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DE275872C - - Google Patents

Info

Publication number
DE275872C
DE275872C DENDAT275872D DE275872DA DE275872C DE 275872 C DE275872 C DE 275872C DE NDAT275872 D DENDAT275872 D DE NDAT275872D DE 275872D A DE275872D A DE 275872DA DE 275872 C DE275872 C DE 275872C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stop
workpieces
arm
collective
pawl
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT275872D
Other languages
English (en)
Publication of DE275872C publication Critical patent/DE275872C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H9/00Registering, e.g. orientating, articles; Devices therefor
    • B65H9/06Movable stops or gauges, e.g. rising and falling front stops

Landscapes

  • Pile Receivers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 275872 KLASSE 54 a. GRUPPE
Firma CHN. MANSFELD in LEIPZIG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. April 1913 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Zuführen von selbsttätig übereinandergeschichteten Werkstücken nach Stanz- und anderen Arbeitsmaschinen in der Weise, daß die durch die Zuführungsvorrichtung in vorausbestimmbarer Anzahl übereinandergeschichteten Werkstücke gleichzeitig der Einwirkung der Arbeitsmaschine ausgesetzt werden können.
ίο Beispielsweise bei Maschinen zum Ausstanzen von Faltschachteln ist in der Praxis die größtmögliche Geschwindigkeit für die Stanzwerkzeuge erreicht, so daß, eine Steigerung der Leistung nur noch dadurch erzielbar ist, daß bei jedesmaligem Stanzenhub eine Mehrzahl von Werkstücken in den Bereich der gleichen Werkzeuge gebracht wird..
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung bietet die Möglichkeit, die Bogen
ao durch eine der bekannten selbsttätigen Bogenzuführungsvorrichtungen in rascher Aufeinanderfolge einzeln dem Stapel zu entnehmen und in beliebiger Zahl derart zu schichten, daß sie vereint den Stanzmessern zugeführt werden können.
Um nun eine hohe Leistung zu erzielen, ist es erforderlich, daß während der Weiterbeförderung der übereinandergeschichteten Werkstücke von der Sammelstelle nach der Arbeitsstelle keine Unterbrechung in der Bogenzuführung eintritt, letztere vielmehr ununterbrochen in raschester Aufeinanderfolge zu geschehen hat.
Das wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß der für die Weiterbeförderung der vor ihm angesammelten Werkstücke dienende Anschlag unmittelbar nach dem Hochheben wieder freigegeben wird, so daß die Werkstücke, auf die er sich dabei aufsetzt, unter ihm hinweggleiten und er am Ende, d. h. an der hinteren Kante der Werkstückschicht, sofort wieder einfallen und das inzwischen angekommene nächste Werkstück abfangen und diesem als Anschlag dienen kann.
In der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 die für kurze Werkstücke eingestellte Werkstückzuführungsvorrichtung im Aufrißschnitt,
Fig. 2 die für lange Werkstücke eingestellte Vorrichtung.
Fig. 3 bis 6 zeigen in größerem Maßstabe die Hauptbestandteile der Werkstückzuführungsvorrichtung in ihren unterschiedlichen Arbeitsstellungen.
Die zu einem Stapel α übereinandergeschichteten Werkstücke ruhen auf einem Tisch b bzw. auf dessen Förderbändern d.
Ein Schieber g, gegen den sich die Werkstücke α in der Förderrichtung legen, ist in üblicher Weise mit seiner unteren Kante nach der Dicke der Werkstücke so einzustellen, daß immer nur das jeweils untere Werkstück durch die Förderbänder d unter ihm hin-
durchbewegt werden kann. Mittels des hinter der Bandrolle h gelagerten Walzenpaares i wird das zur Ausgabe gekommene Werkstück nach den Bändern k befördert.
·> Hinter dem Walzenpaare i befinden sich an sich bekannte Ablenkbügel m, die dazu dienen, den hinteren Teil des Werkstückes derart nach oben einzustellen, daß die nächstfolgenden Werkstücke durch das Rollenpaar i unter die vorher· angekommenen Werkstücke geschoben werden.
Im Bereiche der Bandrolle η befindet, sich ein zwischen die Bänder k hineinragender Anschlag o, der in ganz bestimmten Zeit-
J5 räumen gehoben und gesenkt wird.
Das Anheben dieses Anschlages ο vollzieht sich mit dem Auf- und Abwärtsgange des Stanzwerkzeuges in der gleichen Taktfolge.
Der Antrieb der ständig umlaufenden Förderbänder d ist veränderlich einzurichten, so daß ■je nach Art der Werkstücke während eines Stanzhubes zwei, drei oder noch mehr Werkstücke durch die Förderbänder d und das Walzenpaar i gegen den Anschlag ο bewegt werden.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist auf der Achse j>, welche den Arm für die Taktrolle q trägt, ein. Arm r gesetzt, welcher mit dem um die Achse s schwingenden zweiarmigen Hebel t in Verbindung steht.
Am gegenüberliegenden Ende des Hebels t befindet sich eine Klinke u, die durch die Feder f in Eingriff mit einer Nase des Anschlages 0 gebracht wird (Fig. 3 und 4).
Wird die Taktrolle q gegen die auf den Bändern k ruhenden Werkstücke geschwungen, so wird gleichzeitig der Anschlag 0 durch das Hebelgestänge r t u hochgezogen (Fig. 5), so daß nun die vor ihm übereinandergeschichteten Werkstücke durch die Bänder ■ k den Werkzeugen zugeführt werden können.
Sobald der Anschlag 0 in seiner Höchstlage angekommen ist, läuft der obere Teil u' der Klinke u auf eine Bahn ν auf, die bewirkt, daß die Klinke u den Anschlag 0 sofort wieder freigibt, der sich nun durch Eigengewicht oder unter dem Einfluß einer Feder abwärts verschiebt, so daß er sich bei der Ankunft des nächsten Werkstückes wieder in Anschlagbereitschaft befindet (Fig. 6).
Damit während der eben geschilderten Vorgänge in der Förderung der Werkstücke vom Stapel α eine wenn auch kurze Pause eintritt, kann hinter dem Schieber g am Stapeltisch b ein Anschlag w angebracht werden, der durch die Schlitzöffnung w' mit einem durch eine besondere Kurvenscheibe in Bewegung zu setzenden Gestänge χ χ' in solchem Zusammenhang steht, daß er durch das Gestänge χ χ' von den Bändern d vollständig abgehoben werden kann (Fig. 3 und 6) und sich in Anschlagberei tschaft bringen läßt, währenddem sich noch das jeweils letzte, dem Anschlag ο zuzuführende Werkstück in seinem Bereiche befindet (Fig. 4).
Sobald das letzte Werkstück unter dem Anschlag w hindurchgeglitten ist, fällt er zwischen die Bänder d ein (Fig. 5) und unterbricht die Förderung so lange, bis er wieder durch das Gestänge χ χ' ausgehoben wird.
Die Bügel m sind nach der Länge der jeweils zu bearbeitenden Werkstücke einzustellen, d. h. sie sind bald in größerem oder geringerem Abstand zu dem Anschlag 0 anzubringen, und auch das Walzenpaar i hat sich in jedem Falle in tunlichster Nähe des hinteren Werkstückendes zu befinden.
Damit hierbei der Stapeltisch b nicht in ungünstige Lage zu diesen Teilen m i kommt, empfiehlt es sich, letztere in unmittelbare Verbindung mit dem Tisch b zu bringen und diesen selbst längsverschiebbar und einstellbar im Maschinengestell zu lagern.
Beispielsweise kann der Tisch b auf einer Bahn ζ verschiebbar gehalten werden, auf der er sich mittels Zahnstangentriebes 2 nach Bedarf einstellen läßt (Fig. 1 und 2).
Es ist zu beachten, daß sehr häufig Werkstücke auszustanzen sind, die vorher an den Faltstellen Nuten bzw: Rillen erhalten haben, go ' so daß beim senkrechten Übereinanderschichten die Gefahr besteht, daß die beim Rillen der Pappen entstandenen Erhöhungen und Vertiefungen ineinandergreifen und dadurch das Abziehen des jeweils unteren Werkstückes durch die Bänder d zur Unmöglichkeit machen..
Dem läßt sich begegnen, wenn der Schieber g zu den Förderbändern' d im spitzen Winkel angebracht wird (Fig. 1 und 2).
In dieser Stellung schichten sich die Werkstücke α derart übereinander, daß die Erhöhungen und Vertiefungen des jeweils unteren Werkstückes in der Förderrichtung angemessen über die Erhöhung des nächsten Werkstückes hinaus eingestellt sind.
Der Raum zwischen den Bändern d und k wird zweckmäßig in bekannter Weise durch rostartig nebeneinandergelegte Stäbe 3 über- , brückt, die im Bereich der Bänder k an den Armen 4 festgehalten werden und im Bereich der Bänder d lose auf einem Querstab 5 aufliegen (Fig. ι und 2). '"

