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DE2758675A1 - Selbsthaltender harnkatheter - Google Patents

Selbsthaltender harnkatheter

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Publication number
DE2758675A1
DE2758675A1 DE19772758675 DE2758675A DE2758675A1 DE 2758675 A1 DE2758675 A1 DE 2758675A1 DE 19772758675 DE19772758675 DE 19772758675 DE 2758675 A DE2758675 A DE 2758675A DE 2758675 A1 DE2758675 A1 DE 2758675A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cannula
stylet
catheter
distal end
bladder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19772758675
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Francis Kasper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CARVALKO JOSEPH RICHARD
Original Assignee
CARVALKO JOSEPH RICHARD
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CARVALKO JOSEPH RICHARD filed Critical CARVALKO JOSEPH RICHARD
Publication of DE2758675A1 publication Critical patent/DE2758675A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M25/00Catheters; Hollow probes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
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    • A61M25/10Balloon catheters
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    • A61M25/10Balloon catheters
    • A61M25/1025Connections between catheter tubes and inflation tubes

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Description

Selbsthaltender Harnkatheter
Die Erfindung bezieht sich auf einen selbsthaltenden Harnkatheter zum Ableiten von Abfallstoffen aus der Blase, der in die Blase einführbar und in dieser festlegbar ist.
In der Urologie ist es bekannt, daß Personen die Kontrolle über das Harnlassen verlieren. Der Verlust dieser Kontrolle kann vorübergehend oder dauerhaft sein, was von der jeweiligen Ursache abhängt. Ein vorübergehender Verlust kann durch eine Krankheit bedingt sein, die mit Medikamenten oder durch einen chirurgischen Eingriff heilbar ist, wogegen ein dauerhafter Verlust der Kontrolle durch eine unheilbare Krankheit oder durch eine Verletzung bedingt sein kann, die eine teilweise oder vollständige Lähmung der Muskeln zur Folge hat, welche das normale Harnlassen bewirken. Die Blase ist ein kuppeiförmiger Behälter mit
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muskulösen Wänden, der den Urin von den Nieren für eine zeitweise Speicherung empfängt. Während des normalen willentlichen Harnlassens liehen sich die Muskeln der Blasenwand zusammen, und gleichzeitig entspannt sich der im Bereich der Öffnung angeordnete Schließmuskel, über die die Blase mit der Harnröhre in Verbindung steht, so daß der in der Blase gespeicherte Urin in die Harnröhre austreten und vom Körper abgegeben werden kann.
Die Ursachen für den Verlust der normalen willentlichen Kontrolle des Harnlassens sind zahlreich und die Folgen sind schwerwiegend. Wenn der Urin nicht von Zeit zu Zeit von der Blase abgegeben werden kann, dann stockt der Urin und die Bakterien vermehren sich mit einer übermäßigen Geschwindigkeit was eine Entzündung der Blase zur Folge hat. Chemische Veränderungen im Urin infolge der Entzündung verursachen ein schmerzvolles Harnlassen und können auch zu einer allgemeinen Gesundheitsschädigung führen. Wenn nach dem Eintreten einer Entzündung der Harn noch über einen weiteren beträchtlichen Zeitraum gegenüber den normalen Zeiträumen des willentlichen Harnlassens zurückgehalten wird, dann kann eine wachsen de Entzündung erfolgen, d.h. die Entzündung in der Blase breitet sich in die Harnleiter und in die Nieren aus, wodurch noch schwerwiegendere Folgen verursacht werden, wie z.B. das Versagen einer oder beider Nieren. Wenn die Nieren nicht mehr wirksam sind, das Blut von Verunreinigungen und von Urin zu reinigen, dann kommt es zu einer Harnvergiftung, und der Tod tritt ein, wenn keine der in der jüngsten Vergangenheit entwickelten künstlichen Nieren zur Verfügung steht. Wenn jedoch andererseits die Nieren ihre Funktion fortsetzen und die nicht entleerte Blase mit Urin beliefern, dann kann die Blase platzen, so daß der mit Bakterien
Folge versetzte Urin in die Bauhhöhle fließt. Die üblicne/Qavon ist Peritonitis, d.h. eine Enizündung des Bauchfells, das - 3 -
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ist die Membran, welche die Bauchhöhle verkleidet, und die Folgen einer Entzündung dieser Membran sind stets ernsthaft. Der Zeitraum zwischen dem Auftreten einer akuten Bauchfellentzündung und dem Tod kann zwischen einigen Stunden und einigen Tagen liegen, was von der Schwere der Infektion abhängt. Eine andere schwerwiegende Folge einer übermäßgen Zurückhaltung des Urins in der Blase ist eine Blutvergiftung, weil die in der Blase, den Harnleitern und den Nieren, enthaltenen Bakterien durch die feinen Kapillaradern in diesen Organen in das Blut eindringen. Infolge eines mangelhaften Harnlassens können zahlreiche andere Komplikationen, körperliche Schädigungen und Fehlleistungen und andere schwerwiegende Konsequenzen auftreten, die zu zahlreich sind, um sie hier aufzuzählen. Es ist offensichtlich, daß eine fortwährende periodische Entleerung der Blase zur Beseitigung des Urins und anderer Körperabfallstoffe nicht nur gesundheitsförderlich, sondern schlechthin lebensnotwendig ist.
Esgibt verhältnismäßig wenig Verfahren zur Behandlung des Verlustes der normalen Kontrolle über das willentliche Harnlassen. Es liegt in der Natur der Sache, daß ein chirurgischer Eingriff in einigen Fällen das Problem der Harnableitung lösen kann. Wegen dem Erfordernis eines chirurgischen Eingriffs ist diese Behandlung jedoch ernst und schmerzhaft, und sie wird nur angewendet, wenn dies unbedingt notwendig ist. Eine medikamentöse Behandlung ist in einigen Fällen wirksam, um eine Entleerung der Blase zu fördern, wegen der verhältnismäßig geringen Anzahl von Fällen, wo der Verlust der willensmäßigen Kontrolle mit Drogen heilbar ist, und wegen der stets auftretenden unerwünschten Nebenwirkungen wird eine medikamentöse Behandlung als verhältnismäßig unwirksam angesehen.
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Da der Verlust der willentlichen Kontrolle über das Harnlassen ein typischer Sekundäreffekt ist, der entweder durch eine Krankheit oder durch eine Verletzung verurs-acht ist, wurde es eine allgemein angewendete medizinische Praxis, das Problem der Harnentleerung mechanisch mit Hilfe eines Katheters zu lösen. Wenn die Hauptursache des Verlustes über die Kontrolle des willentlichen Harnlassens in einer heilbaren Krankheit besteht, dann wird der Katheterisierungsvorgang nur vorübergehend so -lange durchgeführt, bis die willentliche Kontrolle zurückkehrt. Wenn der Verlust der willentlichen Kontrolle jedoch dauerhaft ist, wie dies im Falle einer Lähmung (englisch "paraplegics and quadriplegicjs") der Fall ist, dann muß der Kathetierisierungsvorgang fortwährend beibehalten werden, um das Leben zu erhalten.
Bei der Katheterisierung wird ein Rohr oder ein Katheter in und durch die Harnröhre eingeführt, bis das abliegende Ende innerhalb der Blase angeordnet ist, üblicherweise kurz hinter dem Schließmuskel am Übergang der Blase in die Harnröhre. Das vordere oder naheliegende Ende des Rohres verbleibt außerhalb des Körpers, und es wird demzufolge ein Kanal gebildet, durch den der in der Blase enthaltene Urin abfließen kann, wenn dies erforderlich ist. Wenn ein Katheter einmal durch die Harnröhre hindurchgeführt und in die Blase eingesetzt ist, dann ist es in Verbindung mit den vorstehend beschriebenen Bedingungen der Krankheit und der Verletzung normalerweise notwendig, daß der Katheter mit seinem in der Blase befindlichen abliegenden Ende in dem Urintrakt festgelegt werden muß, wobei dieses Festlegen in der Größenordnung zwischen mehreren Tagen und mehreren Wochen ohne Entnahme liegt. Derartige Katheter werden als selbsthaltende Harnkatheter bezeichnet, und sie sind üblicherweise mit einem aufblasbar® Ballon an ihrem
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abliegenden Ende versehen, der während des Einführens des Katheters aufgeblasen wird, indem eine Flüssigkeit, üblicherweise Wasser oder Salzlösung durch einen in dem Katheter angeordneten Kanal, den sogenannten AuJ&askanal eingeleitet wird. Sodann fließt die Flüssigkeit aus der Blase durch den Hauptkanal des Katheters, den sogenannten Abflußkanal ab.
Das Einführen des Katheters in die Harnröhre kann eine schmerzhafte und mit Verletzungen verbundene Angelegenheit sein, wobei das Ausmaß der Schmerzen und der Verletzung von der Konstruktion des einzuführenden Katheters, von der Art des Einführens und von der Erfahrung und der Fähigkeit der Person abhängt, die dm Katheter einführt, sei es der Arzt oder der Patient. Da die Konstrukteure von Kathetern keine Kontrolle über die zuletzt genannten Eigenschaften haben, wurde die vorliegende Erfindung hauptsächlich im Hinblick auf die ersten beiden Eigenschaften entwickelt, aber auch unter Berücksichtigung der Tatsache, daß der Katheter in zahlreichen Fällen von anderen Personen eingeführt wird, die nicht so erfahren sind wie ein Arzt. Der Grind für mögliche Schmerzen und Verletzungen besteht darin, daß sowohl die wabliche als auch die männliche Harnröhre ein verhältnismäßig stark gekrümmtes Rohr mit unterschiedlichen Durchmessern ist, die normalerweise im größten Bereich ihrer Länge mit den Wänden aufeinanderliegt. Der obere Bereich der Harnröhre ist mit
der Schließmuskeln oder Ventilen versehen,/Über diese in den Blasenhals einmündet. Die weibliche Harnröhre ist etwas kürzer und gerader als die männliche larnröhre, aber im übrigen sind beide weitgehend gleich. Die Harnröhre ist ein sehr empfindliches Organ und kann keinen nennenswerten seitlichen Kräften gegen die Röhren-wand standhalten, ohne in einem gewissen Maß einzureißen. Da die Harnröhre eine hohe Konzentration von Schmerznervenenden aufweist, ist jede Verformung
sei es hinsichtlich der Form oder Größe zumindest unangenehm und meistens schmerzhaft, und jede Verletzung der Harnröhre ist von großen Schmerzen begleitet. Zum Einführen der meisten herkömmlichen Harnkatheter ist es nicht ungewöhnlich, daß der Patient narkotisiert werden muß. Neben den Schmerzen besteht auch die Gefahr, daß die in der Harnröhre befindlichen Bakterien in den Blutkreislauf gelangen können, wenn die Harnröhre verletzt wird, was die gMchen Folgen hat, wie sie vorstehend in Verbindung mit dem Reißen der Blase bereits erörtert wurden.
