DE2759661B1 - Hohler Verpressduebel - Google Patents
Hohler VerpressduebelInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F13/00—Coverings or linings, e.g. for walls or ceilings
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
- Das Hohlprofil kann einen rechteckigen Querschnitt aufweisen, wobei die Trennwand parallel zu zwei Seitenwänden angeordnet ist, um große Kräfte aus einer Richtung, insbesondere der senkrechten, aufnehmen zu können. Des Hohlprofil kann auch einen dr@i@ckgürmigen Querschnitt aufweisen, wobwi die Trennwand die Höhe des Dreiecks bestimmt. Alternativ kann das Hohlprofil auch einen kreisförmigen Querschnitt besitzen und die Trennwand dem Durchmesser entsprechen. Rechteckige und dreieduge Querschnitte erbringen den Vorteil, daß zwischen dem Hohlprom und der Bohrungswandung verhältnismäßig große Resträume verbleiben, so daß eine ausreichende Benetzung sichergestellt ist Für den Austritt der aushärtbaren Füllmasse und den Auslaß von Luft können in in der Seitenwandung des Hohlprofils Öffnungen angeordnet sein.
- Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele niher erilutert Es zeigt Fig.l einen Längsschnitt durch einen in einer tragenden Mauer eingesetzten, eine Fassadenplatte tragenden Verpreßdllbel entsprechend der Linie 1-1 in Fig.2; Fig.2 einen Schnitt durch den Verpreßdßbel nach der Linie II-II in Fig. 1; Fig. 3 einen der Fig. 2 entsprechenden Schnitt durch einen im Querschnitt -den VerprelIdübel, F i g. 4 einen Längsschnitt durch einen Verpreßdübel mit Verschlußstopfen, nach der linie 111-111 in F i g. 2 an einer tragenden Mauerwand ohne Dämmschicht; F i g. 5 eine Draufsicht auf eine abschlußscheibe; Fig. 6 und 7 Schnitte durch Verpreßdübel unterschiedlichen Querschnitts mit einfacher bzw. mit doppelter Trennwand.
- Vor einer Wand 9 ist eine Dämmschicht 16 angeordnet und vor dieser in einem Abstand zur Hinterlüftung eine Fassadenplatte 7. Die Platte 7 weist eine Stufenbohrung auf, durch die ein Verpreßdübel gesteckt ist, der in eine Bohrung 9a der Wand 9 hineinreicht. Der Ver-<bel hat ein offenes Hohlprofil 1 und ist aus einem rechteckförmigen Blechbabschnitt aus Edelstahl zu einem quadratischen Querschnitt gefaltet, wobei entsprechend Fig.2 und 5 ein seitlicher, sich längs erstreckender Randbereich des Blechabschnitts eine innere Trennwand 2 bildet, die in der Mitte des Profils parallel zu den zwei Seitenwänden angeordnet ist und auf die dritte Seitenwand stößt, um dadurch den inneren Kanal des Profils in zwei gleich große Längskammern 3, 35 zu teilen. Um eine doppelwandige Trennwand zu erhalten, sind nach den Fig.6 bzw. 7 die beiden seitlichen, sich lings erstreckenden Randbereiche des Blechabschnitts nach innen umgebogen und liegen mit ihren Seitenflächen aneinander an. Gemäß F i g. 7 hat das Hohlprofil einen dreieckförmigen, und nach F i g. 3 einen kreisförmigen Querschnitt Bei einem kreisförmigen Querschnitt kann der Nachteil entstehen, daß zwischen der Bohrung in der Wand und dem Außenumfang des Verpreßdübels zu wenig Verfüllraum für die einzupressende, später erhirtende Füllmasse verbleibt, sodaß rechteckförmige oder dreieckförmige Querschnitte vorzuziehen sind.
- Der zwei Kante aufweisende Bauwerksdübel ist durch eine Abschlußscheibe 6 einseitig verschlossen.
- Durch die Öffnung des einen Kanals ist die Füllmasse zur Befestigung des DDbels einpreßbar.
- Die Abschlußscheibe 6 hat zwei Oh'ungen 6a und 6b, von denen die eine der Längskammer 3 und die andere der Länskammer 38 zugeordnet ist Durch die Eintrittsöffnung 6a wird erhirtbare Füllmasse, L B.
- Mörtel, so lange eingepreßt, bis alle Luft durch die Austrittsöffnung 6b entwichen ist und an der Austrittsöffnung 6 die Masse sichtbar wird. Damit wirkt die Öffnung 6b als Kontrollöffnung.
- Zur Abstandregulierung gegenüber der Bohrungswandung dient eine Umbördelung 18 am offenen Ende des Hohlprofils.
