DE277735C - - Google Patents
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- DE277735C DE277735C DENDAT277735D DE277735DA DE277735C DE 277735 C DE277735 C DE 277735C DE NDAT277735 D DENDAT277735 D DE NDAT277735D DE 277735D A DE277735D A DE 277735DA DE 277735 C DE277735 C DE 277735C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01B—MEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
- G01B5/00—Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
- G01B5/26—Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring areas, e.g. planimeters
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- A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 277735 KLASSE 42 c. GRUPPE
MASCHINENFABRIK MOENUS A. G. in FRANKFURTa. M.-BOCKENHEIM.
Flächeiimeßmaschine für Leder o. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. August 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Flächenmeßmaschinen für Leder ο. dgl. mit als Übertragungsgetriebe
dienenden Zahnrädern oder Zahnsegmenten, die sich auf die Meßradtriebe zu bewegen. Bei dieser Maschinengattung
war es nicht zu verhindern, daß in den Getriebeteilen
unter Umständen Klemmungen vorkamen und sich allgemein Ungenauigkeiten in der Messung ergaben. Die Ursache dieser
ίο Klemmungen lag darin, daß die Zähne der als
Übertragungsorgane dienenden Zahnräder oder Zahnsegmente bei der Einführung eines dickeren
Meßgutes mit den Zähnen der Meßradtriebe in zu tiefen Eingriff kamen. Infolgedessen
wühlte Zahnkopf auf Zahngrund, und es entstand ein Würgen in der Verzahnung und damit eine starke Abnutzung der Zähne.
Gemäß der Erfindung wird jegliches Würgen der Getriebeteile beseitigt und eine die
Verzahnungen schonende Betriebsweise erzielt, die eine Gewähr für dauernde Genauigkeit der
Messung bietet. Dies geschieht dadurch, daß die Bewegung der Zahnräder oder Zahnsegmente
auf die Meßradtriebe zu bei Erreichung der für die Verzahnung zweckmäßigsten Zahneingriffstiefe aufgehalten wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht. Fig. 1
bildet die Seitenansicht eines Meßrades und eines Segmentes in der Stellung vor dem Einführen
des Meßgutes, während Fig. 2 eine übereinstimmende Ansicht zeigt, in der die Meßstellung erkennbar ist. Jedes Meßrad 1
ruht beim Nichtgebrauch auf der Vorschubwalze 2 und ist in einem bei 3 schwingbaren
Traghebel 4 gehalten. Auf der Achse 5 des Meßrades sitzt in bekannter Weise der Zahntrieb
6, welcher mit dem Zahnsegment 7 in Eingriff gelangen soll, wenn das Meßrad 1 bei
der Einführung des Meßgutes zwischen Meßrad und Vorschubwalze gehoben wird. Der Traghebel 4 ist durch ein Zwischenstück 8 mit
einem um die Achse 9 schwingbaren Hebel 10 verbunden, welcher als Träger für das Segment
7 dient und zu diesem Zwecke durch ein Gewicht 11 entsprechend ausgewogen ist.
Diese Hebelverbindung wirkt als ein Übertragungsgetriebe und veranlaßt beim Einführen
des Meßgutes eine Bewegung des Segmentes 7 zum Meßrad 1. Das Segment 7 ruht
mit seiner Achse 12 in einem Hebel 13, der um die Achse 14 schwingen kann und durch ein
Gewicht 15 so ausgewogen ist, daß sich das Segment mit geringem Übergewicht des Hebels
13 auf den Hebel 10 aufsetzt. Eine Stellschraube 16, die im Hebel 13 sitzt, bildet hierzu
den Anschlag und gestattet eine feine Einstellung des Segmentes 7 zum Zahntrieb 6 des
Meßrades 1. Bei der Niederbewegung des Hebels 10 folgt der Hebel 13 mit dem Segment
7 und ermöglicht den Eingriff der Segmente 7 in die Zahntriebe 6. Nun ist aber der
Mindestabstand zwischen den Segmenten und den Zahntrieben festgelegt, so daß in dem Getriebe
Klemmungen und ein Würgen sowie damit verbundene Abnutzungen nicht vorkommen können. Hierzu dient eine Stange 17,
die am Träghebel 4 angelenkt ist und zum Hebel 13 führt, um diesen abzustützen, wenn bei
einer größeren Abwärtsbewegung des Hebels 10 der Hebel 13 zu folgen bestrebt ist. Der
Hebel 13 setzt sich dann mit einem Stift 18 in den gabelförmigen Oberteil 19 des Hebels 17
und veranlaßt so den Stillstand des Segmen-
_ tes 7, wie dies in Fig. 2 veranschaulicht ist. Der Hebel 10 kann dagegen seine Niederbewegung
entsprechend der Dicke des eingeführten Felles weiter fortsetzen, ohne jedoch den Eingriff
zwischen den Segmenten 7 und den Zahntrieben 6 ungünstig zu beeinflussen. Auf diese
Weise ist eine stets gleichmäßige, richtig begrenzte Zahneingriffstiefe gesichert; Klemmungen,
Würgen in der Verzahnung und daraus! folgende erhöhte Abnutzungen und Ungenauigkeiten,
welche die Messung beeinträchtigen, sind vermieden.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Flächenmeßmaschine für Leder o. dgl. mit als Übertragungsgetriebe dienenden Zahnrädern oder Zahnsegmenten; die sich beim Einführen des Meßgutes selbsttätig auf die Meßradtriebe zu bewegen, gekennzeichnet durch Einrichtungen, welche diese Bewegung der Zahnräder oder Zahnsegmente (7) bei Erreichung einer geeigneten Zahneingriffstiefe aufhalten.
- 2. Ausführungsform der Flächenmeßmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung von 'zwischen den Meßradhebeln (4) und den Segmenttragehebeln (13) angeordneten und als Anschlag dienenden Stangen (17), welche den für die regelmäßige Eingriffstiefe notwendigen Abstand zwischen Meßrädern und Segmenten festlegen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE277735C true DE277735C (de) |
Family
ID=533810
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT277735D Active DE277735C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE277735C (de) |
-
0
- DE DENDAT277735D patent/DE277735C/de active Active
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