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DE2758843A1 - Hochbelastbares verbundbauelement mit vorgespannten armierungen - Google Patents

Hochbelastbares verbundbauelement mit vorgespannten armierungen

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Publication number
DE2758843A1
DE2758843A1 DE19772758843 DE2758843A DE2758843A1 DE 2758843 A1 DE2758843 A1 DE 2758843A1 DE 19772758843 DE19772758843 DE 19772758843 DE 2758843 A DE2758843 A DE 2758843A DE 2758843 A1 DE2758843 A1 DE 2758843A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
reinforcements
shells
plastic
composite
parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19772758843
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Alfred Dr Becker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE2758843A1 publication Critical patent/DE2758843A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/12Mounting of reinforcing inserts; Prestressing
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/30Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure
    • E04C2/34Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by the shape or structure composed of two or more spaced sheet-like parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

  • Hochbelastbares Verbundbauelement mit vorgespannten
  • Armierungen (Zusatz zu P 25 52 586.4) Die Erfindung betrifft ein hochbelastbares Verbundbauelement mit vorgespannten Armierungen.
  • Ein solches Verbundbauelement ist Gegenstand der deutschen Patentanmeldung P 25 52 586.4. Dort ist vorgesehen, die Armierungen in bereits verspanntem Zustand in Platten oder Schalen aus Beton einzugießen. Zusätzlich sind quer verlaufende Ankerschrauben vorgesehen, um Querdruck auf die Außenflächen der Schalen auszuüben und ggf. im Innern angeordnete Zwischenwände zu verformen bzw. zu anderen tragenden Teilelementen in Distanz zu halten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Belastbarkeit solcher Verbundbauelemente noch spürbar zu erhöhen und insbesondere Maßnahmen anzugeben, um die unter Belastung zu erwartenden Verformungen sicher beherrschen zu können.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Verbundbauelement der genannten Art dadurch gelöst, daß es einen Stahl- Kunststoff- Verbund und Schraubenanordnungen für die Armierungsverspannungen aufweist.
  • Durch diese Maßnahmen können aufgrund der Elastizität und der Zugfestigkeit der Kunststoff-Komponenten des Verbundes auch nach dem Guß des Bauelementes noch Armierungs-Vorspannungszustände eingestellt werden, die dem konkreten Anwendungsfall, also dem konkret zu erwartenden Belastungsfall optimal angepaßt sind.
  • Insbesondere dann, wenn die Hülle nicht aus Beton, sondern aus in gewissem Maße biegsamem und zugbeanspruchbarem Material, also insbesondere aus Kunststoff oder aus Compound-Kunststoff, besteht, lassen die erfindungsgemäßen Verbundbauelemente auch nach dem Guß noch weitgehende Formveränderungen zu; erst danach wird die endgültige Vorspannung auf die eingegossenen Armierungen aufgebracht, was optimale Stabilitätsverhältnisse erbringt.
  • Die Schraubenanordnungen können unmittelbar auf die eingegossenen Armierungen in Form von Metallstangen, Drahtseilen oder Kunststoffsträngen bzw.- Platten einwirken, oder aber über eine Hebelanordnung. Letztere Weiterbildung der erfindungsgemäßen Lösung beinhaltet insbesondere den Vorteil, durch wenige Stellglieder (Schraubenanordnungen) im gesamten Bauelement unterschiedlich verteilte aber konstruktiv aufeinander abgestimmte Vorspannungszustände der Armierungen hervorrufen zu können. Dadurch kann beispielsweise berücksichtigt werden, daß bei fest eingespannten, in größeren Abständen abgestützten Tragbalken im Beanspruchungs-Momentenverlauf normalerweise Sprungstellen auftreten würden, die an diesen definierten Orten durch entsprechende Beeinflussung der eingegossenen, vorgespannten Armierungen kompensiert werden können. Im Falle von Beton-Bauteilen werden dadurch unzulässige Zugspannungen, die andernfalls regional auftreten könnten, sicher vermieden. Bei Verbundbauelementen mit Kunststoff-Schalen sind dadurch insbesondere lokale Elastizitätsbeeinflussungen möglich, also etwa Dauerbeanspruchungs-Zerstörungen vermeidbar.
  • Als Hebelanordnungen zur örtlich unterschiedlichen Beanspruchung der eingegossenen Armierungen eignen sich besonders vorteilhaft Scherenglieder-Spreizanordnungen, die sich über die Dimensionen der Verbundbauelement-Bauteile erstrecken. Denn diese können durch eine einzige Ankerschraube - jedenfalls durch wenige Ankerschrauben - betätigt werden, um je nach den Hebel-Verhältnissen an den einzelnen Scherenspreizen an deren Angriffspunkten unterschiedliche Druck- oder Streckbeanspruchungen auf die Armierungen zu übertragen.
  • Solche Verbundbauelemente nach der Erfindung können, zumal wenn es sich um Hohlkammer-Bauelemente handelt, zweckmäßig mit thermischen Isoliermaßnahmen ausgestattet sein. Wenn es sich hierbei um Reflektor- und Antikonvektions-Folien in den Hohlräumen handelt, dann erstrecken diese sich zweckmäßigerweise in Richtung der Spann-Beananspruchungen, um durch bloße Beeinflussung des Schwingungsverhaltens dieser Wärmedämm-Materialien die in der deutschen Patentanmeldung P 25 52 586.4 im einzelnen beschriebenen zusätzlichen Schalldämmeigenschaften über breiteste Resonanzbereiche zu erzielen.
  • Die hochbelastbaren Verbundbauelemente nach der vorliegenden Erfindung sind außer im Gebäudebau insbesondere auch vorteilhaft im Brücken- und Tunnelbau einsetzbar, aber auch im Fahrzeugbau.
  • Letzteres gilt insbesondere dann, wenn die Seitenwandungen, also die Schalen oder Platten des Verbundbauelementes aus Kunststoff gegossen werden, weil sich dadurch besonders leichte aber dennoch hochbiegebeanspruchbare Konstruktionen ergeben, unter Berücksichtigung der schon erwähnten Möglichkeiten, lokale Beeinflussungen der Elastizitätseigenschaften von Kunststoff- oder Compound-Materialien erzielen zu können. Die Einbettung von Stahl-Armierungen in geeignete Kunststoffe weist dabei den besonderen Vorteil auf, keine zusätzlichen Maßnahmen zur Verhinderung von Korrosionserscheinungen treffen zu müssen.
  • Insbesondere dann, wenn es sich bei den Verbundmaterialien um Sandwich-Kunststoffkonstruktionen handelt, ist es zweckmäßig, die Anordnung und Verspannung der Armierungen derart zu wählen, daß die Schub- bzw. Schälbeanspruchungen in den Fügeebenen unter Belastung des Verbundbauelementes minimal werden, diese Sandwich-Konstruktion also eine über die normalen mechanischen Eigenschaften hinaus gesteigerte Haltbarkeit aufweist.
  • Während bei vorgespannten Betonarmierungen lediglich solche Krafteinleitungen in Betracht kommen, die eine Druckbeanspruchung des Beton bewirken, ergeben sich bei Stahl-Kunststoff-Verbundmaterialien zusätzliche Belastungsmöglichkeiten bzw. Beeinflussungsmöglichkeiten dadurch, daß Kunststoff im Gegensatz zum Beton auch eine hohe Dehnbeanspruchbarkeit aufweist.
  • Für die Einbettung der vorgespannten und nachträglich/zusätzlich verspannbaren Armierungen bei Stahl-Kunststoff-Verbundbauelementen lassen sich grundsätzlich die Techniken und Vorrichtungen verwenden, die sich bei der Ausführung von Spannbetonkonstruktionen bereits bewährt haben.
  • Dazu gehört die wahlweise Verwendung von Haftverankerung oder Endverankerung für die Armierungs-Einlagen (insbesondere in Hinblick auf die Möglichkeiten der Verspannung während des Erstarrens oder nach dem Erstarren des Kunststoffes)bzw. einer Spann-Kombination mit nachträglicher weiterer Verspannung schon vorgespannt eingegossener Armierungen. Die elastischen Armierungs-Verspannungen wirken zweckmäßigerweise den späteren, örtlich zu erwartenden Belastungen entgegen.
