DE2758999C2 - - Google Patents
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- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60H—ARRANGEMENTS OF HEATING, COOLING, VENTILATING OR OTHER AIR-TREATING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR PASSENGER OR GOODS SPACES OF VEHICLES
- B60H1/00—Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices
- B60H1/24—Devices purely for ventilating or where the heating or cooling is irrelevant
- B60H1/247—Disposition of several air-diffusers in a vehicle for ventilation-air circulation in a vehicle cabin
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- B60H1/00—Heating, cooling or ventilating [HVAC] devices
- B60H1/00357—Air-conditioning arrangements specially adapted for particular vehicles
- B60H1/00371—Air-conditioning arrangements specially adapted for particular vehicles for vehicles carrying large numbers of passengers, e.g. buses
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- B60H1/00007—Combined heating, ventilating, or cooling devices
- B60H1/00207—Combined heating, ventilating, or cooling devices characterised by the position of the HVAC devices with respect to the passenger compartment
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- Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Omnibus, mit einem an
seiner Karosserieaußenseite vorgesehenen, brückenartig ausge
bildeten, Luftein- und -auslaßöffnungen aufweisenden Luftfüh
rungskanal für die Be- und Entlüftung des Fahrzeuginnenraumes.
Bei bekannten Omnibussen befinden sich die Lufteinlaßöffnungen
im Regelfall in der Omnibusvorderwand und vorzugsweise im
Bereich der vorderen Dachkante, während die Luftauslaßöff
nungen als kiemenartige Schlitze im Bereich der rückwärtigen
Seitenkanten der Omnibusse angeordnet sind. Bei dieser
Anordnung der Luftein- und -auslaßöffnungen liegt die Haupt
schwierigkeit darin, daß der zur Verfügung stehende Platz
eingeschränkt ist, so daß die Strömungsquerschnitte
dieser Öffnungen relativ klein gehalten werden müssen, was
den Nachteil mit sich bringt, daß bei großen Luftdurchsätzen
entsprechend hohe Strömungsgeschwindigkeiten mit entspre
chend hohem Geräuschniveau in Kauf genommen werden müssen.
Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Positionierung der
Luftein- und -auslaßöffnungen besteht darin, daß sowohl der
Frischluft- als auch der Abluftstrom mehrfach umgelenkt wer
den muß, da die Luftschächte für Be- und Entlüftung in
Omnibussen üblicherweise in Fahrzeuglängsrichtung entlang
der Innenseite des Omnibusdaches verlaufen.
Es ist eine Einrichtung mit einem brückenartigen Aufbau auf
dem Außendach eines Fahrzeuges bekannt (DE-PS 9 37 458). Bei
dieser Einrichtung sind Ansaug- und Abluftkanal übereinander
angeordnet. Dadurch ergeben sich verschiedene Nachteile; so
muß die Brücke infolge der übereinanderliegenden Kanäle sehr
hoch gebaut werden, was zunächst einmal eine Beeinträchti
gung des Erscheinungsbildes des Fahrzeuges mit sich bringt,
jedoch fallen die funktionalen Nachteile noch weitaus mehr
ins Gewicht. So wird die erwärmte Abluft über einen gewissen
Bereich, nur durch eine Blechwand getrennt, an der Frisch
luft entlanggeführt, so daß nach einiger Zeit die Frisch
luft graduell aufgeheizt in das Wageninnere geleitet und so
mit ein schlechter Wirkungsgrad erzielt wird. Weiterhin er
gibt sich im Bereich der übereinanderliegenden Kanäle eine
Einschnürung des Zuluftkanals, was eine schlechte Luftfüh
rung zur Folge hat, wobei Turbulenzen und ein Abreißen der
Luftströmung nicht auszuschließen sind. Außerdem würde die
Abluft um 90° zum Austritt umgelenkt, was wiederum mit Ver
lusten behaftet ist und seitlich an der Brücke ausführt, wo
durch keine optimale Saugwirkung erzielt wird.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen gattungsge
mäßen Omnibus zu schaffen, bei dem für Luftein- und Luftaus
laßöffnungen große Strömungsquerschnitte vorhanden sind, oh
ne daß dadurch andere Funktionen des Omnibusses, wie z. B.
Sicht- oder Raumverhältnisse nachteilig beeinträchtigt
werden.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei
einem gattungsgemäßen Omnibus der brückenartige Luftfüh
rungskanal in seinem Strömungsquerschnitt durch in Strö
mungsrichtung verlaufende Schottwände in nebeneinanderlie
gende, in Fahrtrichtung ausgerichtete Zu- und Abluftkanäle
mit entsprechenden Teilquerschnitten unterteilt ist und we
nigstens ein Zuluftkanal in Fahrtrichtung offen und in Ge
genfahrtrichtung geschlossen ist, während wenigstens ein
Abluftkanal in Fahrtrichtung geschlossen und in Gegenfahrt
richtung offen ist, und daß jeweils der Zuluftkanal mit einem
Belüftungs-, der Abluftkanal mit einem Entlüftungssystem für den
Innenraum des Busses in Verbindung steht.
