[go: up one dir, main page]

DE276217C - - Google Patents

Info

Publication number
DE276217C
DE276217C DE1913276217D DE276217DD DE276217C DE 276217 C DE276217 C DE 276217C DE 1913276217 D DE1913276217 D DE 1913276217D DE 276217D D DE276217D D DE 276217DD DE 276217 C DE276217 C DE 276217C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
machine according
lattice
fertilizer
manure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1913276217D
Other languages
English (en)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Application granted granted Critical
Publication of DE276217C publication Critical patent/DE276217C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/12Fertiliser distributors with movable parts of the receptacle

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVl 276217 -KLASSE 45 b. GRUPPE
M. LIESEGANG in MONACO.
Zusatz zum Patent 276216.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Oktober 1913 ab. Längste Dauer: 25. April 1928.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein verbesserter Verteilungsapparat für die Dungstoffe bei Düngerstreumaschinen nach Patent 276216. Das Merkmal der Erfindung ist darin zu erblicken, daß unterhalb der schwingenden Verteilungsplatte zwei Gitterrahmen angeordnet sind, von denen der eine feststeht, während der andere, ebenso wie die Verteilungsplatte, in schwingende Bewegung versetzt wird, derart, daß eine vollständig gleichmäßige Verteilung der Dungstoffe über die Ackerfläche herbeigeführt wird.
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand in den Fig. 1 bis 8 veranschaulicht.
A bezeichnet den in üblicher Weise von den Fahrrädern unterstützten Düngerkasten, an dessen Auslauföffnung die messerartigen Verteilungsplatten / angebracht sind. Unterhalb der Auslauföffnung des Düngerkastens ist der Rahmen b mit der Bodenplatte d angeordnet, wobei der Rahmen b in üblicher Weise durch geeignete Unterstützungsglieder von der Düngerstreumaschine aus in schwingende Bewegung versetzt wird, so daß die Dungstoffe durch die Verteilungsplatten f, f zu beiden Seiten der ebenen Bodenplatte d abgeführt werden.
Gemäß der Erfindung sind unter dem Rahmen b zwei Gitterrahmen x, y übereinander angeordnet. Der untere Rahmen χ wird durch geeignete Unterstützungsglieder feststehend mit dem Düngerkasten verbunden und besteht aus einem zweckmäßig aus Bandeisen o. dgl. gefertigten Gitter u, welches an dem Rahmen χ in geeigneter Weise befestigt ist. Dieses Gitter wird durch Scheidewände gebildet, welche von der einen Wand des Rahmens bis zur anderen hindurchgehen, und weiterhin durch( an den fraglichen Rahmenteilen liegende kleinere offene Rahmen; die beispielsweise durch. rechtwinkliges Zusammenbiegen des hochkant gestellten Bandeisens hergestellt werden können. Es werden somit zu beiden Seiten der durchgehenden Scheidewände rechteckige, offene Kasten hergestellt. Die Oberseite dieser Kasten wird durch geeignet gestaltete Deckplatten ν teilweise abgeschlossen, welche die aus der Zeichnung ersichtliche Form besitzen und dem Zwecke dienen, die von der Bodenplatte d herabfallenden Dungstoffe aufzufangen. Wie ersichtlich, besitzen die Deckplatten an dem der Mitte des Rahmens zugekehrten Ende kleine Ausschnitte z. Der andere, unmittelbar über dem Rahmen χ angeordnete Gitterrahmen y besteht, ebenso wie der Rahmen x, aus einem ähnlichen Gitter w. Die nach oben und unten offenen Kasten sind jedoch etwas näher aneinander herangerückt als die offenen Kasten des Gitters u, und außerdem besitzt j eder Kasten
