DE278476C - - Google Patents
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- DE278476C DE278476C DENDAT278476D DE278476DA DE278476C DE 278476 C DE278476 C DE 278476C DE NDAT278476 D DENDAT278476 D DE NDAT278476D DE 278476D A DE278476D A DE 278476DA DE 278476 C DE278476 C DE 278476C
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Classifications
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- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B28B19/0053—Machines or methods for applying the material to surfaces to form a permanent layer thereon to tiles, bricks or the like
-
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- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 278476 KLASSE 80 b. GRUPPE
sowie Vorrichtung zu seiner Herstellung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Februar 1913 ab.
Die Erfindung betrifft einen Verbundbaukörper
aus einem vollen oder hohlen Betonblock mit einer bei seiner Herstellung mit ihm
verbundenen Verkleidung aus gebranntem Ton. Bei den bekannten Verbundbaukörpern dieser
Art dienen ihre Tonverkleidungen als nicht beputzbare Ornamente und bilden zur Herbeiführung
ihrer ornamentalen Wirkung Durchbrechungen, durch welche der Beton nach ίο außen tritt. Eine aus derartigen Verbundbaukörpern
hergestellte Wand oder Decke kann nicht beputzt werden, da der Putz am Beton'
nicht haftet.
Die Erfindung bezweckt, die Verbundbaukörper so herzustellen, daß sie wie jeder Tonziegel
oder Klinker unmittelbar mit Putz versehen werden können und der Putz an ihnen haften bleibt.
Die Erfindung besteht darin, daß die Tonverkleidung des Verbundbaukörpers einen undurchbrochenen
Putzträger bildet, und in einem Verfahren und einer Vorrichtung zur Herstellung des Verbundbaukörpers.
Auf der Zeichnung sind ein Betonkörper, Tonziegelplatten und eine Einrichtung zur Herstellung
der Betonkörper veranschaulicht.
Fig. ι zeigt einen Querschnitt eines Betonhohlkörpers
nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Ansicht der Stirnseite . einer zur Anwendung gelangenden Doppeltonziegelplatte.
Fig. 3, 4 und 5 zeigen die Erzeugung der Hohlkörper in Längsschnitten einer Form.
Fig. 6 ist ein Längsschnitt einer Ausführungsform eines Hohlkörpers.
Der in Fig. 1 dargestellte Hohlkörper 1 ist
aus Beton geformt und mit einer undurchbrochenen Tonziegelplatte 2 vergossen. Die Platte
2 greift auf einer Seite mit schwalbenschwanzförmigen Vorsprüngen 3 in den Beton
ein und ist auf der anderen Seite zweckmäßig mit schwalbenschwanzförmigen Nuten 4 versehen,
in die der Putzmörtel eindringen kann und in denen er einen Halt findet.
Die Platten 2 werden aus besonders geformten
Ziegelsteinen hergestellt, und zwar durch Spalten der Steine aus diesen gewonnen. Fig. 2
zeigt einen solchen Ziegelstein. Der Ziegelstein besteht aus zwei zusammenhängenden Platten,
die übereinander liegen. Er wird zweckmäßig mit Hilfe von Ziegelstrangpressen aus Ton geformt
und nach dem Brennen längs der Linie a-b gespalten, wodurch zwei Platten 2 entstehen,
deren Gestalt aus Fig. 1 ersichtlich ist.
Zur Herstellung des Betonkörpers nach dem vorliegenden Verfahren wird eine Form 5 benutzt.
Die Abmessungen und die Querschnittsgestalt der Form richten sich nach dem Profil,
das der Betonkörper jeweilig aufweisen soll. Die Form ist vorteilhaft zerlegbar eingerichtet,
damit man den fertig geformten Körper leicht aus der Form entfernen kann. Zu diesem Zweck
können beispielsweise die Wände der Form gegeneinander verschiebbar oder umklappbar
eingerichtet sein.
Zur Herstellung der Hohlkörper ist außer der Form ein bewegliches Kernstück oder ein
Stempel 6 vorhanden. Dieser wird in die Form eingeführt, jedoch nur so weit, daß zwischen
dem Stirnende des Stempels und dem Boden 7 der Form ein Zwischenraum verbleibt. In die
Form wird die Platte 2 eingesetzt. Soll die Platte breiter sein als der Betonkörper, so sind
in der Form seitliche Öffnungen freizulassen, durch die die Plattenenden herausragen können.
