbar miteinander verriegelt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT279606D Active DE279606C (de)

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