außer einer Querwand r eine Mittelwand s. Für Düngerstreumaschinen, welche vorzugsweise zu großen Streuungen bestimmt sind, kann diese Mittelwand s, ebenso wie die kleinen Ausschnitte z, in Fortfall kommen. Die einander zugekehrten Endwände der Kasten sind zu einem weiter unten noch näher angegebenen Zwecke an der Unterseite ausgeschnitten. Die fraglichen Kasten sind vollkommen offen und besitzen also nicht die oben angegebenen Deckplatten.
Der Gitterrahmen y wird, ebenso wie die Bodenplatte d, durch geeignete Stangen mit Scharnieren so vom Düngerkasten unterstützt gehalten, daß er eine entsprechende Schwingbewegung ausführen kann. Durch eine geeignete Antriebsvorrichtung wird diese Schwingbewegung für den Gitterrahmen y hervorgerufen. Zweckmäßig wird auf die an der Vorderseite des Düngerkastens befindliche Welle eine Exzenterscheibe ρ (s. Fig. ι) aufgekeilt, welche mit der vorderen Scharnierstange q des Gitterrahmens y durch Vermittlung eines Gabeleisens t in Verbindung steht.
Hierbei ist die Einrichtung so getroffen, daß die Exzenterscheibe p um etwa 900 (es wird hierzu bemerkt, daß es nicht genau 900 sind) zu der Exzenterscheibe für die Beeinflussung des Rahmens b versetzt ist, derart, daß der Rahmen b mit der Bodenplatte d der Schwingbewegung des Gitterrahmens y um 900 voreilt. Die zweite Exzenterscheibe muß so gestellt, werden, daß die Streuung genau dann erfolgt, wenn die andere nicht streut, und das sind etwas weniger als 900, da nämlich die Streuung, der ebenen Platte erst beginnt, wenn durch die Bewegung derselben ■ die Dungstoffe von den Verteilungsplatten f, f erfaßt bzw. zusammengeschoben sind.
Unterhalb des feststehenden Rahmens χ ist gemäß der Erfindung eine weitere Vorrichtung angeordnet, welche zur allerfeinsten Verteilung bzw. Ausstreuung kleinster Mengen über die Ackeroberfläche bestimmt ist. Fragliche Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Rahmen A mit einem muldenförmig gebogenen Blech B. An denjenigen Stellen, wo der obere Rahmen b scharnierartig an den Stangen c befestigt ist, sind am Rahmen A geeignete Halter oder Streben A1 vorgesehen, die mit den nach unten verlängerten Stangen c mittels Scharniere verbunden sind. Die muldenförmigen Bleche B besitzen runde Löcher und stellen somit ein muldenförmiges Sieb dar. Über bzw. in dem muldenförmigen Sieb ist ein Rührer C vorgesehen, welcher durch Ketten oder Stangen, die zweckmäßig als Verlängerungen der Stangen q für die Unterstützung des Rahmens y ausgebildet sind, dicht über dem muldenförmigen Sieb getragen wird. Zur Durchführung der verlängerten Stangen q durch den feststehenden Gitterrahmen χ sind in letzterem geeignete Ausnehmungen vorgesehen. Für das Sieb ist eine muldenförmige Gestaltung aus dem Grunde gewählt, damit die Dungstoffe leichter nach der Mitte rutschen und nicht an den Seiten übergekratzt werden. Der Rührer besteht aus einem der muldenförmigen Gestalt des Siebes angepaßten mittleren Glied D, an welchem eine Anzahl Kratzer vorgesehen sind. Die beiden äußeren Kratzer werden zweckmäßig beweglich ausgebildet, während die beiden mittleren Kratzer feststehen. Die beweglich angeordneten äußeren Kratzer sind durch eine ,Stange E so miteinander verbunden, daß sie zwangläufig miteinander bewegt werden.