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DE275918C - - Google Patents

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Publication number
DE275918C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
hub
thread
driver
coupling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT275918D
Other languages
English (en)
Publication of DE275918C publication Critical patent/DE275918C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L5/00Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling
    • B62L5/10Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting cams and balls or rollers located in the rear wheel hub
    • B62L5/12Brakes, or actuating mechanisms therefor, controlled by back-pedalling the brakes being actuated through coacting cams and balls or rollers located in the rear wheel hub the brakes being of expanding brake-bushing type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. August 1912 ab. Längste Dauer: 29. Januar 1927.
Die Erfindung betrifft eine besondere Ausführung der Freilaufbremsnabe mit Rücktrittbremse, insbesondere für Fahrräder, nach Patent 267926, bei der eine federnde einteilige Hülse, die durch scharfes, in ihrem mittleren Teil vorgesehenes Gewinde mit dem Antreiber in Eingriff steht, beim Bremsen mit einem feststehenden Teil in der Weise gekuppelt werden kann, daß sie sich radial frei ausdehnen kann, während sie beim Antrieb mit der Nabe gekuppelt wird. Die Erfindung besteht in der besonderen Ausbildung der Antriebskupplung bei einer solchen Freilaufnabe, die aus einem an der Nabe vorgesehenen konisch unterschnittenen Flansch und einer entsprechenden .hohlkegelförmigen Ausdrehung des Endes der spreizbaren Hülse besteht. Derartige Kupplungseinrichtungen sind bei Freilaufnaben anderer Bauart zwar bekannt; gemäß der Erfindung wirkt aber die Kupplung mit dem scharfen Gewinde des Antreibers und der Hülse ohne Anwendung von Zwischenteilen derart zusammen, daß die Bremshülse in ihrer ganzen Ausdehnung an die Nabe gedrückt wird. Dieses Zusammenwirken hat zur Folge, daß eine sehr geringe Drehung des Antreibers das Schließen der Antriebskupplung bzw. das Anstellen der Bremse bewirkt, und daß der unterschnittene Kupplungsflansch die Verschiebung der Hülse beim Öffnen der Kupplung begünstigt. Neben großer- Einfachkeit hat die Anordnung demnach den Vorzug der sehr raschen Einstellung.
Auf der Zeichnung ist die neue Anordnung der Freilaufbremsnabe in einer Ausführungsform beispielsweise dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt, und Fig. 2 einen Querschnitt durch die Nabe nach der Linie A-B der Fig. 1.
Der das Kettenrad c oder ein anderes Antriebsorgan tragende Antreiber b ist auf der Achse α auf geeignete Weise gelagert, z. B. mittels Kugellager. Die Radnabe m stützt sich mit Hilfe von Kugellagern η auf einem auf der Achse festen Lagerkegel ft und auf dem Antreiber b. Ein von letzterem in die Nabe ragender zylindrischer Fortsatz trägt auf seinem Umfange ein ein- oder mehrgängiges Gewinde g von dreieckigem Querschnitt, dessen beide Flanken geneigt sind. Eine in der Nabe angeordnete längsgeschlitzte Hülse h hat auf ihrer inneren Seite ein entsprechendes Muttergewinde, das mit dem Gewinde g in Eingriff ist, jedoch nur im mittleren Teile der Hülse ausgebildet ist, während ihre Enden frei sind. Die Gewinde sind zweckmäßig rechtsgängig, so daß bei der Vorwärtsdrehung des Antreibers die Hülse h gegen das Kettenrad hin geschoben wird, die Drehung des Antreibers in entgegengesetzter Richtung aber eine Bewegung der Hülse gegen den Lagerkegel ft hin zur Folge hat.
Die als Kupplungskörper zwischen Antreiber
und Nabe wirkende Hülse h, die auch gleichzeitig den Bremskörper darstellt, ist an ihrem gegen das Kettenrad gerichteten Ende mit einer konischen Ausdrehung i versehen. Von der Nabe ragt einwärts eine Einziehung oder ein Flansch s, der auf seiner der Hülse h gegenüberliegenden Seite entsprechend der Ausdrehung i konisch unterschnitten ist, so daß er in die Hülse hineingreift und als Spreizkörper für diese wirkt; die konischen Flächen zwischen der Hülse h und dem Flansch s sind aber gleichzeitig die beiden Teile einer Reibungskupplung. Die Einziehung s kann mit der Nabe aus einem Stück bestehen, wie in Fig. ι dargestellt ist; sie kann aber zwecks Erleichterung der Herstellung aus einem besonderen Ring bestehen, der in die Nabe eingeschraubt oder in dieser in anderer Weise befestigt sein kann.