Hinsichtlich der Ausbildung von Kathetern wurden über einen langen Zeitraum hinweg umfangreiche Untersuchungen und Forschungen angestellt, und in der medizinischen und patentrechtlichen Literatur ist eine große Anzahl unterschiedlich ausgebildeter Katheter bekanntgeworden. Der Grund dafür besteht darin, daß die konstruktiven Merkmale für Harnkatheter im Hinblick auf den Komfort für den Patienten einerseits und auf die Funktionalität andererseits höchst widersprüchlich sind. Um die Möglichkeit einer Verletzung und der Schmerzverursachung in der Harnröhre wie auch die Unbequemlichkeit für den Patienten während längerer Anwendungszeiträume zu verringern, sollte ein Harnkatheter so dünn wie möglich, überaus flexibel und weich sein, und er sollte ein weiches, abgerundetes Ende haben. Im Hinblick auf die Wirksamkeit sollte der Katheter jedoch andererseis hinreichend dick und steif sein, daß er nicht abknickt, während er durch die Harnröhre eingeführt wird, und der Durchmesser der Abflußöffnung und des Abflußkanals sollte möglichst groß sein, um eine vollständige Ableitung zu ermöglichen und eine Verstopfung zu verhindern, und das Ende sollte frei und unversperrt sein, damit der Katheter als Hilfsmittel für das Einführen von diagnostischen und zur Behandlung dienenden Instrumenten in die Blase verwendet werden kann. Von großer
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Bedeutung ist die Tatsache, daß ein selbsthaltender Katheter mit einer wirksamen Einrichtung versehen sein muß, um den Katheter in der Blase festzulegen, die weder die Strömung des Urins noch die näherungsweise vollständige Ableitung des Urins aus der Blase behindert, die aber gleichzeitig eine ausreichende Haltefähigkeit hat, damit ein Patient, insbesondere ein seniler Patient den Katheter nicht mit Gewalt aus der Blase heraus und in die Harnröhre hineinziehen kann, wodurch die Harnröhre schwer verletzt würde. Weiterhin muß jeder Harnkatheter aus einem Material hergestellt sein, das gegenüber den Wirkungen des Urins und anderen Abfallstoffen absolut inert ibt, das absolut sterilisierbar ist und das mit genauen Toleranzen in großen Stückzahlen und bei niedrigen Kosten herstellbar ist. Weitere Anforderungen sind dem Fachmann bekannt.
Angesichts der vorstehend genannten verschiedenen Anforderungen hat sich das grundsätzliche Konstruktionsprinzip der im Handel erhältlichen selbsthaltenden Harnkatheter im Lauf der letzten 50 Jahre nur sehr wenig geändert, und der allgemein bekannte Foley-Harnkatheter wird von Ärzten, Krankenhäusern, Altersheimen usw. nahezu universell benutzt, um den Verlust der willentlichen Kontrolle der Blase zu ersetzen. Es seien die US-PSen 2 892 458, 2 936 761, 3 292 627 und 3 394 705 erwähnt, die typische herkömmliche Katheter zeigen, die üblicherweise verhältnismäßig dickwandig ausgebildet sind, damit sie ohne abzuknicken einführbar sind, die eine abgerundet feste Spitze haben, um eine Verletzung der empfindlichen Auskleidung der Harnröhre zu verhindern,und die nahe der Spitze seitliche Öffnungen haben, um das Innere der Blase mit dem Abflußkanal zu verbinden. Die herkömmlichen Katheter haben auch einen aufblasbaren Ballonbereich hinter der Abflußöffnung, um den Katheter festzulegen. Diese Katheter und
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zahlreiche andere ähnliche Katheter sind jedoch insofern unbefriedigend,als beim Einführen eines relativ dicken, halbsteifen Katheters in eine verhältnismäßig dünne Harnröhre beträchtliche Schmerzen auftreten können. Darüberhinaus können die kleinen seitlichen Öffnungen leicht von Klumpen aus Sedimentmaterial verstopft werden, das sich am Boden der Blase ansammelt. Infolge der festen Spitze ist es darüberhinaus unmöglich, für die Diagnose oder die Behandlung dienende Instrumente durch den Katheter hindurch einzuführen, um das Innere der Blase zu untersuchen oder zu behandeln. Die Möglichkeit, ein Instrument durch den Katheter einzuführen, nachdem dieser angeordnet ist, ist in der Urologie jedoch sehr wichtig, weil die herkömmliche Behandlung die Verwendung einer Betäubung erforderlich macht, um ein Stahlrohr einzuführen, wie dies bislang die Praxis war.
In der US-PS 2 677 375 wird dem Wunsch nach einer Beseitigung der festen abgerundeten Spitze Rechnung getragen, um eine Abflußöffnung nahe dem aufblasbaren Halteballon zu schaffen. Quer über die Öffnung sind Streifen zum Eingriff mit einem Einführstilett angeordnet.Diese Konstruktion ist insofan nachteilhaft, als die Streifen dazu neigen, den Durchtritt von Ablagerungsklumpen zu versperren, die demzufolge die Abflußöffnung verstopfen, und noch wesentlich störender ist die Tatsache, daß die Einführung eines solchen stumpfen Endes, wie sie diese Einrichtung aufweist, nahezu mit Sicherheit beträchtliche Verletzungen der empfindlichen Wand der Harnröhre verursacht. Es ist ferner ersichtlich, daß es wegen der Streifen quer über das offene Ende überaus schwierig, wenn nicht überhaupt unmöglich ist, ein Instrument durch diesen Katheter hindurchzuführen. Eine derartige Einrichtung wäre daher vom praktisch arbeitenden Urologen völlig abzulehnen.
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Ein wesentliches Merkmal der vorliegenden Erfindung besteht in der Schalung eines verbesserten Stiletts, das sowohl zum Einführen des Katheters durch die Harnröhre als auch anschließend als Reinigungshilfsmittel verwendet wird. Die US-PSen 2 118 631, 2 164 926 und 2 856 934 seien als Beispiele für herkömmliche Stilette genannt, die ausschließlich als Hilfsmittel beim Einführen des Katheters benutzt wurden, wobei die beiden ersten von der Schubstangenart und die dritte von der faserförmigen Art sind.Wenngleich die Verwendung eines Stiletts zum Einführen des Katheters das Problem des Ausknickens des Katheters beim Einführen beseitigt und dadurch die Verwendung eines relativ dünnwandig ausgebildeten Katheters ermöglicht, so hat die in Verbindung mit einem ein geschlossenes Ende aufweisenden Katheter verwendete Schubstangenbauart den Nachteil, daß keine Möglichkeit besteht, genau festzustellen, wann das Ende des Katheters in die Blase eindringt, weil das Stilett die Abflußöffnung und/oder den Abflußkanal versperrt. Die faserförmige Einrichtung ist unbefriedigend, weil die Möglichkeit einer Verletzung der empfindlichen Wand der Harnröhre während des Einführens des Drahtes besteht, wenn nicht sehr große Sorgfalt aufgewendet wird, weil der Draht notwendigerweise sehr dünn und demzufolge steif und mit einer scharfkantigen Nase versehen sein muß. Andere Nachteile dieser Technik des Einführens von Harnkathetern sind dem Fachmann bekannt.
Eine weitere wesentlihe Verbesserung der vorliegenden Erfindung besteht in der neuartigen Ausbildung des aufblasbaren Halteballons, um das offene Ende des Katheters aufzuweiten, wodurch die Ableitung und die Halterung unterstützt wird. Diesem Problem wurde eine gewisse Beachtung geschenkt, wie die bereits genannte US-PS 2 892 458 und auch die US-PSen 3 438 375 und 3 889 686 zeigen. Gemäß der ersten Patentschrift ist der Ballon so ausgebildet, daß er nahe der
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seitlichen Abflußöffnung durch die Katheterwand hindurch weniger aufblasbar ist, so daß der Ballon die Öffnung nicht übergreifen und versperren kann, wenn sich der Katheter in der Blase absetzt oder vom Patienten gezogen wird. Gemäß der PS 3 438 375 wird die entgegengesetzte Theorie angewendet, und der Ballon ist so ausgebildet, daß er die seitlichen Abflußöffnungen übergreif en soll, aber im Abstand von diesen angeordnet ist, so daß die empfindliche Verkleidung der Blase nicht durch den Unterdruck in die Öffnung hineingezogen werden kann. Gemäß der PS 3 889 686 ist die seitliche Öffnung sowohl unter als auch über dem Ballon angeordnet, um eine bessere Ableitung zu bewirken. Alle diese Ausbildungsformen sind insofern nachteilhaft, als sie Konstruktionsprobleme aufwerfen, die bei der Herstellung des Katheters nur schwer zu überwinden sind, sie sind in der Praxis nicht annähernd so wirksam, um die seitliche Abflußöffnung insgesamt entbehrlich zu machen, so daß der Aufblasballon keine Verstopfung^ Probleme verursacht, und sie ermöglichen auch nicht die Bewegung eines Stiletts, um anzuzeigen wenn der Ballon aufgeblasen ist, weil die abgerundete Spitze das längsgerichtete Ende des Abflußkanals verschließt.
