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DE278307C - - Google Patents

Info

Publication number
DE278307C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vessel
liquid
weight
balance
tube
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT278307D
Other languages
English (en)
Publication of DE278307C publication Critical patent/DE278307C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/05Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects
    • G01F1/52Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by measuring the height of the fluid level due to the lifting power of the fluid flow

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Level Indicators Using A Float (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 278307 KLASSE 42 e. GRUPPE
' LOUIS von LOSSAU in SAARBRÜCKEN. Verfahren und Vorrichtung zum Messen von Flüssigkeiten. Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Juni 1913 ab.
Die vorliegende Neuerung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Messen einer Flüssigkeitsmenge, die aus einem Behälter austritt.
Man hat schon Flüssigkeitsmesser, bei welchen die Flüssigkeit durch ein Gefäß geleitet wird, das mit einem Zeiger so verbunden ist, daß die aus dem Gewicht der Flüssigkeit entstehenden Bewegungen des Gefäßes den
ιό Zeiger ausschlagen lassen. Bei dieser Einrichtung muß die gesamte Flüssigkeit, welche durch das Gefäß hindurchfließt, auf den Zeiger wirken.
Gemäß der vorliegenden Erfindung soll auch die Aufmessung der Flüssigkeit durch das festzustellende Gewicht geschehen; es geschieht dies aber nicht wie bisher durch Wiegen der gesamten Flüssigkeitsmenge, sondern es wird nur das Gewicht eines kleinen Bruchteils der Flüssigkeit, nämlich der Flüssigkeitssäule, festgestellt, welche sich über einem kleinen Bruchteil der Bodenfläche des Gesamtgefäßes erhebt.
Das neue Verfahren besteht darin, daß man die Flüssigkeit durch einen Behälter leitet, in welchem ein kleiner Bruchteil der Grundfläche ausgeschnitten ist. Die über diesem Bruchteil stehende Flüssigkeitssäule ruht auf einer Wage, so daß das Gewicht eines kleinen Bruchteils der Gesamtflüssigkeit mit seinem variierenden Flüssigkeitsstande zur Aufmessung benutzt wird.
In der Zeichnung ist beispielsweise eine Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens wiedergegeben.
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Aus einem Hahn läuft in ein Gefäß 1 die zu messende Flüssigkeit und füllt dieses so weit, bis schließlich die Flüssigkeit wieder aus einem Auslauf 2 abgeleitet wird. In das Gefäß ι ragt ein durchbrochenes Rohr 3, das sich mit der zu messenden Flüssigkeit anfüllt und dessen unteres Ende in ein Gefäß 4 mündet. Das Gefäß 4 ist mit einer Flüssigkeit angefüllt, welche spezifisch schwerer ist wie die zu messende Flüssigkeit im Gefäß 1, um dadurch das Austreten der Meßflüssigkeit aus dem Gefäß 4 zu verhindern. Das Gefäß 4 ruht seinerseits auf dem Teller einer Wage 5, deren Gewicht 6 mit Zeiger dem Gewicht der im Rohr 3 lastenden Flüssigkeit entsprechend ausschlägt. Der Ausschlag ist auf einer Skala 7 abzulesen oder kann mittels einer geeigneten Registriervorrichtung 8 auf einem Streifen 9 aufgezeichnet werden.
Bei sich ändernder Höhe des Wasserspiegels im Gefäß 1 verändert sich auch das Gewicht der Flüssigkeit im Rohr 3 und mithin auch der Ausschlag der Wage. Einer bestimmten Höhe der Flüssigkeit im Gefäß 1 entspricht ein bestimmtes Gewicht der Flüssigkeit. Man kann mithin mit Hilfe des abzulesenden Gewichtes der Flüssigkeit in Rohr 3 direkt die Flüssigkeitsmenge, die bei 2 ausfließt, feststellen, und zwar, da durch Wiegen der Flüssigkeit deren spezifisches Gewicht berücksichtigt wird, direkt in Kilogramm.
Die Zwischenwand 10 im Gefäß 1 verhindert, daß die Oberfläche der Flüssigkeit in . dem Hauptraum des Gefäßes 1 durch das Einfließen bewegt wird. Gleichzeitig findet
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eine innige Mischung der Flüssigkeit statt, wenn mehrere Arten von Flüssigkeiten in das Gefäß ι strömen.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Messen von Flüssigkeitsmengen mittels Bestimmens des Gewichtes der einen Behälter durchströmen-' den Flüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß man in einem festen Gefäß zur Aufnahme der Flüssigkeit nur die über einem kleinen Bruchteil der Gefäßgrundfläche ruhende Flüssigkeitssäule auf eine Wage wirken läßt.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß aus der Grundfläche des festen Gefäßes eine Öffnung ausgeschnitten und ein Rohr von dem Querschnitt dieser öffnung durch eine mit einer Wage verbundene bewegliche Masse abgeschlossen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Boden des Gefäßes (1) ein innerhalb dieses Gefäßes durchbrochenes Rohr (3) angebracht ist, das mit seinem unteren Ende in die spezifisch schwerere Flüssigkeit des Gefäßes
(4) hineinragt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß von dem Boden des Gefäßes (1) aus ein Rohr in die Absperrflüssigkeit des Gefäßes (4) geführt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT278307D Active DE278307C (de)

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