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DE279418C - - Google Patents

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Publication number
DE279418C
DE279418C DENDAT279418D DE279418DA DE279418C DE 279418 C DE279418 C DE 279418C DE NDAT279418 D DENDAT279418 D DE NDAT279418D DE 279418D A DE279418D A DE 279418DA DE 279418 C DE279418 C DE 279418C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
platform
balance beam
lever
balance
trolley according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT279418D
Other languages
English (en)
Publication of DE279418C publication Critical patent/DE279418C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G49/00Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for
    • B65G49/05Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for fragile or damageable materials or articles
    • B65G49/08Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for fragile or damageable materials or articles for ceramic mouldings
    • B65G49/085Conveying systems characterised by their application for specified purposes not otherwise provided for for fragile or damageable materials or articles for ceramic mouldings for loading or unloading racks or similar frames; loading racks therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description

KAISERLICHES A
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 80«. GRUPPE
ERICH HARTZ in KETZIN a. H.
Die Erfindung betrifft einen Förderwagen mit heb- und senkbarer Plattform zum Absetzen von Ton ο. dgl. in etwa Handhöhe. Die Eigenart des Absetzwagens besteht in einer besonderen Entlastung des Handhebels, die dadurch erreicht wird, daß die Plattform mittels Schneiden so auf Wagebalken gelagert wird, daß sie bei deren einseitigem Anheben und Senken ohne besondere Führung parallel auf und nieder geht.
Die bekannten Einrichtungen zum Heben und Senken der Plattformen von Förderwagen, wie solche in der Ziegelindustrie gebräuchlich sind, setzen sich aus ungleicharmigen Doppelhebeln mit geeigneten Lenkern zusammen, wobei dieses Hebelsystem einerseits am Wagengestell und andererseits an der beweglichen Plattform unter Vermittelung von Gelenken befestigt ist. Die Gelenke verschmutzen aber, besonders bei der Tonbeförderung, leicht und erschweren dann das Auf- und Abbewegen der Plattform. Ferner ist es mit Hebeln nicht möglich, die Last genügend weit zu verminde n, oder doch nur mit sehr verwickelten Hebelwerken.
Nach der Erfindung wird die Bewegung der Last durch Wagebalken bewirkt, wodurch die zur Bewegung der Last nötige Kraft auf ein Hundertstel und weniger vermindert werden kann. Dabei hat man es in der Hand, die Schneiden, welche die Unterstützungspunkte auf den Wagebalken bilden, durch Austauschen der letzteren zu verändern und dadurch das Moment der Kraft gegenüber dem Moment der Last willkürlich zu verringern. Zum Anheben des einen Endes der Wagebalken können Vorrichtungen beliebiger bekannter Art verwendet werden. Z. B. wird an einem Traggestell ein zweiarmiger Hebel gelagert, an dessen einem Arm in verschiedenen Punkten Tragketten angreifen, von denen eine den Wagebalken mit größerem Hub, die andere die Plattform mit kleinerem Hub am gleichen Ende anhebt oder senkt. Das andere Ende der Plattform wird durch die verschiedenen Lagerungspunkte des Wagebalkens und der Plattform gehoben und gesenkt. Finden zwei sich kreuzende Wagebalken mit entsprechenden Schneiden Anwendung, so werden diese zweckmäßig an einem an sich bekannten Winkelhebel mit Lenkern aufgehängt und so beide von einem Handhebel zugleich bewegt. Die Parallelführung der Plattform geschieht dann zwangläufig durch die Wagebalken. Da der Hub der Plattform bei den Ton- und Ziegelförderwagen nur gering zu sein braucht, genügt der mit dem Wagebalken erzielte Hub. Als Unterstützung der freien Enden von Wagebalken und Plattform in der Ruhelage dienen feste Auflager. . ·
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungs beispiele der neuen Einrichtung schematisch dargestellt.
Fig. ι ist eine Ansicht des Wagens mit angehobener Plattform.
Fig. 2 zeigt den Absetzwagen mit gesenkter Plattform.
In Fig. 3 ist eine Ausführungsform des Absetzwagens dargestellt, bei welcher zwei Wagebalken an einen Handhebel angelenkt sind.