Die vorliegende Erfindung beseitigt oder mindert viele der Nachteile der im Handel erhältlichen selbsthaltenden Harnkatheter nach dem Stand der Technik, und die Erfindung erbringt Vorteile und wünschenswerte Eigenschaften, die mit solchen Kathetern bislang nicht erreichbar waren.
Der Grundgedanke der vorliegenden Erfindung ist in einem neuartigen Harnkatheter, einem neuartigen Stilett zur Verwendung mit dem Katheter und in einer neuartigen Zusammenwirkung der aus dem Katheter und dem Stilett bestehenden Kombination verkörpert.
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Der Katheter besteht allgemein aus einer länglichen Kanüle, die vorzugsweise, aber nicht notwendigerweise aus mehreren Schichten aus flexiblen und biegsamen Materialien gebildet ist, wobei die innere und die äußere Schicht aus verhältnismäßig wachem Latexgummi und eine Zwischenschicht aus einem verhältnismäßig dünneren, aber steiferen Silikongummi besteht. Die Kanüle hat ein abliegendes und ein naheliegendes Ende, wobei die Länge der Kanüle derart ist, daß das abliegende Ende in der Blase angeordnet ist und daß das naheliegende Ende außerhalb der Harnröhre angeordnet ist, wenn sich der Katheter im Körper in Gebrauchslage befindet. Die Kanüle hat eine Innenwand, die einen Abflußkanal begrenzt, der sich vom abliegenden Ende im wesentlichen bis zum naheliegenden Ende erstreckt. Das abliegende Ende ist offen und unversperrt, so daß es das Innere der Blase unmittelbar mit der vollen Querschnittsfläche des Abflußkanals verbindet. An der Innenwand sind nahe dem abliegenden Ende Mittel angeordnet, die einen Bereich des Abflußkanals begrenzen, der einen geringfügig anderen Durchmesser aufweist als der Rest des Abflußkanals, wobei diese Mittel einen Anschlag für das zum Einführen des Katheters benutzte Stilett bilden. Der Katheter hat ferner ein aufblasbares Bauteil, vorzugsweise in Form eines aufblasbaren Ballons, der mit der inneren und der äußeren Schicht der Kanüle nahe dem abliegenden Ende verbunden ist, um das abliegende Ende in der Blase festzuhalten, und um das abliegende Ende der Kanüle zu expandieren, um dadurch die Öffnung aufzuweiten, und um das Ende der Kanüle in der Blase tiefer anzuordnen als es sich im unaufgeblasenen Zustand des Ballons befindet.
Das Stilett besteht allgemein aus einem länglichen flexiblen Bauteil, das über einen Hauptbereich seiner Länge einen im wesentlichen gleichförmigen Durchmesser hat.
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Nahe einem Ende des Bauteils sind Mittel angeordnet, die einen Bereich bestimmen, dessen Durchmesser von demjenigen des Bauteils abweicht, und die eine Anschlagfläche bilden, die mit der in der Kanüle angeordneten Anschlageinrichtung in Eingriff bringbar ist, wenn das Stilett in die Kanüle eingeführt wird. Das Stilett ist mit einem verjüngten Spitzenelement an seinem der Anschlagfläche benachbarten Ende versehen, wobei das Spitzenelement ein relativ glattes, abgerundetes Ende hat. Das Spitzenelement ist mit dem Ende des Bauteils lösbar verbunden, so daß es νυη dem Bauteil abgenommen werden kann, nachdem das Stilett aus dem Katheter herausgezogen ist, und es ist ein Bürstenelement vorgesehen, das mit dem Bauteil verbunden werden kann, um den Katheter zu reinigen. Sowohl das Bauteil als auch das Spitzenelement haben eine Zentralbohrung mit relativ kleinem Durchmesser, so daß der durch diese hindurchfließende Urin ein zuverlässige Anzeichen dafür.ist, daß das abliegende Ende des Katheters in die Blase eingedrungen ist.
Nachdem das allgemeine Wesen der vorliegenden Erfindung kurz beschrieben wurde, seien nachfolgend die mit der Erfindung -^erfolgten Ziele aufgezeigt.
Das Hauptziel der Erfindung besteht in der Schaffung eines selbsthaltenden Harnkatheters und eines mit diesem zu verwendenden Stiletts, der die Nachteile der herkömmlichen Konstruktionen vermeidet und Vorteile erbringt, die mit den gattungsgemäßen Einrichtungen nicht erreichbar waren.
Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht in der Schaffung eines selbsthaltenden Harnkatheters und eines mit diesem zu verwendenden Stiletts, bei dem die Gefahr einer Verletzung der Harnröhre während des Einführens des Katheters weitestgehend verhindert ist.
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Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung eines selbsthaitenden Harnkatheters und eines mit diesem zu verwendenden Stiletts, der so ausgebildet ist, daß das Einführen relativ einfach ist und mit minimalen Unannehmlichkeiten verbunden ist, so daß der Einführvorgang ohne Betäubung durchgeführt werden kann.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung eines selbsthaltenden Harnkatheters und eines mit diesem zu verwendenden Stiletts, wobei der Katheter und das Stilett zusammenwirkende Anschläge aufweisen, wodurch das Stilett verwendbar ist, um den Katheter in die Blase einzuführen, ohne das freie Abfließen des Urins oder anderer Abfallstoffe durch den Katheter zu behindern.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung eines selhlhaltenden Harnkatheters und eines mit diesem zu verwendenden Stiletts, bei dem der gesamte Bereich des Katheters, der die volle Dicke aufweist, durch die Harnröhre gezogen wird, anstelle einen Bereich desselben durch diese zu schieben.
Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht in der Schaffung einen selbsthaltenden Katheters, der so ausgebildet ist, daß er eine möglichst große Abflußöffnung von der Blase unmittelbar in den Abflußkanal des Katheters bildet, um die Gefahr einer Verstopfung der Abflußöffnung infolge von in der Blase angesammeltem Sedimentmaterial zu vermindern, wenn nicht sogar gänzlich auszuschalten.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung eines selbsthaltenden Harnkatheters, durch den verschiedene Arten von Instrumenten hindurch in die Blase eingeführt werden können, um in dieser !Beobachtungen oder Behandlungen vornehmen zu können.
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Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung eines selbsthaltenden Harnkatheters, der einen neuartig ausgebildeten aufblasbaren Halteballon aufweist, der eine Aufweitung· des abliegenden Endes des Katheters bewirkt, um eine noch größere Abflußöffnung zu schaffen, die in der Blase tiefer angeordnet ist als bei den herkömmlicher selbsthaltenden Kathetern.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung ein selbsthaltenden Harnkatheters, bei dem die Expansion des abliegenden Endes des Abflußkanals in einer Weise bewirkt wird, die zumindest eine begrenzte freie Beweglichkeit des Stiletts ermöglicht, um eine Anzeige dafür zu schaffen, daß der Ballon ordnungsgemäß aufgeblasen wurde.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung eines Stiletts zur Verwendung mit einem selbsthaltenden Harnkatheter, das eine zuverlässige Anzeige dafür bietet, wenn das Ende des Katheters von der Harnröhre in die Blase eingedrungen ist, indem ein begrenzter Ausfluß des Urins durch das Stilett ermöglicht wird.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Schaffung eines Stiletts zur Verwendung mit einem selbsthaltenden Harnkatheter, bei dem das Stilett als Reinigungshilfsmittel für den Katheter benutzt wird, nachdem das Stilett aus dem Katheter herausgezogen und ein während des Einführens des Katheters benutztes abgerundetes Spitzenelement des Stiletts durch ein Bürstenelement ersetzt wurde.
Noch ein anderes Ziel der vorliegenden Erfindung besteh in der Schaffung eines selbsthaltenden Harnkatheters und eines mit diesem zu benutzenden Stiletts, die gegen Angriffe von Urin unempfindlich sind, die vollständig sterilisierbar sind und die leicht und billig in großen Stückzahlen herstellbar sind. _ .. -.15 -
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Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der ! Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung und ! der Zeichnung, auf die bezüglich aller nicht im Text be- ! schriebenen Einzelheiten ausdrücklich verwiesen wird. Es j zeigt:
Fig. 1 in vergrößertem Maßstab einen Längsschnitt durch eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen selbsthaltenden Harnkatheters und des in Verbindung mit diesem zu verwendenden Stiletts,
Fig. 2 in vergrößertem Maßstab einen Querschnitt nach der Linie 2-2 in Fig. 1,
Fig. 3 in vergrößertem Maßstab einen Schnitt nach der Linie 3-3 in Fig. 1,
Fig. 4 in vergrößertem Maßstab eine ausschnittsweise Darstellung des abliegenden Endes des in Fig. 1 gezeigten Katheters,die eine abgewandelte Ausführungsform der Anschlageinrichtung zwischen dem Katheter und dem Stilett zeigt,
Fig. 5 eiie Darstellung ähnlich wie Fig. 4, die eine weitere abgewandelte Ausführungsform der Anschlageinrichtung zwischen dem Katheter und dem Stilett zeigt,
Fig. 6 eine Darstellung ähnlich wie Fig. 4, die noch eine weitere abgewandelte Ausführungsform der Anschlageinrichtung zwischen dem Katheter und dem Stilett zeigt,
Fig. 7 in vergrößertem Maßstab eine ausschnittsweise Darstellung der Ausführungsform nach Fig. 1, wobei der Rückhaltballon im aufpblasenen Zustand gezeigt U
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Fig. 8 eine Darstellung ähnlich wie Fig. 4, die jedoch die AuLführungsform nach Fig. 6 zeigt, und
Fig. 9 eine Darstellung einer in Verbindung mit dem Stilett verwendbaren ßeinigungsbürste.