Claims (2)

  1. Patent-An sprüche:
    i. Vorrichtung zum Zuführen von selbsttätig übereinandergeschichteten Werkstücken nach Stanz- und ähnlichen Arbeitsmaschinen, bei welcher die Werkstücke einzeln einem Stapel entnommen und gegen einen aufwärts bewegbaren Sammelanschlag befördert werden, dadurch gekennzeichnet, daß der
    Sammelanschlag (ο) unmittelbar nach dem zwangläufigen Hochheben von seinem Antriebsgestänge selbsttätig entkuppelt wird und dann auf die unter ihm vorüberbewegte Werkstückschicht auffällt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das das Anheben des Sammelanschlages (o) bewirkende Gestänge aus einem auf der Schwingachse (p) für die Taktrollen (q) befestigten Arm (r) besteht, der mit dem einen Arm eines schwingenden Doppelhebels (t) gelenkig verbunden ist, während dessen anderer Arm eine unter Federwirkung stehende und mit dem Sammelanschlag (o) in Eingriff gelangende Klinke (u) trägt, die beim Abwärtsschwingen der Taktrollen (q) den Anschlag (o) anhebt und mit diesem durch Auftreffen der Klinke auf einen Anschlag (v) außer Eingriff gebracht wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT275872D Active DE275872C (de)

Publications (1)

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DE275872C true DE275872C (de)

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DE (1) DE275872C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970206C (de) * 1951-10-03 1958-08-28 Olof Einar Larsson Maschine zum Falten und Heften von Kartonzuschnitten
US3034784A (en) * 1960-06-10 1962-05-15 Universal Corrugated Box Mach Feeding equipment

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970206C (de) * 1951-10-03 1958-08-28 Olof Einar Larsson Maschine zum Falten und Heften von Kartonzuschnitten
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