  • Insbesondere für die nachträgliche Verspannung ist die Anwendung von Spann-Spindeln deshalb sehr vorteilhaft, weil durch die Dimensionierung der Spindel-Gänge die Charakteristiken des Lastangriffes der Vorspannung definiert vorgegeben werden können. Hinzu kommt, daß solche Spannspindeln nicht nur eine zusätzliche tragende Funktion ausüben können, sondern darüber hinaus auch zur gegenseitigen Verankerung von einzelnen, miteinander zusammenwirkenden Verbundbauelementen dienen können.
  • Die erfindungsgemäßen Stahl-Kunststoff-Verbundbauelemente sind besonders zweckmäßig für nicht-ebene Verbundbauelemente, da, wie schon erwähnt, die nachträgliche Einbringung der Vor spannung auf die eingegossenen Armierungen bei Kunststoff-Schalen deren dreidimensionale Verformung vor der endgültigen Definition der Spannzustände erlaubt.
  • Das gilt sowohl für peripher umlaufende Ringanker wie auch für parallel zu Mantellinien sich erstreckende Armierungen.
  • ;vanddicken-Abstufungen werden zweckmäßigerweise zur Innenseite der Verbundbauelemente hin verlegt.
  • Falls Schraubenanordnungen kleinen Querschnittes für die nachträgliche Beeinflussung der Vorspannungszustände der eingegossenen Armierungen vorgesehen sind, die zugleich eine Druckbeanspruchung bei Belastung des Verbundbauelementes aufnehmen sollen, ist es zweckmäßig, zusätzlich zu den Armierungen oder als Teile der Armierungen Stützringe in die Verbundbauelement-Schalen einzugießen, die ein Ausknicken der Schraubenanordnungen verhindern. Ein Ausknicken großflächiger ebener Wandschalen kann dabei in an sich bekannter Weise durch einen Unterdruck im Innern des hermetisch verschlossenen Verbundbauelementes oder durch quer durch dieses hindurch verlaufende Ankerschrauben unterbunden werden.
  • Als auf Zugspannung beanspruchte Armierungen eignen sich insbesondere auch hochdehnfeste Compound-Kunststoffe, etwa Seilbündel aus glasfaserverstärkten Kunststoffen. Die gleichen Techniken, die für das Einbetten von Matrizenmaterialien in die Kunststoffe bekannt sind, können bei solchen Armierungen im Zuge des Einbettens in die umgossene Schale Anwendung finden.
  • Die schon erwähnten vorteilhaften Maßnahmen, nach der Erfindung Schäl- und Scherkräfte an Fügeflächen von flächenhaften Verbund-Konstruktionen zu beeinflussen, sind insbesondere auch dann vorteilhaft anwendbar, wenn solche Schichten-Aufbauten aus Materialien unterschiedlicher Beanspruchbarkeit bestehen. Auf diese Weise lassen sich Verbundbauelemente mit Außenschalen erstellen, die einerseits eine gewisse Elastizität gegen örtliche Schockbeanspruchung aufweisen, andererseits jedoch sich nach Art einer trägen Masse nahezu starr verhalten.
  • Solche Verbundbauelemente weisen beispielsweise eine schußfeste Charakteristik auf, ohne eine große Masse und damit ein großes Gewicht aufweisen zu müssen.
  • Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus nachstehender Beschreibung von in der Zeichnung dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispielen, die im allgemeinen auf Beton als Ummantelungsmaterial abgestellt sind, die ihre besonderen Vorteile aber häufig erst bei Kunststoff-Ummantelungen zur Geltung bringen.
  • Es zeigt: Fig. 1 einen Querschnitt eines oberen Ende eines Verbundbauelementes mit einem plattenförmigen, armierten, einstückigen Beton-Hohlkörper für die Bildung einer Gebäudewand, Fig. la eine Variante des in der Fig. 1 dargestellten Bauelementes, Fig. ib eine Variante des in der Fig. 1 dargestellten Bauelementes, Fig. 2 einen Querschnitt durch ein Bauelement mit Schalen, in deren Ecken abgewinkelte Spannelemente eingegossen sind, deren Schenkel je annähernd parallel zu einem Schalenabschnitt verlaufen, Fig. 3 eine: Querschnitt eines BauelemenKs mit zwei zueinander parallelen Platten, die bei ihren Rändern durch separate Stege miteinander verbunden sind, Fig. 3a ein Bauelement mit zwei parallelen Platten, zwischen denen mindestens eine zum Spannen dienende Gewindespindel angeordnet ist, und Fig. 4 einen Querschnitt durch ein Bauelement, das als innerer oder äußerer Teil eines Verbundbauelementes für die Bildung einer Gebäudewand dienen kann.
  • Hinsichtlich der konstruktiven Einzelheiten, die in Fig. 1 dargestellt sind, wird voll-inhalTich auf die Beschreibung zur Fig. 1 in der eingangs erwähnten Patentanmeldung P 25 52 586.4 Bezug genommen. Ergänzend ist insbesondere festzustellen, daß als Umgießungsmaterial im Rahmen der vorliegenden Erfindung bevorzugt Kunststoff gewählt ist.
  • Die konkave Biegung der Armierungen, die beispielsweise in Fig. 1 dargestellt sind, kann eine Vorspannung aufweisen, die schon während des Gießens der äußeren Seitenflächen und bis zur Erstarrung des Geißmaterials durch beispielsweise quer dazu verlaufende Gewinde-Stäbe in vorgespannter Form gesichert ist. Nach dem Erhärten des Gießmaterials können diese die Spannung der Armierung zunächst aufrechterhaltenden Mittel, z. B.
  • Querstäbe, entfernt werden, so daß dann die Spannung auf das gehärtete Gießmaterial der Seitenflächen einwirkt und diese ebenfalls in eine konkave Spannung versetzt.
  • Zweckmäßiger ist es jedoch, diese Hilfsmittel zur Erzeugung nachträglich geänderter Spännungszustände heranzuziehen, was insbesondere dann ohne weiteres möglich ist, wenn es sich bei den Armierungen nicht um gebogene Eisen handelt, sondern um flexible Stränge auf Kunststoffbasis oder Kunststoff-Compound-Basis. Eine Last, die eine Ausbeulung der Seitenflächen ohne solche Armierungen bewirken würde, wird durch diese Vorspannungs-Zustände der Armierungen infolge der konkav gegeneinander gerichteten Ausbildung wirksam abgefangen, um diese unerwünschte Erscheinung zu verhindern.
  • Die dargestellte Formgebung der Armierungen stellt nur ein bevorzugtes Beispiel dar, da je nach dem konkret zu erwartenden Belastungsfall auch andere Formgebungen zweckmäßiger sein können. Beispielsweise wäre die Verwendung von zick-zack-förmig oder wellenförmig verlaufenden Armierungen oder von spiralfeder-ähnlichen Armierungen, z. B. von Druckfedern oder dergleichen, möglich. Derartige Armierungen können allein oder zusätzlich zu den konkav gebogen verlaufenden Armierungen vorhanden sein. Die wellenförmigen, zick-zack-förmigen, trapezförmigen oder ähnlich ausgebildeten Armierungen können eine lotrecht nach oben gerichtete Vor spannung besitzen, so daß nach dem Erhärten des Gießmaterials und ggf. nach der Beseitigung der die Vorspannung bewirkenden Hilfsmittel diese vorgespannten Armierungen die Seitenflächen nach oben spannen, so daß diese Spannung eine konvexe Ausbiegung anstrebt, d. h., einem Ausbeulen der Seitenflächen nach außen unter Belastung in Richtung der Ebene solcher Wandflächen entgegenwirkt. In besonderen Belastungsfällen sind zweckmäßigerweise zusätzliche Einrichtungen vorgesehen, die eine konkave Vorspannung der Seitenflächen mit Wölbung nach innen hin bewirken.
  • Weitere Armierungen sind zweckmäßig in Querteilen des äußeren Wandelementes, die die Seitenflächen verbinden, vorgesehen, z. B.
  • in dem Deckenteil eines Wandelementes, und dort gegenüber der Horizontalen nach oben vorgespannt. Diese weiteren Armierungen können mit den lotrechten und horizontal vorgespannten Armierungen der Seitenflächen in direkter oder indirekter Verbindung stehen. Auf diese Weise ist ohne weiteres ein umlaufender Gesamt-Armierungsrahmen aus derartigen, unter nachträglich beeinflußbarer Vorspannung stehenden Elementen als Einheit gebildet, die an den Seitenflächen eine konkav nach innen und nach oben gerichtete Vorspannung aufweist, während die die Seitenflächen verbindenden Querteile eine konvexe Spannung nach oben oder eine Zugspannung nach innen oder auch nach außen aufweisen.
