DE2759009A1 - Verfahren und saugfoerderanlage zum beschicken einer behaelterwaage mit schuettguetern aus mehreren vorratsbehaeltern - Google Patents
Verfahren und saugfoerderanlage zum beschicken einer behaelterwaage mit schuettguetern aus mehreren vorratsbehaelternInfo
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Description
H Kl J::'-1 iM:-L" Γ-:ί 9727-IV/Hg
RCIW-r<
!/-ΐ'^Ι 30.12.1977
G O T f H Λ R Ό Z T R. 0 1
Waeschle Maschinenfabrik GmbH, Kanalstr. 55, D-7980 Ravensburg
Verfahren und Saugförderanlage zum Beschicken einer Behälterwaage mit Schüttgütern aus mehreren Vorratsbehältern
Bekanntlich lassen sich zum Herstellen von Mischungen verschiedene Schüttgutkomponenten nacheinander in einen Wiegebehälter
pneumatisch blasen oder saugen, wobei nach Erreichen des vorgegebenen Sollgewichtes an der Waage der TransportVorgang automatisch beendet wird. Ein gewisses Problem ist darin zu sehen,
daß bei einer wirtschaftlichen pneumatischen Förderung (darunter versteht man den Transport einer möglichst großen Schüttgutmenge mit einer möglichst kleinen Luftmenge) der Transportvorgang ungleichmäßig verläuft; es bilden sich nämlich Ballen
und Dünen in der Rohrleitung, die stoßweise in den Wiegebehälter gelangen. Wird nun bei Abschalten des pneumatischen Transportverganges durch die Waagensteuerung zufälligerweise gerade
noch ein Schüttgutballen in den Wiegebehälter geworfen, so findet gerade in diesem Fall eine überdosierung statt. Das auf
diese Weise zusätzlich in d»n Wiegebehälter gelangende Material gewicht kann je nach Förderrohrdurchmesser und Leistungsfähigkeit der pneumatischen Fördereinheit zwischen ca. 100 g und
einigen Kilogramm betragen. Müssen nun verschiedene Schüttgutkomponenten aus mehreren Vorratsbehältern in einem Wiegebehälter verwogen werden, so ist es naheliegend und zweckmäßig, die
einzelnen aus diesen Vorratsbehältern herausführenden Förderleitungen entweder unmittelbar hinter den Vorratsbehältern oder
auch an jedem beliebigen Ort zwischen diesen und dem Wiegebehäl
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ter zusammenzuführen, so daß in den Wiegebehälter nur eine
einzige horizontal verlaufende, flexible Förderleitung mündet, was eine unnötige Versteifung des kompletten Waagensystems
vermeidet. Dies führt jedoch zu dem zusätzlichen Problem, daß der für alle Schüttgutkomponenten gemeinsame Leitungsteil zwischen
der Zusammenführung und dem Wiegebehälter von allen Schüttgütern hintereinander durchströmt wird. Wird der Beschickungsvorgang des Wiegebehälters nach Erreichen des Sollgewichtes
einer jeden einzelnen Komponente schlagartig unterbrochen, so sinkt der gerade noch durch die Förderleitung transportierte
Schüttgutanteil nahezu schlagartig zum Boden der Förderleitung ab. Wird anschließend die zweite Schüttgutkomponente in den Wiegebehälter
transportiert, so wird während der ersten Augenblicke der Förderung das noch in dem gemeinsamen Leitungsabschnitt befindliche
Schüttgut der vorhergehenden Komponente in den Wiegebehälter eingebracht. Es leuchtet ein, daß es hierbei zu einer
erheblichen zusätzlichen Verfälschung des Verwiegeergebnisses kommen kann.