Die Plattform e des Wagens gemäß Fig. ι ! und 2 ist mit einer Schneide f auf einem j Wagebalken g etwa nach Art. einer Dezimalwage gelagert. Der Wagebalken g stützt sich am gleichen Ende mittels Schneide h auf das Wagengestell c und ist am anderen Ende mit der Kette i an einem zweiarmigen Hebel k aufgehängt. An den gleichen Arm des Hebels k greift eine Kette I an, welche mit dem
ίο freien Ende der Plattform e- verbunden ist. Das andere Ende k1 des bei m drehbar gelagerten Hebels k ist durch Kette η mit dem parallel zu k liegenden Hebel ο verbunden, der mit dem bei q drehbar gelagerten Handhebel p fest verbunden ist.
Beim Beladen des Wagens nimmt die Plattform e, wie in Fig. 2 gezeigt ist, ihre tiefste Stellung ein, und die Hebel g sowie die Plattform e ruhen in dieser Stellung mit ihrem freien Ende auf festen Auflagern r. Beim Einfahren in die Absetzgerüste wird der Hebel p in der Pfeilrichtung (Fig. 2) abwärts gedrückt und in die in Fig. 1 gezeichnete Stellung gebracht, so daß die Plattform e so weit angehoben wird, daß sie gerade über die Absetzgerüste hinwegreicht. Zum Absetzen der auf die Plattform gelegten Unterlagen b mit dem Fördergut wird der Hebel p wieder in seine Ruhestellung gebracht, so daß sich die Plattform e des Wagens senkt und die Unterlagen b mit dem Gut auf das Absetzgerüst d ablegt. Der Wagen wird nun wieder ausgefahren.
Bei der Ausführungsform des Wagens nach Fig. 3 erfolgt die Entlastung des Handhebels p durch Verdoppelung des Wagebalkens. Hierbei ruhen die beiden Wagebalken g und g1 einerseits mit ihren Schneiden f, f1 in am Wagen festen Unterstützungen und sind andererseits unter Vermittelung von Zwischenhebeln s, s1 an die bei t, t1 drehbar gelagerten Winkelhebel u, u1 angelenkt. Die Verlängerung des freien Endes des Winkelhebels u bildet der Handgriff p. Der Hebel u1 ist durch Stange ν bei w mit dem Handgriff p verbunden. Beim Niederlegen des Handgriffes p wird der eine Arm der Winkelhebel u, u1 nach rechts gezogen, während der andere aufwärtsgeht und durch die Zwischenglieder s, s1 die Wagebalken g, g1, welche sich um f, f1 drehen, anhebt. Dabei wird die Plattform e des Wagens, die auf den Schneiden χ ruht, ebenfalls angehoben. Die Entfernung der Schneiden χ von den Drehpunkten f, f1 ist im Bedarfsfalle veränderlich. Es findet also eine zwangläufige Bewegung der Wagebalken und der Plattform statt.
Durch diese eigenartige Ausbildung der Heb- und Senkvorrichtung läßt sich die auf der Plattform ruhende Last gegenüber dem Handhebel auf ein Hundertstel und darüber hinaus beliebig verringern, so daß es mit Hilfe dieses Wagens möglich ist, auch weniger kräftige Arbeiter zum Befördern großer Lasten, heranzuziehen. Bei Anwendung dieses Wagebalkensystems fallen die durch Reibung viel Kraft beanspruchenden Lager und Gelenke, wie sie z. B. bei Kniehebelbewegung erforderlich sind, fort. Auch das Lager des Handhebels ist fast gänzlich entlastet, da es je nach Art des gewählten Verhältnisses der Lastübertragung von den Wagebalken aus, z. B. bei einer Entlastung von 10:1, nur mit einem Zehntel gegenüber der Plattform belastet ist. Bei Gelenkhebelwerken würde hingegen das letzte Lager die Summe der Reibung aller vorhergehenden aufzunehmen haben.

Claims (5)

Paten t-An Sprüche:
1. Förderwagen mit heb- und senkbarer Plattform zum Absetzen von Ton ο. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform des Wagens, nach Art der Dezimalwage auf Schneiden ruhend, mittels Wagebalken heb- und senkbar ist.
2. Förderwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Bewegen des freien Wagebalkenendes auf dem Wagengestell ein zweiarmiger Hebel beweglieh gelagert ist, an dessen einen Hebelarm verschieden weit vom Hebeldrehpunkte (m) zwei Ketten, Hebel o. dgl.
(i, I) angelenkt sind, von denen die dem Hebeldrehpunkt nähere (I) an die Wagenplattform (e) und die vom Drehpunkt entfernte (i) an den Wagebalken (g) angreift.
3. Förderwagen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Plattform (e) durch zwei Wagebalken (g, g1) zwangläufig bewegt wird.
4. Förderwagen nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der Wagebalken (g, g1) durch bekannte Zwischenglieder (s, f, u) an einen gemeinsamen Handhebel (p) angeschlossen sind.
5. Förderwagen nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch feste Auflagen (r) für die freien Enden der Wagebalken (g, g1) und der Plattform (e) in der Ruhelage. no
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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