Der Hauptvorteil
des erfindungsgemäß ausgebildeten Omnibusses besteht darin,
daß in dem brückenartig auf dem Dach aufgesetzten Luftfüh
rungskanal große Querschnitte für die Luftein- und -auslaßöff
nungen zur Verfügung gestellt werden und daß dort mit einfa
chen Mitteln ein relativ großer Staudruck an der Lufteinlaß- und
ein erheblicher Unterdruck für die Luftauslaßöffnung verwirk
licht werden kann. Durch die Art der Querschnittsaufteilung
des Luftführungskanals lassen sich an den Lufteinlaßöffnun
gen besonders hohe Staudrücke und an den Luftauslaßöffnungen
besonders hohe Unterdrücke erzeugen, ohne daß hierfür ein
besonderer baulicher Aufwand nötig wäre.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen,
daß der Luftführungskanal sich über die ganze Dachbreite er
streckt und die Form einer parallel zur Dachoberfläche ver
laufenden Spange aufweist. Diese Ausführung des Luftführungs
kanals ist insofern von besonderem Vorteil, als hierdurch
bei nur sehr geringer Kanalhöhe über dem Omnibusdach sich
doch ein erheblicher Strömungsquerschnitt erreichen läßt,
daß zusätzlich durch eine solche Gestaltung die Festigkeit
des Omnibusdaches nicht unerheblich erhöht wird und daß schließ
lich hierdurch ein äußeres elegantes Aussehen des Omnibusses
erreicht wird.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung beginnt der Luft
führungskanal bei gut abgerundeter Dachvorderkante in einem
Abstand (a) von der Vorderkante, der sich zur Breite (b) des
Daches wie (a/b) gleich 1/4,5 verhält. Infolge dieser
Ausführung bildet sich bei Vorwärtsfahrt eine beruhigte, am
Dach anliegende Strömung am Bus.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen werden in den Unteran
sprüchen 4 und 5 aufgezeigt.
Nachfolgend wird die
Erfindung in einem Ausführungsbeispiel anhand der
Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Om
nibus schematisch,
Fig. 2 einen Schnitt entsprechend der Linie II/II aus
Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt entsprechend der Linie III/III in
Fig. 1,
und
Fig. 4 einen Querschnitt entsprechend der Linie IV/IV
aus Fig. 1.
Die Frontwand des in Fig. 1 in Draufsicht dargestellten Om
nibusses ist mit (1) bezeichnet, die beiden Seitenwände
mit (2) und (3). Auf dem Dach (5) des Omnibusses ist ein Luftführungskanal
(4) angeordnet, der sich über die ganze Dachbreite
erstreckt und die Form einer parallel zur Dachoberfläche
verlaufenden Spange aufweist. Die lichte Höhe des
Luftführungskanales (4) über dem Dach (5) des Omnibusses be
trägt etwa zwischen 1/10 und einem 1/20 der Dachbreite.
Der Luftführungskanal 4 kann teilweise sowohl auf seiner in
Fahrtrichtung als auch auf seiner in Gegenfahrtrichtung
gelegenen Seite offen sein. Der Strömungsquerschnitt
des Luftführungskanals (4) ist durch in Strömungsrichtung
verlaufende Schottwände (61-66) in Teilquerschnitte
unterteilt. Dabei begrenzen die Schottwände (61, 62
und 65, 66) Teilquerschnitte des Luftführungskanals (4), die
in Fahrtrichtung offen und in Gegenfahrtrichtung geschlossen
sind, so daß Lufthutzen entstehen, die vom Fahrtwind der in
Richtung der in Fig. 1 vor der Vorderwand (1) eingezeichne
ten Pfeile einströmt, beaufschlagt sind. In diese, vor den
Schottwänden (61, 62 und 65, 66) gebildeten Lufthutzen mün
den die Lufteinlaßöffnungen eines Belüftungs-Leitungssystems
in den Fahrzeuginnenraum. Dieses Belüftungs-Leitungssystem
besteht im wesentlichen aus einem Zuluftkanal (7), der im
Bereich der Omnibusseitenwand (3) im Innenraum des Omnibus
ses entlang dem Dach in Fahrzeuglängsrichtung verläuft und
einen Zuluftkanal (8), der im Bereich der anderen Omnibus
seitenwand (2) paralel zum Zuluftkanal (7) verläuft. Die
beiden Schottwände (63 und 64) begrenzen einen Teilquer
schnitt des Luftführungskanals (4), der in Fahrtrichtung ge
schlossen und in Gegenfahrtrichtung offen ist. Die durch
diese Schottwände (63, 64) nach hinten offene Lufthutze
steht mit den Abluftkanälen (9, 10) des Omnibusinnenraumes