  • Die jeweilige Formgebung und Richtung der Vorspannung der Armierungen, wie auchandererTeile, z. B. aus Beton oder sonstiger Vergußmasse, insbesondere Kunststoff, sind unter jeweiliger Anpassung an die zu erwartenden Belastungsgegebenheiten so zu wählen, daß allein oder in Kombination mit anderen Armierungen und Wandteilen oder sonstigen Stütz-Maßnahmen, etwa belastbaren Spannschrauben, die maximale Biegefähigkeit oder Tragfähigkeit unter Vermeidung von örtlichen Belastungsspitzen erzielt wird.
  • Die zweiteilige Querschraube 11, 12 mit den Flanschen 14a, 14b in Verbindung mit den im inneren Wandelement 10 zwischengeordneten Hülsen 14d bewirkt, daß ein Druck von außen auf eine Seitenfläche des äußeren Wandelementes 15 übertragen wird, der auf die Innenfläche der gegenüberliegenden Seitenfläche des äußeren Wandelementes wirkt. Dort wird dieser Druck durch die in entgegengesetzter Richtung, nämlich z. B.
  • konkav vorgespannten, Armierungen aufgenommen, und es wird ein Gegendruck mit einer erhöhten Biegefestigkeit des gesamten Bauelementes bewirkt. Damit ist nach beiden Seiten hin die Tragfähgkeit gegen ein Ausbeulen oder ein Einknicken der äußeren Wandschalen des Verbund-Wandbauelementes weiser gesteigert.
  • Falls, wie in Fig. 1 dargestellt, Armierungen 15k vorhanden sind, weisen diese zweckmäßigerweise Öffnungen auf, in die Schrauben für die nachträgliche Beeinflussung der Vorspannung eingreifen können.
  • Falls jedoch Spannschrauben durch solche Öffnungen hindruchgreifen sollen, dann sind vorzugswise zweiteilige Hülsen 14d vorgesehen, deren einander zugewandte Enden auf den Armierungen 15k auf liegen, so daß eine Kraftübertragung zwischen den Teilhülsen und den Armierungen erfolgt.
  • Die Ankerschrauben 11, 12 und die mit ihnen verbundenen metallischen oder sonstigen Teile der Armierungen sind zweckmäßigerweise wärme- und schalldämmend in das Wandelement eingeschlossen.
  • Die Armierungen der horizontal verlaufenden Querteile der äußeren Bauschale sind, wie die Fig. 1 zeigt, nach oben gewölbt vorgesehen, um die Lasten damit tragend aufnehmen zu können und diese Lafitdrtcke bzw.
  • Spannungen auf die lotrechten Bauschalenteile zu übertragen.
  • Wie die Fig. 1 zeigt, sind diese nach aussen oben gewölbten Armierungen der Querteile auf jeder Seite doppelt abgestützt, und zwar nach aussen hin durch eine senkrecht dazu verlaufende Armierung 151" und nach innen zu durch die Armierung 15 k". Bei einem Druck auf die konvexe Wölbung dieser Querarmierung 15 1 erhält die senkrecht dazu verlaufende Armierung 15 1" nach oben eine Spannung; hingegen erfolgt ein Druck auf die Armierung 15 k" nach unten. Auch das ist für die Tragfähigkeit der Betonschalen beachtlich.
  • Wie die Fig. 1 a zeigt, ist die obere Querarmierung seitlich zu den lotrechten Betonschalen hin in der gleichen Weise wie nach der Fig. 1 ausgeführt.
  • Hingegen ist die obere Wölbung etwa in der Mitte durch eine senkrecht zu ihr verlaufende Armierung 15 1"' konkav eingebogen und damit erhöht konvex gespannt. Ein Druck, der auf die horizontale Querdecke ausgeübt wird, muss somit die konvex nach aussen gerichtete hohe Vorspannung der Armierung 15 1 zunächst überwinden, ehe er die Betondecke nach unten einzuwölben vermag.
  • Es kann auch so verfahren werden, dass derartige konvexe (oder auch konkave) Armierungen mit den jeweils gewünschten Vorspannungen (konvex oder konkav) in Platten aus Beton oder einem anderen Material mit zweckmässiger Vorspannung gemeinsam mit den vorbeschriebenen, ihre Vorspannung in bestimmte Lage fixierenden Spannmitteln (z.B. 151" und 15 1"'), vorgesehen sind.
  • Die Fig. 1 a zeigt ebenso wie die ältere AufSlhrung der Fig. 1 nur ein Ausfllhrungsbeiopiel von vielen anderen Möglichkeiten. Es ist für den Fachmann ohne weiteres möglich, je nach den Einzelanforderungen, solche vorgespann ten, etwa lotrechten und/oder etwa horizontalen Armierungen gemeinsam mit anderen zusätzlichen Armierungen und Vor pammitteln so optimal vorzunehmen, dass durch die erhöhte BiegefestIgkeit des Bauelementes je nach dem, wie der von den Bauschalen umschlossene Hohlraum gestaltet ist, bzw. mit Einlagen ausgestattet ist, ein Maximum an Tragfähigkeit erzielt wird.
  • Dazu dient auch die vorbeschriebene konvexe Vorspannung. Sie ermöglicht es, den Bauschalen eine solche Biegefestigkeit zu erteilen, dass, wenn der von den Bauschalen umschlossene Hohlraum evakuiert ist (Vakuum), dennoch der atmosphärische Druck von 10 t/qm die Bauschalen nicht konkav nach innen in den Hohlraum einzuknicken vermag. Dies, obwohl in diesem keinerlei Querabstiitzungsmittel sind. Der gesamte atmosphärische Druck wird ohne Deformation der äusseren Bau schalen von diesen durch entsprechende innere Gegenspannungen durch die in diesen Platten oder in der Gesamt-Gusschale enthaltenen konvex nach aussen vorgespannten Armierungen aufgenommen.
  • Dies kann auch durch Kombination einzelner, entsprechend armierter Platten, z. B. aus Beton oder anderen Baustoffen, erfolgen.
  • Die Fig. 1 b zeigt ein umgossenes äusseres Bauelement mit einem Hohlraum, der ganz oder teilweise evakuiert ist. Das äussere Bauelement zeigt eine geschlossen umlaufende Armierung 15 mit konkaven Einbiegungen, die nach allen Seiten konvex vorgespannt ist. Durch senkrecht zu ihr verlaufende Gegenarmierungen 15 k''' ist sie in dieser vorgespannten Lage gehalten und umgossen.
  • Auch diese Ausführung ist ein Beispiel dafür, dass dem atmosphärischen Druck eine so hohe entgegengerichtete konvexe Vorspannung (erhöht durch die konkaven Einbiegungen, die bei zunächst konvexer, nach aussen geformter Armierung bestehende vorspannung zusätzlich bewirkt werden) entgegengesetzt sein kann, dass ohne Querabsützung im Hohlraum die Schalen nicht einknicken.
  • Soll das äussere Element aus Platten hergestellt werden, so können die Armierungen in der Weise vorgesehen sein, dass sie an den Stellen, wo sie bei einem einheitlichen Guss fortlaufend sich befinden, unterbrochen sind und ein Plattenteil mit Aufnahme-Rohren versehen ist, in die entsprechend vorspringende Armierungsteile der anderen Platte, z, B. der horizontalen Querplatte sich einsetzen und über dieses Zwischenrohr die Verbindung herstellen zu dem lotrechten konvex gespannten Armierungsteil.
  • Dies in einer Weise, dass durch das Zwischenrohr die Armierungen so miteinander verbunden sind, als wären sie eine einheitliche, fortlaufende Armierung. Wie bereits erwähnt, können ungleichen Formen, mit entsprechenden Mitteln, auch horisontale Armierungen vorgesehen sein, die ebenfalls mit solchen Zwischenrohren, z, B, mit seitlichen Platten, aus denen die Armierungen entsprechend heraustreten durch Ineinanderstecken verbunden werden können.
