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DE227875C - - Google Patents

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Publication number
DE227875C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
gears
measuring
wheels
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT227875D
Other languages
English (en)
Publication of DE227875C publication Critical patent/DE227875C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/26Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring areas, e.g. planimeters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 227875 -KLASSE 42 c. GRUPPE
Mass., V. St. A.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Juli 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Messen des Flächeninhaltes beispielsweise von Häuten, Fellen, Leder u. dgl., und zwar stellt die neue Einrichtung eine Weiterentwicklung der diesem Zwecke dienenden Maschinen derjenigen Art dar, bei denen ein Zeiger durch die Drehbewegung von Zahnrädern oder Zahnbogen, welche durch über die zu messende Fläche hinbewegte. Meßräder in Umlauf gesetzt werden, in Tätigkeit gesetzt wird.
Der Zweck der neuen Einrichtung besteht darin, die Wirksamkeit und Genauigkeit dieser Maschinen zu erhöhen; dies geschieht dadurch, daß die einzelnen Zahnbogen oder Zahnräder einstellbar sind, so daß die Veränderungen in der Gewichtsausgleichung der Zahnbogen oder Zahnräder oder in den Zahnbogen oder Zahnrädern selbst beseitigt und diese Zahnbogen oder Zahnräder nach der Gewichtsausgleichung mit Bezug auf ihre Triebe eingestellt werden.
Ferner ist eine Vorkehrung getroffen, um die
Genauigkeit der Maschine aufrecht zu erhalten; dies geschieht dadurch, daß eine Verbindung von Gewichten und Anschlagvorrichtungen auf dem Umfange der Zahnräder oder Zahnbogen stellbar angeordnet wird, so daß, wenn ein Teil eines Zahnbogens oder Zahnrades abgenutzt ist, durch Drehung ein noch nicht abgenutzter Teil des Umfanges dieses Zahnbogens in die Arbeitsstellung eingestellt werden kann.
Schließlich ist auch noch eine Einrichtung 35
40
angebracht, durch welche eine ungleiche Abnutzung des Drehzapfens oder Stützpunktes des den Zeiger in Tätigkeit setzenden. Haupthebels vermieden wird.
In der beigefügten Zeichnung sind Fig. 1 und 2 Vorder- und Rückansicht der Maschine, Fig. 3 und 4 senkrechte Schnitte nach der Linie 3-3 der Fig. 1 und Fig. 5, 6 und 7 Einzelansichten von Teilen der Maschine.
Die drehbare Walze a, die in den aufrechten Seitenteilen des Maschinengestells b, c gelagert ist, ist in bekannter Weise mit den Antriebsscheiben d, e versehen und wirkt gegen den Umfang einer Reihe von Meßrädern f, auf deren Achsen Triebe g sitzen, durch welche die Dreh-1 bewegung auf Zahnräder h übertragen wird, deren Naben i mit Nuten versehen sind; diese Naben sind durch Schnüre k mit Schnurscheiben m verbunden, mittels deren die Hebel η in Bewegung gesetzt werden.
Die vorerwähnte Einrichtung ist an Meßmaschinen zu gleichen Zwecken bekannt, insbesondere an den im Verkehr unter dem Namen Sawyermaschinen bekannten Meßvorrichtungen.
Jedes der Zahnräder h ist in dem einen Ende eines Hebels 10 gelagert, der an einem Arme 12 des Querträgers 13 des Maschinengestells drehbar ist und durch einen Arm 14 im Gleichgewicht gehalten wird. Diese Hebel 10 sind in der Weise stellbar, daß sie nebst den von ihnen getragenen Zahnrädern h im Gleichgewicht ge-
halten und in diesem Zustande in die Nähe der Triebe g gebracht werden können.