Es sind mehrere Möglichkeiten zur Behebung der vorgehend genannten
Nachteile bekannt geworden. So ist aus der DT-PS 2 03^ 983
bekannt, in jeder der getrennten Förderleitungen für die einzelnen Schüttgutkomponenten unmittelbar vor deren Zusammenführung
Absperrventile anzuordnen, die nach Erreichen des vorgegebenen Sollgewichtes am Waagenbehälter verschlossen werden. Der noch
in dem gemeinsamen Rohrleitungsabschnitt verbliebene Schüttgutanteil wird dadurch entfernt, daß ein dem Absperrventil räumlich
zugeordnetes Falschluftventil geöffnet wird, so daß Frischluft aus der Umgebung^angesaugt wird, mit deren Hilfe der gemeinsame
Rohrleitungsabschnitt gereinigt und der darin befindliche Feststoffanteil
in den Wiegebehälter gefördert wird. Zwar werden damit Vermischungen der einzelnen Schüttgutkomponenten vermieden;
das Problem des ungleichförmigen pneumatischen Transportes bei relativ hohen Schüttgutkonsentrationen mit der sich daraus ergebenden
Gefahr einer überdosierung wird damit allerdings noch nicht behoben. '
Aus der DT-PS 2 36l 279 ist es auch schon bekannt, die Waage bis
— T. w
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zum Erreichen eines Vorkontaktes auf der Waage mit einer relativ hohen Beschickungsleistung im sogenannten Grobstrom in kurzer
Zeit zu befüllen. Anschließend findet die Befüllung der Waage mit vermindertem Produktdurchsatz im sogenannten Peinstrom
statt, bis das Sollgewicht erreicht ist. Zur Umsteuerung der Waagenbeschickung vom Grob- zum Feinstrom dient ein zusätzliches
Falschluftventil in dem gemeinsamen Rohrleitungsabschnitt, das bei der Beschickung der Waage im Grobstrom geschlossen ist und
zur Beschickung im Feinstrom geöffnet wird. Auf diese Weise soll der Produktstrom kurz vor der Waage sozusagen verdünnt werden,
um eine gleichmäßigere Beschickung zu ermöglichen. Nun wird man aber eine pneumatische Beschickungsanlage so dimensionieren,
daß die zum Fördern verwendete Luftmenge gerade ausreicht, um einen sicheren pneumatischen Transport zu ermöglichen. Saugt man
aber, wie in der DT-PS 2 361 279 vorgeschlagen, an irgendeiner beliebigen Stelle der Förderleitung während des Betriebes Falschluft
an, so entzieht man dem stromaufwärts von diesem Punkt gelegenen Leitungsabschnitt einen Teil der zum Fördern benötigten
Luftmenge. In diesem Fall besteht bekanntlich die ständige Gefahr einer Rohrverstopfung, die auch nach dem Schließen des
Falschluftventils nicht mehr behoben werden kann. Dieser Nachteil läßt sich nur dann vermeiden, wenn man eine Luftmenge durch
die Förderleitung saugt, die ein Vielfaches der für den reinen Transportvorgang benötigten Menge ausmacht. Der benötigte Unterbzw,
überdruck des Gebläses steigt aber nahezu quadratisch mit der Luftmenge an.
Um diesen Nachteil zu beseitigen, sieht die DT-OS 25 M 890 vor,
die Falschluftansaugung für jede einzelne Förderleitung unmittelbar an der Produkteinspeisestelle vorzunehmen, so daß in der
Förderleitung während der Feinstrombeschickung eher eine erhöhte als eine erniedrigte Luftmenge strömt. Wie sich gezeigt hat, läßt
sich aber der Schüttstrom auf diese Weise niemals völlig auf Null verringern, was insbesondere dann notwendig ist, wenn an die
gleiche Förderleitung zwei Vorratsbehälter angeschlossen sind. Zwar könnte der gemeinsame Leitungsteil zwischen der Zusammenführung
der einzelnen Förderleitungen und dem Wiegebehälter mit der Einrichtung gemäß der DT-PS 2 031I 983 gereinigt werden, wenn man
diese Einrichtung mit der in der genannten DT-OS vorgeschlagenen
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Lösung kombiniert. Dazu wäre allerdings ein erheblicher konstruktiver
und steuerungstechnischer Aufwand nötig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der aus der DT-PS 2 361 279 bekannten Gattung und eine Saugförderanlage
der aus der DT-PS 711 363 bekannten Gattung zum Beschicken einer Behälterwaage mit Schüttgütern aus mehreren Vorratsbehältern zu
schaffen, bei dem bzw. bei der die Beschickung wahlweise im Grobstrom oder im Feinstrom ohne Verstopfungsgefahr für die Förderleitung
erfolgen kann, nach Beendigung der Produktaufgabe die gesamte Förderleitung zwischen Aufgabestelle und Wiegebehälter freigespült
wird und dieser sogenannte Nachlauf in den Verwiegevorgang einbezogen ist.
