DE227875C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE227875C DE227875C DENDAT227875D DE227875DA DE227875C DE 227875 C DE227875 C DE 227875C DE NDAT227875 D DENDAT227875 D DE NDAT227875D DE 227875D A DE227875D A DE 227875DA DE 227875 C DE227875 C DE 227875C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lever
- gears
- measuring
- wheels
- machine
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000010985 leather Substances 0.000 claims description 5
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims 1
- 230000001404 mediated effect Effects 0.000 claims 1
- 210000002455 dental arch Anatomy 0.000 description 5
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 3
- 241000182341 Cubitermes group Species 0.000 description 1
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01B—MEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
- G01B5/00—Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
- G01B5/26—Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring areas, e.g. planimeters
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 227875 -KLASSE 42 c. GRUPPE
Mass., V. St. A.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Messen des Flächeninhaltes beispielsweise von
Häuten, Fellen, Leder u. dgl., und zwar stellt die neue Einrichtung eine Weiterentwicklung
der diesem Zwecke dienenden Maschinen derjenigen Art dar, bei denen ein Zeiger durch die
Drehbewegung von Zahnrädern oder Zahnbogen, welche durch über die zu messende Fläche hinbewegte. Meßräder in Umlauf gesetzt
werden, in Tätigkeit gesetzt wird.
Der Zweck der neuen Einrichtung besteht darin, die Wirksamkeit und Genauigkeit dieser
Maschinen zu erhöhen; dies geschieht dadurch, daß die einzelnen Zahnbogen oder Zahnräder
einstellbar sind, so daß die Veränderungen in der Gewichtsausgleichung der Zahnbogen oder
Zahnräder oder in den Zahnbogen oder Zahnrädern selbst beseitigt und diese Zahnbogen
oder Zahnräder nach der Gewichtsausgleichung mit Bezug auf ihre Triebe eingestellt werden.
Ferner ist eine Vorkehrung getroffen, um die
Genauigkeit der Maschine aufrecht zu erhalten; dies geschieht dadurch, daß eine Verbindung
von Gewichten und Anschlagvorrichtungen auf dem Umfange der Zahnräder oder Zahnbogen
stellbar angeordnet wird, so daß, wenn ein Teil eines Zahnbogens oder Zahnrades abgenutzt
ist, durch Drehung ein noch nicht abgenutzter Teil des Umfanges dieses Zahnbogens in die
Arbeitsstellung eingestellt werden kann.
Schließlich ist auch noch eine Einrichtung 35
40
angebracht, durch welche eine ungleiche Abnutzung des Drehzapfens oder Stützpunktes
des den Zeiger in Tätigkeit setzenden. Haupthebels vermieden wird.
In der beigefügten Zeichnung sind Fig. 1 und 2 Vorder- und Rückansicht der Maschine,
Fig. 3 und 4 senkrechte Schnitte nach der Linie 3-3 der Fig. 1 und Fig. 5, 6 und 7 Einzelansichten
von Teilen der Maschine.
Die drehbare Walze a, die in den aufrechten Seitenteilen des Maschinengestells b, c gelagert
ist, ist in bekannter Weise mit den Antriebsscheiben
d, e versehen und wirkt gegen den Umfang einer Reihe von Meßrädern f, auf deren
Achsen Triebe g sitzen, durch welche die Dreh-1 bewegung auf Zahnräder h übertragen wird,
deren Naben i mit Nuten versehen sind; diese Naben sind durch Schnüre k mit Schnurscheiben
m verbunden, mittels deren die Hebel η in Bewegung gesetzt werden.
Die vorerwähnte Einrichtung ist an Meßmaschinen zu gleichen Zwecken bekannt, insbesondere
an den im Verkehr unter dem Namen Sawyermaschinen bekannten Meßvorrichtungen.
Jedes der Zahnräder h ist in dem einen Ende eines Hebels 10 gelagert, der an einem Arme 12
des Querträgers 13 des Maschinengestells drehbar ist und durch einen Arm 14 im Gleichgewicht
gehalten wird. Diese Hebel 10 sind in der Weise stellbar, daß sie nebst den von ihnen
getragenen Zahnrädern h im Gleichgewicht ge-
halten und in diesem Zustande in die Nähe der Triebe g gebracht werden können.
Bei der dargestellten Ausführungsform wird diese Einstellung der Hebel durch eine Stellschraube
15 bewirkt; die durch einen Ansatz 16 am Hebel 10 nahe der Mitte desselben hindurchführt
und gegen einen Kniehebel 17 wirkt, dessen oberes Ende am Arme 14 drehbar ist,
während sein anderes Ende mit dem freien Ende eines Hebels 18 in Verbindung steht, in
dem das Meßrad f gelagert ist. Die Verbindung des Kniehebels 17 mit dem Hebel 18 ist durch
eine Gelenkstange 20 hergestellt, deren oberes Ende in eine U-förmig gebogene Stange 21
eingreift. Das eine Ende dieser Stange 21 ist im Hebel 17 befestigt, während ihr anderes
Ende durch den Arm 22 dieses Hebels 17 nach oben hindurchführt und auf dem mit Gewinde
versehenen vorstehenden oberen Ende eine Mutter 23 trägt. Durch Nieder- oder Zurückschrauben
dieser Mutter kann die Verbindung der. Hebel 10 und 18 verkürzt oder verlängert
werden, wodurch das Meßrad f gegenüber der Walze α eingestellt wird.