Bei der dargestellten Ausführungsform wird diese Einstellung der Hebel durch eine Stellschraube 15 bewirkt; die durch einen Ansatz 16 am Hebel 10 nahe der Mitte desselben hindurchführt und gegen einen Kniehebel 17 wirkt, dessen oberes Ende am Arme 14 drehbar ist, während sein anderes Ende mit dem freien Ende eines Hebels 18 in Verbindung steht, in dem das Meßrad f gelagert ist. Die Verbindung des Kniehebels 17 mit dem Hebel 18 ist durch eine Gelenkstange 20 hergestellt, deren oberes Ende in eine U-förmig gebogene Stange 21 eingreift. Das eine Ende dieser Stange 21 ist im Hebel 17 befestigt, während ihr anderes Ende durch den Arm 22 dieses Hebels 17 nach oben hindurchführt und auf dem mit Gewinde versehenen vorstehenden oberen Ende eine Mutter 23 trägt. Durch Nieder- oder Zurückschrauben dieser Mutter kann die Verbindung der. Hebel 10 und 18 verkürzt oder verlängert werden, wodurch das Meßrad f gegenüber der Walze α eingestellt wird.
Der Hebel 18 ist bei 24 an dem Stück 25 drehbar, das durch Schrauben 26 an einem Winkelstück 27 befestigt ist; letzteres wird von einem Querbalken 28 des Maschinengestells getragen.
Aus. der Fig. 3 ist ersichtlich, daß durch Drehung der Schraube 15 der Gewichtsarm 14 gehoben oder gesenkt werden kann, bis der das Zahnrad h tragende Hebel 10 ganz oder fast vollständig ausbalanciert ist, worauf die Mutter 23 so gedreht werden kann, daß die Verbindung der Hebel 10 und 18 verlängert oder verkürzt wird, um das Rad h näher an den Trieb g heranzustellen oder ihn davon zurückzubewegen. Vermöge der beiden voneinander unabhängigen Stellvorrichtungen für den Hebel 10 wird die gleiche Berührung, d. h. der gleiche Reibungsgrad aller Meßräder f mit der Fläche der zu messenden Haut oder des Felles oder Leders erzielt, trotzdem die Gegengewichte 14 der verschiedenen Hebel verschieden schwer sein können und trotzdem auch die Zahnräder h ebenfalls verschiedenes Gewicht haben können.
Wenn beispielsweise das Gewicht einiger
der Zahnräder h größer sein sollte als das Gewicht anderer dieser Räderreihe, würden diese schwereren Räder, wenn die Stellvorrichtung zum Gewichtsausgleich zwischen den Rädern h und den Gegengewichtsarmen 14 nicht vorhanden wäre, die mit diesen Hebelarmen 14 verbundenen Meßräder f von der Rolle α weiter abgehoben werden als diejenigen Meßräder f, die mit den leichteren Rädern h verbunden sind, und das Ergebnis würde sein, daß die Reibung oder Berührung zwischen den mit
.60 den schwereren Zahnrädern verbundenen Meßrädern und der Walze α geringer wäre als diejenige zwischen der Walze α und den Meßrädern, die mit den leichteren Zahnrädern h verbunden sind. Es würde sich daraus ergeben, daß die von einigen der Meßräder vollzogene Messung geringer ausfallen müßte als die Messung mit anderen Meßrädern. Es würde demnach die Maschine nicht gleichmäßig und bei Verschiedenheit der Stoffstärke der zu messenden Gegenstände nicht genau sein können. .
Vermöge der vorbeschriebenen unabhängigen Einstellung werden Verschiedenheiten des Gewichts sowohl in den Zahnrädern als auch in den Gegengewichten 14 ausgeglichen, so daß alle Hebel 10 vollständig ausbalanciert werden können, ohne eine Störung der Meßräder zu verursachen, wobei diese auf der Rolle α aufliegen können oder so abgehoben werden können, daß sie eben außer Berührung mit derselben sind, und wenn die Hebel 10 ausbalanciert sind, so können sie durch die Mutter 23 so eingestellt werden, daß die Zahnräder h näher an die Triebe g herangestellt oder weiter davon abgerückt werden können.
Der Erfolg wird der sein, daß sämtliche Meßräder durch die zu messende Fläche (Haut, Fell, Leder usw.) gleichzeitig oder fast gleichzeitig mit den zugehörigen Zahnrädern in Berührung treten und auch alle den gleichen Reibungsgrad gegen die Haut usw. haben, unabhängig von der Dicke der letzteren, wodurch eine größere Genauigkeit in der Messung erzielt wird, was namentlich bei verschiedenen Dicken der zu messenden Häute usw. sonst schwer zu erreichen ist.