  • Selbstverständlich können solche Platten durch entsprechende Randverformungen, z. B. u-förmig, gegenseitig, z. B. nach innen und aussen sich überlappen (umklammern) und dadurch ihre Lage sichern. Auch andere Mittel, durch welche mechanische Verbindungen der aneinanderstossenden Randteile sich ergeben, können nach Zweckerfordernis vorgesehen sein. Ebenso können durch chemische Bindemittel oder dergl. die Platten unmittelbar von ihrem Zusammenfügen eingestrichen sein und dann durch Zusammenpressen eine einheitliche, flächige Verbindung herbeiführen.
  • Obige Darlegungen gelten sinngemäß für konkave Vorspannung.
  • Die Biegeformen der hochelastischen und spannfähigen Armierungen können unabhängig von ihrer Soannungsrichtung nach Zweckmässigkeit z.B. in den Platten und Schalen geradlinig durch entsprechende Anordnung der Spannvorrichtungen (z. B. Gegenarmierung) gehalten sein. Die Enden der Armierungen können durch geeignete Schlaufenbildung nach der jeweils zweckmässigsten Richtung optimale Wirkungen auf die Streckung bzw. Spannung der Platten und auf benachbarte Armierungen ausüben.
  • Zum Spamnen der Armierungen eignen sich insbesondere auch horizontale und/oder lotrechte Leisten und dergl. Verbindungsmittel, die z.B. zwischen je zwei Schrauben 11, 12 (an diesen befestigt) dazu angeordnet sind.
  • Die vorstehend nicht erwähnten zeile der in den Fig. 1 a und 1 b dargestellten Bauelemente können gleich ausgebildet sein wie bei dem in der Fig. 1 dargestell ten Ausführungsbeispielen und haben dementsprechend die gleichen Bezugs zeichen.
  • Fig. 2 zeigt eine besondere Ausbildung von Eckarmierungen 101.
  • Wie die Abstütz- bzw. Spannelemente 102 (Vorspannmittel) erkennen lassen, ist die Vorspannung der lotrecht verlaufenden Eckteile 101 a konkav nach innen gerichtet, hingegen kann die Vorspannung der horizontalen Eckteile 101 b, obwohl eine Abwinklung der gleichen Armierrung 101, konvex nach aussen gerichtet sein. Die konkav nach innen zu spannenden lotrechten Eckteile lol a werden durch die Vorspannelemente 102 und 103 im vorgespannten Zustand gehalten. Diese Vorspannelemente können sich nach innen hin gegen zu ihnen angeordneten Druckblechen 102 a oder den inneren Schalen des Bauelementes abstützen.
  • Die konvex nach aussen vorgespannten horizontalen Schenkel 101 b werden durch die Spannelemente 104, 105 und 106 in gespannter Lage gehalten. Andere Armierungen können, wie z. B. in den Fig. 1 a und 1 b vorbeschrieben, nach Zweckmässigkeit vorgesehen sein. Aus Sicherheitsgründen können beispielsweise bei konvex nach aussen ge richteter Spannung der Bauschalen Schrauben 120 vorgesehen sein.
  • Der von den Aussenschalen 100 umschlossene Raum kann in mehrere Hohlräume, z, B, wie dargestellt in 3 Hohlräume H1, H2, H3 unterteilt sein, wobei im Beispiel der mittlere Hohlraum mit sich kreuzenden, reflektierenden Wellblechen 107, 108 und mit zwischengeordneten reflektierenden Blechen 109 und die beiden zugeordneten Hohräume H1 und H2 mit Gefachböden 110, die in gewissen Abständen zueinander angeordnet sind, abgestützt sein, Diese Gefachböden haben um ihre Randteile umlaufend hochelastische Gummidichtungen 110 a und sind an den Wandteilen 111, 112 einschiebbar oder einsteckbar in Schienen oder dergl.
  • befestigt (nicht gezeichnet). Der mittlere Hohlraum H2 kann, wie zu den Fig. 1 a und 1 b beschrieben, ohne Querstützmittel sein, auch dann, wenn ein Unterdruck oder Vakuum besteht. Dazu können die Hohlräume H1 und H3 allseitig luft- und dampfdicht, z. B. durch Kunststoff- oder Metallfolien, vollseitig ausgekleidet sein. Die mittleren inneren Bauschalen 112a, 112 b sind durch rechtwinklige Flanschen gegeneinander verschiebbar, wozu entsprechende elastische Dichtungen 112 c vorgesehen sind. Zur zusfltzlichen Sicherung des luft- und dampfdichten Abschlusses und zur Verstärkung der horizontalen Flansche können Winkel 113 a, 113 b mit entsprechenden Dichtungen 113c zugeordnet sein. Die Winkel 113 a, 113 b können an den unteren lotrechten Randteilen der inneren Bauschalen 112 a, 112 b fest, z.B. durch Schweissen, angeordnet sein.
  • Der von den äußeren Bauschalen loo luft- und dampfdicht umschlossene Gesamthohlraum trägt an seiner Innenfläche z. B. Kunststoff- oder Metallfolien 100 a sowie eine elastische isolierende Schicht 100 b, z.B. aus Kunststoffschaum, und daran anschliessend eine weitere dampfdichte Folie, z. B. aus Kunststoff oder Metall, 100 c. Alsdann folgt zum Innern hin die Anordnung der beiden Bauschalen 111 a, 111 b, deren innere und äussere Flächen vorzugsweise mit dampfdichten Folien, die zugleich reflektierend sein können, z. B. Metallfolien, beschichtet sind. Zu den genannten Bauschalen 112 a, 112 b sind im unteren Teil Dichtungen 111 c angeordnet.
  • Ebenso sind Dichtungen zwischen den Flanschen der genannten Bauschalen vorgesehen. Die horizontalen Wellbleche 107 werden im Falle eines Zusammenpressens der inneren Bauschalen 112 a, 112 b lotrecht gestreckt und üben damit eine abstützende Spannung auf die horizontalen Flanschteile bzw. Decken und Bodenteile der Bauschalen aus.
  • Anstelle solcher Wellbleche kann z. B. auch eine Scherenspreize (nicht gezeichnet) angeordnet sein, die auf seitlichen Druck hin ebenfalls eine entsprechend hohe Abstützung der horizontal verlaufenden Querteile bzw.
  • Flansche, Decken und Bodenteile bewirkt. Ebenso wie die inneren Bauschalen 111, 112 mit rechtwinkligen Flanschen, die sich überlappen, ausgebildet sind, können auch die Aussenschalen 100, 100 entsprechend ausgebildet sein. Statt dessen kann z. B. in der Mitte der horizontalen Flanschteile eine entsprechend dimensionierte hochelastische Gummidichtung 11 5 oder dergl. vorgesehen sein, durch die die parallele Verschiebung der lotrechten Aussenschalen loo, 100 in Richtung gegeneinander möglich ist. Durch diese Verminderung der inneren Abstände der Schalen zueinander werden, wie erwähnt, die horizontalen Wellbleche 107 bzw. Scherenspreizen oder Trapezbleche gestreckt und durch die so bewirkte Spannung eine Streckung auch der Schalen 100, 111, 112 bewirkt. Damit wird deren Biegefestigkeit und Tragfähigkeit erhöht. Im Falle eines Unterdrucks in den Hohlräumen presst der atmosphärische Druck die äusseren Bauschalen loo und 100 gegen die inneren Bauschalen Alle, 111b und pressen diese wiedrum über die Gefachböden 110 gegen das kleinere innere Element mit seinen Bauschalen 112a, 112 b, wodurch die genannte Streckung der darin befindlichen streckbaren Elemente erfolgt. Die zwischen den Gefachböden 110 befindlichen Einzelhohlräume sind insbesondere durch die Gummidichtungen 110 a allseits luftdicht abgedichtet. Ebenso sind die Zwischenräume im kleineren inneren Bauelement durch die Wellplatten und durch die ebenen Zwischenplatten 109, die in ringsum vorgesehenen hochelastischen Dichtungen 112 e, z.B. aus Gummi, sich einpressen, ebenfalls einzeln luft- und dampfdicht abgeschlossen. Diese Dichtungsmittel tragen zum freien Hohlraum hin auf ihren Oberflächen hochreflektierende Folien.
  • Insbesondere können zu den hochelastischen Gummidichtungen zäh-elastische, an den Flanschenteilen der Bauschalen 112 a, umlaufend weitere Dichtungen 112 d angeordnet sein.