Die Lösung dieser Aufgabe ist bezüglich des Verfahrens im Kennzeichen
des Patentanspruches 1, bezüglich der Anlage in Kennzeichen des Patentanspruches 2 angegeben.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Anlage sind Gegenstand der Patentansprüche
3 bis 9.
In der Zeichnung ist eine Saugförderanlage nach der Erfindung bzw. zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung anhand
beispielsweise gewählter Ausführungsformen und Einzelheiten schematisch vereinfacht dargestellt. Es zeigt:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform der Saugförderanlage,
Fig. 2a, 2b
und 3 Ausführungsbeispiele für die Rohrzusammenführung aus dieser Anlage,
Fig. 4 eine zweite Ausführungsform der Saugförderanlage
,
Fig. 5 eine dritte Ausführungsform der Anlage,
Fig. 6 bis 9 verschiedene Ausführungsformen von Auslaufschiebern für die Vorratsbehälter.
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In Fig. 1 ist eine Behälterwaage mit einem Wiep;ebeh«11ter 1,
einer Registriervorrichtung 2, einem Auslaufventil 3, einem Staubabscheider 4 sowie einer starren Produkteinlaßöffnung 5
und einem Reingasaustrittsstutzen 6 dargestellt. Der Reingasstutzen 6 ist über einen flexiblen Rohrleitungsabschnitt 7 sowie
ein Luftabsperrventil 8 mit einem Sauggebläse 9 verbunden. Die Produkteintrittsöffnung 5 ist über eine weitere flexible Rohrverbindung
10 und eine Rohrzusammenführung 11 mit den pneumatischen Förderleitungen 12, 13, 14 verbunden, die ihrerseits
zu den Vorratsbehältern 14, 15, 16, 17 und den Luftansaugöffnungen
18, 19, 20 führen.
Die Produktauslauföffnungen der Vorratsbehälter 14 bis 17 sind mit später noch im einzelnen beschriebenen Auslaufschiebern 21
bis 24 versehen; die Luftansaugöffnungen 18 bis 20 sind mit Ansaugventilen 25 bis 27 versehen.
Die Anlage arbeitet wie folgt: Wird beispielsweise von der Waagensteuerung
eine vorgegebene Gewichtsmenge des im Vorratsbehälter 16 befindlichen Produktes angefordert, dann wird zunächst ί
bei geschlossenen Auslaufschiebern 21 bis 24 und geschlossenen Ansaugventilen 25, 27 das Luftansaugventil 26 geöffnet. Anschliejssend
öffnet der Auslaßschieber 23 bis zu einem maximal mögli- j
chen Querschnitt, so daß ein hoher Produktdurchsatz in die For- ; derleitung 13 eingespeist wird (Grobstrom). Ist das vorgegebene
Grobgewicht an der Registriervorrichtung 2 des Wiegebehälters 1 erreicht, so wird der Produktauslaßquerschnitt mit Hilfe einer ;
Einstelleinrichtung an dem Auslaufschieber 23 auf einen wesentlich kleineren Querschnitt reduziert, mit der Folge, daß die
Waage nunmehr im Feinstrom beschickt wird. Ist das endgültige : Sollgewicht erreicht, so wird der Auslaufschieber 23 vollstän- j
dig geschlossen. Durch das weiterhin geöffnete Ansaugventil 26 wird nun solange Luft in die Waage gesaugt, bis auch der letzte,!
ι in der gesamten Förderleitung bis zum Wiegebehälter befindliche i
Produktbelag entfernt ist. Die Gewichtsmenge dieses nachlaufenden Schüttgutes ist, wie gefunden wurde, praktisch konstant und
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■ ?■
für jedes einzelne Schüttgut sehr gut reproduzierbar. Das Nachlaufgewicht
kann daher mit einer geeigneten Steuerung sehr leicht mit der Registriervorrichtung 2 erfaßt und berücksichtigt
werden, so daß unabhängig von der Förderleitungslänge, also der Entfernung zwischen den verschiedenen Vorratsbehältern und dem
Wiegebehälter der Nachlauf in den Wiegevorgang derart einbezogen ist, daß ein Überfahren des Sollgewichtes vermieden wird.