In den Fig. 1 bis 3 der Zeichnung sind ein selbsthaltender Harnkatheter und ein Einführstilett für diesen im zusammengesetzten gebrauchsfertigen Zustand gezeigt, wobei das zusammengefügte Instrument allgemein mit dem Bezugsseichen 10, der Katheter mit dem Bezugszeichen 11 und das Stilett mit dem Bezugszeichen 12 bezeichnet sind. Der Katheter 12 hat ein abliegendes Ende 14, wobei die Länge des Katheters derart ist, daß das abliegende Ende 14 vollständig in die Blase eingeführt werden kann, während das naheliegende Ende 16 außerhalb der Austrittsöffnung der Harnröhre verbleibt. Der Katheter 11 ist als mehrschichtiges Rohr ausgebildet, und er hat eine Außenschicht 18 aus einem verhältnismäßig weichen und biegsamen Latexgummi, der so gewählt i. t, daß er den vorstehena genannten physikalischen Anforderungen entspricht, der aber hauptsächlich den korrodierenden Eigenschaften des Harns und den hohen Sterilisationstemperaturen widerstehen muß. Eine Zwischenschicht 20 aus Silikongummi ist innerhalb der AußenschichtiS angeordnet, wobei der SiIikongummi eine größere Festigkeit hat als der Latexgummi, der aber im übrigen den gleichen physikalischen Anforderungen genügt wie der Latexgummi. Eine weitere Schicht 22 aus Latexgummi bildet eine Innenschicht, die innerhalb der Zwischenschicht aus Silikongummi angeordnet ist, wobei die Innenwand 24 der Innenschicht 22 einen Abflußkanal 26 begrenzt, durch den der Urin aus der Blase ausfließt.
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Ein Hauptmerkmal der vorliegenden Erfindung besteht in der Anordnung einer längsgerichteten Abflußkanalöffnung am abliegenden Ende 14 des Katheters 11. Bei den herkömmlichen Kathetern nach dem vorstehend genannten Stand der Technik ist der Katheter mit einer abgerundeten kugelförmigen Spitze versehen, um das Einführen des Katheters durch die Harnröhre möglichst schmerzfrei und gefahrlos ausführen zu können, und eine seitwärts gerichtete Abflußöffnung ist nahe der Spitze des Katheters ausgebildet. Bei der vorliegenden Erfindung ist die herkömmliche Spitze jedoch beseitigt, und die verschiedenen Schichten des Katheters 11 enden, um die längsgerichtete Öffnung 30 zu begrenzen, die offen und unbehindert ist, um den Innenraum der Blase unmittelbar mit dem vollen Querschnitt des Abflußkanals 26 zu verbinden, anstatt über eine eingeschnürte seitliche öffnung, wie dies beim Stand der Technik der Fall ist. Die Art und Weise, wie die Schichten des Katheters enden, um die öffnung 30 zu begrenzen, ist am besten aus Fig. 4 ersichtlich, aus der hervorgeht, daß die Innenschicht 22 aus Latexgummi abrupt in einer Ringwand 32 endet, wogegen die Zwischenschicht 20 aus Silikongummi wie auch die Auienschicht 18 aus Latexgummi beide konisch sind und an einer Stelle nabe dem abliegenden Ende 14 des Katheters miteinander verschmelzen, um einen glatten, zunehmend dicker werdenden Bereich 34 der Katheteroberfläche zu bilden, der von der Ringwand 32 ausgeht und zum dicksten Bereich des Katheters 11 führt. Der Grund für diesen kegelförmigen Bereich besteht darin, um einen glatten, zunehmend dicker werdenden Einführbereich des Katheters 11 zu bilden, der mit einem zunehmend dicker werdenden Bereich eines nachfolgend noch beschriebenen EinführStiletts zusammenarbeitet. Es ist ersichtlich, daß die längsgerichtete öffnung 30 einen größeren und weniger behinderten Zugang von der Blase in den Abflußkanal ergibt als die seitwärts gerich- ..«
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teten Öffnungen bei den herkömmlichen liarnkathetern.
Der Katheter 11 hat eine Einrichtung, um das abliegende Ende 14 desselben innerhalb der Blase zu halten, nachdem das abliegende Ende durch die Harnröhre hindurchgeführt und in die Blase eingeführt wurde. Da der Übergang der Blase in die Harnröhre durch einen Schließmuskel gebildet ist, der selbst dann eine verhältnismäßig kleine Öffnung bildet, wenn er entspannt ist, ist es möglich, ein Herausziehen des
Katheters zu verhindern, indem dessen Ende mit einer auf- j blasbaren Einrichtung versehen wird, die einen kleinen Bereicl) des Bodens der den Schließmuskel umgebenden Blasenwand j übergreift. Bei der vorliegenden Erfindung besteht die ι bevorzugte Einrichtung zum Festlegen des Katheters aus ' einem aufblasbaren Ballon, der nach dem Stand der Technik an sich bekannt ist, der aber bei der vorliegenden Erfindung so ausgebildet ist, daß er in neuartiger Welse mit der ι besonderen Ausbildung des abliegenden Endes des Katheters i zusammenwirkt, so daß das abliegende Ende des Katheters aufgeweitet wird und die Bodenwand der Blase teilweise \ übergreift. Genauer gesagt ist der aufblasbare Ballon eine relativ dünne Schicht 36 aus Latexgummi, die mit der Außenschicht 18 des Katheters an einer Stelle 38 stromabwärts von dem offenen Ende 30 einstückig verg-ossen oder anderweitig dauerhaft verbunden ist, wobei die Befestigungsstelle 38 so gewählt wird, um einen Ballon von ausreichender Größe zu bilden, um den Katheter festzulegen, wenn der Ballon aufgeblasen ist. Wenngleich der Ballon in Abhängigkeit von der Lage der gegossenen oder verklebten Verbindungsstelle 38 in seiner Größe variieren kann, so ist es üblich, einen vernünftigen Kompromiss bei der Ballongröße zu wählen, der zwei widersprüchlichen Forderungen Rechnung trägt
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Einerseits sollte der Ballon so klein als möglich sein, um die Abflußkanalöffnung so nahe wie möglich am Schließmuskel am Boden der Blase anzuordnen, damit näherungsweise eine vollständige Ableitung des Urins und der abgelagerten Abfallstoffe aus der Blase möglich ist. Andererseits werden selbsthaltende Harnkatheter sehr häufig von älteren Menschen benutzt, die aus irgendeinem Grunu die Kontrolle über den Harnröhrenschließmuskel verloren haben, so daß der Katheter über einen ausgedehnten Zeitraum eingesetzt bleiben muß. Infolge von Senilität oder anderen altersbedingten Gesundheitsstörungen haben viele dieser Menschen die Neigung, den Katheter herauszuziehen, ohne sich üüer ihre Handlungsweise im klaren zu sein, und sie können sich demzufolge selbs schwere Verletzungen zufügen, wenn der Ballon nicht groß genug ist, um den Katheter selbst gegen erhebliche Zugkräfte festzulegen.
Die vorliegende Erfindung überwindet beide vorstehend genannten Probleme, indem ein Halteballon geschaffen wird, der so ausgebildet ist, daß er sowohl eine maximale Größe für die Haltefunktion aufweist, und der andereiseits die Abflußöffnung nahe dem Boden der Blase hält. Die Ballonschicht 36 erstreckt sich von der gegossenen oder verklebten Verbindungsstelle 38 bis zum Ende des Katheders 11, und sie hat einen ringförmigen Endbereich 40, der die Ringwand 32 der Innenschicht 22 aus Latexgummi umgibt. Die Ballonschicht 36 ist in dem Bereich von der Verbindungsstelle 38 von der Außenschicht 18 des Katehters bis zu der Ringwand getrennt, wo die Ballonschicht entweder mit der Ringwand 32 einstückig vergossen oder anderweitig verklebt ist, um mit dieser eine flüssigkeitsdichte Dichtung zu bilden. Es ist erkennbar, daß der Endbereich 40 der Ballonschicht 36 dicker ist als die Ballonschicht und stufenlos abgerundet ist,
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um das Einführen zu erleichtern, wie dies nachfolgend noch näher verdeutlicht wird. Im nicht aufgeblasenen Zustand liegt die Ballonschicht eben auf der kegelförmigen Oberfläche der Außenschioht 1b und bildet den zunehmend dicker werdenden Bereich 34 des Katheters.
Der Ballon wird mit Hilfe eines Aufblaskanals 42 aufgeblasen, der in der Zwischenschicht 20 aus Silikongummi angeordnet ist, wobei diese Zwischenschicht im Bereich des Aufblaskanals dicker ist als in dem übrigen Bereich, wie dies am besten aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich ist. Wie aus Fig. 1 hervorgeht, erstreckt sich der Aufblaskanal 42 von einer Austrittsöffnung 44 innerhalb der Ballonschicht 3ö durch die Zwischenschicht 20 aus Silikongummi hindurch bis zu einer seitlichen Erstreckung 46 der Außenschi.ht 18, wobei die seitliche Erstreckung in einem Ventilgehäuse 48 und in einem Eintrittsende 50 für eine Flüssigkeit endet. In dem Ventilgehäu se 48 ist ein Ventilkörper 52 angeordnet, um das Entweichen der Flüssigkeit zu verhindern, nachdem die Ballonschicht aufgeblasen wurde. Die Zwischenschicht 20 aus Silikongummi ist vorgesehen, um zu verhindern, daß sich der Aufblaskanal unter dem Druck der in diesem und in der Ballonschicht 3t> befindlichen Aufblasflüssigkeit in den Abflußkanal 26 hinein ausdehnt. Da der Silikongummi der Zwischenschicht 20 härter und weniger flexibel als der Latexgummi ist, wird angestrebt, die Zwischenschicht 20 an ihrem Umfang so dünn wie möglich zu machen und lediglich im Bereich des Aufblaskanals 42 zu verstärken, wie dies in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist.