- Ein genauer Abstand und eine Abdichtung wird durch einen auf den Verpreßdübel aufgeschobenen Verschlußstopfen 10 erreicht, der im Bohrungseingang einliegt und aus elastischem Material besteht Im Bereich der Wand 9 weist das Hohiprofil Querbohrungen 14 auf, die beide Längskammern mit der Außenseite verbinden und ein Ausfließen von aushirtbarer Füllmasse bzw. ein Entsaften zulassen.
Claims (8)
1. Hohler Verpreßdübel mit einem aufsteckbaren Verschlußstopfes für
den dichten Bohrlochabschluß, wobei der Dübelschaft teilweise in eine Bauwerksbohrung
einsteckbar und im Bohrloch durch eine aushärtbare Füllmesse fixierbar ist, die
durch den Dübelschafthohlraum in des Bohrloch einpreßbar ist und an dessen frei
herausragendem Abschnitt sp@ter Beckleidungsteile oder andere Bauteile befestigbar
sind, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß der Hohlraum des Dübelschaftes
(1, 1', 1") durch mindestens @@@@ sind @@er @@@ Schaf@@@@@ @@@@ @@@@ kende, innere
Tren@wand im Längskammern (3, 3a) unterteil ist,daß an der Stir@@@eile des her@@@rage@-den
Dübelschaftes (1, 1', 1") eine Abschlußscheibe (6) abdichtend befestigt ist, die
eine größere Sceibenfläche aufweist als es dem Dübelschaftquerschnitt entspricht
und eine Einspritzöffnung (6a) für die aushärtbare Füffmesse sowie eine Austritte
bzw.
Kontrollöffnung(6b)für sie Ent@@@tung besitzt.
2. Verpreßdübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß des
Hohlprofil (1) ein Vierkantrohr ist.
3. Verpreßdübel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß
des Hohlprofil (1, 1', 1") aus einem rechteckförmigen Blochabschnitt gefaltet ist,
von dem ein seitlicher, sich längs erstreckender Randbereich die innere Trennwand(2)bildet.
4. Verpreßdübel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß beide
seitlichen, sich längs erstreckenden Randbereich der Blochabschnitte eingebogen
aneinanderliegen eine doppelwandige Trennwand(2a)bilden.
5. Verpreßdübel nach einem der Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß des Hohlprofil (1) einen rechteckigen Querschnitt aufweist und die Trennwand
(2, 2a) parallel zu zwei Seitenwänden angeordnet ist.
6. Verpreßdübel nach Anspruch 1, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß des Hohlprofil (1') einen dreiecförmigen Querschnitt aufweist und die Trennwand(2,2a)die
Höhe des Dreiecks bestimmt.
7. Verpreßdübel nach Anspruch 1, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet,
daß des Hohlprofil (1') einen kreisförmigen Querschnitt besitzt und die Trennwand(2)
dem Durchmesser entspricht.
8. Verpreßdübel nach einem Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß für des Austritt der aushärtbaren Füllmesse und den A@@l@ß von Luft in der Seitenwandung
des Hohlprofile (1, 1', 1") Öffnungen(14)angeordnet sind.
Die Erfindung betrifft einen hohlen Verpreßdübel mit einem aufsteckbaren
Verchlußstopfen für den dichten Bohrlochbachluß, wobei der Dübelschaft teiweise
in eine Bauwerksbohrung einsteckbar und im Bohrloch durch eine aushärtbare Füllmesse
fixierbar ist,die durch den Dübelschafthohlraum in des Bohrloch einpreßbar ist und
an dessen frei herausragendem Abschnitt sp@ter Bekleidungsteile oder andere Bauteile
befestigbar sind.
Aus der DE-OS 24 40 197 ist es bekannt, Dübel in einer Bohrung einer
Wand durch eine Füllmesse zu verankern, die durch eine Längskammer des Dübels eingedrückt
wird und aus radialen Öffnungen in den
Zwischenraum zwischen der Bohrungswandung
der tragedende Wand und dem Umfang des Dübels austritt.
@@i @@@@ derartigen Dübel kann es möglich sein, daß nicht immer eine
gleichmäßige Verteilung der eingedrückten Masse @@ Bohrloch erreichbar ist, da für
das Entweichen der Luft aus dem Bohrloch kein Ent@@ftungsloch vorhenden isr.Ferner
ist es schwer festzustellen,ob gemägend Füllmasse eingepreßt wurde.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunge, einen hohlen Verpreßdübel
für die nachfolgende Befestigung von Bauteilen derart zu verbessern, daß er bei
einfacher Herstellung eine hohe Eigenfestigkeit erhält und durch @@@@@ @@@ @@@@@@gungsmöglichkeit
des zu füllenden Bohrlochhohlraum, wie des Dübelschafthohlraumes, ein vollständiges
Ausfüllen der vorgenannten Hohlräume gewährleistet ist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Hohlraum
des Dübelschaftes durch mindestens eine, sich über die Schaftlänge erstreckende,
innere Trennwand in Längskammern unterteil ist, daß an der Stirnseite des herausragenden
Dübelschaftes eine Abschlußscheibe abdichtend befestigt ist, die eine größere Scheibenfläche
aufweist als es dem Dübelschaftquerscnitt entspricht und eine Einspritzöffnung für
die aushärtbare Füllmasse sowie eine Austritts- bzw.