Die Vorrichtung zum undrehbaren Festhalten der Hülse h in der Bremsstellung besteht aus einem Zahnkranz k, der an dem mit dem Fahrradrahmen undrehbar zu verbindenden Lagerkegel p vorgesehen ist, und einigen, z. B.
drei, an dem gegenüberliegenden Ende der Hülse h ausgebildeten Kupplungszähnen I1 die nur einen Teil des Umfanges der Hülse einnehmen (Fig. 2). Diese Kupplung gestattet die freie Ausdehnung der.Hülse h beim Spreizen und ihr gleichmäßiges Anlegen an die innere Fläche der Nabe.
Die Verschiebung der Hülse wird durch eine am Lagerkegel ft vorgesehene ..Reibungshemmung gesichert, die auf die innere Fläche der Hülse wirkt und eine Relativdrehung zwischen dem Antreiber b und der Hülse h und damit die Achsialbewegung der Hülse unter dem Einflüsse der Gewinde verursacht. Die Spreizung der Hülse findet jedoch erst statt, wenn die Antriebs- oder die Bremskupplung an ihren Enden in Eingriff gekommen ist. In dem Ausführungsbeispiel ist an dem Körper -p ein Ring r befestigt, der Schleiffedern oder federnd auswärts gegen die Hülse h gedrückte bogenförmige Finger 0 trägt.
Die Freilaufbremsnabe wirkt in folgender Weise. Wenn der Antreiber b vorwärts, d. h. im Sinne des Antriebes des Fahrrades gedreht wird, wird durch die Wirkung der Gewinde g die von der Reibungshemmung 0 zurückgehaltene Hülse h nach rechts geschoben und mit ihrer konischen Ausdrehung / in die Hinterdrehung des Flansches s bewegt, wobei die Kegelflächeri i eine Kupplung zwischen der Nabe und der Hülse herstellen, worauf letztere gespreizt und an die innere Fläche gedrückt wird. Alsdann ist die Hülse mit der Nabe fest gekuppelt, und letztere wird durch den Antrieb mitgenommen. Wird das Kettenrad stillgehalten, so löst sich die Antriebskupplung mit der weiterlaufenden Nabe selbsttätig, weil die Hülse auf dem Gewinde nach links verschoben wird. Man kann dann das Hinterrad frei vorwärts und rückwärts drehen. Wird der Antreiber mittels der Tretkurbeln rückwärts gedreht, so bewirkt das Gewinde g eine Verschiebung der von den Fingern 0 gehemmten Hülse h so weit nach links, bis die Kupplung k, I geschlossen ist, worauf die Gewinde g die Spreizung der Hülse herbeiführen, die dann an der inneren Fläche der Nabe schleift und das Hinterrad bremst.
Die besondere Anordnung der Freilaufbremsnabe ergibt in verschiedener Hinsicht wichtige praktische Vorteile. Wegen der Anbringung der konischen Kupplungsfläche im Inneren der Hülse und des gleichzeitigen Andrückens der Hülse an die innere Fläche der Nabe wird eine sehr zuverlässige Verbindung erzielt, da verhältnismäßig große Flächen aufeinanderliegen. Dabei wirken die Kegelflächen nicht nur als Kupplung, sondern auch als Spreizvorrichtung in Verbindung mit dem Gewinde, wobei der unmittelbare Eingriff der Teile toten Gang vermeidet. Andererseits gestattet die bestimmte Ausführung der Kegelkupplung ein leichtes Lösen der gekuppelten Teile, wenn der Freilauf eingestellt werden soll. Die Hülse erfordert nur eine geringe achsiale Bewegung, um die Kupplungen zu schließen.

Claims (1)

  1. Patent-An SPRU ch:
    Freilaufnabe mit Rücktrittbremse, insbesondere für Fahrräder nach Patent 267926, dadurch gekennzeichnet, daß die nur in ihrem mittleren Teile mit dem Antreiber durch scharfes Gewinde in Eingriff stehende, spreizbare und federnde Bremshülse zum Schluß der Antriebskupplung mit einem konisch unterschnittenen Flansch (s) der Nabe in Eingriff gebracht wird, damit durch den unterschnittenen Flansch der Nabe die Spreizwirkung des Gewindes auf die Bremshülse unterstützt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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