Die Meßräder / werden durch die Haut usw. in der Richtung des Pfeiles 31 in Drehung ver~ setzt, wobei diese Haut 30 durch die Walze a durch die Maschine hindurchgetrieben wird, und insofern der Grad der Drehbewegung entsprechend der Verschiedenheit der Größe der Haut usw. veränderlich ist, werden einige der Räder h mehr benutzt und abgenutzt als andere, und es' entstehen auch durch diese Ungleichheiten der Abnutzung Ungenauigkeiten.
Um diesen Fehler zu beseitigen, wird ein zusammengesetztes Gewicht 32, 33 (Fig. 6) und ein Anschlag 35 mittels Schrauben auf dem Umfange des Zahnrades h befestigt, so daß, wenn ein Teil der Verzahnung auf dem Umfange des Rades h abgenutzt ist, dieses Rad gedreht werden kann, um einen noch nicht abgenutzten Teil des verzahnten Umfanges gegenüber dem Zahntrieb g zum Angriff zu bringen.
Sobald die Maschine stillsteht, stößt der kurze Arm 35 gegen eine Querstange 36, die an einem Traggestell 37 befestigt ist.
Die genaue Arbeit der Maschine kann ferner auch noch erhöht bzw. auf hoher Stufe erhalten
werden, indem eine ungleichmäßige Abnutzung des Drehzapfens oder Stützpunktes des Haupthebels 40 vermieden wird, der den Zeiger j durch die Zahnstange 41 und das Getriebe 42 bewegt.
Um diesen Zweck zu erreichen, ist der Hebel 40 in der Mitte mit einer Öffnung 43 (Fig..5) versehen, durch welche eine Kette oder Schnur 46 durchgeführt und an dem aufrechten Arm 45 des Hebels 40 befestigt ist. Aus Fig. 3 und 4 ist erkennbar, daß die Schnur 46 sich in der Mitte der Drehzapfen 50 des Hebels 40 befindet und auch in mittlerer Stellung gegenüber, der Zahnstange 41 und dem Triebe 42, · so daß ein Zug am Hebel 40 gleichmäßig auf beide Drehzapfen und auf die Zahnstange 41 und den Trieb übertragen wird, wodurch die ungleiche Abnutzung dieser Teile vermieden ist.
In die Zahnräder "h greifen Klinken 51 ein, die auf einer Schaukelwelle 52 befestigt sind. Die Zahnräder h können davor gesichert werden, eine hüpfende oder unebene Bewegung anzunehmen,. wenn die Haut das Fell oder Leder ungleichmäßig zwischen die Meßräder und die Rolle α eingeführt wird; diese Sicherung besteht darin, daß Federn 53 und Gewindestangen 54, die durch Ansätze 55 an den Armen 12 durchgeführt sind und durch Muttern 56 einstellbar sind, Anwendung finden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Maschine zum Messen des Flächeninhalts von Leder o. dgl. mit Hilfe von Zahnrädern, die an Gegengewichtshebeln sitzen und durch Meßräder in Drehung versetzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Gegengewichtshebel (10) zwecks Ausbalancierung einstellbar ist und mit dem das Meßrad (f) tragenden Hebel (18) durch eine Einstellvorrichtung verbunden ist.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausbalancieren jedes Hebels (10) durch je einen einstellbaren Kniehebel (17) o. dgl. erfolgt, der die Verbindung der beiden Hebel (10 und 18) vermittelt.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnräder (h) je mit einem auf den Zahnrädern einstellbaren Anschlag (35) ausgerüstet sind, der sich in der Ruhelage gegen eine am Traggestell (37) der Maschine vorgesehene Querstange (36) legt.
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Übertragung der Bewegung der Meßräder auf die Anzeigevorrichtung dienende Schnur oder Kette (46) durch eine mittlere Öffnung des Hebels (40) durchgeführt ist, so daß der Zug auf den Hebel (40) gleichmäßig verteilt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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