Kontrollöffnung für die Est@@ftung besitzt.
Die den Dübelhohlraum in zwei Längskammern unterteilende Trennwand
erhöht wesentlich die Festigkeit, insbesondere die Knickfestigkeit des Verpreßdübels.
Dabei kann der Verpreßdübel um seine Längsachse in eine Stellung gedreht werden,
in der die Trennwand in die Richtung zeigt, aus der die größten Krafte aufgenommen
werden müssen. Durch die Einteilung in @@@@ Längskammern kann eine Kammer zur Entlüftung
des Bohrlochs verwendet werden, wodurch eine sichere Verteilung der später erhärtenden
Masse erzielt wird.
Ferner wird durch ein Austreten von Masse aus der anderen Längskammer
angezeigt, daß die Bohrung vollständig gefällt ist. Durch das vollständige Füllen
beider Längskammer mit Masse wird nach ihrer Er@@@tung die Festigkeit des Verpreßdübels
wesentlich erhöht. Auch kann der dübel nachträglich von außen durch eine bereits
vorgehängte Fassadenplatte gestekt und montiert werden.
Durch die Abschlußschiebe wird eine sichere Anlage für die zum Element
zu befestigenden Teile oder Platten geschaffen. Eine der Öffnungen dient als Kontrollöffnung.
Die Abschlußscheibe verhindert ein Ausfließen von Füllmesse d@nn, wenn sie dünnflüssig
ist.
Da der erfindungsgemaße Verpreßdübel aus einem über seine gesamte
Länge einen gleichen Querschnitt aufweinanden Hohlprofil gesteht,ist er billig und
einfach herstellbar. @@@@ besonders einfache Herstellung ist d@@@ gegeben, wenn
das Hohlprofil ein Vierkantrohr oder aus einem rechtechförmigen Blechabschnitt ge@@@tet
ist, vom dem ein seitlicher, sich längs erstreckender Randbereich die innere Trennwand
bildet. Besondere hohe Kräfte sind aufnehmbar, wenn beide seitächen, sich längs
erstreckenden Randbereiche des Blechabschnitt eingebogen aneinanderligend eine doppelwandigs
Trennwand bilden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772759661 DE2759661C3 (de) | 1977-08-31 | 1977-08-31 | Hohler Verpreßdübel |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19772759661 DE2759661C3 (de) | 1977-08-31 | 1977-08-31 | Hohler Verpreßdübel |
| DE19772739146 DE2739146C2 (de) | 1977-08-31 | 1977-08-31 | Hohler Verpreßdübel |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2759661B1 true DE2759661B1 (de) | 1981-02-19 |
| DE2759661C3 DE2759661C3 (de) | 1981-12-10 |
Family
ID=25772641
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19772759661 Expired DE2759661C3 (de) | 1977-08-31 | 1977-08-31 | Hohler Verpreßdübel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2759661C3 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2521212A1 (fr) * | 1982-02-09 | 1983-08-12 | Dyckerhoff & Widmann Ag | Procede de pose d'un boulon d'ancrage dans le rocher |
| EP0295537A3 (de) * | 1987-06-13 | 1989-05-10 | Deha Ankersysteme GmbH & Co. KG | Verfahren zum Justieren von Fassadenankern für Steinfassadenplatten und Fassadenanker hierfür |
| EP0670429A1 (de) * | 1994-03-03 | 1995-09-06 | fischerwerke Artur Fischer GmbH & Co. KG | Durch Einschlagen verankerbares Befestigungselement |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2540197C2 (de) * | 1975-09-10 | 1985-10-24 | Artur Dr.H.C. 7244 Waldachtal Fischer | Dübelartiges Befestigungselement zum Einbetonieren |
-
1977
- 1977-08-31 DE DE19772759661 patent/DE2759661C3/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2521212A1 (fr) * | 1982-02-09 | 1983-08-12 | Dyckerhoff & Widmann Ag | Procede de pose d'un boulon d'ancrage dans le rocher |
| EP0295537A3 (de) * | 1987-06-13 | 1989-05-10 | Deha Ankersysteme GmbH & Co. KG | Verfahren zum Justieren von Fassadenankern für Steinfassadenplatten und Fassadenanker hierfür |
| EP0670429A1 (de) * | 1994-03-03 | 1995-09-06 | fischerwerke Artur Fischer GmbH & Co. KG | Durch Einschlagen verankerbares Befestigungselement |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2759661C3 (de) | 1981-12-10 |
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