  • Alle Hohlräume bzw. die sie umgrenzenden Innenflächen von Bauelementen sind hochreflektierend beschichtet, so auch die gefachbodenartigen Querabstützmittel 110 wie auch die freiliegenden Oberflächen der Dichtung 111 c.
  • Infolge eines Unterdrucks in den Hohlraumen H1, H2 und H3 ist eine Ausbeult der Bauschalen durch die Gegenwirkung, die sich durch Erhöhung der Druckdifferenz bei einer Volumenvergrösserung der Hohlräume und damit innerer Gasdruckminderung ergibt, zusätzlich erschwert. Dazu kommt auch die vorbeschriebene Gegenwirkung durch konkav vorgespannte Armierungen. Auch die Sicherungaschrauben 150 verhindern solche Ausbeulungen. Weiterhin sind die inneren Bauschalen 111, 112 allseitig durch die fest mit ihnen verbundenen Gefachböden 110 gehindert, ihre Abstände zu ändern, Dazu sind weiterhin zu den Flanschteilen der Bauschalen 111, 112 umlaufend in optimalen Abständen Schrauben 116, die durch entsprechende Bohrungen in den Flanschenteilen und Dichtungsteilen in der Endstellung, die das fertige Bauelement bzw. seine Aussenschalen 100, 100' einnehmen, fest miteinander verbinden, vorgesehen. Damit ist eine nachträgliche änderung der Distanzen der Bauschalen zueinander in extremem Ausmass verhindert und können die Flansche ihre rechtwinklige Lage zu den Bauschalen nicht mehr verändern.
  • Die Endlage der Bauschalen zueinander kann durch Druck auf die äusseren Bauschalen herbeigeführt werden und hierdurch die z.B. vorgesehenen Bohrungen das Einsetzen der Schrauben alsdann ermöglichen. Selbstverständlich können di4.e Schrauben 116 auch die Flanschen der äusseren Schalen 100, 100' miterfassen, Alle Dichtungen und sonstigen an den Schalen anliegenden Teile sind z. B.
  • durch Kleber oder dergl. hochfest und luftdicht mit diesen verbunden (5 c herfestigkeit) Die Gesamthei t der beschriebenen Mittel ergibt ein Bauelement, das bei niedrigem Gesamtgewicht eine extrem hohe Tragfähigkeit besitzt und eine fast absolute Schall- und WärmeIsolierung.
  • Wie bereits zu den Fig. 1 a, 1 b beschrieben, können die äusseren Bauschalen so armiert sein, dass sie bei einem Vakuum im Hohlraum ohne querabstttzende Mittel einen durch Vorspannung erzielten Gegendruck gegen ein Einknicken erzeugen. Durch das Vakuum im Innern und durch eine dampfdichte, hochreflektierende Auskleidung des Hohlraumes kann eine hochwertige Schall-und Wärmeisolierung erzielt werden. Eine konvexe Vorspannung gestattet auch mit einer Verminderung an Querabstiitzmitteln im Innern bei einem entsprechenden Kräfteausgleich auszukommen. Das ist wirtschaftlich von Bedeutung.
  • Statt armierter Betonaußenschalen können auch Schalen aus Doppelblechen hergestellt sein, in denen Spannvorrichtungen eingebracht sind, insbesondere den Druck verteilende Mittel. Dazu können die Druckverteilungsmittel gitterartig miteinander verbunden sein und die zu spannenden Mittel und die dazu vorgesehenen Spannvorrichtungen an diesem inneren Gitter, ähnlich wie bei den vorbeschriebenen Betonarmierungen, befestigt sein.
  • Auch Plastikplatten können insbesondere als Außenplatten zu den zwischengeordneten gespannten Gittern als Verkleidung genommen werden. Zwischen den Flanschen der Bauschalen und den Dichtungen können Gleitschichten vorgesehen sein, die ein einwandreies Gegeneinanderverschieben der Bauschalen sichern. (kastenartige Ausbildung der Bauschale, wobei der kleinere Kasten mit seiner Öffnung in den größeren Kasten eingeschoben wird.) Ergänzend sei bemerkt, daß die Gefachböden 110 auch mit lotrechten, beinähnlichen Teilen versehen sein können, so daß es geneigt, sie übereinander zu stellen.
  • Die Fig. 3 zeigt ein Bauelement mit äußeren Platten 244, 245 als Schalen, wobei die lotrechten Platten konkav nach innen vorgespannt sein können und die horizontalen Querplatten konvex nach außen. Der von diesen Platten allseitig umhüllte Hohlraum ist unterteilt durch ein inneres Bauelement mit den Bauschalen 201, das wiederum ein weiteres inneres Bauelement mit den Bauschalen 208, 209 in einem Abstand der lotrechten Schalen 208 zu den Schalen 201 trägt. Dieser Abstand kann z. B. durch Wabenplatten 206, 206 a ausgefüllt sein. Das innere Bauelement 201 wird durch zwischen die Schalen 201 gesetzte umlaufende Rahmen, bestehend mindestens aus Rohren 204, die rechteckig angeordnet sind und vorzugsweise mindestens in lotrechter Richtung zwei- oder mehrteilig spannbar ausgebildet sind, seitlich abgeschlossen. Die Randteile der Schalen 201 sind luft- und dampfdicht und starr mit den rahmenförmigen Rohren 204 verbunden. Dazu können auch die Schalen 201 an den Randteilen mit Flanschen, welche die rahmenförmigen Rohre 204 umgreifen, versehen sein (nicht gezeichnet).
  • Um das innere kleine Bauelement 201 und seinen Rohrrahmen 204 sind weitere Schalen 201 a mit l-förmig ausgebildeten Flanschen 201 r luft- und dampfdicht und starr an den Randteilen mit den Schalen 201 verbunden angeordnet.
  • Zwischen den Schalen 201 und 201 a sind Distansmittel 201 c so zwischengeordnet, daß mindestens die Schale 201 a eine konvexe Wölbung erfährt, vorsugsweise jedoch auch die Schale 201 eine konkave nach innen gerichtete Wölbung erhält.
  • Zwischen den äußeren Bauschalen 244 und den konvexen Bauschalen 201 a besteht ein Hohlraum 244 a, in dem ebenfalls Distanzmittel 244 b angeordnet sein können. In diesem Hohlraum kann ein ueberdruck eines Gases bestehen.
  • Durch die konkave Vorspannung deräußeren Schalen 244 wird die Gegenkraft des Uberdrucks mindestens kompensiert, vorzugsweise ist jedoch eine größere konkave Spannung vorgesehen, als dem Überdruck entspricht, so daß eine entsprechende konkave Einwölbung bzw. mindestens Spannung der Außenschalen gegeneinander besteht. Vorzugsweise sind auch die Hohlräume, in denen die Wabenplatten 206, 206 a angeordnet sind, evakuiert.
  • Die Schale 201 a besitzt infolge ihrer durch die Distanzmittel 201 c erzwungenen konvexen Wölbung eine konkave, nach innen gerichtete Spannung.
  • Diese kann durch ein Vakuum im Raum 201 b weiterhin verstärkt werden und damit zugleich ein entsprechender Druck auf die inneren Bauelemente 201 und 208 (209) ausgetibt werden, Das innere Bauelement 208 besitzt ein an seinen Seitenflächen 209 umlaufenden Spannrahmen aus Rohren 241 a, 241 b. Dieser Rohrrahmen kann beispielsweise aus vier Hauptteilen bestehen, die rechtwinklig mit je einem lotrechten und einem horizontalen Schenkel ausgebildet sind. Zwischen diesen Rohrteilen sind Schraubenspindeln mit gegenläufigen Gewinden eingesetzt, die in innere Gewinde der Rohrteile eingreifen. Diese Spindeln können von außen betätigt werden, wodurch die gegenläufigen Gewinde die Rohrteile ineinander zu schrauben ermöglichen, um sie dann nach Anordnung der Schalen 208 bzw. 209 im entgegengeset zten Sinne zu betätigen, und damit den Abstand der horizontalen Teile voneinander unter Spannung der äußeren Schalen vergrößeren. Das gleiche kann auch in horizontaler Richtung durch die dort horizontal angeordneten Gewindespindeln mit gegenläufigen Gewinden geschehen.
