DE279606C - - Google Patents
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- DE279606C DE279606C DENDAT279606D DE279606DA DE279606C DE 279606 C DE279606 C DE 279606C DE NDAT279606 D DENDAT279606 D DE NDAT279606D DE 279606D A DE279606D A DE 279606DA DE 279606 C DE279606 C DE 279606C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16G—BELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
- F16G1/00—Driving-belts
- F16G1/22—Driving-belts consisting of several parts
- F16G1/24—Driving-belts consisting of several parts in the form of links
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 279606 -KLASSE
47d. GRUPPE
Gegenstand der Erfindung ist ein Treibriemen aus Metall, der aus einzelnen elastischen
bogenförmigen Gliedern aus Blech zusammengesetzt ist. Das Neue besteht in der besonderen Ausbildung des Riemens, indem
die Glieder mit winkelförmigen Enden versehen sind und in jedes Glied ein mit entsprechenden winkelförmigen Enden versehenes
Widerlager eingepaßt ist, in deren
ίο Enden flache Stützen einfassen, die mit einer
Messerkante versehen sind und durch die Glieder so hindurchgehen, daß sie Schaukelgelenkzapfen
bilden, um die sich die Glieder drehen, während der Treibriemen über die Riemscheibe
geht. Die Verbindung von Gliedern durch schneidenförmige Schaukelgelenkzapfen ist an
sich bereits bekannt.
Fig. ι zeigt einen Teil des neuen Treibriemens von oben gesehen; Fig. 2 bis 7 sind
Einzelheiten im größeren Maßstab gezeichnet; Fig. 8 zeigt einen Teil des neuen Treibriemens
von der Seite gesehen und einen Teil einer Riemscheibe; Fig. 9 ist eine Draufsicht auf
eines der gebogenen Blechglieder mit um das freie Ende des Blechgliedes nach innen zu
umgebogenen Zungen; Fig. 10 zeigt den Gelenkzapfen, und Fig. 11 ist eine Draufsicht
auf ein teilweise abgebrochenes entriegeltes Blechglied, bei dem die Verbindungszungen
vom andern freien Ende des Blechgliedes gelöst sind.
Die bogenförmigen Glieder 1 (Fig. 7, 9 und 11) sind mit Ausschnitten a, b versehen, wodurch
sie nicht nur leichter, sondern auch elastischer gemacht werden. Jedes Glied ist
aus einem elastischen Blechstreifen geformt, der an einem Ende mit Fingern c versehen
ist, die durch Umbiegen um die Innenkanten d der Ausschnitte a mit denselben verriegelt
werden. Das bogenförmige Glied 1 ist mit einer flachen Seite xa versehen (Fig. 7), die
mit dem Umfang der Riemscheibe 6 (Fig. 8) in Berührung kommt.
In jedes Bogenglied 1 wird ein Widerlager 2 (Fig. 4 bis 6) eingesetzt, das mit winkelförmigen
Enden e versehen ist, die in die winkelförmigen Enden f des entsprechenden Bogenglieds
passen. Die Enden der Widerlager sind gehärtet, während der sie verbindende
Steg g biegsam genug gelassen wird, so daß er zwecks Verlängerung oder Verkürzung des
Widerlagers nachgeben kann, damit sich die winkelförmigen Enden e dicht in die winkelförmigen
Enden f hineinlegen.
Zwischen je zwei Bogengliedern 1 ist in der Längsrichtung des Riemens auf beiden Seiten
eine als Zugglied wirkende Lasche 4 eingeschaltet (Fig. 2), die mit zwei der Gestalt der
Gelenkzapfen 3 entsprechenden Löchern 4a
versehen ist, damit sich die Gelenkzapfen beim Umlaufen des Riemens über die Riemscheibe
nicht verdrehen können. Durch die Lasche 4 wird der Gelenkzapfen 3 in dem einen Bogenglied
mit dem Gelenkzapfen 3 in dem nächsten Glied in der in Fig. 8 gezeigten Weise verbunden. Der Gelenkzapfen 3 wird durch
das eine Loch \a in der Lasche 4 geführt,
wobei sich letztere an den Kopf des Gelenk-
zapfens anlegt, und das freie Ende des Gelenkzapfens wird dann durch das eine winkelförmige
Ende des in das Bogenglied ι eingesetzten Widerlagers geführt (Fig. i). Die freien
Enden der Gelenkzapfen 3 gehen durch die Löcher 4a einer Lasche 4 auf der anderen Seite
des Riemens hindurch, und durch Löcher 3a
(Fig. 10) in den Enden zweier benachbarten Gelenkzapfen wird das eine Ende eines Verriegelungsglieds
5 hindurchgesteckt (Fig. 3 und 8); dadurch werden die Zapfen gegen
Lösen gesichert. Die Glieder 3 bilden Schaukelgelenkzapfen, um die sich die Bogenglieder
ι drehen, wenn der Riemen um die Riemscheibe 6 (Fig. 8) herumgeht.
Auf diese Weise können Treibriemen beliebiger .Breite und Länge hergestellt werden.
Wie Fig. 8 zeigt, wird der auf die Blechglieder ausgeübte Zug, wenn der Metallriemen
über die Riemscheibe hinweggeht, in der durch die Pfeile h angezeigten Richtung ausgeübt. Dadurch
werden die Blechglieder 1 etwas flachgedrückt. Wegen ihrer Elastizität nehmen die
Blechglieder sofort ihre ursprüngliche Gestalt wieder an, sobald der Zug aufhört. Damit wird der
Vorteil erreicht, daß der mit der Riemscheibe in Verbindung stehende Teil stets mit kräftiger
Reibung an die Riemscheibe angedrückt wird, während die Zugbeanspruchung sofort nachläßt, nachdem der betreffende Teil des
Riemens die Riemscheibe verläßt.
Claims (2)
1. Elastischer Metallglieder-Treibriemen, dessen Glieder durch schneidenförmige
Schaukelgelenkzapfen miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß in die mit winkelförmigen Enden (f) versehenen,
bogenförmig gestalteten Blechglieder (1) mit ähnlichen winkelförmigen Enden (e)
versehene, gehärtete Widerlager (g) für die Schaukelgelenkzapfen (3) eingepaßt sind,
die in den die Zapfen benachbarter Glieder miteinander verbindenden Laschen (4) undrehbar gelagert sind.
2. Treibriemen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine freie
Ende des nahe jedem Ende mit Lochungen («, b) versehenen Blechstreifens (1) mit
Zungen (c) versehen ist, die beim Gegeneinanderbiegen der freien Enden den Lochungen
(a) nahe dem anderen Ende so gegenübertreten, daß durch Umbiegen der
Zungen um die Innenkanten (d) der Lochungen (a) die freien Enden des Blechstreifens
lösbar miteinander verriegelt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE279606C true DE279606C (de) |
Family
ID=535504
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT279606D Active DE279606C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE279606C (de) |
-
0
- DE DENDAT279606D patent/DE279606C/de active Active
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