Das Katheterinstrument 10 umfaßt ein Stilett 12, das benutzt wird, um den Katheter 11 in die Harnröhre einzuführen, und das auch als Reinigungshilfsmittel dient, wie dies nachfolgend noch näher erläutert wird. Das Stilett 12
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ist ein längliches Rohr, das aus einem verhältnismäßig steifem Gummi- oder Kunststoffmaterial besteht, das den gleichen physikalischen Anforderungen hinsichtlich der Sterilisierbarkeit, der Urinundurchlässigkeit usw. entspricht wie das Material des Katheters. Das Stilett;ist- hinreichend steif, so daß es durch die Harnröhre hinciurchgeschoben werden kann, uhne ausauknicken, es igt aber auch hinreichend flexibel, damit es sich beim Einführen ia gewissen Umfang an den Verlauf der Harnröhre anpasst, wenngleich eine gewisse Begradigung der Harnröhre während des Einführen^ in jedem Fall unvermeidbar ist.
Das Stilett 12 ist in Form eines Stabes 54 ausgebildet, der ein naheliegendes Ende 56 und ein abliegendes Ende 58 hat, wobei die Länge des Stabes zwischen den beiden Enden 56 und 58 diejenige des Katheters 11 übertrifft. Das abliegende Ende 58 ist als sanft abgerundete Spitze ausgebildet, die am Ende eines kegelförmigen, lösbaren Endbereichs 60 des Stabes 54 angeordnet ist, wobei der Stab und der lösbare Endbereich trennbar miteinander verbundeil sind, beispielsweise mit einem Gewinde 62 oder lediglich mit einem Preßsitz. Das abgerundete Ende 58 und die kegelförmige Ausbildung des Endbereichs 60 ermöglichen eine sanfte Gleitbewegung des vorspringenden Endes des Stiletts durch die Harnröhre. Das Stilett ist ferner mit einer Längsbohrung 64 versehen, die sich über die gesamte Länge des Stiletts erstreckt und als begrenzter Abflußkanal dient, durch den eine kleine Urinmenge ausfließen kann, wenn das abliegende Ende des Stiletts in die Blase eindringt. Dies dient der den Katheter einführenden Person als Anzeichen, wenn die Spitze des Stiletts in die Blase eindringt, wobei bekannt ist, um wieviel weiter der Katheter und das Stilett in die Harnröhre eingeführt werden müssen, um das abliegende Ende des Katheters in der Blase anzuordnen. Der Endbereich 60 kann durch das in Fig. 9 gezeigte Bürstenelement
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ersetzt werden, wenn der Abflußkanal 26 gereinigt werden soll.
Das Stilett und der Katheter sind mit zusammenarbeitenden Anschlagbauteilen versehen, die bewirken, daß das Stilett den Katheter durch die Harnröhre hindurchschiebt, wenn das Stilett durch die Harnröhre hindurchgeführt wird. Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform ist an der Innenfläche der Innenschicht 22 aus Latexgummi eine Ringschulter 66 angeordnet, und eine mit dieser zusammenarbeitende Ringschulter ist an der Außenfläche des Stabs 54 angeordnet. Die Anschlagberührung zwischen den benachbarten Flächen der Ringschultern 66 und 68 verhindert, daß sich das Stilett durch den Katheter hindurchbewegt und schiebt den Katheter durch die Harnröhre, wenn die den Katheter einführende Person auf das Stilett eine Schubkraft ausübt. Wenngleich die Ringschulter 66 aus dem verhältnismäßig weichen Latexgummi gebildet ist, so ist erkennbar, daß eine geringe Gefahr besteht, daß die auf dem Stilett angeordnete Ringschulter 68 während des Einsetzen des Katheters über die Ringschulter 66 hinwegrutscht, weil die Toleranzen zwischen dem Stilett und der Innenfläche des Abflußkanals 26 des Katheters sehr klein sind, und die Ringschulter 68 ist der Innenwand 24 des Abflußkanals 26 sehr eng benachbart, bzw. besteht mit dieser sogar in Gleitberührung. Es ist ferner erkennbar, daß die an dem Katheter angeordnete Ringschulter 66 im wesentlichen an der dicksten Stelle des zunehmend dicker werdenden Bereichs 34 des Katheters angeordnet ist, so daß sich lediglich der Bereich 34 vor der Anschlagsberührung zwischen dem Katheter und dem Stilett befindet, wenn das Stilett den Katheter durch die Harnröhre hindurchschiebt. Der Vorteil dieser Anordnung besteht flarin, daß im wesentlichen der gesamte Bereich des Katheters, der nicht kegelförmig ist, durch die Harnröhre hindurchgezogen wird, mit der Folge, daß der Katheter während des Einführens keine Neignng hat aiiBznlmi c.\cp.r\ ncip.r auf eiern Stilett. - ?J> -
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zurückzurutsehen.
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In den Fig. 4 bis 6 sind drei alternative Ausführungsformen der Anschlageinrichtung zwischen dem Katheter und dem Stilett gezeigt. In Fig. 4 ist eine mehrstufige Anschlageinrichtung gezeigt, wobei die Innenschicht 22 des Katheters mit einer Ringschulter 70 versehen ist, die eine Anschlagwand 72 bildet, und wobei eine weitere Ringschulter oder lediglich ein Bereich 74 der Innenschicht 22 mit einem gegenüber dem Rest der Innenschicht kleineren Durchmesser eine weitere Anschlagwand 76 bildet, die im Abstand hinter der Anschlagwand 72 angeordnet ist. In entsprechender Weise bildet eine an dem Stilett angeordnete Ringschulter oder lediglich ein Bereich 78 des Stabes 54 mit einem gegenüber dem Rest des Stabes verringerten Durchmesser eine Anschlagwand 80, und eine Ringschulter 82 bildet eine weitere Ansch]$jwand 84, die im Abstand hinter der Anschlagwand 80 angeordnet ist. Es ist erkennbar, daß die an dem Stilett angeordneten beiden Anschlagwände 80 und 84 unter einem größeren gegenseitigen Abstand angeordnet sind als die Anschlagwände 72 und 76 auf dem Katheter wobei der Grund für diese Maßnahme nachfolgend noch erläutert wird. Es ist erkennbar, daß, wenn aus irgendeinem Grund die vordere Anschlagwand 80 über die vordere Anschlagwand 72 des Katheters hinausrutschen sollte, dann die hintere Anschlagwand des Stiletts mit der hinteren Anschlagwand 76 des Katheters in Eingriff gelangt, nachdem das Stilett in dem Katheter um eine Entfernung nach vorne geschoben wurde, die dem Abstand zwischen der hinteren Anschlagwand 76 des Katheters und der hinteren Anschlagwand 84 des Stiletts entspricht. Die Vielzahl von Anschlagwänden bildet demzufolge eine zusätzliche Sicherheitsvorkehrung, falls das Stilett über die in Fig. 1 gezeigte einzige Anschlageinrichtung hinausrutschen sollte, und sie hat auch nouh einen weiteren Vorteil, der nachfolgend noch in Verbindung mit dem in Fig. 8 gezeigten Aufblasen des Ballons _.
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erörtert wird. Es ist erkennbar, daß die hintere Anschlagwand 76 näherungsweise an der breitesten Stelle des kegelförmigen Bereichs 34 des Katheters angeordnet ist und daß die vordere Anschlagwand 72 innerhalb des kegelförmigen Bereichs 34 angeordnet ist, so daß lediglich der kegelförmige Bereich des Katheters während des Einführens des Katheters von der Anschlag einrichtung nach vorne geschoben wird, unabhängig davon, welche der beiden vorstehend beschriebenen Paare von Anschlagflächen miteinander in Eingriff stehen.
Eine andere Ausführungsform der Anschlageinriohtung ist in Fig. 5 gezeigt, bei der die zusammenwirkenden Anschlagflächen am Katheter und am Stilett widerhakenförmig ausgebildet sind, um eine/-6ätzliche Sicherheitsvorkehrung dagegen zu bewirken, daß die Anschlagfläche des Stiletts über die Anschlag fläche des Katheters hinausrutscht und den Katheter nicht durch die Harnröhre zieht. An der Innenwand 24 der Innenschicht 22 ist demzufolge eine Ringausn-ehmung 86 ausgebildet, und eine mit dieser zusammenarbeitende Ringschulter oder ein Vorsprung bi ist an der Außenfläche des das Stilett bildenden Stabes 54 ausgebildet. Wie dies aus Fig. 5 hervorgeht, ist die Ausnehmung 86 keilförmig, und der Vorsprung 88 ist in entsprechender Weise keilförmig, so daß die Ausnehmung 86 eine Anschlagfläche 90 und der Vorsprung 88 eine Anschlagfläche 92 aufweist, wobei diese Flächen miteinander in Eingriff gelangen, wenn das Stilett in den Abflußkanal 26 des Katheters eingeführt wird. Die Anschlagflächen 90 und 92 sind beide in radialer Richtung nach vorne geneigt, so daß die Ausnehmung 86 und der Vorsprung I die Form eines Widerhakens haben. Wenngleich der Durchmesser des radialen Vorsprungs 88 im Unterschied zu den Ausführungsformen nach den Fig. 1 und 4, wo die Durchmesser der Vorsprünge des Stiletts den Durchmesser des Abflußkanals 26 nicht übersteigen, größer ist als der Durchmesser des Abflußkanals 26,
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εο besteht gleichwohl keine Schwierigkeit beim Einsetzen des Stiletts in den Katheter, weil die Innenschicht 22 aus Latexgummi relativ weich ist, und der Vorsprung 88 drückt das Material der Innenschicht 22 einfach zusammen, wenn er durch den Abflußkanal 26 hindurchgeschoben wird, bis der Vorsprung in die Aussparung 86 eingreift. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung wird das Einführen des Stiletts in den Katheter noch weiter vereinfacht, indem das Stilett vomabliegenden Ende des Katheters anstatt vom naheliegenden Ende desselben eingeführt wird, was die Einschubrichtung bei den in Fig. 1 und 4 gezeigten Ausführungsformen ist. Es ist zu beachten, daß das Einführen des Stiletts bei allen Ausführungsformen erleichtert wird, indem das Stilett zuvor mit einem geeigneten sterilen Schmiermittel geschmiert wird. Aus dem gleichen Grund, wie er vorstehend in Verbindung mit der Anschlageinrichtung nach Fig. 1 erläutert wurde, sind die Anschlagflächen des Katheters und des Stiletts nahe der dicksten Stelle des zunehmend dicker werdenden Bereichs 34 des Katheters angeordnet.