Der Hebel 18 ist bei 24 an dem Stück 25 drehbar, das durch Schrauben 26 an einem
Winkelstück 27 befestigt ist; letzteres wird von einem Querbalken 28 des Maschinengestells
getragen.
Aus. der Fig. 3 ist ersichtlich, daß durch Drehung der Schraube 15 der Gewichtsarm 14
gehoben oder gesenkt werden kann, bis der das Zahnrad h tragende Hebel 10 ganz oder fast
vollständig ausbalanciert ist, worauf die Mutter 23 so gedreht werden kann, daß die Verbindung
der Hebel 10 und 18 verlängert oder verkürzt
wird, um das Rad h näher an den Trieb g heranzustellen oder ihn davon zurückzubewegen.
Vermöge der beiden voneinander unabhängigen Stellvorrichtungen für den Hebel 10
wird die gleiche Berührung, d. h. der gleiche Reibungsgrad aller Meßräder f mit der Fläche
der zu messenden Haut oder des Felles oder Leders erzielt, trotzdem die Gegengewichte 14
der verschiedenen Hebel verschieden schwer sein können und trotzdem auch die Zahnräder h
ebenfalls verschiedenes Gewicht haben können.
Wenn beispielsweise das Gewicht einiger
der Zahnräder h größer sein sollte als das Gewicht anderer dieser Räderreihe, würden diese
schwereren Räder, wenn die Stellvorrichtung zum Gewichtsausgleich zwischen den Rädern h
und den Gegengewichtsarmen 14 nicht vorhanden wäre, die mit diesen Hebelarmen 14
verbundenen Meßräder f von der Rolle α weiter abgehoben werden als diejenigen Meßräder f,
die mit den leichteren Rädern h verbunden sind, und das Ergebnis würde sein, daß die
Reibung oder Berührung zwischen den mit
.60 den schwereren Zahnrädern verbundenen Meßrädern und der Walze α geringer wäre als diejenige
zwischen der Walze α und den Meßrädern, die mit den leichteren Zahnrädern h
verbunden sind. Es würde sich daraus ergeben, daß die von einigen der Meßräder vollzogene
Messung geringer ausfallen müßte als die Messung mit anderen Meßrädern. Es würde
demnach die Maschine nicht gleichmäßig und bei Verschiedenheit der Stoffstärke der zu
messenden Gegenstände nicht genau sein können. .
Vermöge der vorbeschriebenen unabhängigen Einstellung werden Verschiedenheiten des Gewichts
sowohl in den Zahnrädern als auch in den Gegengewichten 14 ausgeglichen, so daß
alle Hebel 10 vollständig ausbalanciert werden können, ohne eine Störung der Meßräder zu
verursachen, wobei diese auf der Rolle α aufliegen können oder so abgehoben werden können,
daß sie eben außer Berührung mit derselben sind, und wenn die Hebel 10 ausbalanciert
sind, so können sie durch die Mutter 23 so eingestellt werden, daß die Zahnräder h
näher an die Triebe g herangestellt oder weiter davon abgerückt werden können.
Der Erfolg wird der sein, daß sämtliche Meßräder durch die zu messende Fläche (Haut,
Fell, Leder usw.) gleichzeitig oder fast gleichzeitig mit den zugehörigen Zahnrädern in Berührung
treten und auch alle den gleichen Reibungsgrad gegen die Haut usw. haben, unabhängig
von der Dicke der letzteren, wodurch eine größere Genauigkeit in der Messung erzielt
wird, was namentlich bei verschiedenen Dicken der zu messenden Häute usw. sonst schwer zu erreichen ist.
Die Meßräder / werden durch die Haut usw. in der Richtung des Pfeiles 31 in Drehung ver~
setzt, wobei diese Haut 30 durch die Walze a durch die Maschine hindurchgetrieben wird,
und insofern der Grad der Drehbewegung entsprechend der Verschiedenheit der Größe der
Haut usw. veränderlich ist, werden einige der Räder h mehr benutzt und abgenutzt als andere,
und es' entstehen auch durch diese Ungleichheiten der Abnutzung Ungenauigkeiten.
Um diesen Fehler zu beseitigen, wird ein zusammengesetztes Gewicht 32, 33 (Fig. 6) und
ein Anschlag 35 mittels Schrauben auf dem Umfange des Zahnrades h befestigt, so daß,
wenn ein Teil der Verzahnung auf dem Umfange des Rades h abgenutzt ist, dieses Rad
gedreht werden kann, um einen noch nicht abgenutzten Teil des verzahnten Umfanges gegenüber
dem Zahntrieb g zum Angriff zu bringen.
Sobald die Maschine stillsteht, stößt der kurze Arm 35 gegen eine Querstange 36, die
an einem Traggestell 37 befestigt ist.