Auch wenn über die gleiche Förderleitung 12 aus mehreren Vorrats behältern, z.B. den zwei Vorratsbehältern 14, 15 unterschiedliche
Schüttgutkomponenten entnehmbar sind, wird auf diese Weise die Förderleitung vollständig leergesaugt, was gerade für diesen
Fall von besonderer Bedeutung ist, weil damit ein Vermischen unterschiedlicher Schüttgutkomponenten sicher vermieden wird.
Außerdem wird aber auch durch dieses vollständige Leersaugen der Förderleitung die Gefahr von Verstopfungen bei Einleitung eines
neuen Entnahmevorganges aus dem gleichen oder einem an der gleichen Förderleitung liegenden Vorratsbehälter verhindert, die im
anderen Fall wegen des aus dem vorgehenden Fördervorgang stammenden, noch in der Fördeleitung liegenden Produktes bestünde.
Im einzelnen sind zum Leersaugen bei der Anlage der Figr 1 ausgehend
von einer Produktentnahme aus dem Vorratsbehälter lh
hierzu sämtliche unter den anderen Vorratsbehältern befindliche^ Auslaufschieber und alle Ansaugventile bis auf das Ansaugventil ;
26 geschlossen. Auf diese Weise erübrigen sich weitere Ventile j und Hilfseinrichtungen in oder nach der Rohrzusammenführung 11. '
Ein besonderer Vorteil der Anlage nach Fig. 1 ist weiterhin dar-]
in zu sehen, daß die Förderleitungen 12, 13, lH auch bereits un- :
mittelbar hinter den VorrÄtsbehältern zusammengeführt werden
können, so daß au dem Wiegebehälter 1 nur eine gemeinsame Rohrleitung notwendig ist. Wichtig ist allerdings, daß die Förderleitungen,
wie in Fig. 1 dargestellt, in einem senkrecht von oben nach unten geführten Abschnitt zusammengefaßt werden, um
Produktablagerungen in der Rohrzusammenführung 11 zu vermeiden.
Die Fig. 2a, 2b und 3 zeigen mögliche Pauformen der Rohrzusammen
führung 11.
■/f.
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In Fig. 4 ist eine ähnliche Anlage wie in Pig. I dargestellt,
mit dem Unterschied, daß die Funktion der Ansaugventile (25, 26, 27 in Fig. 1) durch Absperrorgane 28, 29, 30 übernommen wird.
Eines dieser Absperrorgane, das sich in der Leitung für die gewählte
Schüttgutkomponente befindet, ist jeweils geöffnet, während die anderen Absperrorgane geschlossen bleiben, solange der
betreffende Fördervorgang andauert.
Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform der Anlage, bei der an Stelle der Ansaugventile (25, 26, 27 in Fig. 1) eine fernbetätigbare Mehrw egeweiche 31 vorgesehen ist, die funktionsmäßig
den Absperrorganen 28, 29, 30 in Fig. 1J entspricht.
Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform eines 3-Stellungs-Auslaufschiebers
wie etwa 21 bis 24 in den Fig. 1, 4 u. 5. Der Schieber
32 ist als Rohrschieber ausgeführt, welcher über eine elastische Verbindung durch einen Preßluftzylinder 33 betätigt
wird,dessen Steuerung durch ein nicht dargestelltes handelsübliches
3M-, 3/5-, ή/1»- oder 1/5-Wege-Magnetventil erfolgt.
Die einzelnen Arbeitsstellungen I, II, III entsprechend "Grobstrom", "Feinstrom" und "Schieber zu" werden mittels am Preßluftzylinder
direkt angebrachten Zylinderschaltern 31I, 35, 36
an die Steuerung zur Weiterverarbeitung gemeldet. Das Einstellen des Schüttgutstromes erfolgt durch Verschieben des entsprechenden
Zylinderschalters Λ der z.B. mittels eines Spannbandes auf
dem Zylinderrohr festgeklemmt sein 4cann. "Die Abdichtung vom
Schüttgutraum zur Förderleitung ist, da bekannt, in ihrer konstruktiven
Ausführung der Einfachheit halber nicht dargestellt.