Fig. 6 zeigt eine andere Ausführungsform einer mehrfach gestufen Anschlageinrichtung, die ähnlich ausgebildet ist wie diejenige nach Fig. 4, deren Anschlagflächen aber in der in Fig. 5 gezeigten Weise geformt sind. Die Innenschicht 22 des Katheters ist mit einer vorderen Ringausnehmung 94 versehen, die eine Anschlagfläche 96 bildet, und ferner mit einr hinteren Ringausnehmung 98 versehen, die eine weitere Anschlagfläche 100 bildet, die im Abstand hinter der Anschlagfläche 96 angeordnet ist. Das Stilett ist mit einem vorderen Ringvorsprung oder einer Schulter 102 versehen, die eine Anschlagfläche 104 zum Eingriff mit der Anschlagfläche 96 des Katheters bildet, und mit einer hinteren
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Ringschulter oder einem Vorsprung 106 versehen, der eine andere Anschlagfläche 108 zum Eingriff mit der Anschlagfläche 100 des Katheters bildet. Wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 sind die Vorsprünge an dem Stilett keilförmig, und die Anschlagflächen des Stiletts wie auch des Katheters sind radial nach vorne geneigt, so daß die Anschlagflächen widerhakenartig zusammenarbeiten, wenn sie miteinander in Eingriff gelangen. Es ist erkennbar, daß die Anschlagflächen 104 und 108 des Stiletts einen größeren gegenseitigen Abstand aufweisen als die entsprechenden Anschlagflächen 96 und des Katheters, wie dies auch bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 der Fall ist. Es ist ferner erkennbar, daß die Ringausnehmunf 98 über ihre gesamte Länge den gleichen Durchmesser hat, wobej der Grund für diese beiden konstruktiven Einzelheiten nocli näher erläutert wird. Wenn aus irgendeinem Grund die vordere Anschlagfläche 104 des Stiletts über die vordere Anschlagfläche 96 des Katheters hinautrutschen sollte, dann gelangt die hintere Amsohlagflache 108 des Stiletts mit der hinteren Ansohlagfläohe 100 des Katheters in Eingriff, nachdem das Stilett innerhalb des Katheters um eine den Abzwisehen
stand/der hinteren Anschlagfläche 108 des Stiletts und der hinteren Ansolilagfläche 100 des Katheters entsprechende Distanz verschoben wurde, wodurch die gleiche zusätzliche Sioherheitüvakehrung getroffen ist, wie sie vorstehend in Verbindung mit der Ausführungsform nach Fig. 4 erläutert wurde Es ist wiederum zu beachten, daß die hintere Anschlagfläche des Katheters näherun^sweise an der dicksten Stelle des kegelförmigen Bereichs 34 des Katheters angeordnet ist, und daß die vordere Anschlagfläche 96 des Katheters innerhalb des kegelförmigen Bereichs 34 angeordnet ist, so daß lediglich der kegelförmige Bereich des Katheters während des Einführenc vor der Anschlrigeinriuhtung hergeschoben wird, unabhängig
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davon, welche der vorstehend beschriebenen Paare von Anschlagflächen miteinander in Eingriff stehen.
Die vorliegende Erfindung erbringt gegenüber den herkömmlichen Kathetern zwei einzigartige Vorteile, die auf der besonderen Ausbildung der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen beruhen und die aus der nachfolgenden Beschreibung der Verwendungsweise des Katheters näher ersichtlich sind, die das Einführen und das Festlegen des Katheters in der Blase näher erläutert. Beide Vorteile beruhen darauf, wie der aufblasbare Ballon eine gewisse Expansion des abliegenden Endes des Katheters bewirkt, üb dadurch die öffnung des Abflußkanals aufzuweiten,und ferner auf den mehrfachen Anschlageinrichtungen der Ausführungsformen nach den Fig. 4 und 6, die eine gewisse Bewegungsfreiheit des Stiletts innerhalb des Katheters ermöglichen, um eine Anzeige dafür zu schaffen, daß der Ballon tatsächlich in der Blase aufgeblasen ist und den Katheter relativ zu dieser festlegt.
Bei den in Fig. 1 und 5 gezeigten Ausführungsformen bewirkt die Ausbildung und Verbindung des aufblasbaren Ballons 36, die bei beiden Ausführungsformen gleich ist, eine gewisse Expansion der Öffnung 30 am abliegenden Ende des Katheters, wodurch eine größere öffnung in dem AbEL-ußkanal geschaffen wird, um das Ableiten der Abfallprodukte über eine große Fläche zu erleichtern. Diese Expansion beruht auf der vorderen Verbindung 40 des Ballons 3b mit der Innenschicht 22 des Katheters, die bewirkt, daß der Ballon eine große radiale Zugkraft auf das Ende der Innenschicht ausübt. Da die relativ harte Zwischenschicht 20 nach vorne zunehmend dünner wird, und ihre Dicke am Ende des Katheters praktisch gleich NuLL ist oder bereits vor dem Ende des Katheters endet, setzt diene Zwischensohi ht der Expansion des vorderen Ende des Katheters
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nur wenig oder gar keinen Widerstand entgegen. Wenn der Ballon vollständig aufgeblasen ist, wie dies in Fig. 7 gezeigt ist, dann ist der zunehmend dicker werdende Bereich 34 des Katheters näherungsweise von seinem dicksten Teil an seinem Ende nach außen aufgeweitet. Dadurch, daß die andere Verbindung 38 des Ballens 36 mit der Außenschicht 18 des Katheders an der dicksten Stelle des zunehmend dicker werdenden Bereich 34 angeordnet ist, braucht lediglich dieser Bereich 34 des Katheters innerhalb der Blase angeordnet zu sein, wodurch der Ballon relativ flach gehalten wird, und die Öffnung 30 in der Blase möglichst niedrig gehalten wird, wodurch eine maxima Ableitung der Abfallstoffe aus der Blase gefördert wird.
Bei den in Fig. 4 und 6 gezeigten Ausführungsformen der Erfindung wird der Expansionseffekt noch durch die Ausbildung der Innenschicht 22 des Katheters gesteigert, und bei diesen Ausführungsformen der Erfindung wird das Stilett als Anzeige dafür benutzt, daß der Ballon aufgeblasen ist. Es ist erkennbar, daß bei beiden Ausführungsformen die Innenschicht 22 wenigstens im Bereich der hinteren Anschlagflächen einen dünneren Querschnitt hat als in demjenigen Bereich, der sich innerhalb des kegelförmigen Bereichs 34 des Katheters befindet. Wie dies am besten aus Fig. 8 ersichtlich ist, wird durch dieses konstruktive Merkmal im Bereich der Innenschicht ein wirksamer Gelenkbereich geschaffei um den alle drei Schichten des Katheters unter den Radialkräften verbiegbar sind, die am Endbereich 40 des Ballons auf das vordere Ende des Katheters ausgeübt werden. Bei diesen zwei Ausführungsformen biegt sich der kegelförmige Bereich des Katheters hinreichend weit nach außen, daß die vorderen AnschLagfLachen der; Katheters von den vorderen Anschlagflächen des StiLettü freikommen, wenn der BalLüti nufgebiasen i.st, ίΜ daii das Stilett in dem Katheter nach vorne bewegt werden
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kann, bis die hinteren Anschlagflächen des Stiletts mit den hinteren Anschlagflächen des Katheters in Eingriff gelangen. Diese beschränkte Beweglichkeit des Stiletts, bei der es sich um eine verhältnismäßig freie Bewegung in beiden Richtungen handelt, zeigt der den Katheter einführenden Person zuverlässig an, daß der Ballon 36 tatsächlich innerhalb der Blase aufgeblasen ist, und daß der Ballon keine Leckstellen hat und daß keine anderen Gründe vorliegen, die ein Aufblasen des Ballons verhindern.
Zusammenfassung
Es wird ein verbesserter Harnkatheter zum Einfüllen und Festlegen in der Blase des menschlichen Körpers beschrieben und ein neuartiges Stilett zur Verwendung beim Einführen des Katheters durch die Harnröhre in die Blase. Der Katheter besteht aus einem langen, flexiblen Rohr, das ein freies und unversperrtes offenes Ende hat, das in die Blase einsetzbar ist, damit Abfall stoffe aus der Blase abgeleitet werden können und um das Einführen von Diagnoseinstrumenten in die Blase zu erleichtern. Das in der Blase befindliche Ende des Katheters kann expandieren, um die Öffnung aufzuweiten und um zu bewirken, daß das offene Ende in der Blase auf einem tieferen Niveau liegt. Das Stilett ist ein längliches, flexibles Bauteil, das in den Katheter einführbar ist, bevor der Katheter in die Harnröhre eingeführt wird. Der Katheter und das Stilett haben zusammenwirkende Anschlageinrichtungen um zu verhindern, daß sich das Stilett durch den Katheter hindurch über einen vorbestimmten Punkt hinausbewegt, so daß das Stilett benutzt werden kann, um den Katheter durch die Harnröhre hindurchzuschieben, und um das offene Ende in die Blase einzuführen. Das Stilett hai eine abgerundete Spitze, die über das offene Ende des den Katheter bildenden Rohres hinausragt, um eine Führung für das Rohr KU bilden, wenn dieses durch die Harnröhre hindurchbewegt
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wird, um eine Verletzung derselben zu verhindern, wobei, diese Spitze abnehmbar itt, so daß eine Reinigungsbürste an dem Stilett befestigt werden kann. Die zusammenwirkenden Anschlagein riohtungoikönnen derart angeordnet sein, daß sich das Rohr im Bereici: der an diesem angeordneten Anschläge verformt, so daß das Stilett frei beweglich ibt, um eine Anzeige zu bilden, daß der Katheter innerhalb der Blase ordnungsgemäß angeordnet und gesichert ist.