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Wenn die ebene Bodenplatte d bei ihrer Hin- und Herbewegung am Ende ihrer Vorwärtsbewegung in der Fahrtrichtung angelangt ist und ihren Lauf nach der anderen ,Seite beginnt, werden die Dungstoffe durch die Verteilungsplatten / abgestrichen. Die eine Hälfte des herabfällenden Düngers fällt ungehindert zur Erde, während die andere Hälfte auf die Blechplatten υ des Gitterrahmens u fällt; da zu fraglicher Zeit der obere schwingende Gitterrahmen y nach seiner äußersten Rechtsstellung gelangt ist, so umrahmt er die darunterliegenden Blechplatten ν des Gitterrahmens u gewissermaßen. Das Gitter w des oberen Gitterrahmens y umrahmt hierbei die darunterliegenden Blechplatten ν von drei Seiten, nämlich von vorn sowie von rechts und links. Die auf die Deckplatten ν fallenden Dungstoffe werden somit von drei Seiten aus festgehalten und an einem Herunterfallen verhindert. Sowie' sich nun der Gitterrahmen y zurückbewegt, werden die auf den Deckplatten ν aufruhenden Dungstoffe durch die Querwände r des Gitterrahmens herabgestrichen werden und durch die Wirkung der Mittelwand s in zwei gleichen Partien auf die Ackerfläche gestreut. Inzwischen hat die ebene Bodenplatte d ihre äußerste Rückwärtsbewegung erreicht, und die Dungstoffe fallen zum Teil auf die gegenüberliegenden Deckplatten ν des Gitters u, worauf sich der beschriebene Vorgang wiederholt. Wenn die auf den Deckplatten ν des Gitterrahmens u aufruhenden Dungstoffe bei der Verschiebung des Gitterrahmens y nicht vollständig abgestrichen werden, so verbleiben die nichtabgestrichenen Dungstoffe bei der Rückbewegung des Gitterrahmens y unbehindert auf den Deckplatten liegen, weil die inneren Querwände r am unteren Teil einen Ausschnitt aufweisen. ' Dieses bedingt den Vorteil, daß es nicht durchaus notwendig ist, die Hubbewegung des Gitterrahmens y genau mit der Länge der Deckplatten übereinstimmen zu
lassen. Es wird auch bei kleinstem Hub immer dasjenige' Dungquantum, welches hinzukommt, genau dahin geschoben, wo die Deckplatte endet.
Wird nun der Rührer C durch die Bewegung des Gitterrahmens χ beispielsweise nach rechts geführt, so wird durch das rechtsliegende Verbindungsglied mit den Stangen q der äußerste rechtsliegende Kratzer so beeinflußt, daß seine untere Kante von dem muldenförmigen Sieb entfernt wird, mit dem Effekt, daß der Kratzer keine Dungstoffe mitnimmt. Der hintere bewegliche Kratzer wird durch die Verbindungsstange E auf der anderen Seite so beeinflußt, daß die nach der Mitte des Siebes gerichtete Kante nach der Sieboberfläche geführt wird und somit in wirkungsvolle Tätigkeit tritt. Hierdurch wird der Vorteil bedingt, daß die Dungstoffe immer
ao nach der Mitte des Siebes geführt und dort ausgestreut werden, was wiederum beim Fortgang der Maschine eine bedeutend bessere. Verteilung zur Folge hat. Ein Überkratzen der Dungstoffe über den Rand des Siebes wird hierdurch unmöglich gemacht. Die abgeschrägten Schneiden der Kratzer tragen schließlich ebenfalls dazu bei, die Streumasse stets der Mitte des Siebes zuzuführen.
Durch die beschriebene Vorrichtung wird eine wellenförmige Streuung der Dungstoffe auf die Ackerfläche absolut ausgeschlossen und eine absolut gleichmäßige Verteilung herbeigeführt.