Die Fig. 7 zeigt einen ähnlichen Schieber, der jedoch als Plattenschieber
37 ausgebildet ist, der mittels eines federnden Druckstückes 38 gegen eine Dichtfläche 39 gedrückt wird. Die
Steuerung dieser Schiebereinheit erfolgt in gleicher Art wie Fig. 6.
Figur 8 zeigt einen pneumatisch betätigten Klappenschieber 40,
dessen Arbeitsstellungen I, II, III entsprechend "Grobstrom",
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"Feinstrom" und "Zu" durch einen Pneumatik-Zylinder 1Jl betätigt
wird. Die öffnungsweite läßt sich über ein Langloch 42 und über
eine Schubstange Ό stufenlos dem Bedarf anpassen. Die Einstellung
des Feinstromes erfolgt über einen Stellring 1I1), welcher
auch auf der Kolbenstange des Zylinders 1Jl befestigt ist. Die
Zwischenhalterung erfolgt durch einen pneumatisch betätigten Sperrklinkenmechanismus '15. Eine Signalgabe an die Steuerung ist
hier mittels handelsüblicher mechanisch betätigter Endschalter möglich.
Fig. 9 zeigt einen ebenfalls von außen betätigten, sogenannten Rohrdrehschieber 46, dessen Betätigung durch einen Pneumatik-Zylinder
^7 erfolgt, welcher durch ein 4/3-Wegeventil böbätigt
wird. Die Signalgabe an die Steuerung kann ebenfalls mittels handelsüblicher Endschalter vorgenommen werden.
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L e e r s erf e
Claims (9)
1. Verfahren zum Beschicken einer Behälterwaage im Saugstrom mit Schüttgütern aus mehreren Vorratsbehältern über mehrere
Pörderleitungen wahlweise im Grobstrom oder im Peinstrom, wobei der Schüttgutnachlauf in den Wiegevorgang einbezogen
wird, dadurch gekennzeichnet, daß zum übergang vom Grobstromdosieren
auf das Peinstromdosieren die Schüttgutaufgabe unmittelbar an der Aufgabestelle definiert gedrosselt wird und
daß zur Beendigung des Fördervorganges die Schüttgutaufgabe unterbunden und die Saugförderung noch mindestens solange
aufrecht erhalten wird, bis die gesamte Pörderleitungslänge leergesaugt ist.
2. Saugförderanlage zum Beschicken einer Behälterwaage mit Schüttgütern aus mehreren Vorratsbehältern über mehrere Pörderleitungen,
die zu einer einzigen, in den Wiegebehälter mündenden Leitung zusammengeführt sind, wobei am Auslauf
jedes Vorratsbehälters ein fernbetätigbarer Auslaufschieber mit einer Offen- und einer Schließstellung und am stromaufseitigen
Ende jeder RJrderleitung ein Ansaugventil für die Förderluft vorgesehen sind, insbesondere nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß jeder Auslaufschidber (21 bis 24)
zusätzlich in eine definierte Zwischenstellung (II) steuerbar ist, in der er den Auslaufquerschnitt des Vorratsbehälters
(14 bis 17) zur Dosierung im Feinstrom teilweise verschließt.
3. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Pörderleitungen (12, 13, 14) über eine Rohrzusammenführung
ORIGINAL INSPECTED
stromauf von dem Wiegebehälter (1) in einer einzigen Leitung zusammengeführt sind. i
4. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrzusammenführung
für jede Förderleitung (12, 13, I1O ein eigenes Absperrorgan (28, 29, 30) aufweist.
5. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrzusammenführung
als Mehrwiegeweiche (3D ausgebildet ist.
6. Anlage nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Auslaufschieber als pneumatisch betätigbarer
Rohrschieber (32) ausgebildet ist (Fig. 6).
7. Anlage nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Auslaufschieber als pneumatisch betätigbarer
Plattenschieber (37) ausgebildet ist (Fig. 7).
8. Anlage nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnetj
daß der Auslaufschieber als pneumatisch betätigbarer Klappenschieber (40) ausgebildet ist (Fig. 8).
9. Anlage nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Auslaufschieber als pneumatisch betätigbarer
Rohrdrehschieber (46) ausgebildet ist.
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