Die genaue Arbeit der Maschine kann ferner auch noch erhöht bzw. auf hoher Stufe erhalten
werden, indem eine ungleichmäßige Abnutzung des Drehzapfens oder Stützpunktes des Haupthebels
40 vermieden wird, der den Zeiger j durch die Zahnstange 41 und das Getriebe 42
bewegt.
Um diesen Zweck zu erreichen, ist der Hebel 40 in der Mitte mit einer Öffnung 43 (Fig..5)
versehen, durch welche eine Kette oder Schnur 46 durchgeführt und an dem aufrechten Arm
45 des Hebels 40 befestigt ist. Aus Fig. 3 und 4 ist erkennbar, daß die Schnur 46 sich in der
Mitte der Drehzapfen 50 des Hebels 40 befindet und auch in mittlerer Stellung gegenüber,
der Zahnstange 41 und dem Triebe 42, · so daß ein Zug am Hebel 40 gleichmäßig auf
beide Drehzapfen und auf die Zahnstange 41 und den Trieb übertragen wird, wodurch die
ungleiche Abnutzung dieser Teile vermieden ist.
In die Zahnräder "h greifen Klinken 51 ein,
die auf einer Schaukelwelle 52 befestigt sind. Die Zahnräder h können davor gesichert werden,
eine hüpfende oder unebene Bewegung anzunehmen,. wenn die Haut das Fell oder Leder ungleichmäßig zwischen die Meßräder
und die Rolle α eingeführt wird; diese Sicherung
besteht darin, daß Federn 53 und Gewindestangen 54, die durch Ansätze 55 an den Armen 12 durchgeführt sind und durch Muttern
56 einstellbar sind, Anwendung finden.
Claims (4)
1. Maschine zum Messen des Flächeninhalts von Leder o. dgl. mit Hilfe von
Zahnrädern, die an Gegengewichtshebeln sitzen und durch Meßräder in Drehung versetzt
werden, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Gegengewichtshebel (10) zwecks Ausbalancierung
einstellbar ist und mit dem das Meßrad (f) tragenden Hebel (18) durch
eine Einstellvorrichtung verbunden ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausbalancieren
jedes Hebels (10) durch je einen einstellbaren Kniehebel (17) o. dgl. erfolgt, der die
Verbindung der beiden Hebel (10 und 18) vermittelt.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnräder (h) je
mit einem auf den Zahnrädern einstellbaren Anschlag (35) ausgerüstet sind, der sich in der Ruhelage gegen eine am Traggestell
(37) der Maschine vorgesehene Querstange (36) legt.
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Übertragung
der Bewegung der Meßräder auf die Anzeigevorrichtung dienende Schnur oder Kette (46) durch eine mittlere Öffnung des Hebels
(40) durchgeführt ist, so daß der Zug auf den Hebel (40) gleichmäßig verteilt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE227875C true DE227875C (de) |
Family
ID=488303
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT227875D Active DE227875C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE227875C (de) |
-
0
- DE DENDAT227875D patent/DE227875C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE227875C (de) | ||
| AT46425B (de) | Maschine zum Messen des Flächeninhaltes von Leder o. dergl. | |
| DE618710C (de) | Druckeinrichtung fuer Neigungswaagen | |
| DE128741C (de) | ||
| DE236127C (de) | ||
| DE953335C (de) | Vorrichtung zum Biegen von Blechkegeln auf Biegemaschinen | |
| DE627626C (de) | Betriebsverfahren fuer Trommelmuehlen zum Herstellen feiner Metallpulver | |
| DE274976C (de) | ||
| DE49110C (de) | Apparat zum Schränken von Sägen | |
| DE657110C (de) | Maschine zum Schleifen oder Polieren runder oder unrunder, in ihrer Laengsachse gerader oder gebogener Werkstuecke mit um das Werkstueck kreisenden, umlaufenden Werkzeugen | |
| DE30068C (de) | Kammschneidmaschine | |
| DE280774C (de) | ||
| DE404728C (de) | Vorrichtung zum Messen des Rauminhalts von runden, stangenfoermigen Gegenstaenden | |
| DE148295C (de) | ||
| DE44215C (de) | Maschine zur Herstellung von Schuhleisten u. dergl | |
| DE887639C (de) | Verstellvorrichtung fuer die Aufstosserplatten an Zurichtemaschinen zum Gleichrichtenvon Haaren, Borsten, Faserstoffen od. dgl. | |
| DE681718C (de) | Verfahren zum Ausrichten von mehreren in einer Reihe auf einen Dorn gespannten verzahnten Radkoerpern gleichen Durchmessers | |
| AT200323B (de) | Sägeschränk- und Egalisiervorrichtung | |
| DE271173C (de) | ||
| DE190944C (de) | Vorrichtung zum Auf- oder Abwickeln des Arbeitsgutes für Webereimaschinen (Regulator für Webstühle) | |
| DE48837C (de) | Selbstthätige Ovalscheere | |
| DE953500C (de) | Kurbelwellenschleifmaschine | |
| DE277735C (de) | ||
| DE141545C (de) | ||
| DE342531C (de) | Rupfmaschine fuer Pelze, Felle o. dgl. |