  • Zur Betätigung von außen besitzen die Bauschalen und auch die rechtwinklig zugeordneten Rohrstück Öffnungen, mit denen ein Zugang zu den Schraubenspindeln ermöglicht ist. Diese können mit ihren Köpfen so ausgebildet sein, daß ein entsprechender Eingriff der von außen anzusetzenden Werkzeuge erfolgen kann. Alsdann können solche Öffnungen z. B. durch Ausgießen oder sonstwie verschlossen werden und der im Inneren des Bauelementes verbliebene Hohlraum z. B. evakuiert werden. Hierzu sind in bekannter Weise Evakuierrohre mit Ventilen zum Anschluß an Saugpumpen vorgesehen.
  • Sollen im Hohlraum weitere Abstutzmittel, z. B. in Querrichtung, vorgesehen werden, die untereinander luftdichte Einzelhohlräume umschließen, so kann die Evakuierung in der Weise stattfinden, daß ein gemeinsames Rohr durch alle Einzelräume geführt wird, das mit Ventilmündungen in die einzeln luftdicht abgeschlossenen Teilräume durch Abzweigungen einmündet. Wird aus irgendeinem Grunde ein Teilraum undicht, so bleiben dennoch in Anbetracht der Einzelventile zu jedem einzelnen Raum die anderen luftdichten Räume unverändert. Grundsätzlich sind alle Hohlräume, soweit sie mit einem anderen Druck als dem atmosphärischen Druck versehen sind, z. B. mit einem Vakuum oder einem Überdruck, in Teilräume luftdicht zu untergliedern.
  • Die Fig. 3 zeigt in horizontale Vierkantrohre 241 a eingesetzte Rundrohre 241 r mit darin befindlichen gewinde trage nden Schraubspindeln 241 S.
  • Um die Rohre 241 r können vorzugsweise Abstandringe (nicht gezeichnet) gelegt sein.
  • Die Rohre 241 r können dazu dienen, eine Vorspannung durch die Gewinde spindeln 241 e durch ein- oder beidseitig zugeordnete Schrauben (nicht gezeichnet) zu erhalten, Durch diese Vorspannung werden die Rohre 241 r gestreckt und besitzen damit eine Spannung, die einer Wölbung oder Einknickung entgegenwirkt, Solche Rohre können - wie dargestellt - in Vierkantrohren 241 a und 242 b auf eine vorbestimmte Teilstrecke der Rohrlängen 241 a, 241 b mit Vor spannung eingebracht sein, jedoch an den Rohrenden 241 r dabei frei bleiben zur Aufnahme von Verbindungselementen, insbesondere Schrauben, die in an den Rohrenden 241 r eingeschnittene innere Gewinde eingreifen.
  • Es können jedoch auch äußere Gewinde vorgesehen sein, durch welche eine Verbindung mittels anderer Rohrteile, die mit ihren inneren Gewinden diese außen ren Gewinde der Rohre 241 r alsdann umfassen. Bei im Innern vorgesehenen Gewinden der Rohre 241 r können durch senkrecht dazu diese Rohre überdeckendes, Rohre des Rohrrahmens durch Aussparungen eingesetzte Schrauben die Verbindung zur Herstellung des Rohrrahmens heretellen. Vorzugsweise sind die einzelnen Rohrrahmenteile in diesem Falle als geradlinige Rohrstücke ausgebildet (nicht als Eckstücke, wie im ersten Beispiel beschrieben), wobei die horizontalin, geradlinigen, vorzugsweise rechteckigen Vierkantrohre auf die lotrechten Rohre 241 b zu liegen kommen und die Eckverbindungsschrauben lotrecht durch die horizontalen rohre in die darunter befindlichen, mit Gewinde versehenen End-Teile der lotrechten Rohre eingeschraubt werden können, Insbesondere können die lotrechten tragenden Rohrteile des Rahmens Rundrohre sein (ohne eine Umkleidung der Vierkantrohre).
  • Auch bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel der Herstellung des Rohrrahmens durch Eckverbindungen können die geradlinigen Rahmenteile zur Anordnung von z. B. mit gegenläufigen Gewinden versehenen Spindeln mehrteilig ausgebildet sein, Fig. 3 a zeigt ein weiteres Ausftlhrungsbeispiel, zur lotrechten Spannung von Bauelementen, Eine Schraubenspindel 211, deren Fuß 211 a durch einen darauf befestigten Sperr-Ring 212 verbreitert ist, und in einem Gehäuse 213 mit Deckplatte 214 eingelagert ist, kann sich nur um ihre Längsachse drehen, ohne ihre Längslage zu verändern (Schraube ohne Ende).
  • Das Gehäuse 213 kann ein Rohrstück sein, das nach oben durch eine feste Scheibe 215 mit einer entsprechenden Öffnung zur Aufnahme der Schraube versehen ist, Auf dieses Rohrstück 213 ist eine Scheibe 216 drehbar mit einer Schraube 216 a angeordnet, die in eine senkrecht zur Längsrichtung der Schraube in diese eingefräste Ringnut, ohne die Drehung zu stören, eingreift und damit die Lage der Schraube bestimmt. Auf der Schraubenspindel 211 ist ein Rohr 217 mit innerem Gewinde eingeschraubt. Durch Drehung der Schraubenspindel 211 bewegt sich dieses Rohr 217, je nach der Drehrichtung, auf- oder abwärts, Je nach Erfordernis kann das obere Ende des Rohres 217 zur Ausübung einer Spannung gegen die Decke eines Bauelementes bzw. zu dieser angeordneten, z. B. horizontalen Trag-Elemente gegengeschraubt werden, oder aber auf das obere Rohrende wird eine Andruckplatte 218 zweckensprechender Form und Größe aufgesetzt, z.B an das Rohrende angeschweißt. Ebenso kann das untere Rohr 213 mit einer den Druck verteildenden Platte 219 verbunden, z, B. daran angeschweißt sein.
  • Im Innern des Gehäuses 213 können zu dem Sperr-Ring 212 (214) nach unten starke Druck aufnehmende Platten bzw. schle chthin Elemente, die auch mit der Druck verteilenden Platte 219 eine Einheit bilden können, zur Aufnahme hoher Drucke, die die Spindel 211 ggf. aufnehmen muß, unter Entlastung der Führungsschraube 216 a zu ermöglichen.
  • Zur Betätigung der Spindel 211 kann eine ablösbare Kopfmutter 220 mit Befestigungsschraube 221 vorgesehen sein, Nach vollzogener Spannung kann die Schraube 221 gelöst werden und die Kopfmutter 220 zur Arretierung der Schraubenspindel nach unten gegen zwischenbefindliche Elemente, durch welche das obere Ende der Schraubenspindel 211 dur Öffnungen hindurchragt, gegengeschraubt werden. Da zur Spannung der Deckenteile eines Bauelementes nur sehr geringe Dis tanz veränderungen erforderlich sind, genügt auch zwischen dem unteren und oberen Rohrteil 213, 217 ein sehr kleiner Abstand, der eine Auseudieses freiliegenden Spindelteils ausschließt. Das obere Ende der Spindel 211 kann z. B. durch horizontal angeordnete Rohre geführt sein und mit diesen durch die Schraube bzw. Kopfmutter 220 rechtwinklig, einen Rahmen herstellend, verbunden sein.
  • Die in Fig. 3 a dargestellte Schraubenspindel kann auch in horizontalen Rahmenteilen o. dgl. zur Bewirkung horizontaler Spannungen (z. B. bei Decken-Elementen, Brücken o. dgl. ) angeordnet sein. Es ist nicht erforderlich, daß die Schraubenspindel durchgehend auf der ganzen Höhe des Bauelementes oder horizontal durchgehend auf der ganzen Breite angeordnet ist. Es genügt vielmehr, wenn diese der Spannung dienende Spindel in die Endteile eines die Gesamtlänge (Höhe bzw. Breite) durchquerenden Rohres druckfest angeordnet sind. Das zwischen diesen anoden Enden solcher Rohre verbleibende geradlinige Teil, kann - wie vorbeschrieben - für sich vorgespannt sein, Das annähernd durchgehende Rohrteil dient an den Enden zur Aufnahme der Schraubenftße 211 a mit Sperr-Ring 212 bzw. Sperr-Platte 214, die drehbar gegen eine in entsprechender Lage zu ihnen z. B. eingeschweißten Zylinder angeordnet sind. Es genügt, wenn die Spindel zur Ausübung der Spannung ein sehr kurzes Rohrstück 217 oder auch eine entsprechend starke Scheibe, die durch die Spindelbewegung in deren Richtung bewegt wird, trägt. Es sind auch andere Varianten möglich, die sich ohne weiteres aus dem vorbeschrie benen Beispiel» entsprechend den Anwendungserforderniseen ergeben.