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Claims (21)

  1. Pa t entansprüche :
    I 1J Selbsthaltender Harnkatheter, der zum fortwährenden Ableiten von Abfallstoffen aus der Blase in die Blase einführbar und in dieser festlegbar ist, gekennzeichnet durch
    A) eine längliche Kanüle (11), die aus einem flexiblen und biegsamen Material gebildet ist und die ein abliegendes und ein naheliegendes Ende (14 und 16) hat, wobei die Länge dieser Kanüle derart ist, daß das abliegende Ende (14) innerhalb der Blase und das abliegende Ende (16) außerhalb der Harnröhre angeordnet ist,
    B) wobei die Kanüle (11) eine Innenwand (24) hat, die einen Abflußkanal (26) begrenzt, der sich von dem abliegenden Ende (14) der Kanüle im wesentlichen bis zu dem naheliegenden Ende (16) derselben erstreckt,
    C) wobei das abliegende Ende (14) des Abflußkanals (26) offen und unversperrt ist, um das Innere der Blase am abliegenden Ende der Kanüle unmittelbar mit der vollen Querschnittsfläuhe des Abflußkanals zu verbinden, so daß die in der Blase enthaltenen Abfallstoffe am abliegenden Ende der Kanüle unmittelbar in den Abflußkanal einströmen und
    nin-
    Instrumente durch den Abflußkanal/durch in die Blase einführbar sind,
    D) an der Innenwand (24) nahe dem abliegenden Ende (14) der Kanüle (11) angeordnete Mittel (70, 74; 86; 94, 98), die einen Bereich des Abflußkanals (26) mit einem Durchmesser begrenzen, der von dem Durchmesser des restlichen Abflußkanals abweicht, um eine Anschlageinrichtung für ein in den Katheter einzusetzendes Stilett (12) zu bilden, und
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    E) ein expandierbares Bauteil (36), das mit der Außenwand der Kanüle (11) nahe deren abliegendem Ende (14) verbunden ist, um das abliegende ^nde nach dem Hindurchführen durch die Harnröhre in der Blase festzulegen.
  2. 2. Harnkatheter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet» daß die Kanüle (11) aus mehreren konzentrischen Schichten aus flexiblem Material hergestellt ist, wobei zumindest eine innere und eine äußere Schicht (22 und 18) aus einem verhältnismäßig weichen Material und eine Zwischenschicht (20) aus einem verhältnismäßig harten Material gebildet ist.
  3. 3. Harnkatheter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vielzahl von Schichten (18, 20, 22) nahe dem abliegende Ende (14) der Kanüle (11) verjüngt sind, um einen Bereich (34) zu bilden, der von dem abliegenden Ende ausgehend zunehmend dicker wird, um das Hindurchführen der Kanüle durch die Harnröhre zu erleichtern.
  4. 4. Harnkatheter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das offene abliegende Ende (14) der Kanüle (11) eine Öffnung (30) bestimmt, die in einer zu der Längsachse des Abflußkanals (26) im wesentlichen rechtwinkligen Ebene l^gt, wobei der zunehmend dicker werdende Bereich(34) der Kanüle in dieser Ebene beginnt und sich zu dem naheliegenden Ende (16) der Kanüle erstreckt.
  5. 5. Harnkatheter nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das expandierbare Bauteil aus einem aufblasbaren Ballon besteht, der die Kanüle (11) nahe deren abliegendem Ende (14) umgibt, wobei der aufblasb-are Ballon durch eine äußere Schicht (36) aus flexiblem Material gebildet ist, die mit dem abliegenden Ende der Kanüle und mit einem im Abstand von dem abliegenden Ende befindlichen Bereich (38) der Kanüle verbunden ist, aber im übrigen mit der Kanüle nicht verbunden ist.
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  6. 6. Harnkatheter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet daß der im Abstand von dem abliegenden Ende (14) angeordnete Bereich (38) der Kanüle (11), mit dem der aufblasbare Ballon (36) verbunden ist, von dem abliegenden Ende der Kanüle mindestens so weit entfernt ist wie der dickste Bereich des zunehmend dicker werdenden Bereichs (34) der Kanüle, so daß sich der aufblasbare Ballon mindestens über die Länge des zunehmend dicker werdenden Bereichs erstreckt.
  7. 7. Harnkatheter nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet. daß die den aufblasbaren Ballon (36) bildende Außenschicht durch einen Endbereich (40) mit dem abliegenden Ende (14) der Kanüle verbunden ist, der das abliegende Ende der Kanüle umgibt und der an der Innenschicht (22) der Kanüle befestigt ist, so daß das abliegende Enüe der Kanüle beim Aufblasen des Ballons expandiert, um eine Öffnung (30) zu bilden, die größer ist als wenn der Ballon nicht aufgeblasen ist.
  8. 8. Harnkatheter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanüle (11) einen Aufblaskanal (42) aufweist, der sich im wesentlichen von dem naheliegenden Ende (16) der Kanüle bis zu dem zunehmend dicker werdenden Bereich (34) erstreckt und der mit dem aufblasbaren Ballon (36) in Verbindung steht, wobei der Aufblaskanal in die Zwischenschicht (20) aus verhältnismäßig hartem Material eingebettet ist.
  9. 9. Kombiniertes Einführ- und Reinigungsstilett zur Verwendung mit einem selbsthaltenden Harnkatheter, der zum fortwährenden Ableiten von Abfallstoffen aus der Blase in die Blase einführbar und in diener festlegbar ist, wobei der Katheter eine längliche flexible Kanüle ist, die ein offenes und unversperrtes abliegendes Ende aufweist, um das Innere der Blase mit einem Abflußkanal sra verbinden, der sich durch die Kanüle hindurch von deren ablinendem Ende bis nach außer-
    halb der Harnröhre erstreckt, wobei die Kanüle an der Innenwand des Abflußkanals nahe dem abliegenden Ende mit Mitteln versehen ist, die einen Bereich des Abflußkanals bestimmen, der einen von dem Rest des Abflußkanals abweichenden Durchmesser aufweist, um einen Anschlag für das Stilett zu bilden, gekennzeichnet durch
    A) ein längliches flexibles Bauteil (54), das über seine Länge einen im wesentlichen gleichförmigen Durchmesser aufweist,
    B) nahe einem Ende des Bauteils (54) angeordnete Mittel (78), die einen Bereich desselben mit einem von dem Rest des Bauteils abweichenden Durchmesser bilden und die eine Anschlageinriuhtung· (80, 84; 104, 108) bilden, die mit der in der Kanüle (11) angeordneten Anschlageinrichtung (72; 90; 96;100) in Eingriff bringbar ist, wenn das Stilett in die Kanüle eingeführt wird,
    C) ein verjüngtes Spitzenelement (60), das einen Bruchteil der Länge des Bauteils (54) bildet, wobei das Spitzenelement ein relativ glattes, abgerundetes Ende hat,
    D) eine Einrichtung (62) zum lösbaren Verbinden des Spitzenelementes mit dem anderen Bereich des Bauteils, und
    E) ein Hrstenelement (61), das mit dem anderen Bereich des Bauteils (54) verbindbar ist, nachdem das Spitzenelement (60) von diesem abgenommen ist,
    wobei das Stilett (12) zum Einführen des Katheters (11) benutzt wird, indem die an dem Stilett angeordnete Anschlageinrichtung mit der in der Kanüle angeordneten Anschlageinriuhtung in Eingriff gebracht wird, und wobei das Stilett sodann benutzt wird, um die Kanüle zu reinigen, indem das Spitzenelement von den anderen Bereich des Bauteils abgenommen und das Bürstenelement an diesem befestigt wird.
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  10. 10. Stilett nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Bauteil (54) eine sich über dessen gesamte Länge erstreckende Längsbohrung (64) aufweist, durch die Abfallstoffe hindurchfließen können, um anzuzeigen, wenn der verjüngte Endbereich des Stiletts in die Blase eingedrungen ist.