in Verbindung, die parallel zu den Zuluftkanälen (7, 8) an
der Dachinnenseite entlanglaufen. Um zu verhindern, daß in
die Luftein- und -auslaßöffnungen Wasser eindringt, ist ein
Wasserabweiser (11) angeordnet, der sich nahezu in dem ge
samten freien Querschnitt des Luftführungskanals (4) er
streckt und im Regelfall die Form eines Lochbleches
aufweist. In die von den Schottwänden (61, 62 und 65, 66)
begrenzten Teilquerschnitte des Luftführungskanals (4) sind
Gebläse (41, 42) eingesetzt, um die in die Zuluftkanäle (7
und 8) geförderte Frischluftmenge noch erhöhen zu können. In
gleicher Weise ist zwischen die Schottwände (63, 64) ein
Abluftgebläse (43) eingesetzt. Die an der Hinterkante des Luft
führungskanals (4) ausströmende verbrauchte Luft ist durch
schwarze Strömungspfeile in Fig. 1 und Fig. 3 gekennzeich
net. Um die Gebläse (41 bis 43) nur mit geringer Leistung
ausstatten zu müssen, bzw. ganz auf sie verzichten zu kön
nen, soll die Vorderkante (44) des Luftführungskanals (4) in
einem solchen Abstand von der Vorderkante des Omnibusses
(Frontwand 1) angeordnet sein, in dem sich bei Vorwärtsfahrt
eine beruhigte, am Dach anliegende Strömung, ausbildet. Im
gezeigten Ausführungsbeispiel beträgt dieser Abstand (a) etwa
den 4,5ten Teil der Gesamtbreite (b) des Daches. Zusätzlich
zu den Gebläsen (41 und 42) kann im Bereich des Luftfüh
rungskanals (4) für die Zuluftkanäle (7, 8) jeweils ein Kli
magerät vorgesehen sein.
Claims (5)
1. Omnibus mit einem an seiner Karosserieaußenseite vorgese
henen, brückenartig ausgebildeten, Luftein- und -auslaß
öffnungen aufweisenden Luftführungskanal für die Be- und
Entlüftung des Fahrzeuginnenraumes, dadurch gekennzeich
net, daß der brückenartige Luftführungskanal (4) in sei
nem Strömungsquerschnitt durch in Strömungsrichtung ver
laufende Schottwände (61-66) in nebeneinanderliegende,
in Fahrtrichtung ausgerichtete Zu- (7, 8) und Abluftkanäle
(9, 10) mit entsprechenden Teilquerschnitten unterteilt
ist und wenigstens in Zuluftkanal (7, 8) in Fahrtrich
tung offen und in Gegenfahrtrichtung geschlossen ist,
während wenigstens ein Abluftkanal (9, 10) in Fahrtrich
tung geschlossen und in Gegenfahrtrichtung offen ist, und
daß jeweils der Zuluftkanal (7, 8) mit einem Belüftungs-, der Abluftkanal
(9, 10) mit einem Entlüftungssystem für den Innenraum des
Busses in Verbindung steht.
2. Omnibus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Luftführungskanal (4) sich über die ganze Dachbreite (b)
erstreckt und die Form einer parallel zur Dachoberfläche
verlaufenden Spange aufweist.
3. Omnibus nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei gut abgerundeter
Dachvorderkante der Luftführungskanal (4) in einem Abstand (a)
von der Dachvorderkante beginnt, der sich zur Breite (b)
des Dachs verhält wie a/b = 1/4,5.
4. Omnibus nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuluftkanäle aus
zwei jeweils im Bereich der Omnibusseitenwand entlang der
Dachunterseite in Fahrzeuglängsrichtung verlaufenden
Luftschächten (7, 8) bestehen, während die Abluftkanäle
aus zwei entsprechenden Luftschächten (9, 10) jeweils im
Bereich der Fahrzeugmitte bestehen.
5. Omnibus nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für Zu- und Abluft
kanäle (7, 8, 9, 10) im Bereich des aufgesetzten Luftfüh
rungskanals (4) Gebläse (41, 42, 43) und/oder Klimageräte
angeordnet ist.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19772758999 DE2758999A1 (de) | 1977-12-30 | 1977-12-30 | Omnibus mit an seiner karosserieaussenseite vorgesehenen luftein- und -auslassoeffnungen |
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Publications (2)
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- 1978-12-28 FR FR7836775A patent/FR2413249A1/fr active Granted
- 1978-12-28 AT AT0933878A patent/AT373212B/de not_active IP Right Cessation
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| ATA933878A (de) | 1983-05-15 |
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