Claims (9)

Patent-An Sprüche:
1. Düngerstreumaschine mit einem nach unten offenen Kasten und darunter angeordneter, von der Maschine in schwingende Bewegung versetzter Verteilvorrichtung nach Patent 276216, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der schwingenden. Bodenplatte der Maschine zwei Gitterrahmen vorgesehen sind, von denen der untere feststeht, während der obere eine Schwingbewegung ausführt.
2. Düngerstreumaschine nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die ebene Bodenplatte (d) bei ihrer Schwingbewegung dem schwingenden Gitterrahmen (y) voreilt.
3. Düngerstreumäschine nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende Gitterrahmen (u) eine
Anzahl Deckplatten (v) besitzt, die von dem oberen schwingenden Gitterrahmen (y) umrahmt werden, derart, daß die von der Bodenplatte (d) abgestrichenen Dungstoffe zum Teil auf fragliche Deckplatten (v) fallen und erst bei der Zurückbewegung des schwingenden Gitterrahmens (3») abgestrichen werden, zum Zwecke, eine vollkommen gleichmäßige Streuung der Dungstoffe über die Ackerfläche herbeizuführen.
4. Düngerstreumäschine nach Patentansprach 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die offenen Kasten des beweglichen Gitters (w) eine Mittelwand (.?) aufweisen, zum Zwecke, die Dungstoffe von den Deckplatten (v) des Gitterrahmens (x) in zwei gleichen Partien abzustreichen.
5. Düngerstreumäschine nach Patentanspruch ι und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugekehrten Querwände (Y) des beweglichen Gitters (w) am unteren Ende einen Ausschnitt besitzen, zum Zwecke, bei der Zurückbewegung des Gitterrahmens die von den Deckplatten (w) nicht abgestrichenen Dungstoffe unbe: hindert liegen zu lassen.
6. Düngerstreumäschine nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der beiden Gitterrahmen eine weitere, aus einem Abkratzer und einem muldenförmigen Sieb bestehende Verteihilfsvorrichtung angeordnet ist.
7. Düngerstreumäschine nach Patentanspruch ι und 6, dadurch gekennzeichnet! daß das muldenförmige Sieb in einem Rahmen (A) angebracht ist, welcher durch geeignete Verbindungsglieder von dem die Platte (d) unterstützenden Verteilungsrahmen zwangläufig beeinflußt wird..
8. Düngerstreumäschine nach Patentanspruch ι und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem muldenförmigen Sieb zusammen wirkende Rührer (C) durch die Unterstützungsstangen des beweglichen Gitterrahmens (y) beeinflußt wird.
9. Düngerstreumäschine nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Rührer eine Anzahl Kratzer vorgesehen sind, von denen die beiden außenliegenden beweglich sind und durch eine Stange (E) zwangläufig angetrieben werden. *
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE1913276217D 1913-04-26 1913-10-08 Expired DE276217C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE276216T 1913-04-26
DE276217T 1913-10-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE276217C true DE276217C (de) 1914-07-07

Family

ID=32327348

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1913276217D Expired DE276217C (de) 1913-04-26 1913-10-08

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE276217C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE8406281U1 (de) Siebvorrichtung
DE276217C (de)
DE3535035A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum aus einer gruppe von gegenstaenden wie einem fang wassertiere aussortieren von gleichartigen gegenstaenden wie garnelen
DE846051C (de) Luftfilter nach Art der Streif- und Prallfilter
DE2809331C2 (de) Vorrichtung zum Enterden von Feldfrüchten, wie Kartoffeln o.dgl.
DE202007002666U1 (de) Verschlussmaschine
DE683263C (de) Stufenschwingrost zum Absieben von Kohlen
DE1090497B (de) Vorrichtung zum Reinigen und Sortieren von landwirtschaftlichen Erzeugnissen, insbesondere von Getreide
DE87062C (de)
CH467709A (de) Fördervorrichtung
EP0000713B1 (de) Vorrichtung zur Bevorratung und Abgabe von Kleinteilen und/oder zum Streuen von körnigem Gut
DE45564C (de) Neuerung an Düngerstreumaschinen
DE1457909A1 (de) Zufuehrungseinrichtung fuer ein Streugeraet,vorzugsweise fuer landwirtschaftliche Zwecke
DE277477C (de)
DE1449143A1 (de) Sortierschiene an Muenzsortiermaschinen
DE57489C (de) Saat- und Düngerstreumaschine
DE822920C (de) Duengerstreumaschine
DE730459C (de) Stauchsetzmaschine
DE378393C (de) Mischmaschine fuer Form- und Kernsand
DE688579C (de) Vorrichtung zum teilweisen Abziehen bestimmter Festgutteile aus einem bewegten Gutstrom fester Teile
AT53274B (de) Kartoffelreinigungs- und Sortiermaschine mit Siebtrommel.
DE102014111448A1 (de) Katzenstreuschaufel
DE564412C (de) Reinigungsvorrichtung fuer Glattwalzenroste zum Absieben anbackender Stoffe mit einem quer zur Achse der Walze angeordneten, parallel zu diesen hin und her bewegten, durch Federn gegen die Walzen gedrueckten Abstreifer
DE555297C (de) Duengerstreuer mit hin und her gehenden Schiebern
DE881267C (de) Kartoffelroder mit einem als Siebtrommel ausgebildeten Reihenleger