  • Fig. 3 zeigt in die rechtwinklig nach innen abgekanteten Flansche 201 r der konvexen Bauschalen 210 a lotrecht umlaufende Rohr-Rahmen 2O4a, 204 b mit darin eingesetzten Rohren 204 c bzw. 204 d undZ8eren Vorspannung vorgesehene Gewindespindeln 204 5. Auch diese Rohr-Rahmen können, wie zu den Rohr-Rahmen 241 a, 241 b im einzelnen beschrieben, ausgebildet sein, und Spannungen - sei es nach außen, sei es nach innen zu - ausüben.
  • Zwischen den L-förmigen Flanschen 201 r sind Dichtungen 205 a vorgesehen.
  • Durch diese Dichtungen können Spannmittel z. B. nach Fig. 3 a mit nach aussen ragenden Spindelteilen 211 von innen nach außen durchragen, wobei diese Spannmittel - sei es in ensprechender Lage in oder zu den Rohrrahmen 241 a oder in oder zu den Rohrrahmen 204 - entsprechend angeordnet sind.
  • Es sind die verschiedensten Kombinationen des Zusammenwirkens der Rohrrahmen 241 a, 241 b mit den Rohrrahmen 204 und 204 a, 204 b, wie auch mit deren zusätzlich eingebrachten Rohren möglich.
  • Auch kann eine Spannung der nach außen gelegenen Rohr-Rahmen durch die nach innen vorgelagerten Rohr-Rahmen erfolgali. So können beispielsweise die Rohr-Rahmen 204 a, 204 b durch den Rohr-Rahmen 204 und dieser wiederum durch die Rohr-Rahmen 241 a, 241 b nach außen hin gespannt sein. Dementsprechend können auch die Bauschalen 244, 245, 201 a, 201 und 208 z. B, lotrecht durch die vorbeschriebene Spannung der Rohr-Rahmen in einen ihre Biegefestigkeit und damit Tragfähigkeit erhöhten Streckspannungs-Zustand versetzt sein. Dazu können die Bauschalen z. B. die Bauschalen 244 mit den Rohr-Rahmen 204 a, 204 b durch Winkelstücke o. dgl. Verbindungselemente vor der Spannung verbunden sein, so daß durch die Spannung der Rohr-Rahmen die an ihnen befestigten Bauschalen bzw. Platten mitgespannt werden. Auch die Zwischenplatten 245 können durch entsprechende, zuvor vollzogene Befestigungen, an den sie seitlich umgrenzenden Bauschalen 244 mit diesen durch die Rohr-Rahmen gespannt sein. Die Biegefestigkeit des Bauelementes kann weiterhin durch die Anordnung verschiedener Luft- bzw. Gasdrücke in den bereits vorbeschriebenen Hohlräumen eine Steigerung erfahren. Dazu können insbesondere die Hohlräume im inneren Bauelement 208, 209 und die von den Wabenplatten 206 mindestens teilweise eingenommenen Hohlräume mit einem Unterdruck oder Vakuum versehen sein.
  • Im Hohlraum des inneren Bauelementes 208, 209 können zwischen dem oder den umlaufenden Rohr-Rahmen weitere lotrechte und/oder horizontale Ab stütz mittel vorgesehen sein, Zur lotrechten Abstützung können auch besonders ausgebildete Spann-Sttitzen, z. B. zu den Rohr-Rahmen 241 angeordnet sein, Zur Quer-AbsttStzung können ebenfalls spannbare Rohrelemente o. dgl. dienen. Es könne auch - wie zu Fig. 2 beschrieben -gefachbodenartige, entsprechend versteifte Blechelemente mit allseitigen Gummirandteilen zwischengesetzt werden. Der Hohlraum kann auch - wie bereits zu den vorstehenden Figuren beschrieben - ganz als freier Hohlraum mit einem Vakuum versehen verbleiben, wenn - wie vorbeschrieben - die Bauschalen und die Gasdrücke in den verschiedenen, nach außen vorgelagerten Hohlräumen einen entsprechenden Gegendruck zu der atmosphärischen Druckdifferenz ausüben.
  • Auch dieses Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 zeigt die Mannigfaltigkeit der anwendbaren Elemente und ihre vielgestaltige Kombinationsmöglichkeiten zur Erzielung sehr hoher Biegefestigkeiten der Bauschalen bzw. Platten, die insgesamt mit allen zugeordneten Elementen ein einheitliches hochtragfähiges und hoch Schall und Wärme isolierendes Bauelement ergeben.
  • Die Fig, 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Bauelementes. Dieses kann als inneres oder als äußeres Bauelement ausgebildet sein.
  • Fig. 4 zeigt äußere Schalen 321 mit einem äußeren Schutzüberzug 322 und innen mit einer Reflektierfolie 323. Die Schalen sind mindestens am oberen Rand als l-förmige Flansche 321 a abgewinkelt und mindestens am unteren Rand mit u-förmigen Flanschen 321 b geformt. Entsprechend ist mindestens ein lotrechter Seitenrand in der einen oder in der anderen Weise geformt. Die benachbarten unterschiedlich geformten Randteile können durch Verschweißen und ggf.
  • durch zusätzliche Profilteile luft- und dampfdicht miteinander verbunden sein, Die Randteile 321 a und 321 b von benachbarten Bauelementen greifen ineinander Nut-Verbindungen, Die Bauelemente können kontinuierlich ineinander ges tekct werden. Um den Bauelementen eine erhöhte Festigkeit zu erteilen, ist vorgesehen, daß feste Profilkörper 341 von etwa uförmiger Gestalt mit Schenkeln 341 a in die u-förmigen Randabwinklungen 321 b eingeschoben werden. Damit wird einerseits der Querabstand der Schalen 321 voneinander fixiert und ein luft- und dampfdichter AbschlulB mindestens dieses Randteiles durch Zuordnen von zu den Schalenflichen vorzusehenden Dichtungsmitteln 321 d ermögUc Vorzugsweise in der Mitte diese. Profilkörpers (gesehen im Querschnitt) befindet sich eine zylindrische Öffnung 341 o, durch welche das Ende einer Schraubenspindel 211 nach Figur 3 a hindurchragt.
  • Diese Schraubenspindel 211 kann durchgehend bis zum gegenüberliegenden Ende vorgesehen sein oder am Ende eines zweiteiligen Rohres 345 a, 345 b als endlose, drehbare Spannschraube angeordnet sein (siehe Fig. 3 a). Die Schraube 211 greift durch die zylindrische Bohrung 341 o im Profilkörper 341.
  • Wird die Schraubenspindel 211 gedreht, dann kann die Distanz der Rohrteile 345 a, 345 b zueinander vergrößert und die am oberen Ende des Rohrteils 345 b mit dieser verbundene Andruckleiste 345 d gegen den Profilkörper 341, diesen mit seinen Schenkeln 341 a von innen her in die U-Profile 321 b der Schale 321 bewegend, eingepreßt. Am uneren Ende des Rohrteiles 345 a ist ebenfalls eine Andruckleiste 345 d befestigt, die gegen den unteren Profilkörper 341' durch die Spannbewegung der Schraube 211 gepreßt wird.
  • Vorzugsweise sind zu den l-förmig ausgebildeten Flanschen 321 a am unteren Ende der Schalen im Innern identische U-Profile 321 b' angeordnet, so daß der Profilkörper 341' übereinstimmend mit dem beschriebenen Profilkörper 341 ist. Durch die Spannung, die infolge der Distanzvergrößerung zwischen den Rohrteilen 345 a, 345 b durch Drehung der endlosen Schraübe 211 bewirkt wird, werden die sich gegenüberliegenden Schalen 321 miteinander durch den Eingriff in die U-Profile vereinigt und luft- und dampfdicht nach außen abgeschlossen. Dazu sind besondere Dichtungsmittel 321 d, 321 d', 321 d angeordnet, Die zur Betätigung der Andruckplatten 345 d und 345 d' dienende Spannspindel 211 kann mehrteilig sein. So kann z, B. der nach außen aus dem tofilkörper herausragende Teil in umgekehrter Richtung zur Spanndrehung mit der abnehmbaren Kopfmutter 220, 221 abschraubbar sein, damit nach Beendigung des Spannvorganges der verbleibende Schraubenteil 211 etwa mit dem oberen Rand des Profilkörpers 341 e abschließt.