  11. 11. Selbsthaltender Harnkatheter zum fortwährenden Ableiten von Abfallstoffen aus der Blase, der in die Blase einführbar und in dieser festlegbar ist, mit einem Stilett zum Einführen des selbsthaltenden Harnkatheters durch die Harnröhre hindurch in die Blase, gekennzeichnet durch
    A) eine aus einem flexiblen und biegsamen Material gebildete längliche, flexible Kanüle (11), die ein abliegendes und ein naheliegendes Ende (14 und 16) hat, wobei dei Länge dieser Kanüle derart ist, daß das abliegende Ende in der Blase und das naheliegende Ende außerhalb der Harnröhre angeordnet ist, wobei die Kanüle mit einem Abflußkanal (26) versehen ist, der sich von dem abliegenden Ende im wesentlichen bis zu dem naheliegenden Ende erstreckt, wobei an der Innenwand (24) des Abflußkanals (26) Mttel (70, 74; 86; 94, 98) angeordnet sind, die nahe dem abliegenden Ende der Kanüle eine Anschlageinrichtung bilden, ein expandierbares Bauteil (36), das mit der Kanüle nahe deren abliegendem Ende verbunden ist, um das abliegende Ende nach dem Hindurchführen durch die Harnröhre in der Blase festzulegen, und wobei das abliegende Ende der Kanüle offen und unversperrt ist, wodurch das in der Blase enthaltene Abfallmaterial am abliegenden Ende der Kanüle unmittelbar in den Abflußkanal einströmen und ein Instrument durch den Abflußkanal hindurch in die Blase eingeführt werden kann, und
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    B) ein längliches, flexibles Stilett (12), das durch den Abflußkanal (12) hindurch einführbar ist und das langer ist als die Kanüle (11), wobei wenigstens ein Hauptbereich der Länge des Stiletts einen im wesentlichen gleichförmigen Durchmesser aufweist, der durch den Abflußkanal hindurchführbar ist, wobei nahe einem Ende des Stiletts Mittel angeordnet sind, die eine Anschlageinrichtung (80, 84; 104, 108) zum Eingriff mit der Anschlageinriuhtung (82; 90; 96, 100) in dem Abflußkanal bilden, und wobei ein Spitzenbereich (60) ein glattes, abgerundetes Ende (58) hat, das normalerweise über das abliegende Ende (14) der Kanüle (11) hinausragt, wobei der Katheter (11) in die Harnröhre eingeführt wird, indem der Katheter infolge des Eingriffs der an der Kanüle und an dem Stilett angeordneten Anschlag einrichtung vorgeschoben wird, bis das aufblasbare Bauteil (36) in die Blase eindringt, um die Kanüle festzulegen, woraufhin das Stilett aus der Kanüle zurückgezogen wird.
  12. 12. Harnkatheter mit Stilett nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Stilett (12) mit einer Längsbohrung (6' versehen ist, die sich von dem Spitzenbereich (60) bis nach außerhalb der Harnröhre erstreckt und durch die Abfallstoffe abfließen, wenn der Spitzenbereich in die Blase eindringt, um anzuzeigen, daß das abliegende Ende (58) des Stiletts in die Blase eingedrungen ist, und um die Lage des abliegenden Endes (14) der Kanüle (11) anzuzeigen.
  13. 13. Harnkatheter mit Stilett nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlageinrichtung der Kanüle (11) aus einer von dem Abflußkanal (26) nach innen vorspringenden Ringschulter (66) besteht und daß die Anschlageinrichtung des Stiletts (12) aus einer von (fern Stilett nach außen vorspringenden Ringschulter (68) besteht, wobei die beiden Ringschultern (66, 68) zusammenwirkende Anschlagflächen haben, die miteinander inEingriff gelangen, wenn das Stilett in die Kanüle _ :
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    eingeführt wird.
  14. 14. Harnkatheter nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanüle (11) nahe ihrem abliegenden Ende verjüngt ist, um einen von dem abliegenden Ende aus zunehmend dicker werdenden Bereich (34) zu bilden, um das Hindurchführer der Kanüle durch den Harnkanal zu erleichtern.
  15. 15. Harnkatheter mit Stilett nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringschulter (66) der Kanüle (11) nahe der breitesten Stelle des zunehmend dicker werdenden Bereichs (34) angeordnet ist, so daß lediglich der zunehmend breiter werdende Bereich der Kanüle während des Einführens des Katheters doch die Harnröhre vor der Anschlageinrichtung he]%schoben wird.
  16. 16. Harnkatheter mit einem Stilett nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlageinrichtung an der Kanüle (11) aus zwei im Abstand voneinander angeordneten Ringschultern (70, 74) besteht, die von dem Abflußkanal (26) nach innen ragen, wobei die dem abliegenden Ende (14) benachbarte Ringschulter (70) weiter nach innen ragt als die andere Ringschulter (74), und daß die Anschlageinrichtung an dem Stilett (12) aus zwei im Abstand voneinander angeordneten Ringschultern (82) besteht, die von dem Stilett nach außen ragen ,wobei die von dem abliegenden Ende (58) des Stiletts abgekehrte Ringschulter (82) weiter nach außen ragt als die andere Ringschulter, wobei die kleinere Ringschulter des Stiletts einen kleineren Durchmesser hat als die größere Ringschulter (74) der Kanüle, wobei aber die Ringschultern ansonsten zusammenwirkende Anschlagflächen (72, 80) und (76 und 84) aufweisen, und wobei die Ringschultern des Stiletts unter einem solchen Abstand angeordnet sind, daß deren Anschlagflachen (80, 84) einen größeren gegenseitigen Abstand aufweisen als die entsprechenden
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    Anschlagflächen (72, 76) der Ringschultern (70, 74) an der Kanüle (11), wodurch beim Einführen des Katheters durch die Harnröhre, falls die vordersten Anschlagflächen (72, 80) übereinander hinwegrutschen sollten, die hintersten Anschlagflächen (76, 84) miteinander in Eingriff gelangen, nachdem das Stilett in der Kanüle nach vorne bewegt wurde, um das Einführen des Katheters forteusetzen.
  17. 17. Harnkatheter mit Stilett nach Anspruch 1b, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanüle (11) nahe ihrem abliegenden Ende (14) verjüngt ist, um einen von dem abliegenden Ende zunehmend dicker werdenden Bereich (34) zu bilden, und daß die kleinere una hintere Ringschulter (74) der Kanüle nahe der dicksten Stelle des zunehmend dicker werdenden Bereich (34) angeordnet ist und daß die größere und vordere Ringschulter (70) der Kanüle innerhalb des dicker werdenden Bereichs (34) angeordnet ist, so daß lediglich der dicker werdende Bereich der Kanüle während des Einführens des Katheters durch die Harnröhre vor der Anschlageinrichtung hergeschoben wird, unabhängig davon, welche der beiden Paare von Anschlagflächen (72, 80) und (76, 84) miteinander in Eingriff stehen.
  18. 18. Harnkatheter mit Stilett nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlageinrichtung an der Kanüle (11) aus einer Ringausnehmung (86) besteht, die in der Kanüle ausgebildet ist und von dem Abflußkanal (26) nach außen vorspringt, und daß die Anschlageinrichtung des Stiletts (12) aus einem radialen Vorsprung (88) besteht, der von der Oberfläche des Stiletts nach außen ragt, wobei sowohl die Ausnehmung (86) als auch der Vorsprung (88) nach vorne geneigte, widerhakenartige, zusammenarbeitende Anschlagflächen (90, 92) aufweisen, die miteinander in Eingriff gelangen, wenn das Stilett in die Kanüle eingeführt wird. (Fig. 5). _ 39 _
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  19. 19. Harnkatheter mit Stilett nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanüle (11) nahe ihrem abliegenden Ende (14) verjüngt ist, um einen von dem abliegenden Ende zunehmend dicker werdenden Bereich (34) zu bilden, und daß die Ausnehmung (86) in der Kanüle nahe der dicksten Stelle des zunehmend dicker werdenden Bereichs (34) angeordnet ist, so daß beim Einführen des Katheters durch die Harnröhre lediglich dieser zunehmend dicker werdende Bereich der Kanüle vor der Anschlageinrichtung vorgeschoben wird.
  20. 20. Harnkatheter mit Stilett nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlageinrichtung der Karfife (11) aus zwei im gegenseitigen Abstand angeordneten Ringausnehmungen (94, 98) bestehen, die in der Kanüle (11) ausgebildet sind und von dem Abflußkanal (26) nach außen ragen, wobei die von dem abliegenden Ende (14) der Kanüle (11) abgekehrte Ringausnehmung (98) weiter nach außen ragt als die andere Ausnehmung (94), und daß die Anschlageinrichtung des Stiletts (12) aus zwei im gegenseitigen Abstand angeordneten radialen Vorsprüngen (102, 106) besteht, die von der Oberfläche des Stiletts nach außen ragen, wobei der von dem abliegenden Ende (58) des Stiletts abgekehrte Vorsprung (106) weiter nach außen ragt als der andere Vorsprung (102), wobei beide Paare von Ausnehmungen und von VorSprüngen jeweils nach vorne geneigte, widerhakenartige, zusammenarbeitende Anschlagflächen (96, 100, 104, 108) aufweisen, die miteinander in Eingriff gelangen, wenn das Stilett in die Kanüle eingeführt wird., wobei der kleiner Vorsprung (102) des Stiletts einen kleineren Durchmesser hat als die größere Ausnehmung (98) der Kanüle, die Vorsprünge und Ausnehmungen im übrigen aber zusammenarbeitende Anschlagflächen haben,und wobei die Vorsprünge (102, 106)
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    unter einem solchen Abstand angeordnet sind, daß deren Anschlagflächen (104, 108) einen größeren gegenseit^n Abstand aufweisen als die entsprechenden Anschlagflächen (96, 100) der Ausnehmungen (94, 98) der Kanüle, wodurch beim Einführen des Katheters durch die Earnröhre, falls die vordersten Anschlagflächen (96, 104) aneinander vorbeirutschen^ollten, die hinteren Anschlagflä-chen (100, 108) miteinander in Eingriff gelangen, nachdem das Stilett in der Kanüle nach vorne bewegt wurde, um das Einführen des Katheters fortzusetzen (Fig. 6).
  21. 21. Harnkatheter mit Stilett nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanüle (11) nahe ihrem abliegenden Ende (14) verjüngt ist, um einen von dem abliegenden Ende zunehmend dicker werdenden Bereich (34) zu bilden, und daß die weiter nach außen ragende Ausnehmung (98) in der Kanüle nahe der dicksten Stelle des zunehmend dicker werdenden Bereichs (34) angeordnet ist und die andere Ausnehmung (94) innerhalb des zunehmend dicker werdenden Bereichs der Kanüle angeordnet ist, so daß beim Einführen des Katheters durch die Harnröhre lediglich dieser zunehmend dicker werdende Bereich der Kanüle vor der Anschlageinrichtung hergeschoben wird, unabhängig davon, welche der beiden Paare von Anschlagflächen (96, 104) oder (100, 108) miteinander in Eingriff stehen.
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