Die Platte 2 kann unter Umständen auch eine Seitenwand der Form ersetzen. Mit einem
Deckel 8, der eine Öffnung zum Einführen des Stempels frei läßt, kann die Form abgeschlossen
werden. Hierauf gießt man den zwischen Stempel 6, Platte 2, Boden 7 und den Formwänden
sowie dem Deckel 8 verbleibenden Hohlraum mit Betonmasse aus, die durch Gießöffnungen 9 des Deckels oder der Form
eingeführt wird. Ist der Guß vollendet, so wird der Stempel aus der Form herausgezogen,
worauf die in der Form zurückbleibende Betonmasse im Zusammenhang mit der Platte 2
einen an einer Stirnseite geschlossenen, an der anderen Stirnseite jedoch offenen Hohlkörper
bildet.
Um eine möglichst gute Verbindung der Hohlkörper an den Stirnenden beim Gebrauch, beispielsweise
beim Bau von Decken, zu ermögliehen und zu erreichen, daß das Bindemittel
die Stoßfugen auch zwischen den Enden der Platten 2 vollkommen ausfüllt, anstatt in den
Hohlraum der Körper hineinzufließen, ist der Hohlkörper auch an der offenen Stirnseite zu
schließen. Zu diesem Zweck ist in einer Seitenwand der Form ein Schlitz 10 ausgespart, in
den ein Schieber 11, Blech 0. dgl., hineingeschoben
wird, wie Fig. 4 zeigt. Der Schieber durchdringt eine Wand des Hohlkörpers und schließt dessen Hohlraum oben ab. Er bildet
nunmehr eine Unterlage, auf die Betonmasse nach dem Entfernen des Deckels 8 bis zum
oberen Rande der Platte 2 aufgetragen wird. Dieser Teil der Betonmasse bildet die Wand 12.
Ist die Masse abgebunden, so zieht man den Schieber aus dem Querschnitt der Form heraus.
Alsdann ist der an beiden Enden geschlossene Hohlkörper fertig und wird aus der Form entfernt.
Dies kann dadurch geschehen, daß man den Hohlkörper durch einen zweiten Stempel aus der Form hinausschiebt oder durch Zerlegen
der Form ihn frei macht.
Der gemäß der Erfindung hergestellte Betonkörper kann als Füllkörper oder als Druckstein
bei Deckenkonstruktionen in gleicher Weise vorteilhaft verwendet werden. Der Betonkörper
steht an Festigkeit den Klinkern sehr nahe und hat gegenüber diesen noch den Vorteil,
daß er bei der Herstellung nicht schwindet und seine Maße mit den Maßen gleichförmiger
und nach demselben Verfahren hergestellter Verbundbaukörper stets übereinstimmen. Im
übrigen hat der neue Verbundbaukörper dieselben vorteilhaften Eigenschaften wie der
Ziegelstein.
Claims (3)
1. Verbundbaukörper aus einem vollen oder hohlen Betonblock mit einer bei seiner
Herstellung mit ihm verbundenen Verkleidung aus gebranntem Ton, dadurch gekennzeichnet,
daß die Tonverkleidung einen undurchbrochenen Putzträger bildet.
2. Verfahren der Herstellung des Verbundbaukörpers nach Anspruch 1 in einer
Form mit beweglichem Stempel, dadurch gekennzeichnet, daß beim Formen des Verbundbaukörpers
zwischen dem Stempel (6) und dem Formboden (7) ein Zwischenraum aufrechterhalten wird, der mit einem Teil
der Betonmasse ausgefüllt wird, die den durch den Stempel gebildeten Hohlraum umgrenzt, während ein anderer Teil der
Betonmasse nach dem Entfernen des Stempels aus der Form auf eine schieberartige Unterlage (11) gebracht wird, die quer durch
eine Betonwand zum Verschließen des Hohlraumes hindurchgestoßen und nach dem Abbinden der auf ihr liegenden Betonmasse
entfernt werden kann.
3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Form (5) mit einem Schlitz (10) versehen ist, in dem die schieberartige
Unterlage (11) geführt und beim Auftragen der Betonmasse gehalten wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE278476C true DE278476C (de) |
Family
ID=534473
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT278476D Active DE278476C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE278476C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5648438A (en) * | 1994-04-01 | 1997-07-15 | Exxon Chemical Patents, Inc. | Process for producing polymers with multimodal molecular weight distributions |
-
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| US5648438A (en) * | 1994-04-01 | 1997-07-15 | Exxon Chemical Patents, Inc. | Process for producing polymers with multimodal molecular weight distributions |
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