  • Oberhalb des Profilkörpers 341 kann eine Dichtung 341 d, vorzugsweise mit einer mindestens nach oben abschließenden Metallfolie eingeklebt sein.
  • Nach Entfernung des überstehenden Spindelteiles 211 kann das benachbarte Bauelement mit den l-förmigen Flanschen 321 a zwischen die u-förmigen Flansche 321 b eingeschoben werden. Zur luft- und dampfdichten Abdichtung tragen die l-förmigen Flanschteile Dichtungen 321 d, z. B. aus Gummi, die um di Flanschenden beidseitig geklebt sind.
  • Zwischen den Endflanschteilen der l-formigen Flansche kann ein Dichtungsmittel 321 d" , das vorzugsweise mit einer dampfdichten Metallfolie umhüllt ist, eingesetzt sein, Im Rohr 345 a kann zur Vor spannung dieses Rohres ein inneres Rohr 346 eingebracht sein, das in statisch optimalen Abständen Ringe 347 trägt, die an den lnnenwandungendesRohres 345 a anliegen, Gegen das Rohr 346 sind mindestens von einem Ende her zylindrische Schrauben 348 mit Gewinden, die mit Gewinden an den Innenseiten des Rohres 345 a in Eingriff stehen, mit Spannung gegen das Rohr 346 eingeschraubt. Dabei wird das äußere Rohr 345 a in seiner Längsyichtung gespannt. Die Anpreßschraube 348 ist in ihrer Lage vorzugsweise so bestimmt, daß das untere Ende 211 ader Schraubenspindel 211 auf dieser zylindrischen Schraube 348 aufsitzt, ohne in der Drehung behindert zu sein, Hierdurch kann eine teilweise Entlastung der Gewinde ersielt werden, Das so mit gespannten Bauschalen und vorgespannten Innenrohren 345 a ausgebildete Bauelement besitzt eine außerordentliche Biegefestigkeit und TragfflMgkeit. Der Hohlraum im Innern kann allseitig einschließlich der eingebrachten Teile hochreflektierend, z. B. mit Aluminiumfolie, beschichtet ein, und auch schallisolierende Mittel, z. B. an Federn gespannte Membranen unterschiedlicher Eigenfrequenzen, vorgesehen sein, Zur weiteren Sicherung des luft- und dampfdichten Abschlüsse können zwischen den Andruckplatten 345 d bzw. 345 d' und den u-formigen Profilkörpern 341 bzw. 341' vorzugsweise allseitig mit Aluminiumfolie dampfdicht umhüllte Isolierschichten 335 angeordnet sein, Eine Vereinfachung der Spannvorrichtung kann in der Weise erzielt werden, daß das mit innerem Gewinde bewegliche Rohrteil 345 b entfällt und an seine Stelle die Öffnungen 341 o (zylindrische Bohrungen) mit Innengewinden versehen werden, in die die Spannschraubengewinde zur Bewegung der Profilkörper eingreifen, Damit können die Profilkörper unmittelbar betätigt werden.
  • Das Spannrohr 345 a kann dann bis fast unter die Profilkörper ragen, Zur Abdichtung kann, ebenso wie bei den zweiteiligen Rohren, auch in diesem Falle eine hochelastische Dichtungsschicht 345 c um das freie Spindelteil zwischen dem bewegten Rohrteil oder Profilkörper und dem Rohr 345 a vorgesehen sein, Nach Fig. 4 haben die sich gegenüberliegenden Randteile unterschiedliche Flanschausbildungen. Eine Vereinfachung kann erzielt werden, indem das Bauelement stets nur die eine oder die andere Flanschausbildung hat, und dementsprechend die benachbarten zugeordneten Bauelemente die Gegenausbildung zur Bewirkung einer Feder-Nut-Verbindung der Randteile aufweist, Ist der Abstand der l-förmigen Flansche 321 a zueinander ausreichend groß, so kann zwischen diesen Flanschteilen 321 a ein umlaufender Rohrrahmen eingesetzt werden, der dem Bauelement eine zusätzliche Tragfähigkeit und Biegefestigkeit verleiht. Dieser Rohrrahmen kann mit den l-förmigen Flanschen starr verbunden und spannbar - wie zu Fig. 3 vorgeschrieben -sein, Im Hohlraum zwischen den Bauschalen können je nach Zweckmäßigkeit unterschiedliche Luft- bzw. Gas drücke, z. B. ein Unterdruck gegenüber dem atmosphärischen Druck, vorgesehen sein. Das Spannrohr 345 a weist ebenfalls einen Hohlraum auf, der luftdicht allseitig abgeschlossen ist. In diesen Hohlraum kann ein Uberdruck eingebracht zein, durch den die Spannung des Rohres 345 a und seine Knickfestigkeit bzw. Tragfähigkeit weiter erhöht werden, Um den Ueberdruck vorzusehen, kann an geeigneter Stelle ein Rohr mit Vert il am Rohr 345 a angeordnet sein, und können die Ringe 347 Einschnitte tragen, durch die der Uberdruck gleichmäßIg auf das Gesamtrohr ausgeübt wird, Es besteht auch noch die folgende Möglichkeit: Die Bauschalen können aus Doppelschalen bzw, Platten bestehen, die in dem von ihnen luft- und dampfdicht umschlossenen Hohlraum Rohr rahmen, insbesondere aus spannbaren Vierkantrohren, besitzen, wie zu Fig. 3 beschrieben.
  • Diese Spannrahmen ermöglichen es, solche doppelwandigen Schalen wie Bauelemente zu spannen und auszustatten, Sie können durch zugeordnete lotrechte und/oder horizontale mehrteilige, spannbare Rohre verstärkt sein, Die innere Zweitwand kann an den Randteilen mit der äußeren Schalenwand so verbunden sein, daß ein u-förmiger Eingriff durch Profilkörper des Bauelementes die Doppelwand gleichmäßig spannen.
  • Solche doppelwandigen Schalen können insbesondere aus entsprechend verformten Blechen und Plastikplatten hergestellt sein, Sie können im Innern mit Isoliermitteln, z. B. mit hochreflektierenden Aluminiumfolien allseitig beschichtet sein und auch schallisolierende Mittel enthalten, Auch kann der Schalenhohlraum mit einem Unterdruck versehen sein, Durch solche doppelwandigen Schalen werden die Eigenschaften des Bauelementes weiterhin verbe 5 sert.

Claims (6)

  1. A n s p r ü c h e 1. Hochbelastbares Verbundbauelement mit vorgespannten Armierungen, dadurch gekennzeichnet, daß es einen Stahl-Kunststoff-Verbund und Schraubanordnungen für die Armierungsverspannunwn aufweist.
  2. 2. Verbundbaulement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es Hebelanordnungen für die Armierungs-Verspannungen aufweist.
  3. 3. Verbundbauelement nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es für die Armierungs-Verspannungen wenigstens eine Scherenglieder-Spreizanordnung aufweist.
  4. 4. Verbundbauelement nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in Platten eingegossene Armierungen mit einer Vorspannung beaufschlagt sind, die senkrecht oder im wesentlichen senkrecht zur Plattenoberfläche ausgerichtet und an den Plattenrändern derart orientiert ist, daß die Armierungen einen Druck nach außen ausüben, dagegen im Bereiche der Plattenmitte einen Druck nach innen.
  5. 5. Verbundbauelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Armierungen innerhalb der Platte um einen Hohlraum herum angeordnet sind und untereinander formschlüssig in Verbindung stehen.
  6. 6. Verbundbauelement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Verbindungsteil zwischen mehreren Platten Armierungen (15b) vorgesehen sind, die im mittleren Teil konkav gegen einen Hohlraum in der jeweiligen Platte gekrümmt sind und an denen senkrecht zu ihnen verlaufende Spannmittel (15b"') angreifen.
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